DE2927696C3 - Verkaufsautomat mit gesonderten, verriegelbaren Fächern - Google Patents
Verkaufsautomat mit gesonderten, verriegelbaren FächernInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Verkaufsautomaten mit gesonderten, verriegelbaren Fächern, mit einem Hebelgestänge
zum gemeinsamen Ver- und Entriegeln von Verschlußgliedern für die einzelnen Fächer, mit einem
Stanzmechanismus, der eine der Zahl der Fächer entsprechende Anzahl von Stanzstempeln enthält, die
einzeln durch Verschwenken der entsprechenden Verschlußglieder über das Hebelgestänge betätigoar
sind, mit einer Verriegelungseinrichtung für das Hebelgestänge und mit einer Steckeinrichtung, die bei
Einführen in eine entsprechend geformte Gehäuseöffnung die Verriegelungseinrichtung betätigt und die
Verschlußglieder der Fächer gemeinsam entriegelt und eine in Felder unterteilte Matrize für die Stanzstempel
aufweist.
Ein derartiger Verkaufsautomat wird vorzugsweise in Hotelzimmern und anderen nur einem beschränkten
Pubiikumskreis zugänglichen Räumen eingesetzt und bietet die Möglichkeit, daß ein berechtigter Benutzer im
Selbstbedienungsverfahren z. B. alkoholische und/oder nichtalkoholische Getränke, abgepackte Lebensmittelportionen,
Zigaretten o. dgl. dem Automaten entnehmen kann.
Ein bekannter Verkaufsautomat (DE-OS 26 23 941), enthält in mehreren Reihen übereinander angeordnete
Einzelfächer, in denen jeweils eine Flasche — ggf. von unterschiedlicher Größe — eingesetzt ist. An jedem
Fach ist eine gesonderte Verschlußeinrichtung vorgesehen, die aus je einer an einer Welle befestigten
Schwenkklappe besteht. Die Wellen für die einzelnen Klappen sind konzentrisch ineinander angeordnet und
werden durch die Herausnahme einer Flasche und das Verschwenken der Klappe um einen vorgegebenen
Betraf verdreht. Mit diesen Wellen sind Präge- oder Stanzstempel über Schwenkhebel gekoppelt. Je einer
dieser Präge- oder Stanzstempel wird durch Verdrehen der ihm zugeordneten Welle betätigt und stanzt eine
Markierung in einer vorbestimmten Stelle einer Matrize ein. Eine Verriegelungseinrichti ng verhindert in einer
Betriebsstellung eine Bewegung der Betätigungshebel für die Stanzstempel. Durch Einführen einer für den
Verkaufsautomaten geeigneten Kreditkarte in einen Gehäuseschlitz wird über einen Freigabemechanismus
die Verriegelungseinrichtung außer Funktion gesetzt, so daß danach die verschiedenen Flaschen oder Gegenstände
aus den Fächern herausgenommen werden können. Bei dem Herausnahmevorgang wird durch
Verschwenken der Klappe und der Welle der entsprechende Stanzstempel betätigt, welcher eine
Markierung in dem speziellen Feld der Kreditkarte einstanzt.
Dieser Verkaufsautomal bietet den Vorzug, daß ζ. Β.
Hotelgäste die verbrauchten Getränke und Lebensmittel zusammen mit der Zimmerrechnung bezahlen
können, wobei die Kreditkarte als Verbrauchsbeleg gilt. Eine Entnahme des Automateninhalts durch Einschieben
eines der äußeren Form der Kreditkarte entsprechenden flachen, steifen Pappabschnittes wird durch
einen Riegel verhindert, der durch Einstecken der Kreditkarte (mit wahlweise angeordnetem Magnetstreifen)
magnetisch angezogen wird. Hierzu dient ein Magnet, der an einem sich durch eine Öffnung einer
Schwenkplatte erstreckenden und mit einer Riegelkerbe versehenen Schwenkarm gelagert ist.
Dieser bekannte Verkaufsautomai: weist — trotz
seiner Vorzüge gegenüber anderen Automaten — doch noch einige Nachteile auf, welche u. a. in dem
außerordentlich hohen konstruktiven Aufwand insbesondere durch das Vorsehen der konzentrisch ineinander
gelagerten Hohlwellen und der magnetischen
Sicherheitseinrichtung begründet sind. Darüber hinaus
werden die Kreditkarten häufig von den Hotelgästen, unbeabsichtigt mitgenommen oder gehen verloren, so
daß entweder die verbrauchten Getränke: nicht erfaßt
oder nicht korrekt abgerechnet werden Ferner sind die Kreditkarten als reine Verbrauchsgegenstände relativ
teuer, was durch ihre dreifache Funktion, nämlich Betätigung der Verriegelungseinrichtung, Kennzeichnung
der verbrauchten Flaschen mittels eingestanzter Markierungen und Betätigung des Riegels mittels des
eingearbeiteten Magneten, bedingt ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Verkaufsautomaten der eingangs genannten Art derart weiterzubilden,
daß der konstruktive Aufwand des Automaten selbst ebenso wie sein Bedienungsaufwand verringert wird
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Hebelgestänge je eine aus einem schmalen
B'echsteg gebildete Schubstange für jedes Verschlußglied
einer Reihe von Fächern aufweis*, wobei die einzelnen Schubstangen übereinander im Gehäuse
längsverschiebbar angeordnet sind und an ihnen die als Schwenkbügel ausgebildeten Verschlußglieder mittels
je eines Stiftes befestigt sind, daß die Verriegelungseinrichtung einen im verriegelten Zustand in eine vertikale
Riegelstange eingreifenden Sperrhaken und mindestens ein den Sperrhaken gegen die Federkraft gegenüber der
Riegelstange entriegelndes Sicherungsblech aufweist und daß die auf die Sicherungsbleche einwirkende
Steckeinrichtung aus einem festen, einseitig gelochten Gehäuse mit einer im Gehäuseinneren auswechselbar
angeordneten Stanzmatrize ausgebildet ist.
Die einzelnen Schubstangen können aus einem Blech in Form von Stegen ausgestanzt werden. Ihre
paketartige Übereinander-Anordnung im Gehäuse vermindert gegenüber konzentrisch angeordneten WeI-len
den für das Hebelgestänge notwendigen Platz, wobei eine gemeinsame Verriegelung aller Schubstangen
durch eine vertikal verschiebbare Riegelstange möglich wird. Die erfindungsgemäße Ausbildung der
Steckeinrichtung in Form eines sog. Steckschlüssels als festes, einseitig gelochtes Gehäuse bietet die besondere
Möglichkeit, in dem Gehäuse eine mit Einzelfeldern bedruckte Papiermatrize anzubringen, die vom Benutzer
selbst nicht entfernt werden kann.
Ein Entriegeln des Verkaufsautomaten durch andere, ähnlich wie die Steckeinrichtung geformte Gegenstände
wird einmal durch das Vorsehen von Zapfen an den Sicherungsblechen verhindert, deren Form und Anordnung
speziell an das Profil des Gehäuses der Steckeinrichtung angepaßt ist, sowie durch seitlich am
Deckel der Steckeinrichtung befestigte kurze Zapfen, welche die Funktion eines Schlüsselbartes haben.
Zum einfachen Auswechseln der Papiermatrize weist die ir Form eines stumpfen Keils ausgebildete
Steckeinrichtung einen einseilig angelenkten Deckel auf, in dem Löcher zum Durchgriff der verschiedenen
Stanzstempel vorgesehen sind und der durch Betätigen einer öffnungs- und Schließmechanik mittels spezieller
Werkzeuge einen Zugriff zu der im Gehäuseinneren angeordneten Papiermatrize gestattet.
Neben der Verwendung einer einfachen und billigen Papiermatrize bietet die erfindungsgemäße Steckeinrichtung
den weiteren Vorteil, daß sie aufgrund ihrer Abmessungen als Anhänger für einen Hotelschlüssel
besonders geeignet ist, wodurch eine unbeabsichtigte Mitnahme der Matrize durch die Hotelgäste mit hoher
Sicherheit vermieden wird. Der Verkaufsautomat weist in der Regel ein Kühlaggregat auf.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung im einzelnen beschrieben.
Es zeigt
F i g. 1 eine Gesamtansicht eines Verkaufsautomaten,
Fig.2 die Verschlußeinrichtung für den Verkaufs
automaten nach Fig. 1 in schematisch vereinfachter Seitenansicht,
Fig. 3 die Verschlußeinrichtung nach Fig. 2 in Draufsicht,
Fig.4 die Verriegelungseinrichtung des Verkaufsautomaten nach F i g. 1 in schematisch vereinfachter
Seitenansicht,
F i g. 5 eine Teilansicht der Verriegelungseinrichtung,
Fig.6 eine Einsteckeinrichtung in Form eines Kreditkartenschlüssels in perspektivischer Darstellung,
Fig. 7 eine Teilansicht des geöffneten Kreditkartenschlüssels
mit Kreditkarte und Schließmechanismus.
Der in F i g. 1 dargestellte Verkaufsautomat besteht aus einem formsteifen Rahmen oder Gehäuse 1, in dem
in drei Reihen 2a, 2b, 2c eine Vielzahl von unterschiedlich großen Flaschen 2 angeordnet sind. Die Flaschen 2
stehen auf in Kochkantlage angeordneten U-Profilträgern
3, die im Rahmen starr befestigt sind und als sog. Flaschenkörbe dienen. An der Unterseite der U-Profile
sind Führungsbalken 4 von ebenfalls U-förmigem Querschnitt vorgesehen, die an ihrer einen Flanke
Ausschnitte 5 zur Aufnahme der Flaschenhals aufweisen.
Wie aus den F i g. 1 bis 3 ersichtlich, sind die
Ausschnitte 5 durch Verschlußglieder 6 zumindest teilweise verschlossen, die als relativ dünne Blechabschnitte
ausgebildet sind und mit ihrem vorderen hakenförmigen Ende 7 einen Flaschenhals zumindest
teilweise umgreifen. Diese Verschlußglieder 6 sind im mittleren Bereich über Drehzapfen 8 an einer sich über
die gesamte Reihenlänge erstreckenden Steuerschiene 9 angelenkt und weisen an ihrem hinteren Teil je eine
Öffnung JO auf, in welche ein an je einer Schubstange 11
von bis zu dem jeweiligen Fach reichender Länge befestigter Stift 12 eingreift. Die Stifte 12 ragsn ferner in
Ausschnitte 13 in der durchgehenden Steuerschiene 9, welche als Langlöcher ausgebildet sind.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, durchragt die von einer Feder 14 beiastete Steuerschiene 9 eine entsprechende
öffnung in einer Zwischenwand 15 des Gehäuses. Neben dieser Stirnwand 15 ist eine Riegelstange 16
vertikalverschiebbar angeordnet, die in ihrem mittleren Bereich einen Ausschnitt 17 zur Aufnahme des
abgewinkelten Endes 18 eines Sperrhakens 19 aufweist. Die Steuerschiene 9, der Sperrhaken 19 und die
Riegelstange 16 sind Teile einer Verriegelungseinrichtung, die vor einer möglichen Entnahme einer der
Flaschen erst in ihre Entriegelungsstellung gebracht werden muß.
Diese Entriegelung erfolgt durch Einführen eines Steckschlüssels 20 in eine entsprechend geformte
Gehäuseöffnung 21. Durch diese Einführbewegung des Steckschlüssels werden zwei im Gehäuse angelenkte
Sicherungsbleche 22 gegen die Kraft von Federn 23 seitlich derart ausgelenkt, daß ihre vorderen Haken 24
den federbelasteten (25) Sperrhebel 19 freigeben. Durch ein weiteres Einführen des Steckschlüssels 20 in die
Gehäuseöffnung verschwenkt der Sperrhebel 19 gegen die i'.raft der Feder 25 um einen Drehpunkt 26 (F i g. 5).
Durch diese Schwenkbewegung wird die Riegelstange 16 vertikal in ihre Freigabestellung verschoben,
woraufhin die gewünschte Flasche aus dem jeweiligen Fach herausgenommen werden kann.
Diese Herausnahme der Flasche führt zu einer Schwenkbewegung des Verschlußbügels 7 um seinen
Drehzapfen 8 und zu einer entsprechenden horizontalen Verschiebebewegung der diesem Verschlußbügel zugeordneten
Schubstange 11. Wie aus F i g. 3 ersichtlich, tragen die einzelnen Schubstangen 11 an ihrem rechten
linde Stifte 28, die entsprechend F i g. 2 und 4 mit durch Federn 29 belasteten Schwenkhebeln 30 zusammenwirken.
Diese doppelarmigen Schwenkhebel 30 weisen an ihrem anderen Ende abgewinkelte Stanzstempel 31 auf.
Durch die horizontale Verschiebebewegung der als ausgestanzte Blechstreben ausgebildeten Schubstangen
11 wird jeweils der mit der verschobenen Schubstange
zusammenwirkende Schwenkhebel 30 um sein Drehgelenk 32 verschwenkt, wodurch sein Stanzstempel 31 in
ein im voll eingeführten Steckschlüssel 20 entsprechend angeordnetes Loch hindurchgreift und eine Markierung
in einer im Steckschlüssel gesichert angeordneten Papiermatrize hervorruft. Diese Lochmarkierung gibt
einem späteren Kontrolleur an, daß eine zu diesem Feld in der Matrize gehörige Flasche dem Verkaufsautomaten
entnommen wurde.
Der in den Fig.6 und 7 im einzelnen dargestellte
Steckschlüssel 20 besteht aus einem als stumpfer Keil ausgebildeten Gehäuse 35, das an seinem einen Ende
eine vorstehende Lasche 36 aufweist, die als Handgriff dient. Wie aus F i g. 7 ersichtlich, ist im Gehäuse 35 ein
Deckel 37 einseitig angelenkt, in welchem eine Vielzahl von Löchern 38 in vorgegebener Anordnung, d. h. hier
in zwei Reihen, vorgesehen ist. Wie aus F i g. 6 ersichtlich, sind am Deckel 37 ferner mehrere Stifte 39
befestigt, welche die Funktion eines Schlüsselbartes haben. In den Innenraum des Deckels 17 ist eine in
F i g. 7C in Draufsicht dargestellte Papiermatrize 40
eingelegt, auf der Felder 40a in der Anzahl und Anordnung der Deckellöcher 38 aufgedruckt sind. Bei
Herausnahme einer Flasche aus einem der Fächer des Verkaufsautomaten wird über das Hebelgestänge 11,30
und den Stanzstempel 31 das entsprechende Feld 40a der Papiermatrize gelocht, was einem Kontrolleur
anzeigt, daß diese spezielle Flasche aus dem Automaten entnommen worden ist.
Um eine Entnahme der als einfache Papierstreifen ausgebildeten Papiermatrize durch Unbefugte zu
vermeiden, ist im Gehäuse ein in Fig. 7A im einzelnen
dargestellter Schiießmechanismus vorgesehen, welcher das Öffnen des Deckels nur unter Zuhilfenahme von
speziellen Werkzeugen zuläßt. Dieser Schließmechanis
mus besteht aus einem im Gehäuse 35 federnd gelagerten Haken 41. der so geformt ist, daß er in eine
im Deckel 37 befindliche Aussparung einschnappt. Auf dem Haken 41 ist eine Wippe 42 drehbar gelagert, die
unter der Kraft einer Zugfeder 43 steht. Der Haken 41 ist in Führungen 44 verschiebbar gehalten und kann nur
dann bewegt werden, wenn die Wippe 42 waagerecht bzw. genau parallel zu den Führungen 44 ausgerichtet
ist. In jeder anderen Lage stößt die Wippe 42 gegen die Kanten der Führungen 44 und der Deckel bleibt in
seiner verriegelten Stellung. Das Öffnen des Deckels kann somit nur durch ein genau ausgerichtetes
Einführen von zwei beabstandeten — in der Zeichnung nicht dargestellten — Stiften in Öffnungen 45 in der
Gehäusestirnseite erfolgen.
Die vorstehende Beschreibung der Verriegelungsund Betätigungseinrichtung bezieht sich nur auf eine der
in F i g. 1 dargestellten Reihen 2a, 2b, 2c. Es ist jedoch offensichtlich, daß in entsprechender Anordnung jede
der Reihen konstruktiv gleich oder ähnlich ausgebildete Mechanismen aufweist, wie dies z.B. in Fig.4 und 5
dargestellt ist. Dabei werden alle jeweils dicht übereinandergestapelten Schubstangen der verschiedenen
Reihen durch die einzige Riegelstange 16 festgelegt oder freigegeben.
In jedem der Fächer kann jeweils eine Flasche — wie
in Fig. 1 dargestellt — eingesetzt werden. Damit Flaschen in Zwischengrößen eingesetzt werden können,
sind in Fig. 1 gestrichelt eingezeichnete lose Unterlegscheiben
50 vorgesehen, die als Höhenausgleich dienen.
Der erfindungsgemäße Verkaufsautomat ist nicht nur zur Aufnahme von Flaschen geeignet, sondern es
können in einer bestimmten Anzahl der Fächer auch z. B. Zigarettenschachteln übereinandergestapelt angeordnet
werden, wie dies in F i g. 1 (rechts unten) dargestellt ist. In diesem Fall ist das entsprechende Fach
nach vorn hin durch eine Wand abgeschlossen, auf der z. B. Hinweise über die Art der im Fach enthaltenen
Waren angebracht sein können. Der Verschlußbügel T dieses Fachs ist verlängert ausgeführt und der
entsprechende Ausschnitt 5' ist entsprechend verbreitert.
An der erfindungsgemäßen Verkaufsiheke kann eine mit der Verriegelungseinrichtung elektromagnetisch
gekoppelte Zeituhr vorgesehen sein, die in vorbestimmten Zeiträumen eine Freigabe bestimmter, z. B. Alkoholnaschen
enthaltender. Fächer verhindert.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Verkaufsautomat mit gesonderten, verriegelbaren Fächern, mit einem Hebelgestänge zum
gemeinsamen Ver- und Entriegeln von Verschlußgliedern für die einzelnen Fächer, mit einem
Stanzmechanismus, der eine der Zahl der Fächer entsprechende Anzahl von Stanzstempeln enthält,
die einzeln durch Verschwenken der entsprechenden Verschlußglieder über das Hebelgestänge
betätigbar sind, mit einer Verriegelungseinrichtung für das Hebelgestänge und mit einer Steckeinrichtung,
die bei Einführen in eine entsprechend geformte Gehäuseöffnung die Verriegelungseinrichtung
betätigt und die Verschlußglieder der Fächer gemeinsam entriegelt und eine in Felder unterteilte
Matrize für die Stanzstempel aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebelgestänge je
eine aus einem schmalen Blechsteg gebildete Schubstange (11) für jedes Verschlußglied (6,7) einer
Reihe (2a, 2b, 2c) von Fächern aufweist, wobei die einzelnen Schubstangen (H) übereinander im
Gehäuse (1) längsverschiebbar angeordnet sind und an ihnen die als Schwenkbügel (7) ausgebildeten
Verschlußglieder (6) mittels je eines Stiftes. (12) befestigt sind, daß die Verriegelungseinrichtung
einen im verriegelten Zustand in eine vertikale Riegelslange (16) eingreifenden Sperrhaken (19) und
mindestens ein den Sperrhaken (19) gegen die Federkraft gegenüber der Riegelstange (16) entriegelndes
Sicherungsblech (22) aufweist und daß die auf die Sicherungsbleche (22) einwirkende Steckeinrichtung
(20) aus einem festen, einseitig gelochten Gehäuse (35) mit einer im Gehäuseinneren auswechselbar
angeordneten Stanzmatrize (40) ausgebildet ist.
2. Verkaufsautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsbleche (22)
Zapfen aufweisen, deren Form und Anordnung an das Profil des Gehäuses (35) der Steckeinrichtung
(20) angepaßt sind.
3. Verkaufsautomat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckeinrichtung
(20) die Form eines stumpfen Keiles hat und einen einseitig angelenkten Deckel (37) mit einer öffnungs-
und Schließmechanik (41 bis 45) aufweist, in dem Löcher (38) zum Durchgriff der verschiedenen
Stanzstempel (31) angeordnet sind.
4. Verkaufsautomat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Lasche (36) des
Gehäuses (35) eine Hülse (36a) vorgesehen ist, in welche ein Zimmerschlüssel eingehängt werden
kann.
5. Verkaufsautomat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnungs- und Schließmechanik
für den Deckel (37) der Steckeinrichtung (20) einen im Gehäuse (35) federnd gelagerten Haken
(41) enthält, der in einer Aussparung im Deckel (37) einschnappt und an Führungen (44) gegen die Kraft
einer Feder (43) verschiebbar ist, wenn eine drehbar gelagerte Wippe (42) genau parallel zu diesen
Führungen ausgerichtet ist.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE2927696A DE2927696C3 (de) | 1979-07-09 | 1979-07-09 | Verkaufsautomat mit gesonderten, verriegelbaren Fächern |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2927696A DE2927696C3 (de) | 1979-07-09 | 1979-07-09 | Verkaufsautomat mit gesonderten, verriegelbaren Fächern |
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| DE2927696B2 DE2927696B2 (de) | 1981-05-14 |
| DE2927696C3 true DE2927696C3 (de) | 1982-02-11 |
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ID=6075273
Family Applications (1)
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| SE405902B (sv) * | 1977-05-26 | 1979-01-08 | Ahlstroem A | Varudistributionsautomat |
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1979
- 1979-07-09 DE DE2927696A patent/DE2927696C3/de not_active Expired
-
1980
- 1980-07-03 US US06/165,751 patent/US4416363A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2927696B2 (de) | 1981-05-14 |
| DE2927696A1 (de) | 1981-01-15 |
| US4416363A (en) | 1983-11-22 |
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