DE2925269C2 - - Google Patents
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Description
Bei bekannten Verfahren zur Klärung von Abwässern werden
einige Volumenprozent an Luft in Abwasser gelöst, welches
unter einem Druck von 2,06-6,86 bar steht. Wenn dabei das
Wasser in einen Flotationstank freigegeben wird, treten mi
kroskopisch kleine Luftbläschen aus und haften sich an im
Wasser suspendierte Teilchen, um diese Teilchen an die Ober
fläche schweben zu lassen. Das Abwasser kann mit Flocken
bildenden Chemikalien behandelt werden, so daß die Teilchen
flockig werden. Die Verwendung Flocken bildender chemischer
Stoffe und die gelöste Luft führt zu einer raschen Auf
schwemmrate und einer vollständigen Trennung der suspendier
ten Teilchen vom Abwasser.
Die Erfindung befaßt sich mit einer Vorrichtung zur Entfer
nung der schwebefähigen Feststoffe, die mit dem Flotations
verfahren durchgeführt wird.
Es sind schon Vorrichtungen zum Entfernen aufgeschwemmter
Feststoffteilchen aus Abwasser vorgeschlagen worden, z. B.
in der US-PS 33 07 701. Dieses Patent beschreibt eine ver
besserte, spiralförmig gekrümmte Abschöpfplatte, die mit der
Oberfläche eines Volumens von zu behandelndem Wasser so in
Wechselwirkung tritt, daß sie das aufgeschwemmte Material
abschöpft.
Eine weitere bekannte Vorrichtung zum Abtrennen von Fest
stoffen geht aus der US-PS 40 22 696 hervor. Diese Vorrich
tung hat einen verbesserten Aufbau zum Klären von Abwasser
unter minimaler Turbulenz und Ausnutzung eines einfachen,
kompakten Aufbaus, bei dem ein Wagen vorgesehen ist, der
einen Schöpfer gemäß US-PS 33 07 701 gemeinsam mit einer
Verteilerrohranordnung aufweist, durch welche das zu behan
delnde Wasser in den Flotationstank eingeführt wird. Dabei
trägt der Wagen sowohl ein Einlaßrohr für das Abwasser als
auch ein Auslaßrohr für geklärtes Wasser. Der Wagen ist zwi
schen einer Oberkante des Flotationstanks und einer mittle
ren Stützeinrichtung abgestützt.
Aus der Lehre gemäß US-PS 40 22 696 ergibt sich, daß die
Absetzgeschwindigkeit der Teilchen etwa 2,54 cm/min beträgt,
was zu einer Klärgeschwindigkeit von 0,002 l/min/cm2 Sedi
mentierfläche führt. Zum Aufschwemmen bringt eine Steigge
schwindigkeit von ca. 30,40 cm/min eine Klärrate von
0,03 l/min/cm2 der Aufschwemmung. Allerdings wird mit den
nach diesem Prinzip arbeitenden, handelsüblichen Klärvor
richtungen nur mit einer durchschnittlichen Rate von
0,008 l/min/cm2 Aufschwemmfläche, d. h. nur mit etwa einem
Viertel der theoretisch möglichen Rate geklärt.
Gemäß US-PS 40 22 696 wird durch Anwendung einer verbesser
ten Vorrichtung, die nur minimale Turbulenz verursacht und
der Aufwärtsströmung der aufgelösten Teilchen einen längeren
Weg gibt, die Klärlast auf 0,016-0,024 l/min/cm2 verbes
sert. Dieses Ergebnis wird durch die Benutzung von Tanks er
zielt, in denen die Tiefe des zu behandelnden Wassers nur
etwa ein Drittel der Tiefe herkömmlichen Systemen ent
spricht. Es ist also bereits bekannt, ein zufriedenstellen
des Verfahren zum Einführen des behandelnden Abwassers in
einen Tank von wirtschaftlicher Größe zu schaffen und einen
schwimmfähigen Schlamm in rationeller Weise zu erzeugen. Die
erreichte Flotationsrate ist in der Tat recht zufriedenstel
lend; aber die Geschwindigkeit im Entfernen des aufge
schwemmten Materials ist bisher nicht so angemessen, wie das
erwünscht wäre.
Aufgabe der Erfindung ist es, die genannten Schwierigkeiten
und Nachteile bekannter Konstruktionen zu vermeiden und eine
Vorrichtung zum Klären von Abwasser zu schaffen, die nach
dem Flotationsprinzip arbeitet, und bei der eine raschere
Rückgewinnung der Schwimmstoffe erzielt wird.
Gemäß der Erfindung wird eine Vorrichtung zum Klären von
Abwasser geschaffen, bei der in dem der Klärung unterworfe
nen Wasser nur eine minimale Turbulenz verursacht wird.
Folglich werden wirksame Ergebnisse bei Verwendung eines
einfachen und kompakten Aufbaus mit sehr hoher Rückgewin
nungsgeschwindigkeit erzielt.
Der erfindungsgemäße Aufbau führt zu einer Klärlast, die
mehr als doppelt so groß ist wie bei den genannten bekannten
Vorrichtungen, welche, wie bereits erwähnt, bereits eine
deutliche Verbesserung gegenüber dem früheren Stand der
Technik darstellten. Das bessere Ergebnis wird durch die
Verwendung eines mit mehrfachen Schaufeln ausgerüsteten
Schöpfers erzielt, so daß die Schwimmstoffe an der Oberflä
che des Wassers nahezu kontinuierlich entfernt werden, wenn
der Sammelarm über die Wasseroberfläche hinweg bewegt wird.
Auf den ersten Blick scheint diesem Aufbau ein einfacher Ge
danke zugrunde zu liegen, bis man die Bewegung des angesam
melten Schlamms vom Sammelpunkt in der Schöpfvorrichtung aus
betrachtet. Es ist offenkundig, daß der maximale Wirkungs
grad erreicht wird, wenn eine minimale Menge Wasser im auf
geschwemmten Material enthalten ist. Wenn man aber weniger
Wasser mitnimmt, ist es schwer, den Schlamm zu einem Sammel
auslaß zu bewegen. Die Konstruktion gemäß der Erfindung
schafft nicht nur einen sich langsam bewegenden Abschöpfer,
was zu geringerer Störung des behandelten Wassers am Berüh
rungspunkt zwischen dem Abschöpfer und dem Wasser führt, sie
erlaubt auch eine schnellere Bewegung des Wagenarms bei sei
nem Schwenken über die Oberfläche des Flotationstanks. Die
Konstruktion ermöglicht eine erhöhte Strömungsgeschwindig
keit des Schlamms zum Schlammauslaß.
Die Vorrichtung zum Klären von Abwasser, welches in einem
Flotationstank aufgeschwemmt und abgesetzt wird, ist mit
einem drehbaren Wagen versehen, der mit einer Mehrfach
schöpfanordnung ausgerüstet ist. Diese Schöpfanordnung wird
gedreht, wenn sie durch die obere Schicht des behandelten
Abwassers bewegt wird, um Schwebstoffe oder Schlamm zu ent
fernen, ohne daß dabei das gesamte Abwasservolumen merklich
gestört wird. Die Schöpfanordnung trägt die Schwebstoffe
oder den Schlamm in wirkungsvoller Weise zu einem Schlamm
auslaß, so daß es aufgrund einer einmaligen Konstruktion,
die im Betrieb selbstreinigend ist, zu keinen Verstopfungen
kommt.
Im folgenden ist die Erfindung mit weiteren vorteilhaften
Einzelheiten anhand eines schematisch dargestellten Ausfüh
rungsbeispiels näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 eine Teilansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
von oben;
Fig. 2 eine Teilansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung
gemäß Fig. 1 von der Seite,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der Schöpfanordnung in
vergrößertem Maßstab;
Fig. 4 eine Reihe von Schnitten durch die Schöpfanordnung
während ihrer Bewegung durch die Oberfläche des
behandelten Abwassers zur Darstellung, wie der
gesammelte Schlamm angehoben wird, um unter Schwer
kraft durch die Schöpfanordnung zum Schlammabgabeaus
laß zu fließen;
Fig. 5 eine Seitenansicht der Schöpfanordnung, in der ver
schiedene Schnittstellen angedeutet sind;
Fig. 6 eine Stirnansicht der Schöpfanordnung gemäß Fig. 5
längs der Linie 6-6 in Richtung der Pfeile;
Fig. 7 den Schnitt der Schöpfanordnung gemäß Fig. 5 längs
der Linie 7-7 in Richtung der Pfeile, wobei aller
dings aus Gründen der Klarheit die Schaufeln der
Schöpfanordnung an ihren inneren Enden getrennt dar
gestellt sind;
Fig. 8 den Schnitt der Schöpfanordnung gemäß Fig. 5 längs
der Linie 8-8 in Richtung der Pfeile;
Fig. 9 den Schnitt der Schöpfanordnung gemäß Fig. 5 längs
der Linie 9-9 in Richtung der Pfeile.
In den Fig. 1 und 2 ist eine Vorrichtung 10 zum Reinigen
ungeklärten Abwassers der Papier- und Zellstoff- sowie
ähnlicher Industrien gezeigt, bei der Feststoffe durch Auf
schwemmen mittels Luft und Absetzen entfernt werden, wobei
ca. 90% der Feststoffe durch Flotation beseitigt werden.
Die Vorrichtung 10 umfaßt einen zylindrisch geformten Tank
11 mit einer nach oben weisenden Wand 12 und einem insgesamt
ebenen Boden 13. Zum Mittelbereich des Tanks hin erstreckt
sich in senkrechter Richtung ein Einlaßrohr 14, um welches
herum eine nach oben weisende kreisförmige Wand 15 eine
Schlammkammer 16 bzw. eine Kammer für Schwebstoffe begrenzt.
Am Boden dieser Schlammkammer 16 ist ein Auslaßrohr 17 vor
gesehen. Außerhalb der Schlammkammer 16 ist im Boden des
Tanks ein Auslaß 19 für geklärtes Wasser ausgebildet. Ein
Wagen bzw. eine innere Stützeinrichtung 20 trägt ein Vertei
lerrohr 21 für eingelassenes Fluid, welches mit nach unten
weisenden perforierten Rohren 22 versehen ist, gemeinsam mit
dem inneren Ende einer mehrfache Schaufeln aufweisenden
Schöpfanordnung 25. Die Einzelheiten eines geeigneten, tur
bulenzfreien Aufbaus des Einführrohres für das einströmende,
nicht geklärte Abwasser können der US-PS 40 22 696 entnommen
werden, oder es können andere bekannte geeignete Konstruk
tionen verwendet werden.
Die Schöpfanordnung 25 weist eine Vielzahl von
Schaufeln 26 auf, die im Schnitt in Fig. 7 gezeigt sind. In
Fig. 7 sind die Schaufeln 26 um einen Mittelpunkt 27 im Ab
stand voneinander gezeigt. Beim Zusammenbau können die
Schaufeln 26 zusammen bewegt und durch Schweißen oder ander
weitig aneinander befestigt werden. Die äußeren Enden 28 der
Schöpflippen 29 der Schaufeln 26 (Fig. 1) sind länger als
die inneren Enden 30, so daß bei einer Anordnung der durch
den Mittelpunkt 27 (Fig. 7) verlaufenden Achse der Schöpfan
ordnung unter einem von der Außenkante des Tanks zum mittle
ren Bereich desselben geneigten Winkels, die Lippenkante
28-30 im wesentlichen horizontal verläuft, um über die Länge
der Schöpfanordnung 25 hinweg in der gleichen Höhe unterhalb
der Wasseroberfläche in Eingriff zu treten.
Die Schaufeln 26 sind an ihren inneren Kanten (Fig. 7) nach
innen umgebogen, wie bei 31, 32 und 33 gezeigt, so daß sie
einen Raum 34 zum Durchlaß bilden. Die Schaufeln 26 sind
hier zwar als aus einem einzigen Stück Material mit in
Längsrichtung verlaufenden Enden bestehend dargestellt, aber
es liegt auf der Hand, daß jede Schaufel auch aus einer
Vielzahl zusammengeschweißter Abschnitte bestehen kann.
Am Ende der Schaufeln 26 sind Stirnplatten 35 und 36 befe
stigt (Fig. 1 und 2). Die Stirnplatte 35 kann eine sich er
weiternde Welle 37 aufweisen, die mit einem Lagerungsrad 38
versehen ist, welches unter Antrieb eines vom Wagen 20 abge
stützten Motors 45 auf einer oberhalb des oberen Endes der
Tankwand 12 angeordneten Spur 39 abrollen kann. Die Stirn
wand 36 ist, wie Fig. 3 und 6 zeigen, mit einer Öffnung und
mit einem Ablaßrohr 40 versehen, welches vorzugsweise mit
mehreren Umlenkgliedern ausgerüstet ist, die so angeordnet
sind, daß sie den von jeder Schaufel 26 gesammelten Schlamm
strom trennen. Auf der Oberkante der Wand 15 ist eine Spur
43 ausgebildet, mit der ein Lagerungsglied 42 (Fig. 2) in
Eingriff gebracht wird. Zur Verstärkung der Außenkanten bzw.
Lippen der Schaufeln 26 kann gegebenenfalls eine Vielzahl im
Abstand voneinander angeordneter, sich tangential erstrec
kender Versteifungsglieder 44 vorgesehen sein.
Beim Betrieb der Abwasserklärvorrichtung 10 wird ungeklärtes
Abwasser durch das Einlaßrohr 14, das Verteilerrohr 21 für
das einströmende Fluid und die nach unten weisenden perfo
rierten Rohre 22 in den Tank 11 eingeführt. Mit Hilfe des
Motors 45 wird die Schöpfanordnung 25 gedreht und nimmt da
bei das Verteilerrohr 21 mit, so daß das einströmende Fluid
kontinuierlich im Tank verteilt wird. Fig. 4 zeigt eine
Reihe von mit 47, 51 bzw. 52 bezeichneten Ansichten der
Schöpfanordnung 25 während ihrer Bewegung längs der Ober
fläche der Aufschlämmung in Richtung des Pfeiles 46. Bei der
mit 47 bezeichneten Stellung ist die Schöpflippe 29 a bereit,
in den auf der Oberfläche der Aufschlämmung 49 schwimmenden
Schlamm 48 einzutreten. In diesem Zeitpunkt hat die Schöpf
lippe 29 b den Schlamm bereits passiert und Schlamm 50 gesam
melt. Bei der mit 51 bezeichneten Stellung ist die Schöpf
lippe 29 a in den Schlamm 48 eingetreten, und die Schöpflippe
29 b hat sich nach oben bewegt, wobei sie aufgenommenen
Schlamm 50 mitnimmt, der durch den entsprechenden Raum zwi
schen den Umlenkgliedern 41 in die Schlammkammer 16 abgege
ben wird (Fig. 2).
Bei der mit 52 bezeichneten Stellung ist die Schöpflippe 29 b
über die oberste Stelle ihrer Bewegungsbahn hinaus bewegt
und der aufgenommene Schlamm 50 völlig abgegeben worden. Die
Schöpflippe 29 a ist angehoben worden und gibt den von ihr
aufgenommenen Schlamm 53 ab. In ähnlicher Weise nimmt die
Schöpflippe 29 c ihre Schlammladung auf und gibt sie wieder
ab. Es sei noch erwähnt, daß diese Konstruktion, da sie für
die von jeder der Schöpflippen 29 a, 29 b und 29 c aufgenomme
nen Schlammengen eine getrennte Strömungsbahn bietet, zu
einer nahezu kontinuierlichen Strömung von Schlamm in die
Schlammkammer 16 führt. Dies steht im Gegensatz zur Strömung
bei einer einzigen Aufnahmeschaufel. Es hat sich gezeigt,
daß es bei einer einzigen, entsprechend vergrößerten Aufnah
meschaufel insofern zu Schwierigkeiten kommt, als die Strö
mungsgeschwindigkeit zwischen einem maximalen und einem mi
nimalen Wert pulsiert, so daß es nicht möglich ist, die ge
wünschte Strömung von der Schöpfvorrichtung weg zu errei
chen, wenn nur eine Schaufel vorgesehen ist. Natürlich ergä
be sich die gleiche Schwierigkeit, wenn man eine Vielzahl
von Schaufeln vorsähe, die zu einem einzigen Ablaßkanal füh
ren.
Bei einem industriellen Ausführungsbeispiel der Erfindung
ist die Vorrichtung mit Tanks von unterschiedlichen Durch
messern zwischen 2,44 und 13,41 m versehen. Die Tiefe des
Abwassers in den Tanks reicht im allgemeinen von 40,64 bis
45,72 cm. Solche Tanks eignen sich zur Behandlung von
560,18 l/min bis 17 032,50 l/min. Die Reinheit im ausströ
menden, geklärten Wasser reicht von 10-100 ppm. Der Ener
giebedarf für den Betrieb dieser Vorrichtung liegt im Grö
ßenordnungsbereich von 0,15 kWh pro eintausend Liter. Die
Verweilzeit des Wassers in den Tanks liegt im Bereich von
2,5 Minuten. Die Vorrichtung hat ein Gewicht im Größenord
nungsbereich von 732 kg pro m2 und die spezifische Klärlast
liegt bei 0,016-0,024 l/min/cm2.
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Klären ungeklärten Wassers in der Pa
pier- und Zellstoffindustrie und ähnlichen Industrien,
bestehend aus einem an seinem oberen Ende offenen zy
lindrischen Tank (11), einer Einlaßeinrichtung für un
geklärtes Wasser in den Tank, einer Auslaßeinrichtung
für geklärtes Wasser aus dem Tank, einer Schlammauslaß
einrichtung für den Tank, die in der Mitte des Tanks
angeordnet ist, einer Stützeinrichtung (20) für eine
Schöpfanordnung, die am offenen Ende des Tanks in radia
ler Richtung angeordnet ist, einer Einrichtung zur Dreh
bewegung der die Schöpfanordnung abstützenden Einrich
tung um die Oberseite des Tanks herum,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Einrichtung zur axialen Umdrehung der Stützein
richtung für die Schöpfanordnung vorhanden ist, sowie
durch eine Schöpfanordnung (25), die eine Vielzahl von
im wesentlichen in gleichen Abständen angeordneten
Schaufeln (26) umfaßt, welche um eine Mittellinie radial
angeordnet und von der Stützeinrichtung unter einem Win
kel, der von der Außenkante des Tanks zum Mittelbereich
desselben geneigt ist, angeordnet sind, wobei die Schau
feln sich radial im wesentlichen von der Außenkante des
Tanks zum Mittelbereich desselben erstrecken und sich
ferner von der Mittellinie in Richtung zur Kante des
Tanks erstrecken, wobei eine im wesentlichen horizontale
Lippenkante (30, 28) zum Eingriff mit ungeklärtem Wasser
im Tank geschaffen wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Innenkanten
der Schaufeln (26) nach innen gebogen sind und zwischen
den nach innen gebogenen Bereichen Winkel von ca. 120°
bilden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß für die Schaufeln
(26) Stirnplatten (35, 36) vorgesehen sind, und daß an je
dem Ende eine Lagereinrichtung vorgesehen ist, die die
Schöpfanordnung (25) in der Stützeinrichtung (20) ab
stützt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß ein sich axial
erstreckendes Umlenkglied (41) mindestens längs eines Teil
abschnitts des nach innen gebogenen Bereichs der Schaufel
(26) an deren Rückseite befestigt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Stirn
platte (36) im Mittelbereich des Tanks (11), ein rohrförmi
ges Glied befestigt ist, welches zur Schlammauslaßeinrich
tung führt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß für das rohr
förmige Glied für jede Schaufel (26) eine Umlenkeinrich
tung vorgesehen ist, die das rohrförmige Glied in axialer
Richtung unterteilt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die nach innen
gebogenen Bereiche der Schaufeln (26) in Längsrichtung zu
sammengeschweißt sind, wobei der Anordnung größere Festig
keit verliehen wird.
8. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß für jede der
Schaufeln (26) mehrere im Abstand voneinander angeordnete,
sich tangential erstreckende Versteifungsglieder (44) vor
gesehen sind.
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