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DE29250C - Neuerungan Maschinen zurBearbeitung von Steinen mit hin- und hergehendem Tisch und entsprechend oscillirenden Stählen - Google Patents

Neuerungan Maschinen zurBearbeitung von Steinen mit hin- und hergehendem Tisch und entsprechend oscillirenden Stählen

Info

Publication number
DE29250C
DE29250C DENDAT29250D DE29250DA DE29250C DE 29250 C DE29250 C DE 29250C DE NDAT29250 D DENDAT29250 D DE NDAT29250D DE 29250D A DE29250D A DE 29250DA DE 29250 C DE29250 C DE 29250C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
scrapers
shaft
scraper
cross head
seated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT29250D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. MEI-SEL in Boston, Staat Mass., V. St. A
Publication of DE29250C publication Critical patent/DE29250C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/20Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by planing, e.g. channelling by means of planing tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
entsprechend oscillirenden Stählen.
Das Abreiben der Farbe von lithographischen Steinen geschah bisher gewöhnlich dadurch, dafs ein zweiter Stein mit Sand und Wasser auf dem abzureibenden Stein gerieben wurde; auch sind maschinelle Einrichtungen schon für den gleichen Zweck verwendet worden, bei denen eine rotirende Metallscheibe zum Abschleifen oder ein sich nur in einer Richtung über den Stein bewegender bezw. auf denselben einwirkender Abkratzer zum Abschaben der Farbe vom Stein benutzt wurde.
Meine Erfindung bezieht sich auf die Construction einer derartigen Maschine mit einem Paar von Schabern oder Abkratzern, derart, dafs dieselben so in Schwingung gesetzt werden können, dafs bei jeder Umsteuerung des unter ihnen hin- und hergehenden Steines der eine Abkratzer an die abzuschabende Oberfläche des Steines angreift und der andere Abkratzer aufser Berührung mit dem letzteren tritt.
A ist der Maschinenrahmen, der mit Führungen b b versehen ist, auf denen ein Schlitten B mit dem daraufliegenden abzuschleifenden Stein hin- und hergleitet. Dieser Schlitten hat unten ein starkes Auge c, durch dessen mit Gewinde versehene Oeffnung die Gewindestange D geht, welche in Lagern d und e zwischen den Führungen b b gelagert ist. Auf dem einen Ende dieser Gewindestange sitzt das grofse Stirnrad E, welches durch das kleine Stirnrad G . auf der kurzen Welle f angetrieben wird; auf der Welle / sitzen die festen Riemscheiben g und h und zwischen diesen die losen Riemscheiben i k I. p q sind die Treibriemen, welche durch die gegabelten Aufleger abwechselnd von den festen auf die losen Riemscheiben und umgekehrt von den losen auf die festen Riemscheiben geschoben werden, um die Gewindestange D und dadurch den Schlitten B von der einen Seite nach der anderen zu bewegen. Die mittlere lose Scheibe k, welche jeder der beiden Riemen beim Heruntergehen von seiner festen Riemscheibe überdeckt, dient dazu, zu verhindern, dafs ein Riemen auf seine feste Scheibe geschoben wird, ehe der andere Riemen von der seinen ganz heruntergeschoben worden ist. Die Aufleger m η sitzen auf einer Gleitstange r, welche mit der Verbindungsstange s durch einen Bolzen drehbar verbunden ist; das andere Ende dieser Stange s ist mit einem Bolzen versehen, der in einem Schlitz 15 im oberen Ende des an der oscillirenden Welle H sitzenden Hebels t arbeitet. Die Welle H ist im. Rahmen A gelagert und an ihrem anderen Ende mit einem Hebel u versehen, der durch die justirbar an den gegenüberliegenden Enden des Schlittens B angeordneten Anschläge ν w wechselweise in entgegengesetzten Richtungen gedreht wird. Durch diese Einrichtung werden die Riemen pq verschoben; hierdurch wird die Bewegung der Gewindestange D umgekehrt, sobald der Schlitten am Ende seiner Bewegung an jeder Seite anlangt. An den Seiten des Rahmens sind die Träger / angeschraubt, und zwischen diesen ist der
Kreuzkopf K angeordnet, dessen Enden in den Verticalschlitzen a1 in den Trägern gleiten. Dieser Kreuzkopf, an dem die weiter unten zu beschreibenden Schaber oder Abkratzer angebracht sind, hängt an seinen gegenüberliegenden Enden an zwei Gewindestangen b1, welche durch die auf den oberen Enden der Träger / sitzende Deckelplatte hindurchreichen. Die Gewindestangen P sind an ihren oberen Enden mit Schneckenrädern cl versehen, welche durch die auf der in der Deckelplatte gelagerten Horizontalwelle M sitzenden Schnecken d1 in Drehung versetzt werden. An ihrem einen Ende ist die Welle M mit dem Sperrrad e' versehen, welches ruckweise in derselben Richtung durch die Schiebklauen/1 g1 gedreht wird; die Schiebklauen sitzen zu diesem Zweck beweglich an den Hebeln h' i\ die auf der Welle M frei schwingen und auf beiden Seiten des Sperrrades el angeordnet sind. Diese Hebel sind durch Stangen k1 /' mit dem oberen Ende eines Hebels N verbunden, der auf dem Ende der oscillirenden Welle H sitzt. Die Schwingungen der letzteren, hervorgerufen durch den Contact eines der Anschläge ν w mit dem Hebel u bei der Umsteuerung des Schlittens B nach der einen oder der anderen Richtung, veranlassen somit eine Drehung des Sperrrades e1 und der Gewindestangen b' und dadurch eine Abwärtsbewegung des Querkopfes K und der daran angebrachten Schaber, indem die an beiden Seiten des Sperrrades angeordneten Schiebklauen je nach der Schwingungsrichtung des Hebels N in die Zähne des Sperrrades eingreifen und somit eine Bewegung des Vorschubmechanismus für die Schaber am Ende einer jeden Schlittenbewegung hervorrufen.
Der oscillirende Halter P für die mittelst Bolzen /' daran befestigten Schaber q1 rx ist an Zapfen »' in dem Schlitz ml im Kreuzkopf K derart aufgehängt, dafs die Schaber auf die Oberfläche des Steines einwirken und dieselbe abkratzen können. Die Form und Anordnung der Schaber ist aus den Fig. 3, 4, 7, 9 und 11 deutlich zu ersehen; wenn der Halter P im Schlitz m1 nach der einen Seite hin geneigt wird, so wirkt die Schabkante 20 des Schabers qx auf den Stein C ein, während derselbe in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles durch die Maschine bewegt wird. Bei seiner entgegengesetzten Bewegung dagegen wird der Halter P umgekippt und die Schabkante des Schabers q1 aufser Berührung mit der Steinoberfläche gehoben, während nun die .Schabkante des Schabers rx an den Stein angreift und denselben in entgegengesetzter Richtung abkratzt. Es ergiebt sich hieraus also, dafs der Stein bei jeder Bewegung des Schlittens abgeschabt wird, woraus eine bedeutende Zeit- und Kostenersparnifs beim Abschleifen derartiger Steine resultirt.
Die Umsteuerung des Schaberhalters P- wird auf folgende Weise erzielt: Am Ende von P ist das Zahnradsegment s1 aufgekeilt, welches in ein gleiches Segment fl eingreift; letzteres sitzt auf der kürzen, im Lager w1 im Kreuzkopf K gelagerten Welle u\ Am anderen Ende der Welle m1 sitzt ein Hebel a2, dessen unteres Ende durch eine Stange P mit dem Hebel N so verbunden ist, dafs bei Schwingung des letzteren die Schaber umgelegt werden, und zwar findet dieses Umlegen gerade vor Ankunft des Steines C am Ende einer jeden Bewegung desselben statt, während in demselben Augenblick der Vorschub des Kreuzkopfes K mit dem Schaberhalter und den Schabern nach unten erfolgt, so dafs die letzteren wieder eine neue Schicht vom Stein abschaben können. Der Schlitz 15 im oberen Ende des Hebels t gewährt genügenden Spielraum, um einer Verschiebung der Treibriemen vorzubeugen, bis der Hebel N seine Bewegung nach der einen oder der anderen Richtung hin beinahe ausgeführt hat, was aus dem Grunde nothwendig ist, um eine Umlegung der Schaber für deren nächste Arbeit zu sichern, ehe die Treibriemen behufs Umsteuerung des Steines verschoben werden.
Die Schaber sind im Halter P mittelst der Schrauben c2 in verticaler Richtung verstellbar, um eine genaue Einstellung der Schaber in Bezug auf die Steinoberfläche zu ermöglichen. Ebenso sind die Anschläge ν w in der Längsrichtung des Rahmens mittelst der Muttern 25 und der Bolzen d2, die in der schwalbenschwanzförmigen Gleitnuth e2 in der Seite des Schlittens B gleiten, justirbar, um eine Schwingung der Welle H behufs Umsteuerung der Bewegungsrichtung des Schlittens B an irgend einem beliebigen Punkt hervorrufen zu können.
Wenn behufs Einbringung dickerer Steine ein Hochheben des Querkopfes K und seiner Schaber erforderlich wird, so brauchen nur die Schiebklauen /1^1 aus dem Sperrrad el losgelöst zu werden, worauf sich die Welle M mittelst einer aufgesteckten Kurbel leicht so drehen läfst, dafs die Schaber emporgehoben werden.

Claims (1)

  1. Patent-AnSpruch:
    Die durch Zeichnung dargestellte Maschine zum Abschaben lithographischer und anderer Steine, im wesentlichen charakterisirt durch:
    a) den am Kreuzkopf K drehbar angebrachten, mit den Schabern q1 rl versehenen oscillirenden Schaberhalter P, wobei der Kreuzkopf auf den mit Schneckenrädern cx construirten Gewindestangen bl angeordnet ist, welche durch die auf der Welle M sitzenden Schnecken d' gedreht werden,' um
    einen regelmäfsigen Vorschub der am Kreuzkopf sitzenden Schaber q1 rl zu bewirken, während die letzteren aufserdem noch eine genaue verticale Einstellung durch Schrauben £2 erhalten;
    b) die Anordnung der justirbar am Schlitten B sitzenden Anschläge ν w, die gegen den auf der Welle H sitzenden Hebel u wirken, um die auf derselben Welle befestigten Hebel N und t nach der einen oder der anderen Richtung hin zu drehen und dadurch einestheils den Vorschub und das Umlegen der Schaber qx rx und andererseits die Verschiebung der Treibriemen und die daraus resultirende Umsteuerung des Schlittens B zu bewirken.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT29250D Neuerungan Maschinen zurBearbeitung von Steinen mit hin- und hergehendem Tisch und entsprechend oscillirenden Stählen Active DE29250C (de)

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