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DE2923067C2 - Temperaturhaltehaube für eine Strangbrennschneidvorrichtung - Google Patents

Temperaturhaltehaube für eine Strangbrennschneidvorrichtung

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Publication number
DE2923067C2
DE2923067C2 DE2923067A DE2923067A DE2923067C2 DE 2923067 C2 DE2923067 C2 DE 2923067C2 DE 2923067 A DE2923067 A DE 2923067A DE 2923067 A DE2923067 A DE 2923067A DE 2923067 C2 DE2923067 C2 DE 2923067C2
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DE
Germany
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temperature holding
hood
holding hood
cast strand
cutting device
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DE2923067A
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Inventor
Kazuhide Kawachinagano Osaka Kameyama
Hitoshi Himeji Hyogo Tanno
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Nippon Steel Corp
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Nippon Steel Corp
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K7/00Cutting, scarfing, or desurfacing by applying flames
    • B23K7/002Machines, apparatus, or equipment for cutting plane workpieces, e.g. plates
    • B23K7/003Machines, apparatus, or equipment for cutting long articles, e.g. cast stands, plates, in parts of predetermined length
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/12Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ
    • B22D11/126Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ for cutting
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T83/00Cutting
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    • Y10T83/4757Tool carrier shuttles rectilinearly parallel to direction of work feed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

45
Die Erfindung betrifft eine Temperaturhaltehaube vor und hinter einer Brennschneidvorrichtung bei einer Stranggießanlage, die oberhalb eines an die Abzugswalzen anschließenden Fördertisches auf einem Rahmen angeordnet ist. dem eine Antriebsvorrichtung für eine mit der Abzugsgeschwindigkeit des Gußstranges synchrone Vorfahrung zugeordnet ist und der einen quer über den Gußstrang verfahrbaren Schneidkopf «ragt.
Eine Vorrichtung dieser Art ist aus der DE-OS 39 467 bekannt. Dort ist jeweils vor und hinter der Brennschneidvorrichtung eine Absaughaube angeordnet, die im Bereich der Brennschneidvorrichtung auch als Temperaturhaltehaube wirksam ist, Allerding kann diese;Temperaturhaltehaube nicht verhindern, daß sich der Gußsträng''Während des'Schriejdvöfgangs in den von der Schneidstelle entfernteren Bereichen abkühlt. Denn ein Trenrischnitt an einem Güßstrang erfordert eine Zeitdauer zwischen 2 und S Minuten; Dieses entspricht einer Bewegungsbahnlänge der Brennschrteidvdfrichlüng Und damit des Güßstfähges zwischen 3 und 8 m. Über diese Strecke kann ein Temperaturabfall des Gußstranges um 1000C oder mehr auftreten. Dieser Temperaturabfall innerhalb des gesamten Bewegungsabschnitts kann nicht durch die am der Schneidstelle zugeführte Wärme kompensiert werden.
Aufgabe der Erfindung ist eine solche Ausbildung einer Temperaturhaltehaube, daß der Temperaturabfall innerhalb des abzulängenden Stranggußabschnuts zur. Bildung einer Bramme und des nachfolgenden Teiles des Gußstranges möglichst klein gehalten wird.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Länge der vorderen Temperaturhaltehaube der Länge der abgelängten Stranggußbramme entspricht und die Länge der hinteren Temperaturhaltehaube mindestens der Bewegungsbahnlänge abschneidvorrichtung gleich ist
Durch diese Ausbildung der Temperaturhaltehaube wird die abzulängende Bramme jeweils durch die vordere Temperaturhaltehaube und der nachfolgende Teil des Stranges durch die hintere Temperaturhaltehaube abgedeckt. Diese Temperaturhaitehauben bewegen sich zusammen mit der Brennschneidvorrichtung, so daß eine Temperaturabnahme dieses Bereichs weitgehend vermieden wird, bzw. auf einen konstanten kleiner. Wert gehalten wird. Die Temperaturhaltehauben bewegen sich zusammen mit der Brennsjhneidvorrichtung, so daß der Gußstrang immer abgedeckt bleibt. Die abgetrennte Bramme kann ohne Zwischenerhitzung weiterbearbeitei. insbesondere gewalzt werden. Damit begünstigt die Erfindung die kontinuierliche Weiterverarbeitung eines Gußstranges.
In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die vordere und die hintere Temperaturhaltehaube jeweils lösbar an dem vorderen und dem hinteren Stirnende des Rahmens befestigt sind. Dadurch lassen sich die Temperaturhaltehauben jederzeit von der Brennschneidvorrichtung lösen. Dieses ermöglicht auch einen nachträglichen Einbau der Temperaturhaltehaube an einer bereits bestehenden Erennsuineidvorrichtung. In weiterer Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die vordere und die hintere Temperaturhaltehaube an einem Querträger abgestützt sind, der auf Schienen auf beiden Seiten der. Fördertisrhes abgestützt ist. Diese Ausbildung erlaubt die Abs'ützung der Temperaturhaltehaube auf den Schienen für die Brennschneidvorrichtung.
Ferner schlag· die Erfindung vor. daß eine stationäre Temperaturhaltehaube den Gußstrang auf dem Fördertisch abdeckt und durch die hintere Temperaturhaltehaube überdeckt wird, sowie zwischen den Ab/ugsrollen und der hinteren Anschlagstellung des Rahmens angeordnet ist. Diese Ausbildung erlaubt es, daß hinter der hinteren Temperaturhaltehaube niemals ein Abschnitt des Gußstranges frei bleibt, weil sich diese hintere Temperaturhaltehaube über die stationäre Temperaturhaltehaube schiebt.
Zur Verbesserung der Temperaturhaltung ist vorgesehen, daß die vordere und die hir.tere Temperaturhaltehaube auf den Innenflächen mit einem Wärmeisolierstoff aus Keramikfasern ausgekleidet sind, Außerdem ist vorgesehen, daß; die vordere Und die hintere Temperaturhaltehaube mit einer Züsätzheizühg ausgestattet sind.
In den Zeichnungen stellt dar
F ί g. 1 eine Seitenansicht und
F i g- 2 einen Querschnitt nach der Linie V-V in F i g, 1 für eine Schneidvorrichtung nach der Erfindung,
Fi g. 3 einen Querschnitt durch eine Temperaturhaltehaube und
Fig.4 einen Querschnitt durch eine Temperaturhaltehaube mit einer Zusatzbeheizung.
Die eigentliche Stranggießanlage ist in den Figuren nicht dargestellt. Der Gußstrang 4 wird durch Abzugsrollen kontinuierlich abgezogen, von denen das letzte Abzugsrollenpaar 5 in Fig. 1 gezeigt ist. Der Gußstrang 4 gelangt von dem letzten Abzugsrollenpaar 5 auf einen horizontalen Fördertisch 6. Eine Brennschneidvorrichtun0· 7, die auf dem Fördertisch 6 angeordnet ist, schneidet den Gußstrang 4 in Brammen gewünschter Länge. Die Schneidvorrichtung 7 ist oberhalb des Fördertisches 6 synchron mit der Abzugsgeschwindigkeit des Gußstranges verschiebbar. Der Fördertisch 6 umfaßt Förderrollen 60, die mindestens teilweise mit Antriebsvorrichtungen 601 ausgestattet sind.
Der Fördertisch 6 umfaßt einen vorderen Fördertisch 6a, einen hinteren Fördertisch 6c und einen Hubrollentisch 66. Die Bezeichnung »vorderer« und »hinterer« beziehen sich jeweils auf die Förderrichtung des Gußstranges 4. Die Brennschneidvorrichtung 7 umfaßt einen Rahmen 71, der den Fördertisch 6 überspannt, ein Laufwerk 72, über das sich der Rahmen 71 auf Schienen 8 abstützt, die jeweils auf den Seiten des Fördertisches 6 verlaufen, eine Spannvorrichtung 73 an dem Rahmen 71, die über die Breite des Gußstranges verschiebbar ist und einen Flammenschneider 74. Der Flammenschneider 74 kann mit konstanter Geschwindigkeit quer zur Längsrichtung des Gußstranges bewegt werden, vas im einzelnen nicht dargestellt ist.
Um den Gußstrang 4 mit der Brennschneidvorrichtung 7 durchzuschneiden, klemmt die Spannvorrichtung 73 den Gustrang 4 von beiden Seiten fest, wenn die Schneidstelle, die sich von dem Stirnende des Gußstranges 4 in einem vorgegebenen Abstand befindet, unter der Brennschneidvorrichtung 7 durchläuft. Die jeweilige Abschnittlänge wird mittels einer Meßvorrichtung, z. B. einer Meßrolle bestimmt. Wenn der Gußstrang festgeklemmt ist, bewegt sich die Brennschneidvorrichlung 7 synchron mit dem Gußstrang 4 in dessen Abzugsrichtung, wobei der Rahmen 71 und das Laufwerk 72 mitgenommen werden. Gleichzeitig setzt der Flammenschneider 74 mit dem Schneidvorgang für den Gußstrang 4 ein und erzeugt eine heiße Schneidflamme. Während sich der Gußstrang 4 weiterbewegt, bewegt sich der Flammenschneider 74 in QuerrichtMng über den Gußstrang 4. um denselben durchzuschneiden. Bei Beendigung des Schneidvorgenges wird die Spannvorrichtung 73 freigegeben, so daß sich der Rahmen 71 nicht n,ehr weiter in Abzugsrichtung bewegt.
Damit der Jie Bramme bildende abzuschneidende Abschnitt und der im Anschluß an die Brennschneidvorrichtung befindliche Abschnitt des Gußstranges gegen eine Temperaturabstrahlung geschützt sind, sind eine vordere Temperaturhaltehaube 10a und eine hintere Temperaturhaltehaube 106, die an den vorderen und hinteren Stirnseiten des Rahmens 71 der Schneidvorrichtung 7 befestigt sind, vorgesehen. Die vordere und hintere Temperaturhaltehaube 10a und 106 werden teilweise gemeinsam als jTemperaturhaltehaube 10 bezeichnet, Die .Ternpei-ätUrHaitehaube» 10 hat einen kanaiartlgen Querschnitt mit1'Seitenplatten 101 und einer Kopfplatte 1OZ Jede Seitenplatte 101 dient zur Lagerung von Rädern 12, die auf Schienen 11 laufen, die zu beiden Seilen der Förderroilen 60 längs des Fördertisches 6 geführt sind. Die Seilenplatten 101 und die Kopfplatte 102 sind kanalartig zusammengesetzt und bilden eine Hohlkammer 100, die den Gußstrang 4 umschließt. Die Hohlkammer 100 ist oberhalb der Förderrollen 60 längs des Fördertisches 6 bewegbar und stützt sich auf den Rädern 12 ab. Die Temperaturhaltehaube 10 ist lösbar an der vorderen und der hinteren Stirnseite des Rahmens 71 der Schneidvorrichtung 7 befestigt Die Befestigung erfolgt mit Hilfe von Befestigungselementen 13, z. B. Haken, Bolzen und Laschen, so daß die Haube 10 sich zusammen mit der Brennschneidvorrichtung 7 über den Fördertisch 6 vorwärts und rückwärts bewegt. Infolge der lösbaren Befestigung an dem Rahmen 71 kann die Temperaturhaltehaube 10 in Abhängigkeit von der Größe des Gußstranges 4 ausgetauscht werden. Auch die Reparatur- und Überprüfungsarbeiten an dem Fördertisch 6 und den Hilfseinrichtungen werden dadurch erleichtert. Die Länge der Temperaturhaltehaube JO wird so bestimmt daß die Haube 10 eine wirksame Temperaturhalterung des Gußstranges 4, der über den Fördertisch 6 läuft gewährleistet nicht nur wenn di Brennschneidvorrichtung 7 ausgeschaltet ist, sondern iuch während des Schneidvorgangs. Die vordere Temperaturhaltehaube 10a ist entsprechend der Brammenabschneidlänge des Gußstranges 4 festgelegt oder in einer Länge, die einem Abnand zwischen dem Stirnende des Gußstranges 4 und demjenigen Punkt entspricht an dem die Spannvorrichtung 73 eingreift und die Brennschneidvorrichtung 7 einen Querschneidvorgang ausführt. Die hintere Temperaturhaltehaube 106 ist in ihrer Länge so gewählt, daß sie genügend lang ist, um einen abgeschlossenen Raum 100 über dem Fördertisch 6 unmittelbar hinter der Brennschneidvorrichtung zu
j5 gewährleisten, wenn sich dieselbe aus ihrer Wartestellung zum Endpunkt des Schneidvorganges bewegt.
Bei der Ausführungsform nach den F i g. 1 und 2 ist die Länge der hinteren Temperaturhaltehaube 106 herabgesetzt, um den Bewegungswiderstand derselben zu verringern. Zur Gewährleistung der beschriebenen Arbeitsweise ist eine abnehmbare stationäre Temperaturhaltehaube 14 über dem hinteren Fördertisch 6c angec dnet die die Bewegung der Brennschneidvorrichtung 7 nicht beeinträchtigt. Die hintere Temperaturhaltehaube 106 überdeckt die stationäre Haube 14. Wenn die Brennschneidvorrichtung 7 in ihrer hinteren Wartestellung stehen bleibt, überdeckt die hintere Temperaturhaltehaube 106 im wesentlichen die Gesamtlänge der stationären Haube 14 gemäß Fig. I.
Dann wird die hintere Temperaturhaltehaube 106 mit Beginn der Bewegung der Schneidvorrichtung 7 nach vorne bewegt. Wenn die Schneidvorrichtung 7 den Endpunkt des Schneidvorganges erreicht hat, überlappt das Hinterende der Haube 106 noch in einem gewissen Ausmaß di? stationäre Haube 14 oder befindet sich noch mit derselben in Berührung.
Damit die Temperv.ur tatsächlich gehalte.i werden kann, sind die beweglichen und stationärer Hauben 10 und 14 mit einem Wärmeisolierstoff auf der Innenseite ausgekleidet. Im Hinblick auf die Verschiebung und Versetzung der Tenveraturhaltehauben sind leichtgewichtige Wärrneisolatoren mit hoher Isolation vorzuziehen, z. B. kerarnikfasern. Die Hauben sind ζ. Β mit Keramikfasern in einer Schichtdicke von 50 mm ausgekleidet, Eine käriälseitige untere Terriperaturhältehaübe 15 mit Seitenplatten 161 ist an dem Fördertisch 6 innerhalb der Förderroiien 60 befestigt. Unterhalb der Temperaturhaltehaube 15 befinden sich eine Fallrinne
17a sowie eine Zundersammeigrube 176.
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt einer weiteren Ausführungsform der Temperaturhaltehaube 10. Diese Temperaturhaltehaube 10 umfaßt eine Kopfplatte 102, die an einem Querträger 18 befestigt ist. Dadurch ist die ί Haube 10 an dem Querträger 18 aufgehängt, Jedes Ende des Querträgers 18 nimmt ein Rad 19 auf, das auf der gleichen Schiene 8 läuft, auf der das Laufwerk 72 der Brennschneidvorrichtung 7 lauft. Diese Ausführungsform erlaubt die zweifache Ausnutzung der gleichen in Schiene 8 für das Laufwerk 72 der Schneidvorrichtung und für das Rad 19 des Querträgers, infolgedessen verbleibt Platz im Bereich der Förderrollen 60. Diese Anordnung erleichtert infolgedessen die Wartung und r Überprüfung der Förderrollen 60 und anderer Hilfsein- Id ,richtungen.
Bei den zuvor beschriebenen Ausführungsformen werden die Brennschncidvofrichtung 7 und die Temperalurhaltehaube 10 während des Flammensclineidvorgnnnj durch die Bsv/s^iiii" des Οϋβ£ίΓΗΏσ£Ε 4, ηώ dem ?(1 die Brennschneidvorfichtung 7 festgespannt ist, vorwärts bewegt. Diese Baugruppen werden durch eine Antriebsvorrichtung 75, die mit der Brennschneidvorrichtung 7 verbunden ist, in ihre Wartestellung zurückbewegt.
Fig.4 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei der die Kammer 100 der Temperaturhaltehaube 10 durch eine Zusatzheizung 99, z. B. einem Brenner aufgeheizt wird. Die Zusatzheizung ist nicht auf einen Brenner eingeschränkt. Es kann in der Wandung der Tempera- JO turhällehatibe 10 auch eine Induktionsheizspule vorgesehen sein. Diese Heizung ist nur zusätzlich und erstrebt die Aufrechterhaltung einer gleichförmigen Temperaturverteilung innerhalb des Gußstranges 4, Infolgedes* sen ist keine hohe Wärmezufuhr erforderlich.
Die Formgebung der Temperaturhallehaube ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele eingeschränkt Man kann einfache ebene Platten' über den Gußstrang setzen, wenn die aufrechten Seitenwandungen an beiden Seiten in kleinem Abstand errichtet werden können.
Die Erfindung stellt eine Temperaturhaltehaube 10 für die Brennschneidvorrichlüng 7 bereit und gewährlei-" stet eine synchrone Bewegung der Haube 10 und der Brennschneidvorrichtung 7 mit der Abzugsgeschwindigkeit des Gußstranges 4. Auch während des Schneidvorganges umschließt die Haube 10 den Gußstrang 4, so daß eine wirkungsvolle Temperalurhaltung gewährleistet ist. Dadurch kann der Gußstrang 4 für die Weitergabe an die nachfolgende Bearbeitungsstufe bereitgehalten werden, und zwar mit einer außerordentlich hohen Temperatur.
Die Erfindung setzt den Temperaturabfall des Gußstranges 4 bei der Bewegung über den Fördertisch 6 um 90 bis 1200C herab. Eine abgewandelte Ausfühfungsform in Verbindung mit einer Stranggießanlage, deren Abzugsrollen 5 mit einer Temperaturhaltevorrichtung ausgestattet sind, hält den Gußstrang 4 unter Freihaltung des Fördertisches 6 auf einer hohen Temperatur von 1260 bis 13200C. In diesem Fall ist es ohne weiteres möglich, den Gußstrang 4 Unmittelbar in das nachfolgende Walzwerk einzuführen. Es ist eine Walzung mit direkter Beschickung möglich. Die Erfindung ist damit besonders wirkungsvoll für eine Stranggießanlage mit Bogenführüng, die ein unmittelbares Walzen ermöglicht.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Temperaturhaltehaube vor und hinter einer Brennschneidvorrichlung bei einer Stranggießanlage, die oberhalb eines an die Abzugswalzen anschließenden Fördertisches aui einem Rahmen angeordnet ist, dem eine Antriebsvorrichtung für eine mit der Abzugsgeschwindigkeit des Gußstranges synchrone Vorfahrung zugeordnet ist und der einen quer über den Gußstrang verfahrbaren Ό Schneidkopf trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der vorderen Temperaturhaltehaube (IQa) der Länge der abgelängten Stranggußbramme (4) entspricht und die Länge der hinteren Temperaturhaltehaube (iOb) mindestens der Bewe-15 gungsvorrichtung(7) gleich ist.
2. Temperaturhaltehaube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere und die hintere Temperaturhaltehaube (10a, IOb) jeweils lösbar an dem vorderen und dem hinteren Stirnende des Rahmem(71) befestigt sind.
3. Temperaturhaiiehaube nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere und die hiniere Temperaturhaltehaube (10a, iOb) an einem Querträger (18) abgestützt sind, der auf Schienen (8) auf beiden Seiten des Fördertisches (8) abgestützt ist.
4.Temperaiurhaltehaube nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine stationäre Temperaturhaltehaube (14) den Gußstrang (4) auf den Fördertisch (8) abdeckt und durch M die hintere Temperaturhaltehaube (10b) überdeckt wird, sowie 2· ischen den Abzugsrollen (5) und der hinteren Anschlagstellung des "ahmens angeordnet IM.
5. Temperaturhaltehaube nach ""inem der Ansprüehe 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß die vordere (1Oa^ und die hintere (10Zj^ Temperaturhaltehaube auf den Innenflächen mit einem Wärmeisolierstoff aus Keramikfasern ausgekleidet sind.
6. Temperaturhaltehaube nach einem der Ansprü- 4(> ehe 1 bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß die vordere {lOa) und die hintere [iOb) Temperaturhaltehaube mit einer Zusatzheizung ausgestattet sind.
DE2923067A 1978-06-09 1979-06-07 Temperaturhaltehaube für eine Strangbrennschneidvorrichtung Expired DE2923067C2 (de)

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