DE2923067C2 - Temperaturhaltehaube für eine Strangbrennschneidvorrichtung - Google Patents
Temperaturhaltehaube für eine StrangbrennschneidvorrichtungInfo
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Description
45
Die Erfindung betrifft eine Temperaturhaltehaube vor und hinter einer Brennschneidvorrichtung bei einer
Stranggießanlage, die oberhalb eines an die Abzugswalzen
anschließenden Fördertisches auf einem Rahmen angeordnet ist. dem eine Antriebsvorrichtung für eine
mit der Abzugsgeschwindigkeit des Gußstranges synchrone Vorfahrung zugeordnet ist und der einen
quer über den Gußstrang verfahrbaren Schneidkopf «ragt.
Eine Vorrichtung dieser Art ist aus der DE-OS 39 467 bekannt. Dort ist jeweils vor und hinter der
Brennschneidvorrichtung eine Absaughaube angeordnet, die im Bereich der Brennschneidvorrichtung auch
als Temperaturhaltehaube wirksam ist, Allerding kann
diese;Temperaturhaltehaube nicht verhindern, daß sich der Gußsträng''Während des'Schriejdvöfgangs in den
von der Schneidstelle entfernteren Bereichen abkühlt.
Denn ein Trenrischnitt an einem Güßstrang erfordert
eine Zeitdauer zwischen 2 und S Minuten; Dieses entspricht einer Bewegungsbahnlänge der Brennschrteidvdfrichlüng
Und damit des Güßstfähges zwischen 3 und 8 m. Über diese Strecke kann ein
Temperaturabfall des Gußstranges um 1000C oder
mehr auftreten. Dieser Temperaturabfall innerhalb des gesamten Bewegungsabschnitts kann nicht durch die am
der Schneidstelle zugeführte Wärme kompensiert werden.
Aufgabe der Erfindung ist eine solche Ausbildung einer Temperaturhaltehaube, daß der Temperaturabfall
innerhalb des abzulängenden Stranggußabschnuts zur. Bildung einer Bramme und des nachfolgenden Teiles des
Gußstranges möglichst klein gehalten wird.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Länge der vorderen Temperaturhaltehaube
der Länge der abgelängten Stranggußbramme entspricht und die Länge der hinteren Temperaturhaltehaube
mindestens der Bewegungsbahnlänge abschneidvorrichtung
gleich ist
Durch diese Ausbildung der Temperaturhaltehaube wird die abzulängende Bramme jeweils durch die
vordere Temperaturhaltehaube und der nachfolgende Teil des Stranges durch die hintere Temperaturhaltehaube
abgedeckt. Diese Temperaturhaitehauben bewegen sich zusammen mit der Brennschneidvorrichtung, so
daß eine Temperaturabnahme dieses Bereichs weitgehend vermieden wird, bzw. auf einen konstanten kleiner.
Wert gehalten wird. Die Temperaturhaltehauben bewegen sich zusammen mit der Brennsjhneidvorrichtung,
so daß der Gußstrang immer abgedeckt bleibt. Die abgetrennte Bramme kann ohne Zwischenerhitzung
weiterbearbeitei. insbesondere gewalzt werden. Damit begünstigt die Erfindung die kontinuierliche Weiterverarbeitung
eines Gußstranges.
In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die vordere und die hintere Temperaturhaltehaube
jeweils lösbar an dem vorderen und dem hinteren Stirnende des Rahmens befestigt sind. Dadurch lassen
sich die Temperaturhaltehauben jederzeit von der Brennschneidvorrichtung lösen. Dieses ermöglicht auch
einen nachträglichen Einbau der Temperaturhaltehaube an einer bereits bestehenden Erennsuineidvorrichtung.
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen,
daß die vordere und die hintere Temperaturhaltehaube an einem Querträger abgestützt sind, der auf Schienen
auf beiden Seiten der. Fördertisrhes abgestützt ist. Diese
Ausbildung erlaubt die Abs'ützung der Temperaturhaltehaube auf den Schienen für die Brennschneidvorrichtung.
Ferner schlag· die Erfindung vor. daß eine stationäre
Temperaturhaltehaube den Gußstrang auf dem Fördertisch abdeckt und durch die hintere Temperaturhaltehaube
überdeckt wird, sowie zwischen den Ab/ugsrollen und der hinteren Anschlagstellung des Rahmens
angeordnet ist. Diese Ausbildung erlaubt es, daß hinter der hinteren Temperaturhaltehaube niemals ein Abschnitt
des Gußstranges frei bleibt, weil sich diese hintere Temperaturhaltehaube über die stationäre
Temperaturhaltehaube schiebt.
Zur Verbesserung der Temperaturhaltung ist vorgesehen,
daß die vordere und die hir.tere Temperaturhaltehaube auf den Innenflächen mit einem Wärmeisolierstoff
aus Keramikfasern ausgekleidet sind, Außerdem ist vorgesehen, daß; die vordere Und die
hintere Temperaturhaltehaube mit einer Züsätzheizühg
ausgestattet sind.
In den Zeichnungen stellt dar
F ί g. 1 eine Seitenansicht und
F i g- 2 einen Querschnitt nach der Linie V-V in F i g, 1 für eine Schneidvorrichtung nach der Erfindung,
In den Zeichnungen stellt dar
F ί g. 1 eine Seitenansicht und
F i g- 2 einen Querschnitt nach der Linie V-V in F i g, 1 für eine Schneidvorrichtung nach der Erfindung,
Fi g. 3 einen Querschnitt durch eine Temperaturhaltehaube
und
Fig.4 einen Querschnitt durch eine Temperaturhaltehaube
mit einer Zusatzbeheizung.
Die eigentliche Stranggießanlage ist in den Figuren nicht dargestellt. Der Gußstrang 4 wird durch
Abzugsrollen kontinuierlich abgezogen, von denen das letzte Abzugsrollenpaar 5 in Fig. 1 gezeigt ist. Der
Gußstrang 4 gelangt von dem letzten Abzugsrollenpaar 5 auf einen horizontalen Fördertisch 6. Eine Brennschneidvorrichtun0·
7, die auf dem Fördertisch 6 angeordnet ist, schneidet den Gußstrang 4 in Brammen
gewünschter Länge. Die Schneidvorrichtung 7 ist oberhalb des Fördertisches 6 synchron mit der
Abzugsgeschwindigkeit des Gußstranges verschiebbar. Der Fördertisch 6 umfaßt Förderrollen 60, die
mindestens teilweise mit Antriebsvorrichtungen 601 ausgestattet sind.
Der Fördertisch 6 umfaßt einen vorderen Fördertisch 6a, einen hinteren Fördertisch 6c und einen Hubrollentisch
66. Die Bezeichnung »vorderer« und »hinterer« beziehen sich jeweils auf die Förderrichtung des
Gußstranges 4. Die Brennschneidvorrichtung 7 umfaßt
einen Rahmen 71, der den Fördertisch 6 überspannt, ein
Laufwerk 72, über das sich der Rahmen 71 auf Schienen 8 abstützt, die jeweils auf den Seiten des Fördertisches 6
verlaufen, eine Spannvorrichtung 73 an dem Rahmen 71, die über die Breite des Gußstranges verschiebbar ist
und einen Flammenschneider 74. Der Flammenschneider 74 kann mit konstanter Geschwindigkeit quer zur
Längsrichtung des Gußstranges bewegt werden, vas im einzelnen nicht dargestellt ist.
Um den Gußstrang 4 mit der Brennschneidvorrichtung 7 durchzuschneiden, klemmt die Spannvorrichtung
73 den Gustrang 4 von beiden Seiten fest, wenn die Schneidstelle, die sich von dem Stirnende des Gußstranges
4 in einem vorgegebenen Abstand befindet, unter der Brennschneidvorrichtung 7 durchläuft. Die jeweilige
Abschnittlänge wird mittels einer Meßvorrichtung, z. B. einer Meßrolle bestimmt. Wenn der Gußstrang
festgeklemmt ist, bewegt sich die Brennschneidvorrichlung
7 synchron mit dem Gußstrang 4 in dessen Abzugsrichtung, wobei der Rahmen 71 und das
Laufwerk 72 mitgenommen werden. Gleichzeitig setzt der Flammenschneider 74 mit dem Schneidvorgang für
den Gußstrang 4 ein und erzeugt eine heiße Schneidflamme. Während sich der Gußstrang 4
weiterbewegt, bewegt sich der Flammenschneider 74 in QuerrichtMng über den Gußstrang 4. um denselben
durchzuschneiden. Bei Beendigung des Schneidvorgenges wird die Spannvorrichtung 73 freigegeben, so daß
sich der Rahmen 71 nicht n,ehr weiter in Abzugsrichtung bewegt.
Damit der Jie Bramme bildende abzuschneidende Abschnitt und der im Anschluß an die Brennschneidvorrichtung
befindliche Abschnitt des Gußstranges gegen eine Temperaturabstrahlung geschützt sind, sind eine
vordere Temperaturhaltehaube 10a und eine hintere Temperaturhaltehaube 106, die an den vorderen und
hinteren Stirnseiten des Rahmens 71 der Schneidvorrichtung 7 befestigt sind, vorgesehen. Die vordere und
hintere Temperaturhaltehaube 10a und 106 werden teilweise gemeinsam als jTemperaturhaltehaube 10
bezeichnet, Die .Ternpei-ätUrHaitehaube» 10 hat einen
kanaiartlgen Querschnitt mit1'Seitenplatten 101 und
einer Kopfplatte 1OZ Jede Seitenplatte 101 dient zur
Lagerung von Rädern 12, die auf Schienen 11 laufen, die
zu beiden Seilen der Förderroilen 60 längs des Fördertisches 6 geführt sind. Die Seilenplatten 101 und
die Kopfplatte 102 sind kanalartig zusammengesetzt und bilden eine Hohlkammer 100, die den Gußstrang 4
umschließt. Die Hohlkammer 100 ist oberhalb der Förderrollen 60 längs des Fördertisches 6 bewegbar und
stützt sich auf den Rädern 12 ab. Die Temperaturhaltehaube 10 ist lösbar an der vorderen und der hinteren
Stirnseite des Rahmens 71 der Schneidvorrichtung 7 befestigt Die Befestigung erfolgt mit Hilfe von
Befestigungselementen 13, z. B. Haken, Bolzen und Laschen, so daß die Haube 10 sich zusammen mit der
Brennschneidvorrichtung 7 über den Fördertisch 6 vorwärts und rückwärts bewegt. Infolge der lösbaren
Befestigung an dem Rahmen 71 kann die Temperaturhaltehaube 10 in Abhängigkeit von der Größe des
Gußstranges 4 ausgetauscht werden. Auch die Reparatur- und Überprüfungsarbeiten an dem Fördertisch 6
und den Hilfseinrichtungen werden dadurch erleichtert. Die Länge der Temperaturhaltehaube JO wird so
bestimmt daß die Haube 10 eine wirksame Temperaturhalterung des Gußstranges 4, der über den Fördertisch 6
läuft gewährleistet nicht nur wenn di Brennschneidvorrichtung 7 ausgeschaltet ist, sondern iuch während
des Schneidvorgangs. Die vordere Temperaturhaltehaube 10a ist entsprechend der Brammenabschneidlänge
des Gußstranges 4 festgelegt oder in einer Länge, die einem Abnand zwischen dem Stirnende des Gußstranges
4 und demjenigen Punkt entspricht an dem die Spannvorrichtung 73 eingreift und die Brennschneidvorrichtung
7 einen Querschneidvorgang ausführt. Die hintere Temperaturhaltehaube 106 ist in ihrer Länge so
gewählt, daß sie genügend lang ist, um einen abgeschlossenen Raum 100 über dem Fördertisch 6
unmittelbar hinter der Brennschneidvorrichtung zu
j5 gewährleisten, wenn sich dieselbe aus ihrer Wartestellung
zum Endpunkt des Schneidvorganges bewegt.
Bei der Ausführungsform nach den F i g. 1 und 2 ist die
Länge der hinteren Temperaturhaltehaube 106 herabgesetzt, um den Bewegungswiderstand derselben zu
verringern. Zur Gewährleistung der beschriebenen Arbeitsweise ist eine abnehmbare stationäre Temperaturhaltehaube
14 über dem hinteren Fördertisch 6c angec dnet die die Bewegung der Brennschneidvorrichtung
7 nicht beeinträchtigt. Die hintere Temperaturhaltehaube 106 überdeckt die stationäre Haube 14.
Wenn die Brennschneidvorrichtung 7 in ihrer hinteren Wartestellung stehen bleibt, überdeckt die hintere
Temperaturhaltehaube 106 im wesentlichen die Gesamtlänge der stationären Haube 14 gemäß Fig. I.
Dann wird die hintere Temperaturhaltehaube 106 mit Beginn der Bewegung der Schneidvorrichtung 7 nach
vorne bewegt. Wenn die Schneidvorrichtung 7 den Endpunkt des Schneidvorganges erreicht hat, überlappt
das Hinterende der Haube 106 noch in einem gewissen Ausmaß di? stationäre Haube 14 oder befindet sich noch
mit derselben in Berührung.
Damit die Temperv.ur tatsächlich gehalte.i werden
kann, sind die beweglichen und stationärer Hauben 10
und 14 mit einem Wärmeisolierstoff auf der Innenseite ausgekleidet. Im Hinblick auf die Verschiebung und
Versetzung der Tenveraturhaltehauben sind leichtgewichtige Wärrneisolatoren mit hoher Isolation vorzuziehen,
z. B. kerarnikfasern. Die Hauben sind ζ. Β mit
Keramikfasern in einer Schichtdicke von 50 mm
ausgekleidet, Eine käriälseitige untere Terriperaturhältehaübe
15 mit Seitenplatten 161 ist an dem Fördertisch 6 innerhalb der Förderroiien 60 befestigt. Unterhalb der
Temperaturhaltehaube 15 befinden sich eine Fallrinne
17a sowie eine Zundersammeigrube 176.
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt einer weiteren Ausführungsform der Temperaturhaltehaube 10. Diese
Temperaturhaltehaube 10 umfaßt eine Kopfplatte 102, die an einem Querträger 18 befestigt ist. Dadurch ist die ί
Haube 10 an dem Querträger 18 aufgehängt, Jedes Ende des Querträgers 18 nimmt ein Rad 19 auf, das auf der
gleichen Schiene 8 läuft, auf der das Laufwerk 72 der Brennschneidvorrichtung 7 lauft. Diese Ausführungsform
erlaubt die zweifache Ausnutzung der gleichen in Schiene 8 für das Laufwerk 72 der Schneidvorrichtung
und für das Rad 19 des Querträgers, infolgedessen verbleibt Platz im Bereich der Förderrollen 60. Diese
Anordnung erleichtert infolgedessen die Wartung und r Überprüfung der Förderrollen 60 und anderer Hilfsein- Id
,richtungen.
Bei den zuvor beschriebenen Ausführungsformen werden die Brennschncidvofrichtung 7 und die Temperalurhaltehaube
10 während des Flammensclineidvorgnnnj
durch die Bsv/s^iiii" des Οϋβ£ίΓΗΏσ£Ε 4, ηώ dem ?(1
die Brennschneidvorfichtung 7 festgespannt ist, vorwärts
bewegt. Diese Baugruppen werden durch eine Antriebsvorrichtung 75, die mit der Brennschneidvorrichtung
7 verbunden ist, in ihre Wartestellung zurückbewegt.
Fig.4 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei der
die Kammer 100 der Temperaturhaltehaube 10 durch eine Zusatzheizung 99, z. B. einem Brenner aufgeheizt
wird. Die Zusatzheizung ist nicht auf einen Brenner eingeschränkt. Es kann in der Wandung der Tempera- JO
turhällehatibe 10 auch eine Induktionsheizspule vorgesehen
sein. Diese Heizung ist nur zusätzlich und erstrebt die Aufrechterhaltung einer gleichförmigen Temperaturverteilung
innerhalb des Gußstranges 4, Infolgedes*
sen ist keine hohe Wärmezufuhr erforderlich.
Die Formgebung der Temperaturhallehaube ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele eingeschränkt
Man kann einfache ebene Platten' über den Gußstrang setzen, wenn die aufrechten Seitenwandungen
an beiden Seiten in kleinem Abstand errichtet werden können.
Die Erfindung stellt eine Temperaturhaltehaube 10 für die Brennschneidvorrichlüng 7 bereit und gewährlei-"
stet eine synchrone Bewegung der Haube 10 und der Brennschneidvorrichtung 7 mit der Abzugsgeschwindigkeit
des Gußstranges 4. Auch während des Schneidvorganges umschließt die Haube 10 den
Gußstrang 4, so daß eine wirkungsvolle Temperalurhaltung gewährleistet ist. Dadurch kann der Gußstrang 4
für die Weitergabe an die nachfolgende Bearbeitungsstufe bereitgehalten werden, und zwar mit einer außerordentlich
hohen Temperatur.
Die Erfindung setzt den Temperaturabfall des Gußstranges 4 bei der Bewegung über den Fördertisch 6
um 90 bis 1200C herab. Eine abgewandelte Ausfühfungsform
in Verbindung mit einer Stranggießanlage, deren Abzugsrollen 5 mit einer Temperaturhaltevorrichtung
ausgestattet sind, hält den Gußstrang 4 unter Freihaltung des Fördertisches 6 auf einer hohen
Temperatur von 1260 bis 13200C. In diesem Fall ist es
ohne weiteres möglich, den Gußstrang 4 Unmittelbar in das nachfolgende Walzwerk einzuführen. Es ist eine
Walzung mit direkter Beschickung möglich. Die Erfindung ist damit besonders wirkungsvoll für eine
Stranggießanlage mit Bogenführüng, die ein unmittelbares
Walzen ermöglicht.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Temperaturhaltehaube vor und hinter einer
Brennschneidvorrichlung bei einer Stranggießanlage, die oberhalb eines an die Abzugswalzen
anschließenden Fördertisches aui einem Rahmen angeordnet ist, dem eine Antriebsvorrichtung für
eine mit der Abzugsgeschwindigkeit des Gußstranges synchrone Vorfahrung zugeordnet ist und der
einen quer über den Gußstrang verfahrbaren Ό Schneidkopf trägt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge der vorderen Temperaturhaltehaube (IQa) der Länge der abgelängten Stranggußbramme
(4) entspricht und die Länge der hinteren Temperaturhaltehaube (iOb) mindestens der Bewe-15
gungsvorrichtung(7) gleich ist.
2. Temperaturhaltehaube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere und die
hintere Temperaturhaltehaube (10a, IOb) jeweils lösbar an dem vorderen und dem hinteren Stirnende
des Rahmem(71) befestigt sind.
3. Temperaturhaiiehaube nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß die vordere und die hiniere Temperaturhaltehaube (10a, iOb) an einem
Querträger (18) abgestützt sind, der auf Schienen (8) auf beiden Seiten des Fördertisches (8) abgestützt ist.
4.Temperaiurhaltehaube nach einem der Ansprüche
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine stationäre Temperaturhaltehaube (14) den Gußstrang
(4) auf den Fördertisch (8) abdeckt und durch M die hintere Temperaturhaltehaube (10b) überdeckt
wird, sowie 2· ischen den Abzugsrollen (5) und der hinteren Anschlagstellung des "ahmens angeordnet
IM.
5. Temperaturhaltehaube nach ""inem der Ansprüehe
1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß die vordere (1Oa^ und die hintere (10Zj^ Temperaturhaltehaube
auf den Innenflächen mit einem Wärmeisolierstoff aus Keramikfasern ausgekleidet sind.
6. Temperaturhaltehaube nach einem der Ansprü- 4(>
ehe 1 bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß die vordere
{lOa) und die hintere [iOb) Temperaturhaltehaube
mit einer Zusatzheizung ausgestattet sind.
Applications Claiming Priority (1)
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Family
ID=13387534
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| JP (1) | JPS5948697B2 (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| OI | Miscellaneous see part 1 | ||
| OI | Miscellaneous see part 1 | ||
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: HASSLER, W., DIPL.-PHYS. DR.RER.NAT., PAT.-ANW., 5 |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |