DE2922757C2 - Verfahren zur Hydroformylierung von olefinischen Verbindungen - Google Patents
Verfahren zur Hydroformylierung von olefinischen VerbindungenInfo
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Description
P—Z—P
R« R'
(V)
in einer Menge von 0,20 bis 2^>
Mol pro Grammatom Rhodium durchführt, wobei in der allgemeinen Formel (V) R6 und R7 jeweils für aromatische
Kohlenwasserstoffreste stehen, R8 und R9 jeweils aromatische Kohlenwasserstoffreste oder gesättigte
Kc' nwasserstoffreste, die eines oder mehrere Kohlenstoffatome enthalten, bedeuten, und Z ein
Alkylenrest ist, dessen gerade Hauptkette 2 bis 5 Kohlenstoffatome enthält, wobei dieser Rest gegebenenfalls mit einer oder mehreren niederen
Alkylgruppen substituiert sein kann.
R1
PH
/W
R2 O
oder einer Organophosphorvert-indung der allgemeinen Formel (II)
OD
| R1 | ρ | I | R3 | \ | R4 |
| \ | /W | HO | |||
| R3 O | |||||
als Vorläufer des sekundären Phosphinoxids der allgemeinen Formet (1) in einer Menge von 1 bis 500
Mol pro Grammatom Rhodium durchgeführt, wobei R1 und R2 gleich oder verschieden sind und aus
gesättigten aliphatischen Kohlenwasserstoffresten, aromatischen Kohlenwasserstoffresten und/oder
alicyclischen Kohlenwasserstoffresten bestehen, die nicht mehr als 20 Kohlenstoffatome enthalten, und
einen oder mehrere Substituenten aufweisen können, die aus Heteroatomen und/oder Heteroatom
enthaltenden Gruppen bestehen, R3 ein Wasserstoffatom oder ein Kohlenwasserstoffrest ist, der nicht
mehr als 20 Kohlenstoffatome enthält und R4 ein Kohlenwasscrstoffatomrest ist, der nicht mehr als 20
Kohlenstoffatome enthält
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Hydroformylierung in
Gegenwart des sekundären Phosphinoxids der allgemeinen Formel (I) oder der Organophosphorverbindung der allgemeinen Formel (II) in einer
Menge von 2,5 bis 100 Mol pro Grammatom Rhodium durchführt
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reaktion in
Kombination mit dem sekundären Phosphinoxid der allgemeinen Formel (I) in Gegenwart eines trisubstituierten Phosphins in einer Menge von 10 bis 500
mMol/l Reaktionssystem durchführt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reaktion in Kombination mit
dem sekundären Phosphinoxid sowie mit dem trisubstituierten Phosphin in Gegenwart eines
Diphosphinalkans der allgemeinen Formel (V)
20
Die Erfindung betrillt ein Verfahren zur Hydroformylierung von olefinischen Verbindungen.
besteht aus der Umsetzung von Olefinen mit einem gemischten Wasserstoff/Kohlenmonoxid-Gas in einem
organischen Lösungsmittel in Gegenwart eines Rhodiumkatalysators, wobei Aldehyde mit einem weiteren
Kohlenstoffatom erzeugt werden. Industriell wird diese
Reaktion beispielsweise zur Herstellung von Buiyraldehyden aus Propylen sowie Propionaldehyd aus Äthylen
angewendet Bei der technischen Durchführung der Hydroformylierung besteht das schwerwiegendste Problem darin, die Lebensdauer des Rhodiumkatalysators
JS aufrechtzuerhalten, da ein Rhodiumkatalysator sehr
teuer ist Es wurden viele Versuche unternommen, die katalytische Aktivität des Rhodiumkatalysators bei der
Hydroformylierung von Olefinen aufrechtzuerhalten. Bisher nahm man an, daß ein thermischer Abbau des
Rhodiumkatalysators einer der Hauptgründe für die Aktivitätsabnahme ist Um daher die katalytische
Aktivität aufrechtzuerhalten, ist es erforderlich, die Hydroformylierung von Äthylen oder Propylen unter
sehr strikt gesteuerten Reaktionsbedingungen durchzu
führen, insbesondere bei einer adäquaten Reaktions
temperatur sowie unter einem gut ausgewählten Reaktionsdruck. Die Aufrechterhaltung der katalytischer! Aktivität durch strikte Einstellung der Reaktionsbedingungen ist jedoch praktisch nur auf die Hydrofor-
so mylierung von niedrig siedenden Oli-dnen, wie Äthylen
und Propylen, wobei die Reaktionsprodukte relativ niedrige Siedepunkte aufweisen, anwendbar. Bei der
Hydroformylierung dieser Olefine ist eine höhere Temperatur nicht erforderlich, da sich die Reaktions-
ss produkte leicht von der Reaktionsmischung abdestillieren lassen. Andererseits ist es bei der Hydroformylierung von Olefinen in den Fällen, in denen die
Reaktionsprodukte höhersiedende Aldehyde sind (beispielsweise Olefine mit 5 oder mehr Kohlenstoffatomen
M sowie substituierte Olefine) im allgemeinen aus industrieller Sicht zweckmäßig, die Reaktionsprodukte von
der Reaktionsmischung durch Destillation abzutrennen. Während der Destillation neigt jedoch ein Teil des
Rhodiumkatalysators zu einer thermischen Zersetzung
es in dem Destillationsgefäß, wobei das erhaltene metallische Rhodium lokal an der Gefäßwand anhaftet. Eine
derartige Bildung von metallischem Rhodium wirft nicht nur schwerwiegende Probleme bei der Recyclierung
oder erneuten Verwendung des Katalysators auf, sondern bedingt auch scharfe Reaktionsbedingungen
(hohe Temperatur u.,J Druck) zur Regenerierung der
katalytischen Aktivität. Aus diesen Gründen wurde die Rhodium-katalysierte Hydroformylierung derartiger
Olefine unter milden Reaktionsbedingungen bisher technisch noch nicht durchgeführt.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, das vorstehend geschilderte Problem zu lösen. Diese
Aufgabe wird durch die Erfindung durch ein Verfahren ι ο gemäß dem Patentanspruch gelöst.
In der DE-OS 20 45 910 wird ein Verfahren zur Wiedergewinnung von Kobalt und organischen Phosphinen, die wasserlösliche Salze bilden, aus Destillationsrückständen, die bei einer Hydroformylierungsre- is
aktion anfallen, beschrieben. Die dabei in Frage kommenden organischen Phosphine bestehen aus
Tributylphosphin, Dimethyloctylphosphin, Dimethyl-(IO-carboxydecyl)-phosphinen sowie 9-{10'-CarboxydecylJ-S-phosphobicycIoß.S.lJ-nonan. Dieser DE-OS ist
die Lehre zu estüehmen. daß Phosphinoxide aus organischen Phosphinen während einer HydroformyJierungsreaktion gebildet werden. Hydroxysubstituierte
tertiäre Phosphinoxide werden jedoch nirgends erwähnt
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß nur
ganz eng begrenzte Typen von hydroxysubstituierten tertiären Phosphinoxiden der Formel (II) zur Durchführung eines gegenüber bekannten Hydroformylierungsverfahren von olefinischen Verbindungen wesentlich
verbesserten Verfahrens geeignet sind. Die Verbindungen der Formel (15) können als Vorläufer für die
sekundären Phosphinoxide der allgemeinen Formel (I) angesehen werden und sind diesen sekundären Phosphinoxiden funktionell äquivalent. Verbindungen mit
dieser Struktur zeichnen sich dadurch, aus, daß die
Hydroxygruppe mit dem Kohlenstoffatom in «-Position zu dem Phosphoratom verknüpft isL Wird ein anderes
tertiäres Phosphinoxide das nicht unter die FormellI)
fällt, verwendet, dann werden die erfindupgsgemäß
gesteckten Ziele nicht erreicht Dies geht aus den weiter unten folgenden Vergleichsbeispielen 1 und 2 hervor.
Darüber hinaus erwähnt die DE-OS 2045 910 auch
keine Hydroformyliemngsreaktion, bei deren Durchführung ein Rhodiumkatalysator verwendet wird. Daher «5
war die Verwendung von sekundären Phosphinoxiden zur Durchführung von Hydroformylierungsreaktionen
in Kenntnis der genannten DE-OS nicht naheliegend.
Die DE-OS 2062703 betrifft ein Hydroformylierungsverfahren mit einer verbesserten Rückführung des
eingesetzten Rhodiumkatalysators und wird unter Verwendung von Rhodium in Komplexbindung mit
Kohlenmonoxid und einem Triorganophosphorliganden
sowie unter Einführung des Kliodiumkomplexes in die Hydroformylierungszone in Form einer Lösung in einer
Mischung hochsiedender flüssiger Kondensationsprodukte dirchgeführt Dieses Verfahren ermöglicht die
Rückführung des Rhodiumkomplexes sowie die Aufrechterhaltung der Katalysatorlebensdauer unter Steigerung des n/iso-Verhältnisses des Aldehyds. Diese μ
DE-OS legt jedoch weder die Verwendung eines sekundären Phosphinoxids der allgemeinen Formel (I)
noch eines hydroxysubstituierten tertiären Phösphinoxids der allgemeinen Formel (H) für den Zweck nahe,
die katalytische Aktivität aufrechtzuerhalten.
Schließlich ist noch aus der GB-OS 12 28 947 die
Verwendung von tertiären Phosphinoxiden bei der Hydroformylierung von olefinischen Kohlenwasserstoffen zur Gewinnung von Aldehyden und Alkoholen
bekannt, wobei jedoch auch diese Entgegenhaltung keinen Hinweis auf den Einsatz der erfindungsgemäß
spezifizierten sekundären Phosphinoxide bzw. der Organophosphorverbindungen der allgemeinen Formel
(I) und der bei ihrem Einsatz erzielten Vorteile zu entnehmen ist, die hauptsächlich darin bestehen, daß ein
thermischer Abbau des Katalysators unterdrückt wird, so daß die kaialytische Aktivität auch dann während
einer langen Zeitspanne aufrechterhalten wird, wenn relativ hohe Reaktionstemperaturen angewendet werden. Sogar dann, wenn die Reaktionsmischung, welche
den Katalysator enthält, erhitzt wird, um nichtumgesetztes Ausgangsmaterial und die Produkte durch Destillation, abzutrennen, wird ein Ankleben von metallischem
Rhoiium an der Gefäßwand im wesentlichen verhindert Werden die Katalysatorkomponenten in dem
Destillationsrest erneut dem Hydroformylierungssystem zugeführt, dann wird die katalytische Aktivität in
zufriedenstellender Weise unter den gleichen Reaktionsbedingungen ohne weitere Behandlung des Rückstandes aufrechterhalten. Daher wird erfindungsgemäß
nicht nur die Stabilität der katalytischen Aktivität bei der Durchführung des Hydroformylierungsverfahrens
erhöht sondern auch die Desaktivierung des Katalysators infolge einer thermischen Zersetzung während der
Abtrennung der Produkte verhindert, wobei die Recyclisierung des Katalysators in sehr vorteilhafter
Weise durchgeführt werden kann.
Erfindungsgemäß lassen sich daher olefinische Verbindungen, welche Aldehyde mit höheren Siedepunkten
als Hauptprodukte ergeben, industriell hydroformylieren.
Bei der Hydroformylierung von Äthylen oder Propylen übt die Erfindung eine Wirkung auf die
Aufrechterhaltung der Katalysatorlebensdauer bei relativ hohen Temperatur aus, bei denen die Produkte
von der Reaktionsmischung in wirksamer Weise abgetrennt werden können, wobei bei diesen Temperaturen hohe Reaktionsgeschwindigkeiten erzielt werden.
Daher ist die Erfindung von sehr großer technischer Bedeutung.
In der allgemeinen Formel (I) sind R1 und R2 gleich
oder verschieden, wobei es sich jeweils um einen substituierten oder nichtsubstituierten Kohlenwasserstoffrest mit nicht mehr als ungefähr 20 Kohlenstoffatomen handelt, beispielsweise um einen gesättigten
aliphatischen Kohlenwasserstoffrest (beispielsweise Methyl, ÄthyL Propyl, Butyl, Pentyl, Hexyl, Heptyl,
Octyl, Nonyl, Decyl oder DodecyI), einen aromatischen
Kohlenwasserstoffrest (beispielsweise Phenyl, ToIyI, Äthylphenyl oder XyIyI) oder einen alicyclischen
Kohlenwasserstoffrest (beispielsweise Cyclohexyl oder Methylcyclohexyl). Der Substituent in dem substituierten Kohlenwasserstoffrest besteht aus einem Heteroatom oder einer Gruppe, die eines oder mehrere
Heteroatome enthält wie ein Fluoratom, eine niedere Alköxygruppe, Hydroxylgruppe oder Aminogruppe,
unter der Voraussetzung, daß das in Frage stehende Material kein Gift gegenüber dem Rhodiumkatalysator
darstellt und auch keine unerwünschten Nebenreaktionen bedingt.
Beispiele für sekundäre Phosphinoxide der allgemeinen Formel (I) sind folgende:
(n-C4H,)jPH (P-C1
Ph2PH (Ph = phenyl)
Der Zustand, in denen das sekundäre Phosphinoxid in
dem Reaktionssystem vorliegt, ist nicht klar, gemäß »Teirahedron«, 23, 1065 (1967). es ist jedoch bekannt,
daß das sekundäre Phosphinoxid in einer tautumeren
Beziehung zu der entsprechenden phosphinischen Säure steht, während die Ketoform (linke Seite in der unten
folgenden Gleichung) vorzugsweise im Gleichgewichtszustand vorliegt (siehe die Gleichung).
R1
PH
/Il
R2 O
(I)
R1
PH
/Il
R2 O
R1
Ρ—Ο —Η
R2
(Sekundäres Phosphinoxid) (Phosphinige Säure)
Es ist ferner bekannt, daß das sekundäre Phosphinoxid
der allgemeinen Formel (I), wenn es in Kontakt mit einem Aldehyd oder Keton gebracht wird, gemäß der
nachfolgenden Gleichung (A) Organophosphorverbindungen der allgemeinen Formel (II) ergibt (vgl. ]. Am.
Chem. Soo, 79,424 [ 1957]).
R3
-C (Π)
HO R4
R1
P-
/Il
R2 O
In der vorstehenden Gleichung haben R1 und R2 die
angegebenen Bedeutungen, R3 ist e»n Wasserstoffatom
oder ein Kohlenwasserstoffrest mit nicht mehr als 20 Kohlenstoffatomen, während R4 für einen Kohlenwasserstoffrest
mit nicht mehr als 20 Kohlenstoffatomen steht.
+ O = C
R1
P-
/Il
R2 O
R2 O
R3
— C
HO R4
— C
HO R4
(A)
OD
Untersuchungen des Hydroformylierungssystems haben ergeben, daß ein Teil des sekundären Phosphinoxids
der allgemeinen Formel (I) wenigstens teilweise in eine Organophosphorverbindung der allgemeinen Formel
(II) als Ergebnis seiner Reaktion mit dem als Produkt auftretenden Aldehyd umgewandelt wird. Ein großer
Teil der Organophosphorverbindung der allgemeinen Formel (II) wird thermisch zu dem sekundären
Phosphinoxid während der Destillation des Produkts zersetz^ wobei jedoch das Auemaß der Zersetzung
dieser Organophosphorverbindung strikt von der Art der Substituenten R1, R2, R3 und R4 abhängt Dies
bedeutet, daß der Zusatz einer Organophosphorverbindung der allgemeine« Formel (II) zu dem Hydroformylieningssystem
bezüglich seiner Wirkung der Zugabe des entsprechenden sekundären Phosphinoxids der
allgemeinen Formel (1) entspricht Daher kann erfindungsgemäß
eine Organophosphorverbindung der allgemeinen Formel (II) anstelle des sekundären
Phosphinoxids der allgemeinen Formel (I) zugesetzt werden, falls dies gewünscht wird.
Das sekundäre Phosphinoxid der allgemeinen Formel (1) kann dasjenige sein, das zuvor nach einer
herkömmlichen Methode synthetisiert worden ist es kann jedoch auch ein Phosphinoxid sein, das in einem
Reaktionsgefäß getrennt hergestellt und ohne Isolation dem Hydroformulierungsgefäß zugeführt wird. Ferner
kann es in situ in dem Hydroformylierungsreaktionssystern
oder in einer Destillationsstufe der Produkte hergestellt werden. Bevorzugte Beispiele für die
Organophosphorveri/.ndungen, die in den Fällen eingesetzt
werden, in denen das sekundäre Phosphinoxid nicht das zuvor synthetisierte ist sind sekundäre
Phosphine der allgemeinen Formel (III)
R1
PH
R2
worin R1 und R2 die vorstehend angegebenen Bedeutungen
besitzen, sowie Phosphinite der allgemeinen Formel (IV)
R1
POP.S
(IV)
R2
worin R1 und R2 die vorstehend angegebenen Bedeutungen
besitzen und R5 ein gesättigter aliphatischer Kohlenwasserstoffrest ist. Das sekundäre Phosphin der
allgemeinen Formel (IiI) erfährt leicht eine Oxidation durch Sauerstoff, wie aus J. Org. Chem, 26,4626 (1961)
beispielsweise besannt ist und kann beispielsweise in
das entsprechende sekundäre Phosphinoxid gemäß nachfolgender Gleichung (B) umgewandelt werden.
PH + 1/2 O2
R2
(IH)
(D
Das Phosphinit der allgemeinen Formel (IV) läßt sich ίο
leicht in Gegenwart von Wasser gemäß folgender Gleichung (C) hydrolysieren, wobei das entsprechende
sekundäre Phosphinoxid erhallen wird, wie von G. M. KosolapofT und L. Maier: »Organic Phosphorus
Compounds«, Band 4, Seite 497 (John Wiley & Sons, ii
Inc., 1972) bekannt ist.
POR5 + H2O
(IV)
R1
\
\
PH + R5OH
/Il
R2 O (C)
(D
Das sekundäre Phosphinoxid der allgemeinen Formel (I) kann daher in situ während der Hydroformylierungsreaktion
oder während der Stufe der Destillation der jn Produkte durch Zugabe eines sekundären Phosphins der
allgemeinen Formel (III) oder eines Phosphines der allgemeinen Formel (IV) zu dem System in Gegenwart
von Sauerstoff oder Wasser hergestellt werden.
In der allgemeinen Formel (II) sind weitere Beispiele r. für R3 zusätzlich zu einem Wasserstoffatom gesättigte
aliphatische Kohlenwasserstoffreste, wie Methyl, Äthyl, Propyl, Butyl, Pentyl, Hexyl, Heptyl, Octyl, Nonyl, Decyl
sowie Dodecyl, aromatische Kohlenwasserstoffreste, wie Phenyl, ToIyI, Äthylphenyl und XyIyI sowie 4n
alicyclische Kohlenwasserstoffreste wie Cyclohexyl und Methylcyclohexyl. Beispiele für R4 sind gesättigte
aliphatische Kohlenwasserstoffreste, wie Methyl, Äthyl, Propyl, Butyl, Pentyl, Hexyl, Heptyl, Octyl, Nonyl, Decyl
sowie Dodecyl, aromatische Kohlenwasserstoffreste, j". wie Phenyl, ToIyI, Äthylphenyl sowie XyIyI sowie
alicyclische Kohlenwasserstoffreste, wie Cyclohexyl und Methylcyclohexyl.
In der allgemeinen Formel (IV) ist R5 vorzugsweise ein gesättigter aliphatischer Kohlenwasserstoffrest mit v>
nicht mehr als 20 Kohlenstoffatomen, wie Methyl, Äthyl, Propyl, Butyl, Pentyl, f iexyl oder Octyl.
Das sekundäre Phosphinoxid der allgemeinen Formel (I) muß in dem Reaktionssystem in einer Menge von
wenigstens 1 Mol pro Grammatom Rhodium vorliegen. Kleinere Mengen an dem erwähnten sekundären
Phosphinoxid als 1 MoI sind ungünstig, da keine wesentliche Wirkung auf die Stabilisierung des Rhodiumkatalysators
erzielt wird. Obwohl keine kritische obere Grenze bezüglich der Menge des sekundären
Phosphinoxids besteht, ist es im Hinblick auf die Reaktionsgeschwindigkeit sowie auf wirtschaftliche
Erwägungen vorzuziehen, daß die Menge nicht mehr als ungefähr 500 Mol pro Grammatom Rhodium beträgt
Der bevorzugteste Bereich der einsetzbaren Menge liegt zwischen 1$ und 100 Mol pro Grammatom
Rhodium.
Das vorstehend im Zusammenhang mit dem sekundären Phosphinoxid Ausgeführte läßt sich auch auf die
Menge an Organophosphorverbindung der allgemeinen Formel (II) beziehen.
Der eingesetzte Rhodiumkatalysator kann ein Rhodiumcarbonylkomplex
oder irgendeine andere bekannte Rhodiumverbindung sein, welche einen Rhodiumkomplex
in dem Reaktionssystem zu erzeugen vermag. Konkrete Beispiele aus einer Vielzahl von Rhodiumverbindungen,
die als Katalysatoren einsetzbar sind, sind Rhodiumoxid, Rhodiumacetylacetonat, Rhodiumchlorid,
Rhodiumsalze von organischen Carbonsäuren, Rh4(CO)13. Rh6(CO)Ie. RhCI(PPhJ)1 (PPh1 steht für
Triphenylphosphin^RhCKCOizl·· [RhCI(COD)2J2 (COD
ist Cyclooctadien) sowie HRh(CO)(PPh,)l· Es ist auch
möglich, den Rhodiumkatalysator in einem getrennten Katalysatorherstellungsgefäß nach einer herkömmlichen
Methode herzustellen und die Peaktionsmischung, welche den erhaltenen Rhodiumcarbonylkomplex enthält,
dem Hydroformylierungsgefäß ohne weitere HaUanAUina Ae>r Rpalrtinncmicrhuna 7ti7iil<Mten. Tech-
»„••■»••«...-..q —... .
v
nisch ist es vorteilhaft, die Konzentration des Rhodiumkatalysators
in dem Reaktionssystem innerhalb des Bereiches von 0,01 bis 10 Milligrammatom Rhodium
(berechnet als metallisches Rhodium) pro Liter der Reaktionsmischung auszuwählen.
Die olefinischen Verbindungen, auf welche die Erfindung anwendbar ist, bestehen beispielsweise aus
Olefinen, Alkoholen, Estern und Äthern, die eine Kohlenstoff Kohlenstoff-Doppelbindung in dem Molekül
aufweisen. Konkrete Beispiele sind Äthylen, Propylen, !-Buten, 4-Methyl-l-penten, 1-Hexen, 1-Octen,
I-Dodecen, 1,11-Dodecadien, «-Olefine aus einer Äthylenpolymerisation, Propylentrimires, Allylalkohol,
Acroleinacetal, Vinylacetat, Allylmethyläther. Isobutylen, Diisobutylen, Isobutylen- 1-butencodimer es, 2-Methyl-l-buten-4-ol,
2-Hexen, 2-Penten, 4-Met.iyl-2-penten, Cyclopenten. Cyclohexen sowie Cyclohepten.
Die erfindungsgemäße Hydroformylierungsreaktion kann in herkömmlicher Weise sowie unter allgemein
angewendeten Bedingungen durchgeführt werden, mit der Ausnahme, daß die Reaktion in Gege wart des
sekundären Phosphinoxids der allgemeinen Formel (I) ausgeführt wird.
Alle Arten von organischen Lösungsmitteln können zur Durchführung der erfindungsgemäßen Hydroformylierung
eingesetzt werden, sofern diese Lösungsmittel nicht die Hydroformylierungsreaktion beeinflussen. Aus
wirtschaftlichen Erwägungen ist es zweckmäßig, wenn die Ausgangsolefine, die als Produkt auftretenden
Aldehyde sowie ihre Kondensationsprodukte als Lösungsmittel für die Reaktion dienen. Andere bevorzugte
Beispiele für Lösungsmitte! sind aromatische Kohle . Wasserstoffe, wie Benzol, Toluol, Xylol sowie Dodecylbenzol,
alicyclische Kohlenwasserstoffe, wie Cyclohexan, Äther, wie Dibutyläther, Äthylenglykoldimethyläther,
Diäthylenglykoldiäthyläther, Triäthylenglykoldimethyläther
sowie Tetrahydrofuran, sowie Ester, wie Diäthylphthalat oder Dioctylphthalat Bei der Auswahl
des Lösungsmittels sind natürlich physikalische Eigenschaften zu beachten, beispielsweise Siedepunktunterschiede
zwischen dem Ausgangsmaterial und den Reaktionsprodukten und dem Lösungsmittel
Die Reaktionstemperatur sowie die Temperatur in dem Destillationsgefäß sind zur Stabilisierung des
Rhodiumkatalysators von Bedeutung. Zur Durchführung der Erfindung wird die Reaktionstemperatur
vorzugsweise bei 50 bis 1500C und die Temperatur in
dem Destillationsgefäß bei 50 bis 2000C gehalten.
Obwohl die thermische Zersetzung des Rhodiumkatalysators durch das erfindungsgemäße Verfahren unterdrückt
wird, können höhere Reaktionstemperaturen als 15O0C und/oder höhere Destillationstemperaturen als
2000C eine Verminderung der katalytischer! Aktivität,
eine teilweise thermische Zersetzung des Rhodiumkatalysators und/oder eine teilweise Degenerierung der als
Produkte auftretenden Aldehyde bewirken.
besitzen die als Produkte auftretenden Aldehyde relativ niedrige Siedepunkte, dann kann der größte Teil
von ihnen zusammen mit dem Abgas aus dem Reaktionssystem abgezogen werden, so daß die
Katalysatorkomponenten leicht erneut eingesetzt werden können. Besitzen die als Produkte auftretenden
Aldehyde relativ höhere Siedepunkte, dann werden sie im allgemeinen durch Destillation (unter vermindertem
Druck) abgetrennt, wobei der Destillationsrückstand, welcher die Katalysatorkomponente enthält, erneut der
Hydrofonnylierungsstufe zugeführt wird.
Das Wasserstoff/Kohlenmonoxid-Partialdruckverhältnis,
das zur Durchführung der Erfindung eingehalten werden soll, liegt vorzugsweise zwischen 1/2 und 5/1,
bezogen auf das Beschickungsgas. Gase, die gegenüber der Hydroformylierungsreaktion inert sind, wie Stickstoff,
Helium. Argon. Methan, Äthan, Propan und .'■>
Butane, können in dem Reaktionssystem vorliegen.
Der Reaktionsdruck wird je nach der Art der olefinischen Ausgangsverbindung zwischen Atmosphärendruck
und ungefähr 300 bar ausgewählt. Als Ergebnis der Zugabe des sekundären Phosphinoxids der to
allgemeinen Formel (I) kann jedoch die katalytische A'-tivität sogar bei Drucken aufrechterhalten werden,
die niedriger sind als diejenigen, die bei der Durchführung herkömmlicher Methoden angewendet werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich Vorzugs- r>
weise auf diejenigen olefinischen Verbindungen anwenden, die eine CH2 = CH-Gruppe besitzen. Im Falle
dieser olefinischen Verbindungen wird die Katalysatorlebensdauer stationär gehalten, wobei eine hohe
Selektivität gegenüber normalen Aldehyden erzielt w wird, wenn die Reaktion in Gegenwart eines trisubstituierten
Phosphins in einem Überschuß im Vergleich zu der Menge an Rhodiumkatalysator durchgeführt wird.
Im allgemeinen wird das trisubstituierte Phosphin in einer solchen Menge eingesetzt, daß seine Konzentration
in dem Reaktionssystem 10 bis 500 Millimol pro Liter und vorzugsweise 25 bis 300 Millimol pro Liter
beträgt.
Von einer großen Anzahl von trisubstituierten Phosphinen, die verwendbar sind, werden bezüglich der
katalytischen Aktivität, der Selektivität sowie der Katalysatorlebensdauer etc. diejenigen trisubstituierten
Phosphine und Phosphite bevorzugt, die der allgemeinen Formel
PR'R"R'" "
entsprechen, worin R', R" und R'" gleich oder verschieden sind und jeweils für Aryl. Aryloxy, Alkyl
oder Alkoxy stehen. Besonders bevorzugt werden Triphenylphosphin, Tritolylphosphin, Trinaphthylphos- e^
phin, Diphenyl-propylphosphin, Triphenylphosphit, Trimethylphosphit,
Triäthylphosphit sowie Tributylphosphit
Darüber hinaus wird in einigen Fällen die Aktivität des Katalysators für die Hydroformylierung von
olefinischen Verbindungen mit einer CH2CH-Grappe in einem noch größeren Ausmaße stabilisiert, wenn 0,20
bis 2,5 Mole pro Grammatom Rhodium in dem
Rhodiurnkatalysator eines Diphosphinalkans der allgemeinen
Formel (V)
R6 R7
P—Z—P
R« R'
(V)
in Kombination mit dem sekundären Phosphinoxid der allgemeinen Formel (I) und dem trisubstituierten
Phosphin zugegeben werden. In der allgemeinen Formel (V) bedeuten R6 und R7 jeweils einen aromatischen
Kohlenwasserstoffrest, R8 und Rq sind jeweils ein
aromatischer Kohlentvasserstoffrest oder ein gesättigter
Kohlenwasserstoffrest, der eines oder mehrere Kohlenstoffatome enthält, während Z für einen
Alkylenrest steht, dessen gerader Hauptkettenanteil 2 bis 5 Kohlenstoffatome enthält, wobei dieser Rest durch
eine oder mehrere niedere Alkylgruppen substituiert sein kann. In dem Diphosphinalkan, das eine stabilisierende
Wirkung ausübt, sind R6 und R7 jeweils beispielsweise Phenyl, ToIyI, XyIyI oder Naphthyl.
Beispiele für R8 und R9 sind aromatische Kohlenwasserstoffresite,
wie Phenyl, ToIyI und XyIyI, ferner gesättigte Kohlenwasserstoffreste, wie Methyl, Äthyl, Propyl,
Butyl, Pentyl, Hexyl, Heptyl, Octyl und Cyclohexyl. Bevorzugte Beispiele für Diphosphinalkane sind folgende:
IPCH2CH2CH2P
CH,
Ph2PCH2CH2CH2CH2PPh2
CH,
C4H9 CH3
\ I
PCH2CHCH2CH2P
C1H,
Ph
Ph
Im Falle der olefinischen Verbindungen der CH2 = CH-Gruppe werden bei Aufrechterhaltung des
Reaktionsdrucks auf einem Wert zwischen Atmosphärendruck und ungefähr 30 bar bei zusätzlicher Zugabe
von trisubstituiertem Phosphin und Diphosphinalkan zu dem Reaktionssystem normale Aldehyde mit hoher
Selektivität erhalten.
Im Falle der Hydroformylierung von anderen olefinischen Verbindungen als solchen mit einer
CH2=CH-Gruppe in dem Molekül ist ihre Reaktivität klein im Vergleich zu den olefinischen Verbindungen
mit einer CH2 = CH-Gruppe. Daher ist ein höherer Reaktionsdruck (beispielsweise ungefähr 100 bar) zur
Erzielung technisch zufriedenstellender Reaktionsgeschwindigkeiten erforderlich. Im Falle der Hydroformylierung
wird eine derartige Wirkung der Zugabe von trisubstituierten Phosphinen, wie sie im Falle von
olefinischen Verbindungen mit einer CH2 = CH-Gruppe im Molekül beobachtet wird, nicht festgestellt infolge
von Einflüssen der Gerüststruktur der olefinischen Ausgangsverbindungen, so daß es nicht immer notwendig
ist, das trisiibstitsiierte Phosphin dem Reaktionssystem
zuzugeben.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung näher. In den Beispielen und Vergleichsbeispielen wird
jede Hydroformylierungsreaktion in einem rostfreien I-I-Stahlautokalven durchgeführt, der mit einem Thermometer,
Magnetrührer, Gaseinlaß, Rückflußkühler sowie Öffnungsventilen zur Probeentnahme und einem
Gasauslaß versehen ist. In Beispiel 5 sowie in den nachfolgenden Beispielen wird der Autoklav mit einem
äußeren Gasreserv j\t verbunden, das mit einem Gas
gefüllt wird, welches die gleiche Zusammensetzung hat wie das Gas in dem Autoklaven. Die Verbindung erfolgt
über ein Druckeinstellventil, so daß der Gasanteil, der durch die Reaktion verbraucht wird, ergänzt werden
kann. Ferner kann der Druck in dem Autoklaven während der Reaktion auf einem konstanten Wert
gehalten werden.
Der Autoklav wird mit einer gemischten Lösung hesrhirkt. die aus 250 ml einer Dioctylphthalatlösune
besteht, welche
0,40 Millimol HRh(CH) (PPh,)3,
20 Millimol PPh,, 4,0 Millimol Ph2PH,
Il
ο
25 ml Nonylaldehyd und 0,80 Mol I-Octen
enthält. jo
Der Autoklav wird gründlich mit einer Gasmischung aus H2 und CO (Molverhältnis H2/CO = 3/1) gespült und
dann auf eine kinstante Temperatur von 90°C (Temperatur innerhalb des Autoklaven) erhitzt. Anschließend
wird ein gemischtes H2/CO-Gas (Molverhältnis
3/1) in den Autoklaven eingeführt, worauf der Autoklaveninhalt gerührt wird, während der Druck
innerhalb des Autoklaven auf 4,0 bar (absoluter Druck, der durch das gemischte Gas eingestellt wird) und die
Fließgeschwindigkeit des ausströmenden Gases auf 20 Nl/Stunde (der Zeitpunkt, an welchem mit dem
Rühren begonnen wird, wird nachfolgend als Anfangszeitpunkt der Reaktion bezeichnet) gehalten wird. Nach
1,5 Stunden wird mit dem Rühren aufgehört, worauf man den Autoklaven abkühlen läßt und entspannt. Dann
wird die Reaktionsmischung durch Gaschromatographie analysiert. Man stellt fest, daß das zurückbleibende
nicht umgesetzte 1-Octen 0,016 Mol beträgt und die Ausbeute an Normal- und Iso-nonylaldehyden (nachfolgend
als Nonylaldehyde bezeichnet) insgesamt 0,729 MoI beträgt
Dann werden das nichtumgesetzte Ausgangsmaterial und die Produkte während einer Zeitspanne von 1
Stunde in einer Wasserstoffatmosphäre abdestilliert, wobei die Autoklaventemperatur bei 130 bis 1400C
gehalten und der Druckverminderungsgrad in Abhängigkeit von der Fließgeschwindigkeit des Destillats
variiert wird. Ein= gaschromatographische Analyse des Rückstands zeigt daß in dem Rückstand kein 1-Octen
vorliegt daß jedoch 0,040 Mol Nonylaldehyde vorhanden sind.
In die Dioctylphthalatlösung (Destillationsrückstand), welche die Katalysatorkomponente enthält werden 0,80
Mol frisches 1-Octen unter Druck eingeführt Die Hydroformylierungsreaktion wird während einer Zeitspanne
von 1,5 Stunden bei der Ausführung des ersten Versuchs durchgeführt Eine Analyse der Reaktionsmischung
durch Gaschromatographie zeigt daß die Ausbeute an Nonylaldehyden bei der Durchführung des
zweiten Versuchs 0,728 Mol und die Menge an nichtumgesetztem 1-'T'cten0,ül7 Mol betragen.
Die Reaktionsmischung wird einer Destillation unter vermindertem Druck unter Anwendung der Methode
des ersten Versuchs unterzogen, worauf der Rückstand
analysiert wird. Der Autoklav wird dann erneut mit 0,80 Mol 1-Octen beschickt, worauf die Hydroformylierung
während einer Zeitspanne von 1,5 Stunden nach der Methode des ersten Versuchs ausgeführt wird. Eine
Analyse der Reaktionsmischung zeigt, daß die Ausbeute an Nonylaldehyden bei diesem dritten Versuch 0,721
Mol beträgt, und die Menge des zurückbleibenden nichtumgesetzten I -Octens 0.025 Mol ausmacht.
Aus den vorstehenden Ausführungen ist zu ersehen, daß die katalytische Aktivität nicht merklich bei den
wiederholten drei Versuchen abnimmt. Bei diesen drei Versuchen besitzt jede Reaktionsmischung eine gelbe
Farbe.
Zwei nacheinanderfolgcnde Hydroformylieningen
von I-Octen werden nach der in Beispiel 1 beschriebenen
Methode sowie unter den dort angegebenen Bedingungen durchgeführt, mit der Ausnahme, daß kein
Ph,PH
zugesetzt wird. Die Nonylaldehydausbeuten beim ersten und /weiten Versuch betragen 0.730 bzw. 0,370 Mol.
während die Mengen an nichtumgesetztem 1-Octen beim ersten und zweiten Versuch zu 0.015 bzw. 0,381
Mol ermittelt werden.
Ohne die Zugabe von
Ohne die Zugabe von
Ph, PH
nimmt daher die katalytische Aktivität merklich ab. Die Reaktionsmischung besitzt eine dunkelbraune Farbe.
Der Autoklav wird mit einer gemischten Lösung beschickt, die aus 150 ml n-Butyraldehyd und einer
Lösung von
0.40 Millimol HRh (CO) (PPh,)3,
30 Millimol PPhj, 16 Millimol (n-C8H„)2PH
und 0,20 Millimol Ph2P(CHj)2PPh,
in 250 ml Dioctylphthalat besteht. Das System wird gründlich unter Verwendung eines gemischten Hj/CO-Gases
(Molverhältnis 2/1) gespült worauf der Inhalt auf 1000C erhitzt und auf dieser Temperatur gehalten wird,
während Propylen, Kohlenmonoxid, Wasserstoff und Stickstoff durch den Gaseinlaß mit Fließgeschwindigkeiten
von 50,30,60 bzw. 70 I/Stunde eingeführt werden. Der Druck innerhalb des Autoklaven wird auf 17,0 bar
(absoluter Druck) gehalten. Die erhaltenen Butyraldehyde (Normal- und Iso-butyraldehyde) werden kontinuierlich
zusammen mit dem ausströmenden Gas entnommen. Man stellt mit Hilfe eines an dem Autoklaven
befestigten t'egelmeßgerätes fest, daß die Menge der
flüssigen Phase in dem Reak'ionsgefäß nach Erreichen eines stationären Zustands immer konstant bleibt. Die
als Produkt auftretenden Butyraldehyde werden in der
Weise gesammelt, daß das ausströmende Gas durch eine ϊ
Toluolfalle geleitet wird, die in einem Acete.i/Trockeneis-Bad
in bestimmten Intervallen gekühlt wird. Der Inhalt der Falle wird gaschromatographisch ermittelt.
Die Butyraldehydbildungsgeschwindigkeiten 20 Stunden sowie 200 Stunden nach Beginn der Reaktion
werden zu 1,022 bzw. 1,001 Mol pro Stunde ermittelt.
Vergleichsbeispiel 2
Die Hydroformylierung von Propylen wird nach der Methode von Beispiel 2 sowie unter den dort
angegebenen Bedingungen durchgeführt, mit der
Ausnahme, daß
kein (η-Ο,ΙΙ,-),ΡΗ
und V-.ein Ph:P(CH,)2PPh,
zugesetzt wird. Die Butyraldehydbildungsgeschwindigkeiten 20 Stunden und 200 Stunden nach Beginn der 2ί
Reaktion betragen 1,036 Mol pro Stunde bzw. 0.642 Mol pro Stunde.
Beispiel 3
Der Autoklav wird mit 350 ml einer Toluollösung. die
Der Autoklav wird mit 350 ml einer Toluollösung. die
0.40Millimol I IRh(CO) (PPh,),.
20 Millimol PPh,, 2.0 Millimol Ph1PH
und 0.10 Millimol Ph,P(CH,)4PPh:
sowie 0.40 Mol Allylalkohol enthält, beschickt. Der Autoklav wird gründlich unter Verwendung eines
gemischten H2/CO-Gases (Molverhäitnis 3/1) gespült,
worauf der Inhalt auf eine konstante Temperatur von 75°C erhitzt wird. Dann wird ein gemischtes
H2/CO-Gas (Molverhältnis 3/1) in den Autoklaven
eingeführt. Anschließend wird mit dem Rühren begonnen. während der Druck auf 3,0 bar (absoluter Druck)
gehalten wird. Die Fließgeschwindigkeit des ausströmenden Gases wird bei 10 Nl/Stunde gehalten. Die
Gesamtmenge des ausströmenden Gases wird in eine Toluolfalle in einem Aceton/Trockeneis-Bad eingeführt,
so daß die Begleitkomponenten Allylalkohol. Propanal und andere niedrigsiedende Produkte in dieser Falle
gesammelt werden können. Die Hydroformylierung von Allylalkohol wird auf diese Weise während einer
Zeitspanne von 2 Stunden fortgesetzt. Eine gaschromatographische
Analyse der Reaktionsmischung zeigt, daß 0,016 Mol des Allylalkohol nicht umgesetzt zurückbleiben.
Der Autoklav wird dann mit weiteren 0,40 Mol Allylalkohol beschickt und die Hydroformylierungsreaktion
während einer Zeitspanne von 1 Stunde nach der gleichen Methode durchgeführt Eine Analyse durch
Gaschromatographie zeigt, daß die Reaktionsmischung 0,020 Mol nichtumgesetzten Allylalkohol enthält
Anschließend werden zwei weitere Hydroformylierungsversuche in der Weise durchgeführt, daß jeweils
0,40 Mol Allylalkohol in stündlichen Intervallen zugegeben werden, wobei die vorstehend beschriebene
Methode angewendet wird. Die Gehalte an nichtuirgesetztem Allylalkohol in der Reaktionsmischung nach
den jeweiligen stündlichen Reaktionszeitspannen betragen 0.022 bzw. 0,026 Mol.
Vergleichsbeispiel 3
Vier sich wiederholende Hydroformyiierungsversuche von Allylalkohol werden nach der in Beispiel 3
beschriebenen Methode sowie unter den dort angegebenen Bedingungen durchgeführt, mit der Ausnahr:?.
daß die Zugabe von
Ph,PH
"Il
ο
und die Zugabe von Ph2P(CHj)4PPh2
unterbleiben. Der nichtumgesetzte Allylalkohol im ersten, zweiten, dritten und vierten Versuch beträgt
0.008.0.032.0.065 bzw. 0.096 Mol.
Beispiel 4
und Vergleichsbeispiel 4
und Vergleichsbeispiel 4
Der Autoklav wird mit 275 ml einer Dodecylbenzollösung. die
0,40 Millimol HRh(CO) (PPh3),,
25 Millimol P
und
6,0 Millimol (n-C8H,7),P (= 0) CH(OH)CnH13
enthält, ferner mit 1,0 Mol 1 -Hexen gefüllt. Während ein
gemischtes H2/CO-Gas (Molverhältnis 3/1) in einer
solchen Menge zugeführt wird, daß die Fließgeschwindigkeit des ausströmenden Gases bei 20 Nl/Stunde
gehalten wird, wird die Reaktion während einer Zeitspanne von 1,5 Stunden unter einem Druck von
5,0 bar (absoluter Druck) sowie bei 90°C (Temperatur des Inhalts) durchgeführt. Die Reaktionsmischung wird
einer Destillation unter vermindertem Druck nach der in Beispiel 1 beschriebenen Methode unterzoj;n, wobei
die Temperatur im Autoklaven auf 120 bis 13O0C gehalten wird.
Insgesamt fünf Hydroformylierungsversuche von 1-Hexen werden nach der vorstehend beschriebenen
Methode wiederholt wobei 1,0 Mol 1-Hexen bei jedem Versuch zugegeben wird. Die Heptanalausbeuten im
ersten und im fünften Versuch betragen 0,897 bzw. 0,879 Mol, während die Mengen an nichtumgesetztem
1-Hexen bei diesen Versuchen 0,030 bis 0,039 Mol ausmachen.
Wird die Hydroformylierung von 1-Hexen mit anschließender Destillation unter den gleichen Bedingungen
wie in Beispiel 4 wiederholt, mit der Ausnahme, daß die Zugabe von
(n-C8H17)2P( = O)CH(OH)C6H13
weggelassen wird, dann beträgt die Heptanalausbeute bei der Durchführung des dritten Versuchs nur 0,581
Mol, während das restliche 1-Hexen zu 0358 Mol ermittelt wird.
Daraus erkennt man, daß dann, wenn
(n -
= O)CH(OH)C6H13
verwendet wird, ebenfalls die katalytisch Aktivität
keine merkliche Verminderung erfährt.
Der Autoklav wird mit 250 ml einer Dodecylbenzollösung, die
0,10Millimol [RhCI(CO)3];
und 2,5MiIlimol Ph2PH,
is
20
25
ferner mit 170 g Diisobutylen (Gehalt des eine endständige Doppelbindung aufweisenden Olefins=87%) gefüllt. Der Autoklav wird dann gründlich
mit einem gemischten hb/CO-Gas (Molverhältnis 1/1) gespült, worauf die Reaktion während einer Zeitspanne
von 4 Stunden unter einem Druck des gemischten H2/CO-Gases (Molverhältnis 1/1) von 120 bar (absoluter Druck) sowie bei 125° C unter kräftigem Rühren
durchgeführt wird. Eine sehr kleine Menge der Reaktionsmischung wird als Probe entnommen und
durch Gaschromatographie analysiert. Der Umsatz von Diisobulylen beträgt 85% und die Ausbeute an
Isononylaldehyd 1,279MoI.
Das nichtumgesetzte Ausgangsmaterial sowie die Reaktionsprodukte werden dann während einer Zeitspanne von 1 Stunde abdestilliert wobei die Temperatur in >Jem Autoklaven auf 130 bis 140° C gehalten wird,
und wobei ferner der Druckverminderungsgrad in jo Abhängigkeit von der Abdestillationsgeschwindigkeit in
Beispiel 1 verändert wird. In die Katalysator enthaltende Dodecylbenzollösung, die nach der Destillation
zurückbleibt, werden weitere 170 g Diisobutylen gegeben, worauf die Reaktion während einer Zeitspanne von
4 Stunden unter den gleichen Bedingungen, wie sie vorstehend dargelegt wurden, durchgeführt wird. Eine
Analyse der Reaktionsmischung zeigt, daß die Ausbeute an Isononylaldehyd 1.259 MoI beträgt. Durch Wiederholen der gleichen Methode (bei dem Versuch werden
170 g Diisobutylen zugegeben) werden insgesamt fünf Versuche ausgeführt Die Isononylaldehydausbeute
beim fünften Versuch beträgt 1.220 Mol. Die Reaktionsmischung beim fünften Versuch besteht aus einer
offensichtlich homogenen gelben Lösung.
Zwei Hydroformylierungsversuche von Diisobutylen werden nach der in Beispiel 5 beschriebenen Methode
sowie unter Einhaltung der dort angegebenen Bedin- *>"
gungen durchgeführt, mit der Ausnahme, daß die Zugabe von
Ph2PH
entrallt. Die lsononylaldehydausbeutcn beim ersten
und zweiten Versuch betragen 1.290 Mol bzw. 0,864 Mol. Auf diese Weise verursachen ohne Zugabe
von
Ph2PH
nur zwei Wiederholungen der Reaktion eine merkliche Verminderung der katalytischen Aktivität. Die Reaktionsmischung im zweiten Versuch weist eine dunkelbraune Farbe auf.
Der Autoklav wird mit 350 ml einer DioctylphthalatlösMig, die
4,0 mg Rh4(CO)13 und 0,173 g Ph,PH
ίο enthält sowie mit 130 g 2-Methyl-l-buten-4-oi beschickt Nach einem gründlichen Spülen des Autoklaven
mit einem gemischten H2/CO-Gas (Molverhältnis 1/1)
wird die Reaktion bei einem Druck von 140 bar (absoluter Druck) durchgeführt wobei dieser Druck auf
das gemischte H2/CO-Gas (Molverhältnis 1/1) zurückgeht Ferner wird die Reaktion bei einer Temperatur
von JOO0C unter Rühren während einer Zeitspanne von
4 Stunden ausgeführt Nach der Reaktion wird eine sehr kleine Menge der Reaktionsmischung entnommen und
durch Gaschromatographie analysiert Dabei stellt man fest daß 0.045 MoI des 2-Methyl-l-buten-4-ols in
nichtumgesetztem Zustand zurückgeblieben sind'(der Umsatz beträgt 97%). Die Ausbeute an 2-Hydroxy-4-metfiiyltetrahydropyran wird zu 1320 Mol ermittelt Die
Ausbeuten an 2-Methyl-2-buten-4-ol und Isovaleraldehyd betragen 0,058 bzw. 0,073 MoL
Das nichtumgesetzte Ausgangsmaterial sowie die Produkte werden während einer Zeitspanne von
1 Stunde abdestilliert wobei die Temperatur innerhalb des Autoklaven auf 120 bis 1300C gehalten wird, und
wobei ferner der Druckverminderungsgrad in Abhängigkeit vom der Destillationsrate wie in Beispiel 1
verändert wird.
In die Katalysator-enthaltende Dioctylphthalatlösung, die nach der Destillation zurückbleibt werden
erneut 130 g 2-Methyl-1-buten-4-ol unter Druck eingeführt, worauf die Reaktion unter den gleichen
Bedingungen, wie sie vorstehend beschrieben worden sind, während einer Zeitspanne von 4 Stunden ausgeführt wird. Eine Analyse der Reaktionsmischung ergibt
eine Ausbeute an 2-Hydroxy-4-methyltetrahydropyran von 1303 Mol. Durch Wiederholen der gleichen
Methode (130 g 2-Methyl-l-buten-4-ol werden bei jedem Versuch zugegeben), werden insgesamt fünf
Versuche ausgeführt Die Ausbeute an 2-Hydroxy-4-methyltetrahydropyran beim fünften Versuch beträgt
1,238 Mol. Die Reaktionsmischung bei der Durchführung des fünften Versuches ist eine homogene hellgelbe
Flüssigkeit.
Zwei Hydroformylierur.gsversuche von 2-MethyM-buteri-4-ol werden nach der in Beispiel 5 beschriebenen
Methode sowie unter den dort angegebenen fledingunv» gen durchgeführt, mit der Ausnahme, daß die Zugabe
von
Ph2PH
entfallt. Die Ausbeuten an 2-Hydroxy-4-methyltetrahydropyran beim ersten und zweiten Versuch betragen
1,323 Mol bzw. 0.820 Mol. Daher haben ohne Zugabe von
Ph2PH
35
a ·
308 123/178
und 6,0 Millimol
(n- C8H,7)2P(=O)CH2CH(OH)C5H „
enthält, sowie mit 1,0 Mol I-Hexen beschickt Unter
Einführung eines gemischten Hj/CO-Gases (Molverhältnis 3/1) in einer solchen Menge, daß die Fließgeschwindigkeit des Abgases bei 20 Nl/h gehalten wird,
wird die Reaktion 1,5 Stunden unter einem absoluten Druck von 5,0 bar sowie bei einer Temperatur des
Autoklaveninhalts von 90"C durchgeführt. Nach 13
Stunden wird das Rühren abgestellt und der Autoklav abkühlengelassen und entspannt. Die Reaktionsmischung wird dann durch Gaschromatographie analysiert. Dabei stellt man fest, daß die Menge des
zurückbleibenden nichtumgesetzten 1-Hexens 0,042 Mol und die Ausbeute an n- und iso-Heptanalen
(nachfolgend als Heptanale bezeichnet) 0,885 Mol insgesamt betragen.
Dann werden das nichtumgesetzte Ausgangsmaterial und die Produkte während ungefähr 1 Stunde
abdcstilliert, wobei eine Autoklaventemperatur von 120
bis 130° C eingehalten wird und der Druck in
Abhängigkeit von der Fließgeschwindigkeit des Destillates allmählich vermindert wird. Eine gaschromatographische Analyse des Rückstandes zeigt, daß kein
1-Hexen in dem Rückstand zurück bleibt, daß jedoch 0,04 Mol Heptanale darin vorliegen.
In die Dodecylbenzollösung (Destillationsrückstand),
welche die Katalysatorkomponenten enthält, wird 1,0 Mo! frisches 1 -Hexen unter Druck eingeführt und die
nur zwei Wiederholungen der Reaktion eine merkliche Verminderung der katalytisehen Aktivität zur Folge.
Vergleichsbeispiel 7
Die Reaktion wird in einem 1-l-Autoklaven aus
rostfreiem Stahl durchgeführt, der mit einem Thermometer, Magnetrührer, Gaseinlaß, Rückflußkühler, Ventilen
zur Probeentnahme und einem Gasauslaß versehen ist. Der Autoklav wird mit 275 ml einer Dodecylbenzollösung,
die 0,40 MiIHmOlHRh(COXPPh3)J, 25MillimoI
CHj
Hydroformyliemngsreaktion 1,5 Stunden nach der
Methode des ersten Versuches durchgeführt. Eine Analyse der Reaktionsmischung der Gaschromatographie zeigt, daß die Ausbeuten an Heptanalen bei der
vermindertem Druck nach der in dem ersten Versuch
beschriebenen Methode unterzogen und der Rückstand
ίο analysiert. Der Autoklav wird dann erneut mit 1,0 Mol
l-Hexen beschickt und die Hydroformylierungsreaktion 1,5 Stunden nach der Methode des ersten Versuchs
durchgeführt Eine Analyse der Reaktionsmischung zeigt daß die Hauptanalausbeute bei diesem dritten
Versuch 0,572 Mol beträgt und die Menge an zurückbleibendem nichtumgesetztem l-Hexen 0358
MoI ist.
Die Reaktionsmischung besitzt eine dunkelbraune Farbe.
myiierung von l-Hexen werden nach der in dem
den dort angegebenen Bedingungen durchgeführt, mit
der Ausnahme, daß 6,0 Millimol
anstelle von
^)CH2CH(OH)C5H1,
verwendet werden. Die Hepianalausbeuten beim ersten,
zweiten und dritten Versuch betragen 0,871, 0,743 bzw. 0^79 Mol und die Mengen an nichtumgesetztem
l-Hexen im ersten, zweiten und dritten Versuch 0,054, 0,185 bzw. 0353 Mol.
Die Reaktionsmischung besitzt eine dunkelbraune Farbe.
Die vorstehenden Vergleichsbeispiele 7 und 8 zeigen,
daß die tertiären Phosphinoxide, die zur Durchführung
dieser Vergleichsbeispiele eingesetzt worden sind, nicht dazu in der Lage sind, ähnlich einem sekundären
Phosphinoxid bezüglich der Aufrechterhaltung der katalytischen Aktivität zu wirken.
Claims (1)
- Patentansprüche;t. Verfahren zur Hydroformylierung von olefinischen Verbindungen mit Kohlenmonoxid und Wasserstoff in Gegenwart eines Rhodiumkatalysators, wobei die Konzentration des Rhodiumkatalysators, berechnet als metallisches Rhodium, zwischen 0,01 und 10 mg-Atom/1 liegt, bei einem Reaktionsdruck zwischen Atmosphärendruck und ungefähr to 300 bar und einer Reaktionstemperatur von 50 bis 150° C sowie einem Partialdruckverhältnis von Wasserstoff zu Kohlenmonoxid zwischen 1/2 und 5/1 in dem Beschickungsgas, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reaktion in Gegenwart eines sekundären Phosphinoxids der allgemeinen Formel (I)R' R7
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