DE2920835C2 - Vorrichtung zum Entleeren von Müllgefäßen in einen Müllwagen - Google Patents
Vorrichtung zum Entleeren von Müllgefäßen in einen MüllwagenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entleeren von Müllgefäßen in einen Müllwagen, mit einem um
eine horizontale Achse schwenkbar am Müllwagen angebrachten Schwenkarm, mil welchem ein Träger zum
Halten des Müllgefäßes über eine wenigstens einen Lenker aufweisende Lenkerführung verbunden und
mittels Kraftantrieb /wischen einer Aufnahmestellung und einer angehobenen und gekippten Schültstellung
für das Müllgefäß bewegbar ist und mit zum Festhalten des Müllgefäßes in Schüttstellung am Müllgefäßträger
ausgebildeten Verriegelingseinrichtungen, die vor Erreichen der Schüttstellung selbsttätig in Verriegelungseingriff mit dem Müllgefäß gebracht werden.
Aus DE-AS 12 40 776 ist eine Entleervorrichtung solcher Art beschrieben, bei der das zu entleerende, vom
Müllgefäßträger aufgenommene Müllgefäß bei Beendigung des Hubvorganges mit Teilen meines Öffnungsrandes
von unten her an eine am Schwenkarm angebrachte Platts oder Leiste heranbewegt wird, um so während
des Kippvorganges und eigentlichen Schüttvorganges gegen A.bfallen von dem Müllgefäßträger verriegelt zu
werden. Die an dem Schwenkarm angebrachte Verriegelungsplatte oder Veriegelungsleiste läßt nur zu, daß
ίο die Verriegelung erst bei Ende des Hubvorganges, also
relativ weit fortgeschrittenem Bewegungsablauf erfolgen kann.
Aus DE-OS 22 15 100 ist eine Entleervorrichtung für Müllgefäße mit Hubkippvorrichtung bekannt, bei der
der Müllgefäßträger in Art eines Hubwagens mittels Rollen entlang ortsfester Führungen an einem
Schwenkrahmen bzw. Schwenkarm geführt ist. Bei dieser bekannten Vorrichtung ist eine Verriegelungsvorrichtung
für das Müllgefäß am Müllgefäßträger vorgesehen, die am Müllgefäßträger angebrachte zweiarmige
Hebel mit Führungsbögen ode- Führungsflossen sowie am Schwenkrahmen ortsfest angebrachte Steuerzapfen
oder Steuorrollen enthält. Bei der Aufwärtsbewegung des Müllgefäßträgers am Schwenkrahmen überlaufen
die zweiarmigen Hebel mit ihren Führungsbögen oder Führungsflossen die Steuerzapfen oder Steüerrollen am
Schwenkrahmen, so daß die zweiarmigen Hebel in wirksame Verriegelungsstellung gebracht werden. Bei der
aus DE-OS 22 15 100 bekannten Verriegelungsvorrichtung kann zwar die Verriegelung des Müllgefäßes am
Müllgefäßträger in einem frühen Bewegungsstadium vorgenommen werden. Jedoch setzt die Ausbildung der
Verriegelungseinrichtungen voraus, daß der Müllgefäßträger an einer ortsfesten Führung entlang des
Schwenkrahmens bewegt wird. Darüber hinaus ist die Steuerung der Verriegelungseinrichtungen bei dieser
bekannten Entleervorrichtung kompliziert und störanfällig. Insbesondere neigen die Verriegelungsvorrichtung
und ihre Sieuerungseinrichtungen stark /um Verschmul/tn,
was bei der Entleerung von Müllgcfäßen in besonders hohem Maße /u befürchten ist.
Gegenüber den bekannten Entleervorrichtungen liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, solche Müllgefäß-Entleervorrichtungen,
bei denen der Müllgefäßträger über eine Lenkerführung mit dem Schwenkarm verbunden ist. mit Verriegelungseinrichtungen für das
Müllgefäß am Müllgefäßträger auszurüsten, die einerseits eine sichere Verriegelung gewährleisten und damit
die Gefahr, daß ein zu entleerendes Müllgefäß in den Müllwagen fällt, mit Sicherheit eliminieren, und andererseits
bereits nach einem Bruchteil der Relativbewegung zwischen Schwenkarm und Müllgefäßträger den
wirksamen Verriegelungseingriff am Müllgefäß herstellen
und während des gesamten Schüttvorganges, und zwar insbesondere auch bei einer Rüttelentleerung, aufrecht
erhalten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Verriegelungseinrichtungen eine Hebelanordnung
enthalten, die einen mit seinem freien Endab-
bo schniu in Vcmegeliingseingriff mit dem /u entleeren
den Müllgefaß bewegbaren Verriegelungshebi-I und einen
diese Bewegung hervorrufenden, mit dem Vernege- !ungshebel gelenkig verbundenen Betätigungshebel
aufweist, wobei der eine dieser Hebel mit der Lenkerführung und der andere mit dem Müllgefäßträger
schwenkbar verbunden ist. Neben der Lösung der gestellten Aufgabe bietet die Erfindung den Vorteil, daß
die Verriegelungseinrichtungen einfach aufgebaut sind,
einen sicheren, festklemmenden Formschluß an dem zu entleerenden Müllgefäß erzeugen und eine Zwangssteuerung
für das Verriegelungselement aufweisen, die sowohl beim Einrücken der Verriegelung ii!s auch beim
Ausrücken der Verriegelung, also auch für das Wegbewegen der Verriegelungselemente vom entleerten
Müllgefäß warksam ist
in einer Ausführungsform der Erfindung ist der Verriegelungshebel an der Lenkerführung und der Betätigungshebe1
=im Müllgefäßträger angelenkt. Hierdurch
wird die Relativbewegung des Lenkers bezüglich des Müllgefäßträgers für die Bewegung des formschlüssig
über den Müillgefäßrand greifenden Endabschnittes des
Verriegelungshebels mit herangezogen. Dies bedeutet, daß bei Beginn der durch den Lenker gesteuerten ReIativbewegung
des Müllgefäßträgers bezüglich des Schwenkarmes zunächst ein loser Verriegelungseingriff
geschaffen wird, der während der Relativbewegung zwischen Müllgefäßträger und Schwenkarm zunehmend
fester wird, bis bei Ende dieser Relativbewegung ein formschlüssiger Klemmeingriff erreicht ist. Ebenso
wird bei Absetzen des entleerten Müllgefäßes ein fortschreitendes Entriegeln erreicht.
In vorteilhafter Ausbildung kann der Verriegelungshebel zweiarmig und der Betätigungshebel am Ende des
dem freien Endabschnitt gegenüberliegenden Hebelarmes am Verriegelungshebel angelenkt sein.
Der Verriegelungshebel kann in Art eines über einen Flansch bzw. einen Randabschnitt des Müllgefäßes greifenden
Klemmhebels an seinem freien Endabschnitt zum Müligefäßträger hin abgekröpft bzw. abgewinkelt
sein. Durch diese abgekröpfte bzw. abgewinkelte Ausbildung wird einerseits ein besonders sicherer Verriegelungseingriff
gewährleistet und andererseits das sichere und schnelle Freigeben des entleerten Müllgefäßes
beim Absetzen erreicht. Um die Verriegelungseinrichtungen
den jeweiligen Verhältnissen in optimaler Weise anpaßbar zu machen, kann die Länge des Betätigungshebels
einstellbar sein. Dies läßt sich besonders vorteilhaft dadurch realisieren, daß der Betätigungshebel ein
Spannschloß aufweist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Schüttung mit Ein-Lenker-Führung
in der Aufnahmestellung in Seitenansieht;
F i g. 2 die Schüttung gemäß F i g. 1 in einer Zwischenstellung, in welcher das Müllgefäß bereits mit dem Müllgefäßträger
der Schüttung durch die Hebelanordnung verriegelt ist:
F i g. 3 die Schüttung gemäß den F i g. 1 und 2 in der Kipp-Endstellung (Schüttstellung): und
Fig. 4 die erfindungsgemäße Schüttung in einer zweiten Ausführungsform mit Doppellenker-Führung.
Die F i g. 1 bis 3 der Zeichnung zeigen eine erste Ausführungsform
einer Schüttung 1 zum Entleeren von Müllgefäßen 2 in einen Müllwagen 3. von dem nur ein
kleiner Teil dargestellt ist.
Die Schüttung 1 weist einen Schwenkarm 4 auf. der
mittels eines Gelenkes 7 am Müllwagen 3 befestigt ist. Außerdem besitzt die Schüttung 1 einen im dargestellten
Beispiel in der Seitenansicht dreiecksförmig ausgebildeten
Müligefäßträger 8 mit einer Trägerplatte 9, an der laschenförmige Ansätze 11 vorhanden sind, welche
das Müllgefäß 2 in der Aufnahmestellung umgreifen. In der Aufnahmestellung übergreift das Müllgefäß 2 mit
einem an seinem oberen Randabschnitt 26 angeordneten Flansch das obere Ende der Trägerplatte 9.
Der Müllgefäßfräger 8 ist mit dem Schwenkarm 4 durch eine Lenkerführung verbunden, die bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel funktionsmäßig aus einem einzigen Lenker \2 besteht, der auch als Doppelhebel
o. dgl. ausgebildet sein kann. Der Lenker 12 ist mit einem Gelenk 13 am Müligefäßträger 8 angelenku Über
ein Gelenk 14 ist der Lenker 12 mit dem Schwenkarm 4 verbunden. Der Lenker 12 besitzt im dargestellten Bei-■spiel
einen über den Schwenkarm 4 vorstehenden Abschnitt 16. an dem ein als Kolben-Zylinder-Einheit ausgebildeter
Kraftantrieb 17 mit einem Gelenk 18 angelenkt ist. Das andere Ende der Kolben-Zylinder· Einheit
ist mit einem Gelenk 19 am Müllwagen 3 angelenkt.
In der Ausgangsstellung gemäß Fig. 1 ist der Schwenkarm 4 an einem Widerlager 21 abgestützt, das
fest am Müllwagen 3 angeordnet ist.
Der Müligefäßträger 8 liegt mit einem Anlageabschnilt
24 am Schwenkarm 4 an. und zwar über eine Rolle 22. die an der dem Müligefäßträger zugekehrten
Seite 23 des Schwenkarmes 4 geführt relativ zum Schwenkarm 4 beweglich ist.
Die Verriegelungseinrichtungen zum klemmenden Halten des Müllgefäßes 2 enthalten eine Hebelanordnung
39 mit einem Betätigungshebel 33. der am Müligefäßträger 8 — und zwar an der Achse der Rolle 22 —
angelenkt ist und an seinem anderen Endabschnit über ein Gelenk 34 mit einem Verriegelungshebel 36 verbunden
ist, dessen zum Müligefäßträger 8 hin abgekröpfter, freier Endabschniu 38 im Verlaufe der Hub- und Kippbewegung
mit dem Müllgefäß 2 in formschlüssigen bzw. klemmenden Eingriff zu bringen ist.
Wird der Kraftantrieb 17 betätigt und fährt seine Kolbenstange 28 in Richtung des Pfeiles 29 aus. so wird das
vorher auf seinen Rollen 27 an die Schüttung herangefahrene Müllgefäß 2 angehoben und zugleich gekippt,
da im dargestellten Beispiel der Kraftantrieb 17 den Lenker 12 um sein Gelenk 14 schwenkt, so daß die
Schüttung in die in Fig. 2 gezeigte Zwischenstellung
übergeht. Bei dieser Schwenkbewegung des Lenkers 12 knickt die aus dem Betätigungshebel 33 und dem Verriegelungshebel
36 bestehende Hebelanordnung 39 um das Gelenk 34 ein. wobei der Betätigungshebel 33 um sein in
der Achse der Rollen 22 gelegenes Gelenk im Uhrzeigersinn und dor Verriegelungshebel 36 um sein am Lenker
12 liegendes Gelenk 30 im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt werden, so daß sich der zum Müligefäßträger
8 und damit zum Müllgefäß 2 hin abgewinkelte bzw. abgekröpfte, freie Endabschnitt 38 des Verriegelungshebels 36 dem oberen Rand 26 des Müllgefäßes 2 annähen
und dieses beim weiteren Bewegungsverlauf einklemmt.
Diese Verriegelung und sich danach entwickelnde Klemmverbindung bleibt bis in die Kipp-Endstellung.
d. h. also bis in die Schüttstellung gemäß F i g. 3 aufrecht erhalten, so daß das Müllgefäß 2 in der eigentlichen
Kippstellung und in der Schüttphase stets sicher formschlüssig gehalten ist.
F i g. 4 der Zeichnung zeigt eine Ausführungslorm einer
Schüttung mit einem oberen Lenker 12 und einem unteren Lenker 12' in /u Fig. 1 vergleichbarer Darstellung
in Aufnahmestellung.
Der Müligefäßträger 8 besitzt bei diesem Ausführungsbeispiel
ein Anlagestück 11', an dem sich das Müllgefaii
2 während der Hub- und Kippbewegung abstützt. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel befindet sich
die Kolbenstange des Kraftantriebs 17 in der Ausgangsstellung im ausgefahrenen Zustand und führt demgemäß
zur Betätigung der Schüttung in Richtung des Pfei-
les 51 in den Zylinder des Kraftantriebes 17 ein. Im 14
Ruhezustand liegt der Schwenkarm jeder Schüttung 1 16 an einem fest am Müllwagen 3 angeordneten Widcrla- 17
ger21an. 18
Der untere Lenker 12' ist an seinem dem Schwenk- i 18'
arm 4 zugeordneten Endabschnitt mit einer Rolle 18" 18' verbunden, die in dem mit einem U-förniigcn Profil aus- 19
gebildeten unteren Endabschnitt des Schwenkarmes 4 21 beweglich geführt ist. 22
Die Hebelanordnung 39 der Verriegelungseinrich- io 23
lung ist bei diesem Ausführungsbeispiel wiederum 24 durch einen Betätigungshebel 33 realisiert, der mit ei- 26
nem Gelenk 52 am Müllgefäßiräger 8 angelenkt und 27 über ein Gelenk 34 mit dem Verriegelungshebel 36 ver- 28
bunden ist, der seinerseits mittels eines Gelenkes 30 am 15 29 oberen Lenker 12 angelenkt ist. 30
Hinsichtlich der Wirkungsweise der Verriegelungs- 33
einrichtungen und deren Hebelanordnung 39 unter- 34 scheidet sich diese Schüttung praktisch nicht von derje- 36
nigen gemäß den F ig. 1 bis 3. Wenn die Kolbenstange 2(1 38
28 der Zylinder-Kolben-F.inheit nach dem Heranfahren 39
des Müllgefäßes 2 an die Schüttung 1 in Richtung des 51 Pfeiles 51 in den Zylinder eingefahren wird und die bei- 52
den Lenker 12 und 12' um ihren Anlenkungspunkt 14 53 bzw. den Berührungspunkt der Rolle 18" unter Miinah- 25
nie des Müllgefäßträgers 8 und damit des Müllgefäßes 2 geschwenkt werden, bewegt sich der freie Endabschnitt
38 des Verriegelungshebels 36 wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den F i g. 1 bis 3 auf das Müllgefäß
2 bzw. dessen Flansch oder oberen Rand 26 zu. über- 30 greift diesen und klemmt ihn mit fortschreitender Relativbewegung
von Müllgefäßträger 8 und Schwenkarm 4 fest ein, so daß auch hier das Müllgefäß 2 in gleicher
Weise am Müllgefäßträger 8 verriegelt wird.
Wie aus den beiden Ausführungsbeispielen hervor- 35 geht, wird auch bei völlig unterschiedlicher Ausgestaltung
der Schüttung das Müllgefäß 2 in jedem Fall nach einem kurzen Abschnitt der Bewegungsphase verriegelt
und bei fortschreitender Bewcgungsphase im festgeklemmten Formschluß am Müllgefäßträger 8 gebracht. 40
Der Müllwagen 3 kann daher mit großer Einschüttöffnung ausgebildet sein, und es können auch kleine Müllgefäße
in diese große Einschüttöffnung entleert werden, ohne daß die Gefahr eines Hineinfallens des Müllgefäßes
2 in den Müllwagen besteht, und zwar selbst dann 45
nicht, wenn das Müllgefäß in seiner Kipp-Endphasc (beim Einlaufen in die in F i g. 3 gezeigte Schüttstcllung)
durch Rüttelentleerung geleert wird.
Wie in F i g. 1 gezeigt, ist die Länge des Betätigungshebels
33 mittels eines Spannschlosses 53 einstellbar, so 50 daß die Verriegelungseinrirhningen mit ihrer Hebelanordnung
39 den jeweiligen Verhältnissen in optimaler Weise anpaßbar sind.
Bezugszeichenliste 55
1 Schüttung
2 Müllgefäße
3 Müllwagen
4 Schwenkarm bO
7 Gelenk (4/3)
8 Müllgefäßträger
9 Trägerplatte (von 8)
11 Ansätze
iY Anlagestück hi
12 Lenker
12' Lenker
12' Lenker
13 Gelenk (12/8)
Gclenk(12/4)
Abschnitt (von 1!)
Kraftantrieb
Gelenk (16/17)
Gelenk (12728)
Rolle
Gelenk(17/3)
Widerlager
Rolle (von 8)
Anlageabschnitt (von 8)
oberer Rand (von 2)
Rollen
Kolbenstange (von 17)
Pfeil
Gelenk (12/36)
Betätigungshebel
Gelenk (33/36)
Verriegelungshebel
freier Endabschnitt
Hebeinnordnung
Pfeil
Gelenk (33/8)
Spannschloß (in 13)
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Entleeren von Müllgefäßen in einen Müllwagen, mit einem um eine horizontale
Achse schwenkbar am Müllwagen angebrachten Schwenkarm, mit welchem ein Träger zum Halten
des Müllgefäßes über eine wenigstens einen Lenker aufweisende Lenkerführung verbunden und mittels
Kraftantrieb zwischen einer Aufnahmestellung und einer angehobenen und gekippten Schüttstellung für
das Müllgefäß bewegbar ist und mit zum Festhalten des Müügefäßes in Schüttstellung am Müllgefäßträger
ausgebildeten Verriegelungseinrichtungen, die vor Erreichen der Schüttstellung selbsttätig in Verriegelungseingriff
mit dem Müllgefäß gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß
dio Verriegelungseinrichtungen eine Hebelanordnung (39) enthalten, die einen mit seinem freien Endabschnitt
(38) in Verriegelungseingriff mit dem zu entleerenden Müllgefäß (2) bewegbaren Verriegelungshebel
(36) und einen diese Bewegung hervorrufenden, mit dem Verriegelungshebel (36) gelenkig
verbundenen Betätigungshebel (33) aufweist, wobei der eine dieser Hebel (33,36) mit der Lenkerführung
und der andere mit dem MüllgefäBträger (8)
schwenkbar verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungshebel (36) an der
Lenkerführung (12) und der Betätigungshebel (33) am Müllgefäßträger(8) angelcnkt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungshebel (36)
zweiarmig ausgebildet und der Betätigungshebel (33) am Ende des dem freien Endabschnitt (38) gegenüberliegenden
Hebelarmes am Verriegelungshebel (36) angelenkt ist.
4. Vorrichtung nach einem e'er Ansprüche 1 bis 3.
dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungshebel (36) in Art eines über einen Flansch bzw. einen
Radabschnilt (26) des Miillgefäßes (2) greifenden Klemmhebels an seinem freien Endabschnitl (38)
zum Müllgefäßträger (8) hin abgekröpft bzw. abgewinkelt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Betätigungshebels
(33) einstellbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Betätigungshebel (33) ein Spannschloß (53) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792920835 DE2920835C2 (de) | 1979-05-23 | 1979-05-23 | Vorrichtung zum Entleeren von Müllgefäßen in einen Müllwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792920835 DE2920835C2 (de) | 1979-05-23 | 1979-05-23 | Vorrichtung zum Entleeren von Müllgefäßen in einen Müllwagen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2920835A1 DE2920835A1 (de) | 1980-11-27 |
| DE2920835C2 true DE2920835C2 (de) | 1985-06-13 |
Family
ID=6071485
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792920835 Expired DE2920835C2 (de) | 1979-05-23 | 1979-05-23 | Vorrichtung zum Entleeren von Müllgefäßen in einen Müllwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2920835C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9409112U1 (de) * | 1994-06-04 | 1994-08-04 | Zöller-Kipper GmbH, 55130 Mainz | Kombinierte Verriegelungs- und Abstützvorrichtung |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1240776B (de) * | 1964-02-15 | 1967-05-18 | Elisabeth Zoeller Geb Kehl | Hubkippvorrichtung fuer Behaelter, insbesondere zum Entleeren von Muellgefaessen in Muellwagen |
| SE378801B (de) * | 1971-04-01 | 1975-09-15 | Norba Ab |
-
1979
- 1979-05-23 DE DE19792920835 patent/DE2920835C2/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9409112U1 (de) * | 1994-06-04 | 1994-08-04 | Zöller-Kipper GmbH, 55130 Mainz | Kombinierte Verriegelungs- und Abstützvorrichtung |
| EP0686581A1 (de) | 1994-06-04 | 1995-12-13 | Zöller-Kipper GmbH | Kombinierte Verriegelungs- und Abstützvorrichtung für Müllbehälter |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2920835A1 (de) | 1980-11-27 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: ZOELLER-KIPPER GMBH, 6500 MAINZ, DE |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |