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DE2918008A1 - Vorrichtung zum trennen heterogener fluessig-fester gemische - Google Patents

Vorrichtung zum trennen heterogener fluessig-fester gemische

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Publication number
DE2918008A1
DE2918008A1 DE19792918008 DE2918008A DE2918008A1 DE 2918008 A1 DE2918008 A1 DE 2918008A1 DE 19792918008 DE19792918008 DE 19792918008 DE 2918008 A DE2918008 A DE 2918008A DE 2918008 A1 DE2918008 A1 DE 2918008A1
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DE
Germany
Prior art keywords
chamber
centrifuge chamber
floor pan
drive shaft
centrifuge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19792918008
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Beham
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19792918008 priority Critical patent/DE2918008A1/de
Publication of DE2918008A1 publication Critical patent/DE2918008A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B3/00Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering
    • B04B3/08Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering discharging solid particles by bowl walls in the form of endless bands
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B5/00Drying solid materials or objects by processes not involving the application of heat
    • F26B5/08Drying solid materials or objects by processes not involving the application of heat by centrifugal treatment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Beschreibung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Es sind bereits Vorrichtungen er erwähnten Art nach dem Zentrifugenprinzip bekannt, bei denen die Zentrifugenkammer als im Mantel vielfach perforierte Trommel ausgebildet ist. Eine derartige forrichtung ist großtechnisch kaum einsetzbar, lreil die separierten Feststoffe intermittierend von der Kammer innenwandung entfernt werden müssen, was mit vertretbarem Aufwand kaum möglich ist.
  • Es ist auch eine Vorrichtung ähnlicher Art bekannt, bei welcher die Zentrifugenkammer aus einer sich nach oben erwei ternden konischen Trommel besteht, deren Mantel nicht perforiert ist. Die separierte Flüssigkeit tritt hierbei unter der Zentrifugalwirkung am oberen Rand der Trommel aus, während sich die separierten Feststoffe gegen die Trommelinnenfläche anlegen. Mit der Trommel wirkt ein konischer Kolben zusammen, welcher intermittierend in die Trommel absenkbar ist. Fsit der Bewegung dieses Kolbens ist die Öffnungsbewegung eines Trommelbodens gekoppelt, so daß beim Absenken des Kolbens die separierten Feststoffe durch den geöffneten Trommelboden ausgestoßen werden können. Diese Vorrichtung ist großtechnisch einsetzbar, benötigt aber eine relativ hohe Leistung pro Durchsatzmenge Feststoff.
  • Es ist auch eine Vorrichtung mit einer Zentrifugenkammer in Form einer horizontal gelagerten konischen Trommel bekannt, deren Mantel nicht perforiert ist. Die trommel ist beidseitig offen, wobei in der ganzen Trommellänge ein konischer Scbnek kenförderer angeordnet ist. Die separierte Flüssigkeit wird über den Rand am erweiterten Trommelende abgeschleudert, während die separierten Feststoffe durch den Schneckenförderer ausgetragen werden. Diese Vorrichtung ist ebenfalls großtechnisch einsetzbar, erfordert aber eine verhältnismäßig sehr hohe leistung pro nurchsatzmenge Feststoff, und zwar insbesondere wegen des ungiinstigen Wirkun.sgrades des Scknekkenförderers. Außerdem erfordert der Schneckenförderer einen relativ hohen Wartungs und Reparaturaufwand und ist auch in der Anschaffung teuer.
  • Es sind auch Vorrichtungen zum Trennen heterogener flüssigfester Gemische bekannt, welche als wesentlichen Bestandteil ein horizontal geführtes endloses Filterband umfassen, auf dessen oberes Trum das Gemisch aufgegeben wird. Etwa in der Mitte des oberen Bandtrums sind ein oder mehrere sich über die volle Bandbreite erstreckende Quetschrollenpaare angeordnet, welche die in dem Gemisch enthaltene Flüssigkeit aus pressen, während die separieren Feststoffe auf den oberen Bandtrum bis zu einer Umlenkalze verbleiben. Nach der Umlenkung des Bandes fallen dann die separierten Feststoffe nach unten ab. Diese Vorrichtung ist großtechnisch einsetzbar und weist auch einen zufriedenstellenden Durchsatz auf, hat jedoch, bezogen auf die Durchsatzmenge Feststoff, einen verhilt nismäßig großen Raumbedarf, wenn der Flüssigkeitsanteil in den separierten Feststoffen auf einem vertretbar niedrigen Wert gehalten werden soll. Außerdem ist der Reparatur- und Wartungsaufwand hoch, da das Pilterband durch das Anquetschen des Gemisches infolge darin enthaltener scharfkantiger Teile, wie z.B. Glasscherben, leicht beschädigt werden kann.
  • Bei einer ähnlichen Vorrichtung, wie vorangehend abgehandelt, sind zwei Filterbänder jeweils im oberen Trum waagrecht, je doch wellenförmig geführt, wobei in jedem Wellental zwischen zwei Wellenbergen eine Ausquetschung der in dem gemisch enthaltenen Flüssigkeit erfolgt. Dadurch vermindert sich zwar der Raumbedarf etwas gegenüber der vorangehend abgehandelten Vorrichtung, ist aber immer noch unbefriedigend groß. Die Beschädigungsgefahr für das Filterband bleibt bestehen.
  • Lhnliches gilt für eine weiter abgewandelte Vorrichtung, welche zwei endlose Bänder verwendet. In einem ersten Abschnitt verlaufen zwei einander zugewendete Bandtrums vertikal sowie konvergierend nach unten, wobei in diesem trichterartigen Teil von dem aufgegebenen Gemisch ein wesentlicher Teil der Flüssigkeit ausgepreßt wird. Danach verlaufen beide einander zugewendeten Bandtrums wellenförmig waagrecht wobei die Wellenberge des einen Trumms in die ;Jellentäler des anderen Trums eingreifen. Hierbei wird von den teilweise entfeuchteten separierten Feststoffen der Rest der Feuchtigkeit ausgepreßt.
  • Diese Vorrichtung hat gegenüber den beiden zuletzt abgehandel ten Vorrichtungen wegen des rechtwinkligen Verlaufs der Band trums einen etwas geringeren Raumbedarf, erfordert jedoch wegen des Einsatzes zweier endloser Filterbänder einen größeren Aufwand, und es sind auch beide Filterbänder einer Beschädigungsgefahr durch scharfkantige Feststoffteile unterworfen.
  • Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer gegenüber dem Stand der Technik verbesserten Vorrichtung, welche bei großtechnischer Einsatzmöglichkeit eine geringe Leistung pro Durchsatzmenge Feststoff erfordert, einen geringen Raumbedarf hat und darüber hinaus bei einfachem Aufbau einen geringen T;rartungsau-rwand erfordert. Erreicht wird dies durch die kenn zeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1.
  • Durch die Erfindung werden die Vorteile beider vorangehend abgehandelter Arten von Trennvorrichtungen, nämlich solcher mit Zentrifugentrommeln und solcher mit Filterbändern, ohne Inkaufnahme von deren Nachteilen erreicht. Es ergibt sich also insbesondere ein verhältnismäßig geringer ieistungs- und Platzbedarf pro Durchsatzmenge Feststoff. Da die Filterbänder aber nicht durch einen Quetschwalzenspalt laufen, ist die Esschädigungsgefahr gering, so daß sich ein vertretbarer War tungs- und Reparaturaufwand ergibt. Die Zentrifugalkraft selbst, mit welcher die Feststoffe gegen die Filterbänder gedrückt werden, ist nicht so hoch, daß Beschädigungen zu befürchten sind.
  • Die Vorrichtung ist kontinuierlich zu betreiben, ohne daß es hierzu kstspieliger Fördereinrichtungen, beispielsweise eines Schneckenförderers bedürfte. Vielmehr wird das Austragen der Feststoffe durch die Filterbänder selbst bewirkt.
  • Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist als Einsatzgebiet in erster linie an mit Wasser versetzten mll gedacht. Jedoch ist das Anwendungsgebiet hierauf nicht beschränkt, sondern es sind vielmehr auch spezielle Anwendungsmöglichkeiten, insbesondere im industriellen Bereich gegeben. Beispielsweise kann die Vorrichtung in metallverarbeitenden Betrieben eingesetzt werden, um mit Kühlflüssigkeit benetzte Drehspäne zu separieren.
  • Durch die Weiterbildung nach dem Patentanspruch 2 wird erreicht, daß die Filterbänder nicht überlastet werden bzw. daß die Filterbänder verhältnismäßig leicht ausgelegt sein können.
  • Durch die Weiterbildung nach dem Patentanspruch 3 wird erreicht, daß die separierte Flüssigkeit gezielt ableitbar ist und nicht mit bereits ausgeworfenen Feststoffen in Berührung kommen kann.
  • Durch die Ausgestaltung nach dem Patentanspruch 4 wird insbe sondere auch ein unkontrolliertes tangentiales Abschleudern der separierten Flüssigkeit verhindert.
  • Durch die jeiterbildung nach dem Patentanspruch 5 wird erreicht, daß die Ansammlung eines Sumpfes von lrenig entwässerten Fest stoffteilen am Kammerboden verhindert wird. Durch die Ausgestaltung nach dem Patentanspruch 6 ergibt sich zusätzlich ein sehr einfacher Aufbau der Tandungsabschnitte der Zentrifugenkammer zwischen den durch die kilterbänder gebildeten ltrandabschnitten .
  • Durch die Ausgestaltung nach dem Patentanspruch 7 wird erreicht, daß diejenigen Anteile des Gemisches, welche nicht sofort in Berührung mit den Filterbändern gelangen, durch die Zentrifugalkraft tangential gegen die Filterbänder hin geleitet werden.
  • Durch die Weiterbildung nach dem Patentanspruch 8 wird eine besonders günstige gleichmäßige Verteilung des in die Zentrü fugenkammer eingeleiteten Gemisches gegen die Filterbner hin ermöglicht.
  • Durch die Teiterbildung nach dem Patentanspruch 9 rird eine raumsparende und gleichmäßige Einführung des Gemisches in die Zentrifugenkammer erreicht Durch die Weiterbildung nach dem Patentanspruch 1o wird ein raumsparendes Austragen der Feststoffe aus der Zentrifugenkammer erreicht. Durch die Ausgestaltung nach dem Patentanspruch 1 wird erreicht, daß Verschmutzungen in der Umgebung der Vorrichtung durch ausgetragene Feststoffe vermieden werden.
  • Durch die Weiterbildung nach d:m Fatentanspruch 12 wird eine gezielte und raurnsparende Ableitung der separierten Flüssigkeit, und zwar abgeschirmt gegenüber ausgetragenen Feststoffe teilen, erreicht.
  • Durch die Weiterbildung nach dem Patentanspruch 13 wird eine raumsparende Kraftübertragung zum Antrieb der Filterbänder erreicht. Durch die Ausgestaltung nach dem Patentanspruch 14 wird dieser Vorteil in gesteigertem Maße erreicht. Durch die Ausgestaltung nach dem Patentanspruch 15 wird erreicht, daß einerseits die Zentrifugenkammer mit verhältnismäßig hoher Drehzahl angetrieben werden kann, während andererseits die Filterbänder mit einer zur Verfahrensführung notwendigen, verhältnismäßig geringen Geschwindigkeit umlaufen können, ohne daß hierzu ein besonders raumaufwendiges Zwischengetriebe oder gar ein getrennter Antrieb für die Filterbänder notwendig wäre. Durch die Ausgestaltung nach dem Patentanspruch 16 läßt sich dieser Vorteil in gesteigertem ltaße erzielen.
  • Durch die Weiterbildung nach dem Patentanspruch 17 wird erreicht, daß verhältnismäßig fest haftende Feststoffe, die an den oberen Umlenkwalzen der Filterbänder nicht abgeschleudert werden, von den jeweils radial äußeren Trums der Filterbänder zum Abfallen gebracht werden so daß ein erneuter ;intri-tt bereits separierter Feststoffe in die Zentrifugenkammer verhindert wird.
  • Die Patentansprüche sind auf ;zumindest zweite Filterbänder in einer Zentrifugenkammer gerichtet. Es versteht sich, daß je nach Größe, insbesondere Radius, der Zentrifugenkammer die Anzahl zu verwendender Filterbänder keiner Beschrankung unter worfen ist. Ganz allgemein kann die Zentrifugenkammer den Querschnitt eines Polygons aufweisen, wobei jede Umfangsfläche des Polygons durch das innere Trum eines Filterbandes gebil det sein kann. Es kann aber auch die Zentrifugenkammer einen Querschnitt in Form eines geradzahligen Polygons aufweisen, wobei jeder zweite rechteckige Wandungsabschnitt des Polygons durch ein Filterband. gebildet ist. In diesem Fall kann das Gemisch so zugeführt werden, daß es zuerst auf die nicht pcrforierten Wandabschnitte geleitet wird, beispielsweise die hochgezogenen Wandungsabsohnitte der Bodenwanne gemäß dem Patentanspruch 6, worauf das Gemisch von dort etwa tangential zu den Wandungsabschnitten verläuft die durch die Filterbänder gebildet sind. Beispielsweise kann die Zentrifugenkammer einen Querschnitt in Form eines gleichseitigen Sechseckes aufweisen, wobei drei Wandungsabschnitte durch die inneren Trums von Filterbändern und drei Wandungsabechnitte durch hochgezogene Wandungsabschnitte der Bodenwanne gebildet sind.
  • Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung im Vertikalschnitt, Fig. 2 die Vorrichtung von Fig, 1 in perspektivischer Seitenansicht, Fig. 3 ein gegenüber Fig. 1 abgewandeltes AusftiErungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in schematischer Teildarstellung sowie in einem Horizontalschnitt.
  • Gemäß Sig. 1 und 2 ist auf einer Grundplatte 1 mittels Gummiblöcken 2 ein Säulensockel 3 gelagert, von dem eine vertikale Säule 4 ausgeht, An ihrem oberen Ende nimmt die Säule 4 ein Axiallager 5 auf, unterhalb welchem ein mit der Säule 4 verstiftetes Kegelzahnrad 6 vorgesehen ist. Mittels des Axiallagers 5 sowie weiterer Layer 7, 8 ist auf der Säule 4 ein Rohrstück 9 mit einem oberen Flansch 1o gelagert. Der Flansch 1o ist mit einer Bodenwanne 11 an mehreren über den Umfang gleichmäßig verteilten Stellen fest verbunden. An seinem unteren Ende trägt das Rohrstück 9 ein Keilriemenrad 12, das über einen E-Motor 13 angetrieben wird, der seinerseits über eine Konsole 14 an dem mittleren Teil der Säule 4 befestifflt ist.
  • An der Unterseite der Bodenwanne 11 ist eine radiale Zwischenantriebswelle 15 gelagert, die über ein am inneren Ende ange brachtes K-egelzahnrad 16 mit dem ortsfesten Kegelzahnrad 6 der Säule in Eingriff steht. Am außeren Ende steht die Zwischenantriebswelle 15 über eine Schnecke 16 mit einem Schneckenzahnrad 17 einer ebenfalls an der Unterseite der Bedenwanne 11 gelagerten tangentialen Zwischenantriebswelle 18 in Eingriff. Die tangentiale Zwischenantriebswelle 18 weist an ihren Enden Kegelzahnräder 19a, 19b auf, die mit entsprechenden Kegelzahnrädern 20a, 20b an den Enden zweier un terer Umlenkwalzen 21e, 21b kämmen, welche tangential außerhalb des Umfangs der Bodenwanne 11 mittels lagerbügelpaaren 22a, 22b gelagert sindr Insgesamt wird also beim Betrieb des E Motors 13 die Bodenwanne 11 um die ortsfeste Säule 4 gedreht, wobei gleichzeitig die unteren Umlenkwalzn 21a, 21b ausgehend von dem Kegelzahnrad 6 über die radiale Zwischenantriebswelle 15, den Schneckenantrieb 168 17 sowie die tangentiale Zwischenantriebswelle 18 angetrieben werden. Die Drehzahl der unteren Umlenkwalzen 21a, 21b ist hierbei gegenüber der Drehzahl der Bodenwanne 11 stark reduziert.
  • Die Bodenwanne 11 weist in Draufsicht eine etwa quadratische Porm auf und ist an den beiden Seiten, welche parallel zu den Achsen der unteren Umlenkwalzen 21a, 21b verlaufen, mit nach oben auseinanderlaufenden Seitenwandungen 24a, 24b versehen. Diejenigen Wandungsabsehnitte 25a, 25b, welche senkrecht zu den Achsen der unteren Umlenkwalzen 21a, 21b verlaufen, bilden zwei von vier Vandungsabschnitten einer Zentrifugenkammer und sind auf volle Kammerhöhe hochgezogen.
  • Die Wandungsabsohnitte 25a, 25b sind beim vorliegenden Ausführungsbeispiel radial zur Kammerachse, welche der Achse der Säule a, entspricht, nach innen geknickt. Zu beiden Seiten der oberen Enden der Wandungsabschnitte 25a, 25b sind Xagerg bügelpaare 26a 26b befestigt durch welche ein Paar oberer leerlaufender Umlenkwalzen 27a, 27b gelagert ist.
  • Um die untere Umlenkwalze 21a sowie die obere Umlenkwalze 27a ist ein endloses Filterband 28a, um die untere Umlenkwalze 21b sowie die obere Umlenkwalze 27b ein endloses Filterband 28b geführt. Die hochgezogenen Wandunsabschnitte 25a, 25b der Bodenwanne 11 sowie die jeweils inneren Trums der çil terbänder 28a, 28b bilden zusammen die bereits erwähnte Zentrifugenkammer, die - wenn man von der Knickung der T.andungrs abschnitte 25a, 25b absieht - einen im wesentlichen quadratischen Querschnitt aufweist. Die Filterbänder 28aS 22b bester hen aus einem chemisch beständigen Maschengewebe, dessen Fein heit sich nach der Größe der zu separierenden Feststoffteile richtet. Bei jedem Filterband 28a, 28b ist das innere Trum im wesentlichen auf voller Höhe durch ein radial ausserhalb angeordnetes kammerfestes Plattensieb 29a bzw. 29b abgestützt Ferner ist bei jedem Filterband 28a, 28b das äußere Trum im wesentlichen auf voller Höhe durch ein radial innerhalb angeordnete kammerfeste Ableitplatte 30a bzw. 30b für separierte Flüssigkeit abgedeckt. Jede Ableitplatte 3oa, 30b ist mit Ausnahme von deren Unterseite wannenartig mit hochgezogenen Seitenkanten ausgebildet, so daß gemäß Pfeilgruppen P1 separierte Flüssigkeit innerhalb des tangentialen Bereiches des zuge ordneten Filterbandes 28a bzw. 28b nach unten abgeleitet wer den kann.
  • In der Achse der Kammer verläuft ein ortsfestes Zuleitungsrohr 31, das von oben her entsprechend einem Pfeil P2 mit dem zu trennenden flüssig-festen Gemisch beschickt wird. Die I-,ündung des Zuleitungsrohres 31 verläuft in geringem Abstand oberhalb der Bodenwanne 11. Über der Zentrifugenkammer ist ein ortsfester ringförmiger Umlenkdeckel 32 angeordnet, welcher die seitens der Filterbänder 2<3a, 28b in Richtung der Pfeile P3 radial ausgeworfenen Feststoffe gemäß Pfeilen P4 nach und ten umlenkt. Die Zentrifugenkammer ist ferner von einer ortsleisten zylindrischen Ummantelung 33 umgeben, die sich von dem Umlenkdeckel 32 bis unter die Bodenwanne 11 erstreckt. Unier der Bodenwanne 11 ist eine ringförmige Auffangrinne 34 mit einem etwa dem radialen Achsabstand der Ableitplatten 3oa, 3ob entsprechend angepaßten Radius ortsfest angeordnet.
  • Im Betrieb wird über das Zuleitungsrohr 31 zu separierendes Gemisch, beispielsweise Müllschlamm, zugeführt. Die Zentrifugenkammer -.ird durch den B--Motor 13 über die Bodenwanne 11 in Drehung versetzt, wobei gleichzeitig die Filterbänder 28a, 28b so angetrieben werden darin sich das jelfeils innere Trum von unten nach oben bewegt. Durch die Zentrifugalkraft wird das Gemisch gegen die innere Trume der Filteibänder 28a, 28b gedrückt, wobei eine Separierung der Flüssigkeit durch die Plattensiebe 29a, 29b gemäß den Pfeilgruppen Pl erfolgt.
  • Die separierte Flüssigkeit trifft auf die Ableitplatten 30a, 30b und läuft von dort nach unten in die Auffangrinne 34 ab, wo eine Ausscheidung über einen Abfluß 35 erfolgt. Die separierten Feststoffe werden durch die inneren Trums der y terbänder 28a, 28b zurückgehalten, haften auf diesen Trums und werden beim Antrieb derselben kontinuierlich nach oben bewegt, bis ein radiales Abschleudern entsprechend den Pfeilen P3 erfolgt. Die gemäß den Pfeilen P4 nach unten umgelenk ten separierten Feststoffe fallen auf eine Ablaufrutsche 36.
  • Unwuchteffekte, die wegen der heterogenen Zusammensetzung der Feststoffe und deren unregelmäßiger Zuführung in die Zentrifugenkammer zwangsläufig auftreten, werden durch die Gummiblöcke 2 aufgenommen..
  • Bei dem Ausführungsbeispiel von Bigo 3 sind gleiche oder funktionsähnliche Bauelemente mit gleichen Bezugsziffern wie in Fig. 1, lediglich mit zusätzlichen Indexbuchstaben, versehen. Die veranschaulichte Vorrichtung umfaßt innerhalb einer gleichseitigen sechseckigen Ummantelung9 welche die Gegen zung einer Zentrifugenkammer bildet, drei Filterbänder 28a, 28b> 28c. Es ist eine einzige radiale Zwischenantriebswelle 15 vorgesehen, welche unmittelbar eine untere Antriebswalze 21a des Filterbandes 28a über ein Paar Kegelzahnräder 19a, 20a an treibt. Das andere Ende der unteren Umlentfalze 21a treibt über ein Kegelzahnrad 21aZ eine an der Bodenwanne 11 gelagerte tangentiale Zwischenantriebswelle 40 mit Kegelzahnrädern 4oa, 40a' an, die wiederum die untere Umlenkwalze 21b des Filter bandes 28b antreibt, In analoger Weise treibt die untere ITm lenhfalze 21b des Filterbandes 28b eine untere Umlenkwalze 21c des Filterbandes 28c über eine tangentiale Zwischenan triebswelle 41 an.
  • Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die 9odenwanne 11 im Unterschied zu derjenigen nach Fig. 1 und 2 mit einer zentralen Vertiefung und hiervon ausgehend mit eingeprägten radialen Schleuderkanälen 42a, 42b, 42c versehen, die gegen je einen festen Wandungsabsehnitt 25a bzw. 25b bzw 25c der Zentrifugenkammer gerichtet sind.
  • Nach einer Abwandlung können die Schleuderk.s.näle 42a, 42b, 42c auch leitschaufelartig und die Wandungsabsohnitte 25a, 25b, 25c turbinenschaufelartig so ausgebildet sein, daß nicht nur Antriebsenergie zum Beschleunigen des einströmenden Gemisches gespart wird, sondern zusätzlich dessen kinetische Energie zum Antrieb der Zentrifugenkammer genutzt wird.
  • Leerseite

Claims (1)

  1. Vorrichtung zum Trennen heterogener flüssig-fester Gemische Patentansprüche ¼ 1. Vorrichtung zum Trennen heterogener flüssig--fester Gemische umfassend eine um eine vertikale Achse rotierende, unten im wesentlichen geschlossene Zentrifugenkammer und darin enthaltene kraftgetriebene Förderelemente zum Abführen von separierten Feststoffen dadurch gekennzeichnety daß die Zentrifugenkammer zumindest zwei gleichmäßig über den Umfang verteilte, sich zumindest über den oberen Teil der Kammerhöhe erstreckende rechteckige Wandungsabschnitte aufweist, die jeweils durch das von unten nach oben kontinuierlich angetriebene innere Trum eines endlosen Filterbandes (28a, 28b) ge- bildet sindp von denen jedes, um zlei in Bezug auf die Zentrifugenkammer tangentiaRe, den betreffenden l!Fandungsabschnitt oben und unten begrenzende Umlenkwalzen (21a, 27a; 21b, Z7b) geführt ist.
    2, Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei jedem Pilterband(28a, 28b) das innere Trum im wesentlLw chen auf voller Höhe durch ein radial außerhalb angeordnetes kammerfestes Plattensieb(29a 29b) abgestützt ist.
    3, Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichne-t, daß bei jedem Filterband (28a, 28b) das äußere fflrum im alesentS lichen auf voller Höhe durch eine radial innerhalb angeord nete kammerfeste Ableitplatte (30a; 30b) für separierte Flüssigkeit abgedeckt ist.
    40 Vorrichtung nach Anspruch 32 dadurch gekennzeichnet, daß die Ableitplatte (30a bzw. 30b) mit Ausnahme von deren Unterseite wannenartig mit hochgezogenen Seitenkanten ausge bildet ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrifugenkammer unten durch eine sich nach oben erweiternde Bodenwanne (11) abgeschlossen ist, 6. Vorrichtung nach Anspruch 59 dadurch gekennzeichnets daß diejenigen Vandungsabschnitte der Zentrifugenkammer, welche zwischen den durch die Filterbänder (28a, 28b) gebildeten Wandungsabschnitten liegen9 durch auf volle Kammerhöhe hochgezogene Wandungsabschnitte (25a, 25b) der Bodenwanne (11) gebildet sind.
    7, Vorrichtung nach Anspruch 6s dadurch gekennzeichnet, daß die auf volle Kammerhöhe hochgezogenen lxrandungsabschnitte (25a, 25b) der Bodenwanne (11) radial zur Kammerachse nach innen gewölbt oder geknickt sind.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, daß in der Bodenwanne (11) radiale Schleuderkan>.le (42a, 42b, 42c) ausgebildet sind, die gegen je einen festen Wandungsabschnitt (25aS 25bp 25c) der Zentrifugenkammer gerichtet sind.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kammerachse ein ortsfestes Zuleitungsrohr (31) für zu trennendes Gemisch nach unten verlauft, dessen Mündung in geringem Abstand von der Bodenwanne (11) liegt.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über der Zentrifugenkammer ein ortsfester ringförmiger Umlenkdeckel (32) für seitens der Filterbänder (28a, 28b) ausgeworfene separierte Feststoffe vorgesehen ist.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnets daß die Zentrifugenkammer von einer ortsfesten Ummantelung (33) umgeben ist, die sich von dem Umlenkdeckel (32) bis unter die Bodenwanne (11) erstreckt.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unter der Bodenwanne (11) eine ringförmige Auffangrinne (34) mit einem etwa dem radialen Achsabstand der Äbleitplatten (3oa, 30b) entsprechenden Radius ortsfest angeordnet ist.
    13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrifugenkammer auf einer ortsfesten vertikalen Säule (4) gelagert ist und daß unterhalb der Bodenwanne (11) zwischen zumindest jeweils einem Paar benachbarter Enden je weils zweier unterer Umlenbralzen (21a, 21b) eine zwischen diesen Enden verlauSende tangentiale Zwischenantriebswelle (18) gelagert ist, und daß diese tangentiale Zwischenantriebswelle oder eines der Enden einer der unteren Umlenkwalzen ihrerseits bzw. seinerseits über eine ebenfalls unter der Bodenwanne (11) gelagerte zugeordnete radiale Zwischenantriebs welle (15) mit einem Umlenktrieb (6S 16) an der Saule (4) in Antriebsverbindung steht, 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Säule (4) unterhalb eines Axiallagers (5), auf welchem die Zentrifugenkammer gelagert ist, ein Kegelzahnrad (6) aufweist, welches mit einem Kegelzahnrad (16) der radialen Zwischenantriebswelle (15) in Eingriff steht.
    15. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die radiale Zwischenantriebswelle (15) mit der zugeordneten tangentialen Zwischenantriebswelle (18) oder dem zugeordneten Ende einer der unteren Umlenkwalzen (21a) über einen Schneckenantrieb (16, 17) in Eingriff steht, 16. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß å ede tangentiale Zwischenantriebswelle (18) über an deren beiden Enden angeordnete Kegelzahnrader (19a, 19b) mit ent sprechenden Eegelzahnrädern (20a, 20b) an den Enden der Umlenkwalzen (21a, 21b) in Eingriff steht.
    17. Vorrichtung nach Anspruch 1s dadurch gekennzeichnet, daß jedes y erband (23a, 28b) als Möbius'sches Band ausgebildet ist, bei dem die Verdrillung jeweils im radial äußeren Trum enthalten ist,
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