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DE2912014C2 - Einrichtung zum Anlegen einer ungehärteten Seitenwand an eine Reifenkarkasse - Google Patents

Einrichtung zum Anlegen einer ungehärteten Seitenwand an eine Reifenkarkasse

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Publication number
DE2912014C2
DE2912014C2 DE2912014A DE2912014A DE2912014C2 DE 2912014 C2 DE2912014 C2 DE 2912014C2 DE 2912014 A DE2912014 A DE 2912014A DE 2912014 A DE2912014 A DE 2912014A DE 2912014 C2 DE2912014 C2 DE 2912014C2
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DE
Germany
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frame
reference plane
side wall
disks
carcass
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DE2912014A
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Inventor
Donald C. Wadsworth Ohio Kubinski
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Goodyear Tire and Rubber Co
Original Assignee
Goodyear Tire and Rubber Co
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Publication date
Application filed by Goodyear Tire and Rubber Co filed Critical Goodyear Tire and Rubber Co
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Application granted granted Critical
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/72Side-walls
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/08Building tyres
    • B29D30/20Building tyres by the flat-tyre method, i.e. building on cylindrical drums
    • B29D30/28Rolling-down or pressing-down the layers in the building process

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Anlegen einer Seitenwand an eine Reifenkarkasse nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Bei einer solchen Einrichtung (DE-OS 28 06 973) werden Strangabschnitte über eine Rollenbahn, auf der die Abschnitte auch seitlich geführt werden, der Aufbautrommel zugeführt, auf der die Karkasse aufgebaut wird. Die Abschnitte werden dort mittels einer Rolle an die Karkasse angelegt. Die Anlegerolle besteht aus einer Vielzahl von radial zur Achse verschiebbaren, mit einem umlaufenden Ring versehenen Scheiben gleichen Durchmessers, die mit einem zentralen Langloch versehen sind, wodurch sich die Scheibe gegenüber einer Vierkantachse verschieben kann. Je nach Form des Strangabschnitts werden die einzelnen Scheiben durch ein Druckkissen gegen die Oberfläche des Strangabschnitts gedrückt. Bei den Strangabschnitten handelt es sich um das Auflegen des Reifenprofils.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs beschriebene Einrichtung für das Anlegen von Seitenwandteilen an die Karkasse eines Reifens auszubilden.
  • Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 genannten Merkmale gelöst.
  • In den Unteransprüchen sind zweckmäßige weitere Ausbildungen des Gegenstandes des Hauptanspruches angegeben.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung ist besonders in Verbindung mit einem Reifenaufbauverfahren von Bedeutung, bei dem mehrere Aufbautrommeln an verteilt nacheinander angeordneten Aufbaustellen angeordnet sind, wobei an den einzelnen Aufbautrommeln bestimmte Bestandteile der Reifen angelegt werden.
  • Nachstehend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung an Hand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt
  • Fig. 1 eine Seitenansicht einer Einrichtung und
  • Fig. 2 eine Draufsicht auf die Einrichtung nach Fig. 1, wobei einige Einzelheiten der Übersichtlichkeit halber weggelassen worden sind.
  • Die gezeigte Seitenwandanlegeeinrichtung 10 besitzt ein Gestell 12, dessen Teile 12 a und 12 b starre Platten sind, die in entsprechendem Abstand und parallel zueinander angeordnet sind. Zum Heben der Einrichtung in ihre Seitenwandanlegestellung wird das Gestell von mehreren Hebestangen 14 getragen, die mit Klemmvorrichtungen 15 befestigt sind, die an den jeweiligen Seitenteilen angebracht sind. Die Hebestangen 14 sind an ihren unteren Enden mit einer Platte 16 verbunden, an der ein Hubzylinder 18 angebracht ist. Die Kolbenstange 20 des Hubzylinders 18 ist an einem Grundträger 22 befestigt, der von zwei parallelen, feststehenden Grundträgerbalken 24 getragen wird, zwischen denen sich Hebestangen 14 von der Platte 16 vertikal aufwärts erstrecken. Bei Betätigung des Handrades 26 kann der Grundträger 22 entlang den Tragbalken 24 vom Betrachter der Fig. 1 weg oder zu ihm hin bewegt werden, um die Einrichtung 10 entsprechend einer Reifenkarkasse C an einer Aufbautrommel 30 einzustellen.
  • Der Hubzylinder 18 bildet eine Einrichtung, durch die das Gestell 12 zu den feststehenden Grundtragbalken 24 und den Grundträger 22 bewegt werden kann.
  • Die Gestellseitenteile 12 a, b besitzen je eine feststehende Schiene 32, auf der ein Untergestell 34 durch Führen von mehreren an den Schienen rollenden Stützrollen 36 hin- und herbewegt werden kann.
  • Am Gestell 12 angebrachte Rollen 60 ergeben eine zylindrische Anlegefläche 40, die sich um eine Rollenachse 42 drehen kann.
  • Zur Übersichtlichkeit der Beschreibung sollen die Rollenachse 42 und die Trommelachse 44 der Reifenaufbautrommel 30, mit der die Einrichtung zusammenarbeitet, eine erste Bezugsebene Pv ergeben. Eine zweite Bezugsebene Ph soll senkrecht zur ersten Bezugsebene verlaufen und die zylindrische Anlegefläche 40 als Tangente berühren.
  • Die zylindrische Anlegefläche 40 enthält zwei axiale Teile 50 und 52. Der erste Teil 50 enthält mehrere ringförmige Scheiben 54, die durch zwischen benachbarten Scheiben 54 liegende Abstandsstücke 56 so voneinander getrennt sind, daß sich mehrere ringförmige Schlitze 58 ergeben. Der zweite ringförmige Teil 52, der koaxial neben dem ersten Teil liegt, enthält mehrere ringförmige Scheiben 60 von demselben Durchmesser, die aber in axialer Abmessung dünner als die Scheiben des ersten Teils sind, gewöhnlich halb so dick wie diese. Die Scheiben 60 des zweiten Teils sind koaxial und aneinander anliegend angeordnet und weisen gleiche Durchmesser auf, so daß sie zwischen sich keine ringförmigen Rillen bilden.
  • Die Scheiben 60 sind koaxial auf einer Welle 65 angeordnet. Eine elastische, nachgiebige elastomere Muffe 67 umgibt die Welle koaxial. Die Scheiben sind so angebracht, daß sie radial, nicht jedoch axial nachgeben können. Die elastomere Muffe 67 besitzt einen sternförmigen Querschnitt mit mehreren gleichmäßig verteilt angeordneten radialen Lappen. Die Form des Querschnitts ist durch mehrere, sich abwechselnde Rippen und Rillen gegeben, die in Axialrichtung der Muffe zwischen Haltebunden 69 verlaufen, die die Scheiben 54, 60 auf der Welle halten.
  • Der Hubzylinder 18 bewegt, wie Fig. 1 zeigt, die Einrichtung 10 parallel zur ersten Bezugsebene Pv weg von der Aufbautrommel 30 und auch zu ihr hin in eine Lage, in der Seitenwandteile unmittelbar von der zylindrischen Anlegefläche 40 zu einer auf der Trommel 30 entstehenden Reifenkarkasse C übertragen wird.
  • Um die Seitenwand an eine auf der Aufbautrommel 30 in der Lage nach Fig. 1 befindlichen Karkasse zu legen, wird das erstgenannte Untergestell 34 parallel zur zweiten Bezugsebene Ph durch Betätigen des Luftzylinders 72 vorwärts bewegt, der sich an von der Oberplatte 78 des Gestells 12 befestigten Klammern 76 getragenen Zapfen befindet. Die Kolbenstange 82 wird mit einem Bügel 84 an einem Stab 86 angebracht, der an einer Platte 88 befestigt ist, die quer zum Untergestell 34 verläuft. Diese Platte ist an einer auf einer die Seitenwand tragenden Fläche 90 angebrachten Platte befestigt, wobei die Fläche 90 parallel zur zweiten Bezugsebene Ph verläuft. Zum Herstellen eines koplanaren Teils der tragenden Fläche 90 sind mehrere Finger 92, zum Beispiel drei, wie in Fig. 2, am Untergestell befestigt und führen von diesem nach vorn. Die Finger 92 verlaufen parallel zueinander und sind zu den ringförmigen Schlitzen 58 im ersten axialen Teil 50 der zylindrischen Anlegefläche 40 ausgerichtet. Die die Seitenwand tragende Fläche 90 mit dem von den Fingern 92 gebildeten Teil verläuft parallel und in einem Abstand von zum Beispiel weniger als eineinhalb Millimeter unter der Bezugsebene Ph.
  • Zum Regeln des Heranführens der Seitenwand an die Tragfläche 90 des Untergestells 34 ist an diesem eine Wenderolle 95 drehbar angebracht. Ein zwischen mehreren Stützrollen 97 gebildeter Führungskanal führt den Seitenwandstreifen von einer (nicht dargestellten) Ablaufeinrichtung zur Wenderolle 95 und um diese herum, deren Fläche für die Seitenwand tragende Fläche 90 tangiert.
  • Am Untergestell 34 befindet sich eine einfache Rücksperreinrichtung 101, die eine Verschiebung der Seitenwand relativ zum Untergestell 34 zur Anlegefläche 40 hin erlaubt und eine Bewegung von dieser weg verhindert. Diese Einrichtung wird von einer Metallblechplatte 101 gebildet, deren Kanten senkrecht auf eine Linie quer zum Untergestell 34 gerichtet sind und die um einen von der Platte 88 getragenen Stift 103 geschwenkt werden können. Diese Anordnung läßt einen Teil des Gewichts der Platte 101 auf der Seitenwand aufliegen und verhindert so eine Bewegung und läßt eine Vorwärtsbewegung in Richtung des Anlegens der Seitenwand an die Karkasse zu.
  • Die jeweiligen Finger 92 erstrecken sich vom Untergestell 34 des Trägers aus und werden in den jeweiligen Rillen 110 einer Flanschrolle 112 getragen, die sich auf einer zwischen den Seitenteilen 12 a und 12 b des Gestells befestigten Welle 124 befindet.
  • Am Gestell 12 ist eine Amboßstange 120 angebracht, die parallel zu den beiden Bezugsebenen verläuft und Rillen oder Schlitze 122 aufweist, die die Finger 92 aufnehmen, so daß die obere Fläche der Stange und der Finger, wie Fig. 2 zeigt, fluchten und koplanar sind. Die Amboßstange und die Finger arbeiten mit einem nachstehend beschriebenen Abschneidmesser zusammen, um eine Seitenwandlänge, die um die Karkasse auf der Trommel aufgewickelt wird, von einem Vorrat eines fortlaufenden Seitenwandmaterials unter einem spitzen Winkel A zur zweiten Bezugsebene Ph abzuschneiden.
  • Zum Abtrennen der Seitenwand ist die Einrichtung mit einer Abschneideinrichtung versehen, die eine Amboßstange 120 und ein Messer 130 enthält, dessen Schneidkante parallel zu den beiden Bezugsebenen verläuft und in einem spitzen Winkel A zur und von der Amboßstange 120 bewegt werden kann. Das Messer 130 ist an einem ersten Querglied 132 befestigt, das vorzugsweise mit einer entsprechenden Einrichtung zum Halten seiner Temperatur versehen ist. Das erste Querglied befindet sich an den jeweiligen Enden zweier Gleitstangen 134, die in Befestigungen 136 gleiten können, die sich an zwei Seitenplatten 138 befinden, die an den Gestellseitenteilen 12 a, b befestigt sind. Die anderen Enden der Gleitstangen 134 sind durch ein zweites Querglied 141 verbunden, an der die Kolbenstange 143 eines Luftzylinders 145 angebracht ist. Die Zylinder sind durch eine Haltevorrichtung 147 an den Seitenplatten 138 befestigt. Damit die Einrichtung 10 wenig Raum einnimmt und auch das Anlegen der Seitenwand an der Karkasse genau eingestellt werden kann, sind die Amboßstange 120 und das Messer 130 so angeordnet, daß sie die Seitenwand in einer Entfernung von der ersten Bezugsebene abschneiden, die nicht größer ist als ein Viertel des Umfangs der jeweiligen Karkasse.
  • Zum Einstellen der Abschneideinrichtung ist eine Querwelle 152 zwischen den Seitenplatten 138 drehbar angeordnet. Ein erster Arm 154 an der Querwelle trägt ein Fühlrad 156, das dicht an der Fläche der Karkasse an der Reifenaufbautrommel 30 angeordnet ist, so daß es von der Vorderkante der teilweise aufgewickelten Seitenwand verschoben wird. Ein zweiter Arm 158, der an der Querwelle 152 befestigt ist, schwingt entsprechend der Drehung der Welle 152 durch das Fühlrad 156 und betätigt einen Begrenzungsschalter 161, der sich an einer der Seitenplatten befindet. Der Begrenzungsschalter 161 betätigt wiederum den Luftzylinder 145, der das Abschneiden bewirkt. Der Abstand zwischen der Abschneidstelle und der ersten Bezugsebene ist dem Bodenabstand von der ersten Bezugsebene zur Vorderkante der bereits an die Karkasse zur Abschneidezeit angelegten Seitenwand gleich. Ein weiteres oder wieder aufgenommenes Drehen der Aufbautrommel 30 wickelt dann die Seitenwand so um die Karkasse C, daß das abgeschnittene Ende der Seitenwand durch Zusammenwirken von Aufbautrommel 30 und Anlegefläche 40 an das vordere Ende angespleißt werden kann.
  • Fig. 2 zeigt, daß die Finger 92 zum ersten axialen Teil 50 der Anlegefläche 40 gehören und sich in die ringförmigen Schlitze 58 bewegen, um eine vordere Kante der an die Fläche 40 angelegte Seitenwand unmittelbar neben der ersten Bezugsebene Pv zu tragen. Weil die obere Fläche der Finger 92, wie erwähnt, etwas unter der zweiten Bezugsebene Ph liegt, die die Tangente zur Anlegefläche 40 ist, wird der Teil der angelegten Seitenwand etwas von der oberen Fläche der Finger unmittelbar vor dem Anlegen an die Karkasse C leicht angehoben.
  • Ein weiterer Teil der Breite der anzulegenden Seitenwand wird zwischen der die Seitenwand tragenden Fläche 90 des Untergestells 34 und den Flanschrollen 112 relativ ohne Halt getragen. Dieser Teil der Seitenwand wird unmittelbar durch den zweiten axialen Teil der Anlegefläche 40 angelegt. Die Elastizität der Muffe 67 nimmt, wie erwähnt, nicht nur diesen gewöhnlich dickeren Teil der Seitenwand auf, sondern dient zum Anheften dieses Seitenwandteils an die Karkasse C im Teil neben ihrer Kante, an der ein nicht dehnbarer Wulstkern eingefaltet ist. Diese Anordnung bietet den Vorteil, daß die Seitenwand an die Karkasse angelegt und verspleißt wird, aber in einem verhältnismäßig engen Teil seiner Breite angeheftet wird, das heißt, der Teil, der vom zweiten axialen Teil der zylindrischen Anlegefläche angelegt wird. Diese Anordnung ermöglicht das nachfolgende übliche Anheften der Seitenwand, so daß das progressive Eliminieren von Luft aus dem bereits durch das Anheften der Seitenwand vom zweiten axialen Teil der Anlegefläche angehefteten Teil und dann axial von dort an der Karkasse sichergestellt wird.
  • Die beschriebene Einrichtung ist vorteilhafterweise eine von zwei ähnlichen Einrichtungen, durch die die üblichen beiden Seitenwandstreifen in axialer Beziehung zur Reifenkarkasse angelegt werden können. Es ist auch zu erkennen, daß die zweite Einrichtung, die in Fig. 2 nicht gezeigt wird, zum Anlegen einer Seitenwand an die entfernte Seite der Karkasse gegenüber angeordnet ist, wie es Fig. 1 zeigt. Die Einrichtung 10 nach der Erfindung ist kürzer und erfordert erheblich weniger Raum als bisher benutzte Vorrichtungen. Sie besitzt den Vorteil, daß sie nur von der Reifenaufbautrommel 30 angetrieben wird, auf der die Karkasse liegt. Sie verlangt keinen unabhängigen, unmittelbaren und automatischen Antrieb zum Anlegen der Seitenwand an die Reifenkarkasse C.
  • Das Hin- und Herbewegen des Untergestells 34 ist auf den Hub beschränkt, der zum Bewegen des vorher abgeschnittenen Endes einer Seitenwand aus seiner Lage an der Amboßstange 120 zur Stelle unmittelbar neben der ersten Bezugsebene Pv notwendig ist, in der die Seitenwand in den Spalt zwischen der Anlegefläche und der Karkasse eingezogen wird. Das Untergestell 34 kann dann in seine hintere Grenze ( Fig. 1) zurückgezogen werden, während die Seitenwand weiter um die Karkasse auf der Trommel entsprechend deren Drehen gewickelt wird. Die laufende Länge der Seitenwand wird vom gleichzeitigen Drehen über die Wenderolle durch den Führungskanal aus der (nicht dargestellten) Ablaufeinrichtung gezogen. Die Bewegung des Trägers ist derart, daß die Enden der Finger beim Zurückziehen in den Schlitzen der Amboßstange liegen und sich beim Ausziehen in den ringförmigen Schlitzen der Rolleneinrichtung befinden.

Claims (7)

1. Einrichtung zum unmittelbaren Anlegen ungehärteter Gummiseitenwandteile an eine Reifenkarkasse, die auf einer um eine Achse drehbare Aufbautrommel aufliegt, mit einem Gestell, auf dem ein mittels eines Zylinder-Kolbenaggregates hin- und herbewegbarer Träger angeordnet ist und mit einer Rolleneinrichtung, deren Anlegefläche vom Umfang mehrerer ringförmiger, radial verschiebbarer, aneinander anliegend nebeneinander angeordneter Scheiben gebildet wird, die um eine gemeinsame, zur Aufbautrommel parallele Achse drehbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlegefläche (40) einen ersten axialen Teil (50) mit Scheiben (54, 56) mit zwei unterschiedlichen Durchmessern aufweist, indem zwischen den Scheiben (54) größeren Durchmessers jeweils eine Scheibe (56) kleineren Durchmessers angeordnet ist, deren Außenumfang den Boden je einer Ringnut (58) zwischen den Scheiben (54) größeren Durchmessers bildet und ein zweiter Teil (52) der Anlegefläche (40) von Scheiben (60) gleichen Durchmessers gebildet wird, die eine geringere axiale Dicke aufweisen als die Scheiben (54, 56) des ersten Teils (50) und die Achsen (44, 42) der Aufbautrommel (30) und der Rolle eine erste Bezugsebene (Pv) bestimmen und der Träger sich parallel zu einer zweiten Bezugsebene (Ph) bewegt, die senkrecht zur ersten Bezugsebene (Pv) liegt und ein Untergestell (34) mit einer die Seitenwandteile tragenden Fläche (90), die parallel zur zweiten Bezugsebene (Ph) liegt, vorgesehen ist und mindestens ein Teil der Fläche (90) mehrere zueinander und zur Bewegungseinrichtung des Trägers parallele in die Ringnuten (58) eingreifende Finger ( 92) aufweist und am Gestell (12) eine Abschneidevorrichtung (120, 130) vorgesehen ist, die jeweils eine Länge der um die Karkasse (C) zu wickelnden Seitenwand von einer zugeführten Vorratslänge unter einem spitzen Winkel zur zweiten Bezugsebene (Ph) in einem Abstand von der zylindrischen Anlegefläche (40) abschneidet, der kleiner ist als ein Viertel des Umfangs der Karkasse (C).
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Untergestell (34) eine relativ zur Fläche (90) bewegbare Rücklaufsperrvorrichtung (101), die einen Rücklauf der Seitenwand verhindert, und eine Seitenwandstreifenführung vorgesehen sind, die eine drehbare Wenderolle (95) und mehrere Stützrollen (36) aufweist, die einen Führungskanal für die Seitenwand bilden.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschneidevorrichtung (120, 130) eine Amboßstange (120) aufweist, die am Gestell (12) parallel zu den Bezugsebenen (Pv, Ph) befestigt ist und mehrere Schlitze (122) enthält, in denen die Finger (92) gleitend geführt werden und die Oberfläche der Amboßstange (120) mit der Fläche (90) koplanar ist und ein Messer (130) vorgesehen ist, das mit den Fingern (92) und der Amboßstange (120) zur Abtrennung eines Seitenwandstückes zusammenwirkt und durch ein am Gestell (12) befestigtes Kolben-Zylinderaggregat (145) betätigt wird.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolleneinrichtung eine zwischen parallelen Seitenwänden (12 a, b) des Gestells (12) drehbar gelagerte Welle (65) aufweist, die von einer elastomeren Muffe (67) umgeben ist, auf der die Scheiben (54-60) radial nachgiebig gelagert sind und die Muffe (67) einen sternförmigen Querschnitt aufweist.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gestell (12) eine Hebeeinrichtung (14, 18, 20) vorgesehen ist, durch die das Gestell (12) parallel zur ersten Bezugsebene (Pv) zur zweiten Bezugsebene (Ph) hin bzw. von ihr weg bewegbar ist, um die Seitenwand von der Rolleneinrichtung (40, 54-60, 65) unmittelbar auf die Karkasse (C) zu überführen, wozu die Bezugsebene (Ph) die zylindrische Anlegefläche (40) tangiert.
6. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschneidevorrichtung (120, 130) zwischen zwei am Gestell (12) befestigten Seitenplatten (138) mittels einer an den Seitenplatten (138) angeordneten Befestigung (134) gehalten wird, in der zwei Führungsstangen (134) gleitend geführt sind, mit denen an einem Ende ein das Messer (130) tragendes erstes Querglied (132) und am anderen Ende ein zweites Querglied (141) verbunden ist und eine Querwelle (152) zwischen den Seitenwänden (138) drehbar angeordnet ist, die einen Arm (154) mit Führungsrolle (156) trägt, die am vorderen Ende der Seitenwand der Karkasse (C) angreift und an der Querwelle (152) ein zweiter Arm (158) mit einem Kissen vorgesehen ist, das an einen Endlagenschalter (161) angreifen kann, der an einer der Platten (138) angeordnet ist und das pneumatische Zylinder- Kolbenaggregat (145) schaltet, das das Messer (130) bewegt.
7. Einrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Gestell (12) eine Flanschrolle (112) vorgesehen ist, die sich um eine zu den beiden Bezugsebenen (Pv, Ph) parallele Achse zwischen der Amboßstange (120) und der Rolleneinrichtung (40) dreht und die Finger (92) während ihrer Hin- und Herbewegung trägt und führt.
DE2912014A 1978-03-23 1979-03-23 Einrichtung zum Anlegen einer ungehärteten Seitenwand an eine Reifenkarkasse Expired DE2912014C2 (de)

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