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DE2911739A1 - Punktplanimeterartiges geraet - Google Patents

Punktplanimeterartiges geraet

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Publication number
DE2911739A1
DE2911739A1 DE19792911739 DE2911739A DE2911739A1 DE 2911739 A1 DE2911739 A1 DE 2911739A1 DE 19792911739 DE19792911739 DE 19792911739 DE 2911739 A DE2911739 A DE 2911739A DE 2911739 A1 DE2911739 A1 DE 2911739A1
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DE
Germany
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planimeter
light
point
electric motor
guide rail
Prior art date
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Granted
Application number
DE19792911739
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English (en)
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DE2911739C2 (de
Inventor
Wilhelm Becker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BECKER HARM 2300 KIEL DE
Original Assignee
Becker Wilhelm AB
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Publication date
Application filed by Becker Wilhelm AB filed Critical Becker Wilhelm AB
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Publication of DE2911739A1 publication Critical patent/DE2911739A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2911739C2 publication Critical patent/DE2911739C2/de
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B11/00Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques
    • G01B11/002Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring two or more coordinates
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B11/00Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques
    • G01B11/28Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring areas
    • G01B11/285Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring areas using photoelectric detection means
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C15/00Surveying instruments or accessories not provided for in groups G01C1/00 - G01C13/00
    • G01C15/002Active optical surveying means

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)

Description

  • Punktplanimaterartiges Gerät
  • Die Erfindung betrifft ein punktplanimeterartiges Gerät mit orthogonalen bzw. polaren Einsteilelementen, denen Vorrichtungen zur elektronischen Auswertung zugeordnet sind.
  • Zur VorgeschicErCar 1. Orthogonalpianimeter Bekannte Punktorthogonalplanimeter zur Ermittlung des Flächeninhalts ebener Vielecke bestehen im Prinzip aus einem X-Y- Meßtisch, bei dem die Stellung einer Einstellmarke (Einstellupe, Taststift od.dgl.) am Sekundärarm sowie die Stellung des Sekundärarms am Basisarm mittels Impulsgeber an die Steuereinheit gemeldet und von dort der Datenausgabe übermittelt werden.
  • Bei dem manuellen Anfahren und Positionieren der einzelnen Meßpunkte mit diesen Vorrichtungen werden die Einstellmarke (Einstellupe, Taststift od.dgl.) in Schienen des Sekundärarms in vertikaler Richtung, und der Sekundärarm wiederum in Schienen des Basisarms in horizontaler Richtung, zwangsläufig geführt. Dabei ist es ein Nachteil, daß von der einstellenden Hand nicht nur die Einstellmarke (Einstellupe, Taststift od.dgl.) allein zu bewegen ist, sondern daß bei ihrer Einstellung auch noch die gesamte Masse der beweglichen Abtastapparatur mitgeschleppt bzw. -bewegt werden muß.
  • Dazu sind noch Reibungswiderstä.nde der in verschiedenen Achsrichtungen wirkenden Führungselemente zu überwinden. Insbesondere unmittelbar an dem jeweils zu positionierenden Punkt, wo naturgemäß feinste korrigierartige Einstellbewegungen nötig sind, treten die besagten Nachteile stark hindernd in Erscheinung.
  • Hinzu kommt, daß die Sicht auf die Rechenfigur durch den Sekundärarm behindert wird.
  • Ferner sind verschiedene Ausführungaformen von Abtasteinrichtungen mit Lichtschranken bekannt, bei denen die Lichtschranken von Elektromotoren angetrieben werden. Zum automatischen Nachfahren von Linien, insbesondere Kurven, sind diese Lichtschranken als Fühlelemente senkrecht zur Abtastebene angeordnet.
  • Die wesentlichen Nachteile der erwähnten Vorrichtungen lassen sich gemäß einem weiteren, durch das deutsche Patent 19 40 221 geschützten Punktorthogonalplanimeter mit X-Y-tIeßelementen und diesen zugeordneten Vorrichtungen zur elektronischen Auswertung der Meßwerte, bei den Lichtschranken von Elektromotoren angetrieben werden, dadurch beseitigen, daß zwei Lichtschranken, deren Lichtstrahlen senkrecht zueinander und parallel zur Abtastebene angeordnet sind, durch Elektromotoren über die Abtastebene bewegbar sind, und wobei ein von Hand zu bedienendes nadelförmiges Positionierelement (unten kurz Positionierelement genannt) senkrecht zur Abtastebene auf die Meßpunkte stellbar ist; mit folgenden Merkmalen: a) zwei rechtwinklig zueinander angeordnete, miteinander verbundene Führungsschienen bilden die Ordinate bzw. Abszisse des zugrunde gelegten Koordinatensystems, b) in den Führungsschienen sind durch je einen Elektromotor Schieber hin- und herführbar, c) auf den Schiebern sind Lichtsender und diesen gegenüber Photozellenempfänger mittels U-förmiger Ausleger angeordnet, und d) die Arbeitsstromkreise der Elektromotoren sind durch Lichtschrankenrelais steuerbar.
  • Die Anordnung der Photozellenempfänger am freien Ende von U-förmigen Auslegern bei dem letztgenannten Punktorthogonalplanimeter hat sich jedoch insbesondere infolge der starken Hebelwirkung als zu kopflastig und stoßempflindlich herausgestellt. Zur Abhilfe wurde in der gleichen Patentschrift schon vorgeschlagen, die Photozellenempfänger mittels zweier weiterer Elektromotoren entsprechend hin- und herzuführen. Dies ist jedoch sowohl baulich sehr umfangreich und kompliziert als auch zu teuer. Ein zweiter Vorschlag zur Abhilfe in der genannten Patentschrift zielt darauf hin, von jeglicher Bewegung der Photozellenempfänger abzusehen und die Photozellen selbst langstreifig (d.h. linealartig) zu wählen. Naturgemäß ist der Meßbereich dieser Punktorthogonalplanimeter beengt; denn je länger eine Photozelle ausgeführt wird, um so schwächer ist bekanntlich der durch den haarfeinen Lichtstrahl erzeugte, das Relais betätigende elektrische Strom, der bei einer bestimmten Ausdehnung der Photozelle schließlich aufhört zu fließen.
  • Alle drei Ausführungen des bekannten Orthogonalplanimeters nach dem deutschen Patent 19 40 221 sind so beschaffen, daß die Lichtstrahlen von den Lichtsendern aus stets die gesamte Abtastfläche überqueren müssen, ehe sie die Photozellenempfänger erreichen. Das hat zur Folge, daß die das Positionierelement bedienende Hand nicht auf der Abtastfläche abgestützt werden kann, ohne den gesamten Meßvorgang zunichte zu machen. Der größte Nachteil der besagten drei Ausführungen liegt somit darin, daß die Hand des das Positionierelement Führenden stets in der Schwebe gehalten werden muß, so daß Hand- und Armmuskeln dauernd angespannt werden, was naturgemäß zu deren Verkrampfung und baldigen Ermüdung der Bedienungsperson führt.
  • Die obengenanten Nachteile des deutschen Patents 19 40 221 wiederum lassen sich gemäß einem weiteren durch das deutsche Patent 24 57 409 geschützten Punktorthogonalplanimeter mit X-Y-Meßelementen und diesen zugeordneten Vorrichtungen zur elektronischen Auswertung der Meßwerte, bei dem zwei Lichtschranken, deren Lichtstrahlen senkrecht zueinander und parallel zur Abtastebene angeordnet sind, über die Abtastebene bewegbar sind, wobei ein von Hand zu bedienendes nadelförmiges Positionierelement senkrecht zur Abtastebene auf die Meßpunkte der auszumessenden Fläche stellbar ist, dadurch beseitigen, daß das nadelförmige Positionierelement entweder in Höhe der von Elektromotoren in der X-Richtung und in der Y-Richtung längs der Abtastebene bewegten Lichtsender der beiden Lichtschranken je einen Photozellenempfänger zum Empfang der in der X- bzw. Richtung verlaufenden Lichtstrahlen aufweist, oder einen Lichtsender zum Aussenden von zwei Lichtstrahlen in der X-Richtung bzw. in der Y-Richtung besitzt, die von jeweils einem mit einem Elektromotor in der X-Richtung bzw. Y-Richtung längs der Abtastebene bewegten Photozellenempfänger erfaßbar sind.
  • II. Polar- und Linearplanimeter Bekannte Polarplanimeter zur Ermittlung des Flächeninhaltes ebener Figuren bestehen im Prinzip aus einem um einen festen Pol drehbaren Polelement (Polarm, Polplatte od.dgl.) und einem mit letzterem in einem Gelenk verbundenen Fahrarm, an dessen Enden ein Fahrstift und eine Planimeterrolle angebracht sind, Zur Entnahme des Flächeninhaltes von der Planimeterrolle wird die Begrenzungslinie der Figur mit dem Fahrstift umfahren. Dabei bewegen sich das Gelenk auf einem I(reis um den Pol und die Planimeterrolle auf einem Kreis um das Gelenk, so daß die Planimeterrolle je nach Art der Verschiebung teils gleitet, teils abrollt.
  • Ferner sind Linearplanimeter bekannt, welche Abwandlungen der Polarplanimeter darstellen, bei denen der Pol im Unendlichen liegt, so daß das Gelenk beim Umfahren einer Figur auf einer Geraden bewegt wird, wobei die Planimeterrolle ebenfalls teils gleitet, teils abrollt.
  • Ebenso ist ein zu letzterer Gruppe gehörendes elektronisches Scheibenrollplanimeter bekannt, mit einer Zählscheibe, die auf der Achse der Planimeterrolle sitzt und fotoelektrisch abgelesen wird und bei der die Drehbewegungen in Impulse umgewandelt werden, wobei die Steuerungskontakte in der Nähe eines Zählgerätes angebracht sind.
  • Bei Benutzung dieser bekannten Planimeter hat sich folgendes ergeben: 1. Wegen ihrer rollenden und gleitenden Bewegung arbeitet die Planimeterrolle nur einwandfrei, wenn man mit dem Fahrstift die Figur in ganz langsamem Tempo umfährt; 2. bei der Bestimmung des Flächeninhalts von Vielecken wird die Umfahrung der gesamten Flächenkontur als zu umständlich angesehen. Eine Punktumfahrung ist hier seit langem zum Bedürfnis geworden; 3. die Schaltung der Steuerungskontakte ist noch zu umständlich.
  • Letztere drei Nachteile lassen sich gemäß einem durch das deutsche Patent 12 24 515 geschützten, auf bekannten Formeln der ebenen Trigonometrie beruhenden Punktpolarplanimeter dadurch beseitigen, daß der Fahrarm um eine feste Achse drehbar und in Ebenen, welche diese feste Achse enthalten, bezüglich seiner Länge verstellbar angeordnet ist.
  • III. Elektrooptische Nahbereichsentfernungsmesser Bekannte elektrooptische Nahbereichsentfernungsmesser besitzen als Lichtquelle eine Lumineszenzdiode, deren Strahlen am Streckenende von einem Reflektor zum Sendeobjektiv, das auch gleichzeitig als Empfangsobjektiv dient, zurückgeworfen werden, wobei Strecken und Winkel der Ablesung und Notierung bedürfen.
  • Bei einer bekannten Weiterentwicklung registriert das Gerät die Meßwerte automatisch, so daß sich Ablesen und Notieren erübrigen.
  • Die elektronische Weitenmessung bei den Olympischen Spielen, erstmals in München 1972 eingesetzt, ist auf der Basis eines Vermessungsinstrumentes letzterer Art, dem ZEISS Reg Elta 14, als Sonderfall einer geodätischen Vermessung den Bedingungen im Sport angepaßt worden. Es wurde damit nicht nur erreicht, die Bandmessung bei den Wurfwettbewerben Speer, Diskus und Hammer durch ein anderes Verfahren zu ersetzen, sondern auch die Meßergebnisse automatisch beim Kampfgericht und auf der Feldanzeigetafel anzuzeigen, um manuelle Zwischenoperationen, die immer eine Fehlerquelle darstellen, möglichst zu vermeiden und die Zeitspanne vom Wurf bis zur Anzeige zu verkürzen.
  • Die dem gegenwartigen Stand der Technik entsprechenden Punktplanimeter unter I. und II. haben sich im normalen zeichnerischen Bereich gut bewährt. Der verhältnismäßig große Platzbedarf außerhalb der zu planimetrierenden Fläche fällt hier nicht besonders ins Gewicht. Erst als man derartige Geräte auch für Gebilde größeren Umfangs einzusetzen gedachte wie beisnieiswe,e ziim Hivakten Allo~
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    fangreich und sperrig. So läßt sich hier das bei dem deutschen Patent 24 57 409 Ordinate und Abszisse bildende tzweidimensionale Führungsstück schwer handhaben und kaum ohne anzuecken transportieren, während bei dem Patent 12 24 515 der Fahrarm in gewissen Positionen weit über die zu vermessende Fläche herausragt und andere Personen und Arbeiten in den Werkstätten behindert oder auch selbst durch diese in seiner Funktion gestört wird.
  • Wie aus III. ersichtlich, besteht auch weiterhin ein dringendes Bedürfnis, die elektrooptische Nahbereichsentfernungsmessung, insbesondere für Zwecke des Sports, voranzutreiben. Beim dargelegten derzeitigen Stand der Technik sind als manuelle Verrichtungen nur noch die Markierung des Zielpunktes mittels eines Reflektors sowie die Zielung mit dem Meßgerät verblieben. Zur Zeit wird hauptsächlich eine Automatisierung der Zielung angestrebt.
  • Das die vorstehenden Nachteile beseitigende und nunmehr sowohl für kleine als auch große Flächen gleich gut verwendbare, rascher und unkomplizierter arbeitende.sowie die Automatisierung in der elektrooptischen Nahbereichsentfernungsmessung erweiternde punktplanimeterartige Gerät nach der Erfindung beruht im wesentlichen auf bekannten Regeln der ebenen Trigonometrie. Die hierzu entwickelten jeweils zu verwendenden Formeln sind in Sicht auf Fig. 1 nachstehend dargestellt.
  • Aus der Dreiecks grundlinie c und den beiden anliegenden Winkelnut und ß ergeben sich c tank ß (1) s = cosα (tanα + tanß ) c tanα tanß (2) x = tanα + tanß c tanß (3) y = tanα + tanß In dem rechtwinkligen Dreieck mit der Kathete y und dem Winkels α ist x = y tan Ot, (4) y Y (5) cos 6 Das erfindungsgemäße Gerät hat die Lösung der Aufgabe zum Gegenstand, die Elemente dieser wahlweise zu benutzenden Formeln zu ermitteln und elektronisch auszuwerten.
  • Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird ein punktplani meterartiges Gerät mit orthogonalen bzw. polaren Einstellelementen und diesen zugeordneten Vorrichtungen zur elektronischen Auswertung der Meßwerte, bei dem Lichtschranken über die Abtastfläche bewegbar angeordnet sind, wobei ein Positionierelement die Meßpunkte markiert und Photozellenempfänger oder Lichtsender aufweist, vorgeschlagen, welches erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet ist, daß mindestens ein Photozellenempfänger oder mindestens ein Lichtsender jedweds mittels eines Elektromotors um eine feste Achse beweg- und einstellbar angeordnet ist.
  • An Hand der Zeichnung sind drei einfache Ausführungsformen der Erfindung näher erläutert. Es zeigt Fig. 2 die perspektivische Aufsicht des erfindungsgemäßen punktplanimeterartigen Gerätes mit einem orthogonalen und einem polaren Einstellelements Fig. 3 die perspektivische Aufsicht des erfindungsgemäßen punktplanimeterartigen Gerätes mit zwei polaren Einstellelementen, Fig. 4 die perspektivische Aufsicht des erfindung gemäßen punktplanimeterartigen Gerätes mit einem polaren Einstellelement als Zieleinrichtung an einem elektrooptischen Nahbereichsentfernungsmesser.
  • Zunächst wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Fig. 2 beschrieben.
  • In einer Schiene a ist ein Schieber b durch einen Elektromotor (nicht dargestellt) hin- und herführbar.
  • Auf dem Schieber b ist ein mittels einer podestartigen Platte n zweckentsprechend erhöhter Lichtsender d, d' angeordnet, dessen Lichtstrahl h, h' in allen Stellungen rechtwinklig zur Schiene a und parallel zur Abtastebene z bleibt. Die Schiene a ist mit inem Ausleger versehen, der einen Elektromotor e senkrecht zur Abtastebene z hält, an dessen Rotorwelle g unten ein Lichtsender u, u' so befestigt ist, daß sich bei laufendem Elektromotor e der Lichtstrahl o, o' um die Achse g 1 der Rotorwelle g bewegt und in allen Stellungen parallel zur Abtastebene z bleibt. Der Elektromotor e kann sowohl für Vor-und Rücklauf eingerichtet sein - wobei sich der Lichtstrahl o, o' über einem bestimmten Sektor der Abtastebene z bewegt -, als auch für einen Umlauf in konstanter Richtung. Auf dem oberen Ende der Rotorwelle g ist eine mit einem elektronischen Impulsmaßstab versehene Kreisscheibe i befestigt, die um die Achse g 1 radial und mit dem Lichtsender u, u' synchron drehbar ist, während der Halter k ein mit dem entsprechenden elektronischen Tastmittel versehenes Ringstück 1 trägt. Das Positionierelement p ist mit zwei ringförmigen, der Höhe der Lichtstrahlen h, h' bzw. o, ot entsprechenden Photozellenempfängern p 1, p 2 ausgestattet und auf einer transparenten Kreisscheibe p 3 so angeordnet, daß das Positionierelement p bei Anliegen der transparenten Kreisscheibe p 3 an der Abtastebene z senkrecht steht. Zur Positionierung befindet sich auf der Unterseite der transparenten Kreisscheibe p 3 eine den Fußpunkt des Positionierelements p kennzeichnende Marke p 4. Der bei Einfall der Lichtstrahlen h, o in den Photozellenempfängern p 1, p 2 fließende Strom betätigt die Arbeitsstromkreise der die Elektromotoren steuernden Lichtschrankenrelais. Die Lichtschrankenrelais werden für die Dauer der Bestrahlung angezogen - unten Stoppphase genannt -und halten die Elektromotoren an. Nach Herausnahme der Photozellenempfänger p 1, p 2 aus den Lichtstrahlen h, o durch Versetzen des Positionierelements p fallen die Lichtschrankenrelais wieder ab - unten Bewegungsphase genannt -, so daß die Elektromotoren wieder laufen. In der Zeichnung ist die Stoppphase mit den Lichtstrahlen h, o in Vollinie und die Bewegungsphase mit den Lichtstrahlen h', ot punktiert dargestellt. Die betreffenden Steuerungskontakte der elektronischen Zähl-, Rechenwerke od.dgl. sind unmittelbar mit dem Halter p 5 des Positionierelements p gekoppelt, so daß die Schaltung der Stromkreise mittels einer bekannten, nicht dargestellten Federtaste mit der Einstellung des Positionierelements p zugleich erfolgen kann. Dabei ist das Positionierelement p mittels seines Halters p 5 an einem spiralförmig federnd gewählten Stromkabel über dem Gerät aufgehängt.
  • Bei der trigonometrischen Indikation der Gerätelemente nach Fig. 2 sei ausgegangen von einer in dem auf der Achse g 1 in Höhe der Lichtschranken h, h' über der Abtastebene z liegenden Punkt g 2 beginnenden, zur Schiene a parallelen Strecke m, die im Punkt t des Lichtstrahls h endet. Die Senkrechtprojektion dieser Strecke m auf der Abtastebene z entspricht der Kathete y in Fig. 1, während die Senkrechtprojektion des Reststücks v des Lichtstrahls h zwischen dem besagten Punkt t und dem Photozellenempfänger p 1 die Kathete x darstellt. Die durch den Fußpunkt g 3 der Achse g 1 und den durch die Marke p 4 gekennzeichneten Fußpunkt des Positionierelements p begrenzte Senkrechtprojektion des Lichtstrahls o auf der Abtastebene z wiederum entspricht der Hypotenuse s. Der elektronische Impulsmaßstab der Kreisscheibe i mißt den Winkel und steht auf Nuli, wenn der Lichtstrahl o sich mit der Strecke m deckt, während die elektronische Streckenmeßeinrichtung auf den Zusammenfall von Punkt g 2 und t der Strecke m nullorientiert ist und somit stets den Wert y anzeigt. Damit gehen bei einem rechtwinkligen Koordinatensystem, in dem wie in Abb. 2 die Schiene a die Abszisse und der Fußpunkt g 3 der Achse g 1 den Nullpunkt bilden, bei zweckentsprechendem Einsatz des Positionierelements p die Abszissen y der Punkte P1, P2 ... P unmittelbar in den Elektronenn rechner ein, die Ordinaten x indessen mittels der obigen Formel (5). Eine gegebenenfalls folgende Flächenberechnung beruht auf der in der deutschen Patentschrift 24 57 409 angegebenen Formel für den Flächeninhalt eines Vierecks (s. Fig. 2) Bei Ermittlung der Polarkoordinaten wiederum gehen die Winkels der Punkte P1, P2 ... P unmittelbar in den Elektronenrechner ein und die Strecken 8 mittels der obigen Formel (6). Hier gilt bei der Flächeninhaltsbarechnung eines Vielecks die in der deutschen Patentschrift 1 224 515 angegebene Formel Zum Ausmessen des Vielecks P1, P2 ... P (Fig. 2) n wird das über dem Gerät hängende Positionierelement p zunächst auf P1 der Rechenfigur gesetzt und, nachdem die beiden im Gang befindlichen Elektromotoren stillstehen, die Federtaste kurz heruntergedrückt. Nunmehr wird das Positionierelement p nach P2 gebracht und aufgesetzt.
  • Nach Stillstand der wieder laufenden Elektromotoren wird wiederum die Federtaste gedrückt. Das gleiche geschieht in rechtsläufiger Folge bei allen Eckpunkten der auszumessenden Figur. Bei der Begrenzung durch Kurven werden auf diesen eine genügende Anzahl zweckentsprechend gewählter Punkte angemessen.
  • Die Lichtsender d, u können sowohl mit einfachem als auch mit Maser-, Laser-, infrarotem bzw. ultraviolettem Licht od.dgl. arbeiten. Ebenso ist die Verwendung eines Isotopenstrahlers möglich.
  • Die Stecker, Kabel, Schalter od.dgl. der Elektromotoren und diese Motoren steuernde Relais sowie Vor- und Rücklauf-Vorrichtungen od.dgl. sind als bekannt vorausgesetzt und in der Zeichnung nicht dargestellt. Um den Bauumfang klein zu halten, ist möglichst von gedruckten Leitungen od.dgl. Gebrauch zu machen.
  • Die zur Verdeutlichung der Grundidee lediglich im Schema dargestellte Vorrichtung läßt naturgemäß noch die verschiedensten Madifizierungen konstruktiver Art zu.
  • So kann z.B. die Vorrichtung Markierungen aufweisen, mit denen die Einpassung in ein bestimmtes rechtwinkliges Koordinatensystem (Gitternetz) der Karte möglich ist.
  • Anstatt der das Positionierelement p senkrecht ausrichtenden Kreisscheibe p 3 ist die Verwendung einer Meßlupe möglich.
  • Die Anzeige der Stoppphase der beiden Elektromotoren wird durch eine bekannte Kontrollampe oder eine Schnarre möglich, die mit dem Anziehen des letzten der beiden Relais Signal geben.
  • Ferner ist es möglich, das Positionierelement p mittels Stecker am Halter p 5 auswechselbar zu machen, so daß verbrauchte Photozellenempfänger sofort wieder ersetzt werden können.
  • Außerdem können oberhalb und unterhalb jedes Photozellenempfängers je ein Kragen zum Schutz gegen Fremdlicht angeordnet werden.
  • Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung geht aus Fig. 3 hervor.
  • Die Schiene a besitzt zwei Ausleger f 1, f 2, die je einen Elektromotor e 1, e 2 senkrecht zur Abtastebene z halten. An deren Rotorwellen g 11, g 21 sind unten mit Röhrenblenden q 11, q 21 versehene Photozellenempfänger q 1, q 2 befestigt, so daß sich bei laufenden Elektromotoren e 1, e 2 die haarfeinen Seelen der Röhrenblenden q 11, ,q 21 und ihre Verlängerungen q 12, q 12' bzw.
  • q 22, q 22' um die Achsen g 12, g 22 der Rotorwellen g 11, g 21 bewegen und in allen Stellungen parallel zur Abtastebene z bleiben. Die Elektromotoren e 1, e 2 können sowohl für Vor- und Rücklauf eingerichtet sein, als auch für einen Umlauf in konstanter Richtung. Auf den oberen Enden der Rotorwellen g 11, g 21 sind mit elektrischen Impulsmaßstäben versehene Kreisscheiben i 1, i 2 installiert, die um die Achsen g 12, g 22 radial und mit den Photozellenempfängern q 1, q 1 bzw. q 2, q 2' synchron drehbar sind, während die Halter k 1, k 2 mit entsprechenden elektronischen Tastmitteln versehene Ringstücke 1 1, 1 2 tragen. Das Positionierelement p besteht aus einem vakuumierten transparenten Glasrohr p 11, in welchem der linienförmige Glühfaden p 12 angeordnet ist.
  • Erscheint der Glühfaden p 12 in den Sichtlinien der Photozellenempfänger q 1 bzw. q 2, so werden die Lichtschrankenrelais angezogen - unten Stoppphase genannt -und halten die Elektromotoren e 1, e 2 an. Nach Herausnahme des Glühfadens p 12 aus den Sichtlinien der Photozellenempfänger q 1 bzw. q 2 durch Weitersetzen des Positionierelements p fallen die Lichtschrankenrelais wieder ab - unten Bewegungsphase genannt -, so daß die Elektromotoren e 1, e 2 wieder laufen. In der Zeichnung ist die Stoppphase mit den Lichtstrahlen q 12, q 22 in Vollinie und die Bewegungsphase mit den Lichtstrahlen q 12', q 22' punktiert dargestellt. Bei der trigonometrischen Indikation der Gerätelemente nach Fig. 3 sei ausgegangen von der der Grundlinie c des Dreiecks in Abb. 1 entsprechenden Gerätkonstanten, die durch die Verbindungslinie der durch die Lichtstrahlen q 12, q 22 mit den Achsen g 12, g 22 gebildeten Schnittpunkte g 13, g 23 gegeben ist. Die durch die Gerätkonstante und die vom Lichtpunkt p 14 des Glühfadens p 12 ausgehenden Lichtstrahlen q 12 bzw. q 22 gebildeten Winkel indessen entsprechen den Winkelnut bzw. n des Dreiecks nach Abb.1.
  • Damit sind auch die Voraussetzungen der ebenfalls in das Gerät einzubringenden, zu den Werten s, x und y führenden obigen Formeln (1), (2) und (3) gegeben.
  • Die Anwendung der Vorrichtung ergibt sich aus der obigen Beschreibung der ersten Ausführung des erfindung gemäßen Punktorthogonalplanimeters.
  • Benutzt man Photozellenempfänger q 1, q 2 höchster Empfindlichkeit und verstärkt ihre Wirkung hochgradig, so wird auch anstatt eines Glühfadens p 12 eine weiß gefärbte opiernadel mit vorzugsweise phosphoreszierender Wirkung die Photozellenempfänger q 1, q 2 zweckentsprechend beeinflussen.
  • Zur Gestaltung einer für den Gegenstand der Erfindung vorzuschlagenden Zusatzeinrichtung zum Fixieren der "Mitte des Lichtpunktes p 14 des Positionierelementes p geben Schaltungen sogenannter Linienverfolger Aufschluß, welche zum automatischen Nachfahren der "}mitte" von Linien, insbesondere Kurven, Lichtschranken als Fühlelemente senkrecht zur Abtastebene besitzen.
  • Wird weiter in Betracht gezogen, daß eine Linie aus einer Reihe aneinander gefügter Punkte besteht, so läßt sich denken, daß bei Verfolgung einer Linie mit dem Positionierelement p und entsprechend gleichlaufendem Lichtpunkt p 14, bei Einsatz von Mitteln der angeführten Linienverfolger, ebenfalls der Nachlauf der an den Elektromotoren e 1, e 2 angeordneten Photozellenempfänger p 1, q 2 erreicht werden kann, Die Darstellung der elektronischen Winkelmeßeinrichtungen ist rein symbolischer Art. Hier stehen in der Technik naturgemäß die verschiedensten Systeme zur Wahl.
  • So können beispielsweise die entsprechenden Bauteile des Coradi-Digimeter oder auch die des Zeiss-Reg Elta 14 unverändert in das Gerät eingefügt werden.
  • Hinsichtlich des elektrischen Stromes für den Glühfaden p 12 sei bemerkt, daß dieser sowohl dem allgemeinen Leitungsnetz als auch Stabbatterien, die in dem Halter p 13 unterzubringen sind, entnommen werden kann. Letztere Anordnung hat den Vorteil, daß das Positionierelement p vollkommen frei (d.h. ohne Kabelbehinderung) gehandhabt werden kann, vorausgesetzt allerdings, daß die am Halter p 5 des Positionierelements p für die Schaltung der Stromkreise der elektronischen Zähl-Rechenwerke o.dgl.
  • vorgesehene Schaltung entfällt und durch eine entsprechende Fußschaltung ersetzt wird.
  • Indessen ist für die Benutzung der Erfindung bei der Nahbereichsentfernungsmessung, beispielsweise zur Weitenmessung im Sport - hier befindet sich die Bedienungsperson naturgemäß am Ziel, weitab vom eigentlichen Meßgerät -, zur Schaltung eine nicht dargestellte drahtlose Fernsteuerung bekannter Art vorgesehen. Zur Anzeige des Ziels kann ein Fluchtstab Verwendung finden, der an seinem unteren Ende - über der Spitze - einen transparenten Kunststoffrohrabschnitt besitzt, in dem das Positionierelement p konzentrisch angeordnet ist. Die den Glühfaden speisenden Batterien sind zweckmäßig ebenfalls im Fluchtstab unterzubringen. Anstatt der das Positionierelement p senkrecht ausrichtenden Kreisscheibe p 3 kann ein weiterer transparenter Kunststoffrohrabschnitt mit Pendel gemäß dem deutschen Patent 21 52 855 vorgesehen sein. Aber eine einfache Dosenlibelle könnte vielleicht auch genügen.
  • Da bei der Weitenmessung im Sport (siehe auch Abb.4) der Standpunkt des Gerätes nicht verändert zu werden braucht, kann hierbei die Schiene a entfallen, indessen die beiden MeB- und Einstellvorrichtungen auf im Erdreich fest verankerten Sockelelementen - beispielsweise Eisenrohren, Steinpfeilern od.dgl. - angeordnet werden, derart, daß die Seelen q 12, q 22 der Photozellenempfänger q 1, q 2 die Abtastebene z in geringer Höhe überstreichen.
  • Das Beispiel nach Fig. 4 zeigt die Wurfweitenmessung beim Sport. Hierbei ist das Computertachimeter i 3 (Zeiss-Reg Elta 14) auf der Rotorwelle g 31 des auf einem Sockelelement senkrecht in das Erdreich eingelassenen Elektromotors e 3 angeordnet. Der Photozellenempfänger q 3 ist an dem auf Vertikalnull fest eingestellten Entfernungsmeßrohr A unten so befestigt, daß die Seele q 32 parallel zum Rasen verläuft. An der Höhe der Seele q 32 ist das als Ziel dienende, den Glühfaden p 12 enthaltende Positionierelement p orientiert, über dem wiederum das der Entfernungsmessung dienende Tripelprisma R angeordnet ist. Der den Glühfaden p 12 speisende Stromkreis ist in der Grundstellung offen und der Glühfaden p 12 tot. Mit Herunterdrücken einer nicht dargestellten, auf eine federnde Lamelle einwirkenden Drucktaste kann der Stromkreis geschlossen werden, so daß der Glühfaden p 12 leuchtet. Erscheint nun der Glühfaden p 12 in der Sichtlinie q 32 (in Fig. 4 dargestellt) des sich mit dem Elektromotor e 3 drehenden Photozellenempfängers q 3, so wird das Lichtschrankenrelais angezogen und damit der Elektromotor e 3 angehalten. Das Lichtschrankenrelais schaltet über weitere Relais ferner die Steuerungpkontakte der Entfernungsmeßeinrichtung und der Zähl- und Rechenwerke. Mit Freigabe der Drucktaste erlischt der Glühfaden p 12, so daß das Lichtschrankenrelais abfällt und der Elektromotor e 3 wieder läuft. Die innerhalb des Wurfsektors W1 liegende Wurfweite W2 wird nach der bekannten Spannmaßmessung ermittelt.
  • Das Meßverfahren soll kurz erläutert werden. Von dem Instrumentenstandpunkt I(X=O, Y=O) aus werden vor dem Wettkampf die Koordinaten X, YW des Wurfkreismittelpunktes W in einem örtlichen System ermittelt und im Rechner gespeichert. Beim Wettkampf markiert der Kampfrichter die Einschlagstelle w von Hammer, Diskus oder Speer mit senkrecht gestelltem Positionierelement p, derart, daß das Tripelprisma R zum Instrumentenstandpunkt I hinzeigt.
  • Durch Betätigung der Drucktaste am Positionierelement p werden im Rechner die Koordinaten XRYR aus Richtung d R und Strecke E (=q 32 bzw. SR) unmittelbar gewonnen. Die Wurfweite W2, ermittelt aus der Koordinatendifferenz zum Wurfkreismittelpunkt W, wird dann wenig später am Kampfrichterschaltpult K angezeigt und durch Knopfdruck auf die Anzeigetafel Z übertragen. Die Simultanmessung erfolgt zweckmäßig mit einer Vorrichtung gemäß Fig. 3 oder einem weiteren Gerät Zeiss-Reg Elta 14.
  • Während bei Verwendung des Gerätes Zeiss-Reg Elta 14 die Streckenmessung elektrooptisch vorgenommen wird, kann diese auch gemäß dem Gerät Wekometer mittels Ultraschall erfolgen. Auch letztere Ausführung kann der Simultanmessung dienen.
  • Hinsichtlich des Positionierelements p sei bemerkt, daß auch umgekehrt anstatt des Glühfadens p 12 ein röhrenförmiger Photozellenempfänger eingesetzt werden kann, wobei in den Stromkreis eine Federtaste eingefügt ist.
  • Diese besitzt eine federnde, elektrisch leitende Lamelle, in deren Ruhestellung der Stromkreis offen und bei deren Herunterdrücken mit der Federtaste der Stromkreis geschlossen ist, so daß bei Einfall des vom Lichtsender (am Entfernungsmeßrohr A angeordnet) ausgehenden Lichtstrahls in den Photozellenempfänger das Lichtschrankenrelais anzieht. Hierdurch wird ein am Positionierelement p zweckentsprechend angeordneter Sender einer Funksteuerung eingeschaltet, deren am Entfernungsmeßgerät A angebrachter Empfänger in einer Kettenreaktion den Elektromotor e 3 anhält, die Eutfernungsmessung in Gang setzt und sodann die Überführung der Winkel- und Streckenwerte in den Rechner L bewirkt. Die hier ermittelte Wurfweite W 2 wird alsdann am Kampfrichterpult L angezeigt und durch Knopfdruck auf die Anzeigetafel Z übertragen. Bei Wiederloslassen der Federtaste geht die federnde, elektrisch leitende Lamelle in die Ruhestellung zurück und das Lichtschrankenrelais fällt wieder ab, so daß die Funksteuerung ausgeschaltet wird und die folgenden Schaltelemente in ihre Ausgangsstellung-zurückgehen womit die Vorrichtung aufs neue einsatzbereit ist.
  • Es sei bemerkt, daß die vorstehenden zwei Ausführungen der Erfindung; deren Anwendung im Gelände gezeigt wird, auch zum Ausmessen und Kontrollieren von Platten od.dgl. benutzt werden können.
  • Aber auch ein Einsatz im zeichnerischen Bereich ist möglich. Dabei ist zur Positionierung vorzugsweise eine an der Unterseite mit einer Einstellmarke p 4 versehene transparente Kreisscheibe p 3 vorgesehen, die von einem Metallband eingefaßt wird, das seitlich als Handhabe ausgebildet ist und dann nach oben in einen das Positionierelement p frei tragenden Halter übergeht.
  • Die Fig. 4 zeigt die Anwendung der Erfindung speziell bei der Weitenmessung im Sport, bei der die Meßfläche vollkommen plan ist. Die Erfindung kann aber auch ganz allgemein im landmesserischen Vermessungswesen in Gelände mit geringen Höhenunterschieden angewandt werden, wenn das Meßgerät mitsamt dem Motor auf einem herkömmlichen Stativ angebracht wird. Das Positionierelement p wird dabei vorzugsweise aus einem Glühfaden p 12 in etwa doppelter Höhe des Meßgerätes gebildet, der auf einer Latte angebracht ist, die unten eine dem Glühfaden p 12 entsprechende Fußpunktmarkierung aufweist.
  • Für Gelände mit größeren Höhenunterschieden wird vorgeschlagen, das den Photozellenempfänger tragende Entfernungsmeßrohr mittels eines durch ein Schaltgerät fernzusteuernden weiteren Elektromotors auch um die Kippachse drehbar einzurichten.
  • Für die Beurteilung der Patentfähigkeit in Betracht gezogene Druckschriften: DT - PS 2 457 409 DT - PS 2 152 855 DT - PS 1 940 221 DT - PS 1 224 515 DT - PS 847 353 DL - PS 62 923 Vermessungstechnische Rundschau, 1960, H. 10, S. 369 u. 370 Elektronik, 1968, H. 10, S. 293-296 Allgemeine Vermessungsnachrichten, 1968, H. 9, s. 416, Zeile 5-8 DMB DMC DMR, Coradi Digimeter, Elektronisches Koordinatenmeßgerät, Prospekt d. Fa. G. Coradi, Zürich, Schweiz Zeitschrift für Vermessungswesen, 1976, H. 11, s, 492-495 Elektronische Tachymeter SM 11 Reg Elta 14, Prospekt d. Fa. Zeiss, Oberkochen, S, 8-11 Wekometer, Prospekt d. Fa. Hansa Metallwarengesellschaft m.b.H. Thiessen & Hager, Hamburg

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Punktplanimeterartiges Gerät mit orthogonalen bzw.
    polaren Einstellelementen und diesen zugeordneten Vorrichtungen zur elektronischen Auswertung der Meßwerte, bei dem Lichtschranken über die Abtastfläche bewegbar angeordnet sind, wobei ein Positionierelement die Meßpunkte markiert und Photozellenempfänger oder Lichtsender aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Photozellenempfänger (q 1, q 2, q 3) oder mindestens ein Lichtsender (u) jedweds mittels eines Elektromotors um eine feste Achse (g 1, g 11, g 21) beweg- und einstellbar angeordnet ist.
  2. 2. Punktplanimeterartiges Gerät nach Anspruch 1., gekennzeichnet durch folgende Merkmale: a) eine Führungsschiene (a) bildet die Abszisse des zugrunde gelegten Koordinatensystems, b) in der Führungsschiene (a) ist durch einen Elektromotor ein Schieber (b) hin- und herführbar, c) auf dem Schieber (b) ist ein Lichtsender (d) angeordnet, d) am Ende der Führungsschiene (a) ist ein Elektromotor (e) senkrecht zur Abtastebene (z) angeordnet, der den Lichtsender (o, o') um die Achse (g 1) des Elektromotors (e) dreht, e) die Arbeitsstromkreise der Elektromotoren sind durch Lichtschrankenrelais steuerbar.
  3. 3. Punktplanimeterartiges Gerät nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, daß um die Achsen (g 12, g 22) zweier in einem bestimmten Abstand (y) senkrecht zur Abtastebene (z) angeordneter Elektromotoren (e 1, e 2) zwei Lichtsender (q 1, q 2) drehbar sind.
  4. 4. Punktplanimeterartiges Gerät nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, daß ein Entfernungsmesser (A) und ein Lichtsender oder ein Photozellenempfänger (q 3) mit einem Motor (g 31) um die Stehachse drehbar sind.
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