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DE2908032A1 - Acetale und hemiacetale von aminoaldehyden und diese enthaltende therapeutische zubereitungen - Google Patents

Acetale und hemiacetale von aminoaldehyden und diese enthaltende therapeutische zubereitungen

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Publication number
DE2908032A1
DE2908032A1 DE19792908032 DE2908032A DE2908032A1 DE 2908032 A1 DE2908032 A1 DE 2908032A1 DE 19792908032 DE19792908032 DE 19792908032 DE 2908032 A DE2908032 A DE 2908032A DE 2908032 A1 DE2908032 A1 DE 2908032A1
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DE
Germany
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acetals
carbon atoms
independently
groups
general formula
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792908032
Other languages
English (en)
Inventor
John Charles Allen
William Kernick
Kenneth John Murton
Glyn Owen Phillips
Christopher John Smith
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nicholas International Ltd
Original Assignee
Nicholas International Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nicholas International Ltd filed Critical Nicholas International Ltd
Publication of DE2908032A1 publication Critical patent/DE2908032A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D317/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having two oxygen atoms as the only ring hetero atoms
    • C07D317/08Heterocyclic compounds containing five-membered rings having two oxygen atoms as the only ring hetero atoms having the hetero atoms in positions 1 and 3
    • C07D317/10Heterocyclic compounds containing five-membered rings having two oxygen atoms as the only ring hetero atoms having the hetero atoms in positions 1 and 3 not condensed with other rings
    • C07D317/14Heterocyclic compounds containing five-membered rings having two oxygen atoms as the only ring hetero atoms having the hetero atoms in positions 1 and 3 not condensed with other rings with substituted hydrocarbon radicals attached to ring carbon atoms
    • C07D317/28Radicals substituted by nitrogen atoms
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61PSPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
    • A61P35/00Antineoplastic agents

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  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)
  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Oxygen Or Sulfur (AREA)

Description

Beschreibung
Die Erfindung betrifft die Hemmung der Zeilproliferation, d.h. der ZeilVermehrung und insbesondere, aber nicht ausschließlich die Hemmung der Lymphocytenmitose. Unter anderem stellt sie eine Methode zur Hemmung der Zellproliferation in vitro und in vivo durch Verabreichung einer hemmend wirkenden Menge bestimmter Aminoaldehydderivate an die Zellen zur Verfügung und umfaßt therapeutische Zubereitungen, die diese Derivate als Wirkstoffe enthalten, sowie die Derivate als solche, soweit diese neu sind.
Tierisches Wachstum und Leben sind u.a. von der Zellproliferation abhängig, die gewöhnlich in geordneter Weise vor sich geht. Der Mechanismus, der die Zellproliferation steuert, ist nicht klar, jedoch herrscht in lebenden Geweben normalerweise ein homöostatisches Gleichgewicht zwischen Zellproliferation und Zelltod. Der allgemein als "Krebs" bezeichnete Zustand ist die Folge eines homöostatischen Ungleichgewichts. Daraus geht hervor, daß die Hemmung der Zellproliferation für die Krebstherapie von Bedeutung ist.
Die Mehrzahl tierischer Zellen sind "diploide" Zellen, die sich durch Teilung in zwei Tochterzellen vermehren, die die gleichen Chromosomen aufweisen wie die Mutterzelle, aus der sie entstanden
909837/0652
sind. Diese Teilung ist als "Mitose" bekannt. Diploide Zellen besitzen ein cyclisches Wachstumsmuster mit vier erkennbaren Phasen, nämlich der:
G1-Phase - allgemeines Wachstum S -Phase - Nukleinsäuresynthese G2-Phase - Vorbereitung der Mitose M -Phase - Mitose
Lymphocyten gehen in vitro im allgemeinen keine Mitose ein, so daß es in der Forschung übliche Praxis ist, die Mitose in vitro durch die Zugabe eines Stimulans {"Mitogen") zu der Kultur, in der die Zellen wachsen, zu stimulieren. Ein herkömmliches Mitogen ist Phytohaemagglutinin, das nachfolgend als "PHA" abgekürzt ist. Ein Weg zur Ermittlung des Umfanges der Mitose besteht in der Feststellung der Menge einer radioaktiv markierten Substanz, die für die Nukleinsäuresynthese benötigt und während der S-Phase von der Zelle aufgenommen wird. Als solche Substanz wird gewöhnlich mit Tritium markiertes Thymidin verwendet, das häufig mit der Abkürzung HTdR bezeichnet wird. Diese Abkürzung wird auch nachfolgend verwendet. Es ist klar, daß bei Verwendung von mit Tritium markiertem Thymidin jede festgestellte Hemmwirkung in der G1- oder S-Phase aufgetreten ist, so daß sich keine Schlüsse auf Veränderungen in der G2- und M-Phase ziehen lassen, sofern solche Veränderungen auftreten .
909837/0662
Lymphocyten und Granulocyten stellen diploide Leukocyten, d.h. weiße Blutzellen dar, deren Hauptzweck die Bekämpfung von Infektionen durch Verstärkung der sogenannten "Immunreaktion" gegen Fremdstoffe im Körper ist. Die Krebserkrankung Leukämie resultiert aus der Proliferation unentwickelter Leukocyten. Entwickelte und damit funktionierende Leukocyten sind für die Abstoßung von fremdem Gewebe aus dem Körper nach Gewebe- und Organtransplantationen verantwortlich, z.B. Herz- oder Nierentransplantationen. Daraus folgt, daß die Hemmung der Leukocytenproliferation für die Therapie bei Leukämie und Gewebe- sowie Organtransplantationen von Bedeutung ist.
Es bestehen Beweise dafür, daß Putrescin und seine Polyaminderivate Spermidin und Spermin und die an ihrer Biosynthese beteiligten Enzyme wichtige Teilnehmer der Zellproliferationen sind, vergl. z.B. Cohen S.S. (1971) Introduction to the Polyamines, Prentice Hall, New Jersey und Bachrach U. (1973) Function of the Naturally Occurring Polyamines, Academic Press, New York. Die Weiterentwicklung der diploiden Zellen aus einem ruhenden in einen proliferierenden Zustand wird von einer Veränderung des Polyamingehaltes der Zelle begleitet. Die Reaktion von Putrescin mit Sadenosylmethionin unter Bildung von Spermidin und Spermin ist in der mittleren G1-Phase und in der G2-M-Phase des Zellzyklus maximal. Das Enzym S-Adenosylmethionindecarboxylase, das für die Polyaminbiosynthese benötigt wird,
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wird durch Methylglyoxal-bis-(guanylhydrazon) gehemmt, jedoch wird die Proteinsynthese durch diese Hemmung nicht beeinträchtigt. Eine optimale Lymphocytenumwandlung ist mit erhöhten endogenen Polyaminspiegeln verbunden, und die Einwirkung von entweder Methylglyoxal-bis-(guanylhydrazon) oder c^.-Methylornithin (ein Inhibitor der Putrescinsynthese) verringert ihre UmwändeIbarkeit. Diese Hemmung kann durch die Zugabe von exogenem Polyamin aufgehoben werden. Daraus geht hervor, daß Spermidin und Spermin an der Umwandlung von Lymphocyten und damit an der Lymphocytenproliferation beteiligt sind.
Man hat gezeigt, daß die in vitro-Reaktion zwischen Spermidin oder Spermin und Seren von Wiederkäuern eine starke Unterdrückung der Zellproliferation hervorrufen kann, vergl. z.B. Älarcon und Mitarbeiter (1961) Arch. Biochem. Biophys., Band 94, Seiten 540 bis 541. Anfänglich nahm man an, daß dieses Phänomen auf die Bildung eines cytotoxischen Reak.tionsproduktes, wie Acrolein, d.h. Acrylaldehyd zurückzuführen ist. Später ermittelte man jedoch Beweise dafür, vergl. z.B. Tabor und Mitarbeiter (1964), J. Biol. Chem. Band 239, Seiten 2194 bis 2203, daß Polyaminoxydase in den Seren von Wiederkäuern eine oxydative Desaminierung des Spermidins oder des Spermins gemäß folgendem Schema zu den entsprechenden Aldehyden verursachte:
909837/OSSa
_1o_ 2308032
(CH2J4NH2 + O2 + H2O
+ NH3 +
J3NH2 + 2O2 + OHC(CH2J2NH(CH2J4NH(Ch2J2CHO + 2NH3 +
Diese Aldehyde werden in der Literatur gewöhnlich als "oxydiertes Spermidin" und "oxydiertes Spermin" bezeichnet. Diese Bezeichnungen werden auch nachfolgend verwendet. Die oben genannte Polyaminoxydase in Seren von Wiederkäuern führt nicht zu einer oxydativen Desaminierung anderer biogener Polyamine, wie von Putrescin und Cadaverin unter Bildung entsprechender Aldehyde und ist in menschlichen Seren nicht in wirksamen Mengen enthalten.
Die Funktion des oxydierten Spermidins und des oxydierten Spermins bei der Zeilproliferation wurde kürzlich bestritten, vergl. Byrd und Mitarbeiter, Nature, 1977, Band 267, Seite 621, und man nimmt an, daß ein anderer Faktor als Polyaminoxydase an der Beeinträchtigung dieser Polyamine bei der Zellproliferation beteiligt ist. Byrd und Mitarbeiter haben gezeigt, daß Spermidin und Spermin die Mitose von PHA-stimulierten Lymphocyten in vitro in Gegenwart von fötalem Kalbsserum im Kulturmedium stark hemmen, daß aber in Abwesenheit dieses Serums oder in Gegenwart von menschlichem Serum keine solche Hemmwirkung auftritt.
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Man hat berichtet, daß oxydiertes Spermidin und/oder oxydiertes Spermin die folgenden Wirkungen haben:
(a) Beide besitzen antivirale Wirkung (Kremzner und Mitarbeiter, Biochem. Pharmacol. 1970, Band 19 (9), Seiten 2541-50); '
(b) beide hemmen die Nukleinsäure- und Proteinsynthese in Escherichia coIi (Kimes und Mitarbeiter, Biochem. Biophys. Acta 1971, Band 228 (1), Seite 235-44);
(c) beide inaktivieren Myxoviren (Bachrach und Mitarbeiter, J. Gen. Virol. 1971, Band 11 (1), Seiten 1 bis 9);
(d) oxydiertes Spermin hat phagozide Wirkung (Fukami und Mitarbeiter, Biochem. Biophys. Res. Commun. 1967, Band 28(1), Seiten 19 bis 24 und Nishimura und Mitarbeiter, Ägric. Biol. Chem. 1975, Band 39(8), Seiten 1663-6); und
(e) oxydiertes Spermin hat spermizide Wirkung (Tabor und Mitarbeiter, J. Pharmacol. Exp. Ther. 1956, Band 116, Seite 139).
Fukami und Mitarbeiter beschreiben ein Verfahren zur Herstellung von oxydiertem Spermin (N,N'-bis-(2-Formylethyl)-butan-1,4-diamin) und eines Homologen (Ν,Ν'-bis-(3-Formylpropyl)-butan-1,4-diamin) auf einem die entsprechenden Acetale ein-
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schließenden Weg (N,N'-bis-(3,3-Diethoxypropyl)-butan-1,4-diamin und Ν,Ν'-bis-(4,4-Diethoxybutyl)-butan-1,4-diamin). Die Acetale werden einer sauren Hydrolyse mit einem Überschuß wäßriger Oxalsäure unterworfen, worauf man den gewünschten Aminoaldehyd erhält. Die Acetale werden durch Reduktion des entsprechenden Succinamidderivates mit Lithiumaluminiumhydrid in Tetrahydrofuran hergestellt. Diese Herstellung ist in der japanischen Patentschrift Nr. 71 24365 (Takeda Chemical Industries Limited) beschrieben. Die japanische Patentschrift bezieht sich allgemein auf die Herstellung von Acetalen der Formel:
R1O(R2O)CH(CH0) NH(CH0) NH(CH0) CH(OR2) OR1, 2. η ζ m 2 η
1 2
in der R und R unabhängig voneinander niedere Alkylgruppen oder zusammen eine C„- oder C,-Alkylengruppe darstellen, η = 2 oder 3 und m eine ganze Zahl von 3 bis 6 ist. Nach der japanischen Patentschrift stellen die Acetale neue und brauchbare Zwischenprodukte dar. Weder Fukami und Mitarbeiter noch die japanische Patentschrift verweisen auf irgendeine pharmakologische Wirksamkeit der Acetale oder legen nahe, daß die Acetale eine solche Wirkung haben könnten.
Israel und Mitarbeiter (J.Med.Chem. 1973, Band 16(1), Seiten 1 bis 5) beschreiben die Herstellung von oxydiertem Spermin (4,9-Diazadodecandialdehyd) und eines Homologen (4,14-Diaza-
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heptadecandialdehyd) und ihre Auswertung bei der Hemmung von Tumorwachstum in vivo. Man nahm an, daß diese Dialdehyde cytotoxische Stoffwechselprodukte des Spermins und eines experimentellen Antitumormittels, N,N'-bis-(3-Aminopropyl)-nonan-1,9-diamin sind. In vivo erwiesen sie sich in nicht toxischen Dosen jedoch unwirksam gegenüber L1210 und P1534-Leukämie bei Mäusen. Beide Dialdehyde hemmten das Wachstum menschlicher epidermaler Karzinom KB-Zellen in vitro in Abwesenheit oder Gegenwart von Kalbsserum. Sie wurden durch saure Hydrolyse der entsprechenden Diethylacetale (N,N'-bis-(3,3-Diethoxypropyl)-butan-1,4-diamin und N,N'-bis-(3,3-Diethoxypropyl)-nonan-1,9-diamin) hergestellt. Die saure Hydrolyse wurde mit wäßriger Oxalsäure unter Bildung der Oxalatsalze der Dialdehyde durchgeführt, die anschließend mit Bariumchlorid zur Bildung der Hydrochloridsalze behandelt wurden. Die Reinigung des oxydierten Sperminhydrochlorids ergab ein Produkt, das 2 bis 4 % des entsprechenden Diethylacetals oder Ethylhemiacetals enthielt. Es ist jedoch angegeben, daß diese Verunreinigung keinen wesentlichen Einfluß auf die Ergebnisse hatte, die bei den folgenden biologischen Untersuchungen mit dem oxydierten Sperminsalz erhalten wurden. Israel und Mitarbeiter geben keinerlei pharmakologische Wirkung der Acetale an, und der Hinweis auf die Acetalverunreinigung im oxydierten Spermin und die angegebene Toxizität beider Dialdehyde führen eindeutig von einer solchen Wirkungsweise weg.
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Aus diesem Stand der Technik geht hervor, daß die Hemmwirkung von Spermidin und Spermin auf die Zeilproliferation seit mindestens 1961 bekannt war, ferner daß man seit mindestens 1964 weiß, daß ihre Aminoaldehydderivate an dieser Hemmwirkung beteiligt sind. Außerdem war seit mindestens 1967 bekannt, daß Aminoaldehyde pharmakologische Wirksamkeit besitzen und im Falle von oxydiertem Spermin synthetisch über das entsprechende Diethylacetal erhältlich sind. Darüber hinaus hat man in den vergangenen 15 Jahren auf der Suche nach Substanzen, die die Zeilproliferation hemmen, um somit Fortschritte in der Krebstherapie, der Gewebeverpflanzung, der Organtransplantation und der Kontrazeption zu erreichen, enorme Aufwendungen an Kapital und Arbeitsleistung aufgebracht. Es ist jedoch nicht bekannt, daß man bisher versuchte, die Zellproliferation durch die Verwendung stabilisierter Derivate der genannten Aminoaldehyde zu hemmen. Überraschenderweise wurde gefunden, daß Acetalderivate dieser Aminoaldehyde bei verhältnismäßig geringer Cytotoxizität wesentliche Hemmwirkung besitzen und wahrscheinlich klinisch bei der Behandlung von u.a. Leukämie, der Gewebeabstoßung nach Hautverpflanzungen und Organtransplantationen und zur Empfängnisverhütung verwendet werden können. Weitere Forschungsarbeit wird jedoch noch erforderlich sein, bevor diese Derivate als wirksam und sicher für die Anwendung beim Menschen bezeichnet werden können. Dennoch wird mit der Erfindung ein unerwarteter und wesentlicher technischer Fortschritt auf dem Gebiete der Hemmung der Zellproliferation erreicht.
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Insbesondere wurde gefunden, daß die Acetale von oxydiertem Spermin, oxydiertem Spermidin und bestimmten Analogen und Homologen dieser Verbindungen beständig sind und die Mitose mindestens der folgenden Zellen in vitro und in Abwesenheit von Seren von Wiederkäuern hemmen
a) spontan sich teilende Lmyphocyten,
b) PHA-stimulierte Lymphocyten,
c) J 111 Leukämiezellen (die vermutlich ursprünglich Fibroblasten waren),
d) Granulocyten und
e) Burkitt Lymphomzellen (maligne Lymphocyten).
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung wird die Zellproliferation dadurch gehemmt, daß man die Zellen mit einer hemmend wirksamen Menge eines hydrolysierbaren Acetals oder Hemiacetals eines Aminoaldehyds der Formel 1 versetzt:
R(NHA1)rNHA2CHO (1)
3 12
in der R Wasserstoff oder -A CHO bedeutet, wobei A , A und A unabhängig voneinander zweiwertige Alkylengruppen, einschließlich Cycloalkylengruppen darstellen und r = O oder eine ganze Zahl ist.
Der vorliegend verwendete Ausdruck "hydroIysierbar" bedeutet, daß das Acetal in den Zellen oder in der Umgebung der Zellen
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unter Bildung des entsprechenden Aminoaldehyds der Formel 1 hydrolysiert wird.
Außer der Verwendung hydrolysierbarer Acetale und Hemiacetale von Aminoaldehyden der allgemeinen Formel 1, gegebenenfalls zusammen mit pharmakologisch geeigneten Trägern oder Streckmitteln, zur Hemmung der Zellproliferatxon bei Mensch und Tier betrifft die Erfindung hydrolysierbare Acetale und Hemiacetale von Aminoaldehyden der allgemeinen Formel 1, die als solche neu sind.
12 3
Vorzugsweise bedeuten A , A und A unabhängig voneinander acyclische Alkylengruppen mit 2 bis 12 Kohlenstoffatomen und insbesondere 2 bis 6 Kohlenstoffatomen. Ferner ist vorzugsweise r = O oder eine ganze Zahl von 1 bis 3, insbesondere Bevorzugt werden die Acetale von Aminoaldehyden mit der allgemeinen Formel 2
R1/NH(CH2)n_7rNH(CH2)mCHO (2)
in der R Wasserstoff oder -(CH2) CHO ist, m, η und ρ unabhängig voneinander eine ganze Zahl von 2 bis 12 und insbesondere von 2 bis 6 und r = 0 oder eine ganze Zahl von 1 bis 3, insbesondere 0 oder 1 bedeuten.
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Die bevorzugtesten Verbindungen sind die Acetale von Aminoaldehyden der Formel 2, in der r = 1, η = 2 bis 6, m = 2 und ρ vorzugsweise ebenfalls 2 ist.
12 3
Die Alkylengruppen A , A und A können unabhängig voneinander Cycloalkylengruppen darstellen oder einschließen, z.B. solche mit 5 bis 7 Kohlenstoffatomen. Diese Alkylengruppen · haben zweckmäßig die Strukturformel
(CH9) - (3)
in der q = 1, 2 oder 3 und insbesondere 2 und t = O oder eine ganze Zahl von 1 bis 3, insbesondere O, 1 oder 2 ist.
Vor allem werden Acetale der allgemeinen Formel bevorzugt
R2(NHA1) NHA2CHC^ (4)
OR
r \ 4
OR
2 3 3 -r-0R ι
in der R Wasserstoff, -A CHO oder -A CHC^ . darstellt, A ,
2 3 0R
A , A und r die oben für die allgemeine Formel 1 angegebenen
3 4
Bedeutungen haben und R und R unabhängig voneinander Alkyl- oder Alkeny!gruppen mit 1 bis 6 und insbesondere 1 bis 4 Kohlenstoffatomen bedeuten, die gegebenenfalls durch Hydroxygruppen, Alkoxygruppen oder Halogenatome substituiert sind, oder
3 4
R und R zusammen eine Alkylengruppe mit 2 bis 3 Kohlenstoff-
3 4 atomen bilden. Beispiele für R und R -Gruppen sind die Methyl-,
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die η- und i-Propyl-, Propenyl- und vorzugsweise die Ethyl-
3 4 gruppe. Ein Beispiel für kombinierte R und R -Gruppen ist die Ethylengruppe. Wenn sich an beiden Enden des Moleküls Acetalgruppen befinden, können diese gleich oder verschieden sein. Besonders bevorzugte Acetale haben die allgemeine Formel 5: QR3
R5/NH(CHO) / NH(CH0) CH. (5)
u 2. n- r 2 m \^ .
OR -.
in der R Wasserstoff, -(CH0) CHO oder -(CH0) CH^T λ ist»
A P Δ P OR
n, m, ρ und r die oben für die allgemeine Formel 2 angegebe-
3 4
nen Bedeutungen und R und R die oben für die allgemeine Formel 4 angegebenen Bedeutungen haben.
Am bevorzugtesten werden die Acetale der allgemeinen Formel 6
Und 7 OC2H5
H2N (CH2)n NH (CH2) 2 CH^ (6)
OC2H5
CnH1-O. OC0H1-
2 5 N. s Zb
CH (CH2) 2 NH (CH2) n NH(CH2J2 CII^ (7)
C2H5O OC2H5
verwendet. Es können auch andere Acetale verwendet werden, z.B. Arylacetale, in denen R und/oder R in der allgemeinen Formel 4 oder 5 Arylgruppen darstellen, z.B. die Phenylgruppe;
3 4
Aralkylacetale, in denen R oder R in der allgemeinen Formel 4 oder 5 eine Aralky!gruppe bedeutet, z.B. die Benzy!gruppe;
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— ι y —
3
und substituierte Acetale, in denen R oder R in der allgemeinen Formel 4 oder 5 substituierte Alkyl-, Aryl- oder Aralkylgruppen darstellen, z.B. Hydroxyalkyl-, Aminoalkyl-, Alkoxyalkyl- und Chloralkylgruppen. Das Acetal kann ein Hemiacetal
3
sein, indem einer der Substituenten R und R in der allgemeinen Formel 4 oder 5 Wasserstoff ist; ein Thioacetal, indem eines oder beide Sauerstoffatome der Acetalgruppe durch Schwefel ersetzt sind; oder ein cyclisches Aminoacetal, indem eines der Sauerstoffatome der Acetalgruppe durch eine sekundäre Aminogruppe ersetzt ist, die über eine Alkylengruppe, z.B. die Ethylengruppe mit dem verbleibenden Sauerstoffatom verbunden ist.
Beispiele für Verbindungen der allgemeinen Formel 1, die hergestellt wurden und in in vitro-Tests hemmend auf die Zellproliferation wirkten, sind
H N CCH ) NH(CH ) CH(OC H ) 2 24 22
H N (CH ) NH(CH ) CH(OC H ) 2 22 2 2
H N (CH ) NH(CH ) CH(OC II ) 2 25 22
H N (CH ) NH(CH ) CH(OC H ) 2 26 22
II N (CH ) NH(CH ) CH(OCH CH OCII ) 2 24 22 2232
0- CH
H N (CH ) NH(CH ) CH' j 2 2 6 2 2 Ο—CH ·
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zu
(C II O) CH(CH ) NII(CH ) NH(CH ) CH(OC II ) 252 22 24 22 252
CH — O O - CH
2 \ / I 2
.CII(CH ) NH(CH ) NH(CH ) CH. '
CH- (Τ 2 2 2 4 2 2 XO-CH
2 2
(C II O) CH(CH ) NH(CH ) NH(CII ) CH(OC H ) 252 22 22 2 2. 252
Wie oben erwähnt, sind bestimmte Acetale der allgemeinen Formel 5 in der japanischen Patentschrift Nr. 71 24365 von Fukami und Mitarbeitern sowie Israel und Mitarbeitern beschrieben. Auch im Organic and Biochemicals Catalogue 1975 bis 19 76 der Aldrich Chemical Co. Ltd., Gillingham, Dorset, England, sind als Zwischenprodukte Verbindungen der allgemeinen Formel 5 angegeben, in der R Wasserstoff ist, r = 0, m = 2 oder 4 und
3 4
R und R beide eine Ethylgruppe darstellen. Es wird jedoch angenommen, daß die verbleibenden Acetale der allgemeinen Formel 1 neu sind.
Die Acetale können nach jedem geeigneten Verfahren hergestellt werden. Dem Fachmann auf dem Gebiete der Herstellung von Acetalen und/oder Aminoaldehyden sind viele solcher Verfahren bekannt. Insbesondere können die in der japanischen Patentschrift Nr. 71 24365, die von Fukami und Mitarbeitern.sowie Israel und Mitarbeitern angegebenen Verfahren oder analoge Verfahren angewandt werden. Ein zur Zeit bevorzugtes Verfahren zur Herstel-
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lung der Acetale besteht im Erhitzen des entsprechenden Acetals eines Aldehydes der allgemeinen Formel 8
Cl A2 CHO (8)
mit einem Amin der allgemeinen Formel 9
R(NHA1)r NH2 (9)
1 2
in der R, A und A die oben für die allgemeine Formel 1 angegebenen Bedeutungen haben, oder, wenn R eine Aldehydgruppe enthält, mit dem entsprechenden Acetal des Aminreaktionsteilnehmers. Vorzugsweise führt man die Umsetzung in einem polaren organischen Lösungsmittel bei einer Temperatur unter 1OO°C durch. Wenn ein symmetrisches Acetal eines Aminoaldehyds der allgemeinen Formel 1 hergestellt werden soll, in dem R die Gruppe -A CHO bedeutet, kann dieses dadurch erhalten werden, daß man den Aminreaktionsteilnehmer durch ein Diamin der allgemeinen Formel 1O ersetzt
H(NHA1) NH9 (10)
in der A und r die oben für die allgemeine Formel 1 angegebenen Bedeutungen haben, und einen geeigneten Überschuß des Acetalreaktionsteilnehmers der allgemeinen Formel 8 einsetzt. Die Hemiacetale können durch partielle Hydrolyse eines entsprechenden Acetals erhalten werden.
Nach einem typischen Verfahren wird der Acetalreaktionsteilnehmer der allgemeinen Formel 8 mit dem Aminreaktionsteilnehmer der allgemeinen Formeln 9 oder 10 60 Stunden in absolutem Alkohol
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auf Rückflußtemperatur gehalten. Das Produkt wird in ein mit Wasser nicht mischbares organisches Lösungsmittel extrahiert, das anschließend getrocknet und dann abgedampft wird. Der Rückstand wird unter vermindertem Druck destilliert, um das gewünschte Acetal zu erhalten.
Die Acetale gemäß der Erfindung können in vitro oder in vivo zu den Zellen gegeben werden. Das Verfahren und die Art der Zugabe werden unter Berücksichtigung der besonderen Anwendung der Acetale ausgewählt. Wenn die Acetale in vivo angewandt werden, werden sie gewöhnlich in Form eines pharmazeutischen Präparates verabfolgt, das das Acetal vermischt oder in anderer Weise mit einem pharmakologisch annehmbaren Träger oder Streckmittel assoziiert enthält. Geeignete Formulierungen für diese pharmazeutischen Zubereitungen lassen sich leicht vom Fachmann herstellen, falls notwendig, nach einem einfachen Vorversuch unter Berücksichtigung des anzuwendenden Verabreichungsweges. In ähnlicher Weise lassen sich die Dosierungen für die Anwendung in vitro und in vivo leicht vom Fachmann durch Standardverfahren ermitteln.
Zur Zeit wird die parenterale Verabreichung bevorzugt, insbesondere die intravenöse, bei einer täglichen Dosis von 1 bis 10 mg/kg Körpergewicht. Der Träger oder das Verdünnungsmittel ist daher zweckmäßig ein nhysiologisches Medium, z.B. isotonische Kochsalzlösung.
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Die pharmazeutischen Zubereitungen werden vorzugsweise in Einheitsdosierungsform hergestellt, wobei jede Einheitsdosis z.B. 5 bis 500 mg und insbesondere 10 bis 250 mg des erfindungsgemäßen wirksamen Acetals enthält.
Die Erfindung umfaßt auch therapeutische Zubereitungen der bekannten Verbindungen in z.B. pyrogenfreiem Wasser oder einer physiologischen Kochsalzlösung oder in anderer für die therapeutische Anwendung angepaßter Form.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung.
Beispiel 1
N-(3,3-Diethoxypropyl)-1,4-aminobutan
(CH3CH2O)2 CH(CH2)2 NH(CH2J4 NH3
Eine Mischung aus 18,8 g 1,i-Diethoxy-3-chlorpropan und 1O,6 g
3
1,4-Diaminobutan in 40 cm 99,9 %-igem abs 60 Stunden auf Rückflußtemperatur erhitzt.
3
1,4-Diaminobutan in 40 cm 99,9 %-igem absolutem Ethanol wurde
Das Ethanol wurde abgedampft und das verbliebene Öl mit 1OO cm 4 m Natrxumhydroxidlösung extrahiert. Die wäßrige Lösung wurde dann viermal mit jeweils 40 cm Chloroform extrahiert, und die Extrakte wurden mit Natriumsulfat getrocknet und dann das Lösungsmittel entfernt.
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Der erhaltene Rückstand wurde destilliert. Man erhielt 6 g N-(3,3-Diethoxypropyl)-1,4-aminobutan vom Siedepunkt 127 bis 130 C/1 mm. Die Verbindung wurde zunächst durch IR-, NMR- und Massenspektroskopie und darauf durch Elementaranalyse identifiziert.
Beispiel 2
N,N'-bis- (3,3-Diethoxypropyl)-1,4-diaminobutan (CH3CH2O)2 CH(CH2J2 NH(CH2J4 NH(CH2J2 CH(OCH2CH3)2 Eine Mischung aus 18,8 g 1,i-Diethoxy-3-chlorpropan und 5,3 g 1,4-Diaminobutan in 40 cm 99,9 %-igem absolutem Ethanol wurde 60 Stunden auf Rückflußtemperatur erhitzt.
Das Ethanol wurde abgedampft und das verbliebene öl mit 100 cm 4 m Natriumhydroxidlösung extrahiert. Diese wäßrige Lösung wurde dann viermal mit jeweils 40 cm Chloroform extrahiert. Die Extrakte wurden über Natriumsulfat getrocknet, worauf man das Lösungsmittel entfernte.
Der Rückstand wurde destilliert und ergab 1 g N,N'-bis-(3,3-Diethoxypropyl)-1,4-diaminobutan vom Siedepunkt 186 bis 196 C/ 3 mm. Es wurde zunächst durch IR-, NMR- und Massenspektroskopie identifiziert. Die Elementaranalyse bestätigte die Ergebnisse der physikalischen Meßmethoden.
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Der Grad, in dem die Verbindungen der Beispiele 1 und 2 die Mitose diploider Zellen hemmen, wurde unter Anwendung von Methoden ermittelt, die auf den von Allen und Mitarbeitern in Nature Band 267, Seiten 623 bis 625 (1977) beschriebenen basieren, mit der Abweichung, daß das fötale Kalbsserum durch menschliches Serum ersetzt wurde. Grundsätzlich wurden die entsprechenden Zellen in einer Menge von 10 Zellen/ml in 200 ,ul-Behältern in einem Kulturmedium kultiviert, das die zu untersuchende Verbindung enthielt. Das Kulturmedium bestand aus RMPI 1640, ergänzt durch Antibiotika, 2 mM L-Glutamin, 16 mM Natriumbicarbonatpuffer und 12,5 % menschlichem Serum. Nach der Zugabe der zu untersuchenden Verbindung wurde das Medium 1 bis 2 Stunden inkubiert, bevor man die Zellen zugab. Nach der Zugabe der Zellen wurde das Medium bei 37 C in einer Atmosphäre von 5 % Kohlendioxid in Luft inkubiert. Die Aufnahme von 1,O,uCi HTdR (2 Ci/Millimol) wurde in mit Trichloressigsäure fällbarem Material aus gewaschenen geernteten Zellen in einem Scintillator auf Toluolbasis unter Verwendung eines Flüssigkeitscintillationszählers gemessen. Die Ergebnisse wurden aus einer Dosis-Reaktionskurve errechnet, die für die mittlere d.p.m. (Hintergrund abgezogen) von Dreifachkulturen aufgetragen worden war. Cytotoxizität wurde durch Standard-Farbausschlußtechnik festgestellt. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sind nachfolgend zusammengestellt.
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1. Beide Verbindungen hemmten spontan sich teilende Thymus-Lymphocyten von Ratten. Die Dosen für eine50 %-ige Hemmung bei 1 Tag alten Kulturen betrugen etwa 5 mMol für die Verbindung des Beispiels 1 ("Verbindung 1") und etwa 4 mMol für die Verbindung des Beispiels 2 ("Verbindung 2")
2. Beide Verbindungen hemmten PHA-stimulierte Thymus-Lymphocyten von Ratten. Die Dosen, die zu einer 50 %-igen Hemmung bei 3 Tage alten Kulturen führten, waren etwa 570/UM für die Verbindung 1 und weniger als 100 ,uM für die Verbindung 2 (116 /UM der Verbindung 2 führten zu einer 90 %-igen Hemmung).
3. Beide Verbindungen hemmten J111-Leukämiezellen, von denen man annahm, daß es sich um Pibroblasten handelte, jedoch bei viel höheren Dosen als sie erforderlich sind, um die zuvor genannten Lymphocyten zu hemmen. Die Dosis für eine 50 %-ige Hemmung ist bei beiden Verbindungen größer als 5 mM.
4. Beide Verbindungen hemmen Granulocyten von Ratten. Die Dosen für eine 50 %-ige Hemmung betragen etwa 1 mM für die Verbindung 1 und etwa 2 mM für die Verbindung 2.
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5. Beide Verbindungen hemmten Burkitt Lymphomzellen (maligne Lymphocyten). Die Dosen, die zu einer 50 %-igen Hemmung führten, betrugen etwa 500 ,uM für die Verbindung 1 und etwa 250,uM für die Verbindung 2.
6. Keine Verbindung scheint wesentliche cytotoxische Wirkung zu besitzen, wie die Farbausschlußtechnxk zeigte. Höhere Cytotoxizität wurde jedoch bei den malignen Lymphocyten als bei den nicht-malignen Lymphocyten beobachtet.
7. Spermin und Spermidin sind in Medium, das einen Zusatz an menschlichem Serum enthält, inaktiv.
Ein in vivo-Test zur Untersuchung der Wirksamkeit der Verbindung 1 gegen Leukämie bei Mäusen mußte nach etwa 20 Wochen abgebrochen werden, als klar wurde, daß die Mäuse nicht vom reinen AKR-Stamm waren, wie der Lieferant angegeben hatte. Annähernd 90 % der Mäuse vom reinen AKR-Stamm hätten bei einer diagnostizierten Leukämie von 66 bis 87 % im Alter von 400 Tagen sterben müssen. Bei einer Kontrollgruppe aus 5 männlichen und 5 weiblichen Mäusen starb nur eine (weibliche) Maus während der Testperiode und bei 7 Testgruppen aus 5 männlichen und 5 weiblichen Tieren zeigten nur insgesamt 4 Mäuse (alle weiblich) Leukämie. Zwei dieser 4 Mäuse mit Leukämie starben etwa 1 Woche nach einer einzigen intravenösen Injektion von 1Q mg/kg der
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Verbindung 1 an dieser Krankheit, die nach der Diagnose der Erkrankung verabfolgt worden war. Die beiden anderen erholten sich jedoch nach der Behandlung, wie unten beschrieben ist.
Eine Maus mit 28 χ 10 weißen Blutkörperchen je cmin, die hauptsächlich aus Lymphoblasten bestanden, erhielt intravenös 1 mg/kg der Verbindung 1 in vier aufeinanderfolgenden Wochen. In der vierten Woche hatte sich die Zahl der weißen Blutkörperchen
bei 10 χ 10 je cmm stabilisiert, und es wurden keine Lymphoblasten mehr festgestellt. Das Tier blieb gesund bis zum Ende des Versuchs etwa 16 Wochen später.
2
Eine andere Maus mit 36,0 χ 10 weißen Blutkörperchen je cmm, die hauptsächlich aus Lymphoblasten bestanden, erhielt intravenös 10 mg/kg der Verbindung an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Unmittelbar vor der Behandlung befand sich das Tier in
einem sehr schlechten klinischen Zustand mit buckliger Körperhaltung und aufgerichtetem Kopf. Bei der Berührung gab es Laute von sich, und der venöse Druck erschien sehr niedrig. Nach
einwöchiger Behandlung hatte sich der Zustand des Blutes dramatisch verändert. Die Zahl der weißen Blutkörperchen war auf
10,0 χ 10 je cmm gefallen. Morphologisch hatte das Tier ausgehend von akuter Leukämie innerhalb einer Woche einen normalen Zustand erreicht, der etwa 2O Wochen später, als der Versuch beendet wurde, noch andauerte.
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Die Wirksamkeit verschiedener anderer Verbindungen gemäß der Erfindung geht aus der beigefügten graphischen Darstellung hervor. Sie zeigt die Beziehung zwischen der Hemmung des Zellwachstums oder der Stimulierung, wie sie durch die Aufnahme von mit Tritium markiertem Thymidin angezeigt wird, und der Konzentration der Testverbindung, wenn spontan sich teilende menschliche lymphoblastische Leukämiezellen (CCRF-CEM) in einer Menge von 0,25 χ 10 Zellen/ml unter Anwendung der oben beschriebenen Methode kultiviert wurden, jedoch mit 20 % fötalem Kalbsserum anstelle von 12,5 % menschlichem Serum. Fötales Kalbsserum wurde verwendet, weil es gewöhnlich für die Kultivierung dieser Zellen angewandt wird und es sich als schwierig erwiesen hat, ein zufriedenstellendes Zellwachstum zu erreichen, wenn man es durch menschliches Serum ersetzt.
In der graphischen Darstellung bedeutet:
A. N-(3,3-Diethoxypropyl)-1,4-diaminobutan
B. N-(3,3-Diethoxypropyl)-1,4-diaminoethan
C. N-(3,3-Diethoxypropyl)-1,4-diaminohexan
D. N-(3,3-Ethylendioxypropyl)-1,4-diaminobutan
E. Ν,Ν'-bis-(3,3-Ethylendioxypropyl)-1,4-diaminobutan
F. N-(3,3-Diethoxypropyl)-1,5-diaminopentan.
Man nimmt an, daß die bei der Verbindung E bei niederen Konzentrationen beobachtete Stimulierung und die im allgemeinen ge-
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ringe Wirksamkeit dieser Verbindung auf eine Hydrolysegeschwindigkeit zurückzuführen ist, die nicht mit. der Mitose der in diesem Test verwendeten besonderen Zellen übereinstimmt.
Die bis jetzt vorliegenden Ergebnisse lassen vermuten, daß die erfindungsgeraäßen Verbindungen gegenüber Lymphocyten wirksamer sind als gegenüber Granulocyten und bei einem gegebenen ZeIltyp gegenüber wuchernden Zellen (d.h. PHA-simulierten oder malignen Zellen) wirksamer sind als gegenüber nicht wuchernden Zellen. Obgleich noch Untersuchungen durchgeführt werden müssen, um sagen zu können, daß die erfindungsgemäßen Verbindungen in wirksamer und sicherer Weise in der Humantherapie eingesetzt werden können, zeigen die bis jetzt vorliegenden Ergebnisse, daß sie und bestimmte Analoge und Homologe dieser Verbindungen sehr wahrscheinlich zumindest bei der Behandlung der Leukämie, der Kontrolle von Gewebeabstoßungen nach Gewebeverpflanzungen und Organtransplantationen sowie bei der Empfängnisverhütung angewandt werden können.
Selbstverständlich können die vorliegend beschriebenen Acetale durch Atome oder Gruppen substituiert sein, die die Toxizität des substituierten Moleküls nicht stark erhöhen oder das Acetal in bezug auf die Hemmung der Zeilproliferation nicht inaktivieren. Ferner ist darauf hinzuweisen, daß in jeder vorliegend angegebenen Formel, in der das gleiche Symbol mehr als einmal enthalten ist, die durch dieses Symbol repräsentierten Atome oder Gruppen gleich oder verschieden sein können.
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Beispiel 3
N- (3,3-Diethoxypropyl) -1 , 2-diaminoethan Eine Mischung aus 3O g 1,2-Diaminoethan und 91,5 g Λ ,1-Diethoxy-3-chlorpropan (91 % Gewicht/Gewicht) wurde in 100 ml trockenem Ethanol 60 Stunden unter Rückfluß erhitzt. Dann wurde das Ethanol unter vermindertem Druck abgedampft und der Rückstand mit 200 ml 4 m Natriumhydroxidlösung geschüttelt. Dann wurde die Mischung fünfmal mit jeweils 100 ml Dichlormethan extrahiert, die Extrakte wurde über Magnesiumsulfat getrocknet und dann im Vakuum eingedampft.
Das zurückgebliebene Öl wurde im Vakuum destilliert. Man erhielt 18,7 g rohes N-(3,3-Diethoxypropyl)-1,2-diaminoethan als gelbe Flüssigkeit vom Siedepunkt 74 bis 80°C/0,1 mm.
Das Rohprodukt wurde noch zweimal im Vakuum destilliert, worauf man N-(3,3-Diethoxypropyl)-1,2-diaminoethan als hellgelbe Flüssigkeit vom Siedepunkt 62 bis 64°C/O,O5 mm erhielt.
Beispiel 4 N-(3,3-Diethoxypropyl)-1,4-diaminobutan
Eine Mischung aus 44 g 1,4-Diaminobutan und 91,5 g 1,1-Diethoxy-3-chlorpropan (91 % Gewicht/Gewicht) wurde 60 Stunden in 120 ml trockenem Ethanol unter Rückfluß erhitzt. Das Rohprodukt wurde
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in analoger Weise wie in Beispiel 3 erhalten. Die Destillation der Mischung im Vakuum mit nachfolgender zweimaliger Destillation der Hauptfraktion ergab 32,0 g N-(3,3-Diethoxypropyl)-1,4-diaminobutan als farblose Flüssigkeit vom Siedepunkt 86 bis 88°C/O,1 mm.
Beispiel 5 N-(3,3-Diethoxypropyl)-1 ,6-diaminohexan
Eine Mischung aus 58 g 1,6-Diaminohexan und 91,5 g 1,1-Diethoxy-3-chlorpropan (91 % Gewicht/Gewicht) wurde 60 Stunden in 150 ml trockenem Ethanol unter Rückfluß erhitzt. Die Isolierung des Rohprodukts nach dem Verfahren des Beispiels 3 mit nachfolgender zweimaliger Destillation im Vakuum ergab 28,4 g N-(3,3-Diethoxypropyl)-1,6-diaminohexan als farblose Flüssigkeit vom Siedepunkt 116 bis 118°C/O,2 mm.
Beispiel 6 N-(3,3-Ethylendioxypropyl)-1,4-diaminobutan
Eine Mischung aus 66,7 g ß-Chlorpropionaldehyd-ethylenacetal (98,5 % Gewicht/Gewicht) und 44 g 1,4-Diaminobutan wurde 48 Stunden in trockenem Ethanol unter Rückfluß erhitzt. Die Isolierung des Rohprodukts nach dem Verfahren des Beispiels 3 mit nachfolgender Destillation unter vermindertem Druck ergab
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25,6 g rohes N-(3,3-Ethylendioxypropyl)-1,4-diaminobutan. Dieses Produkt wurde mit der äquivalenten Destillatfraktion aus einer ähnlichen in kleinem Maßstab durchgeführten Umsetzung vereinigt und im Vakuum nochmals destilliert. Man erhielt 25 g N-(3,3-Ethylendioxypropyl)-1,4-diaminobutan als farblose Flüssigkeit vom Siedepunkt 1O4°C/O,O1 mm.
Eine höher siedende Fraktion vom Siedepunkt 175 bis 188°C/O,2 mm wurde ebenfalls isoliert und als das disubstituierte Derivat der Verbindung des nachstehenden Beispiels 7 identifiziert; Ausbeute 4,7 g.
Beispiel 7
N,N'-bis-(3,3-Ethylendioxypropyl)-1,4-diaminobutan Die Umsetzung des Beispiels 6 wurde unter Verwendung von zwei Äquivalenten ß-Chlorpropionaldehyd-ethylenacetal (98,5 % Gewicht/Gewicht; 123,4 g) und 44 g 1,4-Diaminobutan wiederholt. Nach zweimaliger Destillation im Vakuum erhielt man 19,3 g rohes N,N'-bis-(3,3-Ethylendioxypropyl)-1,4-diaminobutan als farbloses Öl vom Siedepunkt 182°C/O,2 mm. Durch Verreiben des Destillats mit Diethylether und nachfolgender Umkristallisation des erhaltenen Feststoffes aus Diethylether und Leichtbenzin vom Siedepunkt 60 bis 8O°C erhielt man Ν,Ν'-bis-(3,3-Ethylendioxypropyl)-1,4-diaminobutan in Form weißer Nadeln vom Schmelzpunkt 59 bis 610C.
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Beispiel 8
N- (3,3-bis-(2'-Methoxyethoxy>propy1)-1,4-diaminobutan Eine Mischung aus 44 g 1,4-Diaminobutan und 131,7 g ß-Propionaldehyd-2-methoxyethylacetal (86 % Gewicht/Gewicht) wurde 6O Stunden in 150 ml trockenem Ethanol unter Rückfluß erhitzt. Die Isolierung des Produkts nach dem Verfahren des Beispiels 3 ergab nach der Destillation im Vakuum 21,3 g rohes N-(3,3-bis- (2 '-Me thoxye thoxy }-propyl) -1 ,4-diaminobutan. Nach zweimaliger Destillation im Vakuum erhielt man N-(3,3-bis-(2'-Methoxyethoxy)-propyl) -1,4-diaminobutan als farbloses Öl vom Siedepunkt 88 bis 90°C/0,1 mm.
Beispiel 9 N- (3,3-Diethoxypropyl)-1,5-diaminopentan
Eine Mischung aus 51 g 1,5-Diaminopentan und 91,5 g 1,1-Diethoxy-3-chlorpropan (91 % Gewicht/Gewicht) in 120 ml trockenem Ethanol wurde 60 Stunden unter Rückfluß erhitzt. Das Rohprodukt wurde wie in Beispiel 3 isoliert. Die Destillation unter verringertem Druck mit nachfolgender nochmaliger Destillation ergab 21,5 g N-(3,3-Diethoxypropyl)-1,5-diaminopentan als farbloses Öl vom Siedepunkt 96 bis 98°C/O,O2 mm.
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Beispiel 10
Ν,Ν'-bis-(3,3-Diethoxypropyl)-1,2-diaminoethan Eine Mischung aus 15 g 1,2-Diaminoethan und 91,5 g 1,1-Diethoxy-3-chlorpropan (91 % Gewicht/Gewicht) wurde 60 Stunden in 1OO ml trockenem Ethanol unter Rückfluß erhitzt. Nach der Isolation unter Anwendung des üblichen Verfahrens wurde das Rohprodukt destilliert. Man erhielt ein gelbes Öl vom Siedepunkt 140 bis
160°C/1 bis 2 mm, das dann unter verringertem Druck nochmals destilliert wurde. Ausbeute 3,2 g N,N'-bis-(3,3-Diethoxypropyl)-1,2-diaminoethan als hellgelbes öl.
sch:bü
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-u-
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Claims (3)

  1. UEXKULL & -5TOLBi=RG
    BESELERSTI-A=J^F 4 2000 HAMBURG 52
    PATENTANWÄLTE
    DR. J.-D. FRHR. von UEXKÜLL DR. ULRICH GRAF STOLBERG DIPL.-ING. JÜRGEN SUCHANTKE
    Nicholas International Ltd.
    33 Albert Road
    Melbourne, Victoria 3004 Australien
    (Prio: 3. März 19 78
    GB 8656/78 - 15570)
    Hamburg, 28. Februar 1979
    Acetale und Hemiacetale von Aminoaldehyden und diese enthaltende therapeutische Zubereitungen
    Patentansprüche
    1 .J Therapeutische Zubereitung für die Hemmung der Zellproliferation, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine oder mehrere hydrolysierbare Acetale und Hemiacetale von Aminoaldehyden der allgemeinen Formel 1 enthält
    R(NHA1)r NHA2CHO
    (D
    12 3
    in der R Wasserstoff oder -A CHO bedeutet, A , A und A unabhängig voneinander zweiwertige Alkylengruppen und r = 0 oder eine ganze Zahl darstellen, sowie gegebenenfalls pharmakologisch geeignete Träger oder Streckmittel.
    909837/0682
  2. 2. Therapeutische Zubereitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie Acetale der allgemeinen Formel 4 enthält
    OR3
    R2 (NHA1) NHA2CH<; (4),
    XOR4
    2 3 3 /Or3
    in der R Wasserstoff, -A CHO oder -A CH<^ . bedeutet,
    12 3 0R
    A , A und A unabhängig voneinander zweiwertige Alkylengruppen darstellen, r = O oder eine ganze Zahl ist,
    3 4
    R und R unabhängig voneinander Alkyl- oder Alkylengruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen darstellen, die gegebenenfalls durch Hydroxygruppen, Alkoxygruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder durch Halogenatome sub-
    3 4
    stituiert sind, oder R und R zusammen eine Alkylengruppe mit 2 oder 3 Kohlenstoffatomen bilden.
  3. 3. Therapeutische Zubereitung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie Acetale der allgemeinen Formel 5 enthält
    OR3 R5/NH(CH0) 7,, NH(CH0) O< (5),
    OR ς ^OR3
    in der R Wasserstoff oder -(CH2) CH^ bedeutet,
    OR4 n, m und ρ unabhängig voneinander ganze Zahlen von 2
    bis 12 darstellen, r = 0 oder eine ganze Zahl von 1 bis
    3 4
    3 ist, R und R unabhängig voneinander Alkyl- oder
    909837/06St
    Alkylengruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeuten, die gegebenenfalls durch Hydroxygruppen, Alkoxygruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder durch Halogenatome
    3 4 substituiert sind, oder R und R zusammen eine Alkylengruppe mit 2 oder 3 Kohlenstoffatomen bilden.
    4. Therapeutische Zubereitung nach Anspruch 3, dadurch ge-
    3 4
    kennzeichnet, daß R und R unabhängig voneinander unsubstituierte Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
    3 4
    bedeuten, oder R und R zusammen die Ethylengruppe bilden .
    5. Hydrolysierbare Acetale und Hemiacetale von Aminoaldehyden gemäß Anspruch 1, ausgenommen solche der allgemeinen Formel 5 gemäß Anspruch 3, in der
    5 3 4
    (a) R Wasserstoff, r = O, m = 2 oder 4 und R und R
    beide die Ethy!gruppe darstellen;
    (b) R5 = -(CH0) -CH^
    2P \ 4
    OR
    r = 1, m = 3 bis 6 und m und ρ beide 2 oder 3 sind oder
    OC2H5
    (c) R5 = -(CH9)^-CHC;
    OC2H5
    r=1,n=9,m=2 und R3 und R4 beide die Ethylgruppe darstellen.
    909837/0652
    6. Hydrolysierbare Acetale und Hemiacetale von Aminoaldehyden gemäß Anspruch 1 mit der allgemeinen Formel 1A
    H2NA1NHA2CHO (1A)
    1 2
    in der A und A unabhängig voneinander zweiwertige Alkylengruppen sind.
    7. Acetale nach Anspruch 6 der allgemeinen Formel 4A
    1 2 ^-Or3
    Η,ΝΑ NHA Öler . (4A)
    1 2
    in der A und A unabhängig voneinander zweiwertige
    3 4
    Alkylengruppen und R und R unabhängig voneinander Alkyl- oder Alkylengruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeuten, die gegebenenfalls durch Hydroxygruppen, Alkoxygruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder durch
    3 4
    Halogenatome substituiert sind, oder R und R zusammen eine Alkylengruppe mit 2 oder 3 Kohlenstoffatomen darstellen.
    8. Acetale nach Anspruch 7 mit der allgemeinen Formel 5A
    H2N (CH2 )nNH (CH2 J1nCHC^ 4 (5A)
    OR
    in der η und m unabhängig voneinander ganze Zahlen von
    3 4
    2 bis 12 und R und R unabhängig voneinander Alkyl- oder Alkylengruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen darstellen, die gegebenenfalls durch Hydroxygruppen,
    909837/0052
    Alkoxygruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder durch
    3 4 Halogenatome substituiert sind, oder R und R zusammen
    eine Alleylengruppe mit 2 oder 3 Kohlenstoffatomen bedeuten«
    9. Acetale nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß R
    4
    und R unabhängig voneinander unsubstituierte Alkylgrup-
    3 4
    pen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder R und R zusammen die Ethylengruppe darstellen.
    909837/06S2
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US5374658A (en) * 1988-10-26 1994-12-20 Ortho Phamaceutical Corporation Use of oxidized polyamines, especially NN'-bis-(3-propionaldehyde)-1-4-diaminobutane (spermine dialdehye) in graft treatment

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