DE29917645U1 - Gassackmodul - Google Patents
GassackmodulInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R21/00—Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
- B60R21/02—Occupant safety arrangements or fittings, e.g. crash pads
- B60R21/16—Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags
- B60R21/20—Arrangements for storing inflatable members in their non-use or deflated condition; Arrangement or mounting of air bag modules or components
- B60R21/217—Inflation fluid source retainers, e.g. reaction canisters; Connection of bags, covers, diffusers or inflation fluid sources therewith or together
- B60R21/2171—Inflation fluid source retainers, e.g. reaction canisters; Connection of bags, covers, diffusers or inflation fluid sources therewith or together specially adapted for elongated cylindrical or bottle-like inflators with a symmetry axis perpendicular to the main direction of bag deployment, e.g. extruded reaction canisters
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Description
GmbH & Co. KG 5.Oktober 1999
Industriestraße 20 D-73553 Alfdorf
Unser Zeichen: T 9108 DE da/Ts
Gassackmodul
Die Erfindung betrifft ein Gassackmodul für ein Insassen-Rückhaltesystem, mit einem Gehäuse und einem Gassack.
In herkömmlichen Gassackmodulen wird der Gassack durch eine in
den Gassack eingebrachte Einlegeplatte mit dem Gehäuse verbunden, welche durch geeignete Mittel am Gehäuse befestigt wird, wobei der Gassack zwischen der Einlegeplatte und dem Gehäuse gehalten wird.
Diese Einlegeplatte muß nach dem Einlegen in den Gassack in bezug auf das Gehäuse justiert und in einem separaten Arbeitsgang mit diesem
verbunden werden. 25
Der Erfindung stellt sich die Aufgabe, die Befestigung eines
Gassackes an einem Gehäuse eines Gassackmoduls zu vereinfachen und
kostengünstiger zu gestalten.
Dieses Ziel wird dadurch erreicht, daß das Gehäuse ein im Inneren des Gassackes angeordnetes Gassack-Halteteil aufweist, das mit dem Gehäuse einstückig ausgebildet ist. Ein integraler Teil des Gehäuses erfüllt demnach die Aufgabe der herkömmlichen Einlegeplatte. Auf diese Weise verringert sich die Zahl der Teile des Gehäuses sowie die Zahl der Arbeitsschritte beim Zusammenbau des Gassackmoduls. Dies
-2-
bedeutet eine Zeit- und damit eine Kostenersparnis beim normalerweise in Handarbeit ausgeführten Zusammenbau des Gassackmoduls.
In einer bevorzugten Ausfuhrungsform der Erfindung weist das Gehäuse außerdem eine Aufnahme für den Gassack im gefalteten Zustand sowie eine Aufnahme für einen Gasgenerator auf. So wird die Zahl der Teile des Gassackmoduls reduziert.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Aufnahme für den Gassack das Gassack-Halteteil bildet. Dies ist eine platzsparende Ausführungsform, da keine zusätzlichen Teile am Gehäuse ausgebildet werden müssen.
Vorteilhafterweise ist der Gassack an am Gassack-Halteteil ausgebildeten Befestigungselementen befestigt, bevorzugt über entsprechende Öffnungen am Gassack. Dies bietet den Vorteil einer einfachen Montage des Gassackes am Gehäuse, wobei die Plazierung der Öffnungen des Gassackes über den entsprechenden Befestigungselementen eine vorläufige Fixierung des Gassackes bis zu seiner endgültigen Befestigung ermöglicht. Durch entsprechende Auslegung von Größe und Anzahl der Befestigungselemente ist eine Verteilung der Belastung des Gassackes möglich, so daß ein Ausreißen des Gassackes verhindert wird.
Zu diesem Zweck eignet sich besonders die Verwendung von Befestigungsbolzen, die an der Gassackaufnahme ausgebildet sein können.
Die bevorzugte Weise zur Befestigung des Gassackes am Gehäuse stellt das Verschmelzen der Befestigungselemente am Gehäuse dar.
In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung besitzt der Gassack eine Abdeckung mit Öffnungen zur Befestigung an den Befestigungselementen des Gassack-Halteteils. Die Abdeckung hält den Gassack in seinem gefalteten Zustand zusammen und dient auch als Schutz vor Verschmutzung und Beschädigung. Die Abdeckung läßt sich an den Befestigungselementen des Gassack-Halteteils anbringen, so daß keine zusätzliche Befestigung für die Abdeckung vorgesehen werden
muß. Die Befestigung der Abdeckung kann in einem Arbeitsgang mit der Befestigung des Gassackes erfolgen.
Das Gehäuse besteht vorzugsweise aus einem geeigneten Kunststoff, der z.B. in einem Spritzgußverfahren so bearbeitet werden kann, daß sämtliche Teile des Gehäuses in einem Arbeitsgang gefertigt werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform, mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen. In diesen zeigen:
- Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Gassackmodul von unten gesehen,
- Fig. 2 einen Schnitt durch ein erfindungsgemäßes Gassackmodul, 15
- Fig. 3 ein erfindungsgemäßes Gassackmodul von der Seite gesehen,
- Fig. 4 ein erfindungsgemäßes Gassackmodul von vorne gesehen, 20
- Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie C-C aus Fig. 2 durch ein erfindungsgemäßes Gassackmodul und
- Fig. 6 ein erfindungsgemäßes Gassackmodul von hinten gesehen. 25
Die Figuren zeigen ein erfindungsgemäßes Gassackmodul 10 in einer bevorzugten Ausführung. Das Gassackmodul 10 enthält ein Gehäuse 12, einen Gassack 14 und einen Gasgenerator 16. Das Gehäuse 12 weist ein Gassack-Halteteil 18 auf, das so geformt ist, daß es auch als Aufnahme 20 des Gassackes dient. Das Halteteil 18 ist als eine in etwa rechteckige Schale ausgebildet. In der Mitte der Unterseite 22 dieser Schale ist eine Öffnung 24 vorgesehen, die als Einströmöffnung des Druckgases vom Gasgenerator 16 in den Gassack 14 dient. Diese Öffnung 24 ist von Befestigungselementen, bevorzugt von Befestigungsbolzen 26, zur Befestigung des Gassackes 14 umgeben.
Die Einströmöffnung des Gassackes 14, durch die bei der Aktivierung des Gassackmoduls das Druckgas in den Gassack 14 strömt,
S * *ΦΦ
····<· &phgr; &phgr; &phgr;&phgr;&phgr; + jt_ ^ &Lgr;&Lgr;&iacgr; *C 1C ··
&iacgr; &pgr;*·., &iacgr; &eegr; ....
-4-ist
von Befestigungsöffnungen 28 umgeben.
von Befestigungsöffnungen 28 umgeben.
Der Gassack 14 weist weiterhin eine Abdeckung 30 aus
Gassackgewebe oder einem anderen geeigneten Material auf, die sich über den gefalteten Gassack 14 erstreckt und diesen vor Beschädigung oder Verschmutzung schützt. An den Rändern dieser Abdeckung 30 befinden sich ebenfalls Öffnungen.
Unterhalb der Einströmöffnung 24 weist das Gehäuse 12 eine röhrenförmige Aufnahme 32 für den Gasgenerator 16 auf.
Der Zusammenbau des Gassackmoduls 10 wird im folgenden beschrieben. Als erster Schritt wird das Gassack-Halteteil 18 durch die Einströmöffnung des Gassackes 14 in den Gassack 14 eingelegt. Das Gassack-Halteteil 18 wird so plaziert, daß sich die Befestigungsbolzen 26 durch die Befestigungsöffnungen 28 im Gassack 14 erstrecken. Auf diese Weise ist der Gassack 14 vorläufig am Gehäuse 12 fixiert. Die Gasgenerator-Aufnahme 32 ragt aus dem Gassack 14 heraus. Als nächster Schritt wird der Gassack 14 gefaltet und in der Gassackaufnahme 20 angeordnet (Fign. 4 bis 6).
Die Gewebeabdeckung 30 wird über dem gefalteten Gassack 14 angeordnet, und ihre Öffnungen werden über die Befestigungsbolzen 26 gestülpt.
25
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Zur Befestigung des Gassackes 14 und der Gewebeabdeckung 30 werden nun die aus dem Kunststoffmaterial des Gehäuses 12 bestehenden Befestigungsbolzen 26 mit einem geeigneten Werkzeug verschmolzen, so daß der Gassack 14 fest am Gehäuse 12 befestigt ist.
30
30
Während des Verschmelzens ändern die Befestigungsbolzen 26 ihre
Form derart, daß sich die Befestigungsöffnungen 28 des Gassack 14 auch während dessen Entfaltung nicht vom Gassack-Halteteil 18 lösen können. Die Befestigungsbolzen 26 können auch mit dem Gassackgewebe verschmolzen werden.
Da die Befestigungsbolzen 26 an der Unterseite der Gassackaufnahme 20 von deren Kante nach innen versetzt angeordnet
sind, ist eine ausreichende Gasdichtigkeit der Verbindung von Gassack 14 und Gehäuse 12 gewährleistet, da das Gassackmaterial während der Entfaltung des Gassackes 14 an die Kanten der Gassackaufnahme 20 angepreßt wird.
Abschließend wird nun der Gasgenerator 16, vorzugsweise ein Rohrgasgenerator, in die Gasgeneratoraufnahme 32 eingeschoben. Der Gasgenerator weist an einem Ende 34 eine Schulter 38 und ein Gewinde 40 auf. Der Gasgenerator 16 wird so weit in die Gasgeneratoraufnahme 32 eingeschoben, daß die Schulter 38 in Kontakt mit der Wand 42 kommt. Dann wird der Gasgenerator 16 z. B. mit einer Mutter 44 mit dem am Gasgenerator 16 ausgebildeten Gewinde 40 verschraubt und so am Gehäuse 12 befestigt. Auf diese Art ist die Lage des Gasgenerators 16 im Bezug zur Einströmöffnung 24 des Gehäuses 12 vorgegeben.
Eventuell können weitere Befestigungselemente vorgesehen sein, um das zweite Ende der Aufnahme 32 gasdicht abzuschließen.
Claims (6)
1. Gassackmodul für ein Insassen-Rückhaltesystem, mit einem Gassack (14) und einem Gehäuse (12), dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (12) ein im Inneren des Gassackes (14) angeordnetes Gassack- Halteteil (18) aufweist, das mit dem Gehäuse (12) einstückig ausgebildet ist.
2. Gassackmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (12) außerdem eine Aufnahme (20) für den Gassack (14) im gefalteten Zustand und eine Aufnahme (28) für einen Gasgenerator (16) aufweist.
3. Gassackmodul nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (20) des Gassackes (14) auch das Gassack-Halteteil (18) bildet.
4. Gassackmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gassack-Halteteil (18) Befestigungselemente (26) aufweist und daß der Gassack (14) den Befestigungselementen (26) entsprechende Befestigungsöffnungen (30) aufweist.
5. Gassackmodul nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, daß der Gassack (14) durch Verschmelzen der Befestigungselemente (26) am Gehäuse (12) befestigt ist.
6. Gassackmodul nach einem der Ansprüche 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Gassack (14) eine Abdeckung (32) mit Öffnungen zur Befestigung an den Befestigungselementen (26) des Gassackhalteteils (18) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29917645U DE29917645U1 (de) | 1999-10-06 | 1999-10-06 | Gassackmodul |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29917645U DE29917645U1 (de) | 1999-10-06 | 1999-10-06 | Gassackmodul |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29917645U1 true DE29917645U1 (de) | 2000-02-17 |
Family
ID=8079947
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29917645U Expired - Lifetime DE29917645U1 (de) | 1999-10-06 | 1999-10-06 | Gassackmodul |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29917645U1 (de) |
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1999
- 1999-10-06 DE DE29917645U patent/DE29917645U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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