DE29915875U1 - Straßenfertiger - Google Patents
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Description
GRÜNECKER, KINKELDEY, ISTiÖGfcMAIF: "ScSCPUAMblBÄUSSER
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ANWALTSSOZI ETAT MAXIMIUANSTRASSE 58 D,80538 MÜNCHEN GERMANY Anmelder:
JOSEPH VOEGELE AG
NECKARAUER STR. 168-228 68146 MANNHEIM
RECHTSANWÄLTE
MÜNCHEN
DR. HELMUT EICHMANN
GERHARD BARTH
DR. ULRICH BLUMENRÖDER, LLM.
CHRISTA NIKLAS-FALTER
DR. MAXIMILIAN KINKELDEY, LLM.
SONJA SCHÄFFLER
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PATENTANWÄLTE
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AUGUST GRÜNECKER
DR. GUNTER BEZOLD
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Straßenfertiger
MAXIMIUANSTRASSE 58 D-805.3A MÜNCHEN KAISEg-WJLJ^LM-R^G 13. .&zgr;-&Bgr;,&Ogr;^ KOL]M
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Die Erfindung betrifft einen Straßenfertiger der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art.
Da sich bei einem Straßenfertiger das Einfüllende des Bunkers für das Einbaugut in Arbeitsfahrtrichtung vor und oberhalb des vorderen Endes des Fahrwerks befindet, ;fällt oftmals Einbaugut auf das Planum. Auch können beim Befüllen des Bunkers von dem Lieferfahrzeug Verschmutzungen oder Steine aus den Reifen auf dem Planum liegen bleiben. Das Fahrwerk wird durch solche auf dem Planum liegende Verunreinigungen verschmutzt bzw. beim Überfahren größerer Haufen nach oben verlagert, so daß gegebenenfalls in der eingebauten Deckenschicht Markierungen entstehen. Aus diesem Grund werden in der Praxis Materialabstreifer am Chassis vor den Fahr- » werkshälfte eingebaut. Dies ist bekannt aus dem Prospekt VÖGELE-SUPER 1800, herausgegeben von der Firma Josef Vögele unter der Registrier-Nr. 2374/9/5.96 -{Deckblatt des Prospekts). An einem nach unten hängenden Querträger des Chassis sind nach hinten auskragende Konsolen angeschweißt, an denen die Materialabstreifer montiert sind. Die Materialabstreifer sollen die Fahrspuren weitestgehend frei halten. Jedoch werden die Materialabstreifer bei Kippbewegungen des Chassis angehoben, so daß dann auch größere Haufen passieren können, bzw. abgesenkt und in das Planum gedrückt. Beim Verladen des Straßenfertigers mit Auffahrrampen, beispielsweise auf bzw. von einem Tieflader, stören die Materialabstreifer. Sie müssen meist abgebaut werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Straßenfertiger der eingangs genannten Art bezüglich der Funktion der Materialabstreifer zu verbessern.
Die gestellte Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Der direkt an der Fahrwerkshälfte angeordnete Materialabweiser macht eventuelle Bewegungen relativ zum Chassis mit. Diese Voraussetzung erfüllt der Materialabwei-
ser, wenn er entweder in einer festen Zuordnung zum Träger montiert oder zumindest in seinem Bewegungsweg nach unten begrenzt ist.. Diese Zuordnung kann so gewählt sein, daß der Materialabweiser auf dem Planum streift oder mit einem vorbestimmten, kleinen Abstand darüber hinweggeführt wird. Die Laufspuren der der Fahrwerkshälften werden so zuverlässig frei gehalten. Bei einem Raupenfahrwerk ist der Materialabweiser am Raupenträger gelagert. Bei einem Radfahrwerk hingegen am Träger des oder der Vorderräder.
Wenn der Materialabweiser selbsttätig höhenbeweglich am Träger abgestützt ist, kann er - falls erforderlich - an einem Hindernis selbsttätig hochsteigen und dann wieder absinken.
Baulich einfach und robust ist der Materialabweiser am Quersteg eines Tragbügels angebracht, der um eine horizontale Schwenkachse des Trägers auf- und abschwenken kann. Der Träger schiebt den Materialabweiser vor sich her, wobei durch dessen Einstellung und Lagerung eine gute Abstreifwirkung erzielbar ist.
Zweckmäßig wird die Beweglichkeit des Materialabweisers in Absenkrichtung in wenigstens einer Höhenlage relativ zum Träger begrenzt. Dies bedeutet, daß der Materialabweiser beispielsweise einen bestimmten und einstellbaren Abstand zum Planum einhält und ggfs. auftretenden Relativbewegungen des Trägers relativ zum Chassis folgt, oder daß der Materialabweiser sogar in einer Höhenlage gehalten wird, in der er keine Abweisefunktion mehr erbringt, was unter bestimmten Arbeitsbedingungen zweckmäßig sein kann, oder sogar in eine Höhenlage einstellbar ist, wie sie zum Auf- und Abfahren des Straßenfertigers auf einem bzw. von einem Tieflader zweckmäßig ist, um den Auf- und Abladevorgang nicht zu behindern oder dabei nicht beschädigt zu werden. Die letztere Funktion wird hier ohne Abbau des Materialabweisers erzielt.
Der Materialabweiser läßt sich in der wenigstens einen gewünschten Höhenlage einfach mit einer Sperrklinke halten, die einen Sperrfortsatz des Tragbügels untergreift, sobald sie in die Sperrposition überführt ist.
Besonders zweckmäßig wird der Materialabweiser mittels der Sperrklinke in der für den Transport bzw. für das Verladen zweckmäßigen Position festgelegt. Sobald die Sperrklinke wieder in ihre Passivstellung überführt ist, kann der Materialabweiser unter seinem Eigengewicht um die Schwenkachse am Träger wieder in die Arbeitsposition zurückkehren. Die Arbeitsposition kann durch die einstellbare Anschlagvorrichtung am Tragbügel eingestellt werden. Aus der Arbeitsposition bleibt der Materialabweiser dennoch nach oben auslenkbar.
Zweckmäßig wird die Sperrklinke an einer Führungsbahn am Träger geführt und in ihrem Verstellhub durch den Eingriff der Schwenkachse des Haltebügels in das Langloch begrenzt. Es ist dadurch deutlich fühlbar, wenn die Sperrklinke ihre Sperrstellung bzw. Passivstellung eingenommen hat. Die Betätigung der Sperrklinke ist bequem mittels des Stellhebels durchführbar, der am Raupenträger an günstig zugänglicher Stelle positioniert ist.
Um zu vermeiden, daß die Sperrklinke unterfahr- oder betriebsbedingten Erschütterungen selbsttätig in die Sperrstellung gelangt und die Funktion des Materialabweisers beeinträchtigt, kann die Sperrklinke durch eine Feder in Richtung auf ihre Passivstellung beaufschlagt sein.
Eine besonders gute Abstreiffunktion wird erzielt, wenn ein erheblicher Höhenbereich des Materialabweisers als biegeelastische Schürze ausgebildet ist, die eine unterseitige Schableiste trägt. Damit wird die Gefahr verhindert, daß evtl. Hindernisse im Planum, z.B. Kanaldeckel, oder dergleichen, durch den Materialabweiser beschädigt werden oder den Materialabweiser beschädigen. Die Biegeelastizität der Schürze, ihr Federungsverhalten und ihre Anstellung zum Planum können in einem weiten Bereich variiert werden. Es ist denkbar, anstelle einer biegeelastischen Schürze eine weitgehend steife Schürze vorzusehen.
Wenn die Schürze aus mindestens einer Gummiplatte oder einem Federblech besteht, lassen sich durch deren Härten, Stärken und den Zwischenabstand die Elastizität und damit die Schabwirkung des Materialabweisers vorherbestimmen bzw. verändern.
Um die Laufspuren zuverlässig freizuhalten, empfiehlt es sich, die Materialabstreifer schräg gegenüber der Ärbeitsfahrtrichtung anzuordnen, so daß sie pflugartig auf dem Planum liegende Haufen oder Fremdkörper nach innen zwischen die beiden Raupenketten verlagern. Eine Anstellung im entgegengesetzten Sinn ist möglich, beispielsweise um auch Fremdkörper nach außen dorthin zu verlagern, wo sie vor dem Einbau der Deckenschicht vom Personal entfernt werden können. Auch eine pflugartige Ausbildung des Materialabweisers kann zweckmäßig sein.
Im Kern besteht die Erfindung darin, den für bestimmte Einsatzbedingungen wichtigen Materialabweiseram Träger der Fahrwerkshälften anzuordnen, d.h., der Maschinenkomponente zuzuordnen, für die die Abweiswirkung eigentlich gebraucht wird, und die dem Verlauf des Planums folgen muß, wobei darauf abgestellt wird, den Materialabweiser ggfs. Bewegungen des Fahrwerks mitmachen zu lassen. Die bewegliche Anordnung des Materialabweisers am Träger hat dabei den wichtigen Vorteil, den Materialabweiser ohne Abbau beim Verladen des Straßenfertigers in eine unkritische Passivstellung bringen und in dieser halten zu können. Solche Passivstellungen lassen sich auch für Betriebsbedingungen nutzen, bei denen der Materialabweiser nicht gebraucht oder unerwünscht ist.
Anhand der Zeichnung werden Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Perspektivansicht eines Straßenfertigers,
Fig. 2 den Vorderteil des Straßenfertigers von Fig. 1 in größerem Maßstab,
Fig. 3 ein Detail aus Fig. 2 in vergrößertem Maßstab,
Fig. 4 einen Vertikalschnitt in Fig. 3,
Fig. 5 eine Draufsicht zu Fig. 2, und
Fig. 6 eine Ansicht des Details der Fig. 5 in einer Ansicht in Fig. 5 von oben.
Ein Straßenfertiger F weist in Fig. 1 ein Chassis 1 mit einem Fahrwerk R auf, im gezeigten Fall ein Raupenfahrwerk. Auf dem Chassis 1 ist am in Arbeitsfahrtrichtung vorderen Ende ein Bunker B für Einbaugut vorgesehen, der von einer Einfüllseite E her befüllt wird. Auf dem Chassis 1 befindet sich eine Primärantriebsquelle 2 und hinter dieser ein Führerstand 3.
Das Raupenfahrwerk R weist an beiden Längsseiten des Chassis 1 in jeweils einer Fahrwerkshälfte einen längsliegenden Träger T auf, der höhenbeweglich oder pendelnd am Chassis 1 abgestützt sein kann. Der Träger T trägt auf Kettenrädern eine Raupenkette K. An jedem Träger T ist in Arbeitsfahrtrichtung vor dessen Raupenkette K ein Materialabweiser M angeordnet. Gemäß Fig. 2 ist der Materialabweiser M an einem Quersteg 4 eines U-förmigen Haltebügels 5 angebracht. Ferner ist eine in Fig. 6 deutlicher gezeigte, verstellbare Anschlagvorrichtung vorgesehen, mit der eingestellt wird, wie weit der Materialabweiser relativ zum Träger T absinken kann. Der Haltebügel 5 ist um eine in etwa horizontale Schwenkachse 6 am Träger T schwenkbar gelagert. Von einer am Träger T vorgesehenen Sperrvorrichtung V ist in Fig. 2 ein Stellhebel 7 erkennbar. Der Materialabweiser M besitzt eine am Quersteg 4 hängende, bei dieser Ausführungsform biegeelastische, Schürze 8, die am unteren Randbereich eine nach unten und gegebenenfalls beidendig vorstehende Abstreifleiste 9 trägt. Der Materialabweiser M ist zweckmäßigerweise gegenüber der Arbeitsfahrtrichtung schräg angestellt, derart, daß er auf dem Planum liegendes Material nach innen zwischen die Raupenketten K verlagert und die Laufspuren der Raupenketten K freihält.
Bei einem Radfahrwerk (nicht gezeigt) wäre der Materialabweiser M analog am Träger T des oder der Vorderräder (s. Vorderrad 23 in Fig. 1) gelagert.
Der Detailaufbau des Materialabweisers M ist in Fig. 3 und Fig. 4 erkennbar. Die Schürze 8 ist bei dieser Ausführungsform von zwei Gummiplatten 10 oder Federblechen gebildet, die austauschbar mittels Halteleisten 11 und Befestigungselementen 12 am Quersteg 4 festgelegt sind. Die Abstreifleiste 9 ist ebenfalls mit Befestigungselementen 12 festgelegt. Die Sperrvorrichtung V weist eine Ausführungsform an der Innenseite des Bügels 5 angeordnete Sperrklinke 14 auf, die mittels des Stellhebels 7 in Fig. 3 nach links und rechts verstellbar ist. Die horizontale Schwenkachse 6 wird beispielsweise durch Befestigungselemente gebildet, die in den Träger T (in Fig. 3 nicht gezeigt) eingebracht sind. Femer ist an einem Schenkel des Haltebügels 5 ein Sperrvorsprung 13 vorgesehen, der nach innen in den Bewegungsweg der Sperrklinke 14 ragt, die zur Zusammenarbeit mit dem Sperrfortsatz 13 ein hakenartig gestaltetes Ende 14 besitzt.
Gemäß Fig. 5 und Fig. 6 ist die Sperrklinke S auf einer Führungsbahn 17 des Trägers T in etwa horizontal verschiebbar geführt. Ferner ist in der Sperrklinke S ein Langloch 16 vorgesehen, das von der horizontalen Schwenkachse 6 bzw. dem einen der diese bildenden Befestigungselemente durchsetzt wird und eine Stellhubbegrenzung für die Sperrklinke S bildet. Die Stellhubbegrenzung könnte jedoch auch auf andere Weise bewerkstelligt werden. Gemäß Fig. 6 ist als weitere und verstellbare Anschlagvorrichtung in einem Steg 18 des Raupenträgers T eine hier in etwa horizontale Stellschraube 19 verschraubbar und mit einer Kontermutter 21 feststellbar, die einen Anschlag 20 bildet, der die tiefste Lage des Materialabweisers M definiert.
Mehrere Funktionsweisen des Materialabweisers M sind möglich. Sofern die die horizontale Schwenkachse 6 definierenden Befestigungselemente entsprechend lose angebracht sind und die Stellschraube 19 zurückgestellt ist, kann sich der Materialabweiser M unter seinem Eigengewicht um die horizontale Schwenkachse so verstellen, daß die Schableiste 9 stets das Planum berührt. Bei dieser Funktion ist die Sperrklin-
ke S in die in Fig. 6 gezeigte, rechte Endstellung gebracht, in der sie gegebenenfalls durch eine nicht gezeigte Rückstellfeder gehalten wird.
Durch entsprechendes Verschrauben der Stellschraube 19 läßt sich die tiefstmögliche Schwenkstellung des Materialabweisers am Träger T einstellen, derart, daß er beispielsweise mit der Abstreifleiste 9 einen vorbestimmte Abstand zum Planum einhält oder mit wählbarem Druck aufsteht.
Wird der Materialabweiser M nicht benötigt, oder ist der Straßenfertiger zu verladen, wobei er z.B. über Laderampen auf einen Tieflader auffährt oder von diesem abfährt, dann wird zuvor der Materialabweiser M angehoben, bis sich der Sperrfortsatz 13 oberhalb des hakenartigen Endes 14 befindet, und wird mittels des Stellhebels 7 die Klinke S in die linke Endstellung verstellt, in der das hakenartige Ende 14 unter den Sperrfortsatz 13 greift. Dadurch verbleibt der Materialabweiser M angehoben, bis die Sperrklinke S wieder in die in Fig. 6 gezeigte Stellung zurückverstellt ist.
Alternativ wäre es denkbar, zum Verstellen des Materialabweisers und auch zu seiner Feststellung in einer bestimmten Höhenposition (auch zum Transport des Straßenfertigers) einen anderen Hilfsantrieb vorzusehen, z.B. einen Hydraulikzylinder, einen Federspeicher, oder dergleichen, oder einem Seilzug oder ein Gestänge 21 (Fig. 1) zur Betätigung beispielsweise vom Führerstand 3 aus.
Gemäß Fig. 5 ist der Materialabweiser M gegenüber der Arbeitsfahrtrichtung 15 schräg angestellt, um auf dem Planum liegendes Material nach innen zwischen die Raupenketten K zu verlagern. Es ist möglich, diese Anstellung umzukehren, so daß auf dem Planum liegendes Material nach außen verlagert wird. Auch eine Pflugform (gestrichelt bei 22 in Fig. 5 angedeutet) ist möglich.
Die Dicke der Gummiplatten 8 ist wählbar, wie auch ihre Anzahl. Anstelle von Gummiplatten könnten auch andere biegeelastische oder sogar steife Elemente zum Ausbilden der Schürze 8 verwendet werden. Auch als Abstreifleiste 9 könnte ein ela-
stischer Körper benutzt werden. Die Schürze 8 mit der Abstreifleiste 9 definieren bei der gezeigten Ausführungsform im wesentlichen eine rechteckige Form. Andere Formen des Materialabweisers sind jedoch möglich.
Der Materialabweiser 4 kann so eingestellt werden, daß er im wesentlichen vertikal zum Planum orientiert ist. Denkbar sind jedoch auch Anstellungen, bei denen die Schürze 8 mit der Abstreifleiste 9 nach unten schräg zum Planum gegen die Arbeitsfahrtrichtung zurückweicht oder schräg nach vorne steht. Um die Abweisefunktion einstellen zu können, könnte beispielsweise am Quersteg 4 ein Ballastgewicht angebracht werden, oder könnte, um den Auflagedruck des Materialabweisers zu verringern, eine Hebefeder oder dergleichen vorgesehen sein, die den Materialabweiser nach oben beaufschlagt.
Der Materialabweiser M ist aus mehreren, lösbar miteinander verbundenen Komponenten zusammengesetzt, die sich leicht ersetzen lassen. Schließlich läßt sich der Materialabweiser nur nach Lösen der die horizontale Schwenkachse 6 definierenden Befestigungselemente zusammen mit der Sperrklinke S abnehmen.
Claims (15)
1. Straßenfertiger (F) mit einem Rad- oder Raupen-Fahrwerk (R), das an jeder Längsseite des Chassis (1) des Straßenfertigers (F) eine Fahrwerkshälfte aufweist, und mit einem Materialabweiser (M) vor jeder Fahrwerkshälfte, dadurch gekennzeichnet, daß der Materialabweiser (M) direkt an der Fahrwerkshälfte gelagert ist.
2. Straßenfertiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Raupenfahrwerk (R) mit jeweils einem mit einer Raupenkette (K) bestückten Raupen- Träger (T) in der Fahrwerkshälfte der Materialabweiser (M) am Raupen-Träger (T) gelagert ist.
3. Straßenfertiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Radfahrwerk (K) mit jeweils wenigstens einem Vorderrad und wenigstens einem Hinterrad in der Fahrwerkshälfte der Materialabweiser an einem Rad-Träger (T) des wenigstens einen Vorderrads (23) gelagert ist.
4. Straßenfertiger nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Materialabweiser (M) am Träger (T) selbsttätig höhenbeweglich abgestützt ist.
5. Straßenfertiger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Materialabweiser (M) an einem im Abstand vor der Raupenkette (K) bzw. dem Vorderrad positionierten Quersteg (4) eines am Träger (T) um eine horizontale Schwenkachse (6) schwenkbaren Tragbügels (5) angebracht ist.
6. Straßenfertiger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Materialabweiser (M) in Absenkrichtung in wenigstens einer Höhenlage relativ zum Träger (T) festsetzbar ist.
7. Straßenfertiger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Träger (T) eine Sperrklinke (S) zwischen einer Passivstellung und einer Sperrstellung, vorzugsweise in etwa horizontal, verschiebbar angeordnet ist, und daß am Tragbügel (5) ein Sperrfortsatz (13) vorgesehen ist, an dem die Sperrklinke (S) in der Sperrstellung angreift und wenigstens eine in Absenkrichtung um die Schwenkachse (6) begrenzte Höhenlage des Materialabweisers definiert.
8. Straßenfertiger nach Anspruch 6, daß eine verstellbare Anschlageinrichtung (18, 19, 20, 21) für eine tiefstmögliche Absenk-Höhenlage des Materialabweisers (M) vorgesehen ist, vorzugsweise eine am Träger (T) abgestützte, am Tragbügel (5) angreifende Verstellschraube (19, 20).
9. Straßenfertiger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (5) bei bis oberhalb der relativen Höhenlage angehobenem Materialabweiser (M) unter den Sperrfortsatz (13) bringbar ist.
10. Straßenfertiger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (S) an einer trägerfesten Führungsbahn (17) und mit einem den Verstellhub der Sperrklinke (S) begrenzenden Langloch (6) an der Schwenkachse (6) des Tragbügels (5) geführt ist und einen in beiden Endstellungen frei zugänglichen Stellhebel (7) aufweist.
11. Straßenfertiger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Materialabweiser (M) eine am Quersteg hängend angebrachte, biegeelastische Schürze (8) aufweist, an deren unteren Randbereich eine, vorzugsweise nach unten vortretende, Schableiste (9) angebracht ist.
12. Straßenfertiger nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schürze (8) eine oder mehrere parallele, vorzugsweise zwei beabstandete, Gummiplatten (10) oder Federbleche aufweist.
13. Straßenfertiger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schableiste (9) und/oder die Schürze (8), gegebenenfalls mit dem Quersteg (4), austauschbar angeordnet sind.
14. Straßenfertiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Materialabweiser (M) - in einer Draufsicht gesehen - schräg gegen die Fahrtrichtung (15) angestellt ist, vorzugsweise nach innen oder nach außen gegen die Fahrtrichtung (15) zu- rückweichend oder mit der Form eines nach innen und nach außen zurückweichenden Pfluges.
15. Straßenfertiger nach wenigstens einem der vorliegenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ein- und Verstellen des Materialabweisers (M) am Raupenträger (T) ein Hilfsantrieb, z. B. mit einem fernbetätigbaren Seilzug oder einem Gestänge oder einem Aktuator, vorgesehen ist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20000203 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20021023 |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20051007 |
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20070927 |
|
| R071 | Expiry of right |