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DE29913446U1 - Tarnüberzug für Schutzhelme - Google Patents

Tarnüberzug für Schutzhelme

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Publication number
DE29913446U1
DE29913446U1 DE29913446U DE29913446U DE29913446U1 DE 29913446 U1 DE29913446 U1 DE 29913446U1 DE 29913446 U DE29913446 U DE 29913446U DE 29913446 U DE29913446 U DE 29913446U DE 29913446 U1 DE29913446 U1 DE 29913446U1
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DE
Germany
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camouflage cover
camouflage
flap
helmet
cover according
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Expired - Lifetime
Application number
DE29913446U
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Publication of DE29913446U1 publication Critical patent/DE29913446U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H3/00Camouflage, i.e. means or methods for concealment or disguise
    • F41H3/02Flexible, e.g. fabric covers, e.g. screens, nets characterised by their material or structure
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42BHATS; HEAD COVERINGS
    • A42B3/00Helmets; Helmet covers ; Other protective head coverings
    • A42B3/003Helmet covers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Helmets And Other Head Coverings (AREA)

Description

EW 102 68 Gbm
Horst Bräuer, An den Eichen 18, 46419 Isselburg Susanne Hemmer, Dinxperloerstr. 60, 46399 Bocholt 5
Tarnüberzug für Schutzhelme
Beschreibung:
Die Erfindung betrifft einen Tarnüberzug für Schutzhelme, insbesondere der Zugriffseinheiten der Polizei.
Tarnüberzüge, beispielsweise als Tarnnetze ausgeführt, sind aus dem militärischen Bereich bekannt und dienen dem Einstecken natürlichen Tarnmaterials.
Die hier in Rede stehenden Tarnüberzüge dienen dagegen der Abdeckung von häufig weißen Schutzhelmen der Polizei, die in der Dunkelheit beispielsweise deutlich erkennbar sind.
Diese Schutzhelme, insbesondere der Zugriffseinheiten der Polizei, sind regelmäßig mit Funk und Visierhilfen in Form von Noppen versehen, wobei diese Visierhilfe der Anlage der Visiereinrichtung beispielsweise von Präzisionsgewehren dient.
Durch den Tarnüberzug darf die Funktion der Visierhilfe bzw. das Anbringen der Funkausstattung nicht beeinträchtigt werden. Vor diesem Hintergrund wird nach der Erfindung der Tarnüberzug mit zwei seitlichen Klappen zum Abdecken des Helmbereichs mit Funkausstattung versehen, wobei die Klappen wenigstens einen Durchgriff für eine unmittelbare Anlage eines Teils einer Visiereinrichtung oder für ein Durchführen eines Teils der Sprecheinrichtung für ein Einrasten derselben an dem Helm aufweist.
• ·
In Folge der erfindungsgemäßen Maßnahmen ist zunächst der Helm vollständig von dem Tarnüberzug überdeckt, ohne daß es zu Funktionsbeeinträchtigungen durch den Tarnüberzug selbst kommt.
5
Die Beweglichkeit des Visiers bleibt durch den Tarnüberzug
unbeeinflußt. Auch bei einem "Hochschieben" des Visiers verschiebt sich der Tarnüberzug nicht, wodurch auch bei hochgeschobenen Visier der Helm komplett abgedeckt ist. 10
Alternativ, ggfls. zugleich, kann auch der Anschluß der Sprecheinrichtung durch den Durchgriff hindurchgeführt werden und an dem Helm in üblicher Weise verrasten.
Es hat sich weiter als zweckmäßig erwiesen, für die Durchführung eines Teiles der Sprecheinrichtung bzw. eines Teiles der Visiereinrichtung jeweils einen gesonderten Durchgriff vorzusehen. Es kann dann die Form des Durchgriffes an die Form der durchzuführenden Teile jeweils optimal angepaßt sein. Darüber hinaus ist eine Lageoptimierung der Durchbrechung ermöglicht.
In Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß ein Durchgriff nach Art eines Knopfloches ausgebildet ist. Es wird dann der aus einem Gewebe/Gewirke bestehende Tarnüberzug aufgrund der knopflochartigen Vernähung des Randes der Durchbrechung nicht ausfransen.
Für einen guten Sitz des Tarnüberzuges auf den regelmäßig sehr glatten Helmen ist weiter vorgesehen, daß eine Klappe und/oder der Tarnüberzug insgesamt innenliegend an den Außenrändern Flausch- und/oder Hakenbänder für eine Befestigung an entsprechenden Gegenstücken des Schutzhelmes aufweist. Ein paßgenauer Sitz, insbesondere in Verbindung mit entsprechenden Abnähern des Tarnüberzuges ist damit gewährleistet und darüber hinaus eine schnelle und einfache Befestigung und Handhabung.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert, in der lediglich ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist.
In der einzigen Figur 1 der Zeichnung ist ein Tarnüberzug 1 dargestellt, der aus einem kappenförmigen Überzug 2 mit angesetzten Klappen 3 besteht. Angedeutete Nähte 4,5 verleihen dem kappenförmigen Überzug 2 eine der Helmform angepaßte räumliche Ausbildung.
10
Der Tarnüberzug 1 kann aus einem Gewebe, beispielsweise einem Misch-Satin bestehen, insbesondere aus einem Faserstoff aus 50%Bw und 50%PES. Hierbei kommt eine Satin bzw. Atlas-Bindung zum Tragen. Das Flächengewicht beträgt 300 ± 10 g/m2. Durch geeignete Imprägnierung und/oder Wahl der Materialien kann erreicht werden, daß der Tarnüberzug schwer entflammbar ist und darüber hinaus hydrophob und oleophob.
Im Hinblick auf seine Tarnfunktion wird weiter die Farbe Schwarz oder eine andere, dunkle Farbe des Tarnüberzuges bevorzugt.
Alternativ kann ein PES-Gewirke eines Flächengewichte von 3 ± 10 g/m2 verwendet werden, dessen Faserstoff aus 100% Polyester besteht. Eine PVC/PU-Beschichtung kann weiter vorgesehen sein. Hierdurch wird ein hydrophobes Verhalten auch erreicht. Als zweckmäßig hat sich hierbei eine Trikot-Bindung erwiesen.
Generell werden Nähte mit zum Tarnüberzug farblich abgestimmten Garnen durchgeführt. Insbesondere können auch Polyester-/Baumwoll-Umspinnzwirne, einer Qualität von 221 &khgr; detex verwendet werden.
Mittels eines solchen Zwirns ist zweckmäßigerweise die Klappe 3 von dem kappenförmigen Überzug 2 durch eine Naht 6 abgesetzt, ggfls. verbunden.
Die Klappe 3 weist hier zwei Durchgriffe 7,8 auf, wobei der untere Durchgriff 8 einer unmittelbaren Anlage des Visiers dient. Der obere Durchgriff 7 dient dem Durchführen eines Teiles einer Sprecheinrichtung für ein Einrasten derselben an dem Helm.
In Folge dieser Durchgriffe 7,8 ist die volle Funktionalität des Schutzhelmes gewährleistet.
Die Durchgriffe 7,8 können nach Art eines Knopfloches ausgebildet sein. In Folge wird das Gewebe/Gewirke nicht ausfransen. Die Form des Durchgriffes kann jedoch optimal auf die durchzuführenden Teile der Sprecheinrichtung bzw. Visiereinrichtung angepaßt werden.
Die Klappe 3, wie auch hier beim Ausführungsbeispiel der Tarnüberzug 1 insgesamt, weist innenliegend an den Außenrändern 9 Flausch- und/oder Hakenbänder 10 auf, welche 0 mit entsprechenden Gegenstücken am Helm verhakend eine sichere Verbindung ausbilden. Die Befestigung der Flauschund/ oder Hakenbänder am Helm bzw. am Tarnüberzug kann durch Verkleben am Helm bzw. dem Tarnüberzug 1 oder dort auch durch Vernähen erfolgen. Für ein Verkleben kann ein Band, beispielsweise das Flauschband, mit einseitigem Hot-melt-Kleber versehen sein, um an einem Schutzhelm nachträglich angeklebt diesen für den in Rede stehenden Tarnüberzug geeignet zu machen. Es versteht sich, daß die verwendeten Flausch- und Hakenbänder wiederum farblich auf den Tarnüberzug 1 insgesamt abgestimmt sind.
Durch die Befestigung mittels Flausch- und Hakenbändern sowie den geeignet angebrachten Nähten 4,5 wird eine optimale Anpassung des Tarnüberzuges 1 an einen Schutzhelm erreicht. 35

Claims (7)

1. Tarnüberzug für Schutzhelme, insbesondere der Zugriffseinheiten der Polizei, mit wenigstens einer seitlichen Klappe (3) zum Abdecken des Helmbereiches mit Funkausstattung, wobei die Klappe (3) wenigstens einen Durchgriff (7, 8) für eine unmittelbare Anlage eines Teiles einer Visiereinrichtung oder für ein Durchführen eines Teiles der Sprecheinrichtung für ein Einrasten derselben am Helm aufweist.
2. Tarnüberzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Klappen vorgesehen sind.
3. Tarnüberzug nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Klappe wenigstens einen Durchgriff aufweist.
4. Tarnüberzug nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Klappe (3) zwei voneinander getrennte Durchgriffe (7, 8) vorgesehen sind.
5. Tarnüberzug nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Durchgriff (7, 8) nach Art eines Knopfloches ausgebildet ist.
6. Tarnüberzug nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Klappe (3) durch eine Naht (6) von dem übrigen kappenförmigen Tarnüberzug (2) abgesetzt bzw. mit diesem verbunden ist.
7. Tarnüberzug nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Klappe (3) und/oder der Tarnüberzug (1) insgesamt innenliegend an den Außenrändern (9) Flausch- und/oder Hakenbänder (10) für eine Befestigung an entsprechenden Gegenstücken des Schutzhelmes aufweist.
DE29913446U 1999-08-10 1999-08-10 Tarnüberzug für Schutzhelme Expired - Lifetime DE29913446U1 (de)

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