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DE29904248U1 - Zwei drehbar miteinander verbundene Spritzgußteile - Google Patents

Zwei drehbar miteinander verbundene Spritzgußteile

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DE29904248U1
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DE
Germany
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injection
head
pivot pin
injection molded
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DE29904248U
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English (en)
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Olho Technik Oleff and Holtmann OHG
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Olho Technik Oleff and Holtmann OHG
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    • B60H1/34Nozzles; Air-diffusers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
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    • B29C45/0017Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor moulding interconnected elements which are movable with respect to one another, e.g. chains or hinges
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Electrochromic Elements, Electrophoresis, Or Variable Reflection Or Absorption Elements (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

LOESE]>iBiCK t STRACKE^ LOESENBECK
"··* ·&psgr;atbnVanwalte·**
Dr. Otto Loesenbeck (1931-1980)
ÖLHO-Technik Dipl.-Ing. A. Stracke
Oleff + Holtmann oHG ^5* K:;0· L°esenl>eck
&tgr; , ^- &igr; ~, Dipl.-Phys. P. Specht
In den Fichten 24
Vertreter beim Europäischen Patentamt
32584 Löhne Jöllenbecker Straße 164
D-33613 Bielefeld
Telefon: (0521)98618-0
Telefax: (0521)890405
e-mail: pa-loesenbeck@t-online.de
8. März 1999
Zwei drehbar miteinander verbundene Spritzgußteile
Die vorliegende Erfindung betrifft zwei drehbar miteinander verbundene Spritzgußteile gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Spritzgußteile sind aus der EP 0 553 609 Bl bekannt.
Solches Spritzgußteile finden in vielen Einsatzgebieten Verwendung.
Beispielhaft sei hier ein Lamellenfenster genannt, das der Regulierung der Luftzuführung einer Belüftungsdüse in einem Kraftfahrzeug dient. Dabei bildet das entsprechend dem Gattungsbegriff erste Teil eine verschwenkbare Lamelle, während das zweite Teil ein feststehendes Rahmenteil bildet, zu dem diese oder im Anwendungsfall mehrere Lamellen relativ verschwenkbar sind.
Bei dem in dem genannten Stand der Technik beschriebenen Verfahren zur Herstellung der Spritzgußteile wird die Hinterschneidung des Schwenkzapfens dadurch gebildet, daß durch den Spritzdruck beim Anspritzen des zweiten Teiles an den Schwenkzapfen eine radiale Verformung erfolgt, d.h., die Seitenwandung des in diesem Bereich hohlen Schwenkzapfens wird nach innen gedrückt, wobei gleich-
Dr. LOESENBECK(IgSO) ■ DIPL-It^S-QiACKg ttflFlgfrG. LQESeNBECK - PATENTANWÄLTE - BIELEFELD
Anmeldetext vom 08.03.99 Seite 2
zeitig die Hinterschneidung durch das angespritzte Material des zweiten Teiles ausgefüllt wird.
Wie sich gezeigt hat, ist jedoch dieses Verfahren nur mit einem erheblichen apparativen Aufwand durchführbar, der zudem eine in wünschenswerter Weise rationelle Fertigung nicht zuläßt. Dies stellt sich in betriebswirtschaftlicher Hinsicht insbesondere deshalb als sehr nachteilig dar, weil beispielsweise die genannten Produkte, bei denen das bekannte Verfahren zur Anwendung kommt, in großen Stückzahlen hergestellt werden.
10
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, Sprutzgußteile der gattungsgemäßen Art so auszubilden, daß sie mit geringem maschinellem Aufwand schneller und preiswerter herstellbar sind.
Diese Aufgabe wird durch ein Spritzgußteile gelöst, die die Merkmale des Anspruchs 1 aufweisen.
Die Erfindung eröffnet die Möglichkeit, bei geringem apparativem Aufwand eine erhebliche Produktivitätssteigerung zu erzielen.
Dies vor allem deshalb, weil die Anzahl der Verfahrensschritte gegenüber dem Stand der Technik erheblich reduziert ist und sowohl hinsichtlich ihrer Herstellung als auch ihrer Verwendung nur einfache Werkzeugteile zur Anwendung kommen, um die Verformung der Schwenkachse zu realisieren.
Dabei kann die Schwenkachse vor der Verformung, im Gegensatz zum Stand der Technik, als Vollzylinder ausgebildet sein, dessen Kopf beispielsweise dadurch verformt wird, daß eine Art Dorn zentrisch in die Stirnseite unter axialer Krafteinwirkung eingedrückt wird.
Dr. LOESENBECK (1980)» DIPL.-fto'STftACK^DTpl^flG. LQsSeNBECK - PATENTANWÄLTE - BIELEFELD
Anmeldetext vom 08.03.99 Seite 3
Hierdurch erfolgt eine konzentrisch gleichmäßige Aufweitung der Stirnfläche der Schwenkachse zu einem größeren Durchmesser als deren Schaft, wodurch die Hinterschneidung gebildet wird.
Denkbar sind aber auch andere Verformungen des Kopfes, beispielsweise in Form eines Nietkopfes, eines zylindrischen Ansatzes oder anderer Verdickungen, die jedoch allesamt sehr einfach herstellbar sind.
Um zu verhindern, daß beim Umspritzen des zweiten Teiles eine Verbindung mit dem Schwenkzapfen entsteht, die eine einwandfreie Verschwenkung behindern würde, werden Kunststoffe verwandt, die unterschiedliche Schmelztemperaturen besitzen.
So wird das erste Teil aus einem Kunststoff hergestellt, dessen Schmelztemperatur höher ist als die des Kunststoffes aus dem das zweite Teil gefertigt wird.
Nach einem weiteren Gedanken der Erfindung ist vorgesehen, daß das zweite Teil Senkungen aufweist, die konzentrisch um den verformten Kopf der Schwenkachse verlaufen und in ihrer Tiefe so gehalten sind, daß der genannte Kopf flächenbündig mit den sich an die jeweilige Senkung anschließenden Bereiche des zweiten Teiles verläuft.
Weitere vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
25
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben.
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Anmeldetext vom 08.03.99 Seite 4
Es zeigen:
Figur 1 ein entsprechend der Erfindung ausgebildetes Lamellenfenster in einer Seitenansicht
Figur 2 eine Einzelheit des Lamellenfensters in einem Längsschnitt
Figur 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer schwenkbaren Verbindung von zwei Spritzgußteilen.
In der Figur 1 ist in einer Seitenansicht ein Lamellenfenster 1 dargestellt, wie es beispielsweise im Austrittsbereich einer Lüftungsdüse in einem Kraftfahrzeug Verwendung findet.
Dabei werden erste Teile 2 durch parallele und mit Abstand zueinander angeordnete Lamellen gebildet, durch die, je nach Stellung, der austretende Luftstrom Steuer- und regulierbar ist. An jeweils einem Ende sind diese ersten Teile 2 an einem Koppelglied 4 schwenkbar festgelegt, wodurch eine gleichzeitige und gleichgerichtete Verschwenkung der ersten Teile 2 gewährleistet ist.
Mit einem ihrer anderen Enden ist jedes erste Teil 2 gelenkig mit einem zweiten Teil 3 verbunden, das im dargestellten Ausführungsbeispiel ein ortsfestes Rahmenteil bildet und über das die Verschwenkung der ersten Teile 2 erst möglich wird.
Im Verbindungsbereich des zweiten Teiles 3 und des Koppelgliedes 4 weist jedes erste Teil 2 einen angeformten Schwenkzapfen 5 auf, der mit einer Hinterschneidung 8 versehen ist und dessen freies Ende zu einem Kopf 7 geformt ist.
Zunächst wird das erste Teil 2 gespritzt mit dem daran angeschlossenen Schwenkzapfen 5.
Anschließend erfolgt eine mechanische Verformung des freien Endes dieses Schwenkzapfens, wodurch unter Bildung der Hinterschneidung 8 gleichzeitig der Kopf 7 gestaltet wird. Dabei kann der Kopf 7 linsenförmig ausgebildet sein, wie er in Figur 2
Dr. LOESENBECK (1980) · DIPL.-r^<5*S"üiACKe*CflFsUjRlG. LQESEWBECK - PATENTANWÄLTE - BIELEFELD
Anmeldetext vom 08.03.99 Seite 5
dargestellt ist, aber auch geweitet, entsprechend der Figur 3. Hier erfolgt die Verformung durch ein axiales Eindrücken eines auf die Stirnseite einwirkenden, nicht dargestellten Domes unter Ausbildung eines Eindrucks 9.
Nach der Verformung wird das zweite Teil 3 unter gleichzeitiger Umspritzung des Schwenkzapfens 7 im Bereich seiner Hinterschneidung 8 hergestellt, wobei durch diese Art und Weise sowohl das Koppelglied 4 wie auch das das Rahmenteil bildende zweite Teil 3 gefertigt sind.
Um einen zumindest ebenen gleichen Abschluß zwischen dem Kopf 7 und den benachbarten Teilen des zweiten Teiles 3 bzw. des Koppelgliedes 4 zu erhalten, daß also der Kopf 7 nicht über das zweite Teil 3 hinausragt, weist dieses eine Senkung 6 auf, in der der Kopf 7 einliegt.
Durch Einsatz von Kunststoffen unterschiedlich hoher Schmelztemperatur wird eine eine ungehinderte Verschwenkung ermöglichende Trennung zwischen dem ersten Teil 2 und dem zweiten Teil 3 erreicht, wobei der Kunststoff, aus dem das erste Teil 2 hergestellt wird, einen höheren Schmelzpunkt besitzt als der des zweiten Teiles 3.
Durch die Erfindung wird die Unverlierbarkeit der miteinander verbundenen Spritzgußteile gewährleistet, bei gleichzeitiger problemloser Verschwenkbarkeit.

Claims (6)

Schutzansprüche
1. Zwei drehbar miteinander verbundene Spritzgußteile, wobei ein erstes Teil (2) einen angeformten Schwenkzapfen (5) aufweist und ein zweites Teil (3) derart um den Schwenkzapfen (5) gespritzt ist, daß es durch Eingriff in eine Hinterschneidung (8) axial gesichert gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkzapfen (5) einen von seiner freien Stirnseite her mechanisch angeformten Kopf (7) aufweist und das zweite Teil (3) durch Umspritzen des Schwenkzapfens (5) im Bereich seiner Hinterschneidung (8) mit diesem verbunden ist.
2. Spritzgußteile nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Teil (3) eine Senkung (6) aufweist, in der der Kopf (7) einliegt.
3. Spritzgußteile nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Senkung (6) in ihrer Tiefe zumindest der Höhe des Kopfes (7) entspricht.
4. Spritzgußteile nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (7) durch Eindrücken eines dornartigen Werkzeuges in die freie Stirnseite des Schwenkzapfens (5) gebildet ist.
5. Spritzgußteile nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (7) linsenförmig ausgebildet ist.
6. Spritzgußteile nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Teil (2) aus einem Kunststoff besteht, dessen Schmelztemperatur höher ist als die des Kunststoffes des zweiten Teiles (3).
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