DE29904944U1 - Mehrfachkabel - Google Patents
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Description
Mehrfachkabel ANWENDUNGSGEBIET OHD STAND DER TECHNIK
5 Die Erfindung betrifft ein Mehrfachkabel mit mehreren Adern. Mehrfachkabeln dieser Art sind bekannt, insbesondere im
Bereich der Computertechnik. Beispielsweise werden sie als Flachbandkabel für interne Busverbindungen zwischen CD- oder
Festplattenlaufwerken und einem zugehörigen IDE- oder SCSI-10 Controller verwendet. Als Steckverbindungen können verschiedenartige
MiniaturSteckverbindungen, zumeist in der Form breiter Steckverbindungsleisten, verwendet werden.
Die Schwierigkeit bei solchen Flachbandkabeln besteht darin, daß diese zwar senkrecht ihrer Verlaufsebene leicht gebogen
15 werden können, in andere Richtungen dagegen kaum oder nur mit einer aufwendigen Kabelführung.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Mehrfachkabel der vorgenannten
Art zu schaffen, das die Nachteile des Standes der 20 Technik beseitigt, vielseitig anwendbar ist sowie mit geringem
Aufwand angeschlossen und hergestellt werden kann.
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Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Die Adern können zumindest in den Endbereichen formstabil,
insbesondere parallel, flach nebeneinanderliegend nach Art eines Flachbandkabels miteinander verbunden sein. Auf diese
Weise sind die Endbereiche als Flachbereiche ausgebildet. In wenigstens einem Trennbereich zwischen zwei Endbereichen bzw.
Flachbereichen können die Adern zumindest teilweise voneinander gelöst sein, wobei sich dies vorteilhaft über den gesamten
Trennbereich erstreckt. Durch die zumindest teilweise Aufhebung der Verbindung der parallel liegenden Adern kann
das Mehrfachkabel in einem Trennbereich sehr viel einfacher, insbesondere beliebig, in jede Richtung gebogen werden,
ähnlich einem beliebigen Bündel von nicht zusammenhängenden Adern.
Vom Aufbau her können die Adern wenigstens eine, insbesondere mehrere, Metallitzen aufweisen, die mit einer Kunststoffisolation
ummantelt sind. Vorteilhaft sind alle Metallitzen nach Art eines Flachbandkabels über die Kunststoffisolation in den
Flachbereichen umhüllt und einstückig miteinander verbunden.
0 Die Kunststoffisolation kann insbesondere aus einer Schicht
bestehen, beispielsweise in einem üblichen Herstellungsverfahren in einem einzigen Schritt durch Überziehen der Metallitzen
und gleichzeitiges Verbinden der Adern erzeugt werden. Ein Mehrfachkabel kann eine Vielzahl von Adern
aufweisen, insbesondere eine gerade Anzahl, vorzugsweise mindestens 25, wobei für die meisten Anwendungsbereiche eine
Obergrenze von 68 Adern als ausreichend angesehen wird. Besonders bevorzugt sind mindestens 34 Adern vorhanden.
Bevorzugt verlaufen die Adern in einem Trennbereich in 0 Strängen von maximal 3 zusammenhängenden Adern, insbesondere
paarweise mit jeweils 2 zusammenhängenden Adern. Dies ist
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vorteilhaft, wenn ein durchgängiges Flachbandkabel nachträglich in dem Trennbereich aufgetrennt wird, um die Anzahl der
Durchtrennungen zu begrenzen. Besonders bevorzugt verläuft wenigstens ein Teil der Adern, insbesondere alle Adern, in
dem wenigstens einen Trennbereich einzeln und von den anderen Adern gelöst. Auf diese Weise wird eine maximale Flexibilität
des Mehrfachkabels in dem Trennbereich durch eine maximale
Bewegbarkeit der einzelnen Adern gegeneinander erreicht.
Die Handhabbarkeit des Mehrfachkabels kann erhöht werden, wenn einzelne Adern in den Trennbereichen zusammengefaßt bzw.
bündeiförmig verlaufen, insbesondere alle Adern lose in einem Bündel, beispielsweise nach Art eines runden vieladrigen
Kabels. Vorteilhaft weist das Mehrfachkabel zumindest teilweise eine stützende und/oder verbindende Umhüllung auf, die
die Adern zu dem Bündel zusammenfaßt. Eine Umhüllung kann
vorteilhaft schlauchförmig ausgebildet sein, beispielsweise als aufgetrennter Spiralschlauch oder Textil- bzw.
elastischer Schlauch, wobei sie vorzugsweise im wesentlichen dicht ist. Eine Umhüllung kann einen zusätzlichen Schutz der
0 Adern gegen mechanische Einwirkungen und/oder eine zusätzliche elektrische Isolierung bilden. Bevorzugt werden Umhüllungen
aus flexiblem Kunststoff, beispielsweise PVC.
Eine weitere Ausbildung einer Umhüllung kann eine Schirmung aufweisen, insbesondere eine Schirmung der Adern bzgl.
elektromagnetischer Streufelder. Eine derartige Schirmung enthält vorteilhaft Metall, beispielsweise in Form eines
Mantels aus verbundenen Metallfäden oder gewickelter Metallfolie. Vorzugsweise weist eine Umhüllung mit Schirmung
zumindest an einer Oberfläche eine elektrische Isolierung 0 auf, insbesondere an der Außenseite, um Kurzschlüsse bzw.
unerwünschte Kontakte durch die metallische Schirmung zu vermeiden.
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Bevorzugt ist zwischen den Endbereichen bzw. den diese bildenden Flachbereichen wenigstens ein weiterer Flachbereich
ausgebildet, insbesondere mehrere Flachbereiche. Vorzugsweise ist zwischen jeweils zwei Flachbereichen ein Trennbereich
vorgesehen, in dem die Adern auf vorbeschriebene Weise voneinander gelöst und eventuell umhüllt sind. Zumindest an
den Endbereichen, insbesondere an jedem Flachbereich, können Verbindungsmittel zur Verbindung wenigstens zweier elektrischer
Anschlüsse über das Mehrfachkabel vorgesehen sein.
Vorzugsweise sind die Verbindungsmittel Steckverbindungen, insbesondere Steckkupplungen. Gemäß einer bevorzugten Ausführung
ist ein Mehrfachkabel durchschleifend ausgebildet, das bedeutet, daß mehrere Verbindungsmittel in seinem Verlauf
vorgesehen sein können, die das Kabel nicht unterbrechen oder
15 elektrisch kontaktiert werden müssen.
Prinzipiell eigenen sich ein vorstehend beschriebenes Mehrfachkabel
für eine Vielzahl von Anwendungen. Bevorzugt werden Anwendungen im Bereich der Verschaltungstechnik von Computern
bzw. Computerkomponenten. Dabei können die Adern dünn sein, vorzugsweise einen Leiterquerschnitt im Bereich zwischen
0,01 mm2 und 1 mm2 aufweisen, insbesondere ca. 0,07 mm2. Der
Außendurchmesser einzelner Adern, der insbesondere der Höhe des Mehrfachkabels in den Flachbereichen entsprechen kann,
kann im Bereich zwischen 0,3 mm und 2 mm liegen, insbesondere 5 bei etwa 0,8 mm. Die Flachbereiche bzw. die Endbereiche des
Mehrfachkabels können sich über eine Länge von mindestens 5 mm erstrecken, wobei sie vorzugsweise maximal 2 0 mm lang
sind. Insbesondere können sie ca. 10 mm lang sein. Das wird als ausreichend erachtet, bei mechanischer Belastung bzw.
0 Einwirkung auf das Mehrfachkabel oder die einzelnen Adern den Flachbereich sowohl flach als auch die Adern in seinem
Bereich parallel zu halten.
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Für vorstehend beschriebene Arten von Mehrfachkabeln bzw. Adern werden vorteilhaft als Verbindungsmittel Steckverbindungen
mit einer gleichzeitigen Kontaktierung der Adern bei der Montage verwendet. Stecker dieser Art sind unter den
Bezeichnungen "CENTRONICS" oder "MINICENTRONICS" verwendet. Die zwei Steckerhälften können über einen Flachbereich mit
parallel geführten Adern geführt und miteinander verbunden werden. Dabei durchtrennen mit Steckkontakten verbundene Metallzungen
die Aderisolierung und kontaktieren die Metalllitzen. Diese Anschlußtechnik kommt ohne aufwendiges Abisolieren
der einzelnen Adern aus.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist
ein Mehrfachkabel Steckverbindungen in Flachbereichen auf und ist ein Verbindungskabel für Datenübertragung, insbesondere
in Computersystemen. Bevorzugt ist es ein von wenigstens einem Datenträgerlaufwerk ausgehendes Buskabel, das insbesondere
mit wenigstens einem weiteren Datenträgerlaufwerk und/oder einer Zentralrecheneinheit verbunden ist.
Hergestellt werden kann ein Mehrfachkabel entweder durch
0 Fertigung einzelner Adern und nachfolgende Verbindung miteinander zu vorstehend beschriebenen Flachbereichen. Verbindungsmöglichkeiten
können ein Verkleben der Einzeladern mit zusätzlichem Klebstoff oder durch Aufschmelzen der einzelnen
Aderisolierungen und anschließendes Zusammenführen sein. Dabei werden die Adern nur in den vorbestimmten Flachbereichen
miteinander verbunden. Alternative Verbindungsmöglichkeiten können mechanische Verbindungsmittel aufweisen,
beispielsweise Klammern, Spangen o.dgl.. Eine Umhüllung über den Trennbereichen wird vorteilhaft nach dem Zusammenfügen
der einzelnen Adern übergestreift.
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Eine andere Herstellungsmethode geht aus von üblichen bekannten mehradrigen Flachbandkabeln. Diese werden in den vorbestimmten
Trennbereichen vereinzelt, beispielsweise durch Aufschneiden bzw. Trennen oder Lösen der schmalen Verbindungsstege
zwischen den Adern. Ein Aufschneiden kann durch Messerklingen erfolgen, die vorzugsweise als Mehrfachmesser
parallel angeordnet sind und über den Trennbereich gezogen werden. Bevorzugt können Rollenmesser bzw. Scheibenmesser
eingesetzt werden, ebenfalls in Form mehrerer Rollmesser nebeneinander. Eine weitere Möglichkeit ist ein Stanzen mit
mehreren Klingen. Führungen können vorgesehen sein, um exakt zwischen zwei Adern zu durchtrennen, damit auf keinen Fall
die Isolation bis auf die Metallitzen durchtrennt wird. Wie oben beschieben wird abschließend die Umhüllung über die
Trennbereiche geführt. Verbindungsmittel, insbesondere Steckverbindungen, können entweder direkt anschließend an die
Herstellung der Mehrfachkabel oder für Sonderkonfektionierungen später aufgebracht werden.
Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen 0 auch aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wobei
die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform
der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige Ausführungen
darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird. Die Unterteilung der Anmeldung in einzelne Abschnitte sowie
Zwischen-Überschriften beschränkt die unter diesen gemachten
Aussagen nicht in ihrer Allgemeingültigkeit.
0 Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen
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dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. In den
Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 Eine vergrößerte Detaildarstellung eines
Mehrfachkabels mit gebündeltem Trennbereich und anschließendem Flachbereich, der in eine
Steckkupplung übergeht und
Fig. 2 ein Mehrfachkabel mit mehreren Trennbereichen
und mehreren Flachbereichen, in denen Steckkupplungen angeordnet sind.
DETAILLIERTE BESCHREIBl]N6 DES AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
Die Fig. 1 zeigt ein Mehrfachkabel 11, das aus einer Vielzahl
von Adern 12 besteht. Die Adern 12 sind in einem Flachbereich 14 flach und parallel einlagig nebeneinanderliegend nach Art
eines Flachbandkabels miteinander verbunden, vorzugsweise über die vergossene Kunststoffisolation der Adern. Über die
Enden der Adern 12 bzw. das Ende des Flachbereichs 14 ist eine Steckkupplung 16 geführt und mit den Adern leitend
verbunden.
0 Anschließend an den Flachbereich 14 sind die Adern 12 voneinander
getrennt, in Fig. 1 sind alle Adern voneinander getrennt bzw. vereinzelt. Das breite Band der Adern 12 wird in
dem Trennbereich 18 zusammengeführt zu einem Bündel mit etwa kreisförmigem Querschnitt. Über den Trennbereich 18 ist eine
Umhüllung 19 aus einem Textilschlauch geführt. Der Eintritt der Adern 12 in die Umhüllung 19 wird von einer Manschette 2
verstärkt, um ein Aufweiten bzw. Aufreißen der Umhüllung 19 zu verhindern. Die Manschette 2 0 kann beispielsweise aus
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einem Kunststoffschlauch, insbesondere einem Schrumpfschlauch,
bestehen.
Die Fig. 2 zeigt ein aus einem Mehrfachkabel 11 gebildetes
Verbindungskabel 22, das aus mehreren Flachbereichen 14 sowie dazwischenliegenden Trennbereichen 18 besteht. Die Flachbereiche
14 und die Trennbereiche 18 sind in der Fig. 2 nur schematisch dargestellt, Details können aus Fig. 1 entnommen
werden. Ein größerer Anteil der Trennbereiche 18 ist, ähnlich wie in Fig. 1, jeweils mit einer Umhüllung 19 versehen.
An den Flachbereichen 14 sind sowohl im Endbereich als auch im Verlauf des Verbindungskabels 22 Steckkupplungen 16
angebracht. Ein Verbindungskabel 22 kann als Buskabel in einem Personal Computer oder größeren Rechnern verwendet
werden, beispielsweise zwischen Datenträgerlaufwerken und dem Bus-Controller.
In den Trennbereichen 18, insbesondere mit darübergeführter Umhüllung 19, kann das Mehrfachkabel 11 in weiten Grenzen
flexibel verbogen bzw. geführt werden, da einzelne Adern gegeneinander verschoben bzw. bewegt werden können. Die
0 Umhüllung 19 soll nicht zu stramm auf den Adern 12 sitzen, um die Bewegbarkeit nicht zu beeinträchtigen.
Weitere Möglichkeiten für Steckverbindungen sind sogenannte SUBD, HPSUBD oder HD-Steckverbindungen. Hierbei ist zu
beachten, daß die Adern in der Regel abisoliert und die freiliegenden Metalllitzen mit Metallkontakten verlötet
werden müssen.
Weiters ist es möglich, das Mehrfachkabel in mehrere voneinander
getrennte Trennbereiche zu unterteilen. Diese wiederum
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können z.T. nach Art schmälerer Flachbandkabel ausgebildet sein und insbesondere jeweils Verbindungsmittel aufweisen.
Möglich ist eine Unterteilung in bündeiförmige Trennbereiche aus einzelnen Adern und Bereiche, in denen die Adern weiterhin
wenigstens einen Flachbereich bilden. Diese Ausbildung kann verschiedene Bereiche parallel oder hintereinander
liegend vorsehen.
Claims (16)
1. Mehrfachkabel (11) mit mehreren Adern (12), die zumindest in den Endbereichen formstabil flach nebeneinander
liegend nach Art eines Flachbandkabels miteinander verbunden sind, wobei die Adern in wenigstens einem
Trennbereich (18) zwischen zwei Flachbereichen (14) zumindest teilweise voneinander gelöst sind.
2. Mehrfachkabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Ader (12) wenigstens eine, insbesondere mehrere, Metallitze aufweist, die mit einer Kunststoffisolation
vollständig ummantelt ist, wobei vorzugsweise alle Adern bzw. Metallitze über die Kunststoffisolation
in den Flachbereichen (14) einstückig miteinander verbunden sind und die Kunststoffisolation insbesondere
aus einer Schicht besteht.
3. Mehrfachkabel nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Adern (12), vorzugsweise mindestens
25 und maximal 68, insbesondere mindestens 34 Adern.
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4. Mehrfachkabel nach wenigstens einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Adern (12) in dem wenigstens einen Trennbereich (14) in Strängen von
maximal drei zusammenhängenden Adern verlaufen, insbesondere paarweise mit zwei zusammenhängenden Adern.
5. Mehrfachkabel nach wenigstens einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil der Adern (12) in dem wenigstens einen Trennbereich
(14) einzeln verläuft und von den anderen Adern gelöst ist, insbesondere alle Adern einzeln verlaufen.
6. Mehrfachkabel nach wenigstens einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Adern () in den Trennbereichen bündeiförmig verlaufen, insbesondere
alle Adern in einem losen Bündel
7. Mehrfachkabel nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es zumindest
teilweise eine stützende und/oder verbindende Umhüllung (19, 20) aufweist, die insbesondere schlauchförmig ist,
wobei sie vorzugsweise im wesentlichen dicht ist.
8. Mehrfachkabel nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung (19, 20) zumindest teilweise,
insbesondere vollständig, elektrisch isolierend ist.
9. Mehrfachkabel nach wenigstens einem der Ansprüche 6 bis
8, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung (19, 20) eine Schirmung aufweist, vorzugsweise in Form eines
Mantels aus verbundenen Metallfaden, wobei sie insbesondere zumindest an einer Oberfläche eine elektrische Isolierung
aufweist, vorzugsweise an der Außenseite.
• ····■· I
A 33 838 - 3 - "" *
10. Mehrfachkabel nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den
Endbereichen weitere Flachbereiche (14) ausgebildet
sind, wobei insbesondere zwischen wenigstens einem
Endbereich und dem nächstgelegenen Flachbereich ein
Trennbereich (18) ausgebildet ist, vorzugsweise jeweils zwischen zwei Flachbereichen ein Trennbereich vorgesehen ist.
Endbereichen weitere Flachbereiche (14) ausgebildet
sind, wobei insbesondere zwischen wenigstens einem
Endbereich und dem nächstgelegenen Flachbereich ein
Trennbereich (18) ausgebildet ist, vorzugsweise jeweils zwischen zwei Flachbereichen ein Trennbereich vorgesehen ist.
11. Mehrfachkabel nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es zumindest an
den Endbereichen, insbesondere an allen Flachbereichen (14), Verbindungsmittel zur Verbindung wenigstens zweier
elektrischer Anschlüsse miteinander über das Mehrfachkabel (11) aufweist, wobei die Verbindungsmittel vorzugsweise
Steckverbindungen sind, insbesondere Steckkupplungen
(16) .
Steckverbindungen sind, insbesondere Steckkupplungen
(16) .
12. Mehrfachkabel nach wenigstens einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Adern (12)
dünn sind, vorzugsweise einen Leiterquerschnitt im
Bereich zwischen 0,01 mm und 1 mm aufweisen, insbesondere ca. 0,07 mm.
dünn sind, vorzugsweise einen Leiterquerschnitt im
Bereich zwischen 0,01 mm und 1 mm aufweisen, insbesondere ca. 0,07 mm.
13. Mehrfachkabel nach wenigstens einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser der einzelnen Adern (12) im Bereich zwischen 0,3
mm und 2 mm liegt, insbesondere bei ca. 0,8 mm.
14. Mehrfachkabel nach wenigstens einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flachbereiche
(14), insbesondere die Endbereiche, eine Länge
(14), insbesondere die Endbereiche, eine Länge
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von mindestens 5 mm aufweisen, insbesondere ca. 10 mm, wobei sie vorzugsweise maximal 2 0 mm lang sind.
15. Mehrfachkabel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel Steckverbindungen (16) sind
mit einer gleichzeitigen Kontaktierung der Adern (12) bei der Montage, insbesondere CENTRONICS- oder MINI-CENTRONICS-Steckverbindungen.
16. Mehrfachkabel nach wenigstens einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es Steckverbindungen (16) aufweist und ein Verbindungskabel (22) für
die Datenübertragung ist, insbesondere in Computersystemen, wobei es vorzugsweise ein von mindestens einem
Datenträgerlaufwerk ausgehendes Buskabel ist, das insbesondere mit wenigstens einem weiteren Datenträgerlaufwerk
und/oder einer Zentralrecheneinheit verbunden ist.
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