[go: up one dir, main page]

DE29900852U1 - Brandschutztür oder -fenster - Google Patents

Brandschutztür oder -fenster

Info

Publication number
DE29900852U1
DE29900852U1 DE29900852U DE29900852U DE29900852U1 DE 29900852 U1 DE29900852 U1 DE 29900852U1 DE 29900852 U DE29900852 U DE 29900852U DE 29900852 U DE29900852 U DE 29900852U DE 29900852 U1 DE29900852 U1 DE 29900852U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
fire protection
fire
protection door
window according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29900852U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Promat GmbH
Holzbau Schmid GmbH and Co KG
Original Assignee
Promat GmbH
Holzbau Schmid GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Promat GmbH, Holzbau Schmid GmbH and Co KG filed Critical Promat GmbH
Priority to DE29900852U priority Critical patent/DE29900852U1/de
Publication of DE29900852U1 publication Critical patent/DE29900852U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B5/00Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor
    • E06B5/10Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for protection against air-raid or other war-like action; for other protective purposes
    • E06B5/16Fireproof doors or similar closures; Adaptations of fixed constructions therefor
    • E06B5/164Sealing arrangements between the door or window and its frame, e.g. intumescent seals specially adapted therefor
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B5/00Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor
    • E06B5/10Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for protection against air-raid or other war-like action; for other protective purposes
    • E06B5/16Fireproof doors or similar closures; Adaptations of fixed constructions therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Special Wing (AREA)

Description

Stenger, Watzke & Ring /' \ j.j \ '\&kgr;*&igr;}**\?*&iacgr;\&aacgr;&pgr;&ogr;&kgr;&iacgr;&kgr;&iacgr;&eegr;&xgr; ?o
.I..*..' *..· ·'·{, .4<fs'4TT)ÜS S ELDORF
PATENTANWÄLTE ■ ;
DIPL-ING. WOLFRAM WATZKE
DIPL-ING. HEINZ J. RING
DIPL-ING. ULRICH CHRISTOPHERSEN
Unser Zeichen: 98 1659 DIPL-ING. MICHAEL RAUSCH
DIPL-ING. WOLFGANG BRINGMANN
1. Promat GmbH Patentanwälte
,7, . _ EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
Scheifenkamp 16
40880 Ratingen
n . 19. Januar 1999
2. Holzbau Schmid GmbH & Co. KG Datum
Ziegelhau 1-4
73099 Adelberg
Brandschutztür oder -fenster
Die Erfindung betrifft eine Brandschutztür oder ein Brandschutzfenster zur Vermeidung des Durchtritts von Feuer und Rauch im Brandfall von einem Raum in einen anderen mit mindestens einer flächigen Türfüllung aus einem Feuer und Hitze längere Zeit widerstehenden Material sowie mit mindestens einer sich in Richtung der Türfüllung erstreckenden Führung, entlang der sich die Brandschutztür von einer geöffneten Stellung bis in eine geschlossene Stellung verschieben läßt, in der sich die Brandschutzscheibe in der Türzarge befindet.
Brandschutztüren und Brandschutzfenster sind Bauteile die dazu bestimmt sind, für eine erforderte Feuerwiderstandsdauer die Ausbreitung von Feuer und Rauch, und ferner auch den unzulässigen Übergang von Wärme zu verhindern. In der Bundesrepublik Deutschland sind in DIN 4102, Teil 13, Brandschutzverglasungen der Feuerwiderstandsklasse F sowie der Feuerwiderstandsklasse G beschrieben und hinsichtlich der gestellten Anforderungen im einzelnen erläutert.
Als Füllung für Brandschutztüren haben sich in der Praxis Brandschutzscheiben bewährt, welche mehrlagig aus Glasscheiben mit einer jeweils dazwischen angeordneten Brandschutzschicht aufgebaut sind. Im Brandfall wird diese Brandschutzschicht aktiviert, wobei sie Wärmestrahlung absorbiert und eine hochwirksame Dämmschicht bildet. Mit der Aktivierung der Brandschutzschicht entsteht aus der ursprünglich transparenten Glastür eine prak-
Telefon (0211) 572131 · Telex 8588429 pate d ■ Telefax (0211) 588225 · BHF-Bank, Düsseldorf (BLZ 30020500) 40113276
tisch undurchsichtige Feuerschutzwand. Wichtig für die sicherheitstechnische Funktion einer Brandschutztür oder eines Brandschutzfensters ist ferner, daß dieses im Brandfall geschlossen ist und so eine wirksame Abschottung zwischen zwei Räumen bilden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine im Brandfall geschlossene Brandschutztür bzw. ein im Brandfall geschlossenes Brandschutzfenster zu schaffen, die bzw. das sich platzsparend öffnen und schließen läßt.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird in Ergänzung zu den eingangs genannten Merkmalen der Brandschutztür bzw. des Brandschutzfensters vorgeschlagen, daß die Führung gegenüber der Horizontalen mit einer in Richtung auf den Schließspalt der Türöffnung abfallenden Neigung geneigt ist.
Da die Führung der Brandschutztür nach Art einer Rampe geneigt ist, hat die Brandschutztür infolge ihres hohen Eigengewichts das Bestreben, aus der geöffneten oder teilgeöffneten Stellung selbsttätig wieder zu schließen. Auf diese Weise ist jederzeit und damit auch im Brandfalle sichergestellt, daß sich die Brandschutztür in ihrer geschlossenen Stellung befindet und damit voll wirksam ist. Da die Brandschutztür als Schiebetür ausgebildet ist, läßt sie sich sehr platzsparend öffnen und schließen, insbesondere fällt der bei einer schwenkbaren Tür erforderliche, freizuhaltende Schwenkbereich weg. Von Vorteil ist ferner, daß eine Biegebelastung der Tür vermieden wird, wie sie bei Schwenktüren immer dann auftritt, wenn die Tür bei heftigem Öffnen gegen den obligatorischen Türstopper anschlägt und hierbei das Türblatt insgesamt einer Biegebelastung ausgesetzt wird. Gerade Brandschutzscheiben als Türfüllung sind gegenüber Biegebelastungen sehr empfindlich.
Wegen des relativ hohen Eigengewichtes bei Verwendung einer mehrlagig aufgebauten Brandschutzscheibe als Türfüllung kann der Neigungswinkel der Führung relativ gering ausfallen. Angestrebt wird ein Neigungswinkel gegenüber der Horizontalen von 0,6 bis 2°, vorzugsweise 0,8 bis 1,5°.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß sich die geneigte Führung ausschließlich entlang der Oberseite der Brandschutztür erstreckt.
Die erfindungsgemäße Brandschutztür eignet sich besonders für den Einsatz im Rahmen einer auch großflächigeren Brandschutzverglasung. Hierzu wird vorgeschlagen, daß sich die Führung aus einer ortsfesten, geneigten Schiene sowie aus in der Schiene laufenden Führungsrollen zusammensetzt, die an der Brandschutztür gelagert sind, und daß die Schiene eine Profilschiene mit über ihrer gesamten Länge konstantem Querschnitt ist, deren Neigung durch eine keilförmige Holzleiste erreicht wird, an der die Profilschiene befestigt ist. In diesem Fall kann die Holzleiste Bestandteil einer unter anderem die Türzarge der Brandschutztür bildenden, ortsfesten Holzrahmenkonstruktion sein.
In weiterer Ausgestaltung wird auch hinsichtlich der Türfüllung vorgeschlagen, daß diese allseitig von einer Holzrahmenkonstruktion eingefaßt ist. Auf diese Weise wird der Türfüllung und insbesondere der Brandschutzscheibe Stabilität verliehen, ferner lassen sich an den Elementen der Holzrahmenkonstruktion die erforderlichen Beschläge zur Realisierung des Schiebemechanismus anbringen. Als Holz kommt vorzugsweise Hartholz zur Anwendung, beispielsweise Eiche oder Buche.
Um einen sicheren Verschluß der Tür gerade im Bereich des bei Schiebetüren schwierig abzuschließenden Schließspaltes zu erzielen, wird mit einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, daß der dem Schließspalt der Türöffnung zugewandte Teil der Holzrahmenkonstruktion stirnseitig einen Keilsitz aufweist, der sich bei geschlossener Tür gegen einen entsprechend gestalteten Keilsitz der Türzarge abstützt.
In der täglichen Praxis mit einer erfindungsgemäßen Brandschutztür kann es nachteilig sein, daß diese infolge ihres Eigengewichtes selbsttätig und unverzüglich wieder schließt. Um dies zu vermeiden, jedoch gleichzeitig den brandschutztechnischen Anforderungen zu genügen, ist eine Weiterbildung der Brandschutztür gekennzeichnet durch eine die Brandschutztür in vollständig geöffneter Stellung zurückhaltende, elektrisch betriebene Haltevorrichtung, vorzugsweise einen Elektromagneten. Mittels des Elektromagneten läßt sich die Brandschutztür solange wie gewünscht offenhalten, wobei mittels einer geeigneten Schaltung sichergestellt sein muß, daß der Elektromagnet im Brandfall die Brandschutztür freigibt. Zur Erzielung eines "fail-safe"-Systems
ist es dabei von Vorteil, wenn die Haltevorrichtung die Brandschutztür bei Stromunterbrechung freigibt.
Schließlich wird mit der Erfindung vorgeschlagen, daß die Türzarge die Brandschutzscheibe bzw. deren Rahmenkonstruktion entlang zumindest drei Rändern überdeckt, und daß entlang der sich überdeckenden Bereiche Schutzstreifen aus einem unter Hitzeeinwirkung aufschäumenden Brandschutzmaterial angeordnet sind. Im Brandfall werden somit die bei geschlossener Schiebetür bzw. Schiebefenster verbliebenen Spalte sicher durch das unter Hitzeeinwirkung aufschäumende Brandschutzmaterial verschlossen.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Gegenstandes der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles. Darin zeigen:
Fig. 1 in einer Ansicht eine innerhalb einer Brandschutzverglasung angeordnete Brandschutztür;
Fig. 2a einen horizontalen Schnitt gemäß der Linie lla-lla der Fig. 1;
Fig. 2b einen horizontalen Schnitt gemäß der Linie llb-llb der Fig. 1;
Fig. 3 einen vertikalen Schnitt gemäß der Linie MI-III der Fig. 1;
Fig. 4 einen vertikalen Schnitt gemäß der Linie IV-IV der Fig. 1 und
Fig. 5 einen horizontalen Schnitt gemäß der Linie V-V der Fig. 1 einschließlich der Darstellung eines Elektromagneten.
Fig. 1 zeigt in Gesamtdarstellung eine aus insgesamt vier Glasflächen zusammengesetzte Brandschutzverglasung, zu der u. a. eine bewegliche Brandschutztür 1 gehört. Die Glasflächen 2, 3, 4 sind demgegenüber Festverglasungen, die jedoch, ebenso wie die Glasfläche der Brandschutztür 1, mit einer Türfüllung aus Brandschutzglas versehen sind.
iS-
Bei allen Brandschutzscheiben handelt es sich um ein Spezialverbundglas, welches, wie dies z. B. in den Fig. 2a und 2b dargestellt ist, aus mehreren Glasscheiben 5 mit dazwischen angeordneten Brandschutzschichten 6 besteht. Im Brandfall werden diese Brandschutzschichten 6 aktiviert, wobei sie Wärmestrahlung absorbieren und so eine wirksame Dämmschicht bilden, welche den Durchgang von Feuer und Rauch verhindert. Dabei führt die Aktivierung der Brandschutzschichten 6 im Brandfall dazu, daß diese aufschäumen und eine Trübung annehmen, so daß aus der Brandschutzverglasung praktisch eine undurchsichtige Feuerschutzwand wird.
Im Bereich ihrer Ränder sind die Flachseiten der Glasflächen 2, 3, 4 durch Holzprofile abgedeckt, welche teilweise den Außenrahmen der Brandschutzverglasung bilden, teilweise aber auch die Stoßflächen aneinandergrenzender Brandschutzscheiben abdecken. Einzelheiten der so gebildeten Holzrahmenkonstruktion lassen sich den Fig. 2a bis 5 entnehmen. Der Grundaufbau einer solchen Holzrahmenkonstruktion für eine Brandschutzscheibe ist z. B. auch in der deutschen Gebrauchsmusterschrift 295 01 246 beschrieben.
Bei der Brandschutztür 1 handelt es sich um eine Schiebetür, die sich, legt man Fig. 1 zugrunde, hinter die benachbarte und in etwa gleich große Glasfläche 2 verschieben läßt. Auch bei der Brandschutztür 1 handelt es sich um eine Holzrahmenkonstruktion, bei der die eigentliche Brandschutzscheibe 8 von einer mehrteiligen Rahmenkonstruktion aus Profilen 9, 10, 11, 12 aus Hartholz umgeben ist. Die Profile 9, 10, 11, 12 sind jeweils mit einer Nut 13 zur Aufnahme des Randes der Brandschutzscheibe 8 versehen.
Das der Schließkante der Schiebetür zugewandte vertikale Profil 10 ist, wie Fig. 2a erkennen läßt, mit einem Keilsitz 14 versehen, der sich bei geschlossener Brandschutztür gegen einen entsprechend gestalteten Keilsitz 15 des Profils 16 der Türzarge abstützt. Dichtungen 17 übernehmen die Abdichtung zwischen Tür und Zarge im Bereich der Schließkante.
Entsprechende Dichtungen 18 sind auch an dem anderen vertikalen Profil 12 der Brandschutztür 1 angeordnet, d. h. an jenem Profil, welches der Schließkante abgewandt ist. Diese zusätzlichen Dichtungen 18 befinden sich an einem Holzprofil 19, welches außen an dem vertikalen Profil 12 befestigt ist,
und welches um ein solches Maß breiter ist als das Holzprofil 12, daß die Dichtungen 18 Platz finden und sie sich bei geschlossener Tür gegen die Profile 7 der Holzrahmenkonstruktion legen können.
Die Fig. 3 und 4 lassen erkennen, daß zur Realisierung der verschiebbaren Führung der Brandschutztür 1 innerhalb der Brandschutzverglasung die Rahmenkonstruktion der Brandschutzverglasung mit einer Schiene 20 versehen ist, in der an der Brandschutztür gelagerte Rollen 21 laufen. Über einen Steg 22 sind die Rollen 21 mit dem oberen Profil 21 der Brandschutztür 1 verbunden. Die Schiene 20, bei der es sich um eine Metallschiene mit über deren gesamten Länge konstantem Querschnitt handelt, ist von unten an einer keilförmigen Holzleiste 23 befestigt, die Bestandteil der Holzrahmenkonstruktion ist und z. B. über Verschraubungen 24 mit den benachbarten Holzprofilen 7 verschraubt ist. Ausschließlich die leicht keilförmige Gestaltung der massiven Holzleiste 23 bestimmt den Neigungswinkel der darunter angebrachten Schiene 20 und damit letztlich die Schließkraft der Schiebetür. Als Ideal hat sich ein Neigungswinkel &agr; der Unterseite der Holzleiste 23 und damit der Schiene 20 gegenüber der Horizontalen von 0,8 bis 1,5° herausgestellt. In Verbindung mit dem hohen Eigengewicht der Brandschutztür 1 erlaubt ein solcher Neigungswinkel &agr; ein selbsttätiges Schließen der Brandschutztür infolge der Schwerkraft, durch die die geöffnete Brandschutztür 1 in Richtung auf die Schließkante gezogen wird.
Die Elemente der Führung, d. h. die Schiene 20 mit den Rollen 21, der Steg 22 sowie die keilförmige Holzleiste 23, befinden sich ausschließlich an der Oberseite der Brandschutztür 1, so daß der Boden 25 unterhalb der Brandschutztür 1 frei von störenden Türbeschlägen ist.
Die Erläuterung des Ausführungsbeispiels erfolgt anhand einer verglasten Brandschutztür. Handelt es sich hingegen, was ebenfalls im Rahmen der Erfindung liegt, um ein Brandschutzfenster, so sind Führungen im Bereich der Unterseite des Brandschutzfensters weit weniger störend, als dies bei einer Brandschutztür der Fall ist.
Bei geöffneter Brandschutztür 1 befindet sich diese, legt man die Blickrichtung der Fig. 1 zugrunde, hinter der Glasfläche 2 der Festverglasung. In diesem
geöffneten Zustand kann die Brandschutztür 1 mit Hilfe eines Elektromagneten 26 in der geöffneten Stellung festgehalten werden. Der Elektromagnet 26 ist so ausgelegt, daß er bei Bestromung eine magnetische Haltekraft auf die Brandschutztür 1 ausübt, wozu an dem vertikalen Holzprofil 19 der Brandschutztür 1 eine magnetisierbare Metallplatte 27 befestigt ist, auf die der Elektromagnet 26 einwirkt.
Der Elektromagnet 26 ist also so ausgelegt, daß er die Brandschutztür 1 bei Stromunterbrechung freigibt, woraufhin diese dann infolge ihres Eigengewichtes und geführt durch die Führung schließt. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß auch bei einem allgemeinen Stromausfall die brandschutztechnischen Eigenschaften der Tür bzw. analog eines Fensters vollständig erhalten bleiben.
Anstelle des Elektromagneten 26 kann auch ein anderes Halteorgan verwendet werden, wobei im Falle einer elektrischen Ansteuerung wesentlich ist, daß bei Ausfall des elektrischen Systems eine Freigabe der Tür erfolgt.
Die Fig. 2a, 2b, 3 und 4 lassen schließlich erkennen, daß in jenen Bereichen, in denen die Türzarge die Profile 9, 10, 11, 12 der Brandschutztür 1 überdeckt, entlang der sich überdeckenden Bereiche Schutzstreifen 28 aus einem unter Hitzeeinwirkung aufschäumenden Brandschutzmaterial befestigt sind, und zwar vorzugsweise an den Profilen der Türzarge. Diese Brandschutzscheiben 28 schäumen bei Hitzeeinwirkung auf und führen auf diese Weise zu einem schnellen Verschluß der Spalte zwischen Tür und Türzarge.
Bezuaszeichenliste
1 Brandschutztür 18 Dichtung
2 Glasfläche 19 Holzprofil
3 Glasfläche 20 Schiene
4 Glasfläche 21 Rolle
5 Glasscheibe 22 Steg
6 Brandschutzschicht 23 keilförmige Holzleiste
7 Holzprofil 24 Verschraubung
8 Türfüllung bzw. Brandschutzscheibe 25 Boden
9 Profil 26 Elektromagnet
10 Profil 27 Metallplatte
11 Profil 28 Schutzstreifen aus
Brandschutzmaterial
12 Profil &agr; Neigungswinkel
13 Nut
14 Keilsitz
15 Keilsitz
16 Profil
17 Dichtung

Claims (11)

Schutzansprüche
1. Brandschutztür oder -fenster zur Vermeidung des Durchtritts von Feuer und Rauch im Brandfall von einem Raum in einen anderen, mit mindestens einer flächigen Türfüllung (8) aus einem Feuer und Hitze längere Zeit widerstehenden Material sowie mit mindestens einer sich in Richtung der Türfüllung erstreckenden Führung (20, 21), entlang der sich die Brandschutztür von einer geöffneten Stellung bis in eine geschlossene Stellung in der Türzarge verschieben läßt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Führung (20, 21) gegenüber der Horizontalen mit einer in Richtung auf den Schließspalt der Türöffnung abfallenden Neigung geneigt ist.
2. Brandschutztür oder -fenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Neigungswinkel (&agr;) der Führung gegenüber der Horizontalen 0,6 bis 2° vorzugsweise 0,8 bis 1,5°, beträgt.
3. Brandschutztür oder -fenster nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die geneigte Führung ausschließlich entlang der Oberseite der Brandschutztür (!) erstreckt.
4. Brandschutztür oder -fenster nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Führung aus einer ortsfesten, geneigten Schiene (20) sowie aus in der Schiene (20) laufenden Rollen (21) zusammensetzt, die an der Brandschutztür (1) gelagert sind, und daß die Schiene (20) eine Profilschiene mit über ihrer gesamten Länge konstantem Querschnitt ist, deren Neigung durch eine keilförmige Holzleiste (23) erreicht wird, an der die Schiene (20) befestigt ist.
5. Brandschutztür oder -fenster nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Holzleiste (23) Bestandteil einer unter anderem die Türzarge der Brandschutztür bildenden, ortsfesten Holzrahmenkonstruktion ist.
6. Brandschutztür oder -fenster nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Türfüllung (8) allseitig von einer Holzrahmenkonstruktion (9, 10, 11, 12) eingefaßt ist.
7. Brandschutztür oder -fenster nach Anspruch 6. dadurch gekennzeichnet, daß der dem Schließspalt der Türöffnung zugewandte Teil der Holzrahmenkonstruktion stirnseitig einen Keilsitz (14) aufweist, der sich bei geschlossener Tür gegen einen entsprechend gestalteten Keilsitz (15) der Türzarge abstützt.
8. Brandschutztür nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Brandschutzscheibe (8) als Türfüllung.
9. Brandschutztür oder -fenster nach einem der vorangehende Ansprüche, gekennzeichnet durch eine die Brandschutztür in vollständig geöffneter Stellung zurückhaltende, elektrisch betriebene Haltevorrichtung, vorzugsweise ein Elektromagnet (26).
10. Brandschutztür oder -fenster nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung die Brandschutztür bei Stromunterbrechung freigibt.
11. Brandschutztür oder -fenster nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Türzarge die Brandschutzscheibe bzw. deren Rahmenkonstruktion entlang zumindest drei Rändern überdeckt, und daß entlang der sich überdeckenden Bereiche Schutzstreifen (28) aus einem unter Hitzeeinwirkung aufschäumenden Brandschutzmaterial angeordnet sind.
DE29900852U 1999-01-20 1999-01-20 Brandschutztür oder -fenster Expired - Lifetime DE29900852U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29900852U DE29900852U1 (de) 1999-01-20 1999-01-20 Brandschutztür oder -fenster

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29900852U DE29900852U1 (de) 1999-01-20 1999-01-20 Brandschutztür oder -fenster

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE29900852U1 true DE29900852U1 (de) 1999-05-06

Family

ID=8068189

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29900852U Expired - Lifetime DE29900852U1 (de) 1999-01-20 1999-01-20 Brandschutztür oder -fenster

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE29900852U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1637687A3 (de) * 2004-09-20 2008-02-20 Holzbau Schmid GmbH & Co. KG Schiebefenster für Brandschutzzwecke

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1581038A (en) 1925-07-23 1926-04-13 Thompson Robert Arthur Fire door

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1581038A (en) 1925-07-23 1926-04-13 Thompson Robert Arthur Fire door

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
BM - Bau- und Möbelschreiner 3/87, S.41

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1637687A3 (de) * 2004-09-20 2008-02-20 Holzbau Schmid GmbH & Co. KG Schiebefenster für Brandschutzzwecke

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT4250U1 (de) Brandschutztür mit einem diese umfassenden türstock
EP0785334A2 (de) Feuerhemmendes Bauteil
EP2581515A1 (de) Profillose Brandschutzverglasung mit Tür
EP2581538B1 (de) Profillose brandschutzverglasung mit anschlagtür
DE20206749U1 (de) Feuerhemmende, rauchdichte Schiebetür
EP0803634B1 (de) Glastür für Brandschutzzwecke
EP0505934B1 (de) Glastür für Brandschutzzwecke
EP1566514B1 (de) Mehrteilige Brandschutzverglasung mit integrierter Tür -oder Fensterzarge
DE9321360U1 (de) Feuerhemmendes Bauteil
EP2657012B1 (de) Zargenfreie Brandschutz-Ganzglastür
EP2581534B1 (de) Klemmhalter
EP0798441A2 (de) Brandschutzschiebetüranlage
EP1637687A2 (de) Schiebefenster für Brandschutzzwecke
DE29900852U1 (de) Brandschutztür oder -fenster
EP2204525B1 (de) Schiebe-Drehtür für Brandschutzzwecke
EP3085875A1 (de) Einrichtung zum schliessen einer öffnung, insbesondere eine tür oder ein fenster
DE102016115424B4 (de) Fenster
EP2302154B1 (de) Schliessfolgeregelung für eine schiebe-drehtür, insbesondere für brandschutzzwecke
DE29810095U1 (de) Tür oder Fenster
EP0828913B1 (de) Einbruchssicherung
DE202017103556U1 (de) Einrichtung zum Schließen einer Öffnung, insbesondere eine Tür oder ein Fenster
DE20204965U1 (de) Brandschutzverglasung
DE8507808U1 (de) Türfüllung mit Lichtausschnitt
EP4341524A1 (de) Tür sowie türflügel für eine tür
EP3604726A1 (de) Türumrahmung bzw. tür

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 19990617

R163 Identified publications notified

Effective date: 19990525

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20020123

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20050302

R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years

Effective date: 20070103

R071 Expiry of right