DE29900852U1 - Brandschutztür oder -fenster - Google Patents
Brandschutztür oder -fensterInfo
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- E06B5/00—Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor
- E06B5/10—Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for protection against air-raid or other war-like action; for other protective purposes
- E06B5/16—Fireproof doors or similar closures; Adaptations of fixed constructions therefor
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
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Description
Stenger, Watzke & Ring /' \ j.j \ '\&kgr;*&igr;}**\?*&iacgr;\&aacgr;&pgr;&ogr;&kgr;&iacgr;&kgr;&iacgr;&eegr;&xgr; ?o
.I..*..' *..· ·'·{, .4<fs'4TT)ÜS S ELDORF
PATENTANWÄLTE ■ ;
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DIPL-ING. WOLFRAM WATZKE
DIPL-ING. HEINZ J. RING
DIPL-ING. ULRICH CHRISTOPHERSEN
Unser Zeichen: 98 1659 DIPL-ING. MICHAEL RAUSCH
DIPL-ING. WOLFGANG BRINGMANN
1. Promat GmbH Patentanwälte
,7, . _ EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
Scheifenkamp 16
40880 Ratingen
40880 Ratingen
n . 19. Januar 1999
2. Holzbau Schmid GmbH & Co. KG Datum
Ziegelhau 1-4
73099 Adelberg
73099 Adelberg
Brandschutztür oder -fenster
Die Erfindung betrifft eine Brandschutztür oder ein Brandschutzfenster zur
Vermeidung des Durchtritts von Feuer und Rauch im Brandfall von einem Raum in einen anderen mit mindestens einer flächigen Türfüllung aus einem
Feuer und Hitze längere Zeit widerstehenden Material sowie mit mindestens einer sich in Richtung der Türfüllung erstreckenden Führung, entlang der sich
die Brandschutztür von einer geöffneten Stellung bis in eine geschlossene Stellung verschieben läßt, in der sich die Brandschutzscheibe in der Türzarge
befindet.
Brandschutztüren und Brandschutzfenster sind Bauteile die dazu bestimmt
sind, für eine erforderte Feuerwiderstandsdauer die Ausbreitung von Feuer und Rauch, und ferner auch den unzulässigen Übergang von Wärme zu
verhindern. In der Bundesrepublik Deutschland sind in DIN 4102, Teil 13,
Brandschutzverglasungen der Feuerwiderstandsklasse F sowie der Feuerwiderstandsklasse G beschrieben und hinsichtlich der gestellten Anforderungen
im einzelnen erläutert.
Als Füllung für Brandschutztüren haben sich in der Praxis Brandschutzscheiben
bewährt, welche mehrlagig aus Glasscheiben mit einer jeweils dazwischen angeordneten Brandschutzschicht aufgebaut sind. Im Brandfall
wird diese Brandschutzschicht aktiviert, wobei sie Wärmestrahlung absorbiert und eine hochwirksame Dämmschicht bildet. Mit der Aktivierung der Brandschutzschicht
entsteht aus der ursprünglich transparenten Glastür eine prak-
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tisch undurchsichtige Feuerschutzwand. Wichtig für die sicherheitstechnische
Funktion einer Brandschutztür oder eines Brandschutzfensters ist ferner, daß dieses im Brandfall geschlossen ist und so eine wirksame Abschottung
zwischen zwei Räumen bilden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine im Brandfall geschlossene
Brandschutztür bzw. ein im Brandfall geschlossenes Brandschutzfenster zu schaffen, die bzw. das sich platzsparend öffnen und schließen läßt.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird in Ergänzung zu den eingangs genannten
Merkmalen der Brandschutztür bzw. des Brandschutzfensters vorgeschlagen, daß die Führung gegenüber der Horizontalen mit einer in Richtung auf den
Schließspalt der Türöffnung abfallenden Neigung geneigt ist.
Da die Führung der Brandschutztür nach Art einer Rampe geneigt ist, hat die
Brandschutztür infolge ihres hohen Eigengewichts das Bestreben, aus der geöffneten oder teilgeöffneten Stellung selbsttätig wieder zu schließen. Auf
diese Weise ist jederzeit und damit auch im Brandfalle sichergestellt, daß sich die Brandschutztür in ihrer geschlossenen Stellung befindet und damit voll
wirksam ist. Da die Brandschutztür als Schiebetür ausgebildet ist, läßt sie sich
sehr platzsparend öffnen und schließen, insbesondere fällt der bei einer schwenkbaren Tür erforderliche, freizuhaltende Schwenkbereich weg. Von
Vorteil ist ferner, daß eine Biegebelastung der Tür vermieden wird, wie sie bei Schwenktüren immer dann auftritt, wenn die Tür bei heftigem Öffnen gegen
den obligatorischen Türstopper anschlägt und hierbei das Türblatt insgesamt einer Biegebelastung ausgesetzt wird. Gerade Brandschutzscheiben als
Türfüllung sind gegenüber Biegebelastungen sehr empfindlich.
Wegen des relativ hohen Eigengewichtes bei Verwendung einer mehrlagig
aufgebauten Brandschutzscheibe als Türfüllung kann der Neigungswinkel der Führung relativ gering ausfallen. Angestrebt wird ein Neigungswinkel
gegenüber der Horizontalen von 0,6 bis 2°, vorzugsweise 0,8 bis 1,5°.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß sich die geneigte
Führung ausschließlich entlang der Oberseite der Brandschutztür erstreckt.
Die erfindungsgemäße Brandschutztür eignet sich besonders für den Einsatz
im Rahmen einer auch großflächigeren Brandschutzverglasung. Hierzu wird vorgeschlagen, daß sich die Führung aus einer ortsfesten, geneigten Schiene
sowie aus in der Schiene laufenden Führungsrollen zusammensetzt, die an der Brandschutztür gelagert sind, und daß die Schiene eine Profilschiene mit über
ihrer gesamten Länge konstantem Querschnitt ist, deren Neigung durch eine keilförmige Holzleiste erreicht wird, an der die Profilschiene befestigt ist. In
diesem Fall kann die Holzleiste Bestandteil einer unter anderem die Türzarge der Brandschutztür bildenden, ortsfesten Holzrahmenkonstruktion sein.
In weiterer Ausgestaltung wird auch hinsichtlich der Türfüllung vorgeschlagen,
daß diese allseitig von einer Holzrahmenkonstruktion eingefaßt ist. Auf diese Weise wird der Türfüllung und insbesondere der Brandschutzscheibe Stabilität
verliehen, ferner lassen sich an den Elementen der Holzrahmenkonstruktion die erforderlichen Beschläge zur Realisierung des Schiebemechanismus anbringen.
Als Holz kommt vorzugsweise Hartholz zur Anwendung, beispielsweise Eiche oder Buche.
Um einen sicheren Verschluß der Tür gerade im Bereich des bei Schiebetüren
schwierig abzuschließenden Schließspaltes zu erzielen, wird mit einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, daß der dem Schließspalt der
Türöffnung zugewandte Teil der Holzrahmenkonstruktion stirnseitig einen Keilsitz aufweist, der sich bei geschlossener Tür gegen einen entsprechend
gestalteten Keilsitz der Türzarge abstützt.
In der täglichen Praxis mit einer erfindungsgemäßen Brandschutztür kann es
nachteilig sein, daß diese infolge ihres Eigengewichtes selbsttätig und unverzüglich
wieder schließt. Um dies zu vermeiden, jedoch gleichzeitig den brandschutztechnischen
Anforderungen zu genügen, ist eine Weiterbildung der Brandschutztür gekennzeichnet durch eine die Brandschutztür in vollständig
geöffneter Stellung zurückhaltende, elektrisch betriebene Haltevorrichtung, vorzugsweise einen Elektromagneten. Mittels des Elektromagneten läßt sich
die Brandschutztür solange wie gewünscht offenhalten, wobei mittels einer geeigneten Schaltung sichergestellt sein muß, daß der Elektromagnet im
Brandfall die Brandschutztür freigibt. Zur Erzielung eines "fail-safe"-Systems
ist es dabei von Vorteil, wenn die Haltevorrichtung die Brandschutztür bei
Stromunterbrechung freigibt.
Schließlich wird mit der Erfindung vorgeschlagen, daß die Türzarge die Brandschutzscheibe
bzw. deren Rahmenkonstruktion entlang zumindest drei Rändern überdeckt, und daß entlang der sich überdeckenden Bereiche Schutzstreifen
aus einem unter Hitzeeinwirkung aufschäumenden Brandschutzmaterial angeordnet sind. Im Brandfall werden somit die bei geschlossener
Schiebetür bzw. Schiebefenster verbliebenen Spalte sicher durch das unter Hitzeeinwirkung aufschäumende Brandschutzmaterial verschlossen.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Gegenstandes der Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles. Darin zeigen:
Fig. 1 in einer Ansicht eine innerhalb einer Brandschutzverglasung angeordnete
Brandschutztür;
Fig. 2a einen horizontalen Schnitt gemäß der Linie lla-lla der Fig. 1;
Fig. 2b einen horizontalen Schnitt gemäß der Linie llb-llb der Fig. 1;
Fig. 3 einen vertikalen Schnitt gemäß der Linie MI-III der Fig. 1;
Fig. 4 einen vertikalen Schnitt gemäß der Linie IV-IV der Fig. 1 und
Fig. 5 einen horizontalen Schnitt gemäß der Linie V-V der Fig. 1 einschließlich
der Darstellung eines Elektromagneten.
Fig. 1 zeigt in Gesamtdarstellung eine aus insgesamt vier Glasflächen zusammengesetzte
Brandschutzverglasung, zu der u. a. eine bewegliche Brandschutztür 1 gehört. Die Glasflächen 2, 3, 4 sind demgegenüber Festverglasungen,
die jedoch, ebenso wie die Glasfläche der Brandschutztür 1, mit einer Türfüllung aus Brandschutzglas versehen sind.
iS-
Bei allen Brandschutzscheiben handelt es sich um ein Spezialverbundglas,
welches, wie dies z. B. in den Fig. 2a und 2b dargestellt ist, aus mehreren Glasscheiben 5 mit dazwischen angeordneten Brandschutzschichten 6 besteht.
Im Brandfall werden diese Brandschutzschichten 6 aktiviert, wobei sie
Wärmestrahlung absorbieren und so eine wirksame Dämmschicht bilden, welche den Durchgang von Feuer und Rauch verhindert. Dabei führt die Aktivierung
der Brandschutzschichten 6 im Brandfall dazu, daß diese aufschäumen und eine Trübung annehmen, so daß aus der Brandschutzverglasung praktisch
eine undurchsichtige Feuerschutzwand wird.
Im Bereich ihrer Ränder sind die Flachseiten der Glasflächen 2, 3, 4 durch
Holzprofile abgedeckt, welche teilweise den Außenrahmen der Brandschutzverglasung
bilden, teilweise aber auch die Stoßflächen aneinandergrenzender Brandschutzscheiben abdecken. Einzelheiten der so gebildeten Holzrahmenkonstruktion
lassen sich den Fig. 2a bis 5 entnehmen. Der Grundaufbau einer solchen Holzrahmenkonstruktion für eine Brandschutzscheibe ist z. B. auch in
der deutschen Gebrauchsmusterschrift 295 01 246 beschrieben.
Bei der Brandschutztür 1 handelt es sich um eine Schiebetür, die sich, legt
man Fig. 1 zugrunde, hinter die benachbarte und in etwa gleich große Glasfläche 2 verschieben läßt. Auch bei der Brandschutztür 1 handelt es sich um eine
Holzrahmenkonstruktion, bei der die eigentliche Brandschutzscheibe 8 von einer mehrteiligen Rahmenkonstruktion aus Profilen 9, 10, 11, 12 aus Hartholz
umgeben ist. Die Profile 9, 10, 11, 12 sind jeweils mit einer Nut 13 zur Aufnahme
des Randes der Brandschutzscheibe 8 versehen.
Das der Schließkante der Schiebetür zugewandte vertikale Profil 10 ist, wie
Fig. 2a erkennen läßt, mit einem Keilsitz 14 versehen, der sich bei geschlossener
Brandschutztür gegen einen entsprechend gestalteten Keilsitz 15 des
Profils 16 der Türzarge abstützt. Dichtungen 17 übernehmen die Abdichtung
zwischen Tür und Zarge im Bereich der Schließkante.
Entsprechende Dichtungen 18 sind auch an dem anderen vertikalen Profil 12
der Brandschutztür 1 angeordnet, d. h. an jenem Profil, welches der Schließkante
abgewandt ist. Diese zusätzlichen Dichtungen 18 befinden sich an einem Holzprofil 19, welches außen an dem vertikalen Profil 12 befestigt ist,
und welches um ein solches Maß breiter ist als das Holzprofil 12, daß die
Dichtungen 18 Platz finden und sie sich bei geschlossener Tür gegen die Profile
7 der Holzrahmenkonstruktion legen können.
Die Fig. 3 und 4 lassen erkennen, daß zur Realisierung der verschiebbaren
Führung der Brandschutztür 1 innerhalb der Brandschutzverglasung die Rahmenkonstruktion
der Brandschutzverglasung mit einer Schiene 20 versehen ist, in der an der Brandschutztür gelagerte Rollen 21 laufen. Über einen Steg
22 sind die Rollen 21 mit dem oberen Profil 21 der Brandschutztür 1 verbunden. Die Schiene 20, bei der es sich um eine Metallschiene mit über deren gesamten
Länge konstantem Querschnitt handelt, ist von unten an einer keilförmigen Holzleiste 23 befestigt, die Bestandteil der Holzrahmenkonstruktion
ist und z. B. über Verschraubungen 24 mit den benachbarten Holzprofilen 7 verschraubt ist. Ausschließlich die leicht keilförmige Gestaltung der massiven
Holzleiste 23 bestimmt den Neigungswinkel der darunter angebrachten Schiene 20 und damit letztlich die Schließkraft der Schiebetür. Als Ideal hat
sich ein Neigungswinkel &agr; der Unterseite der Holzleiste 23 und damit der Schiene 20 gegenüber der Horizontalen von 0,8 bis 1,5° herausgestellt. In
Verbindung mit dem hohen Eigengewicht der Brandschutztür 1 erlaubt ein solcher Neigungswinkel &agr; ein selbsttätiges Schließen der Brandschutztür infolge
der Schwerkraft, durch die die geöffnete Brandschutztür 1 in Richtung auf die Schließkante gezogen wird.
Die Elemente der Führung, d. h. die Schiene 20 mit den Rollen 21, der Steg
22 sowie die keilförmige Holzleiste 23, befinden sich ausschließlich an der Oberseite der Brandschutztür 1, so daß der Boden 25 unterhalb der Brandschutztür
1 frei von störenden Türbeschlägen ist.
Die Erläuterung des Ausführungsbeispiels erfolgt anhand einer verglasten
Brandschutztür. Handelt es sich hingegen, was ebenfalls im Rahmen der Erfindung liegt, um ein Brandschutzfenster, so sind Führungen im Bereich der
Unterseite des Brandschutzfensters weit weniger störend, als dies bei einer Brandschutztür der Fall ist.
Bei geöffneter Brandschutztür 1 befindet sich diese, legt man die Blickrichtung
der Fig. 1 zugrunde, hinter der Glasfläche 2 der Festverglasung. In diesem
geöffneten Zustand kann die Brandschutztür 1 mit Hilfe eines Elektromagneten
26 in der geöffneten Stellung festgehalten werden. Der Elektromagnet 26 ist
so ausgelegt, daß er bei Bestromung eine magnetische Haltekraft auf die
Brandschutztür 1 ausübt, wozu an dem vertikalen Holzprofil 19 der Brandschutztür
1 eine magnetisierbare Metallplatte 27 befestigt ist, auf die der Elektromagnet 26 einwirkt.
Der Elektromagnet 26 ist also so ausgelegt, daß er die Brandschutztür 1 bei
Stromunterbrechung freigibt, woraufhin diese dann infolge ihres Eigengewichtes und geführt durch die Führung schließt. Auf diese Weise ist sichergestellt,
daß auch bei einem allgemeinen Stromausfall die brandschutztechnischen Eigenschaften
der Tür bzw. analog eines Fensters vollständig erhalten bleiben.
Anstelle des Elektromagneten 26 kann auch ein anderes Halteorgan verwendet
werden, wobei im Falle einer elektrischen Ansteuerung wesentlich ist, daß bei Ausfall des elektrischen Systems eine Freigabe der Tür erfolgt.
Die Fig. 2a, 2b, 3 und 4 lassen schließlich erkennen, daß in jenen Bereichen,
in denen die Türzarge die Profile 9, 10, 11, 12 der Brandschutztür 1 überdeckt,
entlang der sich überdeckenden Bereiche Schutzstreifen 28 aus einem
unter Hitzeeinwirkung aufschäumenden Brandschutzmaterial befestigt sind, und zwar vorzugsweise an den Profilen der Türzarge. Diese Brandschutzscheiben
28 schäumen bei Hitzeeinwirkung auf und führen auf diese Weise zu einem schnellen Verschluß der Spalte zwischen Tür und Türzarge.
1 Brandschutztür 18 Dichtung
2 Glasfläche 19 Holzprofil
3 Glasfläche 20 Schiene
4 Glasfläche 21 Rolle
5 Glasscheibe 22 Steg
6 Brandschutzschicht 23 keilförmige Holzleiste
7 Holzprofil 24 Verschraubung
8 Türfüllung bzw. Brandschutzscheibe 25 Boden
9 Profil 26 Elektromagnet
10 Profil 27 Metallplatte
11 Profil 28 Schutzstreifen aus
Brandschutzmaterial
12 Profil &agr; Neigungswinkel
13 Nut
14 Keilsitz
15 Keilsitz
16 Profil
17 Dichtung
Claims (11)
1. Brandschutztür oder -fenster zur Vermeidung des Durchtritts von Feuer
und Rauch im Brandfall von einem Raum in einen anderen, mit mindestens einer flächigen Türfüllung (8) aus einem Feuer und Hitze
längere Zeit widerstehenden Material sowie mit mindestens einer sich in Richtung der Türfüllung erstreckenden Führung (20, 21), entlang der sich
die Brandschutztür von einer geöffneten Stellung bis in eine geschlossene Stellung in der Türzarge verschieben läßt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Führung (20, 21) gegenüber der Horizontalen mit einer in Richtung
auf den Schließspalt der Türöffnung abfallenden Neigung geneigt ist.
2. Brandschutztür oder -fenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Neigungswinkel (&agr;) der Führung gegenüber der Horizontalen 0,6 bis 2° vorzugsweise 0,8 bis 1,5°, beträgt.
3. Brandschutztür oder -fenster nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß sich die geneigte Führung ausschließlich entlang der Oberseite der Brandschutztür (!) erstreckt.
4. Brandschutztür oder -fenster nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß sich die Führung aus einer ortsfesten, geneigten Schiene (20) sowie aus in der Schiene (20) laufenden Rollen (21) zusammensetzt,
die an der Brandschutztür (1) gelagert sind, und daß die Schiene (20) eine Profilschiene mit über ihrer gesamten Länge konstantem
Querschnitt ist, deren Neigung durch eine keilförmige Holzleiste (23) erreicht wird, an der die Schiene (20) befestigt ist.
5. Brandschutztür oder -fenster nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Holzleiste (23) Bestandteil einer unter anderem die Türzarge der Brandschutztür bildenden, ortsfesten Holzrahmenkonstruktion ist.
6. Brandschutztür oder -fenster nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Türfüllung (8) allseitig von einer Holzrahmenkonstruktion (9, 10, 11, 12) eingefaßt ist.
7. Brandschutztür oder -fenster nach Anspruch 6. dadurch gekennzeichnet,
daß der dem Schließspalt der Türöffnung zugewandte Teil der Holzrahmenkonstruktion
stirnseitig einen Keilsitz (14) aufweist, der sich bei geschlossener Tür gegen einen entsprechend gestalteten Keilsitz (15) der
Türzarge abstützt.
8. Brandschutztür nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Brandschutzscheibe (8) als Türfüllung.
9. Brandschutztür oder -fenster nach einem der vorangehende Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine die Brandschutztür in vollständig geöffneter Stellung zurückhaltende, elektrisch betriebene Haltevorrichtung, vorzugsweise
ein Elektromagnet (26).
10. Brandschutztür oder -fenster nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltevorrichtung die Brandschutztür bei Stromunterbrechung freigibt.
11. Brandschutztür oder -fenster nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Türzarge die Brandschutzscheibe bzw. deren Rahmenkonstruktion entlang zumindest drei Rändern überdeckt,
und daß entlang der sich überdeckenden Bereiche Schutzstreifen (28) aus einem unter Hitzeeinwirkung aufschäumenden Brandschutzmaterial
angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29900852U DE29900852U1 (de) | 1999-01-20 | 1999-01-20 | Brandschutztür oder -fenster |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29900852U DE29900852U1 (de) | 1999-01-20 | 1999-01-20 | Brandschutztür oder -fenster |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29900852U1 true DE29900852U1 (de) | 1999-05-06 |
Family
ID=8068189
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29900852U Expired - Lifetime DE29900852U1 (de) | 1999-01-20 | 1999-01-20 | Brandschutztür oder -fenster |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29900852U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1637687A3 (de) * | 2004-09-20 | 2008-02-20 | Holzbau Schmid GmbH & Co. KG | Schiebefenster für Brandschutzzwecke |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1581038A (en) | 1925-07-23 | 1926-04-13 | Thompson Robert Arthur | Fire door |
-
1999
- 1999-01-20 DE DE29900852U patent/DE29900852U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1581038A (en) | 1925-07-23 | 1926-04-13 | Thompson Robert Arthur | Fire door |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| BM - Bau- und Möbelschreiner 3/87, S.41 |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1637687A3 (de) * | 2004-09-20 | 2008-02-20 | Holzbau Schmid GmbH & Co. KG | Schiebefenster für Brandschutzzwecke |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19990617 |
|
| R163 | Identified publications notified |
Effective date: 19990525 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20020123 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20050302 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20070103 |
|
| R071 | Expiry of right |