DE29808440U1 - Handgelenkschutz - Google Patents
HandgelenkschutzInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A41D13/05—Professional, industrial or sporting protective garments, e.g. surgeons' gowns or garments protecting against blows or punches protecting only a particular body part
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Description
TERMEER STEINM&STErt' ^"PAiWiER GBR
PATENTANWÄLTE - EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
Dr. Nicolaus ter Meer, Dipl.-Chem. Helmut Steinmeister, Dipl.-Ing.
Peter Urner, Dipl.-Phys. Manfred Wiebusch
Gebhard Merkte, Dipl.-Ing. (FH)
Mauerkircherstrasse 45 Artur-Ladebeck-Strasse 51
D-81679 MÜNCHEN D-33617 BIELEFELD
SOS PO1/98 7.5.1998
Am Rosengarten 24 50827 Köln
TERMEER STEINMEISTER & &Rgr;&Agr;&Igr;&Ngr;&Egr;&Rgr; pE3p·"* :": *!!* SOSPOl/98
Die Erfindung betrifft einen Handgelenkschutz, der beispielsweise bei Sportarten
wie Inline-Skating, Rollschuhfahren oder Skateboardfahren zum Schutz des Handgelenks bei Stürzen dient.
Ein bekannter Handgelenkschutz dieser Art weist die Form einer Manschette
auf, die den unteren Abschnitt des Unterarms, das Handgelenk und die Mittelhand des Benutzers eng umschließt und eine Daumenöffnung besitzt,
durch die der Daumen hindurchgesteckt werden kann. In die Oberseite der Manschette ist eine Versteifungseinlage elus relativ steifem Material eingearbeitet,
die sich im wesentlichen über die gesamte Länge der Manschette erstreckt und das Handgelenk gleichsam schient, so daß Verstauchungen oder
Überdehnungen vermieden werden. Auf der Oberseite dieser Versteifungseinlage ist ein Klettband angebracht, das es gestattet, die Manschette mit Hilfe
von Klettverschlußlaschen eng zu schließen. Zumeist ist zusätzlich zu den Klettverschlußlaschen ein längeres Halteband vorgesehen, das ein oder
mehrmals um das Handgelenk geschlungen und dann mittels Klettverschluß
auf dem Klettband oder auf sich selbst befestigt wird.
Im Hinblick auf die Verletzungssicherheit ist es wesentlich, daß die Manschette
eng um das Handgelenk geschlossen wird. Dies hat jedoch den Nachteil, daß eine vom Benutzer am Handgelenk getragene Armbanduhr durch
den Handgelenkschutz verdeckt wird. Wenn der Benutzer auf die Armbanduhr schauen will, muß er deshalb zunächst in umständlicher Weise den gesamten
Handgelenkschutz entfernen.
In US-A-5 600 849 wird ein Handgelenkschutz beschrieben, der auf der
Oberseite eine Aussparung aufweist, die den Blick auf die Armbanduhr freigibt. Diese Lösung hat jedoch den Nachteil, daß die Manschette auf der Oberseite
im Bereich des Handgelenks geschwächt wird und daß insbesondere keine durchgehende Versteifungseinlage: vorgesehen werden kann, so daß
der Schutz gegen Verletzungen weniger v/irksam ist. Außerdem führt die unter
dem Handgelenkschutz getragene Uhr dazu, daß sich die Manschette nicht mehr so eng um das Handgelenk schließen läßt, wie es aus Sicherheitsgründen
eigentlich erforderlich wäre.
TERMEER STEINMEISTER & PA?TN?R PB?!.. : I *..* SOSPOl/98
Da es sich bei den oben genannten Sportarten generell um Ausdauersportarten
handelt, ist es aus medizinischen Gründen häufig erwünscht, medizinische Daten wie etwa die Pulsfrequenz wälirend des Trainings zu überwachen.
Häufig wird deshalb anstelle der Armbanduhr oder kombiniert mit dieser ein Anzeigeinstrument zur Anzeige der Pulsfrequenz oder ähnlicher Daten getragen.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Handgelenkschutz zu schaffen, der eine
hohe Verletzungssicherheit bietet und ein einfaches Ablesen eines armbanduhrartigen
Anzeigeinstruments ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäJ3 dadurch gelöst, daJ3 das Anzeigeinstrument
fest oder lösbar an der Manschette angebracht ist.
Das Anzeigeinstrument wird somit nicht mehr unter der Manschette getragen
und mit Hilfe eines Armbands am Handgelenk befestigt, sondern ist stattdessen auf der Manschette angebracht, so daß es bequem abgelesen werden
kann, während andererseits die Integrität der Manschette nicht beeinträchtigt wird.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Das Gehäuse des Anzeigeinstruments kann auf irgendeine geeignete Weise an
der Manschette befestigt sein. Beispielsweise kann das Gehäuse unmittelbar in die Versteifungseinlage des Handgelenkschutzes eingeformt sein oder lösbar
darin und/oder darauf verankert sein. Ebenso ist es denkbar, an dem Gehäuse des Anzeigeinstruments anstelle des sonst üblichen Armbandes Befestigungsansätze
anzubringen, die am Handgelenkschutz angenäht werden. Weiterhin ist es denkbar, das Anzeigeinstrument lösbar in eine am Handgelenkschutz
ausgebildete Tasche einzustecken, die gegebenenfalls teilweise aus transparentem Material besteht. Als weitere Alternative ist es möglich, an
dem Gehäuse des Anzeigeinstruments eine Schlaufe auszubilden, die auf eine der Klettverschlußlaschen oder ein Halteband des Handgelenkschutzes aufgeschoben
werden kann.
Bevorzugt ist das Anzeigeinstrument etwa in der Mitte des Handgelenkschut-
TERMEER STEINMEISTER & CA^NgR &Rgr;*&Egr;3&rgr;:&udigr;* ;**; ·..* SOSPOl/98
zes auf dessen Oberseite angeordnet und befindet sich damit an derselben
Stelle, an der sich sonst die Armbanduhr befindet. Dabei kann vorgesehen sein, daß das Halteband, das ein oder mehrmals um das Handgelenk geschlungen
wird, die Uhr überdeckt. In diesem Fall muß zwar das Halteband
teilweise gelöst werden, um die Uhr abzulesen, doch steht dem der Vorteil
gegenüber, daß das Uhrenglas durch das Halteband abgedeckt und so gegen Beschädigung geschützt wird.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeich
nungen näher erläutert.
Es zeigen:
Figur 1 eine Ansicht eines Handgelenkschutzes im nicht vollständig
angelegten Zustand;
Figur 2 den Handgelenkschutz nach Figur 1 in vollständig angelegtem
Zustand; und
Figur 3 eine Ansicht eines Handgelenkschutzes gemäß einem abgewan
delten Ausführungsbeispiel.
Der in Figur 1 gezeigte Handgelenkschutz für eine linke Hand 10 hat die
Form einer eng um das Handgelenk geschlungenen Manschette 12, die sich über das untere Ende des Unterarms, das Handgelenk und die Mittelhand erstreckt
und eine Daumenöffnung 14 aufweist. Auf der Oberseite der Manschette 12 ist ein Klettband 16 angebracht, und am entgegengesetzten Ende
der Manschette sind zwei zugehörige Klettverschlußlaschen 18 vorgesehen,
mit denen sich die Manschette eng um das Handgelenk schließen läßt.
Das Klettband 16 setzt sich auf einem Halteband 20 fort, das zwischen den
Klettverschlußlaschen 18 seitlich von der Oberseite der Manschette ausgeht und, nachdem es mindestens einmal vollständig um das Handgelenk geschlungen
wurde (Figur 2), mit einem Klettverschluß 22 auf sich selbst befestigt werden kann.
Unter dem Klettband 16 befindet sich eine Versteifungseinlage 24, die sich
TERMEER STEINMEISTER & 5>A*qi;N"Ef1 ^&Bgr;&Rgr;&idigr;&udigr; &iacgr;&idigr; '*.' SOSP01/98
über die gesamte Länge der Manschette 12 erstreckt. Auf oder in dieser Versteifungseinlage
ist das Gehäuse eines Anzeigeinstruments 26 befestigt, das in seiner Form und Größe dem Gehäuse einer Armbanduhr entspricht. In
dem in Figur 1 gezeigten Zustand liegt das Anzeigeinstrument 26 sichtbar in einer Aussparung 28 des Klettbandes 16. Wenn das Halteband 20 geschlossen
ist, wie in Figur 2 gezeigt ist, so deckt es das Anzeigeinstrument 26 ab und schützt dessen Deckglas gegen Verkratzen oder sonstige Beschädigungen.
Wenn der Benutzer das Anzeigeinstrument ablesen will, braucht er lediglich den Klettverschluß 22 zu lösen und das Halteband 20 etwas abzuziehen.
Durch die feste Verankerung des Anzeigeinstruments 24 in der Versteifungseinlage
24 wird bei einem Sturz auch das Anzeigeinstrument gegen Beschädigung geschützt und andererseits vermieden, daJ3 das Gehäuse des Anzeigeinstruments
Verletzungen verursacht.
Figur 3 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform, bei der das Anzeigeinstrumen
26 mit einer Schlaufe 30 lösbar auf das Halteband 20 aufgeschoben ist, so daß es bei geschlossenem Halteband jederzeit sichtbar auf der Außenseite
des Haltebandes fixiert ist. Wahlweise kann bei dieser Ausführungsform die Schlaufe 30 auch eine transprarente Tasche aufweisen, in die das Anzeigeinstrument
26 eingesteckt ist. Das Deckglas des Anzeigeinstruments wird dann durch eine transparente Abdeckung gegen Verkratzen geschützt. Wenn die
Abdeckung selbst verkratzt ist, braucht lediglich die Schlaufe 30 ausgewechselt zu werden, an der diese Abdeckung angebracht ist.
Während der Handgelenkschutz im gezeigten Beispiel nur aus einer Handgelenkmanschette
besteht, sind auch Ausführungsformen möglich, bei denen der Handgelenkschutz als Handschuh ausgebildet oder ähnlich wie ein Fahrradhandschuh
mit Fingeransätzen versehen ist.
Claims (6)
1. Handgelenkschutz mit einer eng um das Handgelenk zu legenden Manschette
(12), dadurch gekennzeichnet, da.J3 ein armbanduhrartiges Anzeigeinstrument
(26) fest oder lösbar an der Manschette (12) angebracht ist.
2. Handgelenkschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Anzeigeinstrument (26) auf der sich über den Handrücken erstreckenden Oberseite der Manschette (12) befestigt ist.
3. Handgelenkschutz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Anzeigeinstrument (26) an oder in einer Versteifungseinlage (24) der Manschette (12) verankert ist.
4. Handgelenkschutz nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Manschette (12) ein mindestens einmal um das Handgelenk zu schlingendes Halteband (20) aufweist, das das Anzeigeinstrument (26) überdeckt
und mit Hilfe eines Klettverschlusses (22) auf sich selbst zu befestigen ist.
5. Handgelenkschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Anzeigeinstrument (26) auf der Außenseite eines an der Manschette (12) befestigten,
um das Handgelenk zu schlingenden Haltebandes (20) befestigt ist.
6. Handgelenkschutz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das
Anzeigeinstrument (26) mit einer Schlaufe (30) auf das Halteband (20) aufgeschoben
ist.
Priority Applications (3)
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE29808440U DE29808440U1 (de) | 1998-05-09 | 1998-05-09 | Handgelenkschutz |
Publications (1)
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| DE29808440U1 true DE29808440U1 (de) | 1998-08-20 |
Family
ID=8056969
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29808440U Expired - Lifetime DE29808440U1 (de) | 1998-05-09 | 1998-05-09 | Handgelenkschutz |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE29808440U1 (de) |
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-
1998
- 1998-05-09 DE DE29808440U patent/DE29808440U1/de not_active Expired - Lifetime
-
1999
- 1999-04-21 AU AU40318/99A patent/AU4031899A/en not_active Abandoned
- 1999-04-21 WO PCT/EP1999/002691 patent/WO1999058209A1/de not_active Ceased
Also Published As
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|---|---|
| AU4031899A (en) | 1999-11-29 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19981001 |
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| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20020301 |