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DE29804251U1 - Scheinwerfer - Google Patents

Scheinwerfer

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Publication number
DE29804251U1
DE29804251U1 DE29804251U DE29804251U DE29804251U1 DE 29804251 U1 DE29804251 U1 DE 29804251U1 DE 29804251 U DE29804251 U DE 29804251U DE 29804251 U DE29804251 U DE 29804251U DE 29804251 U1 DE29804251 U1 DE 29804251U1
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DE
Germany
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headlight according
lens
plano
curvature
mirror
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29804251U
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English (en)
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ADB TTV Technologies SA
Original Assignee
Siemens AG
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens AG, Siemens Corp filed Critical Siemens AG
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Publication of DE29804251U1 publication Critical patent/DE29804251U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V5/00Refractors for light sources
    • F21V5/008Combination of two or more successive refractors along an optical axis
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V7/00Reflectors for light sources
    • F21V7/04Optical design
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21WINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES F21K, F21L, F21S and F21V, RELATING TO USES OR APPLICATIONS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS
    • F21W2131/00Use or application of lighting devices or systems not provided for in codes F21W2102/00-F21W2121/00
    • F21W2131/40Lighting for industrial, commercial, recreational or military use
    • F21W2131/406Lighting for industrial, commercial, recreational or military use for theatres, stages or film studios

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)

Description

GR 98 G 3157
1
Beschreibung
Scheinwerfer
Die Erfindung richtet sich auf einen Scheinwerfer, insbesondere Profilscheinwerfer für die Bühnenbeleuchtung.
Profilscheinwerfer dienen dazu, klar umrissene Bereiche der Bühne anzuleuchten, bspw. eine Türöffnung, einen Schauspieler oder gar nur das Gesicht eines Schauspielers.
Sie verfügen zu diesem Zweck neben den üblichen Elementen eines Scheinwerfers wie Lichtquelle, rückwärtigem Reflektor, vorderer Abschlußscheibe sowie gegebenenfalls Farbfiltern und Verdunkelungsvorrichtungen auch über eine Halterungs- und/ oder Einschubvorrichtung für Profilblenden oder sog. Gobos, d.h., Blenden aus Metall mit eingeschnittenen Profilen.
Da bei Verwendung derartiger Gobos ein Großteil der erzeugten 0 Lichtleistung den Scheinwerfer nicht verläßt, sind derartige Profilscheinwerfer einer extremen Temperaturbelastung unterworfen und können interne Temperaturen von 450° bis 500° C erreichen. Da andererseits aus akustischen Gründen in der Bühnentechnik oftmals auf eine Ventilationskühlung der Scheinwerfer verzichtet werden muß, stellt sich ein Problem dahingehend, daß die erzeugte Lichtleistung möglichst optimal gebündelt und ausschließlich in die gewünschte Richtung abgegeben wird, damit die Lampenleistung auf das absolut notwendige Minimum reduziert werden kann.
Eine bei Profilscheinwerfern immer aktuelle Nebenbedingung bei der Lösung dieses Problems ist, daß an den Rändern der ausgeleuchteten Profile möglichst keine Farbringe entstehen sollen, wie sie durch unterschiedliche Beugung von Lichtstrahlen verschiedener Wellenlängen an scharfen Kanten hervorgerufen werden können.
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Zur Lösung des eingangs genannten Problems sieht die Erfindung bei einem Scheinwerfer, insbesondere Profilscheinwerfer für die Bühnenbeleuchtung, folgende Elemente vor:
a) eine elektrooptische Lichtquelle,
b) einen in Projektionsrichtung des Scheinwerfers rückwärtig angeordneten Kugelspiegel,
c) eine vor der Lichtquelle angeordnete, asphärische Linse,
d) eine vor der asphärischen Linse angeordnete Sammellinse, e) eine vor der Sammellinse angeordnete Irisblende, sowie
f) einen vor der Irisblende angeordneten, zoomartig einstellbaren Objektivtubus mit einem hinteren und einem vorderen Linsensystem.
Die von der Lichtquelle mit nahezu omnidirektional konstanter Leuchtdichte abgegebene Lichtleistung wird von dem rückwärtigen Kugelspiegel nach vorne geworfen und dort von der asphärischen Linse und der Sammellinse sowie dem Objektivlinsensystem in hohem Grade gebündelt. Mit dem zoomartig einstellbaren Objektivtubus gelingt es, den Öffnungswinkel des Profil-Scheinwerfers etwa in einem Verhältnis von 1:2 bis 1:3 verstellbar zu gestalten. Dadurch ist es möglich, auch bei relativ kleinen und/oder nahen, auszuleuchtenden Profilen großflächige Gobos zu verwenden, welche den von der Lichtquelle 5 erzeugten Lichtstrom in größtmöglichem Umfang passieren lassen, so daß die in dem Profilscheinwerfer zurückgehaltene und in Wärme umgesetzte Lichtleistung möglichst gering ist.
Es hat sich als günstig erwiesen, als Lichtquelle eine HaIogenglühlampe, vorzugsweise mit einer Leistung von 1 bis 3 kW, insbesondere von etwa 2 kW, zu verwenden. Derartige Lampen haben eine deutlich höhere Lichtausbeute als übliche Glühlampen und können insbesondere im unteren Leistungsbereich auch ohne Kühlgebläse betrieben werden. Ein weiterer Vorteil dieser Lampenart ist das nahezu punktförmig innerhalb des Lampenkolbens angeordnete Filament, das eine optimale Einstellung des Linsensystems auf eine punktförmige Lichtquelle er-
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laubt. Besonders haben sich sog. "Blue-pinch"-Lampen bewährt, die im Bereich der Lampenquetschung stärker belastbar und somit thermisch stabiler sind.
Weitere Vorteile lassen sich durch eine elektronische Einrichtung zum Dimmen der Halogenglühlampe erzeugen. Hierdurch kann bei stark fokussiertem Lichtstrahl eine zu grelle Ausleuchtung des Profilfleckes vermieden werden.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß der Kugelspiegel als Kaltlichtspiegel ausgebildet ist. Hierdurch gelingt es, ausschließlich das sichtbare Licht nach vorne und somit durch das Linsensystem des Scheinwerfers hindurchzuwerfen, während die Infrarotstrahlung nach rückwärts aus dem Schweinwerfergehäuse entweichen kann. Indem dadurch die Wärmestrahlung von der empfindlichen Optik ferngehalten wird, kann die dort absorbierte Leistung und damit deren thermische Belastung reduziert werden.
Der Kaltlichtspiegel weist vorzugsweise ein rückwärtiges Substrat aus Glas auf, an dessen Innenfläche ein Kaltlichtbelag aufgebracht ist, der sichtbares Licht reflektiert, Infrarotstrahlung dagegen hindurchläßt. Da auch der Glaswerkstoff die Infrarotstrahlung passieren läßt, kann dieselbe auf dikesem Weg das optische System verlassen.
Die Lichtquelle befindet sich etwa im Mittelpunkt des Kugelspiegeis und wird von demselben etwa hemisphärenartig umgeben. Indem der Kugelspiegel einen Krümmungsradius von 40 bis 90 mm, vorzugsweise etwa 60 mm aufweist, hat er einen ausreichenden Abstand zu der Lichtquelle, so daß die Leuchtdichte bereits auf materialverträgliche Werte abgesunken ist und eine Überhitzung des Kugelspiegels vermieden wird. Außerdem befindet sich an dem Rand des Kugelspiegels, dessen Durchmesser kleiner ist als sein doppelter Krümmungsradius, bspw. etwa 90 mm beträgt, ein Spalt zum Hindurchtritt von Kühlungsluft, da-
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mit auch durch Konvektion ein Teil der überschüssigen Wärme abtransportiert werden kann.
Der Kugelspiegel wird ergänzt durch einen Gegenspiegel, weleher vor der Lichtquelle, die asphärische Linse etwa umgebend angeordnet ist. Der Gegenspiegel folgt ebenfalls einer spärischen Fläche, deren Mittelpunkt jedoch gegenüber dem Filament etwas nach hinten versetzt ist. Er ist etwa ringförmig aufgebaut, in zwei Segmente unterteilt und ebenfalls vorzugsweise aus Aluminium gefertigt, damit auch die Infrarotstrahlung zurückgeworfen wird. .
Die Erfindung sieht weiterhin vor, daß die Brennweite der asphärischen Linse 40 bis 70 mm, vorzugsweise etwa 55 mm beträgt. Da diese Linse entlang ihrer optischen Achse eine Dikke von etwa 25 mm aufweist und von dem Filament der Lichtquelle um etwa 33 mm beabstandet ist, ergibt sich eine negative Bildweite, d.h., obzwar die Lichtstrahlen durch die asphärische Linse bereits zur optischen Achse hin gebrochen werden, divergiert das Lichtbündel nach dem Hindurchtritt durch die asphärische Linse dennoch.
Indem die Erfindung die asphärische Linse als nach vorne ausgewölbte Plankonvexlinse ausbildet, schafft sie zwischen dem Kugelspiegel und der planen Ebene der asphärischen Linse einen relativ breiten Spalt zum Hindurchtritt von Kühlluft, und eine auch nur partielle Überhitzung der asphärischen Linse wird zuverlässig vermieden.
Der Durchmesser der asphärischen Linse ist kleiner als der Durchmesser des Kugelspiegels, da von dessen Peripherie zurückgeworfene Strahlen durch das Filament der Lichtquelle hindurch auf den Gegenspiegel auftreffen und von diesem zum Zentrum des Kugelspiegels hin glenkt werden.
Zur Erzielung eines optimalen Kompromisses zwischen Kühlung einerseits und Lichtausbeute andererseits sieht die Erfindung
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vor, den Durchmesser des Kugel-und/oder des Gegegenspiegels etwa zwischen 60 und 120 mm, vorzugsweise etwa bei 80 bis 100 mm zu wählen. Um die asphärische Linse vor Beschädigungen zu schützen, die aus einer unterschiedlichen Temperaturdehnung derselben im Verhältnis zu dem Gegenspiegel resultieren könnten, ist derselbe in einem radialen Abstand von der asphärischen Linse angeordnet und - wie oben bereits ausgeführt - in zwei Segmente unterteilt.
Die Erfindung erlaubt eine vorteilhafte Weiterbildung dahingehend, daß die der asphärischen Linse nachgeordnete Sammellinse als vorzugsweise nach hinten ausgewölbte Plankonvexlinse ausgebildet ist. Solchenfalls kann die plane Vorderseite der Irisblende zugewandt sein, so daß dieselbe auch bei kleinster Blende nicht in räumlichen Konflikt mit einer Auswölbung der Sammellinse gerät.
Der Krümmungsradius der Sammellinse, welcher deren Brechkraft und damit die Parallelität des nach vorne aus dieser austretenden Lichtbündels bestimmt, sollte in einem Bereich zwischen 60 und 150 mm, vorzugsweise zwischen 80 und 130 mm, insbesondere etwa bei 100 bis 105 mm, liegen.
Bei einer ersten, erfindungsgemäßen Ausbildung ist das rückwärtige Objektivlinsensystem aus einer vorzugsweise nach vorne ausgewölben Plankonvexlinse ausgebildet. Die Auswölbung nach vorne erlaubt es, diese Linse mit ihrer ebenen Rückseite dicht an die Irisblende heranzurücken, ohne deren Funktion zu beeinträchtigen.
30
Die solchermaßen als Sammellinse ausgebildete, hintere Objektivlinse hat bevorzugt einen Krümmungsradius zwischen 100 und 250 mm, vorzugsweise zwischen 130 und 200 mm, insbesondere von etwa 160 bis 170 mm. Die Brechkraft dieser Linse ist auf die vordere Objektivlinse abgestimmt.
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Das Objektivlinsensystem wird in seinem vorderen Bereich durch eine vorzugsweise nach vorne ausgewölbte Plankonvexlinse ergänzt, die für eine äußerst geringe Divergenz des den Scheinwerfer verlassenden Lichtbündels sorgt. .
Als optimaler Krümmungsradius der vorderen Objektivlinse wurde bei dieser Ausführungsform ein Wert zwischen 150 und 350 mm, vorzugsweise zwischen 200 und 300 mm, insbesondere etwa bei 240 bis 250 mm gefunden.
Bei einer hiervon abweichenden Ausführungsform der Erfindung ist das hintere Objektivlinsensystem als Doppellinsensystem mit zwei Plankonvexlinsen ausgebildet, die vorzugsweise aufeinander zu ausgewölbt sind. Durch die zusätzliche Linse kann eine noch bessere Fokussierung erreicht werden, da sich die Brechkräfte der beiden Linsen addieren.
Da die beiden Plankonvexlinsen des Doppellinsensystems bis auf einen minimalen Zwischenraum einander angenähert sind, beträgt der Abstand zwischen ihren beiden ebenen Außenflächen nur etwa 3 0 bis 35 mm. Gemäß dem Erfindungsgedanken haben daher diese beiden Linsen nicht nur identischen Durchmesser, sondern im Bereich ihrer konvexen Oberflächen auch etwa identische Krümmungsradien von etwa 100 bis 220 mm, vorzugsweise 5 zwischen 125 bis 180 mm, insbesondere von etwa 145 bis 155 mm.
Auch bei dieser Ausführungsform empfiehlt die Erfindung, das vordere Objektivlinsensystem als vorzugsweise nach vorne ausgewölbte Plankonvexlinse zu gestalten. Der Krümmungsradius dieser Linse sollte bevorzugt zwischen 150 bis 350 mm, vorzugsweise zwischen 180 bis 270 mm, insbesondere bei etwa 210 bis 220 mm liegen.
Die Erfindung sieht weiterhin vor, daß eine oder mehrere, vorzugsweise alle Linsen mit einer Antireflexionsbeschichtung versehen sind. Durch Vermeidung unkontrollierter Lichtreflexe
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werden die Lichtverluste zusätzlich gesenkt. Dies stellt neben der starken Bündelung der Lichtstrahlen eine weitere Maßnahme zur Verbesserung des Wirkungsgrades des erfindungsgemäßen Profilscheinwerfers dar.
Ein hochwertiger Antireflexionseffekt ergibt sich, indem die Antireflexionsbeschichtung aus mehreren, einzeln aufgetragenen Lagen zusammengesetzt ist. Solchermaßen ist es möglich, einen Reflexionsfaktor von weniger als 1 %, vorzugsweise 0,6 % oder weniger, zu erreichen.
Weitere Merkmale, Einzelheiten, Vorteile und Wirkungen auf der Basis der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung sowie anhand der Zeichnung. Diese zeigt in:
FIG 1 einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Scheinwerfer mit dem schematisiert wiedergegebenen optischen System, sowie
FIG 2 eine der Figur 1 entsprechende Darstellung einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung.
Der in FIG 1 wiedergegebene Scheinwerfer 1 gliedert sich gemäß seinem grundsätzlichen Aufbau in ein rückwärtiges Lampenhaus 2 mit Halogenglühlampe 3, Reflektor 4, asphärischer Linse 5, Gegenspiegel 13, Sammellinse 6 und Irisblende 7, sowie in einen vorderen Bereich oder Objetivtubus 8, der zur Veränderung des Öffnungswinkels des austretenden Lichtbündels zoomartig verändert werden kann. Die Ausführungsformen gemäß Figuren 1 und 2 unterscheiden sich ausschließlich hinsichtlich des Objektivtubus 8, 9, womit jeweils unterschiedliche Verstellbereiche für den Öffnungswinkel des austretenden Lichtbündeis realisiert sind.
Zunächst soll das beiden Ausführungsformen gemeinsame, rückwärtige Lampenhaus 2 des Scheinwerfers 1 beschrieben werden:
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· « 4 &iacgr; i .
Als Lichtquelle 3 dient eine. Halogenglühlampe mit einer Leistungsaufnahme von 2 kW. Der Reflektor 4 ist als Kaltlichtspiegel ausgebildet und hat eine tragende Schicht aus Glas, die an ihrer Innenseite mit einer Kaltlichtreflexionsbeschichtung versehen ist. Der Krümmungsradius des Reflektors beträgt etwa 40 mm, und er ist derart angeordnet, daß sich das Filament 10 der Halogenglühlampe 3 möglichst exakt in seinem Kugelmittelpunkt befindet. Der vordere Öffnungsrand des Reflektorspiegels hat einen Durchmesser von etwa 90 mm und ist damit etwa genauso groß wie der Durchmesser des Gegenspiegels 13, so daß sämtliche von der Peripherie des Reflektors 4 aufgefangenen und zurückgeworfenen Lichtstrahlen etwa durch das Filament 10 der Glühlampe 3 hindurch bzw. an demselben vorbei zu dem Gegenspiegel 13 gelangen und von diesem aufgefangen und zum Zentrum des Kugelspiegels gelenkt werden. Zu diesem Zweck ist der Abstand der asphärischen Linse 5 zu der Halogenglühlampe 3 etwa identisch mit deren Abstand von dem vorderen Rand 11 des Reflektors 4. Durch den verbleibenden Spalt kann Luft zirkulieren, um durch Konvexion einen großen Teil der in der Glühlampe 3 anfallenden Verlustwärme abzutransportieren. Hierfür sind in den zur optischen Achse 12 parallelen Seiten sowie gegebenenfalls am Boden und Dach des Lampenhauses 2 Kühlschlitze vorgesehen.
Die Dickenerstreckung der asphärischen Linse 5 in Richtung der optischen Achse 12 beträgt etwa 24,2 mm, ihr Abstand zu dem Filament 10 der Halogenglühlampe 3 etwa 33 mm. Die Brechkraft der asphärischen Linse 5 ist nicht ausreichend, um die aufgefangenen Lichtstrahlen ausreichend zu bündeln. Es ist deshalb eine weitere Sammellinse 6 vorgesehen, die wie die asphärische Linse 5 als Plankonvexlinse ausgebildet ist, im Gegensatz zu ersterer jedoch nach rückwärts ausgewölbt ist. Sie ist mit einem Durchmesser von 114,3 mm größer als die asphärische Linse 5, ihr Krümmungsradius beträgt 102 mm. Beide Linsen 5, 6 sind mit einem Antireflexionsüberzug versehen, so daß sich ein Reflexionsfaktor von weniger als 0,6 % ergibt.
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Die beiden ebenen Begrenzungsflächen der beiden Linsen 5, 6 haben einen Abstand von etwa 72 mm. Etwa 3 0 mm vor der Sammellinse 6 befindet sich die Irisblende 7, mit der die Helligkeit des Lichtstrahls reguliert 22 werden kann. Vor oder hinter der Irisblende 7 befindet sich eine Einschubmöglichkeit 23 für Gobos, also für Metallplättchen miteingestanzten Profilen.
Diesem, beiden Ausführungsformen gemeinsamen Teil 2 der Optik 1 ist gemäß Figur 1 ein Objektivtubus 8 vorgeschalten, der aus einer hinteren Objektivlinse 14 und einer vorderen Objektivlinse 15 besteht. Beide Linsen 14, 15 sind als nach vorne ausgewölbte Plankonvexlinsen ausgebildet und innerhalb des Tubusmantels verschiebbar angeordnet. Die hintere Objektivlinse 14 hat einen Krümmungsradius von 163 mm und einen Durchmesser von 114 mm, die vordere Objektivlinse einen Krümmungsradius von 245 mm und einen Durchmesser von 203 mm. Beide Linsen 14, 15 sind ebenfalls mit einer Breitband-Antireflexions-Beschichtung versehen.
Zur Verstellung sind die Linsen 14, 15 in Fassungen gehalten, die einen oder mehrere, etwa radial gerichteten Schraubansatz aufweisen, an dem eine Klemmschraube 24, 2 5 oder ein Rändelrad angeschraubt ist, welche(s) durch einen Schlitz 26, 27 des Objektivtubus 8 herausragt und zur Verstellung gelöst und anschließend wieder arretiert werden kann. Mit dieser Zoom-Optik läßt sich der Öffnungswinkel des Strahlungsbündels in einem Bereich von 11° bis 22° variieren.
Demgegenüber umfaßt der Objektivbereich 9 der Ausführungsform gemäß FIG 2 in einem Tubusmantel 16 eine modifizierte Optik.
Das hintere Objektivlinsensystem besteht aus einem Doppellinsensystem mit zwei identischen Plankonvexlinsen 17, 18, deren Auswölbungen aufeinander zu gerichtet sind. Die beiden Linsen 17, 18 sind mit sehr kleinem Zwischenraum angeordnet, so daß der Abstand zwischen ihren ebenen Flächen 19, 20 nur etwa 33
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mm beträgt, und werden gemeinsam verstellt 24. Beide Linsen
17, 18 haben einen Krümmungsradius von 150 mm und einen
Durchmesser von 114 mm.
Die vordere Objektivlinse 21 ist wie bei der ersten Ausführungsform
als nach vorne durchgewölbte Plankonvexlinse ausgebildet, jedoch beträgt ihr Krümmungsradius bei dieser Ausführungsform 216 mm, während der Durchmesser demjenigen der vorhergehenden Ausführungsform entspricht.
Auch die Linsen 17, 18, 21 des Objektivteils 9 sind mit einer wirkungsvollen Breitband-Antireflexionsbeschichtung versehen.
Mit der zweiten Ausführungsform lassen sich durch Verschieben der Objektivlinsen 17, 18, 21 Öffnungsweiten des austretenden Lichtbündels zwischen 15° bis 36° einstellen.

Claims (25)

* GR 98 G 3157 11 Schutzansprüche
1. Scheinwerfer (1), insbesondere Profilscheinwerfer für die Bühnenbeleuchtung, mit folgenden Elementen:
a) einer elektrooptischen Lichtquelle (3) ,
b) einem in Projektionsrichtung (12) des Scheinwerfers (1) hinter der Lichtquelle (3) angeordneten Kugelspiegel (4),
c) einer vor der Lichtquelle (3) angeordneten, asphärische Linse (5),
d) einer vor der asphärischen Linse (5) angeordneten Sammellinse (6) ,
e) einer vor der Sammellinse (6) angeordneten Irisblende (7), sowie
f) einem vor der Irisblende (7) angeordneten, zoomartig verstellbaren Objektivtubus (16) mit'einem hinteren und einem vorderen Linsensystem.
2. Scheinwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Lichtquelle eine Halogenglühlampe (3), insbesondere eine "Blue-pinch"-Lampe, vorzugsweise mit einer Leistung von 1 bis 3 kW, insbesondere 2 kW, verwendet wird.
3. Scheinwerfer nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine elektronische Einrichtung zum Dimmen der Halogenglühlampe (3).
4. Scheinwerfer nach eine der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß der Kugelspiegel (4) als Kaltlichtspiegel ausgebildet ist.
5. Scheinwerfer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kugelspiegel (4) ein rückwärtiges Substrat aus Glas aufweist, an dessen Innenfläche ein Kaltlichtbelag aufgebracht ist, der sichtbares Licht reflektiert, Infrarotstrahlung dagegen hindurchläßt.
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6. Scheinwerfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch einen Gegenspiegel
(13), der die asphärische Linse (5) etwa ringförmig umgibt.
7. Scheinwerfer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenspiegel (13) aus zwei Segmenten aufgebaut ist.
8. Scheinwerfer nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenspiegel (13) aus zwei Segmenten aufgebaut ist.
9. Scheinwerfer nach Anspruch 6, 7 oder 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Gegenspiegel (13) von
der asphärischen Linse (5) radial beabstandet ist.
10. Scheinwerfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die asphärische Linse (5) eine Brennweite von 40 bis 70, vorzugsweise
etwa 55 mm aufweist.
11. Scheinwerfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die asphärische Linse (5) als nach vorne ausgewölbte Plankonvexlinse
ausgebildet ist.
12. Scheinwerfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß.der Durchmesser der asphärischen Linse (5) zwischen 50 und 90 mm, vorzugsweise etwa bei 68 bis 70 mm liegt.
13. Scheinwerfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die der
asphärischen Linse (5) nachgeordnete Sammellinse (6) als vorzugsweise nach hinten ausgewölbte Plankonvexlinse ausgebildet ist.
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14. Scheinwerfer nach Anspruch 13, dadurch g e kennze ichnet, daß der Krümmungsradius der Sammellinse (6) zwischen 60 und 150 mm, vorzugsweise zwischen 60 und 80 mm, insbesondere etwa bei 100 bis 110 mm liegt.
15. Scheinwerfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Objektivlinsensystem aus einer vorzugsweise nach vorne ausgewölbten Plankonvexlinse (14) gebildet ist.
16. Scheinwerfer nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Krümmungsradius der hinteren Objektivlinse (14) zwischen 100 und 250 mm, vorzugsweise zwischen 130 und 200 mm, insbesondere bei 160 bis 170 mm liegt.
17. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 15 oder 16, da durch gekennzeichnet, daß das vordere Objektivlinsensystem aus einer vorzugsweise nach vorne ausgewölbten Plankonvexlinse (15) ausgebildet ist.
18. Scheinwerfer nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Krümmungsradius der vorderen Objektivlinse (15.) zwischen 150 und 350 mm, vorzugsweise zwischen 200 und 300 mm, insbesondere bei etwa 240 bis 250 mm liegt.
19. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Objektivlinsensystem als Doppellinsensystem mit zwei Plankonvexlinsen (17, 18) ausgebildet ist, die vorzugsweise aufeinander zu ausgewölbt sind.
20. Scheinwerfer nach Anspruch 19, dadurch g e kennzeichnet, daß der Krümmungsradius der Linsen (17,18) des Doppellinsensystems jeweils zwischen 100 bis 220
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• · · &iacgr;
mm, vorzugsweise zwischen 120 bis 180, um insbesondere bei etwa 145 bis 155 mm liegt.
21. Scheinwerfer nach Anspruch 19 oder 20, dadurch
gekennzeichnet, daß das vordere Objektivlinsensystem aus einer vorzugsweise nach vorne ausgewölbten Plankonvexlinse (21) ausgebildet ist.
22. Scheinwerfer nach Anspruch 21, dadurch g e -
kennzeichnet, daß der Krümmungsradius der vorderen Objektivlinse (21) zwischen 150 bis 300 mm, vorzugsweise zwischen 180 bis 250 mm, insbesondere bei etwa 210 bis 220 mm liegt.
23. Scheinwerfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere, vorzugsweise alle Linsen (5,6,14,15,17,18,21) mit einer Antireflexionsbeschichtung versehen sind.
24. Scheinwerfer nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Antireflexionsbeschichtung aus mehreren, einzeln aufgetragenen Lagen besteht.
25. Scheinwerfer nach Anspruch 22, gekennzeichnet, durch eine derartige Anzahl von Beschichtungslagen, daß der Reflexionsfaktor weniger als 1 %, vorzugsweise 0,6 % oder weniger, beträgt.
DE29804251U 1998-03-10 1998-03-10 Scheinwerfer Expired - Lifetime DE29804251U1 (de)

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DE (1) DE29804251U1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6499862B1 (en) 1999-01-15 2002-12-31 Dedo Weigert Film Gmbh Spotlight with an adjustable angle of radiation and with an aspherical front lens
CN101225944B (zh) * 2008-02-04 2010-09-29 北京星光影视设备科技股份有限公司 变焦成像灯调焦部件
WO2013009197A1 (en) * 2011-07-13 2013-01-17 Doros Teodora D.A. Glass A method of obtaining a uniform beam of electromagnetic radiation of arbitrary geometrical shape and a mechanical-optical device for application of this method

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