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DE29803000U1 - Vorrichtung zur Verarbeitung thermisch vorbehandelter biologischer Reststoffe bis zu Asche und elektrischer Energie - Google Patents

Vorrichtung zur Verarbeitung thermisch vorbehandelter biologischer Reststoffe bis zu Asche und elektrischer Energie

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Publication number
DE29803000U1
DE29803000U1 DE29803000U DE29803000U DE29803000U1 DE 29803000 U1 DE29803000 U1 DE 29803000U1 DE 29803000 U DE29803000 U DE 29803000U DE 29803000 U DE29803000 U DE 29803000U DE 29803000 U1 DE29803000 U1 DE 29803000U1
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DE
Germany
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sludge
pressure
fluidized bed
bull
heating
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Application number
DE29803000U
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EDER CHRISTIAN DIPL BETRIEBSW
Original Assignee
EDER CHRISTIAN DIPL BETRIEBSW
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F11/00Treatment of sludge; Devices therefor
    • C02F11/12Treatment of sludge; Devices therefor by de-watering, drying or thickening
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F11/00Treatment of sludge; Devices therefor
    • C02F11/10Treatment of sludge; Devices therefor by pyrolysis
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F11/00Treatment of sludge; Devices therefor
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    • Y02W10/00Technologies for wastewater treatment
    • Y02W10/40Valorisation of by-products of wastewater, sewage or sludge processing

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  • Thermal Sciences (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

Beschreibung
Vorrichtung zur Verarbeitung thermisch vorbehandelter biologischer Reststoffe, zu Asche
und elektrischer Energie.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verarbeitung von thermisch vorbehandelten biologischen Reststoffen, insbesondere auch von Klärschlamm, zu Asche und elektrischer Energie.
Überschuß- und Primärschlamm aus Kläranlagen werden heute mit der Zielsetzung behandelt möglichst schnell das abscheidbare Wasser auszuschleusen und die vorhandene biologische Sustanz möglichst weitgehend abzubauen. Zur Erreichung dieser Zielsetzungen werden umfangreiche Faulturm-Anlagen eingesetzt.Der gefaulte Schlamm muß zur Entwässerung mit mineralischen oder chemischen Stoffen konditioniert werden. Beim Einsatz der thermischen Konditionierung wird zwar der Faulgasanfall verbessert, durch andere Einflüsse (Streusalz im Winter) werden die Ausgasungsergebnisse jedoch weitgehend wieder aufgehoben. Die im Faulgas enthaltenen Begleitstoffe erschweren zudem die energetische Nutzung.
Die Entsorgung von Faulturmschlamm, ob in wässriger oder schwach entwässerter Form, stößt zudem auf Akzeptanzprobleme bei den meist landwirtschaftlichen Abnehmern. Teilweise wird die Verwendung dieser Schlämme von den regionalen und überregionalen Flächennutzern und Behörden ganz abgelehnt bzw. verboten. Zugemischte Magerungsmittel erhöhen nur die zu entsorgenden Mengen.
Die Entsorgung von Klärschlamm als Brennstoff oder in anderen Verbrennungsanlagen setzt eine vorgeschaltete Trocknung voraus, die dezentral angewandt einen hohen Energieaufwand, meist an bereits hochwertiger gasförmiger oder fossiler Energie erfordert. Der Transport zu zentralen Großanlagen verursacht auch dann noch zusätzlich erhebliche Transportkosten. Zudem muß der Anteil an Klärschlamm aufgrund von Begleitstoffen und der klärschlammspezifischen Brenn- und Ascheverhalten meist gering gehalten werden. Die Abgasreinigung dieser Brennstoffgemische ist meist aufwendiger als bei Monobrennstoffen. Diese Randbedingungen fuhren meist zu erheblichen Zuzahlungen durch die Klärschlammerzeuger.
Vergasungsanlagen werden bisher meist für große Mengen ausgelegt was bei gering entwässertem Klärschlamm zu kostenintensiven Transporten und bei getrocknetem Klärschlamm zu teuren Sondertransporten fuhrt.
Aus der DE-A-40 20 552 ist ein Verfahren zur Verwertung von Klärschlamm bekannt, bei dem der Klärschlamm zunächst vollständig getrocknet wird. In einem anschließenden Entgasungsprozeß bei Temperaturen von 400 bis 500 0C unter gleichzeitiger Malung wird Klärschlamm-Koks mit 10 bis 40 Gewichts-% organischer Substanz erzeugt, der als Füller für Asphalt besonders geeignet ist.
Aus der DE 196 17 218 C2 ist ein Verfahren zum Verarbeiten von biologischen Reststoffen bekannt bei dem Klärschlamm getrocknet, vergast und verströmt wird. Dieses Verfahren ist bei der Verarbeitung von Faulschlamm mit einem Eingangs-Trockenstoffgehalt von über 40 % bei einem organischen Anteil von 50 % wärmeenergieautark.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zu entwickeln, mit der der Klärschlamm, bereits vor oder direkt hinter dem Faulturm so behandelt werden kann, daß die im Klärschlamm enthaltene Energie für die Kläranlage genutzt werden kann und keine externen Zuschläge für die Konditionierung des Klärschlammes benötigt werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung dadurch gelöst, das durch folgende Verfahrensschritte gekennzeichnet ist:
• Eingedickter Roh- oder Faulschlamm wird durch Erhitzung auf über 180 0C in seiner inneren Strutur so verändert, daß die biologischen Bestandteile in flüssige und feste Anteile aufgespaltet werden;
• die festen Schlammbestandteile in einem Hochdruckentwässerungsverfahren auf hohe Trockensubstanzgehalte entwässert werden;
• der hochentwässerte Klärschlamm direkt einem Wirbelschichtvergaser unter Sauerstoffmangel zugeführt wird , wobei ein Produktgas entsteht;
• mit dem Produktgas eine Stromerzeugungsanlage betrieben,
• die Abwärme aus dem Wirbelschichtvergaser und der Stromerzeugungsanlage über geschlossene Rohrsysteme mit mehreren Wärmetauschen der thermischen Konditionierung zugeführt wird.
Erfindungsgemäß ist auch eine Aufhetzung des voreingedickten Roh- bzw. Faulschlammes in einem Einrohrwärmetauscher.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß die sich bei der Aufheizung des Schlammes entwickelnden Gase über den Wirbelschichtvergaser behandelt werden.
Es ist auch sinnvoll die Hochdruckentwässerung bei Temperaturen von 70 bis 80 0C durchzufuhren um Wärmeverluste zu vermeiden.
Vorteilhaft ist. daß der Klärschlamm vor der Vergasung nur mit dem Rücklaufgut aus dem Wirbelschichtvergaser vermischt wird.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß der Wasserdampf der sich aus der Restfeuchte der Filterkuchen bildet, ausreicht um im Wirbelschichtvergaser ein ausreichendes Angebot an Wasserstoff für die Vergasung bereitzustellen.
Erfindungsgemäß ist auch, daß der Wirbelschichtvergaser sowohl atmosphärisch als auch mit Überdruck betrieben werden kann.
Weiterhin ist vorgesehen, daß das entstehende Produktgas durch den Rohschlamm-Volumenstrom kondensiert und somit getrocknet wird.
Es ist sinnvoll auch die Abgase der Stromerzeugungsanlage über Wärmetauscher zu leiten und die Wärme in den Roh- bzw. Faulschlamm überzuleiten.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfaßt eine Wärmetauscherkombination für die Schlammaufheizung, eine Hochdruckentwässerungsanlage, einen Wirbelschichtvergaser und eine Stromerzeugungsanlage.
Eine Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist eine Vorrichtung zur Aufbereitung der Filtrate aus der Entwässerungseinrichtung bevor diese in die Kläranlage zurückgeleitet werden.
Weiterhin ist es zweckmäßig, daß Mittel zum Waschen des Produktgases vorgesehen sind.
Die Erfindung hat zahlreiche Vorteile: Durch die thermische Konditionierung des Schlammes werden andere Konditionierungsmittel eingespart. Durch die Verarbeitung der Klärschlammes, vorzugsweise auf der Kläranlage, wird dort bereits das zu entsorgenden Volumen stark reduziert, nur noch Asche verläßt die Kläranlage.
Zudem enthält die Asche keine organischen Bestandteile mehr, sie entspricht somit der TA-Siedlungsabfall und kann deponiert werden, was auch seuchenhygienisch wichtig ist.
Das Fehlen organischer Bestandteile eröffnet die Möglichkeit die Aschen auch als Zuschlagstoff" in der Baustoffindustrie einzusetzen.
Durch den Einsatz der Prozeßeigenwärme fur die Aufheizung des Rohschlammes und die Stromerzeugung, die bei Rohschlamm bis zur Deckung des Strombedarfes der gesamten Kläranlage gehen kann, ist die Vorrichtung in energetischer Hinsicht optimal. Sie kann alleine mit nachwachsenden Rohstoffen (Klärschlamm, gegebenfalls Biodiesel oder anderen nachwachsenden Brennstoffen) als CO2-neutral betrieben werden.
Im folgenden wird eine beispielhafte Ausfuhrung der erfindungsgemäßen Vorrichtung anHand einer Zeichnung beispielhaft beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Der aus dem Faulturm 5 oder einem anderen Schlammspeicher kommende, möglichst hoch eingedickte Kärschlamm 6 wird in einem Einrohrwärmetauschersystem 7 unter Überdruck auf über 180 0C aufgewärmt. Das Wärmetauschersystem ist dabei so geschaltet, daß eine mehrstufige Wärmerückgewinnung durchgeführt wird.
In einer Hochdruckpumpanlage 8, die über eine Druckölanlage 9 mit Hochdruckenergie versorgt wird ein den vorhandenen Flocken angepaßter möglichst hoher Filtrationsdruck gefahren. In einer, bei biologisch aktiven Schlämmen auch gekapselten, automatischen Pressenanlage 10 wird der Schlamm auf hohe Trockensubstanzwerte entwässert und die anfallenden Filterkuchen in den Zwischenbunker 11 abgeworfen. Im Zwischenbunker 11 wird der Chargenbetrieb der Entwässerung durch Zwischenbunkerung mehrerer Chargen ausgeglichen.
Über Transportschnecken 12, 15, Brecher 13 und Mischer 14 werden, je nach den Erfordernissen, die Filterkuchen vorzerkleinert oder mit Rücklaufgut vermischt und dann abgedichtet in den Wirbelschichtvergaser 16 gedrückt.
Die Vergasungsluft 31 wird über verschiedene Wärmetauscher, zweckmäßig ist dabei zumindestens das Vorliegen eines Abgas-Zuluft-Wärmetauschers 1, auf Temperaturen von über 400 0C erhitzt, was den thermischenWirkungsgrad verbessert und die Gasqualität des Produktgases entscheidend verbessert. Im Wirbelschichtvergaser werden die Feststoffe auf Temperaturen von 800 bis 900 0C, unter Sauerstoffmangel, erhitzt und somit viele Begleitstoffe
abgebaut. Die organischen Anteile der Feststoffe vergasen unter Bildung eines H2/C0-Schwachgases.
Die anfallende Asche wird über Behältnisse 29, nach vorheriger Kühlung 4 abgefahren. Das Produktgas 17 wird in einem Staubabscheider 18 von Staub gereinigt und gibt in einem Abgaswärmetauscher 19 seinen Wärmeinhalt bis ca 200 0C an das Schlammaufheizsystem 7 ab. In nachgeschalteten Filtern 20 und Kühlern 21 wird die Betriebstemperatur für das Waschsystem 22 eingestellt. Im Produktgas-Waschsystem 22 werden insbesondere noch vorhandene gasformige Begleitstoffe ausgewaschen.
Die Restfeuchte des Produktgases wird im Kondensator 2 und die Begleitstoffe der Waschflüssigkeit werden in der Reinigungsanlage 23 abgeschieden. Im dem Produkgaswäscher 22 nachgeschalteten Filter 24 können bedarfsweise weitere Begleitstoffe abgeschieden werden die den Wäscher 22 passiert haben.
Das gereinigte Produktgas gelangt in die Stromerzeugungsanlage 25, die bedarfsweise mit Hilfsenergie 26 gefahren werden kann. Mit den Abgasen der Stromerzeugungsanlage wird über den Wärmetauscher 1 die Temperatur derVergasungsluft 31 angehoben. Durch die erhebliche Temperaturanhebung wird die Eigenverbrennungsrate des Wirbelschichtvergaseres wesentlich gesenkt. In der Filteranlage 27 werden die Abgase aus der Stromerzeugungsanlage auf die Erfordernisse der Auflagen für eine Abgabe der Abgase in die Umgebung gereinigt.
Mit dem kombinierten Wirbelschicht-Vergasungsluftgebläse 30, dem Druckerhöhungsgebläse 37 und dem Abgasgebläse 29 werden die Gasströme bewegt.
Im Kühler 28 wird zusätzliche Wärme aus dem Abgassystem der Stromerzeugungsanlage für das Schlammaufheizsystem 7 ausgekopplet.
Die Vergasungsluft 31 belüftet über den Außenluftanschluß 32 die Verkap seiung der Pressenanlage und nimmt auch die im Schlammaufheizsystem anfallenden Gase 33 auf. Die Vergasungsluft nimmt auch die in den Wärmetauschern 2,4 und 21 bereitgestellten Abwärmen zur Lufttemperaturanhebung auf.
Die Filtrataufbereitungsanlage 34 bereitet das Filtrat der Pressenanlage für den Rücklauf in die Kläranlage auf. Die festen Rückstände der Reinigungsanlagen 23 und 34 werden über den Sondermüllweg entsorgt 35, 36.
Wie bereits ausgeführt arbeitet die Vorrichtung mit Trockensubstanzgehalten in den Filterkuchen von größer 60 %, selbst bei einer geringeren Gasausbeute beim Produktgas wird ein
wärmeenergieautarker Betrieb mit Stromproduktion möglich, d.h. daß Strom zum Betrieb der Kläranlage und auch Heizwärme abgegeben werden können.
In Verbindung mit bereits eingeführten neueren Verfahren für die Biologie von Kläranlagen, bei denen der Kohlenstoff im Klärschlamm gehalten wird, anstatt bereits in den Belüftungsbecken in die Luft geblasen zu werden, eröfihet die Erfindung die Möglichkeit auch Rohschlamm direkt vor den Faultürmen zu verarbeiten und dadurch die Energieausbeute aus dem Klärschlamm noch erheblich zu steigern. Faultürme werden dann nicht mehr benötigt.
Anlagen-Nummerierung:
1. Vergasungsluft-Abgas-Wärmetauscher,
2. Kondensationskühler im Produktgas,
3. Abgas-Einrohrwärmetauschersystem,
4. Aschekühlung-Luftaufheizung-Wärmetauscher, 5.Faulturm oder Rohschlammspeicher,
6. Roh- oder Faulschlamm,
7. Einrohr-Schlammaufheizsystem mit Wärmerückgewinnung,
8. Hochdruckpumpanlage,
9. Druckölanlage,
10. Hochdruck-Pressenanlage,
11. Zwischenbunker mit Doppelschnecke,
12. Transportschnecke,
13. Filterkuchenbrecher,
14. Mischer,
15. Stopfschnecke,
16. Wirbelschichtvergaser,
17. Produktgas, ungereinigt,
18. Staubabscheider,
19. Abgaswärmetauscher,
20. Filter,
21. Produktgas-Luft-Wärmetauscher,
22. Produkgaswaschsystern
23 Waschwasserreinigungsanlage,
24. Produktgasfilter,
25. Stromerzeugungsanlage
27. Filteranlage für Abgase,
28. Abgaskühler
29. Abgasventilator,
30. Vergasungsluftventilator,
31. Vergasungsluft,
32. Außenluftanschluß,
33. Gase aus Schlammaufheizsystem,
34. Filtrataufbereitungssystem, 35,36 Sondermüllentsorgung, 37. Druckerhöhungsgebläse.

Claims (1)

  1. Schutzansprüche
    . 1. Vorrichtung zur Verarbeitung thermisch vorbehandelter biologischer Reststoffe, insbesondere Klärschlamm, gekennzeichnet durch folgende Anlagenteile:
    • Vorrichtungen zur Erwärmung von Roh- oder Faulschlamm auf größer 180 0C,
    • Entwässerungseinrichtung für abgekülhten Schlamm mit einer Hochdruck-Entwässerungsanlage,
    • Wirbelschicht-Vergasungsanlage,
    • Stromerzeugungsanlage,
    • Abdampferzeugungsanlage,
    • Reinigungsanlagen für Filtrate und Gase.
    .2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Erwärmung des Roh- und Faulschlammes im einem Druckgefäß erfolgt, das gegen einen Druck von 12 bar und eine Temperatur von 200 0C beständig ist,
    3. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Erwärmung des Roh- und Faulschlammes auch in einem druck- und temperaturstabilen Einrohrwärmetauscher erfolgen kann.
    4. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß Rohrbündelwärmetauscher zur Rückgewinnung der Wärme vor und hinter dem Aufheizaggregaten eingesetzt werden und diese mit den Einrichtungen der Ansprüche 2 und 3 über Rohrleitungen verbunden sind.
    5. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß eine hydraulische Hochdruckpumpe den Klärschlamm unter hohen Druck setzt und diesen über eine Hochdruckrohrleitung einer Pressenanlage zuführt..
    6. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß eine für hohe Verfahrensdrücke geeignete Pressenanlage, üblicherweise eine Kammerfilterpresse, eingesetzt wird.
    7. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß ein trichterförmiger Zwischenbunker, aus einer trägerverstärkten Blechkonstruktion den entwässerten Klärschlamm aufnimmt.
    8. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß Fördereinrichtungen, Brecheranlagen und Mischeinrichtungen eingesetzt werden um den Transport und die Aufbereitung des Klärschlammes wirbelschichtgerecht durchführen.
    9. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß ein für atmosphärischen Druck ausgelegte Wirbelschichtvergaser, mit seinen Nebeneinrichtungen vorhanden ist, in dem ein Produktgas hergestellt wird.
    10. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigung des Produktgases in einem Staubfilter erfolgt.
    11. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Abgase aus dem Wirbelschichtvergaser und aus der Stromerzeugungsanlage in einem Abhitzekessel abgekühlt werden.
    12. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Abhitzekessel über Dampfleitungen mit der Schlammaufheizeinrichtung gemäß Anspruch 2 oder 3 verbunden ist.
    13. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß im Produktgasstrom ein Waschturm mit einer Waschflüssigkeitsaufbereitungsanlage zur Reinigung des Produktgases eingesetzt wird.
    14. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Stromerzeugungsanlage sowohl mit einem Gasmotor als auch mit einer Gasturbine angetrieben werden kann.
    15. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß in der Zuluftleitung zum Wirbelschichtvergaser mehrere Wärmetauscher angeordnet sind und in diese Luftleitung die Abluft aus der Schlammaufheizanlage und dem Zwischenbunker über jeweilige Leitungen eingeleitet wird.
    16. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß ein Kondensationstrockner das Produktgas vor dem Eintritt in die Stromerzeugungsanlage trocknet.
    17. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß Wärmetauscher an verschiedenen Stellen der Vorrichtung die Produktströme abkühlen und diese Wärme über Rohrleitungen und Wärmetauscher wieder in die Produktströme einleiten.
    18. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß im Abgasstrom zum Kamin eine Filteranlage mit Meßeinrichtung vorhanden ist.
    19. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Abgase über einen Ventilator in den Abgaskamin gedrückt werden.
    20. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 bis 19 dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung eine Entwässerungsanlage, einen Wirbelschichtvergaser und eine Stromerzeugungsanlage einschließlich der technischen Nebeneinrichtungen umfaßt.
    21. Vorrichtung gemäß Anspruch 20 dadurch gekennzeichnet, daß der Entwässerungseinrichtung ein Schlammaufheizsystem vorgeschaltet ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19925565A1 (de) * 1999-06-04 2000-12-07 Ingbuero Fuer Abflus Klaeranla Verfahren und Anlagen zur energetischen Verwertung von Klärschlamm
CN102583921A (zh) * 2012-03-19 2012-07-18 江苏明轩环保科技有限公司 一种污泥资源化一体机

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