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DE29800441U1 - Anti-Varus-Schuh - Google Patents

Anti-Varus-Schuh

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Publication number
DE29800441U1
DE29800441U1 DE29800441U DE29800441U DE29800441U1 DE 29800441 U1 DE29800441 U1 DE 29800441U1 DE 29800441 U DE29800441 U DE 29800441U DE 29800441 U DE29800441 U DE 29800441U DE 29800441 U1 DE29800441 U1 DE 29800441U1
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DE
Germany
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shoe
foot
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shaft
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DE29800441U
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IPOS GmbH and Co KG
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IPOS GmbH and Co KG
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    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B7/00Footwear with health or hygienic arrangements
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    • A43B7/1405Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form
    • A43B7/1415Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form characterised by the location under the foot
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    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/14Special medical insertions for shoes for flat-feet, club-feet or the like

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  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Child & Adolescent Psychology (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description

RICHTER, WERDERMANN & SERBAtJLET
EUROPEAN PATENT ATTORNEYS - PATENTANWÄLTE
EUROPEAN TRADEMARK ATTORNEYS
HAMBURG ■ BERLIN
DIPL.-ING. JOACHIM RICHTER ■ BERLIN DIPL.-ING. HANNES GERBAULET ■ HAMBURG DIPL.-ING. FRANZ WERDERMANN - - 1986
NEUER WALL IO KURFÜRSTENDAMM
2O354 HAMBURG IO719 BERLIN
1S (040) 34 OO 45/34 OO 56 1S (&Ogr;3&Ogr;) 8 82 74 TELEFAX (O4O) 35 24 15 TELEFAX (O3O) 8 82 32
IN BÜROGEMEINSCHAFT MIT
MAINITZ & MAINITZ
RECHTSANWÄLTE · NOTARE
unserzeichen HAMBURG
YOUR FILE OUR FILE
I 97822 III 2611 12.01.1998
Anmelder: ipos GmbH & Co. KG
Zeppelinstr. 30
213 37 Lüneburg
Titel: Anti-Varus-Schuh
Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Schuh, insbesondere für Kinder oder Kleinkinder, mit einem einen Fuß von oben umschließenden Schaft, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei Kleinkindern ist oftmals eine Korrektur eines sogenannten Sichelfußes erforderlich. Als Sichelfuß wird dabei eine Fuß bezeichnet, welcher folgende Deformitäten mehr oder weniger stark ausgeprägt aufweist, wobei einzelne Deformitäten ggf. auch ganz fehlen: Ein Vorfußbereich ist leicht bis stark nach medial adduziert, eine Ferse des Fußes steht in Neutral- bis Valgusstellung, wobei ein Fersenbein gegenüber
einem Sprungbein ggf. nach medial verschoben ist, und es liegt eine leichte bis schwere Innenrotation des Fußes oder ggf. des gesamten Beines vor.
Diese Deformitäten müssen für eine erfolgreiche Behandlung zeitgleich korrigiert werden. Hierzu ist es bekannt, in einer primären Korrekturphase mittels einer Sichelfußschiene den Fuß in einer sogn. 3-Punkt-Korrektur in eine korrigierte Stellung zu drücken und zu fixieren. Bei besonders schweren Deformitäten oder ausbleibendem Behandlungserfolg der Sichelfußschiene erfolgt ggf. ein operativer Eingriff.
Die Behandlung erfolgt im frühen Alter eines Kindes, da in dieser Phase der Kindesentwicklung das Fußskelett noch deformierbar bzw. formbar ist. Es ergibt sich jedoch das Problem, daß nach Beendigung der primären Korrekturphase aufgrund von Wachstumsschüben und durch die weitere Deformierbarkeit des kindlichen Fußskelettes bis in eine Lauflernphase hinein eine eventuelle Rückbildung der Deformität wieder zurück zum Sichelfuß, d.h. eine Rekurrenz des Sichelfußes beobachtbar ist.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Schuh der obengenannten Art zur Verfügung zu stellen, welcher einen Behandlungserfolg einer Primären Redression einer Sichelfußstellung stabilisiert und bis einschließlich der Lauflernphase des Kindes sicherstellt.
Diese Aufgabe wird durch einen Schuh der o.g. Art mit den in Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmalen gelöst.
Dazu ist es erfindungsgemäß vorgesehen, daß integriert in den Schaft eine erste Pelotte an einer lateralen Seite des Fußes benachbart zu dessen Cuboid und eine zweite Pelotte an einer medialen Seite des Fußes benachbart zu dessen Großzehen-Grundgelenk angeordnet ist.
Dies hat den Vorteil, daß in einer sekundären Korrekturphase eines Sichelfußes die erste Pelotte den Fuß hinter der Basis fünf, d.h. am Tuberositas ossis metatarsalis, hält und gleichzeitig die ein Hypomochlion, d.h. einen Drehpunkt, am Cuboid bzw. Würfelbein bildet. Auf diese Weise wird ein Behandlungserfolg auch postoperativ bzw. nach abgeschlossener Redressionsbehandlung zur Behandlung eines Sichelfußes stabilisiert und gesichert. Die erste Pelotte sorgt für eine weitere redressierende hebelartige Kraft mit Hypomochlion am Cuboid und die zweite Pelotte bildet ein Gegenlager und verhindert dabei durch eine Druckumverteilung die Bildung eines Hallux Valgus aufgrund partiell zu stark ausgeübtem Druck. Diese unterstützende Maßnahme ist ferner ohne zusätzliche apparative Maßnahmen direkt im erfindungsgemäßen Schuh enthalten, so daß die Behandlung in dieser zweiten Phase der Korrektur zumindest äußerlich nahezu unbemerkt erfolgt und somit insbesondere bei Kindern und Kleinkindern keine Akzeptanzprobleme auftreten. Dadurch, daß die Pelotten fest in den Schaft des Schuhes integriert sind erfolgt neben der Abduktionsstellung des Leisten, sogn. Weichteil-Korrektur, auch eine sogn. skelettäre Korrektur nach Beendigung einer primären, beispielsweise operativen oder mittels einer Schiene erfolgten Rückstellung des fehlgebildeten Fußes.
Vorzugsweise Weitergestaltungen des Schuhes sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Zweckmäßigerweise ist dabei der Schuh ein Anti-Varus-Schuh mit einer integrierten Abduktion des Fußes von insbesondere 6 Grad.
Eine lang anhaltende und konstante Korrekturwirkung ohne Druckstellen erzielt man dadurch, daß die Pelotten aus einem weichen, besonders rückstellfähigen Material, insbesondere aus Silikon, gefertigt sind.
Dadurch, daß die zweite Pelotte nach vorne zu einem Gelenkspalt und über diesen hinaus in einer dünnen, gepolsterten Lasche verläuft, wird der insbesondere kindliche Fuß mit einer weichen, präzise plazierten Pelotte in eine korrigierte Stellung geführt.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform verläuft die erste Pelotte im Querschnitt an einer dem Fuß abgewandten Seite geradlinig und ist an einer dem Fuß zugewandten Seite bogenförmig ausgebildet, wobei eine Krümmung der bogenförmigen Ausbildung von der Basis 5 in Richtung Ferse zunächst zunimmt, an einer das Hypomochlion bildenden Stelle einen Scheitelpunkt aufweist und anschließend wieder abnimmt.
In einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform verläuft die zweite Pelotte im Querschnitt an einer dem Fuß abgewandten Seite geradlinig und ist an einer dem Fuß zugewandten Seite derart bogenförmig mit zwei Höckern ausgebildet, daß sie im wesentlichen einer Kontur des Großzehen-Grundgelenkes folgt.
Nachstehend wird die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt schematisch in einer Schnittansicht die Anordnung von Pelotten in einem Schaft eines erfindungsgemäßen Schuhes bezüglich eines Fußskelettes.
Die in der Figur dargestellte bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schuhes 100 umfaßt einen Schaft 10 mit einem Oberleder 12 und einem Futter 14. Der Schaft 10 umschließt von oben her einen Fuß 16, welcher zur besseren Veranschaulichung in Skelettdarstellung abgebildet ist. In den Schaft 10 sind in der bevorzugten Ausführungsform 100 zwischen dem Oberleder 12 und dem Futter 14 des Schaftes 10 eine erste Pelotte 18 und eine zweite Pelotte 20 angeordnet. Diese Pelotten 18 und 20 sind somit fest in den Schaft 10 integriert.
Die erste Pelotte ist lateral bezüglich des Fußes 16 in Höhe des Cuboids bzw. Würfelbeines 22 angeordnet und derart ausgebildet, daß am Cuboid 22 ein Hypomochlion, d.h. ein Drehpunkt, ausgebildet ist. Um diesen Drehpunkt wird ein Vorfußbereich 24 und ein Fersenbereich 26 derart drehend gebogen, d.h. Abduziert bzw. nach lateral gebogen, daß der sichelfußartigen Deformation des Fußes 16 entgegengewirkt wird. Der Drehpunkt bzw. das Hypomochlion ist mit 28 angedeutet und befindet sich im wesentlichen an einem Scheitelpunkt einer bogenförmigen, dem Fuß 16 zugewandten Seite der ersten Pelotte 18. Diese stützt gleichzeitig den Fuß 16 hinter der Basis fünf 30 ab und verhindert so ein laterales Verrutschen des Fersenbereiches 26. Somit ist das Hypomochlion 28 bezüglich des Fußes 16 hinter der Basis fünf 3 0 und neben dem Cuboid 22 ausgebildet.
Die zweite Pelotte 20 ist medial bezüglich des Fußes 16 in Höhe eines Großzehen-Grundgelenkes 32 hinter einer Mittelfußverdickung 34 vorgesehen. Diese zweite Pelotte 20 läuft bzgl. des Fußes 16 nach vorne zu einem Gelenkspalt 36 und über diesen Gelenkspalt 36 hinaus in einer dünnen gepolsterten Lasche 38 aus.
Die Pelotten 18 und 20 sind bevorzugt aus weichem aber besonders rückstelIfähigem Material, wie beispielsweise Silikon, gefertigt. Dies garantiert eine lang anhaltende und konstante Korrekturwirkung ohne Druckstellen zu verursachen.
Im Ergebnis sorgt der erfindungsgemäße Schuh sowohl für eine leichte Redression des im Kindesalter noch flexiblen Fußes und bewirkt zusätzlich eine aktive Abduktion des Vorfußbereiches 24 bei gleichzeitigem Halt der Ferse. Die knöchernen Strukturen des Fußes 16 werden somit bei der Behandlung berücksichtigt und man erzielt auch in dieser zweiten oder sekundären Stufe nach Beendigung der primären Redression eine weitere Redression mit dynamischer Korrektur der Fußfehl-
• ·
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stellung, was in besonders vorteilhafter Weise einer Rückbildung der krankhaften Deformation wieder zurück zum Sichelfuß beispielsweise in einer Lauflernphase eines Kindes entgegenwirkt.
In besonders vorteilhafter Weise ist die erfindungsgemäße integration der Pelotten 18 und 20 in den Schaft 10 mit einem Anti-Varus-Schuh kombiniert. Dies ist ein Schuh, welcher, wie eine Sichelfußorthese, zusätzlich eine korrigierende Wirkung mit beispielsweise 6 Grad Abduktion, d.h. Verbiegung des Fußes nach lateral, um das Hypomochlion 28 bewirkt. Dabei sind die Schuhe 100 so unauffällig geschnitten, daß ihre korrigierende Wirkung kaum ins Auge fällt. Diese Schuhe weisen für Kleinkinder und Kinder die Größen 20 bis 32 auf, so daß eine entsprechende leichte Nachkorrektur des Fußes 16 bis in das Vorschulalter hinein problemlos erfolgen kann. So wird einer Rekurrenz des Sichelfußes erfolgreich vorgebeugt. Eine Spitzensprengung von etwa 5 Grad im Vorfußbereich sogt dabei für eine leichte Abrollung. Eine stabile und gleichzeitig leichte Laufsohle ist nachträglich beschleif bar. Die Pelotten 18 und 20 sorgen zusätzlich für einen flächigeren Korrekturdruck. Eine verstärkte Fersenführung sorgt ferner für einen sicheren Halt und einen korrekten Sitz. Zusätzlich vorgesehene neutrale Halbeinlagen sind herausnehmbar und beschleifbar. Eine große Einstiegsöffnung erleichtert das Anziehen der Schuhe 100.
Besonders vorteilhaft ist bei einem Schuh 100, der aus einem Außenschuh bzw. Oberleder 12 und einem Innenfutter 14 besteht, wenn die beiden Pelotten 18, 20 zwischen dem Innenfutter 14 und dem Außenschuh 12 angeordnet sind, wobei jede Pelotte dann rutschfest und gegen ein Verschieben gesichert in einem taschenartig ausgebildeten Innenraum liegt, der durch Rundumverklebung des Innenfutters mit dem Außenschuh am Rand der Pelotte oder unter Verwendung anderer Verbindungsmittel erhalten wird, wobei auch ein Einkleben der Pelotte möglich ist. Die Pelotte kann auch über eine Druck-
knopfverbindung oder eine Klettverbindung an der Innenwandseite des Außenschuhs oder an der dem Außenschuh zugewandten Wandfläche des Innenfutters befestigt sein.
Um das Fersenbein 26' von medial halten zu können, um eine sichere Vorfuß-Korrektur im Schuh zu erreichen, ist es von Vorteil, wenn, wie in der Zeichnung bei 40' gestrichelt angedeutet, an der medialen Seite im Bereich des Fersenbeins 26' die große Weite des Schuhes reduziert wird, da sonst die Ferse dem Korrekturdruck nach medial ausweichen könnte. Der Schuh 100 ist demnach im Fersenbereich mit einer Einziehung 40 versehen.
Andererseits besteht auch die Möglichkeit, wenn von einem normalen Schuh 100 ausgegangen wird, den Zwischenraum 50 zwischen dem Schaft des Schuhs und dem Fersenbein 26' mittels eines Polsters auszufüllen, das bevorzugterweise aus einem inkompressiblen Kunststoff, wie z.B. Silikonkautschuk besteht, um zu verhindern, daß die Ferse dem Korrekturdruck nach medial ausweicht.
BEZUGSZEICHENLISTE
Schuh 100
Schaft 10
Oberleder(Außenschuh) 12
Futter 14
Fuß 16
erste Pelotte 18
zweite Pelotte 20
Cuboid 22
Vorfußbereich 24
Fersenbereich 26
Fersenbein 26'
Hy&rgr;omochlion 28
Basis fünf 30
Großzehen-Grundgelenkes 32
Mitte1fußverdickung 34
Gelenkspalt 36
dünne gepolsterte Lasche 38
Schut &zgr; e i &eegr; &zgr; i ehung 40
gestrichelter Einziehungsbereich 40'
Zwischenraum 50

Claims (10)

9 Ansprüche
1. Schuh (100), insbesondere für Kinder oder Kleinkinder, mit einem einen Fuß (16) von oben umschließenden Schaft (10),
dadurch gekennzeichnet,
daß integriert in den Schaft (10) eine erste Pelotte (18) an einer lateralen Seite des Fußes (16) benachbart zu dessen Cuboid (22) und eine zweite Pelotte (20) an einer medialen Seite des Fußes (16) benachbart zu dessen Großzehen-Grundgelenk (32) angeordnet ist.
2. Schuh (100) nach Anspruch 1,
dadurch gekenn &zgr; e ichnet,
daß dieser ein Anti-Varus-Schuh (100) mit einer integrierten Abduktion des Fußes (16) von insbesondere 6 Grad ist.
3. Schuh (100) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Pelotten (18,20) aus einem weichen, besonders rückstellfähigen Material, insbesondere aus Silikon, gefertigt sind.
4. Schuh (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Pelotte (20) nach vorne zu einem Gelenkspalt (36) und über diesen hinaus in einer dünnen, &igr;
gepolsterten Lasche (38) verläuft.
5. Schuh (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Pelotte (18) im Querschnitt an einer dem Fuß (16) abgewandten Seite geradlinig verläuft und an einer dem Fuß (16) zugewandten Seite bogenförmig ausgebildet ist, wobei eine Krümmung der bogenförmigen Aus-
bildung von einer Basis fünf (30) in Richtung Ferse (26) zunächst zunimmt, an einer ein Hypomochlion (28) bildenden Stelle einen Scheitelpunkt aufweist und anschließend wieder abnimmt.
6. Schuh (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Pelotte (20) im Querschnitt an einer dem Fuß (16) abgewandten Seite geradlinig verläuft und an einer dem Fuß (16) zugewandten Seite derart bogenförmig mit zwei Höckern ausgebildet ist, daß sie im wesentlichen einer Kontur des Großzehen-Grundgelenkes (32) folgt.
7. Schuh (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Pelotten (18, 20) in einem aus einem Außenschuh oder dem Oberleder (12) und einem Innenfutter (14) bestehenden Schuh (100) zwischen dem Innenfutter (14) und dem Außenschuh (12) angeordnet sind.
8. Schuh (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Vorfußkorrektur und zur Haltung des Fersenbeins (26') von medial die Schuhweite im Fersenbereich bis etwa an das Fersenbein heranreichend reduziert ist.
9. Schuh (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Verhinderung eines Ausweichens der Ferse (26')nach medial gegenüber dem Korrekturdruck der Zwischenraum (50) zwischen der Ferse (26') und dem Schaft des Schuhs (100) mit einem Polster ausgefüllt ist.
10. Schuh (100) nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Polster in dem Zwischenraum (50) zwischen der Ferse (26') und dem Schaft des Schuhs (100) aus einem inkompressiblen Kunststoff, z.B. einem Silikonkautschuk besteht.
DE29800441U 1998-01-13 1998-01-13 Anti-Varus-Schuh Expired - Lifetime DE29800441U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006041195A1 (de) * 2006-09-05 2008-03-06 Bauerfeind Ag Sprunggelenkorthese
DE102014101191A1 (de) * 2014-01-31 2015-08-06 Fenix Outdoor AB Outdoorschuh, insbesondere Berg- oder Wanderschuh

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