DE29723825U1 - Hydraulische Steueranordnung für eine mobile Arbeitsmaschine, insbesondere für einen Radlader - Google Patents
Hydraulische Steueranordnung für eine mobile Arbeitsmaschine, insbesondere für einen RadladerInfo
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Description
1.1810RR
Hydraulische Steueranordnung für eine mobile Arbeitsmaschine,
für einen Radlader
Der Erfindung geht aus von einer hydraulischen Steueranordnung, die für eine mobile Arbeitsmaschine, insbesondere für einen
Radlader verwendet wird und die die Merkmale aus dem Oberbegriff des Anspruchs 1 aufweist.
Aus der DE 39 09 205 Cl ist es bekannt, die Nickschwingungen von Radladern, die insbesondere bei gefüllter Ladeschaufel und
höherer Fahrgeschwindigkeit auftreten, mit einem Dämpfungssystem zu dämpfen, das Bestandteil der hydraulischen Steueranordnung
des Radladers ist. Zur Schwingungsdämpfung sind die im allgemeinen zwei hydraulischen Liftzylinder zum Heben und Senken
der Ladeschaufel über ein Sperrventil an einen Hydrospeicher anschließbar, der von einer Hydropumpe über eine Fülleitung,
die vor dem Wegeventilsteuerblock von der Pumpenleitung abzweigt, aufgeladen werden kann. Das zwischen dem Hydrospeicher
und den Liftzylindern angeordnete Absperrventil ist geschlossen,
solange mit der Ladeschaufel gearbeitet wird, und kann vom Fahrer oder automatisch geöffnet werden, sobald beim
Fahren Nickschwingungen auftreten oder sobald die Fahrgeschwindigkeit über einem bestimmten Wert, z.B. über 6 km/Std. liegt.
Die Abzweigung der Fülleitung vor dem Wegeventilsteuerblock bringt es mit sich, daß der Hydrospeicher nicht nur bei einer
Betätigung des den Liftzylindern zugeordneten Wegeventils, son-
1.1810RR . . .··.
dem bei einer Betätigung jedweden Wegeventils, die zu einem Druckaufbau in der Pumpenleitung führt, aufgeladen wird. Z.B.
kann auch die Betätigung des zu einer hydraulischen Lenkung der Arbeitsmaschine gehörenden Lenkventils zu einem Zufluß von
Druckmittel zum Hydrospeicher führen. Ist dann auch noch das Sperrventil offen, so kann eine unkontrollierte Bewegung der
Liftzylinder stattfinden.
Ein anderes Dämpfungssystem gegen Nickschwingungen, das ebenfalls Teil der hydraulischen Steueranordnung einer Arbeitsmaschine
ist, ist aus der DE 41 29 509 C2 bekannt. Dabei zweigt die Fülleitung von einer Arbeitsleitung ab, die zwischen den
Liftzylindern und dem diesen zugeordneten Wegeventil verläuft. Das in der Fülleitung angeordnete Sperrventil ist druckgesteuert
und kann von dem in der Arbeitsleitung herrschenden Lastdruck der Liftzylinder gegen den Speicherdruck, von dem ein
rückwärtiger Steuerraum am Ventilglied des Sperrventils beaufschlagbar ist, und gegen die Kraft einer schwachen Druckfeder
geöffnet werden. Der Speicherdruck ist also jeweils nur geringfügig
kleiner als der während eines Arbeitsspiels auftretende höchste Lastdruck der Liftzylinder. Zur Dämpfung der Nickschwingungen
wird der rückwärtige Steuerraum des Sperrventils über ein Pilotventil zum Tank entlastet, so daß das Sperrventil
öffnet und Druckmittel frei zwischen dem Hydrospeicher und den Liftzylindern hin und her geschoben werden kann.
Es hat sich nun gezeigt, daß aufgrund besonderer kinematischer Verhältnisse an einem Radlader beim Einstechen der Schaufel in
die Erde in den Liftzylindern ein höherer Druck aufgebaut wer-
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den kann, als er im Hydrospeicher herrscht, und dann Druckmittel aus den Liftzylindern in den Hydrospeicher verdrängt wird,
selbst wenn das zugeordnete Wegeventil nicht betätigt ist. Der Radlader wird vorne angehoben, so daß die Vorderräder in der
Luft drehen und die Hinterräder sich eingraben. Dies ist für den Ladevorgang nachteilig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine hydraulische Steueranordnung mit den Merkmalen aus dem Oberbegriff des Anspruchs
1 so weiterzuentwickeln, daß unkontrollierte Bewegungen des zur Dämpfung von Nickschwingungen der Arbeitsmaschine mit
dem Hydrospeicher verbindbaren Hydrozylinders weitgehend vermieden werden.
Dieses Ziel wird bei einer hydraulischen Steueranordnung mit den Merkmalen aus dem Oberbegriff des Anspruchs 1 erfindungsgemäß
dadurch erreicht, daß der Hydrospeicher nur auffüllbar ist, wenn das Wegeventil, das dem Hydrozylinder zugeordnet ist, betätigt
ist. Somit kann bei einer Betätigung eines anderen Wegeventils kein Druckmittel dem Hydrospeicher zufließen, so daß
die Betätigung eines anderen Wegeventils nicht zu einer Bewegung des Hydrozylinders führen kann. Ebenso wird verhindert,
daß bei nicht betätigtem Wegeventil aus dem Hydrozylinder Druckmittel in den Hydrospeicher verdrängt wird. Das eingeschlossene
Druckmittel verhindert deshalb eine Bewegung des Zylinderkolbens und damit eine Veränderung der relativen Lage
zwischen dem Ausleger und dem Körper der Arbeitsmaschine, so daß ein Anheben der Vorderachse verhindert wird.
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Vorteilhafte Ausgestaltungen einer hydraulischen Steueranordnung kann man den Unteransprüchen entnehmen.
Üblicherweise ist der Hydrozylinder ein doppeltwirkender und
mit Hilfe eines Wegeventils steuerbar, das aus einer mittleren Ruhestellung heraus nach zwei entgegengesetzten Richtungen in
Arbeitsstellungen verstellbar ist. Gemäß Anspruch 2 ist vorgesehen, daß der Hydrospeicher nur bei einer Betätigung des Wegeventils
in die eine Richtung auffüllbar ist. Die Steueranordnung vereinfacht sich dadurch. Bei einem Radlader z.B. wird es
genügen, wenn dem Hydrospeicher nur bei einer Betätigung des Wegeventils in Richtung Heben der Liftzylinder Druckmittel zufließen
kann.
Gemäß Anspruch 3 wird zur Steuerung der Befüllbarkeit des Hydrospeichers
vorteilhafterweise ein Steuerventil verwendet, das durch eine Betätigung des Wegeventils aus einer ersten Schaltstellung,
in der es ein Befüllen des Hydrospeichers verhindert, in der also die Fülleitung so abgesperrt ist, daß auch dann
kein Druckmittel dem Hydrospeicher zufließt, wenn der Pumpendruck oder der Lastdruck höher als der Speicherdruck ist, in
eine zweite Schaltstellung umschaltbar ist, in der der Hydrospeicher
befüllbar ist.
Das durch eine Betätigung des Wegeventils umschaltbare Steuerventil
ist vorteilhafterweise ein Sitzventil, so daß eine weitgehend leckagefreie Absperrung der Fülleitung gewährleistet
ist.
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Grundsätzlich ist es denkbar, das durch eine Betätigung des Wegeventils
umschaltbare Steuerventil mechanisch mit diesem zu koppeln. Wegeventile, die in der Mobilhydraulik verwendet werden,
werden heute immer öfter nicht mehr direkt mechanisch, sondern über mithilfe eines Vorsteuergerätes vorgebbaren Vorsteuersignalen
angesteuert. Gemäß Anspruch 5 wird nun ein Vorsteuersignal für das Wegeventil auch dazu genutzt, um ein Steuersignal
zur Umschaltung des Steuerventils von der ersten Schaltstellung in die zweite Schaltstellung herbeizuführen.
Besonders bevorzugt wird eine Ausgestaltung gemäß Anspruch 6, nach dem die Fülleitung von einer zwischen dem Wegeventil und
dem Hydrozylinder verlaufenden Arbeitsleitung abzweigt und sich in der Fülleitung ein druckgesteuertes Sperrventil mit einem
Ventilglied befindet, das vom in der Arbeitsleitung herrschenden Lastdruck in Öffnungsrichtung und vom Druck in einem rückwärtigen
Steuerraum in Schließrichtung beaufschlagbar ist. Zum
Befüllen des Hydrospeichers ist der rückwärtige Steuerraum mit dem Hydrospeicher verbunden. Zur Dämpfung der Nickschwingungen
der Arbeitsmaschine muß eine offene Verbindung zwischen dem Hydrospeicher und dem Hydrozylinder vorhanden sein. Dazu wird der
rückwärtige Steuerraum zum Tank entlastet. Um ein Befüllen des Hydrospeichers zu verhindern, wenn das Wegeventil nicht betätigt
ist, ist der rückwärtige Steuerraum gegen den Abfluß von Druckmittel absperrbar. Das Sperrventil kann dann vom Lastdruck
nicht geöffnet werden.
Die Ansprüche 7 bis 10 enthalten vorteilhafte Weiterbildungen einer hydraulischen Steueranordnung gemäß Anspruch 6.
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Mehrere Ausführungsbeispiele einer erfindungsgemäßen hydraulischen
Steueranordnung sind in den Zeichnungen dargestellt. Anhand
dieser Ausführungsbeispxele wird die Erfindung nun näher erläutert.
Es zeigen
Figur 1 das erste Ausführungsbeispiel, bei dem die Fülleitung an die zu zwei Hydrozylindern führende Arbeitsleitung
angeschlossen ist und sich in der Fülleitung ein Sperrventil befindet, das von zwei elektromagnetisch
betätigbaren Pilotventilen gesteuert wird, Figur 2 die zweite Ausführung, die weitgehend gleich der
ersten Ausführung aufgebaut ist und bei der zwei einzelne Pilotventile der ersten Ausführung zu einem
einzigen Pilotventil zusammengefaßt sind, und Figur 3 die dritte Ausführung, bei der die Fülleitung vor dem
Wegeventil von der Pumpenleitung abzweigt und sich in der Fülleitung ein Steuerventil befindet, mit dem bei
nicht betätigtem Wegeventil die Fülleitung absperrbar ist.
Die gezeigten hydraulischen Steueranordnungen sind jeweils für
Radlader, Traktoren, Teleskop-Handler oder andere Maschinen vorgesehen und umfassen einen Steuerblock 10 mit mehreren Wegeventilen,
insbesondere auch mit einem Wegeventil 11, das eine federzentrierte Mittelstellung einnehmen kann und mit dem zwei
als Differentialzylinder ausgebildete Hydrozylinder 12 ansteuerbar
sind, mit denen der Ausleger eines Radladers gehoben und
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abgesenkt werden kann. Das Wegeventil 11 besitzt einen ersten Arbeitsanschluß 13, von dem eine erste Arbeitsleitung 14 zu den
bodenseitigen Druckräumen 15 der Hydrozylinder 12 führt. Eine zweite Arbeitsleitung 16 verläuft zwischen einem zweiten Arbeitsanschluß
17 des Wegeventils 11 und den kolbenstangenseitigen Druckräumen 18 der Hydrozylinder 12.
Bei der Ausführung nach Figur 1 zweigt von der Arbeitsleitung 14 eine Fülleitung 20 ab, die zu einem Hydrospeicher 21 führt.
In der Fülleitung ist ein Sperrventil 22 angeordnet, das als 2-Wege-Einbauventil
ausgebildet ist und ein bewegliches Ventilglied 23 aufweist. Dieses ist ein Stufenkolben, der mit der
Stirnseite des im Durchmesser kleineren Kolbenabschnitts nach Art eines Sitzventils auf einem Sitzkegel aufsitzen kann. An
der besagten Stirnfläche wird das Ventilglied 23 vom in der Arbeitsleitung 14 herrschenden Druck, also vom Lastdruck der beiden
Hydrozylinder 12 in Öffnungsrichtung beaufschlagt. An der
Ringfläche zwischen den beiden Kolbenabschnitten des Ventiglieds 23 wirkt der Speicherdruck in Öffnungsrichtung. In
Schließrichtung wird das Ventilglied 23 von einem in einem rückwärtigen Steuerraum 24 herrschenden Druck und von einer
schwachen Druckfeder 25 beaufschlagt.
Auf die Platte 26 mit dem 2-Wege-Einbauventil 22 sind drei weitere
Ventile aufgebaut. Das erste Ventil 30 ist ein 3/2-Wegeventil mit einem ersten Eingang 31, der mit dem zwischen
der Arbeitsleitung 14 und dem Sperrventil 22 befindlichen Abschnitt der Fülleitung 2 0 verbunden ist, und mit einem zweiten
Eingang 32, der mit dem Hydrospeicher 21 verbunden ist. Ein
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Ausgang 3 3 des Wegeventils 3 0 ist in Abhängigkeit vom Lastdruck
in der Arbeitsleitung 14 entweder mit dem Eingang 31 oder mit dem Eingang 32 verbindbar. Und zwar wirkt im Sinne einer Verbindung
des Ausgangs 33 mit dem Eingang 32 eine einstellbare Druckfeder auf das nicht näher dargestellte Ventilglied des
Ventils 30. Im Sinne einer Verbindung des Ausgangs 33 mit dem Eingang 31 wird das Ventilglied von dem Druck im Eingang 31,
also vom Lastdruck der Hydrozylinder 12 beaufschlagt.
Auf das Wegeventil 30 ist ein Pilotventil 40 aufgesetzt, das als 2/2-Wege-Sitzventil ausgebildet ist und als entsperrbares
Rückschlagventil betrachtet werden kann. Durch das Gehäuse des Pilotventils 40 hindurch führt ein vom Ausgang 33 des Wegeventils
30 ausgehender Steuerkanal 41 zu einem Anschluß P eines weiteren Pilotventils 50, das ein 4/2-Wegeventil ist. Dessen
Ventilglied nimmt unter der Wirkung einer Druckfeder 51 eine Ruhestellung ein, in der Durchgang zwischen dem Anschluß P und
einem Anschluß A besteht, der mit einem Anschluß des Pilotventils 40 verbunden ist. Ein Tankanschluß T und ein weiterer Anschluß
B des Pilotventils 50 sind in dessen Ruhestellung abgesperrt. Der Tankanschluß ist über durch die Gehäuse der verschiedenen
Ventile hindurchführende Kanäle mit einem Leckanschluß Y der Platte 26 verbunden. Der Anschluß B des Pilotventils
50 ist mit dem rückwärtigen Steuerraum eines zweiten sich in der Platte 26 befindlichen 2-Wege-Einbauventils 60 verbunden,
über das die kolbenstangenseitigen Druckräume 18 der Hydrozylinder 12 mit einem Tankanschluß T der Platte 2 6 verbunden
werden können. Das Ventilglied des Pilotventils 50 kann von einem Elektromagneten 52 in eine Schaltstellung gebracht werden.
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in der der Anschluß P abgesperrt und die beiden Anschlüsse A und B mit dem Anschluß T verbunden sind.
Das Pilotventil 40 ist in einer Leitung 53 zwischen dem An-Schluß A des Pilotventils 50 und dem rückwärtigen Steuerraum 24
des Sperrventils 22 angeordnet. Sein Ventilglied wird von einer Druckfeder 42 und von dem im rückwärtigen Steuerraum des Sperrventils
22 herrschenden Druck in Richtung einer Ruhestellung beaufschlagt, in der es einen Abfluß von Druckmittel aus dem
rückwärtigen Steuerraum 24 zum Anschluß A des Pilotventils 50 verhindert, einen Zufluß von Druckmittel vom Anschluß A des Pilotventils
50 zum rückwärtigen Steuerraum 24 aber zuläßt. Das Ventilglied kann von einem Elektromagneten 43 in eine Schaltstellung
gebracht werden, in der ein freier Durchgang zwischen dem Anschluß A des Pilotventils 50 und dem rückwärtigen Steuerraum
24 des Sperrventils 22 besteht.
Das Wegeventil 11 des Steuerblocks 10 ist hydraulisch proportional
betätigbar, wobei die Vorsteuerdrücke mithilfe eines hydraulischen
Vorsteuergerätes 55 erzeugt und über Steuerleitungen 56 an das Wegeventil 11 gegeben werden. An die Vorsteuerleitung,
in die ein Vorsteuerdruck eingesteuert wird, wenn die Hydrozylinder 12 in Richtung Heben des Auslegers betätigt werden
sollen und dazu die bodenseitigen Druckräume 15 mit Druckmittel beaufschlagt werden, ist ein elektrischer Druckschalter
57 angeschlossen, der bei einem bestimmten Vorsteuerdruck umschaltet.
Dieser bestimmte Vorsteuerdruck ist vorzugsweise der Vorsteuerdruck, bei dem sich der federzentrierte Ventilschieber
des Wegeventils 11 zu bewegen beginnt. Durch das Umschalten des
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Druckschalters 57 wird der Elektromagnet 43 des Pilotventils erregt und dieses Pilotventil in die Schaltstellung gebracht,
in der eine offene Verbindung zwischen dem Anschluß A des Pilotventils 50 und dem rückwärtigen Steuerraum 24 des Sperrventils
22 herrscht.
Der Elektromagnet 52 des Pilotventils 50 wird willkürlich durch den Fahrzeugführer, wenn Nickschwingungen auftreten, oder automatisch
bei einer bestimmten Geschwindigkeit der mobilen Arbeitsmaschine, z.B. bei einer Geschwindigkeit von 6 km/Std. an
Spannung gelegt.
In der Ruhestellung des Wegeventils 11 steht in der Vorsteuerleitung
56, an die der Druckschalter 57 angeschlossen ist, kein Vorsteuerdruck an, so daß sich der Druckschalter 57 in seiner
Ruhestellung befindet und der Elektromagnet 43 des Pilotventils 40 entregt ist. Das Pilotventil 40 nimmt deshalb die in der Figur
1 gezeigte Schaltstellung ein, in der ein Abfluß von Druckmittel aus dem rückwärtigen Steuerraum 24 des Sperrventils 22
verhindert ist. Sollte sich nun beim Einstechen der Ladeschaufel in Erdreich oder sonstiges Schüttgut in den Druckräumen 15
der Hydrozylinder 12 ein Druck aufbauen, so kann von diesem Druck das Sperrventil 22 nicht geöffnet werden, da ein Öffnen
des Sperrventils nur möglich wäre, wenn Druckmittel aus dem Steuerraum 24 verdrängt würde. Der Hydrospeicher 21 wird deshalb
in seinem Ladezustand durch den Druckaufbau in den Druckräumen 15 nicht beeinflußt. Gleiches gilt, wenn das Wegeventil
in Richtung Senken der Hydrozylinder 12 betätigt wird. Auch dann bleibt das Pilotventil 40 in der gezeigten Schaltstellung,
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so daß das Sperrventil 22 nicht vom Druck in den Druckräumen 15 der Hydrozylinder 12 geöffnet werden kann.
Bei einer Betätigung des Wegeventils 11 in Richtung Heben dagegen schaltet der Druckschalter 57 um, wodurch der Elektromagnet
43 betätigt wird und das Ventiglied des Pilotventils 40 in die zweite Schaltstellung gelangt. Solange der Druck in den Druckräumen
15 unterhalb des an der Druckfeder 34 des Wegeventils 30 eingestellten Drucks verbleibt, schaltet dieses den Speicherdruck
über das Pilotventil 50 und das Pilotventil 40 zum rückwärtigen Steuerraum 24 des Sperrventils 22 durch. Der Lastdruck
in den Druckräumen 15 der Hydrozylinder 12 öffnet nun das Sperrventil 22 immer dann, wenn er mindestens um die der Kraft
der Druckfeder 2 5 äquivalente kleine Druckdifferenz über dem Speicherdruck liegt. Es kann dann Druckmittel in den Hydrospeicher
gelangen, so daß dieser, sieht man einmal von der Kraft der schwachen Druckfeder 25 ab, immer auf den größten während
eines Arbeitsspiels auftretenden Lastdruck in den Druckräumen 15 aufgeladen ist. Nur wenn der Lastdruck am Ventil 30 die
Kraft der Druckfeder 34 zu überwinden vermag, bleibt das Sperrventil 22 geschlossen. Denn nach einer Umschaltung des Ventils
3 0 steht im rückwärtigen Steuerraum 24 des Sperrventils 22 der Lastdruck an, so daß im Verein mit der Druckfeder 25 das Sperrventil
22 sicher zugehalten wird. Der Druck im Hydrospeicher 21 kann deshalb den an der Druckfeder 34 des Ventils 3 0 eingestellten
Wert nicht übersteigen. Aus Sicherheitsgründen ist jedoch zusätzlich ein Druckbegrenzungsventil 58 vorgesehen, dessen
Eingang mit dem Hydrospeicher 21 verbunden ist.
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Es sei nun angenommen, daß die Ladeschaufel beladen und mit dem Radlader zu einer Abladestelle gefahren wird. Sobald dabei eine
bestimmte Geschwindigkeit überschritten wird, werden beide Magnete 43 und 52 der Pilotventile 40 und 50 bestromt, so daß
beide Pilotventile aus den in Figur 1 gezeigten Ruhestellungen in die andere Schaltstellung umschalten. Nun ist der rückwärtige
Steuerraum 24 des Sperrventils 22 über das Pilotventil 40 und über das Pilotventil 50 mit dem Anschluß Y der Platte 26
verbunden und damit zum Tank 27 entlastet. Das Ventilglied 23 des Sperrventils 22 wird von Last- und Speicherdruck von seinem
Sitz abgehoben, so daß eine offene Verbindung zwischen dem Hydrospeicher 21 und den Druckräumen 15 der Hydrozylinder 12 besteht.
Da der Speicherdruck 21 dem während des Arbeitsspiels maximal erreichten Druck entspricht, erfolgt beim Öffnen des
Sperrventils 22 kein Absacken, sondern allenfalls ein leichtes Anheben der Ladeschaufel. Es mag zwar sein, daß während des Arbeitsspiels
Lastdrücke auftreten, die das Ventil 30 zum Schalten bringen und denen deshalb der Ladezustand des Hydrospeichers
21 nicht folgt. Diese Lastdrücke treten jedoch nur in besonderen Situationen, z.B. beim Losreißen eines im Erdreich
verankerten Gegenstandes oder beim Fahren der Ladeschaufel gegen einen Anschlag auf, sind jedoch nicht durch das Gewicht der
Ladeschaufel und des Ladegutes bedingt, das allein beim Fahren des Radladers wirkt. Der Ladezustand des Hydrospeichers 21
reicht deshalb immer, um die Ladeschaufel auf dem Niveau zu halten, die diese beim Öffnen des Sperrventils 22 einnimmt.
Über das durch das Umschalten des Pilotventils 50 ebenfalls geöffnete
Ventil 60 kann Druckmittel aus den kolbenstangenseiti-
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gen Druckräumen 18 der Hydrozylinder 12 in den Tank verdrängt oder aus dem Tank eingespeist werden, um Volumenveränderungen
der Druckräume 18 auszugleichen, die während der offenen Verbindung der Druckräume 15 mit dem Hydrospeicher 21 auftreten.
5
Die Ausführung nach Figur 2 unterscheidet sich lediglich im Hinblick auf die Pilotventile 40 und 50 von derjenigen nach Figur
1. Es wird deshalb im Hinblick auf den Steuerblock 10, die Hydrozylinder 12, den Hydrospeicher 21, die Sperrventile 22 und
60, das Wegeventil 30 und das Vorsteuergerät 55 auf die entsprechende Beschreibung der Figur 1 verwiesen. Unterschiedlich
zu der Ausführung nach Figur 1 ist, daß nun die beiden Pilotventile 40 und 50 zu einem einzigen Pilotventil 60 zusammengefaßt
sind, das auf das Wegeventil 30 aufgesetzt ist. Das Pilotventil
60 besitzt eine federzentrierte Mittelstellung, in der die Anschlüsse T und B abgesperrt sind und zwischen den Anschlüssen
P und A nur ein Durchfluß von P nach A möglich ist. Das Ventilglied des Pilotventils 60 kann durch Ansteuern eines
Elektromagneten 52 aus der Mittelstellung heraus in eine seitliehe
Schaltstellung gebracht werden, in der die Anschlüsse A und B mit dem Anschluß T verbunden sind. Aus der Mittelstellung
heraus in die Gegenrichtung kann das Ventilglied durch Beaufschlagung mit dem in der Vorsteuerleitung 56 herrschenden Druck
verstellt werden, in der zum Zuführen von Druckmittel in die bodenseitigen Druckräume 15 der Hydrozylinder 12 ein Vorsteuerdruck
aufgebaut wird. In dieser anderen Schaltstellung des Wegeventils 60 ist der Anschluß A frei mit dem Anschluß P verbunden.
Der Anschluß A ist nun direkt mit dem rückwärtigen Steuerraum 24 des Sperrventils 22 verbunden.
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In der Mittelstellung oder in der Senkenstellung des Wegeventils 11 nimmt das Pilotventil 60 seine Mittelstellung ein, sofern
die Geschwindigkeit der Arbeitsmaschine einen bestimmten Wert nicht überschreitet oder der Elektromagnet 52 nicht willkürlich
eingeschaltet worden ist. In der Hebenstellung des Wegeventils 11 wird das Ventilglied des Wegeventils 60 mit Druck
beaufschlagt und gelangt in die Schaltstellung, in der der Anschluß P mit dem Anschluß A verbunden ist. Im rückwärtigen
Steuerraum 24 des Sperrventils 22 steht dann je nach Stellung des Ventils 30 der Speicherdruck oder der Lastdruck an. Der Hydrospeicher
wird bis zum maximal erreichten Lastdruck bzw. bis zu dem an der Druckfeder 34 des Ventils 3 0 eingestellten Druck
aufgeladen. Zur Dämpfung von Nickschwingungen während schneller Fahrt wird der Elektromagnet 52 erregt, so daß das Ventilglied
des Wegeventils 60 in die Schaltstellung gelangt, in der die Anschlüsse A und B mit dem Anschluß T verbunden sind. Die rückwärtigen
Steuerräume der Sperrventile 22 und 60 sind von Druck entlastet, so daß die beiden Sperrventile 22 und 60 öffnen und
eine offene Verbindung zwischen dem Hydrospeicher 21 und den Druckräumen 15 der Hydrozylinder 12 besteht und aus den Druckräumen
18 Druckmittel verdrängt und in die Druckräume 18 Druckmittel eingespeist werden kann. Bei dieser Gelegenheit sei ausdrücklich
darauf hingewiesen, daß der Druck am Anschluß T eines Ventilblocks üblicherweise einige bar über dem .Tankdruck, der
am Leckölanschluß Y herrscht, liegt, so daß das Sperrventil 60 von dem Druck am Tankanschluß T gegen den Tankdruck im rückwärtigen
Steuerraum geöffnet werden kann.
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Besonders vorteilhaft ist, daß nach Verlangsamung der Fahrt und Entregung der Elektromagnete 43 und 52 bei der Ausführung nach
Figur 1 und des Elektromagneten 52 allein bei der Ausführung nach Figur 2 wegen der Funktionsweise der Pilotventile 40 bzw.
60 als Rückschlagventile sofort Speicherdruck in den rückwärtigen Steuerraum 24 des Sperrventils 22 eingesteuert wird und
deshalb das Sperrventil schließt. Eine Beeinflussung des Hydrospeichers
21 oder eine Einflußnahme durch den Hydrospeicher 21 auf die Steuerung ist dann bei einem anschließenden Senken der
Hydrozylinder 12 oder einem Entladen der Schaufel, währenddessen sich das Wegeventil 11 in seiner Mittelstellung befindet,
ausgeschlossen.
Bei der Ausführung nach Figur 3 zweigt die Fülleitung 2 0 vor dem Ventilsteuerblock 10 von einer Pumpenleitung 65 ab. In die
zu mehreren Hydrospeichern 21 führende Fülleitung 20 sind, in Strömungsrichtung des Druckmittels von der Pumpenleitung 65 zu
den Hydrozylindern 21 gesehen, zunächst ein 2/2-Wegeventil 70,
ein Druckregelventil 71 und ein Rückschlagventil 72 angeordnet. In der durch eine Druckfeder herbeigeführten Ruhestellung des
Wegeventils 7 0 sind dessen beide Anschlüsse gegeneinander abgesperrt. Das Wegeventil kann durch Ansteuerung eines Elektromagneten
73 in eine DurchgangsStellung geschaltet werden. Und
zwar wird der Elektromagnet 73 immer dann erregt, wenn das sich innerhalb des Steuerblocks 10 befindliche Wegeventil 11 zur Ansteuerung
der Hydrozylinder 12 in Richtung Heben betätigt wird. In der Mittelstellung des Wegeventils 11 und bei dessen Betätigung
in Richtung Senken befindet sich das Wegeventil 70 in seiner Ausgangsstellung.
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Am Druckregelventil 71 ist ein maximaler Druck eingestellt, bis zu dem die Hydrospeicher 21 aufgeladen werden können. Solange
dieser Druck nicht erreicht ist, schaltet das Druckregelventil den Ausgang des Wegeventils 7 0 zum Rückschlagventil 72 durch.
Bei Erreichen des Druckes wird der mit dem Ausgang des Wegeventils 70 verbundene Eingang des Ventils 71 gesperrt und der mit
dem Rückschlag verbundene Anschluß mit Tank verbunden.
Die Hydrospeicher 21 können über eine Leitung 74 mit der zwischen dem Arbeitsanschluß 13 des Wegeventils und den Druckräumen
15 der Hydrozylinder 12 verlaufenden Arbeitsleitung 14 verbunden werden. In diese Leitung 74 ist ein 4/2-Wegeventil 75
eingebaut, das unter der Wirkung einer Druckfeder 76 eine Ruhestellung einnimmt, in der zwei Abschnitte der Leitung 74 gegeneinander
abgesperrt sind und somit keine Verbindung zwischen den Hydrospeichern 21 und der Arbeitsleitung 14 besteht. Außer
den beiden für das Öffnen und Schließen der Leitung 74 notwendigen Anschlüsse besitzt das Wegeventil 75 zwei weitere An-Schlüsse
für zwei Abschnitte einer Leitung 77, die von der Arbeitsleitung 15 zwischen dem Wegeventil 11 und den Druckräumen
18 der Hydrozylinder 12 zum Tank 27 führt. In der Ruhestellung des Wegeventils 75 sind auch die beiden Abschnitte der Leitung
77 gegeneinander abgesperrt. Das Wegeventil 75 kann von einem Elektromagneten 78 in eine Schaltstellung gebracht werden, in
der jeweils die beiden Abschnitte der Leitung 74 und die beiden Abschnitte der Leitung 77 miteinander verbunden sind. Der Elektromagnet
7 8 wird erregt, wenn die mit der gezeigten hydraulischen Steueranordnung ausgestattete Arbeitsmaschine eine be-
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stimmte Fahrgeschwindigkeit überschreitet. Dann sind die Hydrospeicher
21 mit den Druckräumen 15 der Hydrozylinder 12 verbunden, so daß Nickschwingungen gedämpft werden können. Volumenveränderungen
der Druckräume 18 können über die Leitung 77 ausgeglichen werden.
Da der Elektromagnet 73 des Wegeventils 7 0 nur erregt wird, wenn das Wegeventil 11 in Richtung Heben der Hydraulikzylinder
12 betätigt wird, wenn also den Druckräumen 15 Druckmittel zugeführt wird, ist nur dann ein Aufladen der Hydrospeicher 21
möglich. Es kann z.B. nicht passieren, daß bei einem während schneller Fahrt der Arbeitsmaschine in der Leitung 65 anstehenden
Druck über die Fülleitung 2 0 und das bei schneller Fahrt geschaltete Ventil 75 Druckmittel in die Druckräume 15 der Hydrozylinder
12 gelangt, auch wenn sich das Wegeventil 11 in Mittelstellung befindet und ein Ausfahren der Kolbenstangen der
Hydrozylinder 12 nicht gewünscht ist.
Claims (10)
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Ansprüche
1. Hydraulische Steueranordnung für eine mobile Arbeitsmaschine, insbesondere für einen Radlader,
mit mindestens einem Hydrozylinder (12), mit dessen Hilfe ein Arbeitswerkzeug bewegbar ist,
mit einem Wegeventil (11) zur Steuerung der Druckmittelwege zwischen dem Hydrozylinder (12), einer Druckmittelquelle und
einem Tank (27) ,
mit einem Hydrospeicher (21), der über eine Fülleitung (20) mit der Druckmittelquelle verbindbar ist,
und mit einem Steuerventil (50, 60, 75), mit dem eine Verbindung
zwischen dem Hydrospeicher (21) und dem Hydrozylinder (12) auf- und zusteuerbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Hydrospeicher (21) nur auffüllbar ist, wenn das Wegeventil
(11) betätigt ist.
2. Hydraulische Steueranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Wegeventil (11) aus einer mittleren Ruhestellung
heraus nach zwei entgegengesetzten Richtungen in Arbeitsstellungen verstellbar ist und daß der Hydrospeicher (21)
nur bei einer Betätigung des Wegeventils (11) in die eine Richtung auffüllbar ist.
3. Hydraulische Steueranordnung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein Steuerventil (40, 60, 70), das durch
eine Betätigung des Wegeventils (11) aus einer ersten Schaltstellung, in der es ein Befüllen des Hydrospeichers verhindert.
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»· · · ··
* * · ♦· ·
in eine zweite Schaltstellung umschaltbar ist, in der der Hydrospeicher
(21) befüllbar ist.
4. Hydraulische Steueranordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das durch eine Betätigung des Wegeventils
(11) umschaltbare Steuerventil (40, 60) ein Sitzventil ist.
5. Hydraulische Steueranordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Wegeventil (11) über ein mit
Hilfe einer Vorsteuerung (55) vorgebbares Vorsteuersignal ansteuerbar ist und daß dem durch eine Betätigung des Wegeventils
(11) umschaltbaren Steuerventil (40, 60, 70) beim Vorliegen eines Vorsteuersignals für das Wegeventil (11) ein Steuersignal
zur Umschaltung von der ersten Schaltstellung in die zweite Schaltstellung zuführbar ist.
6. Hydraulische Steueranordnung nach einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Fülleitung (20) von
einer zwischen dem Wegeventil (11) und dem Hydrozylinder (12) verlaufenden Arbeitsleitung (14) abzweigt,
daß in der Fülleitung (20) ein druckgesteuertes Sperrventil (22) mit einem Ventilglied (23) angeordnet ist, das vom in der
Arbeitsleitung (14) herrschenden Lastdruck in Öffnungsrichtung und vom Druck in einem rückwärtigen Steuerraum (24) in Schließrichtung
beaufschlagbar ist,
und daß der rückwärtige Steuerraum (24) zum Befüllen des Hydrospeichers
(21) mit dem Hydrospeicher (21) und zum Öffnen der Verbindung zwischen dem Hydrospeicher (21) und dem Hydrozylin-
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der (12) mit Tank (27) verbindbar und bei nicht betätigtem Wegeventil
(11) gegen den Abfluß von Druckmittel absperrbar ist.
7. Hydraulische Steueranordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der rückwärtige Steuerraum (24) des Sperrventils
(22) bei nicht betätigtem Wegeventil (11) über ein zum Steuerraum (24) hin öffnendes Rückschlagventil (40, 60) vom Hydrospeicher
(21) her mit Druckmittel beaufschlagbar ist.
8. Hydraulische Steueranordnung nach Anspruch 6 oder 7, gekennzeichnet durch ein Pilotventil (60), durch das in einer
Mittelstellung der rückwärtige Steuerraum (24) des Sperrventils (22) gegen den Abfluß von Druckmittel abgesperrt ist, das aus
der Mittelstellung in eine erste seitliche Schaltstellung verstellbar ist, in der der rückwärtige Steuerraum (24) zum Tank
(27) entlastet ist, und das durch eine Betätigung des Wegeventils (11) aus der Mittelstellung in eine zweite seitliche
Schaltstellung verstellbar ist, in der der rückwärtige Steuerraum (24) mit Speicherdruck beaufschlagbar ist.
9. Hydraulische Steueranordnung nach Anspruch 6 oder 7, gekennzeichnet durch ein erstes Pilotventil (50) mit einer
Schaltstellung, in der der rückwärtige Steuerraum (24) des Sperrventils (22) zum Tank (27) entlastbar ist, und mit einer
Schaltstellung, in der der rückwärtige Steuerraum.(24) mit Speicherdruck (21) beaufschlagbar ist, und durch ein zweites
Pilotventil (40), das im vom rückwärtigen Steuerraum (24) zum ersten Pilotventil (50) verlaufenden Druckmittelkanal (53) angeordnet
ist und eine Schaltstellung, in der der Druckmittelka-
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nal (53) gegen einen Abfluß von Druckmittel aus dem rückwärtigen
Steuerraum (24) abgesperrt ist, und eine Schaltstellung, in der der Druckmittelkanal (53) offen ist, aufweist.
10. Hydraulische Steueranordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Pilotventile (40, 50) jeweils
durch einen Elektromagneten (43, 52) betätigbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29723825U DE29723825U1 (de) | 1997-03-21 | 1997-03-21 | Hydraulische Steueranordnung für eine mobile Arbeitsmaschine, insbesondere für einen Radlader |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19711769A DE19711769C2 (de) | 1997-03-21 | 1997-03-21 | Hydraulische Steueranordnung für eine mobile Arbeitsmaschine insbesondere für einen Radlader |
| DE29723825U DE29723825U1 (de) | 1997-03-21 | 1997-03-21 | Hydraulische Steueranordnung für eine mobile Arbeitsmaschine, insbesondere für einen Radlader |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29723825U1 true DE29723825U1 (de) | 1999-04-15 |
Family
ID=26035069
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29723825U Expired - Lifetime DE29723825U1 (de) | 1997-03-21 | 1997-03-21 | Hydraulische Steueranordnung für eine mobile Arbeitsmaschine, insbesondere für einen Radlader |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29723825U1 (de) |
-
1997
- 1997-03-21 DE DE29723825U patent/DE29723825U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19990527 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20000614 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20030430 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20050915 |
|
| R071 | Expiry of right |