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DE29721138U1 - Fadenbremsvorrichtung - Google Patents

Fadenbremsvorrichtung

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DE29721138U1
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DE
Germany
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brake
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braking
thread
magnetic force
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DE29721138U
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Iro Patent AG
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Iro Patent AG
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Publication date
Application filed by Iro Patent AG filed Critical Iro Patent AG
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H59/00Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators
    • B65H59/10Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by devices acting on running material and not associated with supply or take-up devices
    • B65H59/20Co-operating surfaces mounted for relative movement
    • B65H59/22Co-operating surfaces mounted for relative movement and arranged to apply pressure to material
    • B65H59/225Tension discs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65H2555/10Actuating means linear
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    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Braking Arrangements (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Braking Systems And Boosters (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

Gebrauchsmuster-Anmeldung
Fadenbremsvorrichtung
SOBREVIN Societe de brevets industriels-Etablissement Altenbach 1
FL-9490 Vaduz (FL)
707 VGN: 258024 Dr.G./S/G 13.11.1997
Fadentrennvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Bremse für laufende Fäden, mit einem ersten Bremselement und einem zweiten dazu bewegbaren Bremselement, welches magnetkraftbetätigt den zwischen den Bremselementen durchgezogenen Faden kraftmodulierbar beaufschlagt.
Eine auf dem Markt bekannte Bremse der vorgenannten Art besitzt zwei parallel zueinander angeordnete Balken, welche über Lenker miteinander verbunden sind. Durch Federbeaufschlagung werden die Balken unter Belassung eines Spaltes gegeneinander bewegt. Zwischen den Balken erstreckt sich eine biegbare Stahllamelle, welche das zweite Bremselement darstellt und mit dem einen das erste Bremselement bildenden Balken zusammenwirkt. Durch in beiden Balken angeordnete Elektromagnete wird das lamellenartige, zweite Bremselement, von der Webmaschine gesteuert, in eine Brems- und Luftstellung zum ersten Bremselement verlagert.
Dem Gegenstand der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Bremse von besonders schnell ansprechendem Aufbau anzugeben.
Diese Aufgabe ist zunächst und im wesentlichen bei einer Bremse mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst, wobei darauf abgestellt ist, daß lediglich die Auflagekraft des in Richtung auf das erste Bremselement federvorgespannten zweiten Bremselementes auf den Faden modulierbar ist.
Die Unteransprüche betreffen vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Lösung.
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Zufolge derartiger Ausgestaltung ist eine Bremse der in Rede stehenden Art von erhöhtem Gebrauchswert geschaffen. Während der Modulation der Auflagekraft ist das bewegliche Bremsteil, also das zweite Bremselement, unbewegt. Lediglich die Auflagekraft in Richtung des ersten Bremselementes variiert. Das bedeutet, daß keine bewegten Massen und damit Trägheitsverzögerungen vorhanden sind, was zu einer äußerst schnell ansprechenden Ausgestaltung der Fadenbremse führt. Sodann ergibt sich aus diesem Sachverhalt ein geringerer Verschleiß und damit höhere Lebensdauer der Fadenbremsvorrichtung. Der erfindungsgemäße Gedanke ist mit Vorteil auf eine Tellerbremse übertragbar. Das bedeutet, daß dessen Bremselemente Teller darstellen, zwischen denen der laufende Faden hindurchgezogen wird. Damit der Faden nicht ständig in ein und derselben Spur läuft und dadurch Einschnitte in den Tellern hervorrufen könnte, ist der vom ersten Bremselement ausgebildete erste Teller drehangetrieben. In vorteilhafter Weise ist dabei so vorgegangen, daß das erste Bremselement aus einem magnetkraftdurchlässigen Material besteht und vor einem Elektromagneten angeordnet ist. Das Kraftfeld kann also das erste Bremselement durchsetzen und wird am zweiten dazu bewegbaren Bremselement wirksam. Ferner ist hervorzuheben, daß die Magnetkraft über einen von der Antriebswelle des ersten Tellers ausgebildeten Kern übertragen wird. Das Kraftfeld des Magneten wird demgemäß optimal am zweiten Bremselement wirksam. Eine Grundeinstellung der Bremskraft, unabhängig von der durch den Elektromagneten bewirkten Auflagekraft resultiert daraus, daß eine in Verlängerung der Antriebswelle sich erstreckende Gewindestange eine Einstellmutter für die Vorspann-Druckfeder trägt. Die Vorspannung ist daher auf die zu verarbeitende Fadenbeschaffenheit wie auch Fadendurchzugsgeschwindigkeit einstellbar. Um die
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Vorspann-Druckfeder vor Verstaubung bzw. Verschmutzung zu schützen, ist sie in einem teleskopartigen Gehäuse eingekapselt. Ungeachtet einer Verlagerung der Einstellmutter verbleibt die Vorspann-Druckfeder stets in einer geschützten Lage. Ein weiteres vorteilhaftes Merkmal ist darin zu sehen, zwei nebeneinander angeordnete, drehangetriebene Tellerbremsen vorzusehen, von denen wenigstens die eine bewegungsfrei durch Magnetkraft wirkungsmodulierbar ist. Durchläuft eine geknotete Stelle des Fadens die Fadenbremsvorrichtung, verbleibt stets eine der beiden Tellerbremsen in Bremsanlagestellung zum Faden unter Optimierung des Fadendurchzuges. Sodann ist hervorzuheben, daß eine der beiden Tellerbremsen-Antriebswellen die Verlängerung der Antriebswelle eines elektrischen Antriebes ist und die Antriebswelle der anderen Tellerbremse über ein Zwischenrad synchron zur einen Tellerbremse angetrieben ist. Die Drehrichtung der Teller dieser Tellerbremsen ist also gleich. Auch besitzen die mit dem Zwischenrad zusammenwirkenden Räder der Antriebswellen gleichen Durchmesser, so daß die ersten Teller dieser beiden Tellerbremsen mit gleicher Geschwindigkeit umlaufen. Ist die erfindungsgemäße Fadenbremsvorrichtung einer Webmaschine vorgeordnet, so ist die Modulierung der Magnetkraft von der Webmaschine steuerbar. Das Lüft- und Bremssignal geschieht dabei in Abhängigkeit vom Schußfadeneintrag und ist aufgrund der erfindungsgemäßen Wirkungsweise der Fadenbremsvorrichtung kurzfristig umsetzbar, was zur Optimierung des zu fertigenden Gewebes selbst beiträgt. Bevorzugt kann hierbei die Modulierung durch Strom-/Spannungsstöße erfolgen, und zwar gesteuert durch die Hauptwelle der Webmaschine. Es ist dabei eine Bremsung mit variabler Kraft möglich. Sodann ist vorgesehen, daß der Drehantrieb der Bremse bei Ausbleiben der Strom/Spannungsstöße selbsttä-
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tig aussetzt. Schließlich ist noch zu erwähnen, daß der Kern bzw. der zweite Teller aus schnellentmagnetisierendem Material bestehen verbunden mit einer optimalen Ausnutzung des magnetischen Kraftfeldes.
Nachstehend wird ein Ausführurigsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Ansicht einer erfindungsgemäß ausgebildeten Fadenbremsvorrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Fadenbremsvorrichtung und
Fig. 3 den Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 2, vergrößert dargestellt.
Mit der Ziffer 1 ist als Ganzes eine Fadenbremsvorrichtung bezeichnet. Sie besitzt ein kastenförmiges Gehäuse 2, welches durch einen Deckel 3 verschlossen ist. Das im Grundriß langgestreckte, rechteckig ausgebildete Gehäuse 2 weist zwei in Längsrichtung hintereinander angeordnete Tellerbremsen 4, 5 auf.
Die erste Tellerbremse 4 ist mit einem elektrischen Antrieb 6 ausgestattet, welcher sich aus einem Elektromotor M und einem nachgeschalteten Getriebe G zusammensetzt. Sowohl der Elektromotor M als auch das Getriebe G befinden sich im Inneren des Gehäuses 2 derart, daß das Getriebe G an der Unterseite des Deckels 3 festgeschraubt ist. Die als Verlängerung der Getriebe-Antriebswelle ausgebildete Antriebswelle 7 durchgreift den Deckel 3 und trägt drehfest ein mit ihr verbundenes, stirngezahntes Antriebsrad 8. Weiterhin trägt die Antriebswelle 7, dem Antriebsrad 8 nachgeordnet, einen
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Drehkranz 9 mit einem auf seiner freien Stirnfläche vorgesehenen Reibbelag 10, gegen welchen die innere Bodenfläche eines ersten Tellers 11 tritt. An der äußeren Bodenfläche dieses ersten Tellers 11 stützt sich die äußere Bodenfläche eines zweiten Tellers 12 ab, welche Teller 11, 12 zwischen sich einen keilförmig ausgebildeten Spalt belassen. In ein Innengewinde des Drehkranzes 9 ist eine Gewindestange 13 eingeschraubt. Diese trägt an ihrem freien Ende eine Einstellmutter 14, welche unter Zwischenlage einer auf der Gewindestange 13 verschieblichen Hülse 15 auf eine Vorspann-Druckfeder 16 einwirkt. Deren anderes Ende beaufschlagt den Boden einer topfförmigen Büchse 17, die ihrerseits einen Druckkragen 18 in Richtung des zweiten Tellers beaufschlagt und damit den zweiten Teller 12 in Richtung des ersten Tellers 11. Die Einstellmutter 14, die topfförmige Büchse 17 und der Druckkragen 18 bilden dabei ein teleskopartiges Gehäuse, in welchem die nach einer Kegelstumpflinie verlaufende Vorspann-Druckfeder 16 staubgeschützt einliegt. Die Anordnung der Druckfeder 16 ist derart, daß sich der durchmessergrößere Gewindegang an dem Boden der topfförmigen Büchse 17 abstützt.
Den Tellern 11, 12 ist eine Fadenrolle 19 vorgeordnet, deren Achse quer zur Längserstreckung des Gehäuses 2 verläuft und damit quer zur Fadendurchzugsrichtung. Im Anschluß an die Fadenrolle 19 trägt der Deckel 3 eine Fadenöse 20 zum Durchtritt des Fadens F.
Der Tellerbremse 5 ist gehauseinnenseitig ein Elektromagnet 21 zugeordnet, welcher ebenfalls von dem Deckel 3 getragen ist. Der Wicklungsträger 22 ist mittig durchsetzt von einer einen Kern bildenden Antriebswelle 23, welche parallel zur Antriebswelle 7 der
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Tellerbremse 4 verläuft. Es liegt eine drehbare, jedoch axial unverschiebliche Anordnung der Antriebswelle 23 zum Elektromagneten 21 vor. Auf gleicher Höhe zum Antriebsrad 8 trägt die Antriebswelle 23 ein aus Kunststoff bestehendes Zahnrad 24. Dieses und das Antriebsrad 8 kämmen mit einem Zwischenrad 25, welches um eine im Deckel 3 angeordnete Achse 26 drehbar ist. Da beide Räder 8, 24 gleichen Durchmesser besitzen, laufen die Antriebswellen 7, 23 synchron um.
Jenseits des mit der Antriebswelle 23 fest verbundenen Zahnrades 24 trägt die Antriebswelle 23 drehfest eine Zwischenhülse 27, die ihrerseits zur drehfesten Festlegung eines ersten Bremselementes 28 dient, welches ebenfalls als erster Teller ausgebildet ist und in seiner Form und Anordnung dem ersten Teller 11 der Tellerbremse 4 entspricht. Somit ist auch dieser" vom ersten Bremselement 28 ausgebildete erste Teller drehangetrieben. Für das erste Bremselement 28 ist magnetkraftdurchlässiges Material gewählt. Beim Ausführungsbeispiel handelt es sich um Messing. In Verlängerung der Antriebswelle 23 erstreckt sich ebenfalls eine Gewindestange 29. Auch sie trägt eine Einstellmutter 30, die über eine Hülse 31 auf eine Vorspann-Druckfeder 32 einwirkt. Es liegt auch hier wiederum eine gekapselte Ausgestaltung der Vorspann-Druckfeder 32 in einem Gehäuse vor, wozu eine topfförmige Büchse 33 und ein Druckkragen 34 vorgesehen sind. Die Einkapselung der Tellerbremse 5 entspricht derjenigen der Tellerbremse 4, so daß hierauf nicht weiter eingegangen wird. Der Druckkragen 34 beaufschlagt das zweite, zum ersten Bremselement 28 bewegliche Bremselement 35, welches tellerförmig ausgebildet ist und dem zweiten Teller der Tellerbremse 4 entspricht.
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Ihre Zentrierung erhalten die Teller 11, 12 sowie die tellerförmigen Bremselemente 28, 35 durch mit den Antriebswellen 7, 23 drehfest verbundene Zentrierhülsen 36 bzw. 37, welche die Gewindestangen 13 bzw. 29 teilweise umgreifen.
Im Gegensatz zur Tellerbremse 4 ist die Tellerbremse 5 durch Magnetkraft wirkungsmodulierbar. Dabei wird die Magnetkraft auf das tellerartige zweite Bremselement über die den Kern bildende Antriebswelle 23 übertragen. Sowohl der Kern -Antriebswelle 23- als auch der zweite Teller, zweites Bremselement 35, bestehen aus schnellentmagnetisierendem Material.
Wie der Tellerbremse 4 ist auch der Tellerbremse 5 eine Fadenrolle 38 und eine Fadenöse 39 zugeordnet.
Die Tellerbremse 5 wirkt in der Weise, daß im Takt mit der Arbeitsweise der Webmaschine lediglich die Auflagekraft des in Richtung auf das erste Bremselement 28 federvorgespannten zweiten Bremselementes 35 auf den Faden F modulierbar ist. Die entsprechende Modulierung erfolgt dabei durch Strom/Spannungsstöße und wird von der Hauptwelle der Webmaschine gesteuert. Es erfolgt dabei eine Bremsung mit variabler Kraft. Während des Fadendurchlaufes ist der Drehantrieb der Fadenbremsvorrichtung eingeschaltet. Ein Aussetzen des Drehantriebes der Fadenbremsvorrichtung erfolgt bei Ausbleiben der Strom/Spannungsstöße selbsttätig. Durch den Drehantrieb ist gewährleistet, daß die Bremselemente eine gleichmäßige Abnutzung erhalten und sich keine Spuren wie beim Stand der Technik eingraben. Ferner wird einer Verschmutzung weitgehend entgegengewirkt.
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Jede Tellerbremse 4, 5 ist mit einem unterhalb des ersten Tellers 11, 28 befindlichen Dichtkragen 40 bzw. 41 ausgestattet, um auch den Innenraum des Gehäuses 2 vor Verstaubung bzw. Verschmutzung zu schützen.
Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.
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Claims (14)

ANSPRUCHE
1. Bremse für laufende Fäden (F), mit einem ersten Bremselement (28) und einem zweiten dazu bewegbaren Bremselement (35), welches magnetkraftbetätigt den zwischen den Bremselementen (28, 35) durchgezogenen Faden (F) kraftmodulierbar beaufschlagt, dadurch gekennzeichnet, daß lediglich die Auflagekraft des in Richtung auf das erste Bremselement (28) federvorgespannten zweiten Bremselementes (35) auf den Faden (F) modulierbar ist.
2. Bremse nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremselemente (28, 35) Teller einer Tellerbremse (5) sind.
3. Bremse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der vom ersten Bremselement (28) ausgebildete erste Teller drehangetrieben ist.
4. Bremse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Bremselement (28) aus einem magnetkraftdurchlässigen Material besteht und vor einem Elektromagneten (21) angeordnet ist.
5. Bremse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetkraft über einen von der Antriebswelle (23) des ersten Tellers (erstes Bremselement 28) ausgebildeten Kern übertragen Wird.
6. Bremse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeich-
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net, daß eine in Verlängerung der Antriebswelle (23) sich erstreckende Gewindestange (29) eine Einstellmutter (30) für die Vbrspann-Druckfeder (32) trägt.
7. Bremse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Vbrspann-Druckfeder (32) in einem teleskopartigen Gehäuse gekapselt ist.
8. Bremse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch zwei nebeneinander angeordnete, drehangetriebene Tellerbremsen (4, 5), von denen wenigstens die eine (5) bewegungsfrei durch Magnetkraft wirkungsmodulierbar ist.
9. Bremse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß eine der beiden Tellerbremsen-Antriebswellen (7, 23) die Verlängerung der Abtriebswelle eines elektrischen Antriebes (6) ist und die Antriebswelle (23) der anderen Tellerbremse (5) über ein Zwischenrad (25) synchron zur einen Tellerbremse (4) angetrieben ist.
10. Bremse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Modulierung der Magnetkraft von der Webmaschine steuerbar ist.
11. Bremse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Modulierung durch Strom-/Spannungsstöße i erfolgt, von der Hauptwelle der Webmaschine gesteuert.
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12. Bremse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsung mit variabler Kraft erfolgt.
13. Bremse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehantrieb der Bremse bei Ausbleiben der Strom/Spannungsstöße selbsttätig aussetzt.
14. Bremse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (Antriebswelle 23) bzw. der zweite Teller (zweites Bremselement 35) aus schnellentmagnetisierendem Material bestehen.
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