DE29717645U1 - Vorrichtung zum Bestäuben bewegter Druckbogen - Google Patents
Vorrichtung zum Bestäuben bewegter DruckbogenInfo
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Description
F:\UBDHF\DHFANM\465100 9
Anmelder:
Weitmann & Konrad GmbH & Co. KG
Friedrich-List-Strasse 24
70771 Leinfelden-Echterdingen
Friedrich-List-Strasse 24
70771 Leinfelden-Echterdingen
4651009 03.10.1997
ste / gga
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bestäuben bewegter Druckbogen mit einem Vorratsbehälter für Puder,
einem in den Vorratsbehälter mündenden Einlass für einen Trägerluftstrom und einem aus dem Vorratsbehälter
ausmündenden Auslass für den mit Puder beladenen Trägerluftstrom.
Aus der DE-AS 12 52 703 bzw. der DE-PS 966 443 ist z. B. eine Vorrichtung zum Bestäuben von Druckbogen bekannt
geworden, bei dem ein Trägerluftstrom in einen mit Puder angefüllten Behälter eingeblasen wird, so dass dieser
&iacgr; &idigr; &idigr;
Trägerluftstrom das darin enthaltene Puder aufwirbelt. Der
mit dem Puder beladene Luftstrom wird vom Auslass über entsprechende Leitungen zu dem zu bestäubenden Druckbogen
geführt. Es hat sich gezeigt, dass mit dieser relativ einfach aufgebauten Vorrichtung der Trägerluftstrom zwar
mit Puder angereichert werden kann, der Anteil an Puder im Trägerluftstrom jedoch stark vom Niveau des Puders im
Vorratsbehälter abhängt. Bei vollem Behälter wird wesentlich mehr Puder aufgewirbelt und ausgetragen als bei
nahezu leere Vorratsbehälter, bei dem lediglich nur noch 50 % der anfänglichen Menge ausgetragen wird. Ähnliche
Vorrichtungen sind aus den DE-PS'en 926 910, 913 781 und 969 862 bekannt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art bereitzustellen, mit welcher die
Austragsrate an Puder weniger stark vom Niveau des bevorrateten Puders im Vorratsbehälter abhängt.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der
Vorratsbehälter über eine Trennwand zumindest abschnittsweise in einen Austragsraum und einen Vorratsraum
unterteilt ist und der Einlass und der Auslass mit dem Austragsraum kommunizieren und der Vorratsraum zum Befüllen
des Austragsraums dient.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird der wesentliche
Vorteil erfüllt, dass die Beladung der Trägerluft wesentlich gleichmäßiger und konstanter ist und nur noch
minimal vom Niveau des Puders im Vorratsbehälter abhängt. Dies wird dadurch erzielt, dass der Vorratsbehälter in zwei
Räume unterteilt wird und der Puder lediglich aus einem dieser Räume, nämlich aus dem Austragsraum, über die
Trägerluft ausgetragen wird. Dieser Austragsraum weist ein nahezu konstantes Puderniveau auf, da permanent aus dem
Vorratsraum Puder in den Austragsraum nachströmt. Erreicht das Niveau des Puders im Vorratsraum eine Untergrenze, so
muss der Vorratsbehälter nachgefüllt werden. Da der Puderaustrag über einen relativ langen Zeitraum im
Wesentlichen konstantgehalten werden kann, kann nun der Trägerluftstrom so eingestellt werden, dass die optimale
Menge an Puder ausgetragen wird. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass nunmehr der Vorratsbehälter
wesentlich größer ausgebildet sein kann. Ein sehr großer Vorratsbehälter ist beim Stand der Technik ausgeschlossen,
da dann auch der Unterschied zwischen der maximalen und minimalen Austragsrate, der mit der Größe des
Vorratsbehälters zugenommen hätte, unakzeptabel groß gewesen wäre.
Eine Weiterbildung sieht vor, dass die Trennwand eine einen bestimmten Verbindungsquerschnitt zwischen dem Austragsraum
und dem Vorratsraum definierende Steuerkante aufweist. Bei anfänglich vollem Vorratsbehälter und somit vollem
Austragsraum dient die Steuerkante dazu, dass der Trägerluftstrom, der auf die Puderoberfläche aufgeblasen
wird und in Tangentialrichtung umgelenkt wird zum Teil in den Vorratsraum geleitet wird. Wird die Steuerkante von
wenigstens einem Abschnitt der Oberkante der Trennwand gebildet, so wird der Steuerluftstrom in zwei Teilströme
aufgeteilt, wobei der eine Teilstrom in Tangentialrichtung über die Steuerkante aus dem Austragsraum ausgeleitet und
in den Vorratsraum gelenkt wird. Der zweite Teilstrom verlässt den Austragsraum über den Auslass. Durch diese
Aufteilung des Trägerluftstroms in zwei Teilströme wird der
Vorteil erzielt, dass der anfänglich mit relativ viel Puder beladene Trägerluftstrom nicht vollständig dem Auslass
zugeführt wird, sondern lediglich ein Teil des Trägerluftstroms. Der andere Teil, der ebenfalls mit Puder
beladen ist, gelangt in den Vorratsraum, wo sich der mitgeführten Puder absetzt. Allmählich sinkt das Niveau des
Puders im Austragsraum ab, was dazu führt, dass der Trägerluftstrom nicht mehr sofort nach dem Verlassen des
Einlasses auf die Oberfläche des Puders auftrifft, sondern
erst eine gewisse Wegstrecke zurücklegen muss. Dies führt dazu, dass der Trägerluftstrom weniger stark in
Tangentialrichtung umgelenkt wird und dadurch der den Austragsraum in den Vorratsraum verlassende Teilluftstrom
wesentlich geringer ist. Da mit sinkendem Niveau des Puders im Austragsraum auch die Beladung des Trägerluftstroms mit
Puder geringer ist, wird diese geringere Beladung dadurch kompensiert, dass ein kleinerer Teilluftstrom ausgelenkt
wird. Die Menge an mitgerissenem und mit dem anderen Teilluftstrom den Austragsraum über den Auslass
verlassenden Puder ist deshalb im Wesentlichen gleich groß wie ursprünglich. Auf diese Weise wird die sich durch das
Absinken des Puderniveaus im Austragsraum sich verringernde Beladung des Trägerluftstroms durch den kleiner werdenden,
über die Steuerkante in den Vorratsraum ausgelenkten Teilluftstrom ausgeglichen.
Vorteilhaft ist der Auslass im Bereich der Steuerkante angeordnet und liegen sich der Einlass und der Auslass im
Austragsraum diagonal einander gegenüber. Durch den relativ großen Abstand zwischen Einlass und Auslass können sich
diskrete Teilströme ausbilden, wobei der Tangentialstrom am
Auslass vorbeiströmt und den Austragsraum verlässt und in den Vorratsraum einströmt, und der andere Teilstrom
aufgrund seiner Ausrichtung den Austragsraum über den Auslass verlässt und den entsprechenden Anteil des Puders
mitführt. Da der Einlass in unmittelbarer Nachbarschaft zur
Trennwand angeordnet ist, wir der Trägerluftstrom nach dem
Auftreffen auf die Puderoberfläche gezwungen, in
Tangentialrichtung in Richtung des Auslasses zu strömen. Je
eher der Trägerluftstrom auf die Puderoberfläche auftrifft,
umso größer ist der Tangentialluftstrom, was bei relativ
vollem Austragsraum der Fall ist. Sinkt das Nivau im Austragsraum ab, so vermindert sich auch der tangential
strömende Teilluftstrom und der in Axialrichtung strömende
Teilluftstrom nimmt zu.
Vorteilhaft münden der Einlass und/oder der Auslass vertikal in den Austragsraum ein bzw. aus dem Austragsraum
aus. In bekannter Weise wird dadurch der Teilluftstrom direkt auf die Oberfläche des Puders gelenkt, so dass der
Puder optimal bzw. maximal aufgewirbelt wird.
Bei einer Variante der Erfindung ist vorgesehen, dass die Trennwand mit dem Vorratsbehälter verbunden ist. Bei einer
anderen Ausführungsform ist die Trennwand an einem den
Vorratsraum abschließenden Deckel angeordnet. Dieser Ausführungsform wird der Vorzug gegeben, da auch der
Einlass und der Auslass am Deckel vorgesehen sind. Somit können optimale Strömungsverhältnisse zwischen dem Einlass,
dem Auslass und der Trennwand eingestellt werden, die auch beim Abnehmen und Wiederaufsetzen des Vorratsbehälters
beibehalten werden, d. h. nicht erneut eingestellt werden müssen.
Es sind verschiedene Konfigurationen der Trennwand
vorstellbar. So kann die Trennwand einstückig oder mehrteilig und/oder gebogen und/oder abgekantet und/oder
sich über die Höhe des Vorratsbehälters streckend ausgebildet sein. Es ist auch denkbar, dass sich die
Trennwand lediglich über einen Teil der Höhe des Vorratsbehälters erstreckt, so dass der Austragsraum und
der Vorratsraum am Grund des Vorratsbehälters miteinander kommunizieren.
Bei einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass die Trennwand Überströmöffnungen für den Puder aufweist. Über
diese Überströmöffnungen, die z. B. dreieckförmig ausgebildet sind und nach oben spitz zulaufen, wird der
Austragsraum bei Erreichen eines bestimmten Puderniveaus mit Puder aus dem Vorratsraum beschickt. Das Überströmen
des Puders aus dem Vorratsraum in den Austragsraum erfolgt selbsttätig, da der Vorratsbehälter Rüttelbewegungen
durchführt, die durch das Betätigen der Luftventile erzeugt werden. Der Vorratsbehälter kann jedoch auch mit einem
separaten Rüttler, mechanischen Schwinger, Rührer o. dgl. bestückt sein. Es kann im Vorratsraum auch eine Luftleitung
ausmünden, die zu gegebener Zeit Puder vom Vorratsraum in den Austragsraum einbläst.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie der
nachfolgenden Beschreibung, in der Ausführungsbeispiele im Einzelnen dargestellt sind. Dabei können die in der
Zeichnung dargestellten und in den Ansprüchen sowie in der Beschreibung erwähnten Merkmale jeweils einzeln für sich
oder in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein. In der Zeichnung zeigen:
Figur 1 Längsschnitte durch eine Bestäubungsvorrichtung mit unterschiedlichen Puderniveaus;
Figur 2 einen Querschnitt durch die Bestäubungsvorrichtung gemäß Figur 1;
Figur 3a einen Schnitt III-III gemäß Figur 2;
Figur 3b ein Ausführungsbeispiel einer an der Trennwand vorgesehenen Steuerkante;
Figur 3c ein weiteres Ausführungsbeispiel einer an der Trennwand vorgesehenen Steuerkante; und
Figur 4 einen Schnitt IV-IV gemäß Figur 2.
• ·
In der Figur la ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Bestäubervorrichtung dargestellt, welche
einen Deckel 1 und einen Vorratsbehälter 2 aufweist. Im Deckel 1 ist ein Strömungskanal 3 für Trägerluft
vorgesehen, welcher mit einem Einlass 4 und einem Auslass versehen ist, wobei der Einlass 4 und der Auslass 5 in den
Vorratsbehälter 2 ein- bzw. aus diesem ausmünden. Mit den Pfeilen 6 ist der Weg eines Trägerluftstromes
andeutungsweise dargestellt. Dieser Trägerluftstrom verlässt den Einlass 4 im Wesentlichen in vertikaler
Richtung nach unten und wird an der Oberfläche 7 eines Pudervorrats 8 nach oben in Richtung des Auslasses 5
umgelenkt. Dabei wirbelt der Trägerluftstrom den Puder 8 auf und wird mit Puderteilchen beladen, die über den
Trägerluftstrom den Vorratsbehälter 2 durch den Auslass 5
verlassen.
Aus Figur 2 ist deutlich erkennbar, dass der Vorratsbehälter 2, welcher eine topfförmige Gestalt
aufweist, durch eine gebogene Trennwand 9 in einen Austragsraum 10 und einen Vorratsraum 11 unterteilt wird.
Der Einlass 4 und der Auslass 5 münden in den Austragsraum 10 ein bzw. aus diesem aus. Dabei befindet sich sowohl der
Einlass 4 als auch der Auslass 5 in der Nähe der Trennwand 9, liegen jedoch im Wesentlichen diagonal einander
gegenüber, d. h. sie weisen einen großen Abstand zueinander
&iacgr;&ogr;
auf. Mit den Pfeilen 6 ist im Wesentlichen die Richtung des Trägerluftstromes dargestellt.
In Figur Ib, welche im Wesentlichen der Figur la entspricht, befindet sich lediglich ein größerer
Pulvervorrat im Vorratsbehälter 2, so dass die Oberfläche einen geringeren Abstand zum Einlass aufweist. Dies
bewirkt, dass der Trägerluftstrom, der den Einlass 4 verlässt, relativ rasch an der Oberfläche 7 in tangentialer
Richtung umgelenkt wird. Dabei wird der Trägerluftstrom in einen ersten Teilluftstrom 6' und in einen zweiten
Teilluftstrom 6'' aufgeteilt. Beide Teilluftströme 6' und G'' sind mit Puder beladen, wobei jedoch der Teilluftstrom
6' in tangentialer Richtung strömt und den Vorratsbehälter 2 nicht verlässt, sondern die Trennwand 9 an einer
Steuerkante 12 passiert. Der Teilluftstrom 6'' verlässt den Vorratsbehälter 2 über den Auslass 5. Aus Figur 2 ist
deutlich erkennbar, wie der Teilluftstrom 6' aus dem Austragsraum 10 austritt und in den Vorratsraum 11
eintritt. Dabei wird der Puder mitgerissen, der sich dann im Vorratsraum 11 absetzt. Der vom Teilluftstrom 6''
mitgetragene Puder verlässt den Austragsraum 10 über den Auslass 5.
In der Figur 3a, die einen Schnitt III-III durch den
Vorratsbehälter 2 und den Deckel 1 zeigt, ist ein
Ausführungsbeispiel der Steuerkante 12 dargestellt. Sie befindet sich an der Oberkante 13 der Trennwand 9 und
verläuft an ihrem radial äußeren Rand kreisbogenförmig nach unten. Die Figuren 3b und 3c zeigen weitere
Ausführungsformen, bei denen die Steuerkante 12
stufenförmig {Figur 3 b) bzw. linear abfallend (Figur 3 c) ausgebildet ist. Durch die konkrete Ausgestaltung dieser
Steuerkante kann das Verhältnis des Teilluftstroms 6' zum Teilluftstrom 6'' gezielt gesteuert werden. Somit kann auch
die Austragsrate wunschgemäß eingestellt werden.
Wird nun über den Einlass 4 Trägerluft in den Austragsraum 10 eingeblasen, dann wird der in diesem Austragsraum 10
sich befindende Puder allmählich durch den Teilluftstrom 6'', der den Austragsraum 10 über den Auslass 5 verlässt,
und durch den Teilluftstrom 6', der in den Vorratsraum 11
gelangt, ausgetragen. Dadurch sinkt das Niveau des Pudervorrats 8 im Austragsraum 10 ab, wohingegen das Niveau
des Pudervorrats 8 im Vorratsraum 11 erhalten bleibt, ggf. durch die Ablagerung des Puders aus dem Teilluftstrom 6'
zunimmt. Dies ist deutlich aus Figur 4 erkennbar. In der Trennwand 9 befinden sich nun Überströmöffnungen 14 und 15,
wobei die Überströmöffnung 14 beim in der Figur 4 dargestellten Ausführungsbeispiel dreieckförmig
ausgestaltet sind und nach oben spitz zuläuft. Über diese Überströmöffnungen, insbesondere über die Überströmöffnung
14, fließt Puder aus dem Vorratsraum 11 in den Austragsraum 10 nach, so dass das Niveau des Pudervorrates 8 im
Austragsraum 10 durch das nachfließende Puder im Wesentlichen auf einem konstanten Wert gehalten werden
kann. Durch diese Konstanthaltung des Puderniveaus wird der wesentliche Vorteil erzielt, dass die Schwankungen in der
Austragsrate auf ein Minimum reduziert werden.
Zusammenfassend kann also festgestellt werden, dass bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung zunächst durch die Aufteilung
des Trägerluftstroms in einen ersten Teilluftstrom 6' und in einen zweiten Teilluftstrom 6'', wobei der zweite
Teilluftstrom S'' den in einen Austragsraum 10 und in einen
Vorratsraum 11 unterteilte Vorratsbehälter 2 verlässt und der erste Teilstrom 6' vom Austragsraum 10 in den
Vorratsraum 11 übertritt, und bei abnehmendem Niveau im Austragsraum 10 das Verhältnis zwischen dem ersten
Teilluftstrom 6' und dem zweiten Teilluftstrom 6'' ebenfalls abnimmt, die Austragsrate an Puder im
Wesentlichen konstant gehalten werden kann, obwohl sich das Niveau des Pudervorrats 6 im Austragsraum 10 anfänglich
verändert. Außerdem wird das Nivau des Pudervorrats 8 im Austragsraum 10 ab einer bestimmten Höhe im Wesentlichen
dadurch konstant gehalten, dass Puder aus dem Vorratsraum 11 nachfließt. Dies trägt ebenfalls zur Konstanthaltung der
Austragsrate an Puder bei.
Claims (12)
1. Vorrichtung zum Bestäuben bewegter Druckbogen mit
einem Vorratsbehälter (2) für Puder, einem in den Vorratsbehälter (2) mündenden Einlass (4) für einen
Trägerluftstrom und einem aus dem Vorratsbehälter (2) ausmündenden Auslass {5) für den mit Puder beladenen
Trägerluftstrom, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorratsbehälter (2) über eine Trennwand (8) zumindest
abschnittsweise in einen Austragsraum (10) und einen Vorratsraum (11) unterteilt ist, dass der Einlass (4)
und der Auslass (5) mit dem Austragsraum (10) kommunizieren und dass der Vorratsraum (11) zum
Befüllen des Austragsraum (10) dient.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (9) eine einen bestimmten
Verbindungsquerschnitt zwischen dem Austragsraum (10) und dem Vorratsraum (11) definierende Steuerkante (12)
aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerkante (12) von wenigstens einem
Abschnitt der Oberkante (13) der Trennwand (9) gebildet wird.
&Ggr;&iacgr;: . ; &iacgr;
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, dass der Auslass (5) im Bereich der Steuerkante (12) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlass (4) und der
Auslass (5) im Austragsraum (10) einander diagonal gegenüberliegen.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlass (4) und/oder
der Auslass (5) vertikal in den Austragsraum ein- bzw. aus den Austragsraum (10) ausmünden.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlass (4) in
unmittelbarer Nachbarschaft zur Trennwand (9) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (9) mit dem
Vorratsbehälter (2) verbunden ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (9) an einem den
Vorratsbehälter (2) abschließenden Deckel angeordnet
ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (9)
einstückig und/oder gebogen und/oder abgekantet und/oder sieht über die Höhe des Vorratsbehälters (2)
erstreckend ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (9)
Überströmöffnungen (14, 15) für den Puder aufweist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Überströmöffnungen (14) dreieckförmig
ausgebildet sind und nach oben spitz zulaufen.
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