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DE29712705U1 - Mehrteilige Sohle - Google Patents

Mehrteilige Sohle

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Publication number
DE29712705U1
DE29712705U1 DE29712705U DE29712705U DE29712705U1 DE 29712705 U1 DE29712705 U1 DE 29712705U1 DE 29712705 U DE29712705 U DE 29712705U DE 29712705 U DE29712705 U DE 29712705U DE 29712705 U1 DE29712705 U1 DE 29712705U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sole
foot
parts
ball
area
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE29712705U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KAHMANN GABRIELA
Original Assignee
KAHMANN GABRIELA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KAHMANN GABRIELA filed Critical KAHMANN GABRIELA
Priority to DE29712705U priority Critical patent/DE29712705U1/de
Publication of DE29712705U1 publication Critical patent/DE29712705U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B7/00Footwear with health or hygienic arrangements
    • A43B7/14Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts
    • A43B7/1405Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form
    • A43B7/1415Footwear with health or hygienic arrangements with foot-supporting parts with pads or holes on one or more locations, or having an anatomical or curved form characterised by the location under the foot
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/14Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the constructive form
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/14Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the constructive form
    • A43B13/16Pieced soles

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Hall/Mr Elements (AREA)

Description

BESCHREIBUNG:
Die Erfindung betrifft mehrteilige Sohlen nach dem Oberbegriff des Anspruch 1.
Schon bei den Etruskern wurde ein Holzschuh gefunden, der zweiteilig ist und dessen Teile ein Metallschanier verbindet. Diese Verbindungsweise war zu steif und unflexibel.
Desweiteren findet sich in der DE 3036491 C2 eine Sohle bestehend aus wenigstens zwei vorgeformten Holzteilen, die im Ballenbereich durch wenigstens ein biegsames Zwischenteil miteinander verbunden sind. In diesem Fall erfolgt die Bewegung an der Stelle, an der die Belastung durch den Ballen erfolgt. Dies ist ungünstig für die Stabilität der Sohle. Gerade der Belastungsbereich des Ballens besteht nicht aus dem festen Grundmaterial.
Dieses Problem wird mit den in Anspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst. Es kann ein "Durchreichen" der Kraft vom Ballenauftritt des Fußes auf die Schuhsohlenunterseite erfolgen, da es keine Trennlinie im Ballenbereich gibt, Im Ballenbereich ist kein Zwischenmaterial und somit keine Eindrück- oder Klemmgefahr. Da von außen das Verbindungsmaterial nicht sichtbar ist, ergibt sich ein einheitlicher Gesamteindruck. Es wird zwar von außen deutlicher, daß die Sohle aus mehreren Teilen besteht, die Verbindung selbst ist jedoch meist nicht sichtbar.
Um ein Einklemmen der Haut zwischen den Teilen zu vermeiden, ist es unbedingt notwendig die Trennlinien vor oder hinter und nicht in die Bereiche der Fußauflageflächen zu setzen.
Gemäß den weiterbildenden Merkmalen der Ansprüche 5 und 6 erhält man sowohl eine stabile Abstützung der Fußauflageflächen, als auch ein bequemes, bewegliches Abrollen des Fußes. Das Abrunden der Kanten der aneinandergrenzenden Teile an der Sohlenoberseite, die Kontaktflächen dazwischen und die harten Kanten unten begünstigen eine Bewegung der Teile nach oben und verhindern ein Abknicken nach unten.
Diese Art der Bewegung ist auch bei aufeinander treffenden abgerundeten Teilen anwendbar.
Mit diesen Komponenten wird ein Abrollen mit einer Sohle aus weitestgehend starrem Material möglich und die Hauptbelastungsflächen des Fußes bleiben stabil.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in den Zeichnungen veranschaulichten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigt:
F i g. 1 einen Fußabdruck und den Umriß des Fußes,
F i g.2 eine dreiteilige Sohle von oben und von der Seite,
F i g.3 eine weitere dreigeteilte Sohle von oben,
F i g.4 eine viergeteilte Sohle von oben,
F i g.5 eine vielteilige Sohle von der Seite,
F i g.6 eine zweiteilige Sohle von oben,
F i g.7 eine weitere zweiteilige Sohle.
Figur 1 zeigt anhand eines Fußabdrucks - und Umriss die genauen Stellen der günstigen Trennlinien 2,4 und 5. Hierbei können sich noch weitere Trennlinien zwischen der oberen 2 oder 4 und der unteren 5 befinden. Trennlinien stellen Linien dar, die die Sohle quer zur Fußmittelachse zerteilen, wobei bei der Weiterverarbeitung einzelne Teile weggelassen , bzw. ersetzt werden können. Somit sind auch die Linien 22 und 23 Trennlinien. Auch vor dem Fußballenbereich kann sich eine weitere Trennlinie 20 befindend. Es ist wichtig, daß die obere Trennlinie 1 oder 2 zur Mitte hin gesehen hinter dem Auflagebereich des Ballens 6 liegt und die untere Trennlinie 5 vor dem Auflagebereich des Ballens liegt. Ansonsten besteht die Gefahr, sich die Fußsohle beim Abrollen einzuklemmen.
Um dies weiterhin zu verhindern, sind die Kanten 8 der Sohlenoberseite 16 abgerundet, wie aus Figur 2 ersichtlich wird. Die Kontaktflächen 10 der einzelnen Teile sind vorzugsweise gerade, können aber auch gegengleich geformt sein. Der Abschluß der Kontaktfläche an der Sohlenunterseite 9 sollte scharfkantig sein. Diese Komponenten verhindern ein Abknicken nach unten.
In Figur 2 wird ebenso die Art der Verbindung deutlich. In das Material , in diesem Fall Holz werden an den Kontaktflächen gegenüberliegend Löcher 11 gebohrt. In diesen Löchern werden der Bohrungsgröße entsprechend große vorzugsweise Hartgummischläuche befestigt, vorzugsweise geklebt. Die Bohrung sollte vorzugsweise lern tief sein. Am günstigsten wäre es, wenn die Verbindungselemente 21 wenigstens durch die mittleren Teile ganz durchfuhren. In diesem Fall können wie in Figur 6 einzelne Teile ganz weggelassen werden.
Es ist wichtig, die Stellen der Hauptauflageflächen des Fußes 6 und 7 auf die Sohlenunterseite 17 als ebenfalls Hauptauflageflächen der Sohle 18 und 19 zu übertragen.
Die dargestellten Sohlen sind einiges breiter, als der Fuß selbst. Daher können die einzelnen Teile des Schafts oder Oberleders durch die dafür vorgesehenen Schlitze 12 gezogen werden. Diese gesägten Schlitze führen von oben bis unten durch die ganze Dicke der Sohle. Das Oberleder wird an der Sohlenunterseite 17 umgeknickt und in dafür gefrästen Mulden befestigt. Darüber wird noch eine Laufsohle geklebt.
Figur 3 stellt eine mögliche Variante dar, bei der klar wird, daß die einzelnen Teilbereiche zusammen nicht die ganze Fläche des Fußabdrucks ausfüllen müssen. Das mittlere Teil 24 unterstützt nur noch den evtl. auch noch aufliegenden äußeren Bereich der Fußsohle. Außerdem ist hier die Trennlinie vor dem Auflagebereich des Hackens ebenfalls schräg verlaufend. Beide Trennlinien 25 und 26 sind in diesem Beispiel abgerundet.
Figur 4 ist ein Beispiel für eine Mehrteilung, in diesem Fall 4 Teile, wobei zu Figur 2 noch eine weitere Trennlinie 20 zwischen Zehen - und Ballenbereich erfolgt.
Figur 5 zeigt eine Aufteilung in viele Einzelteile, d.h. in diesem Fall in 10 Zylinder, beweglich mit mehreren durchgehenden Gummischläuchen verbunden. Die starke Abrundung würde eventuell ein Einquetschen der Fußsohle selbst an den Hauptauflageflächen 6 und 7 vermeiden.
Figur 6 zeigt, daß mittlere Teile auch weggelassen werden können und somit durch die Verbindung 21 ersetzt werden. Die Verbindung wird so Teil der Gestaltung.
Figur 7 zeigt die einfachste Variante der Zweiteilung, mit der quer zur Fußmittelachse verlaufenden Trennlinie 2.

Claims (9)

Schutzansprüche:
1. Mehrteilige Schuhsohle mit wenigstens zwei vorgeformten, im wesentlichen starren Teilen (13,14,15), die entlang der Fußsohle hintereinander angeordnet und beweglich miteinander verbunden sind, mit wenigstens einer Trennlinie (2,4,5) im Bereich des Ballens, wobei die Gewichtskraft der Benutzerin im wesentlichen über den Ballen auf die Sohle übertragen wird,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sohle eine quer zur Fußmittelachse (1) erst hinter dem Ballenbereich (6) verlaufende Trennlinie (2,4) aufweist, die durch einen Punkt (3) verläuft, an dem am Fuß der Benutzerin der Ballenbereich auf der Fußaußenseite endet und durch das Fußgewölbe begrenzt wird.
2. Sohle nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die Trennlinie (4), ausgehend von dem Punkt (3) schräg nach vorne, vorzugsweise unter einem Winkel von 10°-2G° zu einer im rechten Winkel zur Schuhmittelachse (1) gezogenen Linie entlang dem Abdruck des Fußballens (6) verläuft.
3. Sohle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere Trennlinie (5) kurz vor dem Abdruck des Fußhackens (7) vorzugsweise im rechten Winkel zur Schuhmittelachse (1) verläuft.
4. Sohle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile der Sohle aus Holz oder holzähnlichem Material bestehen.
5. Sohle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die aneinandergrenzenden Teile der Sohle im Übergangsbereich an der Sohlenoberseite (16) abgerundet sind (8).
6. Sohle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die aneinandergrenzenden Teile zumindest im Übergangsbereich eine Kontaktfläche (10) mit einer vorzugsweise harten Kante (9) an der Sohlenunterseite (17) aufweisen.
7. Sohle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in einander gegenüberliegenden Bohrungen aneinandergrenzender Teile der Sohle elastische Verbindungselemente festgelegt sind (11).
8. Sohle nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile der Sohle im oberen Drittel im Bereich der Fußauflagenfläche durch ein elastisches Material, vorzugsweise Hartgummischläuche (11) zumindest teilweise beweglich miteinander verbunden sind.
9. Sohle nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß Teile der Sohle durch Verbindungselemente ersetzt werden können.
DE29712705U 1997-07-18 1997-07-18 Mehrteilige Sohle Expired - Lifetime DE29712705U1 (de)

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Publications (1)

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DE29712705U1 true DE29712705U1 (de) 1997-11-06

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