DE29707941U1 - Befestigungsanordnung - Google Patents
BefestigungsanordnungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Befestigungsanordnung für die Anbringung eines Bauteils an einer C-förmigen
Halteschiene nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Für die Anbringung von Rohren oder Leitungen und auch von anderen Installationsmitteln ist bekannt, C-förmige Halteschienen
an einem Untergrund, beispielsweise einer Wand oder einer Decke, anzubringen. Mit den Halteschienen werden
Bauteile an einem gewünschten Ort der C-förmigen Schiene angebracht, die ihrerseits dann Installationsbauteile
halten.
Patentanwälte · European Patent Attorneys · Zugelassene Vertreter beim Europäischen Patentamt
Zugelassene Vertreter beim Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt
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Rechtsanwalt: zugelassen bei den Hamburger Gerichten
Deutsche Bank AG Hamburg, Nr. 05 28497 (BLZ 200 700 00) · Postbank Hamburg, Nr. 28 42 206 (BLZ 200 100 20)
Dresdner Bank AG Hamburg, Nr. 933 60 35 (BLZ 200 800 00)
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Aus der EP O 604 361 ist bekanntgeworden, die C-Schiene
mit einer nach einwärts gebogenen Kante beidseits des offenen Schlitzes zu versehen, die darüber hinaus verzahnt
ist.
Die Befestigungsvorrichtung weist einen unrunden Kopf auf, der durch die Öffnung der Schiene einführbar ist und durch
Drehung die Kanten untergreift. Eine Zahnung am Kopf wirkt mit der Zahnungsschiene zusammen, um eine Festlegung in
Längsrichtung der Schiene zu erhalten.
Der Kopf weist ein Innengewinde auf, das mit einem Gewindebolzen zusammenwirkt, dessen Kopf an dem an der Schiene
zu befestigenden Bauteil anliegt. Zwischen dem Kopf des Bolzens und dem in der Schiene einsitzenden Kopf ist eine
Scheibe angeordnet, die die längliche Öffnung im zu befestigenden Bauteil so überdeckt, daß sie nicht durch das
längliche Loch hindurchtreten kann. Zwischen dem in der Schiene einsitzenden Kopf und der Scheibe ist eine Feder
angeordnet. Nach dem Einsetzen des Kopfes in die C-Schiene kann die Scheibe verdreht werden und verdreht dadurch den
Kopf in der Schiene um 90°, so daß die Befestigungsvorrichtung klemmend festgehalten ist. Es ist zwar möglich,
die Befestigungsvorrichtung in Längsrichtung der Schiene nach Belieben zu verschieden, die jeweils eingenommene
3 -
Position wird jedoch stets eingehalten. Anschließend wird durch Drehung des Bolzenkopfes eine endgültige Befestigung
der zu befestigenden Bauteile an der Halteschiene vorgenommen
.
Die zuletzt beschriebene Befestigungsvorrichtung hat einen Vorteil gegenüber bekannten Befestigungsvorrichtungen, indem
im unteren Ende eines Gewindebolzens ein kopfartiges Gegenstück angebracht ist, das zunächst in die Schiene
eingeführt wird, damit der Gewindebolzen durch eine Öffnung des zu befestigenden Bauteils aus der Schiene herausgeführt
werden kann. Anschließend wird eine Mutter auf den Gewindebolzen aufgeschraubt, um eine endgültige Befestigung
vorzunehmen. Eine vorübergehende Festlegung ist bei dieser Art Befestigungsvorrichtung nicht möglich.
Aus der US 4 666 355 ist auch bekanntgeworden, das Gegenstück in einer Schiene mit Hilfe einer auf der offenen
Seite der Schiene anbringbaren Scheibe vorübergehend festzulegen, wobei durch die Scheibe zwei Schenkel eines Halteelements
gesteckt sind, die mit einer Ausnehmung im Gegenstück zusammenwirken und mit deren Hilfe das Gegenstück
innerhalb der Schiene verdreht werden kann, damit es mit den Kanten des Schienenschlitzes in Eingriff kommt. Zu
diesem Zweck weist die Scheibe zwei gegenüberliegende
sichelartige Ausnehmungen auf. Bei dieser Konstruktion ist
das Gegenstück als Mutter ausgebildet, so daß ein Gewindebolzen von außen eingeschraubt werden kann. Das Einführen
des Gewindebolzens in die Schiene und das Herausführen aus dem Schienenschlitz in die Öffnung des zu befestigenden
Teils entfällt mithin.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Befestigungsanordnung
für die Anbringung eines Bauteils an der C-förmigen Halteschiene zu schaffen, die aus wenigen unaufwendigen
Teilen besteht, einfach gefertigt werden kann und eine vorläufige Festlegung an der C-förmigen Schiene
erlaubt.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst .
Die erfindungsgemäße Befestigungsanordnung weist einen plattenförmigen Abschnitt auf, der so bemessen ist, daß er
in jeder Drehlage den Schlitz der C-förmigen Halteschiene überdeckt, wenn er gegen die schlitzseitige Seitenfläche
der Halteschiene anliegt. Mit dem plattenförmigen Abschnitt ist ein hülsenförmiger Abschnitt drehfest verbunden.
Der hülsenförmige Abschnitt hat vorzugsweise im Querschnitt Kreiskontur, wobei der Außendurchmesser geringfü-
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gig kleiner ist als der Abstand der den Schlitz bildenden Schenkelabschnitte der Halteschiene. Der hülsenförmige Abschnitt,
der vorzugsweise aus Kunststoff geformt ist, während der plattenförmige Abschnitt aus Metall besteht, beispielsweise
Stahl, wird nachträglich mit dem plattenförmigen Abschnitt verbunden. Diese Verbindung kann auf verschiedene
Art und Weise vor sich gehen.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung kann der hülsenförmige Abschnitt achsparallele stiftartige Vorsprünge aufweisen,
die in entsprechende Bohrungen des plattenförmigen Abschnitts einsetzbar sind. Die Vorsprünge können in den
Bohrungen erwärmt werden, um eine klebende Verbindung zwischen dem plattenförmigen Abschnitt und dem hülsenförmigen
Abschnitt zu erhalten. Es ist ferner denkbar, den hülsenförmigen Abschnitt mit einem radialen relativ dünnen
Flansch zu versehen, der in eine Ausnehmung des plattenförmigen Abschnitts eingesetzt wird. Er kann hier wiederum
durch Verschweißen oder Plastifizieren befestigt werden. Es ist auch denkbar, eine Schnappverbindung zwischen dem
Flansch und der Ausnehmung im plattenförmigen Abschnitt herzustellen. Wie weiter unten noch deutlich wird, ist
nicht erforderlich, die Anbringung des hülsenförmigen Abschnitts am Plattenabschnitt so vorzusehen, daß besonders
große axiale Kräfte übertragen werden können. Die auftre-
tenden und von der Verbindung aufzunehmenden axialen Kräfte
sind nur solche, die für eine vorübergehende Festlegung der Befestigungsanordnung an der Schiene notwendig sind.
Der hülsenförmige Abschnitt hat im Bereich seines freien Endes diametral gegenüberliegende Querschlitze zur Aufnahme
eines knebeiförmigen Gegenstücks, dessen Länge so bemessen ist, daß eine Drehung von 90" möglich ist bis zum
Anschlag an den Innenwänden der Halteschiene. Das knebeiförmige Gegenstück ist vorzugsweise begrenzt beweglich in
den Querschlitzen gelagert und weist eine Gewindebohrung auf zur Aufnahme eines Gewindebolzens, der durch eine Bohrung
des plattenförmigen Abschnitts hindurchgeführt wird sowie durch den Innenraum des hülsenförmigen Abschnitts,
wobei die Bohrung und die Achse des hülsenförmigen Abschnitts koaxial sind.
Wird die beschriebene Anordnung in einer Halteschiene montiert, wird sie zunächst so orientiert, daß das Gegenstück
in den Schlitz eingesetzt werden kann, wobei der hülsenförmige Abschnitt als Führung dient. Nachdem der plattenförmige
Abschnitt mit der zugekehrten Außenseite der Halteschiene in Eingriff gelangt, kann die Anordnung durch
Erfassen des plattenförmigen Abschnitts um etwa 90° verdreht werden, bis die schmalen Enden des knebeiförmigen
Gegenstücks mit der zugekehrten Wandung
der Halteschiene in Eingriff treten. Die Lage des Gegenstücks in den Querschlitzen relativ zum plattenförmigen
Abschnitt ist zweckmaßigerweise derart, daß diese Drehung von Hand zwar erfolgen kann, jedoch bereits einen Eingriff
der Abschnitte des Gegenstücks mit der unteren Kante der den Schlitz der Halteschiene bildenden Schenkelabschnitte
herbeiführt, so daß auf diese Weise die Befestigungsanordnung eine vorläufige Fixierung an der Halteschiene erfährt.
Wird nunmehr ein Gewindebolzen in die montierte Anordnung eingesetzt, wird das Gegenstück axial in Richtung
plattenförmigen Abschnitt gespannt. Damit dies vor sich gehen kann, ist die Bemessung der Querschlitze derart, daß
sich das Gegenstück auch axial eine gewisse Strecke bewegen kann. Wahlweise oder zusätzlich kann die Wandung des
hülsenförmigen Abschnitts zumindest in diesem Bereich so bemessen werden, daß sie bei entsprechender Kraftaufbringung
nachgibt. Dadurch ist es möglich, das Gegenstück fest mit der Schiene zu verspannen. Um den Eingriff zu verbessern,
kann nach einer Ausgestaltung der Erfindung das Gegenstück mit gezahnten Flächen versehen sein, die mit
einer Zahnung an den Innenkanten der den Schlitz begrenzenden Schenkelabschnitte in Eingriff bringbar sind. Gezahnte
Schienen und entsprechende Gegenstücke sind jedoch an sich bekannt, etwa aus der bereits oben erwähnten
EP 0 604 361.
Um eine vorläufige Fixierung der erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung
durch entsprechendes Drehen um annähernd 90° nach dem Einsetzen in die Halteschiene zu verbessern,
sieht eine Ausgestaltung der Erfindung vor, daß an der der Halteschiene zugekehrten Seite des plattenförmigen
Abschnitts oder an einem entsprechenden Flansch des hülsenförmigen Abschnitts mindestens ein Vorsprung angebracht
ist, der mit der Drehung der Anordnung mit der Außenseite der Halteschiene in Kontakt tritt und dadurch
eine geringe axiale Bewegung des hülsenförmigen Abschnitts verursacht, welche zu einem Kontakt des Gegenstücks mit
den Schenkelabschnitten der Halteschiene führt. Vorzugsweise sind die Vorsprünge so an dem hülsenförmigen Abschnitt
ausgebildet und somit vorzugsweise aus Kunststoff, daß sie elastisch bzw. elastisch/plastisch nachgeben können,
wenn sie mit der Halteschiene in Eingriff gelangen. Vorzugsweise sind die Vorsprünge rampenartig, so daß bei
Drehen der Anordnung eine zunehmende Vorspannung auf das Gegenstück aufgebracht werden kann. Die Vorsprünge können
auch von Zungen oder anderen federnden Abschnitten gebildet sein, die in der Platte oder einem Flansch der Hülse
geformt sind.
Das Gegenstück soll zwar relativ locker von den Querschlitzen des hülsenförmigen Abschnitts aufgenommen sein,
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andererseits jedoch nicht einfach herausfallen. Es kann werksseitig vormontiert sein, ohne daß Gefahr besteht, daß
es beim späteren Transport oder bei der Handhabung das Gegenstück herausfällt. Diese Forderung kann dadurch realisiert
werden, daß das Gegenstück so bemessen ist, daß es relativ stramm durch die Querschlitze hindurchgeführt werden
muß. Wenn der hülsenförmige Abschnitt aus Kunststoff besteht, kann dieser beim Einführen des Gegenstücks auch
geringfügig nachgeben. Zwischen den Enden weist das Gegenstück jedoch zweckmäßigerweise eine Verjüngung auf, die
erlaubt, daß das Gegenstück in Richtung seiner Längsachse beschränkt im hülsenförmigen Abschnitt bewegbar ist. Diese
Verjüngung erleichtert zugleich auch die axiale Bewegung des Gegenstücks, d.h. eine Bewegung parallel zu sich
selbst, damit es mit Hilfe des Gewindebolzens mit der Halteschiene in festen Eingriff gebracht werden kann.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in Seitenansicht eine Befestigungsanordnung nach der Erfindung.
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf das Gegenstück der Anordnung nach Fig. 1.
.../10
- 10 -
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch die Darstellung nach Fig. 1 entlang der Linie 3-3.
Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf die Anordnung nach Fig. 1
Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht des plattenförmigen Abschnitts der Anordnung nach Fig. 1.
Fig. 6 zeigt einen Schnitt durch eine modifizierte Ausbildung der Anbringung des hülsenförmigen Abschnitts
am plattenförmigen Abschnitt.
In den Figuren ist ein Plattenabschnitt 10 dargestellt, der z.B. Rechteckkontur aufweist (siehe auch Fig. 3 und 4).
Ein hülsenförmiger Abschnitt 12, der im Querschnitt kreisförmig
ist, ist mit der Unterseite des Plattenabschnitts 10 drehfest verbunden. In Fig. 5 ist der hülsenförmige Abschnitt
12 separat gezeigt. Man erkennt, daß an seiner Oberseite stiftartige achsparallele Vorsprünge 14 angebracht
sind. Da der hülsenförmige Abschnitt 12 vorzugsweise aus Kunststoffmaterial besteht, sind die Vorsprünge
14 einteilig angeformt. Insgesamt sind vier Vorsprünge vorgesehen in einer Anordnung,, wie sie durch Bohrungen 16
des Plattenabschnitts 10 angedeutet ist. Die Vorsprünge 14 werden in die Bohrungen 16 eingefügt. Anschließend erfolgt
.../11
11 -
eine Erwärmung, so daß sie in den Bohrungen 16 verkleben.
In Fig. 6 ist eine alternative Befestigungsmöglichkeit angedeutet.
Der plattenförmige Abschnitt 10a weist gestufte Bohrungen 16a auf, und der hülsenförmige Abschnitt 12a ist
mit VorSprüngen 14a geformt, die von federnden Armen 18
gebildet sind, die Hinterschnitte 20 aufweisen zum Hinterfassen der Schulter der gestuften Bohrungen 16a.
Es ist auch denkbar, den hülsenförmigen Abschnitt 12 mit
einem relativ dünnen radialen Flansch zu versehen, der in einer entsprechenden Ausnehmung an der Unterseite des
Plattenabschnitts eingesetzt wird. Um eine drehfeste Verbindung zu erhalten, kann wiederum ein Verschweißen oder
Verkleben erfolgen oder auch eine Verrastung durch eine geeignete Konstruktion.
Der hülsenförmige Abschnitt 12 ist nahe seinem freien Ende mit zwei diametral gegenüberliegenden Querschlitzen 22, 24
versehen, durch die ein knebeiförmiges Gegenstück 26 hindurchgeführt ist. Das Gegenstück ist in seiner Kontur in
Fig. 2 zu erkennen. Es weist diagonal rechtwinklige Ecken 2 8 und in der anderen Diagonalen abgerundete Eckbereiche
30 auf und eine mittige Gewindebohrung 32. Die abgerundeten Eckbereiche 30 erlauben ein Verschwenken um 90° in
.../12
12 -
einer Schiene, während die Ecken 28 diese Verschwenkung um diesen Winkel begrenzen. Außerdem ist es an den Längsseiten
in Höhe der Gewindebohrung 32 mit Ausnehmungen 34, 36 geformt. Das Gegenstück 26 besteht ebenfalls aus Metall.
Die Breite des Gegenstücks 26 ist so bemessen, daß es relativ
schwergängig durch die Querschlitze 22, 24 hindurchgesteckt werden kann. Die Höhe der Querschlitze 22, 24
bzw. die Dicke des Gegenstücks 2 6 ist derart, daß es parallel zu sich selbst axial relativ zum hülsenförmigen
Abschnitt 12 begrenzt bewegt werden kann. Diese Bewegungsmöglichkeit wird durch die Ausnehmungen 34, 36 erleichtert,
ebenso die Längsverschiebbarkeit in den Querschlitzen 22, 24. Die Lage des Gegenstücks 2 6 in den Querschlitzen
22, 24 ist derart, daß beim Einsetzen der in Fig. 1 gezeigten Anordnung in die gestrichelt angedeutete
C-förmige Halteschiene 40, indem das Gegenstück 2 6 in Längsrichtung zum Schlitz der Halteschiene 40 ausgerichtet
ist, das Gegenstück 2 6 unterhalb der unteren Seite der den Schlitz begrenzenden Schenkelenden der Halteschiene 40
liegt. Der Abstand des Gegenstücks 2 6 zu den nach einwärts gerichteten Schenkelabschnitten der Halteschiene 40 ist
jedoch relativ gering.
Unterhalb des plattenförmigen Abschnitts 10 befinden sich
.../13
rampenartige Vorsprünge 42, 44. Diese sind so angeordnet, daß sie beim beschriebenen Einsetzen der Anordnung im Bereich
des Schlitzes der Halteschiene 40 liegen. Wird jedoch die Anordnung durch Erfassen des plattenförmigen Abschnitts
10 verdreht, gelangen sie zunehmend mit der zugekehrten Außenseite der Halteschiene 40 in Kontakt und führen
dadurch zu einer Axialbewegung des Gegenstücks 26, das gleichzeitig mitgedreht wird. Das Gegenstück 26 kommt daher
in zunehmenden Kontakt mit der unteren Kante der einwärts gebogenen Schenkel der Halteschiene 40, und die Anordnung
wird auf diese Weise festgelegt, ohne daß es zunächst einer Verschraubung bedarf. Diese Festlegung wird
erleichtert, wenn die Oberseite des Gegenstücks 26 und die zugekehrten Enden der einwärts gebogenen Schenkelabschnitte
der Halteschiene 40 mit einer Zahnung versehen sind (nicht gezeigt). Die Vorsprünge 42, 44 können elastisch
oder elastisch/plastisch oder ausschließlich plastisch nachgeben, um den gewünschten Effekt herbeizuführen.
Das Gegenstück 2 6 liegt an den unteren Kanten der Schlitze 22, 24 an. Soll die gezeigte Anordnung endgültig befestigt
werden, z.B. in Verbindung mit einem zu befestigenden Bauteil, wird ein nicht gezeigter Gewindebolzen durch die
Bohrung 32 und den hülsenförmigen Abschnitt 12 geführt und in die Gewindebohrung 32 eingeschraubt. Durch Zug am Gewindebolzen,
z.B. mittels einer Mutter, wird das Gegen-
.../14
stück 2 6 in Richtung des plattenförmigen Abschnitts 10 gespannt
in weiterem Eingriff mit der Halteschiene. Auf diese Weise kann eine feste Verbindung mit der Halteschiene
40 erreicht werden· Die Hülse 12 kann zumindest im Bereich der Schlitze 22, 24 verformbar sein, um den Eingriff
des Gegenstücks 26 mit der Schiene zu ermöglichen.
.../15
Claims (1)
- - 15 Ansprüche1. Befestigungsanordnung für die Anbringung eines Bauteils an einer C-förmigen Halteschiene mit:einem plattenförmigen Abschnitt (10) mit einer Bohrung (32), der gegen die Außenseite der geschlitzten Seite der Halteschiene (40) anliegt,einem axialen, hülsenförmigen Abschnitt (12), der drehfest mit dem plattenförmigen Abschnitt (10) verbunden ist und der im Bereich des freien Endes diametral gegenüberliegende Querschlitze (22, 24) aufweist, einem knebelförmigen Gegenstück (26), das bei Drehung innerhalb der Schiene mit seinen Enden mit der Wandung der Schiene in Eingriff kommt und das eine Gewindebohrung (32) aufweist füreinen Gewindebolzen, der durch die Bohrung (13) des plattenförmigen Abschnitts (10) und durch den hülsenförmigen Abschnitt (12) hindurchführbar ist.2. Befestigungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des plattenförmigen Abschnitts (10) oder eines Flansches des hülsenförmigen.../16Abschnitts nahe dem plattenförmigen Abschnitt ein Vorsprung (42, 44) oder dergleichen vorgesehen ist, der mit der Außenseite der Schiene (40) auf einer Seite des Schlitzes in Eingriff bringbar ist, wenn■die Anordnung aus plattenförmigen! Abschnitt (10) und hülsenförmigern Abschnitt (12) nach dem Einsetzen des Gegenstücks (26) in die Halteschiene (40) gedreht wird, wodurch zwischen Gegenstück und plattenförmigen! Abschnitt (10) eine Vorspannung erzeugt wird zur Festlegung an der Schiene.3. Befestigungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der plattenförmige Abschnitt (10) aus Metall und der hülsenförmige Abschnitt (12) aus Kunststoff geformt ist.4. Befestigungsanordnung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der getrennt geformte hülsenförmige Abschnitt (12) an einem Ende stiftartige Verriegelungsvorsprünge (14) aufweist, die in passende Aufnahmebohrungen (16) des plattenförmigen Abschnitts (10) einsetzbar sind.5. Befestigungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (14a) radial verformbare,.../1717 -einen Hinterschnitt (20) aufweisende Verriegelungsabschnitte (18) aufweisen, die eine Kante der Aufnahmebohrung (16a) des plattenförmigen Abschnitts (10a) hintergreifen.6. Befestigungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der hülsenförmige Abschnitt (12) im Querschnitt Kreiskontur hat.7. Befestigungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des hülsenförmigen Abschnitts (12) annähernd der Breite des Schlitzes der Halteschiene (40) entspricht.8. Befestigungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (42, 44) rampenförmig ist dergestalt, daß die Rampenfläche bei Drehung der Anordnung zunehmend mit der zugekehrten Schienenfläche in Eingriff tritt.9. Befestigungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenstück (26) in Achsrichtung des hülsenförmigen Abschnitts (12) in den Schlitzen (22, 24) bewegbar ist derart, daß es vom Gewindebolzen in Eingriff mit der Unterseite der den Schlitz begrenzenden Schenkelabschnitte bringbar ist..../18-&iacgr;&dgr;&igr;&ogr;.
Befestigungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung des hülsenförmigen Abschnitts zumindest im Bereich der Querschlitze so ausgebildet ist, daß sie sich verformt, wenn das Gegenstück gegen die zugekehrten Schienenabschnitte gespannt wird.11. Befestigungsanordnung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite der Schenkelabschnitte und die zugekehrte Seite des Gegenstücks (26) eine Zahnung aufweisen.12. Befestigungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenstück (26) auf gegenüberliegenden Längsseiten Ausnehmungen (34, 36) aufweist für die lose Führung in den Querschlitzen (22, 24), während die Breite des Gegenstücks (26) im übrigen so bemessen ist, daß es unter reibender Verschiebung in die Querschlitze (22, 24) einsetzbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29707941U DE29707941U1 (de) | 1997-05-02 | 1997-05-02 | Befestigungsanordnung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29707941U DE29707941U1 (de) | 1997-05-02 | 1997-05-02 | Befestigungsanordnung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29707941U1 true DE29707941U1 (de) | 1997-07-03 |
Family
ID=8039873
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29707941U Expired - Lifetime DE29707941U1 (de) | 1997-05-02 | 1997-05-02 | Befestigungsanordnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29707941U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10236076A1 (de) * | 2002-08-07 | 2004-02-19 | Adam Opel Ag | Befestigungssystem |
| DE202011108404U1 (de) | 2011-11-29 | 2012-06-15 | Wopf Befestigungselemente Gmbh | Befestigungsanordnung |
| CN104716895A (zh) * | 2013-12-13 | 2015-06-17 | 江西晶科光伏材料有限公司 | 光伏组件安装架 |
-
1997
- 1997-05-02 DE DE29707941U patent/DE29707941U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10236076A1 (de) * | 2002-08-07 | 2004-02-19 | Adam Opel Ag | Befestigungssystem |
| DE202011108404U1 (de) | 2011-11-29 | 2012-06-15 | Wopf Befestigungselemente Gmbh | Befestigungsanordnung |
| CN104716895A (zh) * | 2013-12-13 | 2015-06-17 | 江西晶科光伏材料有限公司 | 光伏组件安装架 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19970814 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20000912 |
|
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: WOPF BEFESTIGUNGSELEMENTE GMBH, DE Free format text: FORMER OWNER: PFITZMANN, WOLFGANG, 21339 LUENEBURG, DE Effective date: 20010507 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20030701 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20050726 |
|
| R071 | Expiry of right |