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DE29707941U1 - Befestigungsanordnung - Google Patents

Befestigungsanordnung

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DE29707941U1
DE29707941U1 DE29707941U DE29707941U DE29707941U1 DE 29707941 U1 DE29707941 U1 DE 29707941U1 DE 29707941 U DE29707941 U DE 29707941U DE 29707941 U DE29707941 U DE 29707941U DE 29707941 U1 DE29707941 U1 DE 29707941U1
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DE
Germany
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shaped section
rail
sleeve
counterpart
plate
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29707941U
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English (en)
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Wopf Befestigungselemente GmbH
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Individual
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Priority to DE29707941U priority Critical patent/DE29707941U1/de
Publication of DE29707941U1 publication Critical patent/DE29707941U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B37/00Nuts or like thread-engaging members
    • F16B37/04Devices for fastening nuts to surfaces, e.g. sheets, plates
    • F16B37/045Devices for fastening nuts to surfaces, e.g. sheets, plates specially adapted for fastening in channels, e.g. sliding bolts, channel nuts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials For Medical Uses (AREA)
  • Dowels (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Befestigungsanordnung für die Anbringung eines Bauteils an einer C-förmigen Halteschiene nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Für die Anbringung von Rohren oder Leitungen und auch von anderen Installationsmitteln ist bekannt, C-förmige Halteschienen an einem Untergrund, beispielsweise einer Wand oder einer Decke, anzubringen. Mit den Halteschienen werden Bauteile an einem gewünschten Ort der C-förmigen Schiene angebracht, die ihrerseits dann Installationsbauteile halten.
Patentanwälte · European Patent Attorneys · Zugelassene Vertreter beim Europäischen Patentamt
Zugelassene Vertreter beim Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt
Rechtsanwalt: zugelassen bei den Hamburger Gerichten
Deutsche Bank AG Hamburg, Nr. 05 28497 (BLZ 200 700 00) · Postbank Hamburg, Nr. 28 42 206 (BLZ 200 100 20)
Dresdner Bank AG Hamburg, Nr. 933 60 35 (BLZ 200 800 00)
Aus der EP O 604 361 ist bekanntgeworden, die C-Schiene mit einer nach einwärts gebogenen Kante beidseits des offenen Schlitzes zu versehen, die darüber hinaus verzahnt ist.
Die Befestigungsvorrichtung weist einen unrunden Kopf auf, der durch die Öffnung der Schiene einführbar ist und durch Drehung die Kanten untergreift. Eine Zahnung am Kopf wirkt mit der Zahnungsschiene zusammen, um eine Festlegung in Längsrichtung der Schiene zu erhalten.
Der Kopf weist ein Innengewinde auf, das mit einem Gewindebolzen zusammenwirkt, dessen Kopf an dem an der Schiene zu befestigenden Bauteil anliegt. Zwischen dem Kopf des Bolzens und dem in der Schiene einsitzenden Kopf ist eine Scheibe angeordnet, die die längliche Öffnung im zu befestigenden Bauteil so überdeckt, daß sie nicht durch das längliche Loch hindurchtreten kann. Zwischen dem in der Schiene einsitzenden Kopf und der Scheibe ist eine Feder angeordnet. Nach dem Einsetzen des Kopfes in die C-Schiene kann die Scheibe verdreht werden und verdreht dadurch den Kopf in der Schiene um 90°, so daß die Befestigungsvorrichtung klemmend festgehalten ist. Es ist zwar möglich, die Befestigungsvorrichtung in Längsrichtung der Schiene nach Belieben zu verschieden, die jeweils eingenommene
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Position wird jedoch stets eingehalten. Anschließend wird durch Drehung des Bolzenkopfes eine endgültige Befestigung der zu befestigenden Bauteile an der Halteschiene vorgenommen .
Die zuletzt beschriebene Befestigungsvorrichtung hat einen Vorteil gegenüber bekannten Befestigungsvorrichtungen, indem im unteren Ende eines Gewindebolzens ein kopfartiges Gegenstück angebracht ist, das zunächst in die Schiene eingeführt wird, damit der Gewindebolzen durch eine Öffnung des zu befestigenden Bauteils aus der Schiene herausgeführt werden kann. Anschließend wird eine Mutter auf den Gewindebolzen aufgeschraubt, um eine endgültige Befestigung vorzunehmen. Eine vorübergehende Festlegung ist bei dieser Art Befestigungsvorrichtung nicht möglich.
Aus der US 4 666 355 ist auch bekanntgeworden, das Gegenstück in einer Schiene mit Hilfe einer auf der offenen Seite der Schiene anbringbaren Scheibe vorübergehend festzulegen, wobei durch die Scheibe zwei Schenkel eines Halteelements gesteckt sind, die mit einer Ausnehmung im Gegenstück zusammenwirken und mit deren Hilfe das Gegenstück innerhalb der Schiene verdreht werden kann, damit es mit den Kanten des Schienenschlitzes in Eingriff kommt. Zu diesem Zweck weist die Scheibe zwei gegenüberliegende
sichelartige Ausnehmungen auf. Bei dieser Konstruktion ist das Gegenstück als Mutter ausgebildet, so daß ein Gewindebolzen von außen eingeschraubt werden kann. Das Einführen des Gewindebolzens in die Schiene und das Herausführen aus dem Schienenschlitz in die Öffnung des zu befestigenden Teils entfällt mithin.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Befestigungsanordnung für die Anbringung eines Bauteils an der C-förmigen Halteschiene zu schaffen, die aus wenigen unaufwendigen Teilen besteht, einfach gefertigt werden kann und eine vorläufige Festlegung an der C-förmigen Schiene erlaubt.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst .
Die erfindungsgemäße Befestigungsanordnung weist einen plattenförmigen Abschnitt auf, der so bemessen ist, daß er in jeder Drehlage den Schlitz der C-förmigen Halteschiene überdeckt, wenn er gegen die schlitzseitige Seitenfläche der Halteschiene anliegt. Mit dem plattenförmigen Abschnitt ist ein hülsenförmiger Abschnitt drehfest verbunden. Der hülsenförmige Abschnitt hat vorzugsweise im Querschnitt Kreiskontur, wobei der Außendurchmesser geringfü-
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gig kleiner ist als der Abstand der den Schlitz bildenden Schenkelabschnitte der Halteschiene. Der hülsenförmige Abschnitt, der vorzugsweise aus Kunststoff geformt ist, während der plattenförmige Abschnitt aus Metall besteht, beispielsweise Stahl, wird nachträglich mit dem plattenförmigen Abschnitt verbunden. Diese Verbindung kann auf verschiedene Art und Weise vor sich gehen.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung kann der hülsenförmige Abschnitt achsparallele stiftartige Vorsprünge aufweisen, die in entsprechende Bohrungen des plattenförmigen Abschnitts einsetzbar sind. Die Vorsprünge können in den Bohrungen erwärmt werden, um eine klebende Verbindung zwischen dem plattenförmigen Abschnitt und dem hülsenförmigen Abschnitt zu erhalten. Es ist ferner denkbar, den hülsenförmigen Abschnitt mit einem radialen relativ dünnen Flansch zu versehen, der in eine Ausnehmung des plattenförmigen Abschnitts eingesetzt wird. Er kann hier wiederum durch Verschweißen oder Plastifizieren befestigt werden. Es ist auch denkbar, eine Schnappverbindung zwischen dem Flansch und der Ausnehmung im plattenförmigen Abschnitt herzustellen. Wie weiter unten noch deutlich wird, ist nicht erforderlich, die Anbringung des hülsenförmigen Abschnitts am Plattenabschnitt so vorzusehen, daß besonders große axiale Kräfte übertragen werden können. Die auftre-
tenden und von der Verbindung aufzunehmenden axialen Kräfte sind nur solche, die für eine vorübergehende Festlegung der Befestigungsanordnung an der Schiene notwendig sind.
Der hülsenförmige Abschnitt hat im Bereich seines freien Endes diametral gegenüberliegende Querschlitze zur Aufnahme eines knebeiförmigen Gegenstücks, dessen Länge so bemessen ist, daß eine Drehung von 90" möglich ist bis zum Anschlag an den Innenwänden der Halteschiene. Das knebeiförmige Gegenstück ist vorzugsweise begrenzt beweglich in den Querschlitzen gelagert und weist eine Gewindebohrung auf zur Aufnahme eines Gewindebolzens, der durch eine Bohrung des plattenförmigen Abschnitts hindurchgeführt wird sowie durch den Innenraum des hülsenförmigen Abschnitts, wobei die Bohrung und die Achse des hülsenförmigen Abschnitts koaxial sind.
Wird die beschriebene Anordnung in einer Halteschiene montiert, wird sie zunächst so orientiert, daß das Gegenstück in den Schlitz eingesetzt werden kann, wobei der hülsenförmige Abschnitt als Führung dient. Nachdem der plattenförmige Abschnitt mit der zugekehrten Außenseite der Halteschiene in Eingriff gelangt, kann die Anordnung durch Erfassen des plattenförmigen Abschnitts um etwa 90° verdreht werden, bis die schmalen Enden des knebeiförmigen
Gegenstücks mit der zugekehrten Wandung
der Halteschiene in Eingriff treten. Die Lage des Gegenstücks in den Querschlitzen relativ zum plattenförmigen Abschnitt ist zweckmaßigerweise derart, daß diese Drehung von Hand zwar erfolgen kann, jedoch bereits einen Eingriff der Abschnitte des Gegenstücks mit der unteren Kante der den Schlitz der Halteschiene bildenden Schenkelabschnitte herbeiführt, so daß auf diese Weise die Befestigungsanordnung eine vorläufige Fixierung an der Halteschiene erfährt. Wird nunmehr ein Gewindebolzen in die montierte Anordnung eingesetzt, wird das Gegenstück axial in Richtung plattenförmigen Abschnitt gespannt. Damit dies vor sich gehen kann, ist die Bemessung der Querschlitze derart, daß sich das Gegenstück auch axial eine gewisse Strecke bewegen kann. Wahlweise oder zusätzlich kann die Wandung des hülsenförmigen Abschnitts zumindest in diesem Bereich so bemessen werden, daß sie bei entsprechender Kraftaufbringung nachgibt. Dadurch ist es möglich, das Gegenstück fest mit der Schiene zu verspannen. Um den Eingriff zu verbessern, kann nach einer Ausgestaltung der Erfindung das Gegenstück mit gezahnten Flächen versehen sein, die mit einer Zahnung an den Innenkanten der den Schlitz begrenzenden Schenkelabschnitte in Eingriff bringbar sind. Gezahnte Schienen und entsprechende Gegenstücke sind jedoch an sich bekannt, etwa aus der bereits oben erwähnten EP 0 604 361.
Um eine vorläufige Fixierung der erfindungsgemäßen Befestigungsanordnung durch entsprechendes Drehen um annähernd 90° nach dem Einsetzen in die Halteschiene zu verbessern, sieht eine Ausgestaltung der Erfindung vor, daß an der der Halteschiene zugekehrten Seite des plattenförmigen Abschnitts oder an einem entsprechenden Flansch des hülsenförmigen Abschnitts mindestens ein Vorsprung angebracht ist, der mit der Drehung der Anordnung mit der Außenseite der Halteschiene in Kontakt tritt und dadurch eine geringe axiale Bewegung des hülsenförmigen Abschnitts verursacht, welche zu einem Kontakt des Gegenstücks mit den Schenkelabschnitten der Halteschiene führt. Vorzugsweise sind die Vorsprünge so an dem hülsenförmigen Abschnitt ausgebildet und somit vorzugsweise aus Kunststoff, daß sie elastisch bzw. elastisch/plastisch nachgeben können, wenn sie mit der Halteschiene in Eingriff gelangen. Vorzugsweise sind die Vorsprünge rampenartig, so daß bei Drehen der Anordnung eine zunehmende Vorspannung auf das Gegenstück aufgebracht werden kann. Die Vorsprünge können auch von Zungen oder anderen federnden Abschnitten gebildet sein, die in der Platte oder einem Flansch der Hülse geformt sind.
Das Gegenstück soll zwar relativ locker von den Querschlitzen des hülsenförmigen Abschnitts aufgenommen sein,
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andererseits jedoch nicht einfach herausfallen. Es kann werksseitig vormontiert sein, ohne daß Gefahr besteht, daß es beim späteren Transport oder bei der Handhabung das Gegenstück herausfällt. Diese Forderung kann dadurch realisiert werden, daß das Gegenstück so bemessen ist, daß es relativ stramm durch die Querschlitze hindurchgeführt werden muß. Wenn der hülsenförmige Abschnitt aus Kunststoff besteht, kann dieser beim Einführen des Gegenstücks auch geringfügig nachgeben. Zwischen den Enden weist das Gegenstück jedoch zweckmäßigerweise eine Verjüngung auf, die erlaubt, daß das Gegenstück in Richtung seiner Längsachse beschränkt im hülsenförmigen Abschnitt bewegbar ist. Diese Verjüngung erleichtert zugleich auch die axiale Bewegung des Gegenstücks, d.h. eine Bewegung parallel zu sich selbst, damit es mit Hilfe des Gewindebolzens mit der Halteschiene in festen Eingriff gebracht werden kann.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in Seitenansicht eine Befestigungsanordnung nach der Erfindung.
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf das Gegenstück der Anordnung nach Fig. 1.
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Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch die Darstellung nach Fig. 1 entlang der Linie 3-3.
Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf die Anordnung nach Fig. 1
Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht des plattenförmigen Abschnitts der Anordnung nach Fig. 1.
Fig. 6 zeigt einen Schnitt durch eine modifizierte Ausbildung der Anbringung des hülsenförmigen Abschnitts am plattenförmigen Abschnitt.
In den Figuren ist ein Plattenabschnitt 10 dargestellt, der z.B. Rechteckkontur aufweist (siehe auch Fig. 3 und 4). Ein hülsenförmiger Abschnitt 12, der im Querschnitt kreisförmig ist, ist mit der Unterseite des Plattenabschnitts 10 drehfest verbunden. In Fig. 5 ist der hülsenförmige Abschnitt 12 separat gezeigt. Man erkennt, daß an seiner Oberseite stiftartige achsparallele Vorsprünge 14 angebracht sind. Da der hülsenförmige Abschnitt 12 vorzugsweise aus Kunststoffmaterial besteht, sind die Vorsprünge 14 einteilig angeformt. Insgesamt sind vier Vorsprünge vorgesehen in einer Anordnung,, wie sie durch Bohrungen 16 des Plattenabschnitts 10 angedeutet ist. Die Vorsprünge 14 werden in die Bohrungen 16 eingefügt. Anschließend erfolgt
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eine Erwärmung, so daß sie in den Bohrungen 16 verkleben.
In Fig. 6 ist eine alternative Befestigungsmöglichkeit angedeutet. Der plattenförmige Abschnitt 10a weist gestufte Bohrungen 16a auf, und der hülsenförmige Abschnitt 12a ist mit VorSprüngen 14a geformt, die von federnden Armen 18 gebildet sind, die Hinterschnitte 20 aufweisen zum Hinterfassen der Schulter der gestuften Bohrungen 16a.
Es ist auch denkbar, den hülsenförmigen Abschnitt 12 mit einem relativ dünnen radialen Flansch zu versehen, der in einer entsprechenden Ausnehmung an der Unterseite des Plattenabschnitts eingesetzt wird. Um eine drehfeste Verbindung zu erhalten, kann wiederum ein Verschweißen oder Verkleben erfolgen oder auch eine Verrastung durch eine geeignete Konstruktion.
Der hülsenförmige Abschnitt 12 ist nahe seinem freien Ende mit zwei diametral gegenüberliegenden Querschlitzen 22, 24 versehen, durch die ein knebeiförmiges Gegenstück 26 hindurchgeführt ist. Das Gegenstück ist in seiner Kontur in Fig. 2 zu erkennen. Es weist diagonal rechtwinklige Ecken 2 8 und in der anderen Diagonalen abgerundete Eckbereiche 30 auf und eine mittige Gewindebohrung 32. Die abgerundeten Eckbereiche 30 erlauben ein Verschwenken um 90° in
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einer Schiene, während die Ecken 28 diese Verschwenkung um diesen Winkel begrenzen. Außerdem ist es an den Längsseiten in Höhe der Gewindebohrung 32 mit Ausnehmungen 34, 36 geformt. Das Gegenstück 26 besteht ebenfalls aus Metall.
Die Breite des Gegenstücks 26 ist so bemessen, daß es relativ schwergängig durch die Querschlitze 22, 24 hindurchgesteckt werden kann. Die Höhe der Querschlitze 22, 24 bzw. die Dicke des Gegenstücks 2 6 ist derart, daß es parallel zu sich selbst axial relativ zum hülsenförmigen Abschnitt 12 begrenzt bewegt werden kann. Diese Bewegungsmöglichkeit wird durch die Ausnehmungen 34, 36 erleichtert, ebenso die Längsverschiebbarkeit in den Querschlitzen 22, 24. Die Lage des Gegenstücks 2 6 in den Querschlitzen 22, 24 ist derart, daß beim Einsetzen der in Fig. 1 gezeigten Anordnung in die gestrichelt angedeutete C-förmige Halteschiene 40, indem das Gegenstück 2 6 in Längsrichtung zum Schlitz der Halteschiene 40 ausgerichtet ist, das Gegenstück 2 6 unterhalb der unteren Seite der den Schlitz begrenzenden Schenkelenden der Halteschiene 40 liegt. Der Abstand des Gegenstücks 2 6 zu den nach einwärts gerichteten Schenkelabschnitten der Halteschiene 40 ist jedoch relativ gering.
Unterhalb des plattenförmigen Abschnitts 10 befinden sich
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rampenartige Vorsprünge 42, 44. Diese sind so angeordnet, daß sie beim beschriebenen Einsetzen der Anordnung im Bereich des Schlitzes der Halteschiene 40 liegen. Wird jedoch die Anordnung durch Erfassen des plattenförmigen Abschnitts 10 verdreht, gelangen sie zunehmend mit der zugekehrten Außenseite der Halteschiene 40 in Kontakt und führen dadurch zu einer Axialbewegung des Gegenstücks 26, das gleichzeitig mitgedreht wird. Das Gegenstück 26 kommt daher in zunehmenden Kontakt mit der unteren Kante der einwärts gebogenen Schenkel der Halteschiene 40, und die Anordnung wird auf diese Weise festgelegt, ohne daß es zunächst einer Verschraubung bedarf. Diese Festlegung wird erleichtert, wenn die Oberseite des Gegenstücks 26 und die zugekehrten Enden der einwärts gebogenen Schenkelabschnitte der Halteschiene 40 mit einer Zahnung versehen sind (nicht gezeigt). Die Vorsprünge 42, 44 können elastisch oder elastisch/plastisch oder ausschließlich plastisch nachgeben, um den gewünschten Effekt herbeizuführen. Das Gegenstück 2 6 liegt an den unteren Kanten der Schlitze 22, 24 an. Soll die gezeigte Anordnung endgültig befestigt werden, z.B. in Verbindung mit einem zu befestigenden Bauteil, wird ein nicht gezeigter Gewindebolzen durch die Bohrung 32 und den hülsenförmigen Abschnitt 12 geführt und in die Gewindebohrung 32 eingeschraubt. Durch Zug am Gewindebolzen, z.B. mittels einer Mutter, wird das Gegen-
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stück 2 6 in Richtung des plattenförmigen Abschnitts 10 gespannt in weiterem Eingriff mit der Halteschiene. Auf diese Weise kann eine feste Verbindung mit der Halteschiene 40 erreicht werden· Die Hülse 12 kann zumindest im Bereich der Schlitze 22, 24 verformbar sein, um den Eingriff des Gegenstücks 26 mit der Schiene zu ermöglichen.
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Claims (1)

  1. - 15 Ansprüche
    1. Befestigungsanordnung für die Anbringung eines Bauteils an einer C-förmigen Halteschiene mit:
    einem plattenförmigen Abschnitt (10) mit einer Bohrung (32), der gegen die Außenseite der geschlitzten Seite der Halteschiene (40) anliegt,
    einem axialen, hülsenförmigen Abschnitt (12), der drehfest mit dem plattenförmigen Abschnitt (10) verbunden ist und der im Bereich des freien Endes diametral gegenüberliegende Querschlitze (22, 24) aufweist, einem knebelförmigen Gegenstück (26), das bei Drehung innerhalb der Schiene mit seinen Enden mit der Wandung der Schiene in Eingriff kommt und das eine Gewindebohrung (32) aufweist für
    einen Gewindebolzen, der durch die Bohrung (13) des plattenförmigen Abschnitts (10) und durch den hülsenförmigen Abschnitt (12) hindurchführbar ist.
    2. Befestigungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des plattenförmigen Abschnitts (10) oder eines Flansches des hülsenförmigen
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    Abschnitts nahe dem plattenförmigen Abschnitt ein Vorsprung (42, 44) oder dergleichen vorgesehen ist, der mit der Außenseite der Schiene (40) auf einer Seite des Schlitzes in Eingriff bringbar ist, wenn■die Anordnung aus plattenförmigen! Abschnitt (10) und hülsenförmigern Abschnitt (12) nach dem Einsetzen des Gegenstücks (26) in die Halteschiene (40) gedreht wird, wodurch zwischen Gegenstück und plattenförmigen! Abschnitt (10) eine Vorspannung erzeugt wird zur Festlegung an der Schiene.
    3. Befestigungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der plattenförmige Abschnitt (10) aus Metall und der hülsenförmige Abschnitt (12) aus Kunststoff geformt ist.
    4. Befestigungsanordnung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der getrennt geformte hülsenförmige Abschnitt (12) an einem Ende stiftartige Verriegelungsvorsprünge (14) aufweist, die in passende Aufnahmebohrungen (16) des plattenförmigen Abschnitts (10) einsetzbar sind.
    5. Befestigungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (14a) radial verformbare,
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    einen Hinterschnitt (20) aufweisende Verriegelungsabschnitte (18) aufweisen, die eine Kante der Aufnahmebohrung (16a) des plattenförmigen Abschnitts (10a) hintergreifen.
    6. Befestigungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der hülsenförmige Abschnitt (12) im Querschnitt Kreiskontur hat.
    7. Befestigungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des hülsenförmigen Abschnitts (12) annähernd der Breite des Schlitzes der Halteschiene (40) entspricht.
    8. Befestigungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (42, 44) rampenförmig ist dergestalt, daß die Rampenfläche bei Drehung der Anordnung zunehmend mit der zugekehrten Schienenfläche in Eingriff tritt.
    9. Befestigungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenstück (26) in Achsrichtung des hülsenförmigen Abschnitts (12) in den Schlitzen (22, 24) bewegbar ist derart, daß es vom Gewindebolzen in Eingriff mit der Unterseite der den Schlitz begrenzenden Schenkelabschnitte bringbar ist.
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    -&iacgr;&dgr;&igr;&ogr;.
    Befestigungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung des hülsenförmigen Abschnitts zumindest im Bereich der Querschlitze so ausgebildet ist, daß sie sich verformt, wenn das Gegenstück gegen die zugekehrten Schienenabschnitte gespannt wird.
    11. Befestigungsanordnung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite der Schenkelabschnitte und die zugekehrte Seite des Gegenstücks (26) eine Zahnung aufweisen.
    12. Befestigungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenstück (26) auf gegenüberliegenden Längsseiten Ausnehmungen (34, 36) aufweist für die lose Führung in den Querschlitzen (22, 24), während die Breite des Gegenstücks (26) im übrigen so bemessen ist, daß es unter reibender Verschiebung in die Querschlitze (22, 24) einsetzbar ist.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10236076A1 (de) * 2002-08-07 2004-02-19 Adam Opel Ag Befestigungssystem
DE202011108404U1 (de) 2011-11-29 2012-06-15 Wopf Befestigungselemente Gmbh Befestigungsanordnung
CN104716895A (zh) * 2013-12-13 2015-06-17 江西晶科光伏材料有限公司 光伏组件安装架

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Legal Events

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R207 Utility model specification

Effective date: 19970814

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20000912

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: WOPF BEFESTIGUNGSELEMENTE GMBH, DE

Free format text: FORMER OWNER: PFITZMANN, WOLFGANG, 21339 LUENEBURG, DE

Effective date: 20010507

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20030701

R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years

Effective date: 20050726

R071 Expiry of right