DE29705586U1 - Torwarthandschuh - Google Patents
TorwarthandschuhInfo
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- Health & Medical Sciences (AREA)
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Description
[File:ANM\FL0101 B3.doc] Beschreibuita.5i Q498 *..* J ..**..
Torwarthandschuh
Fleischmann, Kranzberg ■ ■ '. .
Beschreibung · Torwarthandschuh
Die Erfindung betrifft einen Torwarthandschuh, insbesondere
einen Fußball-Torwarthandschuh.
Aus der DE 36 41 606 ist ein Torwarthandschuh bekannt,
der zwar eine Fingerbettung durch wulstartige Erhebungen aufweist, die jedoch nur nach oben gewölbte Abschnitte nach
Art seitlicher Konturierung der den Fingern der Hand zugewandten
Seite der Handinnenfläche des Handschuhs sind.. Somit wird die Kraftübertragung zwischen der Hand und dem
Ball mit Hilfe des Handschuhs nur unwesentlich verbessert,
da nur der Kontakt von der Fingerinnenfläche zur Innenhand
des Handschuhs verbessert worden ist. Die dabei auftretende große Materialdicke unter der Fingerinnenfläche vermindert
das Gefühl eines unmittelbaren Ballkontaktes.
Dieser Torwarthandschuh hat den Nachteil, daß die Hand
und die einzelnen Finger zuviel seitlichen Bewegungsspielraum
im Handschuh haben. Dadurch wird ein sicheres Fangen
gerade in schwierigen Situationen erschwert, weil sich die Innenhandfläche des Handschuhs beim Aufprall des Balles
gegenüber den Fingern seitlich verschieben kann. Dieser nicht gewünschte Unsicherheitsfaktor wird sowohl von der
Dehnbarkeit des Materials als auch von der Schnittform hervorgerufen,
da die Schnittform für möglichst viele Handformen
und Größen geeignet sein soll. Weiterhin versucht man mit übergroßen Innenhänden mehr Haftung am Ball zu
erlangen. Deshalb hat der Torwarthandschuh keine optimale Fixierung gegenüber der Hand, um in allen Situationen
sicher fangen zu können.
| Beschreibung,» *2§.0i | |
| [File:ANM\FL0101 B3.doc] | |
| Torwarthandschuh | |
| Fleischmann, Kranzberg | |
lie
Daher Ist es Aufgabe der Erfindung einen Torwarthandschuh zu schaffen, der ein hohes Maß an Fangsicherheit ermöglicht
. .'.-■■·.
Die Aufgabe wird vorrichtungstechnisch durch die kennzeichnenden
Merkmale des Anspruchs 1.
Nach einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist
der Torwarthandschuh durch seitlich neben den Fingerpositionen angeordnete Formteile aus elastisch nachgiebigem
Material gekennzeichnet, welche die Innenhandfläche abstützen und bis in den Bereich der Fingeroberseite reichen. Dadurch
wird ein Verrutschen des Handschuhs beim Auftreffen
eines Balles verhindert bzw. eingeschränkt, ohne das Gefühl
für den Ball merklich zu beeinträchtigen, da die Kraftübertragung zwischen der Hand und dem Ball mit Hilfe des Handschuhs
nicht nur von der Innenhandfläche, sondern auch von den jeweiligen Fingerseitenflächen aus erfolgt. Dies geschieht
aufgrund der Tatsache, daß die Formteile mittels ihres elastischen nachgiebigen Materials an den Seitenflächen
der Finger liegen, wobei ein form- bzw. kraftschlüßiger
Kontakt entsteht. Somit werden die Finger im Handschuh fixiert, wodurch eine stabile Handschuh-Hand-Einheit
entsteht.
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Darüber hinaus wird die Gesamtfläche der Innenhand des
Handschuhs vergrößert, da sich der Handschuh durch die
seitlichen Formteile stets in einer leicht gespreizten Fingerposition befindet und da die Zwischenräume der gespreizten
Finger durch die sich an der Handschuh-Innenfläche abstützenden
Formteile gefüllt werden. Folglich vergrößern
die seitlich neben den Fingerpositionen angeordneten Formteile die Breite jedes Handschuhfingers und somit die gesamte
effektive Handinnenfläche des Handschuhs.
.35 : ■ ..· '..-.■ ■ ■ . · ■ . ■.■■■■'. ■■■■■■.■
-»-· it—«-
[File:ANM\FL0101 B3.doc] Beschreibung. ^3.&bgr;4.§8 *«,* I
Torwarthandschuh
Fleischmann, Kranzberg
Ferner ermöglichen die Formteile nicht nur einen wirksameren
Kontakt der Finger mit dem Ball, sondern können durch die dämpfende Wirkung das Material der Innenhandfläche
des Handschuhs der abstützenden Formteile, insbesondere bei Bällen mit hoher Geschwindigkeit, ein ungewolltes
Abprallen des Balles vermeiden. Zusätzlich kann unter gleichen äußeren Bedingungen, d. h. bei den zwischen Ball und
Handschuh vorgegebenen Reibungskoeffizienten, die Reibung aufgrund der vergrößerten Fläche erhöht werden, so daß die
Gefahr des Durchrutschens des Balles zwischen den Handschuhen hindurch verringert wird und somit die Fangsicherheit
erhöht wird. .
Weiterhin können schwer zu fangende Bälle durch ein Abklatschen
mit ausgestreckter Hand starker abgelenkt werden, da sich die Finger durch die zusätzliche Stabilität und
Widerstandskraft der Formteile nicht so stark nach hinten biegen. Das heißt, daß Bälle, die mit ausgestreckter Hand
und äußerster Mühe gerade noch erreicht werden können,
durch die stutzenden und stabilisierenden Formteile des Handschuhs stärker abgelenkt werden. Folglich wird der Ball
im Gegensatz zu den bekannten Handschuhen stärker abgelenkt, so daß unter Umständen ein Tor vermieden werden
kann. Ebenso wird durch die zusätzliche Formstabilität des
Torwarthandschuhs, welche durch die Formteile hervorgerufen wird, die Verletzungsgefahr für die Finger vermindert und
weiterhin nimmt der Tragekomfort und darüber hinaus auch
die Wärmeisolation des Torwarthandschuhs zu.
Zusätzlich wird durch das Formteil zu beiden Seiten des
Daumens, welches einstückig mit dem Formteil des Zeigefingers ausgebildet ist, die Position des Daumens justiert und
stabilisiert. Dadurch wird nicht nur das Verletzungsrisiko
für den Daumen reduziert, sondern auch ein Abrutschen des
Daumens vom Ball eingeschränkt.
[File:ANM\FL0101 B3.doc] Beschreibe
Torwarthandschuh
Fleischmann, Kranzberg
Ferner wird das Wegfausten eines Balles durch die Formteile aus elastisch nachgiebigem Material durch die Weiterbildung
nach Anspruch 2 gedämpft, und ist daher besser kontrollierbar und weniger schmerzhaft.
Durch die Weiterbildung des Torwarthandschuhs nach Anspruch
3 wird die Kraftübertragung der Seitenflächen der Finger auf den Torwarthandschuh durch eine zweifache Ab-Stützung
der Formteile erhöht, ohne den Trage- bzw. Benutzungskomfort des Handschuhs negativ zu beeinflussen. Dadurch
kommt es zu einer zusätzlichen Verstärkung der genannten Vorteile, wobei die Finger sehr kompakt über ihren
gesamten Umfang im Handschuh gehalten werden.
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Weitere Vorteile ergeben sich durch die Weiterbildung
nach Anspruch 4, wodurch der Kontakt zwischen dem Ball und
dem Handschuh nochmals dadurch verbessert wird, daß die
Finger des Handschuhs auch im Randbereich stärker stabili-0
siert werden.
Dadurch, daß das Formteil gemäß Anspruch 5 aus einem
Schaummaterial, bevorzugt PU-Schaum, aufgebaut ist, wird eine Stabilitätszunahme bei geringer Gewichtszunahme und
günstiger Herstellbarkeit erreicht'. .
Vorteilhafterweise können aufgrund der Verlängerung der
Fingerpositionen nach Anspruch 6 Bälle gerade noch erreicht werden, die mit einem herkömmlichen Handschuh nicht zu erreichen
wären. Zusätzlich nimmt, durch die Verbindung der
seitlich angeordneten Formteile die Kompaktheit der Handschuhfinger
zu.
Durch die Weiterbildung nach Anspruch 7 wird die gesamte
Stabilität des Torwarthandschuhs und dessen Forman-
[File:ANM\FL0101 B3.doc] Beschreibung, 29.04.9$.· *..'
Torwarthandschuh
Fleischmann, Kranzberg ■ '
passung an die Hand erhöht, so daß eine kompakte Handschuh-Hand-Einheit
gebildet wird, die ein Verrutschen des Handschuhs
beim Aufprallen eines Balles nahezu unmöglich macht
und somit die Fangsicherheit des Balles verbessert, da der
Ball leichter unter Kontrolle gebracht werden kann.
Mit der Weiterbildung nach Anspruch 8 wird ein einfacher
und billig herzustellender Handschuh geschaffen, da sich die Formteile über die gesamte Innenhandfläche erstrecken,
also die Schichtel und Keile ersetzen. Deshalb vereinfacht sich der Herstellungsvorgang. ;
Ferner kann das Formteil nach Anspruch 9 eine Aussteifungseinlage
aufweisen, welche die Stabilität des Handschuhs
erhöht und durch die Weiterbildung nach Anspruch 10
die Nasen der Formteile aussteift. Durch die Weiterbildung nach Anspruch 11 werden die beiden Vorteile verstärkt, wobei
die Aussteifungseinlage für die Herstellung günstig angeordnet ist.
Das als parallel zum Innenhandflächen-Material angeordnetes Band nach Anspruch 12 erhöht die Formstabilität des
Handschuhs weiterhin, ohne den Tragekomfort des Handschuhs durch das zusätzliche Gewicht merklich zu verschlechtern.
Weiterhin ergibt sich daraus eine Verstärkung des Vorteils,
daß schwer zu fangende Bälle besser abgelenkt werden können, da der Handschuh eine größere Widerstandskraft
gegen ein Verbiegen nach hinten und gegen ein Verdrehen der Finger um ihre Längsachse aufweist. Ein weiterer wesentlicher
Vorteil liegt in einem verbesserten Schutz .gegen verletzungsgefährliche Stauchbelastungen der Finger. Durch
die Weiterbildung nach Anspruch 13 wird erreicht, daß Nuten der Aussteifungseinlage trotz der Stabilitätszunähme eine
Faustbildung ermöglichen.
■35 ■ . ' '■■'.■■■ ■ . ■ . ' ■ .. '
[File:ANM\FL0101 B3.doc] Beschreibung, 29.04.9$.'
Torwarthandschuh
Fleischmann, Kranzberg ^
Die Stabilitätszunahme wird durch Stege nach Anspruch
14 zwischen den Aussteifungseinlagen der gegenüberliegenden Formteile eines Fingers verstärkt, so daß auch ein Aufprallen
des Balles auf nur einem seitlich angeordneten
Formteil wirksam auf das durch den Steg verbundene entsprechende Formteil übertragen wird.
Weitere Vorteile ergeben sich durch die Weiterbildung nach Anspruch 15, wodurch der Kontakt zwischen den Fingern
und dem Handschuh nochmals dadurch verbessert wird, daß die
Finger des Handschuhs ohne Übergang von der Handschuhinnenfläche zu den Formteilen über den gesamten Umfang der Finger
anliegen, so daß die Kraftübertragung optimiert wird.
Durch die Weiterbildung nach Anspruch 16 wird die
Kraftübertragung in Längsrichtung der Finger verbessert, da die Brückenteile an den Fingergelenkeri der entsprechenden
Einschnitten des Fingers anliegen, was sich insbesondere bei einer nicht gestreckten Hand vorteilhaft auswirkt, da
der Handschuh besser an den Fingerkuppen haftet.
Von weiterem Vorteil bei einer nicht ausgestreckten
Handstellung ist die Anpassung der Handballen an ein Handtellerformelement
gemäß Anspruch 17, welches sich in etwa in der Mitte des Handtellers befindet. Dadurch wird nicht
nur die Dämpfung beim Fausten verbessert, sondern auch ein
schmerzhaftes Auftreffen des Balles auf die gestreckte Hand
spürbar gedämpft, wobei der Ball nicht so leicht wieder von der Hand wegprallt, wenn der Torwart ein Festhalten des
Balles vornehmen will.
Durch die Weiterbildung nach Anspruch 18 wird die Dehnung des Handschuhs in Querrichtung vermindert, die aufgrund
des Gewebes stärker ausgeprägt ist. Dadurch wird die gesamte Stabilität des Handschuhs nochmals verbessert.
[File:ANM\FL0101 B3.doc] Beschreibung, 29.04.5g.* *..' *..
Torwarthandschuh
Fleischmann, Kranzberg - ■
Zusätzlich zur vergrößerten Reibungsfläche des Handschuhs
wird auch seine Haltbarkeit erhöht, wenn das Innenhandflächen-Material
nach Anspruch 19 über die Formteile hinaussteht, und sich deshalb die Formteile von dem Innenhandflächen-Material
nicht so schnell ablösen.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer
Ausführungsform der Erfindung anhand der Zeichnung.
Es zeigt ^
Fig. 1 eine perspektivische Gesamtansicht des Torwarthandschuhs
gemäß der vorliegenden Erfindung, bei
dem das Obermaterial zur besseren Darstellung weggelassen wurde;
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Torwarthandschuh
entlang der Linie I - I von Fig. 1 gemäß der vor
liegenden Erfindung;
Fig. 3 einen Querschnitt durch einen Finger des Handschuhs
ohne Obermaterial entlang der Linie.
II - II von Fig. 2 gemäß der vorliegenden Erfin
dung;
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht einer Aussteifungseinlage
gemäß der vorliegenden Erfindung; und
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■■ . . ' .--&Lgr; : ' . . ■'.·.■■".'. . . · . .
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines Torwarthandschuhs
mit einem Oberhandmaterial gemäß der vorliegenden Erfindung.
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Seite-7 r
[File:ANM\FL0101 B3.doc] Beschreibung, 29.04.S8. *
Torwarthandschuh
Fleischmann, Kranzberg ^
Eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Torwarthandschuhs
wird nachfolgend in Bezug auf die Zeichnung beschrieben.
Fig. 1 stellt eine perspektivische Gesamtansicht des
Torwarthandschuhs gemäß der vorliegenden Erfindung dar. Am Beispiel des Zeigefingers wird nun der Aufbau des Torwarthandschuhs
beschrieben. An der Handschuhinnenfläche 2 sind seitlich neben den Fingerpositionen elastische Formteile 1
angeordnet. Diese Formteile 1 sind auch von den Fingern weg
einerseits an der Innenhandfläche 2, dessen Außenseite
einen hohen Haftreibungs- und Gleitreibungskoeffizienten
aufweist, und andererseits an dem nicht dargestellten Obermaterial angebracht. Die Formteile 1 weisen zu den Fingern
hin Formnasen 30 und nach außen Aussteifungsnasen 3 auf.
Zwischen den jeweiligen Formteilen 1 und der Innenhandfläche
2 sind Aussteifungseinlagen 20 angeordnet. An den einzelnen Fingergelenken können die Formteile 1 durchgehend
0 von der einen Seite des Formteils 1 eines Fingers zur entsprechenden
anderen Seite als Brückenteile 9 der Formnasen 30 ausgebildet sein. Unter diesen Brückenteilen 9 befinden
sich Stege 22, die Teil der Aussteifungseinlage 20 sind und
entsprechende Seiten der Aussteifungseinlage 20 neben den Fingern verbinden. Die seitlich neben den Fingern angeordneten
Formteile 1 jedes Fingers sind durch ein Verlängerungsformteil
10 an den Fingerspitzen einstückig miteinander verbunden. An den Zwischenräumen der einzelnen Finger
verringert sich die Höhe der Formteile 1 erheblich, um die Bewegungsfähigkeit der Finger nicht einzuschränken.
Ein Handtellerformelement 7 ist in etwa in der Mitte
des Handtellers an der Handschuhinnenfläche 2 angeordnet.
Zwischen Daumen und Handgelenk ist ein zusätzliches Formelement 5 einstückig mit dem Formelemente 1 ausgebildet.
| [File:ANM\FL0101 B3.doc] | Beschreibung, | 29.04S8. ··..*.■ *..* J |
| Torwarthandschuh | ||
| Fleischmann, Kranzberg |
Ebenso ist zwischen dem Zeigefinger und dem Daumen ein weiteres zusätzliches Formelement 6 und zwischen dem kleinen
Finger und dem Handgelenk ein anderes zusätzliches Formelement 4 an dem Material der Innenhandfläche 2 angebracht.
■5 . ■; ' - - ■ : . . ■■·.■■■■. . ' '.,
Am Keil 17 ist darüber hinaus ein Verstärkungsband 12
zwischen dem Zeigefinger und dem Daumen an der Innehhandflache
2 angebracht. Zur weiteren Stabilisierung ist im Bereich
der Fingerwurzeln ein Stabilitätsband 18 auf der Innenhandfläche von Keil zu: Keil angebracht. Um das Handgelenk
befindet sich eine Handgelenksstütze 11 des Handschuhs, an die sich ein nicht dargestelltes Verschlüßeleraent
des Handschuhs anschließt,. Zwischen den Formteilen 1 sowie den zusätzlichen Formteilen 4, 5, 6 und dem Rand der
Handschuhinnenfläche befindet sich nach außen ein Zwischenraum 8, an dem das Obermaterial angebracht werden kann. Um
sich ein Vernähen des Obermaterials an den Keilen 17 und den einzelnen Schichtein 16 der Innenhandfläche 2 zu
sparen, kann das Obermaterial auch an dem äußeren Ende der
Formteile 1 angebracht werden. .
Fig. 2 zeigt den Torwarthändschuh im Längsschnitt entlang
der Linie I -I von Fig. 1 ohne Obermaterial. Das Verlängerungsformteil
10 an der Fingerspitze ist an der Innenhandfläche 2 des Handschuhs angebracht. Die in Fig. 3 dargestellten
Formnasen 30, die zur Anpassung des Übergangs
zwischen den Fingern und den Formteilen 1 dienen, werden in Fig. 2 als Brückenteile 9 zwischen den seitlichen Form-
■ ♦ ■■'... ·
teilen 1 im Bereich der Fingergelenke dargestellt. Ebenso
wie das Formteil 1 und die Formnasen 30. ist das Handtellerformelement
7 bevorzugt durch Kleben oder Vulkanisieren an dem Material der Innenhandfläche 2 angebracht. Das Verlängerungformteil
10 an der Fingerspitze ist nach außen stärker ausgeprägt, um dadurch die effektive Fingerlänge zu erhöhen.
| Beschreibung, | ,, »tt ······ ···· |
' · ·
·· · |
|
| [File:ANM\FL0101 B3.doc] | 29.04.58.* "..* ■*·■· · | ||
| Torwarthandschuh | |||
| Fleischmann, Kranzberg | |||
Eine einstückige bandförmige Aussteifungseinlage 20 ist zwischen der Innenhandfläche 2 und den Formteilen 1 sowie
dem Verlängerungsformteil 10 an der Fingerspitze in Form
eines "U" angebracht. Zusätzlich ist ein weiteres Formelement
11 zwischen Handgelenk /und Handteller zur Stabilisierung
an der Innenhandflächen 2 angebracht. Durch die
aufgeschäumten Formteile 1, 4, 5, 6 und 18 und Aussteifungseinlagen
20, 22 wird die Innenhandfläche 2 und somit der Handschuh durch eine Wölbung vorgespannt, die in Längsund
Querrichtung in etwa der Form des Balles entspricht.
Dadurch wird ein sicheres Fangen erleichtert.
In Fig. 3 ist ein Querschnitt eines Fingers des Handschuhs
entlang der Linie II - II von Fig. 2 ohne Obermaterial
dargestellt. Die Aussteifungsnasen 3 und die Formnasen 30 sowie die Brückenteile 9 sind einstückig mit den Formteilen
1 ausgebildet. Die Formnasen 30 untergreifen die
Finger, indem sich die Formnasen 30 der Innenhandfläche der
Fingerkontur folgend annähern, um so zwischen dem Handschuh
und den Fingern einen stetigen Kontakt zu ermöglichen. Zwischen der Innenhandfläche 2 und dem Formteil 1 ist die
einstückige bandförmige Aussteifungseinlage 20 eingeschäumt,
die sich jeweils mittig unterhalb des Formteils 1 befindet sowie quergerippt und als parallel zum Material
der Innenhandfläche 2 angeordnetes Band angebracht ist.
Dabei sind die seitlich neben dem Finger angeordneten Teile
der Aussteifungseinlage 2 0 durch integrierte Stege 22 ver-
: bunden. ' . :
■30 ; :' ■;'■ ' 7 . ■■.'■' ■'· ■ ... ■''■■■':■.■ '.'..'. ■■. '
Die Formteile 1 weisen in etwa eine Höhe auf, die der
Höhe eines nicht dargestellten Fingers entspricht. Ferner
sind die Formteile 1 vom Finger weg nach außen stärker ausgeprägt,
um die Stabilität des Fingers im Handschuh und die Innenhandfläche 2 des Handschuhfingers zu erhöhen. Weiter-
| [File:ANM\FL0101 B3.doc] | Beschreibung, |
| Torwarthandschuh | |
| Fleischmann, Kranzberg | |
hin ist zu sehen, daß sich die effektive Breite des Fingers
durch den Torwarthandschuh mit dem Formelement 1 erhöht,
wobei das Handinnenflächen-Material 2 nach außen über die Formteile 1 hinaussteht.
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In Fig. 4 ist eine Aussteifungseinlage 2 0 in Form eines
Bandes 20a dargestellt, welches mit Rippen 21 und Nuten 21a quer zu ihrer Längsrichtung ausgestattet ist. Somit wird
ein Biegen der Aussteifungseinlage um ihre Querachse durch ein Aufspreizen der Nuten 21a erleichtert und ein entgegengesetztes
Biegen um ihre Querachse durch ein Zusammendrücken
der Rippen 21 erschwert bzw. vermindert. Die Aussteifungseinlage 20 ist mit ihrer nicht gerippten Großfläche
als Auflagefläche an der Innenhandfläche 2 angebracht, um so eine Faustbildung zu ermöglichen und Überstrecken
der Finger zu vermeiden.
Fig. 5 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Torwarthandschuhs
mit einem Oberhandmaterial 19 gemäß der vorliegenden
Erfindung. In einem Formhohlraum wird ein Rohling
hergestellt, wobei zumindest seitlich neben den Fingern angeordneten
Formteilen 1, gegebenenfalls weiteren Formteilen wie Verlängerungsformteile 10, zusätzlichen Formteile 4, 5,
6, das Handtellerformelement 7 und das Stabilitätsband 18,
auf das an der Handtellerseite angeordnete Stützgewebe 2a
Und gegebenenfalls eine Schaumstoffschicht 2b in einem
Arbeitsgang aufgeschäumt wird. Die Außenseite des Rohlings, d.h. die äußere Handschuh-Innenfläche 2, wird mit einem
■■■■'.' . ■ ■ ■ ■* .. ■ ■ ■ ■■ '■'·.·
Haftbelag aus Latex oder Silikon versehen. An die seitlich
angeordneten Formteile 1, die Verlängerungs formteile 1.0. und die zusätzlichen Formteile 4, 5, 6, welche die Schichtel 16
und die Keile 17 bilden, wird durch Fügen, insbesondere
durch Kleben, direkt ein ausgestanztes dehnbares Oberhandmaterial
19 angebracht. Alternativ kann das Oberhandmaterial 19 an dem Zwischenraum 8 der überstehenden Innen-
[File:ANM\FL0101 B3.doc] Beschreibung, 29.04.98.
Torwarthandschuh
Fleischmann, Kranzberg
handflache 2 oder den Formteilen durch Vernähen angebracht
werden. Schließlich wird ein nicht dargestelltes Verschlußelement des Handschuhs im Bereich des Handgelenks
angebracht.
5
5
Es ist klar, daß andere Ausführungsformen durch Variationen
von Einzelheiten dieser Erfindung möglich sind, ohne den Grundgedanken der Erfindung zu verlassen.
Zum Beispiel können die Formteile 1 an den einzelnen Fingergelenken und dem Handtellerformelement unterbrochen
sein, um die Bildung einer Faust zu erleichtern. Ferner können die Aussteifungseinlagen auch beliebig bis zur Größe
der Innenhandfläche vergrößert werden oder eine netzartige Struktur aufweisen.
Claims (1)
- 2SchutzansprücheTorwarthandschuh bzw. Fußball-Torwarthandschuh, gekennzeichnet durch seitlich neben den Fingerpositionen angeordnete Formteile (1) aus elastisch nachgiebigem Material, welche die Handschuh-Innenfläche (2) abstützen und bis in den Bereich der Fingeroberseite reichen.Torwarthandschuh nach Anspruch 1, dadurch- gekennzeichnet, daß sich das Formteil (1) wenigstens annähernd über die gesamte Höhe des Fingers erstreckt.Torwarthandschuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Formteil (1) gegen das Oberhandmaterial des Handschuhs abstützt.Torwarthandschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Formteil (1) in seinem der Innenhandfläche (2) benachbarten Bereich eine von den Fingerpositionen weg nach außen vorspringende Aussteifungsnase (3) aufweist, welche vorzugsweise den Eckbereich zwischen dem Material der Innenhandflächen (2) und den Schichtein (16) bzw. den Keilen (17) wenigstens annähernd ausfüllt.5. Torwarthandschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Formteil (1) aus einem Schaummaterial, bevorzugt PU-Schaum, ausgebildet ist.6. Torwarthandschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Verlängerungsformteile (10) in Verlängerung der Fingerpositionen vor den Fingerenden angeordnet sind, wobei diese Verlängerungsformteile (10) bevorzugt einstückig mit denjenigen Formteilen (1) ausgebildet sind, welche seitlich neben den Fingerpositionen angeordnet sind.[File:ANM\FL0101 A3.doc] Ansprüche, 29.04.98TorwarthandschuhFleischmann, Kranzberg7. Torwarthandschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich zusätzliche Formteile (4, 5, 6) von den seitlich neben den Fingerpositionen angeordneten Formteilen (1) am Rand der Handinnenfläche (2) bis zum Handgelenk erstrecken bzw. zwischen Daumen und Zeigefinger angeordnet sind.8. Torwarthandschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Formteile (1, 6) über die gesamten Konturen von Fingern und Daumen der Innenhandfläche (2) erstrecken, also Schichtel (16) und Keile (17) ersetzen.9. Torwarthandschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in das Formteil (1) wenigstens eine Aussteifungseinlage (20) eingebracht ist.10. Torwarthandschuh nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussteifungseinlage (20) eingeschäumt ist.11. Torwarthandschuh nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussteifungseinlage(20) in der Nachbarschaft des Materials der Innenhandfläche (2) angeordnet ist.12. Torwarthandschuh nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussteifungseinlage (20) als parallel zum Material der Innenhandfläche (2) angeordnetes Band (20a) ausgebildet ist, das um die Querachse seiner Großfläche zum Handteller hin biegbar ist und zur Verbesserung der Steifheit des Materials der Innenhandfläche (2) gegen eine Biegung in einer Richtung um die Längsachse der Großfläche der Aussteifungseinlage (20) dient.
[File:ANM\FL0101 A3.doc] Ansprüche, 29.04.98 .· ·· ·· · Torwarthandschuh Fleischmann, Kranzberg 13. Torwarthandschuh nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussteifungseinlage (20) mit Rippen (21) und Nuten (21a) versehen ist, d.h. quergerippt ist.14. Torwarthandschuh nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussteifungseinlagen (20) der an einer Fingerposition einander gegenüberliegende Formteile (1) durch zumindest einen unterhalb der Fingerposition angeordneten Steg (22) miteinander verbunden sind.15. Torwarthandschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Formteil (1) in seinem der Innenhandfläche (2) benachbarten Bereich die Fingerpositionen untergreifende Formnasen (30) aufweist, die sich der Form des Fingers anpassen.16. Torwarthandschuh nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Formnasen (30) an den Fingergelenken einander gegenüberliegende Formteile (1) durch Brückenteile (9) verbinden.17. Torwarthandschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß ein Handtellerformelement (7) an dem Material der Innenhandfläche (2) angebracht ist.18. Torwarthandschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stabilitätsband (18) im Bereich der Fingerwurzeln an dem Material der Innenhandfläche (2) angebracht ist.19. Torwarthandschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Material der Innenhandfläche (2) über die Formteile (1), die zusätzlichen Formteile (4, 5, 6) und das Verlängerungsformteil (10) an der Fingerspitze seitlich hinaussteht.
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|---|---|---|---|
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