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DE29624295U1 - Verbundmaterial aus Kunststoff - Google Patents

Verbundmaterial aus Kunststoff

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Publication number
DE29624295U1
DE29624295U1 DE29624295U DE29624295U DE29624295U1 DE 29624295 U1 DE29624295 U1 DE 29624295U1 DE 29624295 U DE29624295 U DE 29624295U DE 29624295 U DE29624295 U DE 29624295U DE 29624295 U1 DE29624295 U1 DE 29624295U1
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DE
Germany
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beads
plastic material
layer
material according
plastic
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29624295U
Other languages
English (en)
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Fagerdala Deutschland GmbH
Original Assignee
Gefinex Polymerschaume GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Gefinex Polymerschaume GmbH filed Critical Gefinex Polymerschaume GmbH
Priority to DE29624295U priority Critical patent/DE29624295U1/de
Priority claimed from DE19619892A external-priority patent/DE19619892A1/de
Publication of DE29624295U1 publication Critical patent/DE29624295U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C44/00Shaping by internal pressure generated in the material, e.g. swelling or foaming ; Producing porous or cellular expanded plastics articles
    • B29C44/02Shaping by internal pressure generated in the material, e.g. swelling or foaming ; Producing porous or cellular expanded plastics articles for articles of definite length, i.e. discrete articles
    • B29C44/12Incorporating or moulding on preformed parts, e.g. inserts or reinforcements
    • B29C44/14Incorporating or moulding on preformed parts, e.g. inserts or reinforcements the preformed part being a lining
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C44/00Shaping by internal pressure generated in the material, e.g. swelling or foaming ; Producing porous or cellular expanded plastics articles
    • B29C44/34Auxiliary operations
    • B29C44/36Feeding the material to be shaped
    • B29C44/38Feeding the material to be shaped into a closed space, i.e. to make articles of definite length
    • B29C44/44Feeding the material to be shaped into a closed space, i.e. to make articles of definite length in solid form
    • B29C44/445Feeding the material to be shaped into a closed space, i.e. to make articles of definite length in solid form in the form of expandable granules, particles or beads
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B29C44/34Auxiliary operations
    • B29C44/3415Heating or cooling
    • B29C44/3426Heating by introducing steam in the mould

Landscapes

  • Laminated Bodies (AREA)

Description

Verbundmaterial aus Kunststoff
Die Erfindung betrifft ein Kunststoffmaterial aus mehreren Schichten. Derartige Materialien sind für Bauzwecke bekannt. Dabei werden Kunststoffschaumschicht unterschiedlicher Beschaffenheit miteinander verbunden. Die Verbindung kann eine bloße Klebeverbindung, aber auch eine Schweißverbindung sein. Darüber hinaus ist es bekannt, die einzelnen Schichten miteinander mechanisch zu verankern.
Mit derartigem Schichtenaufbau lassen sich hohe Festigkeiten erreichen. Jedoch ist die Festigkeit nicht in allen Fällen entscheidend.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Herstellung von Kunststoffmaterial zu vereinfachen und das Material zu verbessern.
Nach der Erfindung wird eine Nachgiebigkeit mit Hilfe einer Schicht erreicht, die ganz oder teilweise aus Beads besteht.
Beads sind Kunststoffschaumperlen, die zu beliebigen Formen verarbeitet werden können. Derartige Perlen können auf verschiedene Weise erzeugt werden.
Ein Weg ist die Erzeugung im Autoklaven. Dabei werden Kunststoffpartikel unter Druck, Wärme und Bewegung des Bades mit einem Treibmittel versetzt. In einigen Verfahren wird der eingesetzte Kunststoff zugleich polymerisiert. Durch schlagartiges Öffnen des Autoklaven gegen einen Behälter mit vergleichsweise niedrigem Druck werden die mit Treibmittel beladenen und warmen Kunststoffpartikel mit hoher Geschwindigkeit aus dem Autoklaven ausgetragen. Die
Partikel schäumen unter dem wirksam werdenden Innendruck auf. So entstehen
Bei diesem Verfahren ist eine aufwendige Chemiewirtschaft zu treiben. Femer sind für die batchweise Beadsherstellung großvolumige Anlagen erforderlich. Durch die notwendige druckfeste Auslegung ergibt sich ein erheblicher Apparateaufwand.
Ein anderer, neuer und bisher in der Praxis noch nicht in wesentlichem Umfang beschrittener Weg zur Erzeugung der Beads ist die Extrusion feiner Kunststoffschaumstränge mit anschließender Granulierung. Die Extrusion ist ähnlich der üblichen Kunststoffschaumextrusion wie zum Beispiel bei der Herstellung von Kunststoffschaumplatten als Strang mittels eines Extruders aus geeigneter Kunststoffeinsatzmischung.
Der Extruder besteht aus einer oder mehreren Schnecken, die in einem Gehäuse umlaufen. Extruder mit einer Schnecke sind Einschneckenextruder. Extruder mit zwei Schnecken werden als Doppelschneckenextruder bezeichnet. Darüber hinaus sind Planetwalzenextruder als Mehrschneckenextruder bekannt. Die verschiedenen Schnecken eines Mehrschneckenextruders kämmen entweder unmittelbar oder über andere Schnecken mittelbar miteinander.
Bevorzugte Kunststoffe bei der bekannten Plattenherstellung sind Polyethylen und Polystyrol. Der jeweilige Kunststoff wird in Granulatform mit Zuschlägen in den Extruder gegeben. Die Zuschläge sind Füllstoffe, Nukleierungsmittel (Keimbildungsmittel) und anderes. Ferner wird ein Treibmittel zugesetzt. Das Treibmittel war in früherer Zeit FCKW, das zwar ein problemloses Schäumen ermöglicht hat, aber wegen seiner Umweltbelastung nicht weiterverwendet wird. Statt der FCKW-Treibmittel sind HFCKW-Treibmittel entwickelt worden und zum Einsatz gekommen. Darüber hinaus besteht das Bemühen, zu einem HFCKW-freien Treibmittel zu kommen. Derartige Treibmittel sind an sich bekannt, z.B. Kohlendioxyd (CO2), Propan, Buten, Pentan und anderes.
Das Treibmittel kann mit dem Kunststoffgranulat in fester Form aufgegeben werden. Wahlweise wird das Treibmittel in flüssiger oder gasförmiger Form auf der Verarbeitungsstrecke/Extrusionsstrecke dem Extruder zugegeben.
Im Extruder durchläuft das Material verschiedene Verarbeitungsphasen: Plastifizierungsphase, Homogenisierungsphase und Dispergierphase, Kühlphase. Die Bezeichnungen der einzelnen Phasen beschreiben die Vorgänge im Extruder. In der Schluß- und Kühlphase wird die Schmelze vor dem Extruderwerkzeug/Extruderdüse auf Extrusionstemperatur/Austrittstemperatur abgekühlt. Die austretende Schmelze wird durch das in der Schmelze verteilte Treibmittel feinzellig aufgeschäumt. In diesem Zustand verbleibt die Schmelze nach ihrer Abkühlung.
Bei der vorstehend beschriebenen bekannten Extrusion hat die Düse üblicherweise die Form eines länglichen Schlitzes. Die Abmessungen ergeben sich aus dem Aufschäumungsgrad/Faktor der Schmelze.
Zur neuen Herstellung von Beads aus dünnen Kunststoffschaumsträngen wird eine Lochdüse als Extrusionswerkzeug verwendet. Die Lochdüse besitzt eine Vielzahl nebeneinander angeordneter feiner Durchtrittslöcher. Die sich bildenden dünnen Kunststoffschaumstränge werden unmittelbar nach dem Austritt aus der Extruderdüse in kurzen Abständen abgelängt. Die sich bildenden Perlen haben bei rundem Lochquerschnitt die Form kleiner Zylinder. Die Beads können auch die Form von Kugeln oder Linsen haben.
Das Raumgewicht der Beads kann bis auf etwa 10 Gramm pro Liter, in Extremfällen sogar bis auf 5 Gramm pro Liter verringert werden.
Die Festigkeit der Beadsverbindung wird durch Erhöhung der Temperatur eingestellt.
Gegebenenfalls findet durch die Temeraturerhöhung nicht mehr nur ein Sintern, sondern ein Verschweißen der Beads statt.
Die extrudierten Beads haben vorzugsweise einen Durchmesser von 0,5 bis 15 mm.
Die Beadsdurchmesser können für alle Schichtdicken gleich sein. Günstig ist, für kleiner Schichtdicken kleinere Beads zu verwenden. Die Schichtdicken der Festigkeitsschicht können 0,5 bis 5mm, die der anderen Schichten bis 300m, vorzugsweise jedoch bis 100 mm, betragen.
Die Beadsschicht kann mit einer weiteren Schicht als Festigkeitsschicht, aber
auch mit extrudierten Kunststoffschaumschicht wie auch mit einer ungeschäumten Festigkeitsschicht aus Kunststoff kombiniert werden. Die Verwendung extrudierter Beads erlaubt es, auch wesentlich schwerere Qualitäten einzusetzen. Gemeint ist Schwerschaum mit einem Raumgewicht von bspw. 200 (im Extremfall bis 500) g/ltr. Die Festigkeit des Schwerschaumes ist entsprechend dem Raumgewicht sehr hoch.
Die Verarbeitung der Beads kann verschieden erfolgen, z.B. unter Nachschäumen und/oder Kompression der Beads beim Einfüllen in die Form.
Zum Nachschäumen werden die Beads mit einem Treibmittel beladen. Das Treibmittel ist im einfachsten Fall Druckluft, die in die Beads eindringt. Die \ Druckbeladung bedingt ein Druckgefäß. Nach der Druckbeladung werden die Beads unter Aufrechterhaitung des Druckes in eine Form gefüllt und mit Heißdampf bedampft. Der Heißdampf bewirkt eine Erwärmung der Beads auf Schäumtemperatur und eine gleichzeitige Erwärmung des durch Nachbeladung
eingeschlossenen Treibmittels. Das Treibmittel gerät dadurch unter erhöhten Druck. Durch Entlüftung der Form wird der Gesamtdruck des eingeschlossenen Treibmitteis/Gases wirksam.
Ein anderer Weg zur Verarbeitung der Beads sieht vor, daß die Beads ohne wesentliche Beladung mit Treibmittel lediglich komprimiert und unter Druck in die Form gefüllt werden. Dabei kann die Volumensverringerung z.B. 50% gegenüber dem Ausgangsvolumen betragen. Bei diesem Verfahren dient die Volumensverringerung dazu, die Beads in die zur Herstellung eines Formteiles vorgesehene Form einzufüllen. Vorzugsweise wird der Hohlraum der Form zumindest weitgehend, z.B. mindestens zu 80% gefüllt.
Die Expansion der beladenen Beads wird durch Erwärmung und Dekomprimierung der Beads bewirkt.
Zur Erwärmung dient Heißdampf, der durch die Beads hindurchgeblasen wird. Die Beads bilden ein Haufwerk mit erheblichem Porenvolumen zwischen den einzelnen Beads, so daß der Heißdampf überall durchdringen und die Beads erwärmen kann. Die Erwärmung bewirkt die Ausdehnung der Beads. Durch die Ausdehnung schließen sich die Hohlräume zwischen den Beads. Je nach Erwärmung der Beads versintern die Beads miteinander oder verschweißen die Beads sogar aneinander. Vom Sintern wird in diesem Zusammenhang gesprochen, wenn die Erwärmung der Beadsoberflächen nicht ausreicht, um die Oberflächen auf Schweißtemperatur anzuschmelzen. Die Beads entwickeln bei auch bei relativ geringerer Erwärmung aber noch eine von der Expansionskraft bzw. vom Druck zwischen den Beads abhängige Klebekraft. Es zeigt sich, daß das Sintern ausreicht, um den gewünschten Formkörpern aus Beads die notwendige Festigkeit zu geben. Je geringer die Festigkeit ist, desto leichter lösen sich die Beads von dem Formkörper ab. Diese Erfahrung kann leicht im Umgang mit Styropur-Verpackungsformteilen gemacht werden. Sobald die Verpackung gelöst wird, verteilen sich in der Umgebung mehr oder weniger Beads. Besonders viele Beads lösen sich, wenn die Verpackung zerkleinert wird, um sie z.B. in einer Mülltonne zu entsorgen.
Ein Expansion der Beads durch Dekomprimierung setzt voraus, daß die Beads komprimiert worden sind und in komprimiertem Zustand in die Form1 eingefüllt worden sind. Dann werden sich die Beads bei einer Druckentlastung ausdehnen und den Formhohlraum ausfüllen. Die Expansion kalter Beads führt jedoch noch nicht zu der gewünschten Verbindung der Beads zu einem Formteil. Dazu ist eine ausreichende Oberflächentemperatur der Beads erforderlich, die durch Erwärmung errreicht wird.
Die erfindungsgemäße Verarbeitung der Beads kann unterschiedlich erfolgen. Am einfachsten ist die separate Herstellung von Schichten/Formkörpern und deren anschließende Verbindung, vorzugsweise mit einer Festigkeitsschicht. Die Verbindung kann durch Kleben, noch besser durch Ansintern und Schweißen erfolgen. Das Schweißen erfolgt durch Anschmelzen der Berührungsflächen der Festigkeitsschicht und der Berührungsflächen der Festigkeitsschicht und der Beadsschicht. Zum Anschmelzen können Wärmestrahler oder Heißluftgebläse verwendet werden.
Bei geringerer Erwärmung kann durch Andrücken der Schichten/Formkörper wie oben für die einzelnen Beads beschrieben eine Sinterverbindung hergestellt werden.
Bei besonderen Anforderungen an die Formteilqualität hilft die Erfindung der mangelnden Dampfdurchdringung im Falle einer Schaumsicht mit einer Perforierung der in die Form eingelegten Schaumschicht ab. Die Perforierung wird durch Nadelung der eingelegten Schaumschicht erreicht. Die durch die Perforierung geschaffenen Öffnungen sind in ihrem Durchmesser auf die Öffnungsweite der Poren zwischen den Beads abgestimmt. Durch die Anzahl der Nadelstiche pro Flächeneinheit wird insgesamt ein ausreichendes Durchtrittsvolumen geschaffen. Vorteilhafterweise bewirkt der erfindungsgemäß vorgesehene Dampfdurchtritt durch die in die Form eingelegte Schicht, daß sich die Perforierung wieder schließt. Ursache ist die mit dem Dampfdurchtritt verbundene Erwärmung.
Wie oben bereits angesprochen sind Beads im Zusammenhang mit Polystyrol bekannt geworden. Andere Kunststoffe haben keinen wesentlichen Eingang in die Beadsherstellung gefunden.
Von Polypropylen (PP) ist seit langem bekannt, daß es hervorragende Warmfestigkeit bzw. Festigkeit bei geringen Gestehungskosten besitzt. Gleichwohl ist PP in der Vergangenheit nicht unbedingt in die engere Werkstoffwahl aller Kunststoffschaumhersteller gekommen. Das ist darauf zurückzuführen, daß PP als Schaum nur sehr schwierig herzustellen ist. PP besitzt nur ein relativ kleines Temperaturfenster. Bereits die Auswahl eines geeigneten PP ist ausgesprochen schwierig.
Die Einstofflichkeit hat auch für die
Verwendung anderer Kunststoffe als PP gravierende Bedeutung. Es liegt im Rahmen der erfindungsgemäßen Einstofflichkeit, wenn die Kunststoffe nur teilweise
übereinstimmen. Vorzugsweise ist eine Übereinstimmung in mindestens 50Gew% der Zusammensetzung bezogen auf das Gesamtgewicht vorgesehen. Dann ist immer noch eine ausreichende Haftfähigkeit und Verschweißbarkeit zu erwarten.
Die in die Form eingelegte Schicht ist wahlweise tiefgezogen. Ausgangsprodukt ist eine Folie, Bahn oder Platte. Alternativ wird eine flexible Folie oder Bahn in die Form eingelegt und mittels der Beads und/oder mittels eines Unterdruckes in die Form gezogen und/oder gedrückt.
Wahlweise ist außen auch ein Textil vorgesehen. Das Textil kann ein Vlies oder ein Gewebe sein. Durch Verwendung gleichen Kunststoffes und eine grobe Struktur/Maschigkeit können sich die Beads unmittelbar mit dem Textil verbinden.
Das erfindungsgemäße Änformen kann einseitig oder beidseitig vorgenommen werden.
In einem Ausfühfungsbeispiel der Erfindung wird in einer Form eine 3 mm dicke extrudierte PP-Schaumfolie (XPP) mit einem Raumgewicht von 50 kg pro Kubikmeter verformt und mit einer Schicht aus extrudierten PP-Beads" (EPP) versehen. Die Folie bildete eine Festigkeitsschicht und die Beadssschicht eine Nachgiebigkeitsschicht mit einem Raumgewicht von 10 kg pro Kubikmeter.

Claims (11)

1. Kunststoffmaterial, insbesondere Formstück, bestehend aus mehreren Schichten, dadurch gekennzeichnet, daß
a) mindestens eine der Schichten eine extrudierte Festigkeitsschicht bildet und mindestens eine weitere Schicht ganz oder teilweise aus Beads besteht
b) die Beadsschicht eine Nachgiebigkeitsschicht bildet
c) Einstofflichkeit der Kunststoffschichten besteht
d) eine Sinter- oder Schweißverbindung oder eine Klebeverbindung zwischen den Schichten besteht
2. Kunststoffmaterial nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung von PP.
3. Kunststoffmaterial nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Raumgewichtsverringerung für die Nachgiebigkeitsschicht höchstens bis auf 5 Gramm pro Liter, vorzugsweise bis höchstens auf 10 Gramm pro Liter.
4. Kunststoffmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Raumgewichtserhöhung für die Festigkeitsschicht bis auf höchstens 500 Gramm pro Liter.
5. Kunststoffmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch Beadsdurchmesser von 0,5 mm bis 15 mm.
6. Kunststoffmaterial nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch die Anwendung von Beads mit geringem Durchmesser für geringe Schichtdicken.
7. Kunststoffmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine Dicke von 0,5 mm bis 5 mm für die Festigkeitsschicht.
8. Kunststoffmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch die Verwendung vorgeformter Schichten und/oder tiefgezogener und/oder druckverformter Schichten.
9. Kunststoffmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenschicht ein Textil ist.
10. Kunststoffmaterial nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch ein Kunststofftextil.
11. Kunststoffmaterial nach Anspruch 9 oder 10, gekennzeichnet durch ein grobes Textil.
DE29624295U 1995-12-09 1996-05-18 Verbundmaterial aus Kunststoff Expired - Lifetime DE29624295U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2801464A1 (de) * 2013-05-03 2014-11-12 Carpenter Co. Matratzenmaterialien

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP2801464A1 (de) * 2013-05-03 2014-11-12 Carpenter Co. Matratzenmaterialien

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