96 133 G Anmelder: SIEGENIA-FRANK KG, Eisenhüttenstraße 22,
57074 Siegen, DE
ANR.: 1 004 808
Einsteckgetriebe für die Betätigung der Treibstangenbeschläge an Fenstern, Türen od. dgl.
Die Neuerung betrifft ein Einsteckgetriebe für die Betätigung der Treibstangenbeschläge an Fenstern, Türen od. dgl.,
bei dem in einem Gehäuse ein Ritzel oder ein ähnliches Drehantriebsglied lagert, das durch einen
Bedienungshandhebel bewegbar ist,
bei dem im Gehäuse ein mit dem Ritzel od. dgl. in ständigem Antriebseingriff stehender Kupplungsschieber
geführt ist,
und bei dem der Kupplungsschieber außerhalb des Gehäuses über Zapfen oder ähnliche Mitnehmerelemente an den in
einer Längsnut des Flügels oder Rahmens verschiebbar vorgesehenen Treibstangen angreift,
wobei das Gehäuse aus zwei gleichförmigen Gehäusehälften zusammengesetzt ist,
die in zur Rotationsebene des Ritzels od. dgl.
parallelen Ebenen gegeneinander abgestützt sind, wobei jede Gehäusehälfte mit einer seitlichen Lagerwange
für das Ritzel od. dgl. und einem etwa C- oder L-förmig profilierten Führungsansatz für den Kupplungsschieber
versehen ist,
wobei die Führungsansätze beider Gehäusehälften
miteinander im wesentlichen den gesamten
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Führungsquerschnitt des Kupplungsschiebers formschlüssig umfassen,
wobei die beiden Gehäusehälften durch quer zu ihren Abstützebenen formpassend ineinandergreifende Vorsprünge
und Vertiefungen zum Gehäuse zusammengeschlossen sind, und wobei die Lagerwangen der beiden Gehäusehälften in
eine im Boden der Treibstangen-Längsnut des Flügels oder Rahmens befindliche Ausnehmung oder Durchbrechung
hineinragen.
Ein Einsteckgetriebe mit diesen Merkmalen ist bereits bekannt durch DE 1 962 908 B.
Bei diesem bekannten Einsteckgetriebe wird das Gehäuse aus zwei gleichförmigen Gehäusehälften zusammengesetzt, die in
zueinander um 180° gewendeten Lagen, also sozusagen auf Umschlag, zueinander passen. Dabei haben die gleichförmigen
Gehäusehälften eine in ihrer Längsrichtung derart stufenförmige Ausgestaltung, daß sie zumindest im Bereich des
Führungsquerschnitts für den Kupplungsschieber gewissermaßen verzahnt ineinandergreifen und dort zwei gegeneinander
seitlich versetzte Stützebenen aufweisen bzw. ausbilden.
Die gegenseitige Verbindung der beiden Gehäusehälften zum Gehäuse des Einsteckgetriebes wird ausschließlich im Bereich
der Lagerwangen für das Ritzel od. dgl. durch eine bleibende Verformung, beispielsweise eine Vernietung der quer zu den
Abstützebenen formpassend ineinandergreifenden Vorsprünge und Vertiefungen vorgenommen.
Als Vorsprünge dienen dabei am freien Ende von Distanzbuchsen abgesetzte Hohlniete, die in passende Löcher der Lagerwangen
hineinragen und deren Endbereiche in angefaste Ränder der
Löcher hineingeformt werden.
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Nachteilig bei diesem bekannten Einsteckgetriebe ist nicht nur, daß für das Zusammenfügen der beiden Gehäusehälften zum
vollständigen Gehäuse zusätzliche Verf&ogr;rmungsarbeitsgänge
nötig sind. Vielmehr wird auch die ordnungsgemäße, formschlüssige Führung des Kupplungsschiebers zwischen den
Führungsansätzen beider Gehäusehälften nicht dauerhaft gewährleistet, weil die Verbindungsstellen hiervon einen
relativ großen Seitenabstand haben.
Der letztgenannte Nachteil läßt sich zwar ausräumen, wenn zusätzlich auch noch in unmittelbarer Nachbarschaft der
Führungsansätze für den Kupplungsschieber Vernietungen zwischen den Gehäusehälften vorgenommen werden, wie das
beispielsweise nach DE 44 09 420 Al vorgeschlagen ist. In diesem Falle sind jedoch die beiden Gehäusehälften nicht
gleichförmig ausgeführt, sondern unterschiedlich gestaltet, so daß für ihre Herstellung auch entsprechend
unterschiedliche Werkzeuge benötigt werden.
Bei Einsteckgetrieben für die Betätigung von Treibstangenbeschlägen, deren Getriebegehäuse an der
Rückseite einer Stulpschiene festgelegt wird, die als Träger und Führung der zu betätigenden Treibstangen dient, ist es
zwar schon bekannt (vergl. EP 0 338 621 Bl), das Getriebegehäuse aus zwei gleichförmigen Gehäusehälften
zusammenzusetzen, deren Stützebene mit der Längsmittelebene des Gehäuses zusammenfällt. In diesem Falle ist vorgesehen,
die beiden Gehäusehälften auch im Bereich der den Führungsquerschnitt der Kupplungsschieber formschlüssig
umfassenden Führungsansätze miteinander durch einen zusätzlichen Riegelschieber zu kuppeln. Dieser zusätzliche
Riegelschieber stellt dabei zugleich aber auch eine (lösbare)
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Halteverbindung zwischen dem gesamten Einsteckgetriebe und der der Führung der Treibstangen dienlichen Stulpschiene her.
Ziel der Neuerung ist die Schaffung eines Einsteckgetriebes der eingangs näher spezifizierten Art, welches sich
hauptsächlich - jedoch nicht ausschließlich - für die Betätigung der Treibstangenbeschläge an solchen Fenstern,
Türen od. dgl. eignet, deren Flügel und Rahmen aus Metall- und/oder Kunststoff-Hohlprofilen zusammengesetzt werden, die
durch Strangpressen bzw. Extrudieren vorgefertigt sind und dabei bereits Profilnuten, insbesondere C- oder
schwalbenschwanzförmig hinterschnitten ausgeführte Profilnuten, zur Aufnahme und Führung der längsschiebbar
vorzusehenden Treibstangen enthalten. Wesentlich ist dabei, daß die Montage bzw. der Zusammenbau des gesamten
Einsteckgetriebes einfach möglich ist und der Zusammenhalt
seines Getriebegehäuses auch im Bereich des Führungsquerschnitts für den Kupplungsschieber leicht und
dauerhaft sichergestellt werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Neuerung vor daß beide Gehäusehälften mit den Führungsquerschnitt für
den Kupplungsschieber am Führungsansatz in Richtung der Lagerwangen (rückseitig) überragenden Vorsprüngen
versehen sind,
daß diese Vorsprünge wenigstens an ihren voneinander und von der gemeinsamen Stützebene abgewendeten Außenflächen
mit hakenartigen Hinterschneidungsprofilen versehen sind,
und daß über diese Vorsprünge und ggf. auch über die Lagerwangen ein Hauben- oder Brückenkörper steckbar ist,
an dessen taschenartige Innenseite wenigstens im Bereich der Hinterschneidungsprofile dazu komplementär passende
Rastwiderhaken angeformt sind.
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Diese neuerungsgemäße Ausgestaltung macht es möglich,
zunächst das Ritzel od. dgl. und den damit in Eingriff gebrachten Kupplungsschieber zum Zwecke der Montage einfach
in eine der beiden Gehäusehälften einzulegen, dann die
formgleiche, zweite Gehäusehälfte unter Stoßfugenbildung an der gemeinsamen Stützebene aufzusetzen und schließlich - in
Richtung der gemeinsamen Stützebene - den Hauben- oder Brückenkörper von hinten auf die Vorsprünge und ggf. die
Lagerwangen beider Gehäusehälften aufzudrücken. Es entsteht dadurch eine einfache Klips- bzw. Rastverbindung zwischen den
Hinterschneidungsprofilen der Gehäusehälften und den
Rastwiderhaken des Haupt- oder Brückenkörpers, die - ohne jede zusätzliche Verformungsarbeit - den formschlüssigen
Zusammenhalt beider Gehäusehälften und damit des gesamten Einsteckgetriebes sicherstellt.
Von Vorteil ist es neuerungsgemäß, wenn die
Hinterschneidungsprofile der Vorsprünge beider Gehäusehälften und die an der taschenartigen Innenseite des Hauben- oder
Brückenkörpers vorhandenen Rastwiderhaken sich - zusätzlich auch an quer zur Stützebene der Gehäusehälften erstreckenden
Flächen der Vorsprünge bzw. Tasche befinden, weil dadurch ein Formschluß zwischen den beiden Gehäusehälften auch quer zu
ihrer gemeinsamen Stützebene sichergestellt werden kann.
Die Neuerung sieht auch vor, daß die Gehäusehälften aus einem formfesten bzw. starren Werkstoff, z.B. Metall, bestehen,
während der Hauben- oder Brückenkörper aus zumindest bereichsweise formelastischem Material, beispielsweise
Kunststoff, gefertigt sein sollte.
Nach einem anderen Neuerungsmerkmal sollen beide Enden des Kupplungsschiebers ständig über die Enden der Führungsansätze
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der Gehäusehälften hinausragen und jeweils an ihrer Unterseite mit einem Zapfen oder ähnlichen Mitnehmerelementen
für eine Treibstange versehen sein.
Wichtig ist auch, daß das Gehäuse mit den Führungsansätzen seiner Gehäusehälften gegen die äußere Begrenzungsfläche
einer C-förmig - oder auch schwalbenschwanzartig hinterschnitten
ausgebildeten Profilnut des Flügels oder Rahmens eines Fensters oder einer Tür abgestützt werden kann,
während die Lagerwangen für das Ritzel bzw. Drehantriebsglied den freien Profilnut-Querschnitt in die im Boden der
Treibstangen-Profilnut befindliche Ausnehmung oder Durchbrechung durchsetzen.
Neuerungsgemäße Einsteckgetriebe für die Betätigung der
Treibstangenbeschläge an Fenstern, Türen od. dgl. werden in
der Regel mittels eines in einer auf der Stirnfläche des Flügels oder Rahmens sitzenden Lagerrosette drehbeweglich
gehaltenen Bedienungshandhebels in die verschiedenen FunktionsStellungen gebracht,
wobei einerseits ein Mitnehmerdorn des Bedienungshandhebels formschlüssig mit dem Ritzel oder
ähnlichen Drehantriebsglied in Eingriff steht, wobei andererseits die Lagerrosette über
Befestigungsschrauben in Gewindeeingriffen des Getriebegehäuses verankert ist, und wobei mit den Befestigungsschrauben fluchtend und
ortsfest an der Rückseite der Lagerrosette befindliche Ansätze bzw. Vorsprünge als Fixierelemente in
Durchbrüche am Flügel oder Rahmen eingreifen.
Für ein solchermaßen in Benutzung genommenes Einsteckgetriebe liegt ein wichtiges Neuerungsmerkmal darin, daß sich die
Gewindeeingriffe in begrenzt axial verschieblich im
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• ·
• ·
Getriebegehäuse sitzenden Bucnsen oder Hülsen befinden, deren
jede mit einer Widerlager- bzw. Stut&zgr;-Endfläche in
Zugrichtung der Befestigungsschrauben gegen eine von der Stirnfläche des Flügels oder Rahmens abgewendete Fläche
benachbart bzw. neben den Durchbrüchen verspannbar ist.
Diese Maßnahmen ergeben den Vorteil, daß nicht nur der
Mitnehmerdorn des Bedienungshandhebels, sondern auch die Befestigungsschrauben für dessen Lagerrosette im Gebrauch in
einer dauerhaft ordnungsgemäßen Ausrichtlage relativ zum gesamten Einsteckgetriebe verbleiben. Darüber hinaus wird ein
unverrückbar fester Sitz der Lagerrosette auf der Stirnfläche des Flügels oder Rahmens gewährleistet, ohne daß die
Spannkraft der Befestigungsschrauben für die Lagerrosette nachteiligen Einfluß auf die Einbaulage des Einsteckgetriebes
nehmen kann.
In Weiterentwicklung dieses Neuerungsgedankens kann der mit der Widerlager- bzw. Stütz-Endfläche versehene
Längenabschnitt jeder Buchse oder Hülse jeweils eine Eingriffstülle für einen ein Fixierelement der Lagerrosette
bildenden Ansatz bzw. Vorsprung aufweisen, so daß ein direkter Formschluß zwischen der Lagerrosette und den Buchsen
oder Hülsen herbeigeführt wird.
Zur weiteren Ausgestaltung der neuerungsgemäßen
Einsteckgetriebe hat es sich als sinnvoll erwiesen, an dem
von der Eingriffstülle abgewendeten Ende jeder Buchse oder
Hülse einen Anschlagkragen für deren Schubbegrenzung relativ zum Getriebegehäuse vorzusehen.
Dem einfachen Zusammenbau des Einsteckgetriebes ist es schließlich auch dienlich, wenn die Buchsen oder Hülsen in
Ausnehmungen des Getriebegehäuses gehalten und drehfest
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geführt sind, die in ihrer Umfangsrichtung einerseits von den
den Lagerwangen der Gehäusehälften benachbarten Vorsprüngen
und andererseits von den diese übergreifenden Bereichen des Hauben- oder Brückenkörpers gebildet sind. Auch die Buchsen
oder Hülsen lassen sich dann nämlich auf einfache Art und Weise mit dem Gehäuse des Einsteckgetriebes über die Klipsbzw.
Schnapp-Rastkupplung des Hauben- oder Brückenkörpers und
der Gehäusehälften - ohne zusätzliche Verformungsarbeit - in Halteverbindung bringen.
Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung von in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbexspielen. Es zeigen
Fig. 1 im Längsschnitt parallel zur Flügelebene ein Teilstück eines aus Metall- oder
Kunststoffhohlprofilen bestehenden Flügelholmes eines Fensters oder einer Tür mit einem darin eingebauten
Einsteckgetriebe für die Betätigung zugehöriger Treibstangenbeschläge,
Fig. 2 einen Schnitt durch das Metall- oder Kunststoff-Hohlprofil
und das darin eingebaute Einsteckgetriebe entlang der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III der Fig. 1
durch das Metall- oder Kunststoff-Hohlprofil und das darin eingebaute Einsteckgetriebe in Verbindung mit
einem zugehörigen Bedienungshandhebel,
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 1, wobei mit dem Betätigungsgetriebe ebenfalls ein
Bedienungshandhebel in Wirkverbindung gebracht ist,
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Fig. 5 halb in der Hauptansicht und halb in einem dazu parallelen Längsschnitt das Einsteckgetriebe für sich
allein,
Fig. 6 einen Längsschnitt entlang der Linie VI-VI in Fig. 5,
Fig. 7 eine teilweise geschnittene Endansicht des Einsteckgetriebes in Pfeilrichtung VII-VII der Fig. 5
gesehen,
Fig. 8 einen Querschnitt des Einsteckgetriebes längs der Linie VIII-VIII in Fig. 5,
Fig. 9 etwa in natürlicher Größe in der Hauptansicht und teilweise im Schnitt eine Sprengdarstellung der
wesentlichen Bauteile des Einsteckgetriebes in der Reihenfolge ihres Zusammenbaus nebeneinander
geordnet,
Fig. 10 etwa in natürlicher Größe und Sprengdarstellung die wesentlichen Bauteile des Einsteckgetriebes im
Schnitt entlang der Linie X-X in Fig. 9,
Fig. 11 im Querschnitt ein Metall- oder Kunststoff-Hohlprofil
des Flügelholms eines Fensters bzw. einer Tür, in dem die Einbaulage des Einsteckgetriebes lediglich
angedeutet ist und
Fig. 12 einen Schnitt durch das Metall- oder Kunststoff-Hohlprofil
nach Fig. 11 entlang der Linie XII-XII.
In den Fig. 1 und 4 der Zeichnung ist jeweils nur ein Teilstück eines zu einem Fenster- oder Türflügel gehörenden
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Hohlprofil-Holms 1 gezeigt, der beispielsweise durch
Stangpressen aus Metall, insbesondere Leichtmetall, oder aber durch Extrudieren aus Kunststoff hergestellt sein kann.
Diesem Hohlprofil-Holm 1 ist dabei ein Einsteckgetriebe 2 zugeordnet, wie es für die Betätigung des üblicherweise in
den Flügel des Fensters, der Tür od. dgl. eingebauten Treibstangenbeschlags benötigt wird.
Die Einbaulage des Einsteckgetriebes 2 relativ zum Hohlprofil-Holm 1 ist darüber hinaus noch in den Fig. 2, 3
und 11 erkennbar, denen jeweils ein Querschnitt durch den Hohlprofil-Holm 1 im Einbaubereich des Einsteckgetriebes 2
entnommen werden kann.
Den Fig. 2 und 3 läßt sich darüber hinaus jeweils entnehmen, daß der bzw. jeder Hohlprofil-Holm 1 des Flügels mit einem
zugehörigen Hohlprofil-Holm 3 eines feststehenden Rahmens des Fensters oder der Tür zusammenwirkt. Und war hauptsächlich
über einen parallel zur Flügelebene seitwärts auskragenden Profilabschnitt, den sogenannten Flügelüberschlag 4, der mit
einem z.B. schlauchartigen, elastisch nachgiebigen Anpreß-Dichtungselement 5 ausgestattet sein kann.
In einer sich quer bzw. normal zur Flügelebene erstreckenden Richtung wird der den Flügelüberschlag 4 bildende
Profilabschnitt jedes Hohlprofil-Holms 1 durch eine Falzumfangsflache 6 begrenzt, die deutlich in Fig. 11
erkennbar ist.
Diese FaIzumfangsfläche 6 ist dabei mit einer in ihrem
Querschnitt etwa T-förmig oder aber schwalbenschwanzartig hinterschnitten gestalteten Profilnut 7 ausgestattet, die an
beiden Längsseiten jeweils durch einen Hakensteg 8 begrenzt ist. Dies derart, daß zwischen diesen Hakenstegen 8 ein
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Längsspalt 9 offen bleibt, wie das besonders deutlich in den
Fig. 4 und 11 zu sehen ist. Die Profilnut 7 ist dabei der Aufnahme und längsschiebbaren Führung von (nicht gezeigten)
Treibstangen von Treibstangenbeschlägen dienlich, mit denen Fenster und Türen od. dgl. zur Erfüllung ihrer Funktion in
aller Regel ausgestattet sind.
Zur ordnungsgemäßen Bedienung der Treibstangenbeschläge wird im vorliegenden Falle der Flügel des Fensters bzw. der Tür an
mindestens einem seiner Hohlprofil-Holme 1 mit dem bereits eingangs erwähnten Einsteckgetriebe 2 ausgestattet. Es wird
hinsichtlich seiner Bau- und Funktionsmerkmale nachfolgend anhand der Zeichnungen ausführlich erläutert.
Das Einsteckgetriebe 2 hat ein Gehäuse 10, in dem ein Ritzel 11 oder ein ähnliches Drehantriebsglied gelagert ist, mit dem
ein Kupplungsschieber 12 in ständigem Antriebseingriff steht. Hierzu wirken mindestens über den halben Umfang des Ritzels
11 angeordnete Zähne 13 mit einer Verzahnung 14 zusammen, welche mindestens in die Rückseite des KupplungsSchiebers
eingeformt ist.
Dem Drehantrieb des Ritzels 11 od. dgl. ist ein - beispielsweise einen Vierkant-Querschnitt aufweisender Mitnehmerdorn
15 dienlich. Dieser greift durch seitliche Öffnungen im Gehäuse 10 drehfest in eine komplementäre
Mitnehmerausnehmung 16 des Ritzels 11 ein. Er gehört zu einem Bedienungshandhebel 17, welcher drehbeweglich in einer
Lagerrosette 18 gehalten ist, die auf die raumseitige Stirnfläche 19 eines der den Flügel bildenden Hohlprofil-Holme
1 aufgesetzt ist, wie das die Fig. 3 und 4 deutlich zeigen. Mit Hilfe des Bedienungshandhebels 17 kann über den
Mitnehmerdorn 15 das Ritzel 11 im Gehäuse 10, beispielsweise über einen Winkelbereich von 180°, gedreht werden. Es bewirkt
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dadurch eine Längsverschiebung des mit ihm kämmenden Kupplungsschiebers 12 relativ zum Gehäuse 10. Außerhalb des
Gehäuses 10 kann der Kupplungsschieber 12 über nahe seinen
Enden rückseitig von ihm abstehende Zapfen 20 oder ähnliche Mitnehmerelemente jeweils an einer (nicht dargestellten)
Treibstange angreifen. Diese wird üblicherweise längsschiebbar in der C-förmig oder schwalbenschwanzartig
hinterschnittenen Profilnut 7 der Hohlprofil-Holme 1 des Flügels geführt.
Den Fig. 1 bis 4 und 11 der Zeichnung läßt sich entnehmen, wie das Einsteckgetriebe 2 dem Hohlprofil-Holm 1 eines
Fenster- oder Türflügels zugeordnet bzw. in diesen eingesetzt ist. Zusätzlich kann den Fig. 2 und 3 noch entnommen werden,
welche Relativlage das Einsteckgetriebe 2 bei in Schließlage befindlichem Fenster- oder Türflügel zum feststehenden Rahmen
einnimmt.
Den Fig. 1 und 5 der Zeichnung kann entnommen werden, daß das Einsteckgetriebe 2 insgesamt einen zu seiner Quermittelebene
21-21 symmetrischen Aufbau hat. Darüber hinaus machen die Fig. 2 bis 4 und 6 bis 8 deutlich, daß es auch zu seiner
Längsmittelebene 22-22 symmetrisch gestaltet ist.
Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß sich ein und dasselbe Einsteckgetriebe 2 ohne jede Einschränkung sowohl
für die Benutzung an rechts als auch an links angeschlagenen Fenster- und Türflügeln eignet.
Das Gehäuse 10 des Einsteckgetriebes 2 läßt sich aus zwei völlig gleichförmig gestalteten Gehäusehälften 23a und 23b
bilden. Hierzu werden diese relativ zueinander in eine zu ihrer Hauptebene um 180° gewendete Lage gebracht und
- sozusagen auf Umschlag - in Richtung der Pfeile 24a und 24b
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der Fig. 10 zusammengeführt, Danach stützen sie sich in der
zur Rotationsebene des Ritzels 11 parallelen Längsmittelebene 22-22 über die einander zugewendeten ebenen Flächen 25a und
25b unmittelbar gegeneinander ab, wie das den Fig. 4, 6 und 7 zu entnehmen ist. Jede der beiden gleichförmigen
Gehäusehälften 23a und 23b ist einerseits mit einer seitlichen Lagerwange 26a bzw. 26b für das Ritzel 11 versehen
und weist andererseits einen etwa C- oder L-förmig profilierten Führungsansatz 27a bzw. 27b für den
Kupplungsschieber 12 auf, wie sich besonders deutlich den Fig. 9 und 10 entnehmen läßt. Der Führungsansatz 27a bzw. 27b
überragt dabei die Lagerwange 26a bzw. 26b nach entgegengesetzten Richtungen jeweils um ein beträchtliches
Maß.
Von in die Innenseite jeder Lagerwange 26a, 26 eingeformten flachen Mulden 28a und 28b wird innerhalb des Gehäuses 10 der
über einen Teilumfang - beispielsweise 180° - hinweg mit den Zähnen 13 versehene, in Achsrichtung beidseitig abgesetzte
Ringabschnitt des Ritzels 11 aufgenommen (vergl. Fig. 6). Beidseitige Lagerbunde 29a und 29b desselben greifen in
ebenfalls in die Lagerwangen 26a und 26b eingeformte Ringschultern 30a und 30b zentrierend ein (vergl. Fig. 3 und
4 sowie 6 und 8).
Für den Zusammenbau des Einsteckgetriebes 2 werden zunächst das Ritzel 11 und der Kupplungsschieber 12 über die Zähne 13
und die Verzahnung 14 gemäß Fig. 9 miteinander in Eingriff gebracht. Beide Teile werden dann gemeinsam von oben her z.B.
in die eine Gehäusehälfte 23a eingelegt. Dann wird die zweite Gehäusehälfte 23b auf die erste Gehäusehälfte 23a aufgesetzt.
Danach schließen einerseits deren Lagerwangen 26a und 26b zwischen sich nahezu das gesamte Ritzel 11 ein, während
andererseits deren Führungsansätze 27a und 27b im
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wesentlichen den gesamten Führungsquerschnitt des
KupplungsSchiebers 12 umfassen, wie das den Fig. 2, 3, 7 und
8 der Zeichnung zu entnehmen ist. Die beiden mit ihren ebenen Flächen 25a und 25b in der Längsmittelebene 22-22
gegeneinander treffenden und abgestützten Gehäusehälften 23a und 23b des Gehäuses 10 werden in ihrer Deckungslage durch
jeweils formpassend ineinandergreifende Vorsprünge 31a, beispielsweise Zapfen, und Vertiefungen 31b, z.B. Löcher,
formschlüssig gegeneinander fixiert. An jeder der beiden Gehäusehälften 23a und 23b wird dabei deren ebene Fläche 25a
bzw. 25b von dem Vorsprung 31a überragt, während in sie die Vertiefung 31b eingesenkt ist. Erkennbar ist aus Fig. 9, daß
jede der beiden Gehäusehälften 23a und 23b nur je mit einem Vorsprung 31a und einer Vertiefung 31b versehen ist, die von
der Quermittelebene 21-21 übereinstimmenden Abstand haben.
Beim Zusammenführen der beiden Gehäusehälften 23a und 23b auf Umschlag tritt dabei jeweils der Vorsprung 31a einer
Gehäusehälfte in die Vertiefung 31b der anderen Gehäusehälfte formschlüssig ein.
Eine Besonderheit des Einsteckgetriebes 2 liegt darin, daß das von den beiden Gehäusehälften 23a und 23b gebildete
Gehäuse 10 mit dem darin drehbar gelagerten Ritzel 11 und dem längsbeweglich darin geführten Kupplungsschieber 12
ausschließlich mit Hilfe eines zusätzlichen Hauben- oder Brückenkörpers 32 funktionsrichtig und -sicher
zusammengehalten werden kann. Zu diesem Zweck sind beide Gehäusehälften 23a und 23b mit den Führungsquerschnitt für
den Kupplungsschieber 12 an ihrem Führungsansatz 27a bzw. 27b gleichgerichtet zu den Lagerwangen 26a und 26b überragenden
Vorsprüngen 33a bzw. 33b versehen, die zumindest aus den Fig. 1, 5, 7 und 9 ersichtlich sind.
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Nach Fig. 7 weisen diese Vorsptünge 33a und 33b an ihren
voneinander abgewendeten Außenflächen jeweils ein hakenartiges Hinterschneidungsprofil 34a bzw. 34b auf.
Entsprechende hakenartige Hinterschneidungsprofile 35a und 35b sind an den Vorsprüngen 33a und 33b aber auch noch im
Bereich von sich quer zur Stützebene 25a/25b der beiden Gehäusehälften 23a und 23b erstreckenden Flächen vorhanden,
wie sich das den Fig. 1, 5 und 9 ohne weiters entnehmen läßt.
Nachdem das Ritzel 11, der Kupplungsschieber 12 und die
beiden Gehäusehälften 23a und 23b in der bereits weiter oben anhand der Fig. 9 erläuterten Art und Weise zusammengesetzt
worden sind, läßt sich abschließend der Hauben- oder Brückenkörper 32 von hinten - in Pfeilrichtung 36 der Fig.
9 - über die Lagerwangen 26a und 26b der beiden Gehäusehälften 23a und 23b und auch über die diesen
benachbarten Vorsprünge 33a und 33b stecken, bis dieser in seine deutlich aus den Fig. 1, 5 und 7 der Zeichnung
ersichtliche Relativstellung zu den beiden Gehäusehälften 23a und 23b gelangt ist. Dabei umfaßt der Hauben- oder
Brückenkörper 32 nicht nur die Lagerwangen 26a und 26b und die ihnen benachbarten Vorsprünge 33a und 33b beider
Gehäusehälften 23a und 23b taschenartig eng. Er rückt vielmehr zugleich auch noch mit an seiner taschenartigen
Innenseite ausgeformten Rastwiderhaken 37a und 37b sowie 38 komplementär passend in die hakenartigen
Hinterschneidungsprofile 34a und 34b sowie 35a und 35b der Vorsprünge 33a und 33b ein. Ausschließlich durch die sich
dabei ergebende Schnapp/Rast-Verbindung zwischen dem Haubenoder Brückenkörper 32 und den beiden Gehäusehälften 23a und
23b wird dann das Gehäuse 10 mit dem Ritzel 11 und dem Kupplungsschieber 12 als einwandfrei funktionsfähiges
Einsteckgetriebe 2 zusammengehalten.
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Besonders bewährt hat es sich,'*we*nn die beiden Gehäusehälften
23a und 23b des Gehäuses 10 für das Einsteckgetriebe 2 aus einem formfesten bzw. starren Werkstoff, z.B. Metall,
gefertigt sind, während der Hauben- oder Brückenkörper 32 ein Formteil aus zumindest bereichsweise formelastischem
Material, insbesondere Kunststoff ist. Die Schnapp/Rast-Verbindung für den Zusammenhalt des gesamten
Einsteckgetriebes 2 läßt sich dadurch in optimaler Weise auslegen.
Erkennbar ist in den Fig. 1, 5 und 9 der Zeichnung noch, daß beide Enden des KupplungsSchiebers 12 ständig über die freuen
Enden der Führungsansätze 27a, 27b der Gehäusehälften 23a, 23b bzw. über die freien Enden des gesamten
Führungsquerschnittes für den Kupplungsschieber 12 hinausragen. Jedes trägt den Kupplungszapfen 20 für eine
Treibstange an seiner Unterseite, wobei dieser in den Bereich der Profilnut 7 am Hohlprofil-Holm 1 des Flügels hineinragt.
Den Fig. 1 bis 3 der Zeichnung kann noch entnommen werden, daß das Gehäuse 10 des Einsteckgetriebes 2 mit den
Führungsansätzen 27a und 27b seiner Gehäusehälften 23a und
23b gegen die äußere Begrenzungsfläche der C-förmig hinterschnitten ausgebildeten Profilnut 7 des Hohlprofil-Holms
1 des Flügels abstützbar ist, während die Lagerwangen 26a, 26b für das Ritzel 11 und der sie umfassende Haubenoder
Brückenkörper 32 den freien Querschnitt der Profilnut und eine im Boden derselben befindliche Ausnehmung oder
Durchbrechung 39 durchsetzt, welche aus den Fig. 1, 4 und der Zeichnung ersichtlich ist.
Den Fig. 11 und 12 der Zeichnung ist zu entnehmen, daß sich die Ausnehmung/Durchbrechung 39 am Hohlprofil-Holm 1 des
Fenster- oder Türflügels in vorteilhafter Weise im gleichen
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Arbeitsgang mit einer Ausnehmung/Durchbrechung 40 herstellen läßt, die den Durchgriff des Mitnehmerdorns 15 vom
Bedienungshandhebel 17 zur Mitnehmerausnehmung 16 im Ritzel
11 ermöglicht. Darüber hinaus läßt die Ausnehmung/Durchbrechung 40 auch das Durchführen der
Befestigungsschrauben 41 für die Lagerrosette 18 des Bedienungshandhebels 17 zu besonderen Gewindeeingriffsbuchsen
42 zu. Die Ausnehmung/Durchbrechung 40 kann in Form eines Langlochs, beispielsweise mit Hilfe eines Fingerfräsers von
der raumseitigen Stirnfläche 19 her am Hohlprofil-Holm 1 hergestellt werden, und zwar so, daß sich durch ein und
denselben Fräsvorgang zugleich auch die Ausnehmung/Durchbrechung 39 im Boden der Profilnut 7 ergibt,
wie das die Fig. 11 und 12 erkennen lassen.
Üblicherweise sind die Gewindeeingriffe für die Befestigungsschrauben 41 der Lagerrosette 18 des
Bedienungshandhebels 17 unmittelbar fest bzw. einstückig in
das Gehäuse 10 des Einsteckgetriebes 2 eingearbeitet. Oder aber sie befinden sich jeweils in als separate Teile
verfügbaren Einnietmuttern, die am Hohlprofil-Holm 1 des Flügels durch einem speziellen Arbeitsgang befestigt werden
müssen.
Im Gegensatz zu diesen bekannten Anordnungen der Gewindeeingriffe wird hier nun der Vorschlag gemacht, die
Gewindeeingriffe für die Befestigungsschrauben 41 in begrenzt axial verschieblich im Gehäuse 10 des Einsteckgetriebes 2
sitzenden Buchsen oder Hülsen, also speziellen Gewindeeingriffsbuchsen 42 vorzusehen. Deren jede ist mit
einer Widerlager- bzw. Stut&zgr;-Endfläche 43 in Zugrichtung der
Befestigungsschrauben 41 gegen eine von der raumseitigen Stirnfläche 19 des Hohlprofil-Holmes 1 des Flügels
abgewendete Fläche 44 verspannbar. Die mittels der
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Befestigungsschrauben 41 hervorgebrachten Verankerungskräfte
für die Lagerrosette 18 des Bedienungshandhebels 17 werden dadurch ausschließlich in den Hohlprofil-Holm 1 eingeleitet.
Sie können also nicht als Seitenkräfte auf das Einsteckgetriebe 2 einwirken, weil die
Gewindeeingriffsbuchsen 42 in dessen Gehäuse 10 zwar drehfest gehalten, jedoch frei längsverschieblich geführt sind. Das
Ausmaß der freien Verschiebbarkeit der Gewindeeingriffsbuchsen 24 relativ zum Gehäuse 10 wird
einerseits durch einen Anschlagkragen 45 und andererseits durch einen Anschlagbund 46 begrenzt.
Umfangsabflachungen 47, die an den Gewindeeingriffsbuchsen
zwischen Anschlagkragen 45 und Anschlagbund 4 6 ausgebildet sind, bewirken mit komplementären Gegenflächen 48 am Gehäuse
10 des Einsteckgetriebes 2 deren drehsichere Halterung.
Kommen in Verbindung mit den Einsteckgetrieben 2 für die Betätigung der Treibstangenbeschläge von Fenstern, Türen od.
dgl. Bedienungshandhebel 17 mit einer Lagerrosette 18 zum Einsatz, die rückseitig mit als Fixierelemente in die
Ausnehmung bzw. Durchbrechung 40 am Hohlprofil-Holm 1 des Flügels eingreifenden Ansätzen bzw. Vorsprüngen 49 versehen
ist, dann kann es sich als besonders vorteilhaft erweisen, den mit der Widerlager- bzw. Stütz-Endfläche 43 versehenen
Längenabschnitt der Gewindeeingriffsbuchsen 42 jeweils als eine Eingriffstülle 50 zu gestalten, deren Innenkontur zur
Außenkontur eines Ansatzes bzw. Vorsprungs 49 paßt.
An dieser Stelle soll vorsorglich erwähnt werden, daß der Einsatz der begrenzt axial verschieblich im Getriebegehäuse
sitzenden Gewindeeingriffsbuchsen 42 nicht auf die vorstehend beschriebene Bauform von Einsteckgetrieben 2 beschränkt ist.
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Vielmehr können auch Einsteckgetriebe herkömmlicher Bauart
hiermit ausgerüstet werden.
In Verbindung mit Einsteckgetrieben 2 der vorstehend erläuterten Bau- und Funktionsart erweist sich jedoch die
Verwendung der begrenzt axial verschieblich im Gehäuse 10 sitzenden Gewindeeingriffsbuchsen 42 als besonders
vorteilhaft. Dies deshalb, weil die ihrer Halterung und Führung dienenden Ausnehmungen 51a, 51b und 52 einenteils von
den den Lagerwangen 26a und 26b der Gehäusehälften 23a und 23b benachbarten Vorsprüngen und anderenteils von den diese
übergreifenden Bereichen des Hauben- oder Brückenkörpers 32 eingegrenzt werden, wie das besonders deutlich der Fig. 9
entnehmbar ist. Nachdem die beiden Gehäusehälften 23a und 23b mit dem Ritzel 11 und dem Kupplungsschieber 12
zusammengesetzt worden sind, brauchen in deren Ausnehmungen 51a und 51b die Gewindeeingriffsbuchsen 42 lediglich von der
Seite her eingeschoben zu werden. Daran anschließend ist dann nur noch nötig, den Hauben- oder Brückenkörper 32 über die
Lagerwangen 26a, 26b und die Vorsprünge 33a, 33b zu klipsen, damit seine Ausnehmungen 52 den noch freien Umfangsteil der
Gewindeeingriffsbuchsen 42 umschließen.
Die Montage bzw. der Zusammenbau des Einsteckgetriebes 2 mit den begrenzt verschieblichen Gewindeeingriffsbuchsen 42 wird
hierdurch beträchtlich erleichtert.
Den Fig. 2 und 4 der Zeichnung läßt sich noch eine weitere Besonderheit der mit begrenzt axial verschieblich im
Getriebegehäuse 10 sitzenden Gewindeeingriffsbuchsen 42
ausgestatteten Einsteckgetriebe 2 entnehmen. Diese Besonderheit ist für solche Fenster und Türen bedeutsam, bei
denen den Einsteckgetrieben 2 die Bedienungshandhebel 17 erst nach deren ordnungsgemäßem Einbau in die Wandöffnung von
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Gebäuden zugeordnet werden. In solchen Fällen muß nämlich Vorsorge dafür getroffen werden, daß das Einsteckgetriebe 2
auch ohne das Vorhandensein des zu seiner Betätigung notwendigen Bedienungshandhebels 17 seine ordnungsgemäßen
Einbaulage dauerhaft beibehält. Es sitzt deshalb in dem der Widerlager- bzw. Stütz-Endfläche abgewendeten Ende der
Gewindeeingriffsbuchsen 42 jeweils eine zusätzliche Madenschraube 54. Diese läßt sich durch einen Stiftschlüssel
55 betätigen. Ein axiales Verlagern der Madenschraube 54 in der Gewindeeingriffsbuchse 42 führt zu einem formschlüssigen
Festspannen der Gewindeeingriffsbuchsen 42 innerhalb des Hohlprofil-Holms 1. Die solchermaßen im Hohlprofil-Holm 1
verspannten Gewindeeingriffsbuchsen 42 halten dann das Einsteckgetriebe 2 auch ohne den damit über den Mitnehmerdorn
15 gekuppelten Bedienungshandhebel 17 ordnungsgemäß fest.
In den Fig. 1, 5, 7 und 9 der Zeichnung ist noch erkennbar, daß an den Brücken- oder Haubenkörper 32 jeweils im Abstand
hinter den Rastnasen 37a, 37b und 38 zwei flach S-förmig gekrümmte und gegeneinander gerichtete Stützzungen 56
angeformt sind. Diese Stützzungen 56 wirken beim Einsetzen des Einsteckgetriebes 2 in den Hohlprofil-Holm 1 elastisch
nachgiebig als Spielausgleichselemente mit dem Boden der Profilnut 7 zusammen, wie das in Fig. 1 erkennbar ist.
Anmelder: SIEGENIA-FRANK KG, Eisenhüttenstraße 22,
57074 Siegen, DE ANR.: 1 004
BEZUGSZEICHENLISTE
1 Hohlprofil-Holm
2 Einsteckgetriebe
3 Hohlprofil-Holm
4 Flügelüberschlag
5 Anpreß-Dichtungselement
6 Falzumfangsfläche
7 Profilnut
8 Hakensteg
9 Längsspalt
10 Gehäuse
11 Ritzel
12 Kupplungsschieber
13 Zähne des Ritzels
14 Verzahnung des KupplungsSchiebers
15 Mi tnehmerdorn
16 Mitnehmerausnehmung
17 Bedienungshandhebel
18 Lagerrosette
19 randseitige Stützfläche
20 Zapfen
21-21 Quermittelebene
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22-22 Längsmittelebene
23a, 23b Gehäusehälften
24a, 24b Pfeile
25a, 25b ebene Flächen
26a, 26b Lagerwangen
27a, 27b Führungsansatz
28a, 28b Mulde
29a, 29b Lagerbunde
30a, 30b Ringschultern
31a Vorsprung
31b Vertiefung
32 Hauben- oder Brückenkörper
33a, 33b Vorsprünge
34a, 34b hakenartige Hinterschneidungsprofile
35a, 35b hakenartige Hinterschneidungsprofile
36 Pfeilrichtung
37a, 37b Rasthaken
38 Rasthaken
39 Ausnehmung/Durchbrechung
40 Ausnehmung/Durchbrechung
41 Befestigungsschrauben
42 Gewindeeingriffsbuchsen
43 Widerlager- bzw. Stütz-Endfläche
44 Fläche
45 Anschlagkragen 4 6 An s ch1agbund
47 Umfangsabflachung
48 Gegenfläche
49 Ansatz/Vorsprung
50 Eingriffstülle 51a, 51b Ausnehmung
52 Ausnehmung