DE29605658U1 - Auslaufeinrichtung für Staub- oder Schüttgut - Google Patents
Auslaufeinrichtung für Staub- oder SchüttgutInfo
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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Description
Die Erfindung betrifft eine Auslaufeinrichtung eines
Behälters für staubförmiges oder körniges Schüttgut mit einem kegelförmig nach unten sich auf einen kleineren
Querschnitt eines Anschlußstutzens für eine Fördereinrichtung verengenden Auslauftrichter, wobei mindestens
die innen liegende trichterförmige Auslauffläche aus Gewebefolienmaterial besteht und als austauschbares Teil
am oberen und am unteren Trichterumfang gehalten ist und das untere Ende der Auslauffläche spannbar ist, und
wobei sich an das untere Ende der Auslauffläche ein
Auslauftopf, der gegebenenfalls als Rohrkrümmer ausgebildet
ist, anschließt, der in einen sich horizontal erstreckenden Rohrteil mit einem endseitigen Flansch
mündet.
In der DE-A-19 03 031 wird eine derartige Auslaufeinrichtung
für Staub- und Schüttgut beschrieben. Diese besitzt einen sich kegelförmig nach unten verengenden
und in einen Ausflußstutzen für den Anschluß einer Förderleitung mündenden doppelwandigen Auslauf, dessen
als Rutschfläche ausgebildete Innenwandung eine flexible Folie mit Porositäten ist und mit der Außenwandung einen
Ringkanal einschließt, der an eine Druckluftzuleitung anschließbar ist. Der Rand der Austrittsöffnung des
Trichters ist umgeben durch einen Andruckring, der am unteren Ende der Außenwandung des Trichters angeschweißt
ist und an dem innen der untere Rand der genannten Folie anliegt. Der untere Rand dieser Folie wird zwischen
einem Preßring und dem Andruckring eingeklemmt, wozu der Preßring drei in radialer Richtung wirksame Stütz-Speichen
aufweist.
Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine konstruktiv einfache
Verbindung des Auslauftrichters mit einem Auslauftopf zu
schaffen, die sich erstens in geringer Bauhöhe mit einer geringstmoglichen Anzahl von Bauteilen ausführen läßt
und zweitens als Arretier- und Spannvorrichtung für die Auflockerungsmatte dient. Die betreffende Verbindung
soll ein größtmögliches Luftkammervolumen für die Auflockerung ermöglichen, um einen Schüttgutstau durch
Brückenbildung zu verhindern.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Hierbei ist vorgesehen, daß der Auslauftopf einen oberen
ringförmigen Kragen besitzt, der am unteren Ende des Trichters lösbar befestigt ist. Durch diesen Topfkragen
werden zwei Befestigungsfunktionen geleistet, nämlich die Befestigung des Auslauftopfes am Trichter und die
Befestigung der Auslauffläche aus Gewebefolienmaterial. Mit der direkten Befestigung des Auslauftopfes an dem
unteren Ende des Trichters und der Matte als Auslauffläche werden zusätzliche Spannvorrichtungen sowie ansonsten
notwendige und nach dem Stand der Technik übliche Schweißverbindungen vermieden.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
So ist der ringförmige Kragen vorzugsweise über Schrauben oder Schraubenbolzen an dem unteren Ende der
Auslauffläche befestigt. Die Schraubverbindung kann sowohl von außen als auch von innen leicht gelöst werden,
etwa wenn das Folienmaterial verschleißbedingt ausgetauscht werden soll. Vorzugsweise wird der ringförmige
Kragen mit seinem Außenmantel an dem Innenmantel der Auslauffläche befestigt, was es ermöglicht, daß der
Auslauftopf von innen bzw. von oben in den Auslauftrichter
eingesetzt und durch die Auslauföffnung hindurchgeführt
werden kann, bevor er durch Schraubverbindungen befestigt wird.
Weiterhin vorzugsweise besitzt der Auslauftopf im Bereich unterhalb des durch den ringförmigen Kragen
definierten Auslaufes einen lösbar befestigten Deckel zum Verschließen einer dortigen Öffnung. Dieser Deckel
kann bei Bedarf geöffnet werden, wonach das Topfinnere zugänglich wird.
Vorzugsweise ist die Trichterwandung unter einem Kegelwinkel von 30 bis 50°, insbesondere von 40° gegenüber
der Horizontalen angeordnet, wodurch die entsprechend steile Topfgestaltung des Auslauftopfes bis zum Flansch
relativ kurz ausgeführt werden kann. Hierdurch wird eine bessere Abführung des Schüttgutes gewährleistet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, die einen Querschnitt durch eine
Auslaufeinrichtung zeigt. Die Auslaufeinrichtung wird,
beispielsweise sowohl für stationäre Silobehälter als auch für solche Behälter, die Aufbauteil eines Fahrzeuges
sind, benutzt. Solche Behälter besitzen eine oder mehrere der in der Abbildung dargestellten Auslaufeinrichtungen
10. Der Silobehälterkörper 11 ist mit einem zum Teil doppelwandig ausgeführten Trichter 12 verbunden,
der sich kegelförmig nach unten auf einen kleineren Querschnitt verjüngt. Teil dieses Trichters 12 ist als
Auslauffläche 13 eine innen liegende, beispielsweise aus einem flexiblen porösen Polyestergewebe bestehende Gewebefolie,
die am oberen Rand des Auslauftrichters 12 mittels Schraubbolzen 14 befestigt ist und ein Teil der
Innenwand des Auslauftrichters 12 bildet. Der Trichter
12 weist in seinem Auslaufbereich eine Schüssel 22 auf,
die einen Freiraum 15, etwa in einem Abstand von 45 mm zur Gewebefolie schafft, worein stoßartig Luft eingeblasen
wird, um die Folie in Stoßvibrationen zu versetzen, womit ein möglichst laminarer Schüttgutfluß,
insbesondere aber die Brückenbildung des Schüttgutes, vermieden wird. Am unteren Ende der Schüssel 22 ist die
Auslauffläche ebenfalls über Schraubbolzen 16 verspannt. Diese Schraubbolzen 16 haltern gleichzeitig den Kragen
17 des Auslauftopfes 18, der ringförmig ausgebildet ist
und dessen Kragenneigung, d. h. die Neigung der Innenmantelfläche 17b ebenso wie die Neigung des Auslauftrichters
12, gemessen zur Horizontalen H einen Winkel Alpha von 40° bildet. Durch die Schraubverbindung 16
wird somit die Folie zwischen der Innenwand 12a des Trichters 12 und dem Außenmantel 17a des Kragens 17
eingeklemmt. Der Auslauftopf 18 ist im wesentlichen als Rohrkrümmer ausgebildet, dessen rohrförmiges Auslaufteil
in einem Flansch 19 endet. Dieser rohrförmige Auslaufteil
kann entsprechend des relativ steilen Winkels Alpha kurz gewählt werden, wodurch sich bessere Fließverhältnisse
beim Entleeren des Behälters 11 ergeben. Zusätzlich und unterhalb der unteren Auslauföffnung des
Trichters 12 ist ein Deckel 2 0 vorgesehen, der nach Abschrauben eine Öffnung 21 freigibt.
Zusätzlich sind in Ausflußrichtung des Trichters 12 lösbare Stützschienen 23 zur Säuberung nach Mattenausbau
Stützschienen 23 vorgesehen, die über entsprechende Abstandshalter 24 in Verbindung mit Schraubbolzen 25 mit
der Schüssel 22 verbunden sind.
Die vorliegende Auslaufeinrichtung ist konstruktiv einfach aufgebaut und besitzt nur wenige Teile, die leicht
zugänglich sind und die auch durch einfaches Lösen der Schraubverbindungen 14, 16 bzw. 25 gelöst werden können.
Beispielsweise wird zum Austausch der Folie als Auslauffläche 13 die Schraubverbindung 14 und 16 gelöst, wonach
der Auslauftopf 18 entweder von innen oder von außen
leicht angehoben werden kann, um die Folie zu lösen und durch eine neue zu ersetzen. Auch das Nachspannen
der Schraubverbindungen 14 und 16 kann unmittelbar von außen leicht bewerkstelligt werden, insbesondere dann,
wenn die betreffenden Bolzen als Mehrkantbolzen in einer entsprechenden Aufnahme verdrehsicher gelagert sind.
| 10 | Auslaufeinrichtung |
| 11 | Behälter |
| 12 | Trichter |
| 12a | Innenmantel(-fläche) |
| 13 | Auslauffläche |
| 14 | Schraubbolzen |
| 15 | Freiraum |
| 16 | Schraubbolzen |
| 17 | Kragen |
| 17a | Außenmantel(-fläche) |
| 17b | Innenmantel(-fläche) |
| 18 | Auslauftopf |
| 19 | Flansch |
| 20 | Deckel |
| 21 | Öffnung |
| 22 | Schüssel |
| 23 | Stützschiene |
| 24 | Abstandshalter |
| 25 | Sehraubbo1&zgr;en |
Claims (1)
- Ansprüche:Auslaufeinrichtung (10) eines Behälters für staubförmiges und/oder körniges Schüttgut mit einem kegelförmig nach unten sich auf einen kleineren Querschnitt eines Anschlußstutzens (18) für eine Fördereinrichtung verengenden Auslauftrichter (12), wobei mindestens die innen liegende trichterförmige Auslauffläche (13) aus Gewebefolienmaterial besteht und als austauschbares Teil am oberen und am unteren Trichterumfang gehalten ist und das untere Ende der Auslauffläche spannbar ist, und wobei sich an das untere Ende der Auslauffläche (13) ein Auslauftopf (18) anschließt, der in einen sich horizontal erstreckenden Rohrteil mit einem endseitigen Flansch (19) mündet,
dadurch gekennzeichnet,daß der Auslauftopf (18) einen oberen ringförmigen Kragen (17) besitzt, der am unteren Ende des Trichters (12) lösbar befestigt ist.Auslaufeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß der ringförmige Kragen (17) über Schrauben oder Schraubenbolzen (16) an dem unteren Ende des Trichters (12) auf der der Auslauffläche (13) zugewandten Innenmantel (12a) des Trichters (12) direkt oder indirekt anliegend befestigt ist.I1It t ·· ·· ·· ·*3. Auslaufeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,daß der ringförmige Kragen (17) mit seinem Außenmantel (17a) an dem Innenmantel (17b) des Trichters (12) befestigt ist, wobei vorzugsweise die Auslauffläche (13) zwischen dem Außenmantel (17a) des ringförmigen Kragens (17) und dem Innenmantel (17b) des unteren Endes des Auslauftrichters (12) eingeklemmt ist.4. Auslaufeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis3,dadurch gekennzeichnet,daß der Auslauftopf (18) im Bereich unterhalb des durch den ringförmigen Kragen (17) definierten Auslaufes einen lösbar befestigten Deckel (20) zum Verschließen einer dortigen Öffnung (21) aufweist.5. Auslaufeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,daß der ringförmige Kragen (17) als sich nach oben erweiternder Konusabschnitt ausgebildet ist.6. Auslaufeinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet,daß die Innenmantelfläche (17b) des ringförmigen Kragens (17) mit der Innenmantelfläche (12a) des Auslauftrichters (12) fluchtend angeordnet ist.Auslaufeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trichterwandung (22, 12a) und/oder die Auslauffläche (13) unter einem Kegelwinkel Alpha von 30° bis 50°, vorzugsweise 40° gegenüber der Horizontalen (H) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29605658U DE29605658U1 (de) | 1996-03-27 | 1996-03-27 | Auslaufeinrichtung für Staub- oder Schüttgut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29605658U DE29605658U1 (de) | 1996-03-27 | 1996-03-27 | Auslaufeinrichtung für Staub- oder Schüttgut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29605658U1 true DE29605658U1 (de) | 1997-07-24 |
Family
ID=8021761
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29605658U Expired - Lifetime DE29605658U1 (de) | 1996-03-27 | 1996-03-27 | Auslaufeinrichtung für Staub- oder Schüttgut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29605658U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2006019522A3 (en) * | 2004-07-16 | 2006-05-11 | Ctb Inc | Feed hopper |
-
1996
- 1996-03-27 DE DE29605658U patent/DE29605658U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2006019522A3 (en) * | 2004-07-16 | 2006-05-11 | Ctb Inc | Feed hopper |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19970904 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 19990803 |
|
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: FELDBINDER & BECKMANN FAHRZEUGBAU GMBH & CO KG, DE Free format text: FORMER OWNER: FELDBINDER & BECKMANN FAHRZEUGBAU OHG, 21423 WINSEN, DE Effective date: 20000816 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20020910 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20040617 |
|
| R071 | Expiry of right |