DE29602634U1 - Isolierscheibe mit zwischen den Glasscheiben eingelegten Hohlsprossen - Google Patents
Isolierscheibe mit zwischen den Glasscheiben eingelegten HohlsprossenInfo
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Description
Patentanwälte j ?.:. .; :* ,* ,
Dipl.-lng. Siegfried Schirmer, Bielefeld * *M* *:" ** 'flggISid0
Dipl.-lng. Volker Specht, Berlin Telefon (0521) 21053
EuropeanPatentAttorneys Telefax (0521) 2 1054
13.02.1996 1820/136-8
Anmelder:
Hartwig + Führer GmbH & Co. KG
Berensweg 10
33415 Verl
Isolierscheibe mit zwischen den Glasscheiben
eingelegten Hohlsprossen
Die Erfindung betrifft eine Isolierscheibe mit zwischen
den Glasscheiben eingelegten Hohlsprossen, die mit ihren Stirnseiten an einem umlaufenden elastischen
Abstandhalter angeschlossen sind.
5
5
Bei den bekannten Isolierscheiben bestehen die Abstandhalter
zwischen den beiden Glasscheiben überwiegend aus Aluminium oder einem äquivalenten Material. Dieses
Material ist ein guter Temperaturleiter, wodurch die Isolierwirkung negativ beeinträchtigt wird. Zur Herstellung
einer Verbindung zwischen den Hohlsprossen und dem umlaufenden Abstandhalter werden in die offenen
Stirnseiten der Hohlsprossen Holzdübel eingebracht und von der Außenseite des Abstandhalters aus Verbindungsmittel
in die Holzdübel der Hohlsprossen eingebracht. Dieses bekannte Herstellungsverfahren ist zeitaufwendig
und erfordert entsprechende maschinelle Einrichtungen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine schnelle und dabei lagesichere Arretierung der Hohlsprossen im
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umlaufenden Abstandhalter ohne Verwendung zusätzlicher maschineller Einrichtungen herzustellen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
. in die Stirnseiten der Hohlsprossen je ein zur Aufnahme eines elastischen Federelements ausgebildeter Endstopfen
einbringbar ist, wobei der Endstopfen zwei federnde Schenkel aufweist. Weitere erfindungsgemäße Ausbildungen
der Erfindung sind in den Unteransprüchen aufgezeigt.
Die Aufgabe kann aber auch dadurch gelöst werden, daß der in die Stirnseiten der Hohlsprosse eingebrachte
Endstopfen5 der bei dieser Lösung beliebig geformt sein
kann, an seiner Stirnseite mindestens ein auskragendes Verankerungselement aufweist. Zweckmäßigerweise verläuft
das Verankerungselement annähernd bündig mit der oberen Begrenzung des Endstopfens. In Ausgestaltung der
Erfindung ist dieses Verankerungselement keilförmig oder messerartig ausgebildet. Zur Erhöhung der Verbundwirkung
kann das Verankerungselement mit Widerhaken versehen sein.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung wird eine Verbindung
zwischen der eingelegten Hohlsprosse und dem umlaufenden Abstandhalter geschaffen, die ohne Verwendung
von Zusatzvorrichtungen schnell herstellbar ist und eine verbesserte Wärmedämmung aufweist. Durch das
Auflegen der oberen Glasscheibe wird der in der Stirnseite der Hohlsprossen befindliche Endstopfen zusammengedrückt
und dabei gleichzeitig das im Endstopfen
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gelagerte Federelement im umlaufenden Abstandhalter verankert und dadurch eine lagesichere Arretierung der
Hohlsprosse erreicht.
Auch durch die Anordnung eines auskragenden Verankerungselements am Endstopfen wird eine Arretierung der
Sprosse im umlaufenden Abstandhalter erreicht. Bereits beim Auflegen der Sprosse auf die mit dem umlaufenden
elastischen Abstandhalter versehene untere Glasscheibe wird das auskragende Verankerungselement von oben in
den Abstandhalter eingedrückt. Dieses Eindrücken wird durch die Formgebung des Verankerungselements, beispielsweise
durch keilförmige oder messerartige Ausbildung, erleichtert. Erfindungsgemäß besteht auch die
Möglichkeit, sowohl ein Federelement, als auch ein auskragendes Verankerungselement gemeinsam anzuordnen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch einen Abstandhalter mit anliegender unterer Glasscheibe
und aufliegender Hohlsprosse mit eingelegtem Federelement vor dem Aufsetzen der oberen
Glasscheibe auf den Abstandhalter;
Fig. 2 wie Figur 1, jedoch nach Aufsetzen der
oberen Glasscheibe auf den Abstandhalter;
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Fig. 3 eine isometrische Darstellung eines Endstopfens mit angeordnetem Verankerungselement;
Fig. 4 eine Draufsicht auf ein Federelement in
vergrößerter Darstellung und .
Fig. 5 eine Seitenansicht eines Federelements in vergrößerter Darstellung.
10
w Auf die untere Glasscheibe 5 ist im Abstand vom äußeren
Rand ein umlaufender elastischer Abstandhalter 4 aufgebracht, dessen Höhe dem gewünschten Abstand zwischen
den beiden Glasplatten 5 und 6 entspricht. In die offenen Stirnseiten der Hohlsprossen 1 ist je ein
Endstopfen 3 eingebracht. Dieser Endstopfen 3 besitzt zwei federnde Schenkel 3', deren Enden je eine nach
außen verlaufende Abwinklung 311 aufweisen. Die Hohlsprosse
1 ist über die Abwinklungen 311 der Schenkel
31 des Endstopfens 3 im Funktionszustand der Isolierscheibe
zwischen den Glasplatten 5; 6 gelagert, so daß zwischen der Hohlsprosse 1 und den Glasscheiben 5; 6
ein Zwischenraum 9 gegeben ist.
In den Hohlraum 10 zwischen den Schenkeln 3' des Endstopfens
3 ist ein elastisches Federelement 2 eingelegt, das einen längeren geraden Schenkel, einen kürzeren
schräg nach oben abgewinkelten Schenkel 21 und am dem angewinkelten Schenkel 2' gegenüberliegenden Ende
des geraden Schenkels einen rechtwinklig abgebogenen
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Widerlagschenkel 2'1 aufweist. Die Länge des Federelements
2 entspricht annähernd der Länge des Hohlraums 10 zwischen den beiden Schenkeln 3' des Endstopfens
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin,
daß die untere Begrenzung des oberen Schenkels 3' eine Ausnehmung 7 zur Aufnahme des schräg nach oben abgewinkelten
Widerlagschenkels 211 aufweist und der veränderbare Abstand zwischen den äußeren Begrenzungen der
Abwinklungen 311 des Endstopfens 3 vor dem Auflegen
der oberen Glasscheibe 6 größer ist als die Höhe des umlaufenden elastischen Abstandhalters 4, vgl. Figur
Wie aus Figur 2 erkennbar ist, liegen im Funktionszustand der Isolierscheibe die äußeren Begrenzungen der
Abwinklungen 311 der Schenkel 31 des Endstopfens 3
bündig mit der oberen und unteren Begrenzung des Abstandhalters 4, wobei in dieser Stellung die vordere
Profilierung 8 des Federelements 2 im Abstandhalter 4 verankert ist. Beim Herunterdrücken der oberen Glasscheibe
6 wird ein Druck auf die obere Abwinklung 311 ausgeübt und dadurch der anschließende flexible Schenkel
311 des Endstopfens 3 so weit nach unten gedrückt,
bis die obere Glasscheibe 6 auf dem umlaufenden Abstandhalter 4 aufliegt. Durch diese nach unten gerichtete
Bewegung des oberen Schenkels 31 wird der in der Ausnehmung 7 des Endstopfens 3 gelagerte schräg
nach oben abgewinkelte Schenkel 2' des Federelements ebenfalls nach unten gedruckt. Da der längere gerade
Schenkel des Federelements 2 mit dem rechtwinklig abgebogenen Widerlagschenkel 2" an der hinteren Begrenzung
des zwischen den beiden Schenkeln 31 gebildeten
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ten Hohlraums 10 anliegt, wobei die Höhe des Widerlagschenkels 21' annähernd der Höhe der hinteren Begrenzung
des Hohlraums 10 entspricht, muß die Spitze des Federelements 2 zwangsläufig in Richtung des Abstandhalters
4 ausweichen. Da der elastische Abstandhalter aus einem wesentlich weicheren Material besteht, dringt
die Spitze des Federelements 2 in den Abstandhalter 4 ein. Zur Verbesserung der Verankerung des Federelements
2 im Abstandhaler 4 ist die vordere Spitze des Federelements 2 mit einer Profilierung 8 in Form von zwei
Zacken versehen. Es ist aber auch jede andere Profilierung denkbar. Vorteilhafterweise besitzt die Profilierung
Widerhaken, die wesentlich zur Erhöhung der Verankerung des Federelements 2 im Abstandhalter 4 beitragen.
Nach Figur 3 ist an der Stirnseite der oberen Abwinklung
311 ein keilförmiges Verankerungselement 11 angeformt.
Dieses Verankerungselement 11 wird beim Einlegen der Hohlsprosse 1 von oben in den elastischen Abstandhalter
4 eingedrückt und letztlich damit verankert.
- Bezugszeichen -
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Aufstellung der Bezugszeichen
| 1 | I | Hohl sprosse |
| 2 | t I | Federelement |
| 2 | schräger Schenkel | |
| 2 | 1 | Widerlagschenkel |
| 3 | ! 1 | Endstopfen |
| 3 | Schenkel von 3 | |
| 3 | Abwinklungen von 3' | |
| 4 | Abstandhalter | |
| 5 | untere Glasscheibe | |
| 6 | obere Glasscheibe | |
| 7 | Ausnehmung in 3 | |
| 8 | Profilierung von 2 | |
| 9 | Zwischenraum | |
| 10 | Hohlraum zwischen 3 | |
| 11 | Verankerungselement | |
- Schutzansprüche -
Claims (23)
1. Isolierscheibe mit zwischen den Glasscheiben eingelegten
Hohlsprossen, die mit ihren Stirnseiten an einem umlaufenden elastischen Abstandhalter angeschlossen
sind, dadurch gekennzeichnet, daß in die Stirnseiten der Hohlsprossen (1) je ein zur Aufnahme
eines elastischen Federelements (2) ausgebildeter Endstopfen (3) einbtngbar ist.
2. Isolierscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Endstopfen (3) zwei federnde Schenkel
(31) aufweist.
15
3. Isolierscheibe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Enden der federnden Schenkel (3') des Endstopfens (3) nach außen abgewinkelt
verlaufen.
4. Isolierscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Hohlraum (10)
zwischen den Schenkeln (31) des Endstopfens (3) das elastische Federelement (2) eingelegt ist.
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5. Isolierscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement (2) einen längeren geraden Schenkel, einen kürzeren
schräg nach oben abgewinkelten Schenkel (21) und am dem abgewinkelten Schenkel (21) gegenüberliegenden
Ende des geraden Schenkels einen rechtwinklig abgebogenen Widerlagschenkel (211) aufweist.
6. Isolierscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Federelements (2) annähernd der Länge des Hohlraums (10)
zwischen den beiden Schenkeln (31) des Endstopfens (3) entspricht.
7. Isolierscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die untere Begrenzung des oberen Schenkels (31) eine Ausnehmung (7) aufweist.
8. Isolierscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (7) zur Aufnahme des schräg nach oben abgewinkelten Schenkels
(21) des Federelements (2) ausgebildet ist.
9. Isolierscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den
äußeren Begrenzungen der Abwinklungen (311) des
Endstopfens (3) vor dem Auflegen der oberen Glasscheibe (6) größer ist als die Höhe des umlaufenden
elastischen Abstandhalters (4).
- 10 - 1820/136-8
10. Isolierscheibe nach einem äer Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Endstopfen (3) im Spritzgießverfahren aus Chemiewerkstoff hergestellt
ist.
11. Isolierscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement (2)
aus Federstahl gebildet ist.
12. Isolierscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement (2) aus Kunststoff gebildet ist.
13. Isolierscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Begrenzung des Federelements (2) zur Verbesserung der Verbundwirkung
profiliert ausgebildet ist.
14. Isolierscheibe nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Profilierung durch mindestens eine Spitze gebildet ist.
15. Isolierscheibe nach Anspruch 13 oder 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die Profi1ierung·mit Widerhaken versehen ist.
16. Isolierscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Widerlagschenkels (211) des Federelements (2) annähernd der
Höhe der hinteren Begrenzung des Hohlraums (10) zwischen den Schenkeln (31) des Endstopfens (3)
entspricht.
- 11 - 1820/136-8
17. Isolierscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlsprosse (1) über die Abwinklungen (311) der Schenkel (3!) der
Endstopfen (3) im Funktionszustand der Isolierscheibe unter Bildung eines Zwischenraums (9)
zwischen den Glasplatten (5; 6) gelagert ist.
18. Isolierscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß im Funktionszustand der Isolierscheibe die äußeren Begrenzungen der Abwinklungen
(311) der Schenkel (3') des Endstopfens (3)
bündig mit der oberen und unteren Begrenzung des Abstandhalters (4) liegen und in dieser Stellung
die vordere Profilierung (8) des Federelements (2) im Abstandhalter (4) verankert ist.
19. Isolierscheibe mit zwischen den Glasscheiben eingelegten
Hohlsprossen, die mit ihren Stirnseiten an einem umlaufenden elastischen Abstandhalter angeschlossen
sind, dadurch gekennzeichnet, daß in die Stirnseiten der Hohlsprossen (1) je ein Endstopfen
eingebracht ist, der an seiner Stirnseite mindestens ein auskragendes Verankerungselement (11)
aufweist.
20. Isolierscheibe nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verankerungselement (11) annähernd bündig mit der oberen Begrenzung des Endstopfens
verläuft.
a &bgr; · es
- 12 - 1820/136-8
21. Isolierscheibe nach Anspruch 19 oder 20, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verankerungselement (11) keilförmig ausgebildet ist.
22. Isolierscheibe nach Anspruch 19 oder 20, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verankerungselement (11) messerartig ausgebildet ist.
23. Isolierscheibe nach einem der Ansprüche 19 bis 22,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verankerungselement (11) mit Widerhaken versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29602634U DE29602634U1 (de) | 1996-02-14 | 1996-02-14 | Isolierscheibe mit zwischen den Glasscheiben eingelegten Hohlsprossen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29602634U DE29602634U1 (de) | 1996-02-14 | 1996-02-14 | Isolierscheibe mit zwischen den Glasscheiben eingelegten Hohlsprossen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29602634U1 true DE29602634U1 (de) | 1996-04-11 |
Family
ID=8019506
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29602634U Expired - Lifetime DE29602634U1 (de) | 1996-02-14 | 1996-02-14 | Isolierscheibe mit zwischen den Glasscheiben eingelegten Hohlsprossen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29602634U1 (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
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