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DE29513567U1 - Missile safety device - Google Patents

Missile safety device

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Publication number
DE29513567U1
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DE
Germany
Prior art keywords
bullet
layers
braking
braking layers
catching device
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE29513567U
Other languages
German (de)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pvs Planung und Vertrieb GmbH
Original Assignee
Pvs Planung und Vertrieb GmbH
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Publication date
Application filed by Pvs Planung und Vertrieb GmbH filed Critical Pvs Planung und Vertrieb GmbH
Priority to DE29513567U priority Critical patent/DE29513567U1/en
Publication of DE29513567U1 publication Critical patent/DE29513567U1/en
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J13/00Bullet catchers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

Plaung und Vertrieb von SchießanlagenPlanning and sales of shooting ranges

10435 Berlin, Kastanienallee10435 Berlin, Kastanienallee

Geschoßf angvorr ichtungBullet trap device

Die Erfindung bezieht sich auf eine Geschoßfangvorrichtung mit mehreren in Schußrichtung hintereinander angeordneten Abbremsschichten. The invention relates to a bullet-stopping device with several braking layers arranged one behind the other in the direction of fire.

Zum Auffangen der auf Schießständen aus Schußwaffen verschossenen Geschosse dienen sog. Geschoßfangvorrichtungen. Die Geschoßfangvorrichtungen verhindern einerseits, daß die Geschosse zurückprallen, und andererseits, daß die Geschosse den Schießstand verlassen. Beide Funktionen sind sicherheitstechnisch notwendig.So-called bullet catching devices are used to catch projectiles fired from firearms at shooting ranges. The bullet catching devices prevent the projectiles from bouncing back and also prevent the projectiles from leaving the shooting range. Both functions are necessary for safety reasons.

Eine klassische Geschoßfangvorrichtung weist Sand zum Abbremsen der Geschosse auf. Hinter dem Sand ist eine massive Stahlplatte als undurchschießbare Abschlußwand der Geschoßfangvorrichtung angeordnet. Die Verwendung des Sands zum Abbremsen der GeschosseA classic bullet arrester has sand to slow down the projectiles. Behind the sand, a solid steel plate is arranged as an impenetrable end wall of the bullet arrester. The use of sand to slow down the projectiles

Telefon 05 51 /7 10 68-69 Te.6far.05 51 /7 51Telephone 05 51 /7 10 68-69 Tel.6far.05 51 /7 51

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hat mehrerlei Nachteile. In geschlossenen Schießständen kommt es durch den beim Auftreffen der Geschosse aufgewirbelten Sand zu einer unerwünschten Staubentwicklung. Bei offenen Schießständen besteht die Gefahr, daß der Sand naß wird, wodurch er seine guten geschoßabbremsenden Eigenschaften weitgehend verliert. Ein besonders wichtiger Aspekt ist auch die Tatsache, daß die Mischung aus dem Sand und den abgebremsten Geschossen, in der sich auch feinere Abriebteilchen befinden, als Sondermüll einzustufen ist und entsprechend entsorgt werden muß.has several disadvantages. In closed shooting ranges, the sand that is thrown up when the projectiles hit the target causes undesirable dust to develop. In open shooting ranges, there is a risk that the sand will become wet, which means that it largely loses its good projectile-braking properties. A particularly important aspect is the fact that the mixture of the sand and the slowed-down projectiles, which also contains finer abrasion particles, is classified as hazardous waste and must be disposed of accordingly.

Als Ersatz für den Sand bei Geschoßfangeinrichtungen ist die Verwendung von massiven Blöcken aus elastischem polimerem Kunststoffmaterial bekannt. Eine derartige Geschoßfangvorrichtung wird beispielsweise unter der Bezeichnung Poliwall angeboten. Die Geschosse dringen in die Blöcke aus dem Kunststoffmaterial ein und werden dabei abgebremst, bis sie letztlich steckenbleiben. Durch die Elastizität des Kunststoffmaterials verschließen sich die Schußkanäle nach dem Durchtritt der Geschosse wieder weitgehend. Bei geeigneter Abstimmung der Dicke der Blöcke auf die verschossenen Geschosse und deren Auftreffenergie auf die Geschoßfangvorrichtung treten die abgebremsten Geschosse gerade noch aus dem Kunststoffmaterial heraus und fallen danach zu Boden oder werden endgültig durch eine Stahlwand aufgefangen. Auf diese Weise ist eine automatische Trennung der Geschosse von dem zur Abbremsung der Geschosse verwendeten Kunststoffmaterial möglich. Diese Möglichkeit besteht letztlich jedoch nur theoretisch. Bei unterschiedlichen Geschoßformen und unterschiedlichen Auftreffenergien auf die Geschoßfangvorrichtung müssen die Blöcke aus dem Kunststoffmaterial zum Abbremsen der Geschosse mit dem höchsten Penetrationsvermögen ausgelegt werden. Dies bedeutet jedoch umgekehrt, daß Geschosse mit niedrigerer Energie in den Blöcken steckenbleiben, wodurch deren Entsorgung oder Aufbereitung stark erschwert wird. Die Entsorgung ist nur als Sondermüll möglich. Die Aufbereitung erfordert zuerst das Entfernen der festsitzenden Geschosse. Ein weiterer Nachteil ist, daß die massivenThe use of solid blocks made of elastic polymer plastic material is known as a replacement for sand in bullet-stopping devices. One such bullet-stopping device is offered, for example, under the name Poliwall. The bullets penetrate the blocks made of plastic material and are slowed down until they finally get stuck. The elasticity of the plastic material means that the firing channels largely close again after the bullets have passed through. If the thickness of the blocks is appropriately matched to the projectiles fired and their impact energy on the bullet-stopping device, the slowed-down projectiles just barely emerge from the plastic material and then fall to the ground or are finally caught by a steel wall. In this way, an automatic separation of the projectiles from the plastic material used to slow down the projectiles is possible. However, this possibility ultimately only exists in theory. With different projectile shapes and different impact energies on the projectile catching device, the blocks made of plastic material must be designed to slow down the projectiles with the highest penetration capacity. However, this means that projectiles with lower energy get stuck in the blocks, which makes their disposal or processing very difficult. Disposal is only possible as hazardous waste. The processing requires the removal of the stuck projectiles first. Another disadvantage is that the massive

Blöcke aus dem Kunststoffmaterial in dem Kerngebiet mit den häufigsten Einschlägen sehr stark, in ihren Randgebieten hingegen kaum beansprucht werden. Das heißt, sie müssen als Ganzes bereits ausgetauscht werden, wenn der Kernbereich beginnt, für die Geschosse durchlässig zu werden, obwohl sie im Mittel ihrer Fläche noch eine ausreichende Kapazität zum Auffangen von Geschossen aufweisen.Blocks made of the plastic material are subjected to a great deal of stress in the core area with the most frequent impacts, but hardly at all in the peripheral areas. This means that they must be replaced as a whole when the core area begins to become permeable to projectiles, even though they still have sufficient capacity to absorb projectiles on average over their surface area.

Eine Alternative zu den Geschoßfangvorrichtungen mit massiven Blöcken aus elastischem Kunststoffmaterial stellen die Geschoßfangvorrichtungen der eingangs beschriebenen Art dar. Eine solche wird beispielsweise unter der Bezeichnung Multiflex angeboten. Bei dieser Geschoßfangvorrichtung sind hängend hintereinander 12 Folien aus einem einige mm starken PVC-Material angeordnet. Die einzelnen Folien weisen die gleichen Abmessungen auf und überdecken einander vollständig. Die Stärke der Folien ist im Vergleich zu ihrer Fläche gering, so daß die Folien keine nennenswerte Eigenstabilität aufweisen, was sich dadurch bemerkbar macht, daß die Folien beim Auftreffen von Geschossen um ihre Aufhängung nach hinten schwingen. Die Anordnung einer Mehrzahl von Folien aus PVC als Abbremsschichten hintereinander hat den Vorteil, daß auch Geschosse mit vergleichsweise geringem Penetrationsvermögen nach dem Abbremsen zwischen den Folien herunterfallen können und nicht zwingend in dem PVC feststecken. Allerdings kommt es in nennenswertem Umfang doch noch zu feststeckenden Geschossen, die genau in einer Folie festsitzen. Für eine Entsorgung oder Verwertung müssen diese festsitzenden Geschosse aufwendig entfernt werden, damit keine Entsorgung als Sondermüll notwendig wird bzw. eine Wiederverwertung überhaupt möglich ist. Hinzu kommt auch hier das Problem, daß -die einzelnen Folien in einem Kernbereich relativ rasch verbraucht sind, obwohl ihre Randbereiche noch nahezu unbeschädigt sind. Als weiterer Nachteil stellt sich die aufwendige Haltekonstruktion für die vergleichsweise schweren, herabhängenden Folien heraus.An alternative to bullet catching devices with solid blocks made of elastic plastic material are the bullet catching devices of the type described above. One such device is offered under the name Multiflex. In this bullet catching device, 12 sheets of PVC material a few millimeters thick are arranged one behind the other. The individual sheets have the same dimensions and completely cover each other. The thickness of the sheets is small compared to their surface area, so that the sheets do not have any significant inherent stability, which is noticeable in that the sheets swing backwards around their suspension when bullets hit them. The arrangement of a number of PVC sheets as braking layers one behind the other has the advantage that even bullets with a comparatively low penetration capacity can fall between the sheets after braking and do not necessarily get stuck in the PVC. However, there are still a significant number of bullets that get stuck in one sheet. In order to dispose of or recycle these stuck projectiles have to be removed at great expense so that disposal as hazardous waste is not necessary or recycling is even possible. In addition, there is the problem that the individual films in a core area are used up relatively quickly, even though their edge areas are still almost undamaged. Another disadvantage is the complex support structure for the comparatively heavy, dangling films.

Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, eine Geschoßfangvorrichtung der eingangs beschriebenen Art derart weiterzubilden, daß die eingesetzten Abbremsschichten eine längere Lebensdauer aufweisen. Im Weiteren sollen auch die Möglichkeiten für eine Wiederverwertung des eingesetzten Materials der Abbremsschichten verbessert werden.The invention is therefore based on the object of developing a bullet-stopping device of the type described above in such a way that the braking layers used have a longer service life. Furthermore, the possibilities for recycling the material used in the braking layers should also be improved.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe der Erfindung bei einer Geschoßfangvorrichtung mit mehreren in Schußrichtung hintereinander angeordneten Abbremsschichten dadurch gelöst, daß die Abbremsschichten quer zur Schußrichtung schuppenartig versetzt zueinander angeordnet und untereinander austauschbar sind. Die schuppenartige Anordnung der Abbremsschichten bedeutet, daß jeder mehrere Abbremsschichten durchdringende Schußkanal eine jeweils unterschiedliche Relativlage zum Zentrum der einzelnen Abbremsschichten aufweist. Entsprechend verhält es sich mit der Relativlage des Kernbereichs der Belastung der einzelnen Abbremsschichten, nachdem eine Vielzahl von Geschossen auf die Geschoßfangvorrichtung abgefeuert wurde. Wenn die Beschädigung der Abbremsschichten in diesem Kernbereich nun so weit fortgeschritten ist, daß die Abbremsschichten normalerweise ausgetauscht werden müßten, reicht es bei der neuen Geschoßfangvorrichtung aus, die Abbremsschichten untereinander auszutauschen. Dabei kann auf verschiedene Weise vorgegangen werden. Zum einen ist es möglich, den gesamten Kernbereich quer zur Schußrichtung in einen Randbereich der Geschoßfangvorrichtung zu verlagern, zum anderen kann die Beschädigung der einzelnen Abbremsschichten mehr oder weniger gleichmäßig über die gesamte Erstreckung der Geschoßfangvorrichtung quer zur Schußrichtung verteilt werden. Die erste Möglichkeit bietet sich insbesondere bei ausgeprägten Kernbereichen an, während die zweite Möglichkeit bei weniger stark ausgeprägten Kernbereichen Vorteile aufweist. In beiden Fällen ist es vorteilhaft, die Abbremsschichten beim Austauschen so neu anzuordnen, daß sich ihre Beschädigung durch die Schußkanäle in dem bisherigen Kernbereich an die Rückseite der Geschoßfangvorrichtung verlagert.According to the invention, the object of the invention is achieved in a bullet trap device with several braking layers arranged one behind the other in the firing direction in that the braking layers are arranged offset from one another in a scale-like manner transversely to the firing direction and are interchangeable. The scale-like arrangement of the braking layers means that each shot channel penetrating several braking layers has a different relative position to the center of the individual braking layers. The same applies to the relative position of the core area of the load on the individual braking layers after a large number of bullets have been fired at the bullet trap device. If the damage to the braking layers in this core area has now progressed to such an extent that the braking layers would normally have to be replaced, it is sufficient for the new bullet trap device to exchange the braking layers with one another. This can be done in various ways. On the one hand, it is possible to move the entire core area across the firing direction to an edge area of the bullet-stopping device, and on the other hand, the damage to the individual braking layers can be distributed more or less evenly over the entire extent of the bullet-stopping device across the firing direction. The first option is particularly suitable for pronounced core areas, while the second option has advantages for less pronounced core areas. In both cases, it is advantageous to rearrange the braking layers when replacing them so that their damage through the firing channels in the previous core area is shifted to the back of the bullet-stopping device.

Durch die erfindungsgemäße Anordnung der Abbremsschichten und ihrer Austauschbarkeit kann die sicherheitstechnisch unbedenkliche Lebensdauer der Geschoßfangvorrichtung stark erhöht werden. Der Grad der Erhöhung hängt von der Konzentration der Schußkanäle in einem bestimmten Bereich der Geschoßfangvorrichtung ab. Je stärker diese Konzentration ist, desto größer ist die durch die Erfindung erzielte Lebensdauerverlängerung. Selbst wenn sich die Schußkanäle bei der ersten Benutzung der Abbremsschichten vor deren Austausch nur auf die halbe Fläche der Geschoßfangvorrichtung konzentrieren, was bereits eine ungewöhnlich große Streuung darstellt, kann die Lebensdauer der Geschoßfangvorrichtung bei gleichem Materialeinsatz für die Abbremsschichten wie im Stand der Technik etwa verdoppelt werden. Es versteht sich, daß nicht alle Abbremsschichten der Geschoßfangvorrichtung die erfindungsgemäße Ausbildung aufweisen müssen, um den Vorteil der Lebensdauerverlängerung auszunutzen. Wesentlich für die Erfindung ist allein, daß durch die schuppenartig angeordneten und austauschbaren Abbremsschichten eine Verlagerung und/oder Verteilung einer bisherigen Schußbelastung der Geschoßfangvorrichtung möglich ist.The arrangement of the braking layers according to the invention and their interchangeability means that the service life of the bullet catching device that is not a safety concern can be greatly increased. The degree of the increase depends on the concentration of the firing channels in a certain area of the bullet catching device. The greater this concentration, the greater the service life extension achieved by the invention. Even if the firing channels are only concentrated on half the area of the bullet catching device when the braking layers are first used before they are replaced, which already represents an unusually large spread, the service life of the bullet catching device can be roughly doubled with the same material used for the braking layers as in the prior art. It goes without saying that not all of the braking layers of the bullet catching device have to have the design according to the invention in order to exploit the advantage of the service life extension. The only essential aspect of the invention is that the scale-like arrangement of the interchangeable braking layers makes it possible to shift and/or distribute a previous firing load on the bullet catching device.

Die vollständige Austauschbarkeit der erfindungsgemäßen Abbremsschichten wird am einfachsten durch identische Abmessungen der Abbremsschichten gewährleistet. In den Randbereichen der Geschoßfangvorrichtung wird es sich dennoch häufig nicht umgehen lassen, daß entweder von der schuppenartigen Anordung der Abbremsschichten oder deren identischen Abmessungen abgewichen wird, weil ansonsten der Anschluß der Geschoßfangeinrichtung an Decken und Wände eines Schießstands bei gleichzeitiger Anordnung einer gewissen Mindestanzahl von Abbremsschichten hintereinander unmöglich ist.The complete interchangeability of the braking layers according to the invention is most easily ensured by identical dimensions of the braking layers. In the edge areas of the bullet-catching device, however, it is often unavoidable to deviate from either the scale-like arrangement of the braking layers or their identical dimensions, because otherwise it is impossible to connect the bullet-catching device to the ceilings and walls of a shooting range while simultaneously arranging a certain minimum number of braking layers one behind the other.

Die Abbremsschichten können aus unterschiedlichsten Materialien bestehen, wobei die Abbremsschichten einer Geschoßfangvorrichtung jedoch normalerweise keine unterschiedliche Zusammensetzung aufweisen. Geeignet sind beispielsweise Holz, Papier, Acryl,The braking layers can be made of a wide variety of materials, although the braking layers of a bullet arresting device normally do not have a different composition. Suitable materials include wood, paper, acrylic,

Leder, Knochenleime, versteifte Gewebe usw.. Vorzugsweise sind die Abbremsschichten jedoch aus elastischem Material ausgebildet, weil hierdurch sowohl eine rasche Abbremsung der aufzufangenden Geschosse über wenige Abbremsschichten hinweg erreichbar ist, als auch die in dem Material verbleibenden Schußkanäle geringere Abmessungen als das Kaliber der hindurchgetretenen Geschosse aufweisen, wodurch die Belastbarkeit der Geschoßfangvorrichtung gegenüber Abbremsschichten aus nicht-elastischem Material um ein Vielfaches erhöht ist. Als besonders geeignet hat sich die Verwendung eines Polimers, insbesondere von PVC, als elastisches Material für die Abbremsschichten herausgestellt. Marktübliche Polimere weisen eine für die Verwendung in Geschoßfangvorrichtungen gut geeignete Elastizität auf. Gleichzeitig verhindern sie weitgehend einen Bleiabrieb von den hindurchtretenden Geschossen. So werden die Polimere durch die hindurchtretenden Geschosse nicht derart verunreinigt, daß eine Wiederverwertung ausgeschlossen ist. Als Polimere kommen grundsätzlich neben PVC auch Silikone, Gelantinen, Gummi, Kautschuk, PE und PP in Frage. PVC ist gegenüber diesen Alternativen jedoch sehr preiswert und weist keine materialbedingten Nachteile auf. Da das PVC nach dem Verbrauch der Abbremsschichten in der Geschoßfangvorrichtung sortenrein wiederverwertbar ist, bestehen hinsichtlich des Umweltschutzes keine Bedenken gegen die Verwendung von PVC für die Abbremsschichten der erfindungsgemäßen Geschoßfangvorrichtung.Leather, bone glue, stiffened fabrics, etc. The braking layers are preferably made of elastic material, however, because this enables rapid braking of the projectiles to be caught over a few braking layers and the firing channels remaining in the material are smaller than the caliber of the projectiles that have passed through, which means that the load-bearing capacity of the bullet-catching device is increased many times over compared to braking layers made of non-elastic material. The use of a polymer, in particular PVC, as an elastic material for the braking layers has proven to be particularly suitable. Commercially available polymers have an elasticity that is well suited for use in bullet-catching devices. At the same time, they largely prevent lead abrasion from the projectiles that pass through. This means that the polymers are not contaminated by the projectiles that pass through to such an extent that recycling is impossible. In addition to PVC, silicone, gelatin, rubber, PE and PP are also possible polymers. However, PVC is very inexpensive compared to these alternatives and has no material-related disadvantages. Since the PVC can be recycled in its pure form after the braking layers in the bullet-stopping device have been used up, there are no concerns about the use of PVC for the braking layers of the bullet-stopping device according to the invention in terms of environmental protection.

Bei der neuen Geschoßfangvorrichtung können die Abbremsschichten prinzipiell in beliebiger Richtung einen schuppenartigen Versatz aufweisen. Vorzugsweise sind die Abbremsschichten jedoch in vertikaler Richtung schuppenartig versetzt zueinander angeordnet. Hierdurch weist die Geschoßfangvorrichtung quer zur Schußrichtung rechteckige Abgrenzungen mit horizontal und vertikal verlaufenden Begrenzungslinien auf. Diese Abmessungen entsprechen prinzipiell denjenigen des mit einer Geschoßfangvorrichtung abzusichernden Kopfbereich eines Schießstands.With the new bullet-stopping device, the braking layers can in principle have a scale-like offset in any direction. Preferably, however, the braking layers are arranged in a scale-like offset in the vertical direction. As a result, the bullet-stopping device has rectangular boundaries with horizontal and vertical boundary lines across the direction of fire. These dimensions correspond in principle to those of the head area of a shooting range that is to be secured with a bullet-stopping device.

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Grundsätzlich kann die horizontale Breite der Geschoßfangvorrichtung durch die Breite der einzelnen Abbremsschichten festgelegt werden. Dies macht jedoch bei breiteren Geschoßfangvorrichtungen die Haltbarkeit der einzelnen Abbremsschichten und damit ihre Austauschbarkeit untereinander schwierig. Zur Ausbildung breiter Geschoßfangvorrichtungen ist es daher günstiger, wenn die Abbremsschichten in horizontaler Richtung in benachbarte Abbremsschichten labyrinthartig eingreifen. Im Bereich dieses Labyrinths weist die Geschoßfangvorrichtung die doppelte Anzahl von hintereinander angeordneten Abbremsschichten auf wie in den normalen Bereichen dazwischen.In principle, the horizontal width of the bullet arrester can be determined by the width of the individual braking layers. However, with wider bullet arresters, this makes the durability of the individual braking layers and thus their interchangeability difficult. To create wider bullet arresters, it is therefore more advantageous if the braking layers engage horizontally in neighboring braking layers in a labyrinth-like manner. In the area of this labyrinth, the bullet arrester has twice the number of braking layers arranged one behind the other as in the normal areas in between.

Die erfindungsgemäße schuppenartige Anordnung der Abbremsschichten kann bei unterschiedlicher Lagerung der Abbremsschichten an einem Haltegestell realisiert werden. Beispielsweise können die Abbremsschichten an ihren Oberkanten aufgehängt sein. Eine besonders leichte Austauschbarkeit der Abbremsschichten ergibt sich jedoch dann, wenn diese mit ihren Unterkanten in entsprechende Ausnehmungen in einem Haltegestell eingesteckt sind. Das Austauschen der Abbremsschichten erfolgt dann durch einfaches Umstecken.The scale-like arrangement of the braking layers according to the invention can be implemented by storing the braking layers differently on a support frame. For example, the braking layers can be suspended by their upper edges. However, the braking layers can be particularly easily replaced if their lower edges are inserted into corresponding recesses in a support frame. The braking layers can then be replaced by simply swapping them around.

In der bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Geschoßfangvorrichtung sind die Abbremsschichten derart ausgebildet, daß sie sich aufgrund ihrer Eigenstabilität über den Ausnehmungen aufrecht halten. Hierdurch wird ein doppelter Vorteil erzielt. Zum einen sind die Abbremsschichten viel leichter durch Umstecken austauschbar, als beispielsweise im Fall parallel zueinander nach vorn umgebogene Abbremsschichten, die einander beim Entnehmen und Einstecken der einzelnen Abbremsschichten sehr im Weg sind. Zum anderen führt die Eigenstabilität der Abbremsschichten dazu, daß sie durch auftreffende Geschosse in Vibration gesetzt werden, wodurch auch zunächst in einzelnen Abbremsschichten feststeckende Geschosse aus diesen herausgeschüttelt werden. Hierdurch wird eine automatische Trennung der Geschosse von den AbbremsschichtenIn the preferred embodiment of the bullet trap device according to the invention, the braking layers are designed in such a way that they remain upright above the recesses due to their inherent stability. This achieves a double advantage. Firstly, the braking layers are much easier to replace by swapping them around than, for example, in the case of braking layers that are bent forwards parallel to one another, which get in the way of one another when removing and inserting the individual braking layers. Secondly, the inherent stability of the braking layers means that they are set into vibration by projectiles hitting them, which also shakes projectiles that are initially stuck in individual braking layers out of them. This enables automatic separation of the projectiles from the braking layers.

erreicht, wodurch wiederum eine Wiederverwertung des Materials der Abbremsschichten stark vereinfacht ist. Die notwendige Eigenstabilität der einzelnen Abbremsschichten ist auch durch einen Rahmen für diese Abbremsschichten erreichbar. Hierdurch wird jedoch in der Regel nicht das erwünschte Vibrieren der Abbremsschichten beim Beschüß erreicht. Zu diesem Zweck muß das Material der Abbremsschichten selbst die nötige Eigenstabilität aufbringen. Beispielsweise sind PVC-Folien mit 12 mm Stärke und Abmessungen von 80 cm Höhe sowie 50 cm Breite ausreichend eigenstabil, wenn die Ausnehmungen in dem Haltegestell zur Aufnahme ihrer Unterkanten einige cm tief ist. Bei 12 mm starker PVC-FoIie handelt es sich um ein handelsübliches Standardprodukt, das beispielsweise für flexible Fabrikhallentore Verwendung findet.achieved, which in turn makes recycling the material of the braking layers much easier. The necessary inherent stability of the individual braking layers can also be achieved by using a frame for these braking layers. However, this does not usually achieve the desired vibration of the braking layers when shot at. For this purpose, the material of the braking layers itself must provide the necessary inherent stability. For example, PVC films with a thickness of 12 mm and dimensions of 80 cm high and 50 cm wide are sufficiently inherently stable if the recesses in the support frame to accommodate their lower edges are a few cm deep. 12 mm thick PVC film is a standard commercial product that is used, for example, for flexible factory doors.

Damit ein Herunterfallen der abgebremsten Geschosse zwischen den Abbremsschichten möglich ist, müssen diese untereinander beabstandet sein. Dabei ist es jedoch nicht erforderlich, daß der Abstand der Abbremsschichten untereinander die Größe der Geschoßlänge der abzubremsenden Geschosse erreicht. Durch die Vibration der Abbremsschichten reicht vielmehr auch ein kleinerer Abstand aus, wodurch sich ein in Schußrichtung besonders kompakter Aufbau der neuen Geschoßfangvorrichtung ergibt.In order for the slowed-down projectiles to fall between the slowing-down layers, they must be spaced apart from one another. However, it is not necessary for the distance between the slowing-down layers to be the same as the length of the projectiles to be slowed down. Due to the vibration of the slowing-down layers, a smaller distance is sufficient, which results in a particularly compact structure of the new projectile catching device in the direction of fire.

Die Ausnehmungen zur Aufnahme der Abbremsschichten in dem Haltegestell können in kammartigen Halteelementen vorgesehen sein, die eine Neigung gegenüber der Vertikalen von 15° bis 30° aufweisen und paarweise auf jeweils einer Stahlplatte befestigt sind. Die Stahlplatte bildet die nach den verschiedenen Sicherheitsvorschriften erforderliche undurchschießbare Abschlußwand der Geschoßfangvorrichtung. Die Stahlplatte kann dieselbe Neigung gegenüber der Vertikalen aufweisen wie die Halteelemente für die Abbremsschichten. Sie kann jedoch auch vertikal ausgerichtet sein oder leicht entgegengesetzt geneigt sein, wodurch eine selbsttragende Konstruktion der Geschoßfangvorrichtung erreicht wird.The recesses for accommodating the braking layers in the support frame can be provided in comb-like support elements that have an inclination of 15° to 30° from the vertical and are attached in pairs to a steel plate. The steel plate forms the bullet-stopping device's impenetrable end wall required by the various safety regulations. The steel plate can have the same inclination from the vertical as the support elements for the braking layers. However, it can also be aligned vertically or inclined slightly in the opposite direction, thereby achieving a self-supporting construction of the bullet-stopping device.

Bei einer Erweiterung der Geschoßfangvorrichtung in horizontaler Richtung werden zwei benachbarte Stahlplatten vorzugsweise über T-Träger miteinander verbunden. Dabei sind die Stahlplatten jeweils seitlich zwischen den Mittelstreben von zwei T-Trägern angeordnet und an den Querstreben der T-Träger befestigt. Die T-Träger können bei Lagerung am Boden und der Decke des Schießstandes die tragenden Elemente der Geschoßfangvorrichtung bilden. Dies gilt insbesondere für die Variante der Geschoßfangvorrichtung, bei der die Stahlplatte parallel zu den geneigt ausgerichteten Halteelementen angeordnet ist.When extending the bullet catching device in a horizontal direction, two adjacent steel plates are preferably connected to one another using T-beams. The steel plates are arranged laterally between the central struts of two T-beams and fastened to the cross struts of the T-beams. When stored on the floor and ceiling of the shooting range, the T-beams can form the supporting elements of the bullet catching device. This applies in particular to the variant of the bullet catching device in which the steel plate is arranged parallel to the inclined holding elements.

Weitere Einzelheiten der neuen Geschoßfangvorrichtung werden im folgenden anhand von konkreten Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Dabei zeigt:Further details of the new bullet-stopping device are described below using specific examples with reference to the attached drawings.

Fig. 1 den prinzipiellen Aufbau der neuen Geschoßfangvorrichtung und deren Verwendung,Fig. 1 the basic structure of the new bullet arresting device and its use,

Fig. 2 eine konkrete Ausführungsform der Geschoßfangvorrichtung eingebaut in einen Schießstand,Fig. 2 a concrete embodiment of the bullet catching device installed in a shooting range,

Fig. 3-4 Details und Bestandteile der Geschoßfangvorrichtung
gemäß Fig. 2,
Fig. 3-4 Details and components of the bullet catching device
according to Fig. 2,

Fig. 6+7 zwei alternative Ausführungsformen der Geschoßfangvorrichtung undFig. 6+7 two alternative embodiments of the bullet catching device and

Fig. 8+9 zwei Ausführungen der Geschoßfangvorrichtung bei
seitlicher Erweiterung.
Fig. 8+9 two versions of the bullet catching device at
lateral extension.

Die in Fig. la und Ib schematisch dargestellte Geschoßfangvorrichtung 1 weist eine Vielzahl von in Schußrichtung 2 hintereinander angeordneten Abbremsschichten 3 auf. Die Abbremsschichten 3 sind als einzelne jeweils nicht in der Lage, ein in Schußrichtung 2 auftreffendes Geschoß vollständig abzubremsen.The bullet-catching device 1 shown schematically in Fig. 1a and 1b has a plurality of braking layers 3 arranged one behind the other in the firing direction 2. The braking layers 3 are not capable, individually, of completely braking a bullet hitting in the firing direction 2.

Das Geschoß verliert seine kinetische Energie jedoch nach dem Hindurchtritt mehrerer Abbremsschichten 3 vollständig. Die Abbremsschichten 3 bestehen hier aus PVC-Folien mit einer Stärke von 12 mm. Die Anzahl der hintereinander anzuordnenden Abbremsschichten 3 zum vollständigen Abbremsen eines Geschosses hängt von dessen Geschoßform und dessen kinetischer Energie ab. Zur Sicherheit sind immer mehr Folien vorzusehen, als im Normalfall für das Abbremsen der jeweils verwendeten Geschosse erforderlich sind. Die in Fig. la und Ib dargestellte Geschoßfangvorrichtung 1 ist für das Auffangen von Geschossen des Kalibers 9 mm Luger vorgesehen. Dabei durchdringen die Geschosse maximal 6 der hintereinander angeordneten Abbremsschichten, wenn diese noch unbeschädigt sind. Größere Eindringtiefen werden in einem Kernbereich 4 beobachtet, auf den sich die Schußkanäle der auftreffenden Geschosse konzentrieren. Die größeren Eindringtiefen beruhen auf der bereits zuvor erfolgten Beanspruchung der Abbremsschichten 3 in dem Kernbereich 4. Bei der neuen Geschoßfangvorrichtung 1 decken die Abbremsschichten 3 nicht die gesamte Erstreckung der Geschoßfangvorrichtung 1 quer zu der Schußrichtung 2 ab. Die einzelnen Abbremsschichten 3 sind vielmehr quer zu der Schußrichtung 2 schuppenartig versetzt zueinander angeordnet. Die Anordnung ist dabei derart, daß im relevanten Bereich der Geschoßfangvorrichtung 1 immer 12 Abbremsschichten hintereinander vorgesehen sind, wodurch Geschosse des Kalibers 9 mm Luger auch bei Dauerbeschuß zuverlässig abgebremst werden. Fig. la zeigt durch unterschiedliche Schwarzfärbung der Abbremsschichten 3 in und um den Kernbereich 4 herum die Beanspruchung der einzelnen Abbremsschichten 3 nach einer auf den Kernbereich 4 konzentrierten Belastung der Geschoßfangvorrichtung mit 50.000 Schuß 9 mm Luger. Obwohl in dem elastischen PVC-Material der Abbremsschichten 3 nur sehr kleine Schußkanäle verbleiben, ist in dem Kernbereich 4 die Eindringtiefe der Geschosse bereits bis zur hintersten Abbremsschicht 3 angewachsen. Entsprechend sind die Abbremsschichten 3 der Geschoßfangvorrichtung 1 gemäß Fig. la im herkömmlichen Sinne als verbraucht anzusehen. Durch VertauschungHowever, the projectile completely loses its kinetic energy after passing through several deceleration layers 3. The deceleration layers 3 here consist of PVC foils with a thickness of 12 mm. The number of deceleration layers 3 arranged one behind the other to completely decelerate a projectile depends on the shape of the projectile and its kinetic energy. For safety reasons, more foils must always be provided than are normally required to decelerate the projectiles used. The bullet catching device 1 shown in Fig. la and 1b is intended for catching bullets of caliber 9 mm Luger. The bullets penetrate a maximum of 6 of the deceleration layers arranged one behind the other if they are still undamaged. Greater penetration depths are observed in a core area 4, on which the firing channels of the impacting projectiles are concentrated. The greater penetration depths are based on the previously occurring stress on the braking layers 3 in the core area 4. In the new bullet trap 1, the braking layers 3 do not cover the entire extent of the bullet trap 1 transversely to the firing direction 2. Rather, the individual braking layers 3 are arranged offset from one another transversely to the firing direction 2 in a scale-like manner. The arrangement is such that in the relevant area of the bullet trap 1 there are always 12 braking layers one behind the other, whereby bullets of 9 mm Luger caliber are reliably braked even under continuous fire. Fig. la shows the stress on the individual braking layers 3 after a concentrated load on the core area 4 of the bullet trap with 50,000 9 mm Luger shots. Although only very small shot channels remain in the elastic PVC material of the braking layers 3, the penetration depth of the projectiles in the core area 4 has already increased to the rearmost braking layer 3. Accordingly, the braking layers 3 of the bullet catching device 1 according to Fig. la are to be regarded as worn out in the conventional sense. By swapping

der einzelnen Abbremsschichten 3, die zu diesem Zweck identische Abmessungen aufweisen, kann jedoch die Lebensdauer der Abbremsschichten 3 in der Geschoßfangvorrichtung 1 mindestens verdoppelt werden. Fig. Ib zeigt die Geschoßfangvorrichtung 1 nach Vertauschung der Abbremsschichten 3 untereinander und nach anschließender Belastung mit weiteren 50.000 Schuß 9 mm Luger. Durch die Vertauschung wurde der zuerst entstandene Kernbereich 4 der Belastung gemäß Fig. la nach unten verlagert. Dort ist er in Fig. Ib mit 4' bezeichnet. Neben der Verlagerung nach unten erfolgte eine zusätzliche Verlagerung an die Rückseite der Geschoßfangvorrichtung in Bezug auf die Schußrichtung 2. Durch den Beschüß der Geschoßfangvorrichtung nach der Vertauschung der Abbremsschichten 3 ist ein neuer Kernbereich der Belastung 4'' entstanden, dessen Lage dem Kernbereich 4 gemäß Fig. la entspricht. Durch nochmaliges Vertauschen der Abbremsschichten 3 untereinander, wobei die bereits stark beanspruchten Abbremsschichten 3 in die Randbereiche der Geschoßfangvorrichtung 1 zu verbringen wären, könnte die Funktionsfähigkeit der Geschoßfangvorrichtung 1 noch mindestens einmal soweit wiederhergestellt werden, daß sie in dem Kernbereich ihrer Belastung durch die abzubremsenden Geschosse weitere 50.000 Schuß 9 mm Luger zuverlässig auffangen könnte. Hierdurch wird eine optimale Ausnutzung der eingesetzten Abbremsschichten erreicht. Die Vertauschung der Abbremsschichten untereinander kann durch deren Numerierung und die Vorgabe bestimmter Reihenfolgen dieser Nummern für die Anordnung nach den einzelnen Vertauschungen erleichtert werden. Nach vollständigem Verbrauch der Abbremsschichten 3 können diese wiederverwertet, d. h. zur Herstellung neuer Abbremsschichten oder anderer Gegenstände aus PVC eingeschmolzen werden. Hierfür ist es wichtig, daß eine vollständige Trennung der Abbremsschichten 3 von den abgebremsten Geschossen erfolgt. Diese wird durch eine Eigenvibration der Abbremsschichten 3 bei ihrem Beschüß erleichtert, weil durch die Eigenvibration in den Abbremsschichten steckende Geschosse herausgeschüttelt werden. Die Eigenvibration führt auch dazu, daß die herausgeschüttelten Geschosse in denof the individual braking layers 3, which for this purpose have identical dimensions, the service life of the braking layers 3 in the bullet trap 1 can be at least doubled. Fig. 1b shows the bullet trap 1 after the braking layers 3 have been swapped around and after subsequent loading with a further 50,000 rounds of 9 mm Luger. As a result of the swap, the core area 4 of the load that was created first was shifted downwards according to Fig. 1a. There it is designated 4' in Fig. 1b. In addition to the downward shift, there was an additional shift to the rear of the bullet trap in relation to the firing direction 2. As a result of the firing of the bullet trap after the braking layers 3 were swapped, a new core area of the load 4'' was created, the position of which corresponds to the core area 4 according to Fig. 1a. By swapping the braking layers 3 around again, whereby the already heavily used braking layers 3 would have to be moved to the edge areas of the bullet catching device 1, the functionality of the bullet catching device 1 could be restored at least once more to such an extent that it could reliably catch another 50,000 9 mm Luger rounds in the core area of its load from the bullets to be slowed down. This achieves optimum utilization of the braking layers used. Swapping the braking layers around can be made easier by numbering them and specifying certain sequences of these numbers for the arrangement after each swap. Once the braking layers 3 have been completely used up, they can be recycled, i.e. melted down to produce new braking layers or other objects made of PVC. For this purpose, it is important that the braking layers 3 are completely separated from the braked bullets. This is facilitated by the natural vibration of the braking layers 3 when they are fired at, because the natural vibration shakes out projectiles stuck in the braking layers. The natural vibration also causes the projectiles shaken out into the

Zwischenräumen zwischen den Abbremsschichten herunterfallen, auch wenn diese kleiner als die Geschoßlänge oder sogar kleiner als der Geschoßdurchmesser der verwendeten Geschosse sind. Beispielsweise fallen auch Geschosse des Kalibers 44 Magnum mit einem Geschoßdurchmesser von über 11 mm bei Abständen von nur 9 mm zwischen den einzelnen Abbremsschichten 3 herab. Die für Eigenschwingungen erforderliche Eigenstabilität der Abbremsschichten ist durch eine Abstimmung deren Größe auf ihre Dicke und die Shorehärte des verwendeten Materials möglich.gaps between the braking layers, even if these are smaller than the length of the bullet or even smaller than the diameter of the bullets used. For example, bullets of caliber 44 Magnum with a diameter of more than 11 mm fall down with gaps of only 9 mm between the individual braking layers 3. The inherent stability of the braking layers required for natural vibrations is possible by matching their size to their thickness and the Shore hardness of the material used.

Fig. 2 zeigt eine konkrete Ausführungsform der Geschoßfangvorrichtung 1, die vor einer Kopfwand 5 eines Schießstands angeordnet ist. Die Geschoßfangvorrichtung 1 überspannt die gesamte Höhe zwischen dem Boden 6 und der Decke 7 des Schießstands. Die Geschoßfangvorrichtung 1 weist neben den Abbremsschichten 3 ein Haltegestell 8 für die Abbrems schichten 3 auf. Der Aufbau des Haltegestells 8 wird anhand der Fig. 3-5 näher erläutert werden. Die Abbrems schichten 3 weisen abweichend von Fig. 1 in den Bereichen nahe des Bodens 6 und nahe der Decke 7 unterschiedliche Abmessungen, d. h. jeweils abnehmende Höhen, auf. Dies ist jedoch für die Funktion der Geschoßfangvorrichtung 1 nicht erforderlich. So könnten die Abbremsschichten 3 im Bereich des Bodens 6 ohne weiteres durchgängig dieselbe, d. h. die maximale Höhe aufweisen. Hierfür müßte nicht einmal das Haltegestell 8 geändert werden. Anders verhält es sich jedoch im Bereich der Decke 7, hier wäre eine Änderung des Haltegestells 8 erforderlich, damit es durchgängig Abbremsschichten 3 der maximalen Höhe aufnehmen könnte. Unten vor dem Haltegestell 8 der Geschoßfangvorrichtung 1 ist eine Holzbohle 9 zum Schutz des Haltegestells 8 vorgesehen. Diese Holzbohle ist nicht erforderlich, falls das Haltegestell nach unten in einer Vertiefung im Boden 6 endet.Fig. 2 shows a specific embodiment of the bullet catching device 1, which is arranged in front of a head wall 5 of a shooting range. The bullet catching device 1 spans the entire height between the floor 6 and the ceiling 7 of the shooting range. In addition to the braking layers 3, the bullet catching device 1 has a holding frame 8 for the braking layers 3. The structure of the holding frame 8 will be explained in more detail with reference to Fig. 3-5. In contrast to Fig. 1, the braking layers 3 have different dimensions, i.e. decreasing heights, in the areas near the floor 6 and near the ceiling 7. However, this is not necessary for the function of the bullet catching device 1. The braking layers 3 in the area of the floor 6 could easily have the same height throughout, i.e. the maximum height. The holding frame 8 would not even have to be changed for this. However, the situation is different in the area of the ceiling 7, where a change to the support frame 8 would be necessary so that it could accommodate braking layers 3 of the maximum height throughout. Below, in front of the support frame 8 of the bullet arresting device 1, a wooden plank 9 is provided to protect the support frame 8. This wooden plank is not required if the support frame ends at the bottom in a recess in the floor 6.

Fig. 3 zeigt ein Detail des Haltegestells 8 der Geschoßfangvorrichtung 1 gemäß Fig. 2 mit darin eingesteckten Abbremsschichten 3. Diese Darstellung ist nach oben hin abgebrochen und nach unten hin bezüglich der sich anschließenden Abbrems-Fig. 3 shows a detail of the support frame 8 of the bullet arresting device 1 according to Fig. 2 with braking layers 3 inserted into it. This illustration is broken off at the top and at the bottom with respect to the subsequent braking

schichten 3 unvollständig. Das Haltegestell 8 weist vertikal ausgerichtete Ausnehmungen 10 auf, in die die Abbremsschichten 3 von oben eingesteckt sind. Die Ausnehmungen 10 sind in einem nach hinten geneigt ausgerichteten, kammartigen Halteelement 11 vorgesehen. Das Halteelement 11 wird von einer die Neigung aufweisenden Basis 12 und mit der Basis verbundenen, vertikal ausgerichteten Zähnen 13 ausgebildet. Zwischen den Zähnen 13 sind die Ausnehmungen 10 zur Aufnahme der Abbremsschichten 3 angeordnet.layers 3 are incomplete. The holding frame 8 has vertically aligned recesses 10 into which the braking layers 3 are inserted from above. The recesses 10 are provided in a comb-like holding element 11 that is inclined backwards. The holding element 11 is formed by a base 12 that has the inclination and vertically aligned teeth 13 that are connected to the base. The recesses 10 for receiving the braking layers 3 are arranged between the teeth 13.

Die Halteelemente 11 sind paarweise auf Stahlplatten 14 befestigt, was näher aus Fig. 4 hervorgeht, die einen Blick von schräg oben entlang der Halteelemente 11 zeigt. Dabei sind die Abbremsschichten 3 nicht wiedergegeben. In seitlicher, d. h. horizontaler Richtung sind die einzelnen Stahlplatten über T-Träger 15 miteinander verbunden, wobei die Mittelstrebe der T-Träger jeweils zwischen zwei Stahlplatten angeordnet ist, die an den Querstreben des T-Trägers befestigt sind. Die T-Träger dienen zur Abstützung des Haltegestells 8 einschließlich der Stahlplatten 14 und sind an dem Boden 6 und der Decke 7 gemäß Fig. 2 befestigt.The holding elements 11 are fastened in pairs to steel plates 14, which can be seen in more detail in Fig. 4, which shows a view from obliquely above along the holding elements 11. The braking layers 3 are not shown. In the lateral, i.e. horizontal direction, the individual steel plates are connected to one another via T-beams 15, with the center strut of the T-beams each being arranged between two steel plates that are fastened to the cross struts of the T-beam. The T-beams serve to support the holding frame 8 including the steel plates 14 and are fastened to the floor 6 and the ceiling 7 according to Fig. 2.

Fig. 5 zeigt den zuvorderst und zuunterst angeordneten Bestandteil des Haltegestells 8 für die gemäß Fig. 2 mit abnehmender Höhe ausgebildeten Abbremsschichten am vorderen, unteren Ende der Geschoßfangvorrichtung. Hierbei handelt es sich um ein aus Blech ausgestanztes Formteil 16, das auf einer horizontal verlaufenden Bodenplatte 17 befestigt ist.Fig. 5 shows the front and bottom components of the support frame 8 for the braking layers formed with decreasing heights as shown in Fig. 2 at the front, lower end of the bullet-stopping device. This is a molded part 16 punched out of sheet metal, which is attached to a horizontal base plate 17.

Fig. 6 zeigt eine alternative Ausführungsform der Geschoßfangvorrichtung 1, bei der die Abbremsschichten 3 zwar auch in Ausnehmungen 10 in einem Halteelement 11 eingesteckt sind, sich dabei jedoch nicht aufrecht über den Ausnehmungen halten, sondern parallel zueinander nach vorne abknicken. Hierdurch werden allerdings die Vorteile, die mit der Eigenvibration der Acfcr~~sschichten verbunden sind, nicht erreicht, und es ist auchFig. 6 shows an alternative embodiment of the bullet arresting device 1, in which the braking layers 3 are also inserted into recesses 10 in a holding element 11, but do not remain upright above the recesses, but bend forwards parallel to one another. However, this does not achieve the advantages associated with the natural vibration of the braking layers, and it is also

kein Abstand zwischen den einzelnen Abbremsschichten 3 einstellbar. Die Ausnehmungen 10 sind gemäß Fig. 6 direkt in T-Trägern 15 vorgesehen, von denen mehrere unter Zwischenordnung von mit den T-Trägern verschraubten Stahlplatten 14 nebeneinander angeordnet sind.no distance can be set between the individual braking layers 3. The recesses 10 are provided directly in T-beams 15 as shown in Fig. 6, several of which are arranged next to one another with steel plates 14 bolted to the T-beams in between.

Auch gemäß Fig. 7 sind die Abbremsschichten 3 an den T-Trägern 15 gelagert, die untereinander durch die Stahlplatten 14 verbunden sind. Allerdings weisen die T-Träger 15 und die Stahlplatten 14 hier eine entgegengesetzte Neigung nach vorn auf, und die Abbremsschichten 3 hängen senkrecht von Aufhängebolzen 18 an den T-Trägern 15 herab. Diese Ausführungsform weist gegenüber derjenigen gemäß den Fig. 1-5 weniger Nachteile auf, als diejenige gemäß Fig. 6. Allerdings ist auch hier ein Vertauschen der Abbremsschichten 3 untereinander erschwert. Weiterhin ist nachteilig, daß die abgebremsten Geschosse vor der Geschoßfangvorrichtung 1 herabfallen, von wo sie in den eigentlichen Raum des Schießstands gelangen können. Außerdem neigen die Abbremsschichten 3 weniger zu der vorteilhaft ausnutzbaren Eigenvibration denn zu einem Schwingen um die Aufhängebolzen 18, wodurch feststeckende Geschosse nicht herausgeschüttelt werden.Also according to Fig. 7, the braking layers 3 are mounted on the T-beams 15, which are connected to one another by the steel plates 14. However, the T-beams 15 and the steel plates 14 here have an opposite inclination towards the front, and the braking layers 3 hang vertically from suspension bolts 18 on the T-beams 15. Compared to the one according to Fig. 1-5, this embodiment has fewer disadvantages than the one according to Fig. 6. However, here too, it is more difficult to swap the braking layers 3 with one another. Another disadvantage is that the braked projectiles fall down in front of the projectile catching device 1, from where they can reach the actual space of the shooting range. In addition, the braking layers 3 tend less to the advantageously exploitable self-vibration than to swing around the suspension bolts 18, which means that stuck projectiles are not shaken out.

Fig. 8 zeigt eine Möglichkeit, wie die Geschoßfangvorrichtung 1 in seitlicher, d. h. horizontaler, Richtung erweiterbar ist. Dabei schließen die auf einer vertikalen Höhe nebeneinander angeordneten Abbremsschichten 3 auf Stoß aneinander an, und der schuppenartige Versatz der Abbremsschichten 3 weist sowohl eine vertikale als auch eine horizontale Komponente auf. Auf diese Weise kommt es zu keiner Überlappung der Stoßkanten 19, durch die Geschosse quasi ungebremst hindurchtreten könnten. Vielmehr kann ein auf die Geschoßfangvorrichtung auftreffendes Geschoß immer nur auf maximal eine Stoßkante treffen. Aus Fig. 8 wird aber auch ersichtlich, daß die Abbremsschichten im Randbereich der Geschoßfangvorrichtung 1 andere Abmessungen aufweisen müssen, um diese Ausführungsform zu realisieren.Fig. 8 shows one way in which the bullet-stopping device 1 can be extended in a lateral, i.e. horizontal, direction. The braking layers 3 arranged next to one another at a vertical height are abutted against one another, and the scale-like offset of the braking layers 3 has both a vertical and a horizontal component. In this way, there is no overlap of the abutting edges 19 through which bullets could pass virtually unbraked. Rather, a bullet hitting the bullet-stopping device can only ever hit a maximum of one abutting edge. However, it is also clear from Fig. 8 that the braking layers in the edge area of the bullet-stopping device 1 must have different dimensions in order to implement this embodiment.

Anders verhält es sich bei der Ausführungsform gemäß Fig. 9. Hier weisen die Abbremsschichten 3 den schuppenartigen Versatz ausschließlich in vertikaler Richtung auf. Um dennoch keine Schwachstellen in der Geschoßfangvorrichtung 1 auszubilden, durch die Geschosse nahezu ungehindert hindurchtreten könnten, überlappen die benachbarten Reihen der jeweils schuppenartig versetzt zueinander angeordneten Abbremsschichten 3 labyrinthartig. In den Bereichen 20 dieser Labyrinthe ist demnach die doppelte Anzahl von Abbremsschichten 3 hintereinander angeordnet als zwischen diesen Bereichen 20.The situation is different in the embodiment according to Fig. 9. Here, the braking layers 3 have the scale-like offset exclusively in the vertical direction. In order to avoid any weak spots in the bullet-catching device 1, through which bullets could pass almost unhindered, the adjacent rows of the braking layers 3, each arranged scale-like offset to one another, overlap in a labyrinth-like manner. In the areas 20 of these labyrinths, there are therefore twice as many braking layers 3 arranged one behind the other as between these areas 20.

BEZUGSZEICHENLIS T E LIST OF REFERENCE SYMBOLS

11 GeschoßfangvorrichtungBullet catching device 22 SchußrichtungDirection of fire 33 AbbremsschichtBraking layer 44 - Kernbereich- Core area 55 KopfwandHead wall 66 - Boden- Floor 77 DeckeCeiling 88th HaltegestellSupport frame 99 HolzbohleWooden plank 1010 - Ausnehmung- Recess 1111 HalteelementHolding element 1212 BasisBase 1313 ZahnTooth 1414 Stahlplattesteel plate 1515 T-TrägerT-beam 1616 Formteilmolded part 1717 BodenplatteBase plate 1818 AufhängebolzenSuspension bolt 1919 StoßkantenEdges 2020 - Bereich- Area

Claims (10)

SCHUTZANSPRÜCHE :PROTECTION CLAIMS: 1. Geschoßfangvorrichtung mit mehreren in Schußrichtung hintereinander angeordneten Abbremsschichten,1. Bullet arresting device with several braking layers arranged one behind the other in the direction of fire, dadurch gekennzeichnet, daß die Abbremsschichten (3) quer zur Schußrichtung (2) schuppenartig versetzt zueinander angeordnet und untereinander austauschbar sind. characterized in that the braking layers (3) are arranged offset from one another in a scale-like manner transversely to the weft direction (2) and are interchangeable with one another. 2 - Geschoßfangvorrichtung nach Anspruch 1,2 - Bullet catching device according to claim 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abbremsschichten (3) identische Abmessungen aufweisenden. characterized in that the braking layers (3) have identical dimensions. 3. Geschoßfangvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,3. Bullet catching device according to claim 1 or 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abbremsschichten (3) aus elastischem Material ausgebildet sind. characterized in that the braking layers (3) are made of elastic material. 4. Geschoßfangvorrichtung nach Anspruch 3,4. Bullet catching device according to claim 3, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Material ein Polymer, insbesondere PVC, ist. characterized in that the elastic material is a polymer, in particular PVC. 5. Geschoßfangvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abbremsschichten (3) in vertikaler Richtung schuppenartig versetzt zueinander angeordnet sind.
5. Bullet trap device according to one of claims 1 to 4,
characterized in that the braking layers (3) are arranged offset from one another in the vertical direction in a scale-like manner.
6. Geschoßfangvorrichtung nach Anspruch 5,6. Bullet catching device according to claim 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abbremsschichten (3) in horizontaler Richtung in benachbarte Abbremsschichten labyrinthartig eingreifen. characterized in that the braking layers (3) engage in a labyrinth-like manner in the horizontal direction into adjacent braking layers. 7. Geschoßfangvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abbremsschichten (3) mit ihren Unterkanten in entsprechende Ausnehmungen (10) in einem Haltegestell (8) eingesteckt sind.
7. Projectile catching device according to one of claims 1 to 6,
characterized in that the braking layers (3) are inserted with their lower edges into corresponding recesses (10) in a holding frame (8).
8. Geschoßfangvorrichtung nach Anspruch 7,8. Bullet catching device according to claim 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abbremsschichten (3) derart ausgebildet sind, daß sie sich aufgrund ihrer Eigenstabilität über den Ausnehmungen (10) aufrecht halten. characterized in that the braking layers (3) are designed such that they remain upright above the recesses (10) due to their inherent stability. 9. Geschoßfangvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abbremsschichten (3) untereinander beabstandet sind, wobei der Abstand der Abbremsschichten (3) untereinander kleiner als die Geschoßlänge der abzubremsenden Geschosse ist.
9. Bullet trap device according to one of claims 1 to 8,
characterized in that the braking layers (3) are spaced apart from one another, the distance between the braking layers (3) being smaller than the projectile length of the projectiles to be braked.
10. Geschoßfangvorrichtung nach Anspruch 7 oder 8,10. Bullet-catching device according to claim 7 or 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (10) in kammartigen Halteelementen (11) für die Abbremsschichten vorgesehen sind, die eine Neigung gegenüber der Vertikalen von 15° bis 30° aufweisen und paarweise auf jeweils einer Stahlplatte (14) befestigt sind. characterized in that the recesses (10) are provided in comb-like holding elements (11) for the braking layers, which have an inclination from the vertical of 15° to 30° and are fastened in pairs on a steel plate (14). • ··
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