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DE2948689C2 - - Google Patents

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Publication number
DE2948689C2
DE2948689C2 DE19792948689 DE2948689A DE2948689C2 DE 2948689 C2 DE2948689 C2 DE 2948689C2 DE 19792948689 DE19792948689 DE 19792948689 DE 2948689 A DE2948689 A DE 2948689A DE 2948689 C2 DE2948689 C2 DE 2948689C2
Authority
DE
Germany
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tabs
slat conveyor
plate
pull
conveyor according
Prior art date
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Application number
DE19792948689
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English (en)
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DE2948689A1 (de
Inventor
Herbert Dipl.-Ing. 5908 Neunkirchen De Wehler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Amsted-Siemag Kette 5240 Betzdorf De GmbH
Original Assignee
Amsted-Siemag Kette 5240 Betzdorf De GmbH
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Publication date
Application filed by Amsted-Siemag Kette 5240 Betzdorf De GmbH filed Critical Amsted-Siemag Kette 5240 Betzdorf De GmbH
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Publication of DE2948689A1 publication Critical patent/DE2948689A1/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G17/00Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface
    • B65G17/06Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface having a load-carrying surface formed by a series of interconnected, e.g. longitudinal, links, plates, or platforms
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Plattenbandförderer mit in Förderrichtung hintereinander angeordneten und an den bei­ den quer zur Förderrichtung verlaufenden Längsseiten schar­ nierartig mittels eingerollter Scharnieraugen und darin ein­ gesetzter Bolzen miteinander verbundener Platten und minde­ stens einer in Förderrichtung verlaufenden, sich senkrecht zu den beiden Längsseiten der Platten erstreckenden und mit Bohrungen versehenen Zuglasche, in die die Bolzen ebenfalls eingreifen und die beiderseits eines Scharnierauges bzw. zwischen zwei Scharnieraugen angeordnet sind, wobei die Gesamtbreite der Zuglasche bzw. Zuglaschen eines Bolzens kleiner ist als die Gesamtbreite des bzw. der Scharnierau­ gen dieses Bolzens.
Derartige Plattenbandförderer sind in den US-Patentschrif­ ten 24 40 212 und 25 64 533 beschrieben. Daraus ist es bekannt, daß sich eingerollte Scharnieraugen unter zu hoher Zugbeanspruchung aufziehen können. Zuglaschen mit geschlos­ senen Augen können allenfalls bei Überbeanspruchung im Be­ reich der Bolzenbohrungen reißen. Dies liegt daran, daß die Biegebeanspruchung im eingerollten Scharnierauge den Biege­ widerstand des Scharnierauges schnell überschreitet, wäh­ rend die Zuglaschen einer reinen Zugbeanspruchung unterlie­ gen, so daß hier die Zugfestigkeit des Materials ausschlag­ gebend ist.
Obwohl technische Produkte möglichst einfach und mit gerin­ gen Herstellkosten verbunden sein sollten, wird dieses Ziel bei den bekannten Plattenbandförderern nur unvollkommen er­ reicht. Bei dem Plattenbandförderer gemäß der US-Patent­ schrift 24 40 212 werden stets zwei Platten nebeneinander angeordnet, die sowohl Zuglaschen als auch eingerollte Scharnieraugen besitzen.
Bei dem Plattenbandförderer gemäß der US-Patentschrift 25 64 533 sind die Platten zwar untereinander gleich und weisen auf einer Längsseite zwei mit Abstand voneinander angeordnete eingerollte Scharnieraugen und auf der anderen Seite ein eingerolltes Scharnierauge auf, jedoch ist jede Platte mit mindestens einer zusätzlichen Zuglasche ver­ sehen, die den wesentlichen Teil der Zugbeanspruchung des Förderers aufnehmen soll. Die eingerollten Scharnieraugen sind dazu bestimmt, die Platten miteinander und mit den Zuglaschen zu verbinden und übertragen daher im wesentli­ chen nur die zwischen benachbarten Platten auftretenden Kräfte. Demzufolge wird das Material der Platten nur unvoll­ kommen ausgenutzt und müssen mehr sowie stärkere Teile als nötig verwendet werden.
Ein aus der US-Patentschrift 30 47 130 bekannter Plat­ tenbandförderer weist keine eingerollten Scharnieraugen auf, sondern unter den gleich großen, rechteckigen Platten sind jeweils zwei parallele Zuglaschen mit in ihren Enden vorgesehenen Bohrungen angeordnet. In die Bohrungen jeweils eines Zuglaschenpaars sind Hülsen eingepreßt, während durch die Bohrungen eines anderen, das benachbarte Zuglaschenpaar übergreifenden Zuglaschenpaars Bolzen zum Verbinden der Glieder des Plattenbandförderers eingesteckt sind. Die Zug­ laschen bilden im Verband des Plattenbandförderers eine Laschenkette, die allerdings nur in einer Ebene beweglich ist und somit nur gerade laufende Plattenbandförderer herzu­ stellen gestattet. Weiterhin ist diese Laschenkette aufwen­ dig in der Herstellung und unterliegt infolge hoher Flächen­ pressung zwischen Laschenhülse und Bolzen besonders in stau­ biger Umgebung einem starken Verschleiß.
Demgegenüber ist ein aus der deutschen Auslegeschrift 18 13 778 bekannter Plattenbandförderer zwar kurvengängig und weist jeweils an einer Plattenseite mittig ein eingerolltes Scharnierauge sowie auf der anderen Seite zwei im Abstand voneinander angeordnete eingerollte Scharnieraugen auf. Das mittlere Scharnierauge einer Platte greift zwischen die beiden Scharnieraugen der nächstfolgenden Platte; es ist mit dieser durch einen Bolzen drehbar und schwenkbar verbun­ den. Die Kurvengängigkeit ergibt sich daraus, daß entweder ein zylindrischer Bolzen mit einem doppeltkonischen mittle­ ren Auge oder aber ein tonnenförmiger Bolzen mit einem zylindrisch geformten mittleren Auge zusammenwirkt.
Bei diesem kurvengängigen Plattenbandförderer werden die Augen auf Biegung beansprucht, die bei hoher Belastung bzw. starker Zugbeanspruchung der Gefahr unterliegen, sich aufzu­ biegen. Da einerseits die Breite der Scharnieraugen nicht beliebig groß sein kann und andererseits auch der Verwen­ dung hochfesten Materials durch dessen Verformbarkeit bzw. die Einrollbarkeit der Augen Grenzen gesetzt sind, ist dieser kurvengängige Plattenbandförderer für eine hohe Zug­ beanspruchung nicht geeignet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Plattenband­ förderer zu schaffen, der bei gleichen wesentlichen Abmes­ sungen wie Teilung, Scharnieraugendurchmesser, Gesamtbreite im Bereich der Scharnieraugen und Plattendicke eine erheb­ lich höhere Belastung erlaubt und sich infolge Vereinfa­ chung und geringere Anzahl der benötigten Teile kostengün­ stiger herstellen läßt.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß bei einem Platten­ bandförderer der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß ab­ wechselnd zwei Platten benachbart angeordnet sind, von de­ nen eine mindestens eine Zuglasche und die benachbarte an jeder Längsseite die Scharnieraugen bzw. die eine zwei Zug­ laschen und die benachbarte an jeder Längsseite ein Schar­ nierauge aufweisen und daß die Breite der Scharnieraugen und der Zuglaschen entsprechend etwa gleicher Gestaltfestig­ keit bemessen ist.
Da jeweils nur jede zweite Platte eingerollte Scharnier­ augen bzw. eine bzw. zwei Zuglaschen aufweist, lassen sich die Scharnieraugen sehr viel breiter ausführen, während die Zuglaschen schmal bleiben können, so daß die eingerollten Scharnieraugen dem Aufbiegen unter Zugbeanspruchung densel­ ben Widerstand entgegensetzen, wie die Zuglaschen dem Rei­ ßen im Bereich der Bolzenbohrungen. Die einzelnen Platten, die jeweils entweder nur eingerollte Scharnieraugen oder nur eine bzw. zwei Zuglaschen aufweisen, lassen sich sehr einfach gestalten und erlauben eine vorteilhafte Material­ ausnutzung.
Der erfindungsgemäße Plattenbandförderer erfährt eine rela­ tiv geringe elastische Dehnung unter Zugbeanspruchung im Betrieb und paßt in jede Anlage mit einem herkömmlichen Plattenbandförderer. Bei in der Längsmittelachse des Plat­ tenbandförderers angeordneten Zuglaschen muß das Kettenrad einen Schlitz aufweisen, um die Zuglaschen beim Umlauf aufzunehmen. Hierdurch wird jedoch gleichzeitig eine gute Seitenführung des Plattenbandförderers auf dem Kettenrad erreicht, so daß Kettenräder mit Anlauf- oder Bordscheiben nicht erforderlich sind. Bei parallel zueinander angeordne­ ten Zuglaschen, die außen mit einem mittigen Scharnierauge zusammenwirken, muß das Kettenrad geringfügig schmaler sein. In diesem Falle dienen die Zuglaschen als Bord­ scheibenersatz.
Der Aufbau des Plattenbandförderers ist dann besonders ein­ fach, wenn die Augen aus dem Plattenmaterial unter die Plattenfläche eingerollt werden und die Zuglaschen aus dem Bereich der benachbarten Plattenfläche bis in den Bereich der Augen vorragen.
Mittig angeordnete Zuglaschen ragen in den Schlitz der entsprechenden Scharnieraugen hinein, während bei paralle­ len Zuglaschen, die beiderseits eines Scharnierauges ange­ ordnet sind, die Platte mit den Zuglaschen im Bereich des Scharnierauges der benachbarten Platte eine Ausnehmung für das Scharnierauge aufweist.
Um den erfindungsgemäßen Plattenbandförderer kurvengängig zu machen, genügen entweder tonnenförmige Bolzen zum Verbin­ den der Plattenglieder oder aber doppelt ovale Bohrungen in den Augen der Zuglaschen in Verbindung mit zylindrischen Bolzen.
Da sich die Zuglaschen normalerweise nicht einstückig mit den entsprechenden Platten herstellen lassen, können sie vorteilhafterweise zur Halterung von parallel zur Längs­ achse des Plattenbandförderers verlaufenden Führungen ver­ wendet werden. Diese Führungen können einstückig mit den Zuglaschen ausgebildet oder aber in Ausnehmungen der Zugla­ schen eingelegt sein.
Die einstückige Ausführung weist zwei parallele, sich be­ rührende Zuglaschen mit je einem rechtwinklig abgebogenen, an der Platte angeordneten Quersteg und einer seitlichen Führungsfläche auf, die aus von den Querstegen im wesent­ lichen rechtwinklig abgebogenen Lappen bestehen. In diesem Falle ist das an der jeweiligen Platte zu befestigende Teil einstückig aus einer Zuglasche, einem Quersteg und einem Lappen als Stanzteil ausgebildet, bei dem vor der Montage die Zuglasche und der Lappen rechtwinklig zum Quersteg umgebogen werden. Diese Lappen können breiter als die Quer­ stege sein und abgerundete bzw. abgebogene Enden aufweisen.
Entsprechend kann sich bei mit Abstand voneinander angeord­ neten, parallelen Zuglaschen zwischen beiden ein Verbin­ dungssteg erstrecken, der an der Platte befestigt ist, und gegenüber dem die Zuglaschen rechtwinklig abgebogen sind.
Vorteilhafterweise sind bei dieser Ausführung die Enden der Zuglaschen eingekröpft und weisen dazwischenliegende, Füh­ rungsflächen bildende Bereiche auf. Auf diese Weise wird die Kurvengängigkeit verbessert und eine seitliche Führung erreicht, ohne daß die Enden der Zuglaschen und die Bolzen mit den entsprechenden Führungsschienen in Berührung kommen.
Um ein Abspringen des Plattenbandförderers von den Führungs­ schienen zu vermeiden, können an den Führungsflächen im wesentlichen rechtwinklig abgebogene, die Führungsschienen untergreifende Lappen angeordnet sein.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand mehrerer in der Zeich­ nung dargestellter Ausführungsbeispiele des näheren erläu­ tert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 einen Plattenbandförderer, der nur geringfügig kurven­ gängig ist, in Draufsicht;
Fig. 2 den Plattenbandförderer gemäß Fig. 1 in Seitenansicht;
Fig. 3 eine Seitenansicht einer Zuglasche des Plattenband­ förderers gemäß Fig. 1 und 2;
Fig. 4 einen anderen Plattenbandförderer, der nur geringfügig für Kurvenlauf geeignet ist, in Draufsicht;
Fig. 5 eine Seitenansicht des Plattenbandförderers ent­ sprechend Fig. 4;
Fig. 6 eine Draufsicht auf ein Stanzteil mit Zuglaschen und Quersteg;
Fig. 7 einen kurvengängigen Plattenbandförderer in Draufsicht;
Fig. 8 den Plattenbandförderer gemäß Fig. 7 in Seitenansicht;
Fig. 9 ein Stanzteil der Zuglasche mit Quersteg und Führungs­ lappen für einen Plattenbandförderer gemäß Fig. 7 und 8;
Fig. 10 einen weiteren kurvengängigen Plattenbandförderer in Draufsicht;
Fig. 11 eine Seitenansicht des Plattenbandförderers gemäß Fig. 10;
Fig. 12 ein Stanzteil der Zuglaschen mit Quersteg und Führungs­ lappen und
Fig. 13 eine Vorderansicht des Plattenbandförderers ent­ sprechend Fig. 10.
Der Plattenbandförderer 1 weist einerseits eine verhältnis­ mäßig breite rechteckige Platte 2 mit eingerollten Scharnier­ augen 3 auf, sowie abwechselnd hiermit eine schmalere Platte 4 mit darunter befestigten Zuglaschenpaaren 5. Die Zuglaschen­ paare 5 sind, sich berührend, mittig in der Längsachse des Plattenbandförderers 1 angeordnet und ragen mit ihren Enden über die Breite der Platten 4 hinaus in Einschnitte 9 in der Platte 2 und den eingerollten Scharnieraugen 3 hinein. Der Abstand der eingerollten Scharnieraugen 3 an der Platte 2 ent­ spricht dem Abstand von Bohrungen 7 in den Zuglaschen 5, so daß nach dem Zusammenfügen mittels Bolzen 6 eine Laschen­ kette konstanter Teilung entsteht. Jede Zuglasche 5 ist mit einer Ausnehmung 8 versehen, deren Breite und Tiefe derjenigen der Platten 4 entspricht. Auf diese Weise erhalten die Zug­ laschen 5 einen sicheren Halt an den Platten 4. Die Breite der Zuglaschen 5 im Verhältnis zur Breite der Scharnieraugen 3 ist so bemessen, daß beide den gleichen Widerstand gegen eine Zug­ beanspruchung aufweisen.
Die Ausführung gemäß Fig. 4 und 5 zeigt einen Plattenband­ förderer 10 mit einer verhältnismäßig schmalen rechteckigen Platte 11, in deren mittlerem Bereich Scharnieraugen 12 ein­ gerollt sind. Diese Scharnieraugen 12 ragen über die Breite der Platte 11 hinaus. Eine entsprechend breitere Platte 13 ist mit parallelen, mit Abstand voneinander angeordneten Zug­ laschen 14 versehen, die mit ihren Bohrungen 16 bis in den Bereich der eingerollten Scharnieraugen 12 ragen und mit diesen durch Bolzen 15 verbunden sind. Die Zuglaschen 14 bilden zu­ sammen mit einem Quersteg 18, mittels dessen sie an der Platte 13 befestigt sind, ein Stanzteil wie in Fig. 6 dargestellt. Im Bereich der Zuglaschen 14 befinden sich Ausnehmungen 17 für den mittleren Bereich der Platten 13, um beim rechtwinkligen Abbiegen der Zuglaschen 14 gegenüber dem Quersteg 18 die Ober­ fläche des Quersteges 18 auf gleicher Höhe wie die Ausnehmungen 17 zu halten.
Da die Ausführungen gemäß Fig. 1 bis 6 für Geradeauslauf vor­ gesehen sind, verlaufen die benachbarten Seitenkanten der Platten 2, 4 bzw. 11, 13 parallel zueinander.
Die Ausführung gemäß Fig. 7 bis 9 zeigt einen Plattenband­ förderer 19, der kurvengängig ist und einerseits aus Platten 2 mit eingerollten Scharnieraugen 3 besteht, während das hier­ zu jeweils benachbarte Glied des Plattenbandförderers 19 aus einer Platte 20 mit angeschrägten Plattenkanten 24 besteht. Unter der Platte 20 sind Zuglaschenpaare 21 angeordnet, die mittels abgebogener Querstege 22 an der Platte 20 befestigt sind und zusätzlich abgebogene Lappen 23 oder 26 aufweisen, die beim Kurvenlauf als Führungsflächen mit Führungsschienen zusammenwirken. Bei der Ausführung mit Lappen 26 wird beim Kurvenfahren eine zusätzliche Verdrehstabilität der Kette er­ zielt, da sich die Lappen 26 an die Scharnieraugen 3 der benachbarten Platten 2 abstützen, um ein Herauskippen aus den Führungsschienen zu verhindern. Jeweils eine Zuglasche 21 ist mit einem Quersteg 22 und einem Lappen 23 als Stanzteil ausgebildet, das Ausnehmungen 25 aufweist, daß nach dem Abbiegen der Zuglasche 21 und des Lappens 23 eine Auflage­ fläche für die Platte 20 geschaffen ist. Das Spiel für die Zuglaschenenden im Bereich der Einschnitte 9 ist groß genug, um eine Kurvengängigkeit zu gewährleisten. Es genügt hier, die Zuglaschenenden mit ovalen Bohrungen 40 zu versehen, um die für die Kurvengängigkeit erforderliche Beweglichkeit des zylindrischen Bolzens 6 zu erreichen.
Die Ausführung gemäß Fig. 10 entspricht im wesentlichen der Ausführung der Fig. 4, jedoch mit dem Unterschied, daß der in Fig. 10 dargestellte Plattenbandförderer 27 eine Platte 28 mit angeschrägten Plattenkanten 30 aufweist. In der Längs­ mittelachse des Plattenbandförderers 27 befinden sich an der Platte 28 eingerollte Scharnieraugen 29. Dabei ist eine Platte 31 mit parallelen Zuglaschen mit eingekröpften Enden 32 und einem Führungsflächen bildenden mittleren Bereich 33 ver­ sehen. Der Abstand des Führungsflächen bildenden Bereichs 33 ist somit größer als der Abstand der Zuglaschenenden 32 von­ einander, die beiderseits der eingerollten Scharnieraugen 29 angeordnet sind, und in die ein tonnenförmiger Bolzen 37 mit zylindrischen Enden 38 eingepreßt ist. Die Zuglaschen mit den Zuglaschenenden 32 und den Führungsflächen bildenden Be­ reichen 33 sind durch einen Quersteg 34 miteinander ver­ bunden, mittels dessen sie an der Platte 31 befestigt sind.
In Fig. 12 ist ein Stanzteil dargestellt, das aus dem Quer­ steg 34, den Zuglaschen mit den Zuglaschenenden 32 und den Führungsflächen bildenden Bereichen 33 sowie Lappen 35 be­ steht. Im Bereich der Stegenden befinden sich Ausnehmungen 39, die es, wie bei den vorherigen Ausführungsbeispielen, nach dem Abbiegen eine Aufnahme für die Platte 31 ergeben. Die Zug­ laschenenden 32 sind mit zylindrischen Bohrungen 36 versehen, in die die zylindrischen Enden 38 der tonnenförmigen Bolzen 37 eingepreßt sind. Auf diese Weise sind die Platten 28 mit ihren Scharnieraugen 29 begrenzt um den tonnenförmigen Bolzen 37 schwenkbar und gewährleisten somit eine ausreichende Kurven­ gängigkeit. Die Lappen 35 sind, wie in Fig. 13 dargestellt, rechtwinklig abgebogen und untergreifen im Betrieb ent­ sprechende, jedoch nicht dargestellte Führungsschienen, so daß durch die Führungsflächen bildenden Bereiche 33 die seit­ liche Führung und durch die abgebogenen Lappen 35 eine Sicherung gegen ein Abspringen von den Führungsschienen ge­ währleistet ist.

Claims (11)

1. Plattenbandförderer mit in Förderrichtung hintereinan­ der angeordneten und an den beiden quer zur Förderrich­ tung verlaufenden Längsseiten scharnierartig mittels eingerollter Scharnieraugen und darin eingesetzter Bol­ zen miteinander verbundener Platten und mindestens ei­ ner in Förderrichtung verlaufender, sich senkrecht zu den beiden Längsseiten der Platten erstreckender und mit Bohrungen versehener Zuglaschen, in die die Bolzen ebenfalls eingreifen und die beiderseits eines Schar­ nierauges bzw. zwischen zwei Scharnieraugen angeordnet sind, wobei die Gesamtbreite der Zuglasche bzw. Zugla­ schen eines Bolzens kleiner ist als die Gesamtbreite des bzw. der Scharnieraugen dieses Bolzens, dadurch gekennzeichnet, daß abwechselnd zwei Platten (2, 4; 11, 13; 2, 20; 28, 31) benachbart angeordnet sind, von denen eine mindestens eine Zuglasche (5, 21) und die benachbarte an jeder Längsseite zwei Scharnierau­ gen (3), bzw. die eine zwei Zuglaschen (14, 32, 33) und die benachbarte an jeder Längsseite ein Scharnierauge (12, 29) aufweisen und daß die Breite der Scharnier­ augen (3, 12, 29) und der Zuglaschen (5, 14, 21, 32, 33) ent­ sprechend etwa gleicher Gestaltfestigkeit bemessen ist.
2. Plattenbandförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scharnieraugen (3, 12, 29) aus dem Plattenmaterial unter die Plattenfläche einge­ rollt sind und die Zuglaschen (5, 14, 21, 32, 33) aus dem Be­ reich der benachbarten Plattenfläche bis in den Bereich der Scharnieraugen (3, 12, 29) hervorragen.
3. Plattenbandförderer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 2, gekennzeichnet durch zwei an den Zuglaschen (21, 32) befestigte, parallel zur Längs­ achse des Plattenbandförderers (19, 27) verlaufende Führungen (23, 33).
4. Plattenbandförderer nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch mit den Zuglaschen (21, 32) einstückige Führungen (23, 33).
5. Plattenbandförderer nach Anspruch 3, gekennzeich­ net durch in Ausnehmungen in den Zuglaschen (21, 32) eingelegte Führungen.
6. Plattenbandförderer nach Anspruch 4, gekenn­ zeichnet durch zwei parallele, sich be­ rührende Zuglaschen (21) mit je einem rechtwinklig ab­ gebogenen, an der Platte (20) befestigten Quersteg (22) und einer seitlichen Führungsfläche (23).
7. Plattenbandförderer nach Anspruch 6, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Führungsflächen aus von den Querstegen (22) im wesentlichen rechtwinklig ab­ gebogenen Lappen (23) bestehen.
8. Plattenbandförderer nach Anspruch 7, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Lappen (23) breiter als die Stege (22) sind und abgerundete oder abgebogene Enden aufweisen.
9. Plattenbandförderer nach Anspruch 4, gekennzeich­ net durch einen zwischen den Zuglaschen (32, 33) angeordneten, rechtwinklig abgebogenen und an der Platte (31) befestigten Verbindungssteg (34).
10. Plattenbandförderer nach Anspruch 9, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Enden (32) der Zug­ laschen eingekröpft sind und dazwischenliegende Führungs­ flächen bildende Bereiche (33) aufweisen.
11. Plattenbandförderer nach Anspruch 10, gekennzeich­ net durch von den Führungsflächen (33) im wesentlichen rechtwinklig abgebogene Führungsschienen unter­ greifende Lappen (35).
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