DE2948689C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE2948689C2 DE2948689C2 DE19792948689 DE2948689A DE2948689C2 DE 2948689 C2 DE2948689 C2 DE 2948689C2 DE 19792948689 DE19792948689 DE 19792948689 DE 2948689 A DE2948689 A DE 2948689A DE 2948689 C2 DE2948689 C2 DE 2948689C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tabs
- slat conveyor
- plate
- pull
- conveyor according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 claims 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000009191 jumping Effects 0.000 description 1
- 210000003734 kidney Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G17/00—Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface
- B65G17/06—Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface having a load-carrying surface formed by a series of interconnected, e.g. longitudinal, links, plates, or platforms
- B65G17/08—Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface having a load-carrying surface formed by a series of interconnected, e.g. longitudinal, links, plates, or platforms the surface being formed by the traction element
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G2201/00—Indexing codes relating to handling devices, e.g. conveyors, characterised by the type of product or load being conveyed or handled
- B65G2201/02—Articles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chain Conveyers (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Plattenbandförderer mit in
Förderrichtung hintereinander angeordneten und an den bei
den quer zur Förderrichtung verlaufenden Längsseiten schar
nierartig mittels eingerollter Scharnieraugen und darin ein
gesetzter Bolzen miteinander verbundener Platten und minde
stens einer in Förderrichtung verlaufenden, sich senkrecht
zu den beiden Längsseiten der Platten erstreckenden und mit
Bohrungen versehenen Zuglasche, in die die Bolzen ebenfalls
eingreifen und die beiderseits eines Scharnierauges bzw.
zwischen zwei Scharnieraugen angeordnet sind, wobei die
Gesamtbreite der Zuglasche bzw. Zuglaschen eines Bolzens
kleiner ist als die Gesamtbreite des bzw. der Scharnierau
gen dieses Bolzens.
Derartige Plattenbandförderer sind in den US-Patentschrif
ten 24 40 212 und 25 64 533 beschrieben. Daraus ist es
bekannt, daß sich eingerollte Scharnieraugen unter zu hoher
Zugbeanspruchung aufziehen können. Zuglaschen mit geschlos
senen Augen können allenfalls bei Überbeanspruchung im Be
reich der Bolzenbohrungen reißen. Dies liegt daran, daß die
Biegebeanspruchung im eingerollten Scharnierauge den Biege
widerstand des Scharnierauges schnell überschreitet, wäh
rend die Zuglaschen einer reinen Zugbeanspruchung unterlie
gen, so daß hier die Zugfestigkeit des Materials ausschlag
gebend ist.
Obwohl technische Produkte möglichst einfach und mit gerin
gen Herstellkosten verbunden sein sollten, wird dieses Ziel
bei den bekannten Plattenbandförderern nur unvollkommen er
reicht. Bei dem Plattenbandförderer gemäß der US-Patent
schrift 24 40 212 werden stets zwei Platten nebeneinander
angeordnet, die sowohl Zuglaschen als auch eingerollte
Scharnieraugen besitzen.
Bei dem Plattenbandförderer gemäß der US-Patentschrift 25
64 533 sind die Platten zwar untereinander gleich und
weisen auf einer Längsseite zwei mit Abstand voneinander
angeordnete eingerollte Scharnieraugen und auf der anderen
Seite ein eingerolltes Scharnierauge auf, jedoch ist jede
Platte mit mindestens einer zusätzlichen Zuglasche ver
sehen, die den wesentlichen Teil der Zugbeanspruchung des
Förderers aufnehmen soll. Die eingerollten Scharnieraugen
sind dazu bestimmt, die Platten miteinander und mit den
Zuglaschen zu verbinden und übertragen daher im wesentli
chen nur die zwischen benachbarten Platten auftretenden
Kräfte. Demzufolge wird das Material der Platten nur unvoll
kommen ausgenutzt und müssen mehr sowie stärkere Teile als
nötig verwendet werden.
Ein aus der US-Patentschrift 30 47 130 bekannter Plat
tenbandförderer weist keine eingerollten Scharnieraugen
auf, sondern unter den gleich großen, rechteckigen Platten
sind jeweils zwei parallele Zuglaschen mit in ihren Enden
vorgesehenen Bohrungen angeordnet. In die Bohrungen jeweils
eines Zuglaschenpaars sind Hülsen eingepreßt, während durch
die Bohrungen eines anderen, das benachbarte Zuglaschenpaar
übergreifenden Zuglaschenpaars Bolzen zum Verbinden der
Glieder des Plattenbandförderers eingesteckt sind. Die Zug
laschen bilden im Verband des Plattenbandförderers eine
Laschenkette, die allerdings nur in einer Ebene beweglich
ist und somit nur gerade laufende Plattenbandförderer herzu
stellen gestattet. Weiterhin ist diese Laschenkette aufwen
dig in der Herstellung und unterliegt infolge hoher Flächen
pressung zwischen Laschenhülse und Bolzen besonders in stau
biger Umgebung einem starken Verschleiß.
Demgegenüber ist ein aus der deutschen Auslegeschrift 18 13
778 bekannter Plattenbandförderer zwar kurvengängig und
weist jeweils an einer Plattenseite mittig ein eingerolltes
Scharnierauge sowie auf der anderen Seite zwei im Abstand
voneinander angeordnete eingerollte Scharnieraugen auf. Das
mittlere Scharnierauge einer Platte greift zwischen die
beiden Scharnieraugen der nächstfolgenden Platte; es ist
mit dieser durch einen Bolzen drehbar und schwenkbar verbun
den. Die Kurvengängigkeit ergibt sich daraus, daß entweder
ein zylindrischer Bolzen mit einem doppeltkonischen mittle
ren Auge oder aber ein tonnenförmiger Bolzen mit einem
zylindrisch geformten mittleren Auge zusammenwirkt.
Bei diesem kurvengängigen Plattenbandförderer werden die
Augen auf Biegung beansprucht, die bei hoher Belastung bzw.
starker Zugbeanspruchung der Gefahr unterliegen, sich aufzu
biegen. Da einerseits die Breite der Scharnieraugen nicht
beliebig groß sein kann und andererseits auch der Verwen
dung hochfesten Materials durch dessen Verformbarkeit bzw.
die Einrollbarkeit der Augen Grenzen gesetzt sind, ist
dieser kurvengängige Plattenbandförderer für eine hohe Zug
beanspruchung nicht geeignet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Plattenband
förderer zu schaffen, der bei gleichen wesentlichen Abmes
sungen wie Teilung, Scharnieraugendurchmesser, Gesamtbreite
im Bereich der Scharnieraugen und Plattendicke eine erheb
lich höhere Belastung erlaubt und sich infolge Vereinfa
chung und geringere Anzahl der benötigten Teile kostengün
stiger herstellen läßt.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß bei einem Platten
bandförderer der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß ab
wechselnd zwei Platten benachbart angeordnet sind, von de
nen eine mindestens eine Zuglasche und die benachbarte an
jeder Längsseite die Scharnieraugen bzw. die eine zwei Zug
laschen und die benachbarte an jeder Längsseite ein Schar
nierauge aufweisen und daß die Breite der Scharnieraugen
und der Zuglaschen entsprechend etwa gleicher Gestaltfestig
keit bemessen ist.
Da jeweils nur jede zweite Platte eingerollte Scharnier
augen bzw. eine bzw. zwei Zuglaschen aufweist, lassen sich
die Scharnieraugen sehr viel breiter ausführen, während die
Zuglaschen schmal bleiben können, so daß die eingerollten
Scharnieraugen dem Aufbiegen unter Zugbeanspruchung densel
ben Widerstand entgegensetzen, wie die Zuglaschen dem Rei
ßen im Bereich der Bolzenbohrungen. Die einzelnen Platten,
die jeweils entweder nur eingerollte Scharnieraugen oder
nur eine bzw. zwei Zuglaschen aufweisen, lassen sich sehr
einfach gestalten und erlauben eine vorteilhafte Material
ausnutzung.
Der erfindungsgemäße Plattenbandförderer erfährt eine rela
tiv geringe elastische Dehnung unter Zugbeanspruchung im
Betrieb und paßt in jede Anlage mit einem herkömmlichen
Plattenbandförderer. Bei in der Längsmittelachse des Plat
tenbandförderers angeordneten Zuglaschen muß das Kettenrad
einen Schlitz aufweisen, um die Zuglaschen beim Umlauf
aufzunehmen. Hierdurch wird jedoch gleichzeitig eine gute
Seitenführung des Plattenbandförderers auf dem Kettenrad
erreicht, so daß Kettenräder mit Anlauf- oder Bordscheiben
nicht erforderlich sind. Bei parallel zueinander angeordne
ten Zuglaschen, die außen mit einem mittigen Scharnierauge
zusammenwirken, muß das Kettenrad geringfügig schmaler
sein. In diesem Falle dienen die Zuglaschen als Bord
scheibenersatz.
Der Aufbau des Plattenbandförderers ist dann besonders ein
fach, wenn die Augen aus dem Plattenmaterial unter die
Plattenfläche eingerollt werden und die Zuglaschen aus dem
Bereich der benachbarten Plattenfläche bis in den Bereich
der Augen vorragen.
Mittig angeordnete Zuglaschen ragen in den Schlitz der
entsprechenden Scharnieraugen hinein, während bei paralle
len Zuglaschen, die beiderseits eines Scharnierauges ange
ordnet sind, die Platte mit den Zuglaschen im Bereich des
Scharnierauges der benachbarten Platte eine Ausnehmung für
das Scharnierauge aufweist.
Um den erfindungsgemäßen Plattenbandförderer kurvengängig
zu machen, genügen entweder tonnenförmige Bolzen zum Verbin
den der Plattenglieder oder aber doppelt ovale Bohrungen in
den Augen der Zuglaschen in Verbindung mit zylindrischen
Bolzen.
Da sich die Zuglaschen normalerweise nicht einstückig mit
den entsprechenden Platten herstellen lassen, können sie
vorteilhafterweise zur Halterung von parallel zur Längs
achse des Plattenbandförderers verlaufenden Führungen ver
wendet werden. Diese Führungen können einstückig mit den
Zuglaschen ausgebildet oder aber in Ausnehmungen der Zugla
schen eingelegt sein.
Die einstückige Ausführung weist zwei parallele, sich be
rührende Zuglaschen mit je einem rechtwinklig abgebogenen,
an der Platte angeordneten Quersteg und einer seitlichen
Führungsfläche auf, die aus von den Querstegen im wesent
lichen rechtwinklig abgebogenen Lappen bestehen. In diesem
Falle ist das an der jeweiligen Platte zu befestigende Teil
einstückig aus einer Zuglasche, einem Quersteg und einem
Lappen als Stanzteil ausgebildet, bei dem vor der Montage
die Zuglasche und der Lappen rechtwinklig zum Quersteg
umgebogen werden. Diese Lappen können breiter als die Quer
stege sein und abgerundete bzw. abgebogene Enden aufweisen.
Entsprechend kann sich bei mit Abstand voneinander angeord
neten, parallelen Zuglaschen zwischen beiden ein Verbin
dungssteg erstrecken, der an der Platte befestigt ist, und
gegenüber dem die Zuglaschen rechtwinklig abgebogen sind.
Vorteilhafterweise sind bei dieser Ausführung die Enden der
Zuglaschen eingekröpft und weisen dazwischenliegende, Füh
rungsflächen bildende Bereiche auf. Auf diese Weise wird
die Kurvengängigkeit verbessert und eine seitliche Führung
erreicht, ohne daß die Enden der Zuglaschen und die Bolzen
mit den entsprechenden Führungsschienen in Berührung kommen.
Um ein Abspringen des Plattenbandförderers von den Führungs
schienen zu vermeiden, können an den Führungsflächen im
wesentlichen rechtwinklig abgebogene, die Führungsschienen
untergreifende Lappen angeordnet sein.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand mehrerer in der Zeich
nung dargestellter Ausführungsbeispiele des näheren erläu
tert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 einen Plattenbandförderer, der nur geringfügig kurven
gängig ist, in Draufsicht;
Fig. 2 den Plattenbandförderer gemäß Fig. 1 in Seitenansicht;
Fig. 3 eine Seitenansicht einer Zuglasche des Plattenband
förderers gemäß Fig. 1 und 2;
Fig. 4 einen anderen Plattenbandförderer, der nur geringfügig
für Kurvenlauf geeignet ist, in Draufsicht;
Fig. 5 eine Seitenansicht des Plattenbandförderers ent
sprechend Fig. 4;
Fig. 6 eine Draufsicht auf ein Stanzteil mit Zuglaschen und
Quersteg;
Fig. 7 einen kurvengängigen Plattenbandförderer in Draufsicht;
Fig. 8 den Plattenbandförderer gemäß Fig. 7 in Seitenansicht;
Fig. 9 ein Stanzteil der Zuglasche mit Quersteg und Führungs
lappen für einen Plattenbandförderer gemäß Fig. 7 und
8;
Fig. 10 einen weiteren kurvengängigen Plattenbandförderer in
Draufsicht;
Fig. 11 eine Seitenansicht des Plattenbandförderers gemäß
Fig. 10;
Fig. 12 ein Stanzteil der Zuglaschen mit Quersteg und Führungs
lappen und
Fig. 13 eine Vorderansicht des Plattenbandförderers ent
sprechend Fig. 10.
Der Plattenbandförderer 1 weist einerseits eine verhältnis
mäßig breite rechteckige Platte 2 mit eingerollten Scharnier
augen 3 auf, sowie abwechselnd hiermit eine schmalere Platte 4
mit darunter befestigten Zuglaschenpaaren 5. Die Zuglaschen
paare 5 sind, sich berührend, mittig in der Längsachse des
Plattenbandförderers 1 angeordnet und ragen mit ihren Enden
über die Breite der Platten 4 hinaus in Einschnitte 9 in der
Platte 2 und den eingerollten Scharnieraugen 3 hinein. Der
Abstand der eingerollten Scharnieraugen 3 an der Platte 2 ent
spricht dem Abstand von Bohrungen 7 in den Zuglaschen 5, so
daß nach dem Zusammenfügen mittels Bolzen 6 eine Laschen
kette konstanter Teilung entsteht. Jede Zuglasche 5 ist mit
einer Ausnehmung 8 versehen, deren Breite und Tiefe derjenigen
der Platten 4 entspricht. Auf diese Weise erhalten die Zug
laschen 5 einen sicheren Halt an den Platten 4. Die Breite
der Zuglaschen 5 im Verhältnis zur Breite der Scharnieraugen 3 ist so
bemessen, daß beide den gleichen Widerstand gegen eine Zug
beanspruchung aufweisen.
Die Ausführung gemäß Fig. 4 und 5 zeigt einen Plattenband
förderer 10 mit einer verhältnismäßig schmalen rechteckigen
Platte 11, in deren mittlerem Bereich Scharnieraugen 12 ein
gerollt sind. Diese Scharnieraugen 12 ragen über die Breite
der Platte 11 hinaus. Eine entsprechend breitere Platte 13
ist mit parallelen, mit Abstand voneinander angeordneten Zug
laschen 14 versehen, die mit ihren Bohrungen 16 bis in den
Bereich der eingerollten Scharnieraugen 12 ragen und mit diesen
durch Bolzen 15 verbunden sind. Die Zuglaschen 14 bilden zu
sammen mit einem Quersteg 18, mittels dessen sie an der Platte
13 befestigt sind, ein Stanzteil wie in Fig. 6 dargestellt. Im
Bereich der Zuglaschen 14 befinden sich Ausnehmungen 17 für
den mittleren Bereich der Platten 13, um beim rechtwinkligen
Abbiegen der Zuglaschen 14 gegenüber dem Quersteg 18 die Ober
fläche des Quersteges 18 auf gleicher Höhe wie die Ausnehmungen
17 zu halten.
Da die Ausführungen gemäß Fig. 1 bis 6 für Geradeauslauf vor
gesehen sind, verlaufen die benachbarten Seitenkanten der
Platten 2, 4 bzw. 11, 13 parallel zueinander.
Die Ausführung gemäß Fig. 7 bis 9 zeigt einen Plattenband
förderer 19, der kurvengängig ist und einerseits aus Platten
2 mit eingerollten Scharnieraugen 3 besteht, während das hier
zu jeweils benachbarte Glied des Plattenbandförderers 19 aus
einer Platte 20 mit angeschrägten Plattenkanten 24 besteht.
Unter der Platte 20 sind Zuglaschenpaare 21 angeordnet, die
mittels abgebogener Querstege 22 an der Platte 20 befestigt
sind und zusätzlich abgebogene Lappen 23 oder 26 aufweisen,
die beim Kurvenlauf als Führungsflächen mit Führungsschienen
zusammenwirken. Bei der Ausführung mit Lappen 26 wird beim
Kurvenfahren eine zusätzliche Verdrehstabilität der Kette er
zielt, da sich die Lappen 26 an die Scharnieraugen 3 der
benachbarten Platten 2 abstützen, um ein Herauskippen aus
den Führungsschienen zu verhindern. Jeweils eine Zuglasche 21
ist mit einem Quersteg 22 und einem Lappen 23 als Stanzteil
ausgebildet, das Ausnehmungen 25 aufweist, daß nach dem
Abbiegen der Zuglasche 21 und des Lappens 23 eine Auflage
fläche für die Platte 20 geschaffen ist. Das Spiel für die
Zuglaschenenden im Bereich der Einschnitte 9 ist groß genug,
um eine Kurvengängigkeit zu gewährleisten. Es genügt hier,
die Zuglaschenenden mit ovalen Bohrungen 40 zu versehen, um
die für die Kurvengängigkeit erforderliche Beweglichkeit des
zylindrischen Bolzens 6 zu erreichen.
Die Ausführung gemäß Fig. 10 entspricht im wesentlichen der
Ausführung der Fig. 4, jedoch mit dem Unterschied, daß der
in Fig. 10 dargestellte Plattenbandförderer 27 eine Platte
28 mit angeschrägten Plattenkanten 30 aufweist. In der Längs
mittelachse des Plattenbandförderers 27 befinden sich an der
Platte 28 eingerollte Scharnieraugen 29. Dabei ist eine Platte
31 mit parallelen Zuglaschen mit eingekröpften Enden 32 und
einem Führungsflächen bildenden mittleren Bereich 33 ver
sehen. Der Abstand des Führungsflächen bildenden Bereichs 33
ist somit größer als der Abstand der Zuglaschenenden 32 von
einander, die beiderseits der eingerollten Scharnieraugen 29
angeordnet sind, und in die ein tonnenförmiger Bolzen 37 mit
zylindrischen Enden 38 eingepreßt ist. Die Zuglaschen mit den
Zuglaschenenden 32 und den Führungsflächen bildenden Be
reichen 33 sind durch einen Quersteg 34 miteinander ver
bunden, mittels dessen sie an der Platte 31 befestigt sind.
In Fig. 12 ist ein Stanzteil dargestellt, das aus dem Quer
steg 34, den Zuglaschen mit den Zuglaschenenden 32 und den
Führungsflächen bildenden Bereichen 33 sowie Lappen 35 be
steht. Im Bereich der Stegenden befinden sich Ausnehmungen 39,
die es, wie bei den vorherigen Ausführungsbeispielen, nach
dem Abbiegen eine Aufnahme für die Platte 31 ergeben. Die Zug
laschenenden 32 sind mit zylindrischen Bohrungen 36 versehen,
in die die zylindrischen Enden 38 der tonnenförmigen Bolzen 37
eingepreßt sind. Auf diese Weise sind die Platten 28 mit
ihren Scharnieraugen 29 begrenzt um den tonnenförmigen Bolzen
37 schwenkbar und gewährleisten somit eine ausreichende Kurven
gängigkeit. Die Lappen 35 sind, wie in Fig. 13 dargestellt,
rechtwinklig abgebogen und untergreifen im Betrieb ent
sprechende, jedoch nicht dargestellte Führungsschienen, so
daß durch die Führungsflächen bildenden Bereiche 33 die seit
liche Führung und durch die abgebogenen Lappen 35 eine
Sicherung gegen ein Abspringen von den Führungsschienen ge
währleistet ist.
Claims (11)
1. Plattenbandförderer mit in Förderrichtung hintereinan
der angeordneten und an den beiden quer zur Förderrich
tung verlaufenden Längsseiten scharnierartig mittels
eingerollter Scharnieraugen und darin eingesetzter Bol
zen miteinander verbundener Platten und mindestens ei
ner in Förderrichtung verlaufender, sich senkrecht zu
den beiden Längsseiten der Platten erstreckender und
mit Bohrungen versehener Zuglaschen, in die die Bolzen
ebenfalls eingreifen und die beiderseits eines Schar
nierauges bzw. zwischen zwei Scharnieraugen angeordnet
sind, wobei die Gesamtbreite der Zuglasche bzw. Zugla
schen eines Bolzens kleiner ist als die Gesamtbreite
des bzw. der Scharnieraugen dieses Bolzens, dadurch
gekennzeichnet, daß abwechselnd zwei Platten (2, 4;
11, 13; 2, 20; 28, 31) benachbart angeordnet sind, von
denen eine mindestens eine Zuglasche (5, 21) und die
benachbarte an jeder Längsseite zwei Scharnierau
gen (3), bzw. die eine zwei Zuglaschen (14, 32, 33) und
die benachbarte an jeder Längsseite ein Scharnierauge
(12, 29) aufweisen und daß die Breite der Scharnier
augen (3, 12, 29) und der Zuglaschen (5, 14, 21, 32, 33) ent
sprechend etwa gleicher Gestaltfestigkeit bemessen ist.
2. Plattenbandförderer nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Scharnieraugen (3, 12,
29) aus dem Plattenmaterial unter die Plattenfläche einge
rollt sind und die Zuglaschen (5, 14, 21, 32, 33) aus dem Be
reich der benachbarten Plattenfläche bis in den Bereich
der Scharnieraugen (3, 12, 29) hervorragen.
3. Plattenbandförderer nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 2, gekennzeichnet durch zwei
an den Zuglaschen (21, 32) befestigte, parallel zur Längs
achse des Plattenbandförderers (19, 27) verlaufende
Führungen (23, 33).
4. Plattenbandförderer nach Anspruch 3, gekennzeichnet
durch mit den Zuglaschen (21, 32) einstückige Führungen
(23, 33).
5. Plattenbandförderer nach Anspruch 3, gekennzeich
net durch in Ausnehmungen in den Zuglaschen (21, 32)
eingelegte Führungen.
6. Plattenbandförderer nach Anspruch 4, gekenn
zeichnet durch zwei parallele, sich be
rührende Zuglaschen (21) mit je einem rechtwinklig ab
gebogenen, an der Platte (20) befestigten Quersteg (22)
und einer seitlichen Führungsfläche (23).
7. Plattenbandförderer nach Anspruch 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Führungsflächen aus
von den Querstegen (22) im wesentlichen rechtwinklig ab
gebogenen Lappen (23) bestehen.
8. Plattenbandförderer nach Anspruch 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Lappen (23) breiter als
die Stege (22) sind und abgerundete oder abgebogene Enden
aufweisen.
9. Plattenbandförderer nach Anspruch 4, gekennzeich
net durch einen zwischen den Zuglaschen (32, 33)
angeordneten, rechtwinklig abgebogenen und an der Platte
(31) befestigten Verbindungssteg (34).
10. Plattenbandförderer nach Anspruch 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Enden (32) der Zug
laschen eingekröpft sind und dazwischenliegende Führungs
flächen bildende Bereiche (33) aufweisen.
11. Plattenbandförderer nach Anspruch 10, gekennzeich
net durch von den Führungsflächen (33) im
wesentlichen rechtwinklig abgebogene Führungsschienen unter
greifende Lappen (35).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792948689 DE2948689A1 (de) | 1979-12-04 | 1979-12-04 | Plattenbandfoerderer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792948689 DE2948689A1 (de) | 1979-12-04 | 1979-12-04 | Plattenbandfoerderer |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2948689A1 DE2948689A1 (de) | 1981-06-11 |
| DE2948689C2 true DE2948689C2 (de) | 1989-06-08 |
Family
ID=6087545
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792948689 Granted DE2948689A1 (de) | 1979-12-04 | 1979-12-04 | Plattenbandfoerderer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2948689A1 (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| IT1140487B (it) * | 1981-11-10 | 1986-09-24 | Regina Ind Srl | Catena di trasporto comprendente due tipi diversi di maglie cernierate fra loro in modo alterno |
| US5626013A (en) * | 1994-09-26 | 1997-05-06 | Schneider; John R. | Circle-crane material handling system |
| DE10033499A1 (de) * | 2000-07-05 | 2002-01-24 | Univ Dresden Tech | Fördergurt aus Elementen sowie Element hierfür |
| JP4010755B2 (ja) * | 2000-08-31 | 2007-11-21 | 株式会社椿本チエイン | コンベヤチェーン |
Family Cites Families (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2363932A (en) * | 1942-03-09 | 1944-11-28 | Detroit Stoker Co | Detachable grate bar construction for traveling grates |
| US2564533A (en) * | 1946-02-04 | 1951-08-14 | Chain Belt Co | Conveyer chain |
| US2440212A (en) * | 1946-02-04 | 1948-04-20 | Chain Belt Co | Flat top conveyer chain |
| DE1740376U (de) * | 1954-07-08 | 1957-02-21 | Holstein & Kappert Maschf | Kettentransporteur. |
| US3047130A (en) * | 1958-09-05 | 1962-07-31 | Amsted Ind Inc | Conveyor chain |
| DE1813778C3 (de) * | 1967-12-18 | 1980-02-21 | Rexnord Inc., Milwaukee, Wis. (V.St.A.) | Kurvengängiger Plattenbandförderer |
| CA940475A (en) * | 1969-05-26 | 1974-01-22 | Clair W. Mueller | Conveyor chain link having knuckles formed integrally with edge and method of forming |
| DE2150078C3 (de) * | 1971-10-07 | 1981-05-14 | F.L. Smidth & Co. A/S, Koebenhavn | Bolzensicherung für Ketten |
| NL7416429A (nl) * | 1974-12-17 | 1976-06-21 | Gefra B V Maschf | Kettingschakel. |
-
1979
- 1979-12-04 DE DE19792948689 patent/DE2948689A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2948689A1 (de) | 1981-06-11 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69004444T2 (de) | Modulares Hochleistungs-Förderband und Zahnrad mit besonderer Spurführung. | |
| AT396513B (de) | Laschenkette für stufenlos verstellbare kegelscheibengetriebe | |
| DE2504050C3 (de) | Kette | |
| DE3406352C1 (de) | Staufoerderkette | |
| DE2321036A1 (de) | Plattenbandfoerderer | |
| EP0643240A1 (de) | Laschenkette für stufenlos verstellbare Kegelscheibengetriebe | |
| DE1810835B2 (de) | Endloses Förderband mit Zugliedern aus Flachdraht | |
| DE2614691B2 (de) | Gleiskette | |
| DE2829011B1 (de) | Kettenkratzfoerderer,insbesondere Einkettenkratzfoerderer | |
| DE3132317A1 (de) | Transportzahnkette | |
| EP0760438A1 (de) | Förderband zur Verwendung in einer Fördervorrichtung mit einer Muldungszone | |
| DE2948689C2 (de) | ||
| DE2209032C3 (de) | Schleppkette | |
| EP0377775A1 (de) | Förderband | |
| EP0085302A2 (de) | Raupenglied eines Gleiskettenabschnittes sowie Gleiskettenabschnitt | |
| DE2317361B1 (de) | Rollenumlauflager fuer rollbahnen | |
| DE69913040T2 (de) | Antriebsvorrichtung für die Glieder einer Schubkette | |
| DE2031903C3 (de) | Gliederhandlauf für Fahrtreppen oder Personenförderbänder | |
| DE2020106A1 (de) | Gliederkette fuer die Zufuhr von Verbrauchsmitteln zu bewegten Teilen | |
| DE2025667C3 (de) | Endloser Kettenförderer | |
| DE9014027U1 (de) | Energieführungskette | |
| DE2618072C3 (de) | Kantgelenkkette | |
| DE3842114A1 (de) | Foerderkette | |
| DE2917515C2 (de) | ||
| DE749105C (de) | Mehrfach-Keilriemen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |