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DE2948509A1 - Schnee- und eisglaette verhindernder und gleichzeitig staubbindender fahrbahnbelag - Google Patents

Schnee- und eisglaette verhindernder und gleichzeitig staubbindender fahrbahnbelag

Info

Publication number
DE2948509A1
DE2948509A1 DE19792948509 DE2948509A DE2948509A1 DE 2948509 A1 DE2948509 A1 DE 2948509A1 DE 19792948509 DE19792948509 DE 19792948509 DE 2948509 A DE2948509 A DE 2948509A DE 2948509 A1 DE2948509 A1 DE 2948509A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compsn
asphalt
hygroscopic salt
wetting agent
salt particles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792948509
Other languages
English (en)
Inventor
Hans 5802 Wetter Lewer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Chemische Fabrik Kalk GmbH
Original Assignee
Chemische Fabrik Kalk GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chemische Fabrik Kalk GmbH filed Critical Chemische Fabrik Kalk GmbH
Priority to DE19792948509 priority Critical patent/DE2948509A1/de
Publication of DE2948509A1 publication Critical patent/DE2948509A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K3/00Materials not provided for elsewhere
    • C09K3/18Materials not provided for elsewhere for application to surfaces to minimize adherence of ice, mist or water thereto; Thawing or antifreeze materials for application to surfaces
    • C09K3/185Thawing materials
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C11/00Details of pavings
    • E01C11/24Methods or arrangements for preventing slipperiness or protecting against influences of the weather
    • E01C11/245Methods or arrangements for preventing slipperiness or protecting against influences of the weather for preventing ice formation or for loosening ice, e.g. special additives to the paving material, resilient coatings

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Materials Applied To Surfaces To Minimize Adherence Of Mist Or Water (AREA)

Description

  • Schnee- und Eisglätte verhindernder und
  • gleichzeitig staubbindender Fahrbahnbelag Ilygroskopische Salze, vorzugsweise Calciumchlorid, Magnesiumchlorid und in gewissen Umfang auch Natriumchlorid, eignen sich sowohl für die Staubbekämpfung auf Straßen und Wegen als auch für das Abtauen von Schnee und Eis und die Verhinderung von Glättebildung auf Verkehrswegen. Dabei werden diese Salze entweder in fester Form oder als wäßrige Lösung angewendet.
  • Das Ausstreuen der Tausalze bzw. das Versprühen der Lösungen ist jedoch sehr arbeitsaufwendig; zudem muß es sehr frWihzeitig, am besten sogar vor der Bildung von Schnee-, Eis- oder Reifglätte erfolgen. Um diese Aufgabe zu lösen wurde bereits versucht, die Tausalze, vorzugsweise Calciumchlorid, bereits bei der Herstellung der Straßendecke in die obere Bitumenschicht in Form von einzelnen Körnern, die noch mit einer dünnen Schutzschicht versehen sein können, einzulagern. Bein Abrieb der Fahrbahndecke durch die darüberrollenden fahrzeuge werden die Spitzen der eingelagerten Salzteilchen freigelegt und die gegebenenfalls vorhandene Schutzschicht abgerieben.
  • Dic Teilchen können nun zusammen mit der Luftfeuchtigkeit oder den auftreffenden Niederschlügen eine dünne, normalerweise nicht gefrierende Flüssigkeitsschicht bilden, die jede Reifglätte wie auch das Ansetzen und Festfahren dickerer Schnee-oder Eisschichten verhindert, so daß diese leicht weggeräumt oder durch die Fahrzeugreifen zur Seite geschleudert werden können.
  • Es wäre nun zu erwarten gewesen, daß diese gute Tausalzwirkung der eingebetteten Calciumchloridteilchen auch durch eine ähnlich gute Staubbindewirkung in den trockenen Alonaten ergänzt würde. Leider ist eine solche Wirkung nicht festzustellen. alkan ist daher gezwungen, auch solche Straßen wie andere gewöhnliche Straßen bei längerer Trockenheit mit Wasser oder wäßrigen Lösungen hygroskopischer Salze zu besprühen, wenn eine Staubbindung wirkungsvoll verhindert werden soll.
  • Damit war die Aufgabe gegeben, einen Straßenbelag zu finden, der aufgrund seincr Zusammensetzung nicht nur im Winter die Glättebildung, sondern auch im Sommer die Staubentwicklung verhindert.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist danach ein Schnee-und Eisglätte verhindernder und gleichzeitig staubbindender Fahrbanbelag aus einer Asphalt- oder Teerbetonmasse als Deckschicht, in die hygroskopische Salzteilchen eingebettet sind. Der Belag ist dadurch gekennzeichnet, daß die hygroskopischen Salzteilchen einen Zusatz an nichtionogenen ,Netzmitteln erhalten haben.
  • Als Netzmittel für die Behandlung der erfindungsgemäß zu verwendenden hygroskopischen Salzteilchen, vorzugsweise Calciumchlorid- und Alagnesiumchloridteilchen, eignen sich in erster Linie nichtionogene Netznittel, die in der sich bildenden gesättigten wäßrigen Lösung der genannten Salze ihre Wirksamkeit nicht verlieren, sondern die Oberfläcllenspannung solcher Lösungen unter die des reinen Wassers erniedrigen. Insbesondere ist hier Dialkylphenylpolyglykoläther allein oder im Gemisch mit anderen Alkyl-, Aryl- oder Alkylarylphenylpolyglykoläthern als Netzmittel zu verwenden. Es lassen sich aber gegebenenfalls auch andere Netzmittel einsetzen, die in konzentrierten Salzlösungen wirksam sind. Die Netzmittel können dabei in trockener Form mit den Salzteilchen, die eine Größe von 4 bis 10 mm haben, vermischt oder in Form einer hochkonzentrierten, etwa 60 bis 70 zeigen wäßrigen Lösung auf die Salzteilchen gesprüht werden. In jedem Fall ist eine möglichst gleichmäßige erteilung der Netzmittel auf den Salzteilchen sicherzustellen. Die aufzubringende Menge an Netzmitteln beträgt dabei, je nach ihrer Wirksamkeit, 1 bis 4 Gew.-Teile auf 100 Gew.-Teile Calciumchlorid bzw. Magnesiumchlorid.
  • Bei dem erfindungsgemäß mit Netzmitteln versetzten Salzteilchen ist es von untergeordneter Bedeutung, ob diese mit einem wasserdichten Oberzug versehen sind oder ob sie ohne einen solchen Oberzug in die als Deckschicht dienende Asphalt- oder Teerbetonmasse eingelagert sind. Nur im Fall, daß das verwendete Netzmittel die Asphalt- oder Teerschicht in der Umgebung des Teilchens angreift, ist es erforderlich, durch einen entsprechend undurchlässigen Oberzug auf den Salzteilchen ein Aufweichen dieser Schichten durch das Netzmittel zu verhindern.
  • Je nach den örtlichen Gegebenheiten bzw. der Frost- und Staubanfälligkeit des zu schützenden Straßenabschnitts werden in die Asphalt- oder Teerbetonmasse der Deckschicht 3 bis 6 Gewl, bezogen auf die Cesamtmasse, an rfindungsgemä präparierten Salzteilchen eingearbeitet. Die Salzteilchen sollen vorteilhaft einen möglichst geringen Anteil an Hydratwasser haben, um mit einer geringen Alenge an hygroskopischem Salz einen hohen Effekt zu erzielen. Es wird dadurch auch eine Beeinträchtigung der Deckschicht durch HohlrSume nach dem Lösen des Salzes vermieden bzw. gemindert. Bei Calciumchlorid sind handelsübliche Produkte mit einem Salzgehalt bis 98 Gew CaCl2 einsetzbar, bei Slagnesiumchlorid haben handelsübliche Produkte nur einenSalzgehalt von 46,5 Gew00. Soll blagnesiumchlorid verwendet werden, empfiehlt sich die Herstellung von Salzteilchen, die entweder aus einer Mischung von Fig12 und NaCl oder einer Mischung von WIgC12 und CaCl2 bestehen.
  • Solche blischproduktc können vorteilhaft bei gleichzeitiger Zugabe des Netzmittels hergestellt werden. Selbstvcrständlich können auch andere Formen der hygroskopischen Salze eingesetzt werden, die einen höheren llydratl.assergehalt haben.
  • Der Zusatz des erfindungsgemä: zu verwendenden, intensiv wirksamen Netzmittels bewirkt, daß bei trockener Fahrbahn sich die aus der Luftfeuchtigkeit bildenden Lösungströpfchen sogleich zu einer dünnen Feuchtigkeitsschicht ausbreiten. Sie können daher nicht in Tröpfchenform vom Fahrwind des darüber rollenden Verkehrs erfaßt und zur Seite geschleudert erden, wo sie unwirksam sind. Obwohl die entstehenden Lösungen sehr gering sind, reichen sie aus, um den feinsten, aus dem Abrieb der Fahrbahn und der reifen gebildeten, flugfähigen Staub zu überziehen und dabei zu gröberen Teilchen zu agglomerieren, ohne einen für den Verkehr gefährlichen Rutschbelag zu bilden. Der agglomerierte Staub ird auch bei längerer Trockenheit nicht wieder flug fähig, er wird entweder allmählich durch den Verkehr oder durch den nächsten Regen weggeführt.
  • Die Wirkung der Salzteilchen bei Schnee- und Eisbildung in den Wintermonaten wird durch Zusatz an Netzmitteln keineswegs beeinträchtigt. Es kann im Gegenteil das Unterwandern einer auf der Fahrbahn gebildeten Eisschicht durch eine sich bildende Salzlösung untcr der Wirkung des Netzmittels unterstützt werden. Insbesondere tritt dieser Vorteil bei Feifbildung und gefrierender Nässe in den frühen Morgenstunden ein.

Claims (3)

  1. P a t e n t a n s p r u c 10 e Schnee- und Eisglätte verhindernder und gleichzeitig staubbindender lahrbahnbelag aus einer Asphalt- oder Teerbetonmasse als Deckschicht, in die hygroskopische Salzteilchen eingebettet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die hygroskopischen Salzteilchen einen Zusatz an nichtionogenen Netzmitteln erhalten haben.
  2. 2. Fahrbahnbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge an zugesetzten Netzrnitteln 1 bis 4 Gew.-Teile auf 100 Gew.-Teile hygroskopischer Salzteilchen beträgt.
  3. 3. Fahrbahnbelag nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Asphalt- oder Teerbetonmasse 3 bis 6 GewgO an mit Netzinitteln präparierten Salzteilchen enthält.
DE19792948509 1979-12-01 1979-12-01 Schnee- und eisglaette verhindernder und gleichzeitig staubbindender fahrbahnbelag Withdrawn DE2948509A1 (de)

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DE (1) DE2948509A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3404271A1 (de) * 1984-02-03 1985-08-08 Mannesmann AG, 4000 Düsseldorf Feinkorngemisch
CN110195395A (zh) * 2019-06-12 2019-09-03 重庆诚邦路面材料有限公司 一种基于油性环氧沥青的沥青路面抗凝冰复合精表处方法

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3404271A1 (de) * 1984-02-03 1985-08-08 Mannesmann AG, 4000 Düsseldorf Feinkorngemisch
CN110195395A (zh) * 2019-06-12 2019-09-03 重庆诚邦路面材料有限公司 一种基于油性环氧沥青的沥青路面抗凝冰复合精表处方法

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