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DE2947763C2 - Elektromechanische Steueranordnung für eine Muster-Nähmaschine - Google Patents

Elektromechanische Steueranordnung für eine Muster-Nähmaschine

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Publication number
DE2947763C2
DE2947763C2 DE2947763A DE2947763A DE2947763C2 DE 2947763 C2 DE2947763 C2 DE 2947763C2 DE 2947763 A DE2947763 A DE 2947763A DE 2947763 A DE2947763 A DE 2947763A DE 2947763 C2 DE2947763 C2 DE 2947763C2
Authority
DE
Germany
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needle
sewing machine
pulse motor
actuator
switch
Prior art date
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Expired
Application number
DE2947763A
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English (en)
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DE2947763A1 (de
Inventor
Kazuo Hachioji Atanabe
Toshihide Kakinuma
Toshiaki Tachikawa Kume
Hachiro Fussa Makabe
Hideaki Takenoya
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Janome Corp
Original Assignee
Janome Sewing Machine Co Ltd
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Publication date
Priority claimed from JP14528078A external-priority patent/JPS5573287A/ja
Priority claimed from JP2979979A external-priority patent/JPS5573286A/ja
Priority claimed from JP2936579A external-priority patent/JPS5573291A/ja
Application filed by Janome Sewing Machine Co Ltd filed Critical Janome Sewing Machine Co Ltd
Publication of DE2947763A1 publication Critical patent/DE2947763A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2947763C2 publication Critical patent/DE2947763C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B19/00Programme-controlled sewing machines
    • D05B19/02Sewing machines having electronic memory or microprocessor control unit
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine elektromechanische Steueranordnung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Zum Einrichten von Nähmaschinen für Reih- oder Heftstiche wird gewöhnlich zuerst der Presserfuß über eine Feder oder einen Elektromagneten eingestellt und als zweites der Stofftransporteur in eine unwirksame Stellung unter die Stichplatte abgesenkt. Durch einen dritten Einstellvorgang wird die Umlaufgeschwindigkeit der Nähmaschine verringert, worauf die Nähmaschine intermittierend angetrieben wird. Handelt es sich um eine Zick-Zack-Nähmaschine, so muß auch das in Querrichtung längliche Nadeldurchgangsloch in der Stichplatte für die Geradstiche reduziert werden. Diese Einstellvorgänge sind umständlich und zeitraubend.
Dieses Problem tritt auch bei den bekannten Muster-Nähmaschinen mit elektronischen Steuerschaltungen auf, die gewöhnlich Bestandteile programmgesteuerter Mikrocomputer enthalten (DE-OS 28 16 223).
In der DE-OS 28 55 366 wurde für eine ebenfalls elektrisch gesteuerte Muster-Nähmaschine ein Steuerkreis vorgeschlagen, der die obere Hauptwelle der Nähmaschine in einer vorbestimmten Winkelstellung stillsetzen soll, bei der sich die Nadel in ihrem oberen Totpunkt befindet Zu diesem Zweck wird durch den vorgeschlagenen Steuerkreis die Hauptwelle über eine Kupplung vor1 dem Nähmaschinenmotor getrennt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine eiektromechanische Steueranordnung anzugeben, weiche die Umstellung der Nähmaschine für Heftstiche durch einen einzigen Handgriff ermöglicht.
κι Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst
Ein zusätzlicher Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß für das automatische Absenken des Stofftransporteurs beim Einstellen des vorbestimmten Presserfußdruckes kein eigener Antrieb benötigt sondern zweckmäßig der an sich für den Antrieb des Stofftransporteurs vorhandene impulsmotor ausgenutzt werden kann.
Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Im folgenden wird die Erfindung näher erläutert In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 die Vorderansicht einer Nähmaschine;
F i g. 2 und 3 mechanische Teile der Nähmaschine, die für die Erfindung von Interesse sind;
F i g. 4 eine Schemadarstellung des Transporteurmechanismus; und
F i g. 5 ein Blockdiagramm der elektronischen Steuerschaltung der Nähmaschine.
Gemäß F i g. 1 hat das Nähmaschinengehäuse 1 eine Fronttafel 2, an der der Reihe nach eine Taste 512 für eine Stichrichtungsumkehr, eine Taste SO für die Auswahl von End- oder Befestigungsstichen sowie Musterwähltasten 51 bis 511 angeordnet sind. Über den Ta-
3r> sten befindet sich eine transparente Platte 3 mit (nur zum Teil wiedergegebenen) Darstellungen DO und D la bis D1 lcder einzelnen Stichmuster. Auf der Rückseite der Platte 3 beleuchten Lampen LB die Darstellungen DO, D la usw. der Befestigungsstiche bzw. des jeweils gewählten Musters. Die Taste 511 dient zur Auswahl eines Knopflochmusters, das in drei Stufen genäht wird, nach deren Vollendung noch End- oder Befestigungsstiche ausgeführt werden. Die anderen Tasten 51 bis 510 dienen zur Auswahl der verfügbaren sonstigen Muster einschließlich Geradstichen gemäß der unteren Darstellung D la an der Taste 51. Für Muster, die nur mit einer maximal zulässigen Stichgeschwindigkeit genäht werden dürfen, ist eine automatische Stichgeschwindigkeitsbegrenzung vorgesehen. Die Taste S12 bewirkt Rückwärtsstiche durch Umkehrung der Transportrichtung des Stoffes, und zwar für alle Muster, die durch die Tasten S1 bis 510 gewählt worden sind. Mit Hilfe einer Taste 513 können insbesondere asymmetrische Muster bezüglich der Nadelmittelstellung nach
Yi rechts oder nach links gewendet werden. Eine Taste 514 dient zum Speichern einer Vielzahl unterschiedlicher Muster in der Reihenfolge der Musterauswahl durch Tasten S 1 bis 510 und ggf. 5 13. Mil Hilfe einer Taste 515 läßt sich der Transporteur in eine Nichteingriffsstellung unterhalb der Stichplatte absenken, wenn beispielsweise ein Knopf angenäht werden soll oder beliebige Stickstiche ausgeführt werden. Eine Taste 516 wird gedrückt, wenn bei Verwendung einer Doppelnadel die seitliche Auslenkamplitude der Nadel begrenzt wird. Mit einer Taste S 17 wird die Maximalgeschwindigkeit der Nähmaschine auf einen bestimmten niedrigeren Wert begrenzt. Eine Taste 5 18 dient zum Löschen eines mit irgendeiner der Tasten 513 bis 517
eingegebenen Befehls. Zum Einstellen der seitlichen Naclelauslenkung dient ein Drehknopf VRw, der zunächst gedrückt werden muß, damit die seitliche Nadelauslenkung hervorgerufen wird, während seine Dreheinstellung die Auslenkamplitude festlegt Ein weiterer Drehknopf VFf dient zum Einstellen der Stichlänge. Zugeordnete Lampen L 13 bis L17, Lw und Lfzeigen an, daß die gewünschten Funktionen ablaufen. Mit einem SteU-rad Sb wird der Druck des Presserfußes reguliert Das Stellrad wird in eine bestimmte Stellung gedreht, die einen vergleichsweise schwachen Druck des Presserfußes bewirkt wenn Reih- oder Heftstiche ausgeführt werden sollen, wobei gleichzeitig der Transporteur in Unwirksamstellung unter die Stichplatte abgesenkt wird.
Die von einem nicht dargestellten Motor angetriebene obere Maschinenwelle 4 (F i g. 2) bewirkt die Vertikalb^wegung der Nadel 6 über eine Nadelstange 5 (F i g. 2 und 3). Ein Synchronimpulsgenerator nit einem Detektor PDh (PDb in F i g. 5) dient zur Ermittlung der Nadelstellung, um die Auslenkbewegung der Nadel zu steuern und die Veränderung des Nadeldurchgangsloches vom Geradstichnähen auf Zickzacknähen und umgekehrt vorzunehmen, sowie zur Steuerung einer Bremseinrichtung, um den Nähmaschinenmotor anzuhalten. Der Synchronimpulsgenerator oder Detektor setzt sich aus einem Photogenerator 7 am Maschinengehäuse 1 und einem Lichtstrahlunterbrecher 8 in der Maschinenwelle 4 zusammen und erzeugt bei jeder Umdrehung der Welle ein Signal mit hohem Binärwert (H), wenn sich die Nadel 6 oberhalb der Stichplatte 9 befindet. Der Lichtunterbrecher 8 weist einen radialen Vorsprung SA auf, dessen Kante SB zur Bestimmung der Bremsphase der Nähmaschine dient. Mit einem weiteren Synchronimpulsgenerator oder Detektor PDi. wird die abgesenkte Stellung der Nadel 6 festgestellt, die Stofftransporteinrichtung gesteuert und der Transporteur in Unwirksamsteliung unter die Stichplatte 9 abgesenkt oder wieder in Arbeitsstellung angehoben. Der Detektor PDl besteht ebenfalls aus einem Photogenerator 10 am Maschinengehäuse und einem Lichtunterbrecher 11 an der Maschinenwelle 4 und erzeugt ein binäres W-Signal, wenn sich die Nadelspitze unterhalb der Stichplatte 9 befindet. Ein Drehzahldetektor SD der Nähmaschine besteht aus einem weiteren Photogenerator 12 am Maschinengehäuse und einem Lichtunterbrecher 13 auf der Maschinenwelle 4, welcher mehrere Ausschnitte 14 am Umfang besitzt, wodurch Impulssignale entsprechend der Umlaufgeschwindigkeit der Maschinenwelle 4 erzeugt werden.
Im Nähmaschinengehäuse 1 befinden sich ferner eine Steuereinrichtung CB und ein Impulsmotor PMw, mit dem die Auslenkbewegung der Nadel gesteuert wird. Die (nicht dargestellte) Welle des I mpulsmotors PMw ist mit der Nadelstange 5 über einen Kurbelarm 15, eine Lagerung 16 und einen Überlragungslenker 17 verbunden. Der Kurbelarm 15 hat ein Anschlagelcment 18, durch den an Begrenzungen 19 die Hebelbewegung begrenzt wird. Auf der Welle des impulsmotors PMw sitzt ein segmentförmiger Lichtstrahlunterbrecher 20, der mit einem zugehörigen Photo-Impulsgenerator oder Detektor PDw zusammenarbeitet, um die seitliche Auslenkstellung der Nadel festzustellen.
Für den Stofftransport dient ein weiterer Impulsmotor PMr, der die Horizontaltransportbewegung des Transporteurs 28 über einen Hebel 21 steuert, der mit Hilfe einer (nicht gezeigten) Riemenübertragung vom Motor in Schwingung versetzt wird. Dieser Hebel 21 steuert einen Transportschritleinsteller 22, dessen Bewegung über eine Gabel 23 und ein Verbindungsglied 24 auf eine Welle 25 übertragen wird, die ihrerseits über Hebelarme 26 eine Transporteurplatte 27 bewegt. Eine untere Welle 29 wird synchron mit der oberen Maschinenwelle 4 gedreht und versetzt einen (nicht gezeigten) Greifer in Drehung. Der Impulsmotor PMf trägt ähnlich wie der Impulsmotor PMw einen segmentförmigen Lichtstrahlunterbrecher für einen Photo-Impulsgenerator (Detektor PDf in F i g. 5), womit die Winkelstellung des Transportschritteinstellers 22 festgestellt wird. Der Impulsmotor PMw wird auch dazu benutzt das Nadeldurchgangsloch 30 in der Stichplatte 9 von der querliegenden länglichen Form, die für Musterstiche benutzt wird, auf eine kleinere Kreisform zu verringern, die beim tieradstich benötigt wird. Ein hierfür vorgesehener Kurbelarm 31 kann um eine Schaltwelle 32 verschwenkt werden, die parallel zur Richtung der Impulsmotorwelle liegt und gewöhnlich in F i g. 3 in Richtung auf den Betrachter hin vorgespannt ist Die Schaltwelle 32 ist mit einem Anker eines eine Kupplung steuernden Elektromagneten SOLs für das Umschalten des Nadelloches verbunden. Wenn der Elektromagnet erregt wird, dann wird der Kurbelarm 31 gegen eine Feder 33 zum Impulsmotor PMw gezogen. Mit einem Eingriffstift 34 am Kurbelarm 31 steht dieser mit einem Schalthebel 36 in Verbindung, der um eine Welle 35 schwenkbar ist, und der Schalthebel 36 wird mittels einer Feder 37 in F i g. 3 in Uhrzeigerrichtung gegen einen Anschlag 38 gezogen. Die Feder 37 zieht den Kurbelarm 31 im Gegenuhrzeigersinn. In einer Winkelstellung, in der der Schalthebel 36 am Anschlag 38 anliegt, wenn der Kurbelarm 15 über den Lenker 17 die Nadelstange 5 in die äußerste rechte Stellung drückt (maximale Auslenkstel-
I1I lung des Impulsmotor PMw im Uhrzeigersinn), erfaßt ein Stift 39 den Kurbelarm 15 aufgrund der Erregung des Elektromagneten SOLn, so daß die Drehung des Impulsmotors PMw auf den Kurbelarm 31 übertragen und das Nadeldurchgangsloch 30 für Geradstich umgeschaltet wird, woraufhin der Elektromagnet (SOLs entregt wird. In anderen Stellungen wird der Kurbelarm 31 nicht in Richtung nach vorn im Bild der F i g. 3 bewegt, auch wenn der Elektromagnet SOLs entregt wird, so daß er dann mit dem Impulsmotor PMw in Verbindung steht.
Ein zweiarmiger Umlenkhebel 40 ist bei 41 am Maschinengehäuse 1 befestigt. An seinem einen Hebelarmende 42 greift der Schalthebel 36 an, während das andere Hebelarmende 43 einen Hebel 44 an seinem freien Ende 45 berührt. Letzterer ist am Maschinengehäuse 1 bei 46 angelenkt und wird von einer Feder 47 in F i g. 3 in Gegenuhrzeigerrichtung gezogen, so daß das zweite Ende 48 des zweiarmigen Hebels 44 in Richtung auf den Betrachter der F i g. 3 gezogen wird und dadurch das in
ϊϊ Querrichtung breite Nadeldurchgangsloch 30 für Zickzackstich zur Wirkung kommt. Bei Drehung des Hebels 44 im Uhrzeigersinn entgegen der Wirkung der Feder 47 wird mit Hilfe eines (nicht dargestellten) Gleitplattenteils am Ende 48 des Hebels 44 das Nadeldurch-
bo gangsloch 30 an seinen beiden seitlichen Enden teilweise geschlossen, so daß es in ein etwa kreisförmiges Durchgangsloch für Geradstich umgewandelt wird. Dies geschieht durch Drehung des Impulsmotors PMw.
Der Impulsmotor PMp bringt den Transporteur 28 in die unwirksame Stellung, wenn ihm ein Befehl aufgrund des Stellrades Sn zugeführt wird, mit dem Heftstiche gewählt werden, oder auch aufgrund der Taste S15, die zum Absenken des Transporteurs betätigt wird. Ein zum
Umschalten des Transporteurs dienender Schaltarm 49, der auf einer Schaltwelle 50 sitzt, kann zusammen mit dieser parallel zur Welle des Impulsmotors PMi bewegt werden. Die Schaltwelle 50 ist direkt mit dem (nicht gezeigten) Anker eines Elektromagneten SOLo einer Kupplung für das Umschalten des Transporteurs verbunden. Wenn der Kupplungsmagnet erregt wird, bewegt er den Schaltarm 49 gegen eine Feder 51 auf den Impulsmotor PWfzu. Ein Schalthebel 52 zum Umschalten des Transporteurs ist schwenkbar auf die Welle 35 aufgesetzt, und der Schaltarm 49 greift auslösbar in derselben Weise am Impulsmotor ΡΛ/pan wie der Kurbelarm 31, so daß die Drehbewegung des Impulsmotors auf den Schalthebel 52 übertragen wird. Wenn der Impulsmotor PMf\t\ Uhrzeigerrichtung in seine Maximalsteuerstellung gedreht ist und der Schalthebel 52 gegen den Anschlag 38 stößt, wird bei dieser Winkelstellung die Drehung des Impulsmotors PMi auf den Schaltarm 49 übertragen, falls der Elektromagnet SOLp erregt ist, so daß dann der Transporteur 28 durch Drehung des Impulsmotors unter die Oberfläche der Stichplatte 9 abgesenkt wird, woraufhin der Kupplungsmagnet abgeschaltet wird. In irgendeiner anderen Winkelstellung des Schaltarms 49 verbleibt dieser bei Abschaltung des Elektromagneten SOLo mit dem Impulsmotor PMr im Eingriff.
Eine Schubstange 53 verbindet das untere Ende 54 des Schalthebels 52 mit einem Kolben 56 und wird von einer Feder 55 in F i g. 3 nach links gezogen. F i g. 4 zeigt schematisch die Verbindung zwischen der Transporteurvorrichtung und dem Kolben 56. Durch die Verschwenkung des Schalthebels 52 wird der Kolben 56 axial in und aus Löchern 59, 61 verschoben, die sich in den Enden von in vertikaler Richtung verschwenkbaren Hebeln 58 und 60 befinden. Der Hebel 58 wird synchron mit der Drehung der Nähmaschine über eine hin- und herdrehende Welle 57 verschwenkt, während der Hebel 60 lose auf das Ende dieser Welle 57 aufgesetzt ist Der vertikal verschwenkbare Hebel 60 besitzt einen seitwärts abstehenden Stift 63, der in einen Gabelteil 64 der Transporteurplatte 27 eingreift, die den Transporteur 28 trägt Ein Ende der Transporteurplatte 27 ist über eine Gelenkverbindung mit dem oberen Ende des Hebelarms 26 verbunden, der durch die hin- und hergehende Welle 25 derart verschwenkt wird, daß die Transporteurplatte 27 eine hin- und hergehende Horizontalbewegung synchron mit der Umdrehung der oberen Nähmaschinenwelle durchführt Zum Verschieben der Stoffbahn durch den Transporteur 28 führt also die Transporteurplatte eine kombinierte vertikale und horizontale Hin- und Herbewegung aus, wobei der Transporteur 28 in vertikaler Richtung bewegt wird, wenn der Kolben 56 in die Löcher 59 und 61 der vertikal verschwenkbaren Hebel 58 und 60 hineingeschoben wird, während der Transporteur 28 unter die Ebene der Stichplatte 9 herunterfällt und in vertikaler Richtung nicht mehr bewegt wird, wenn der Kolben 56 aus den Löchern 59 und 61 herausgezogen wird. Die axiale Bewegung des Kolbens 56 wird durch Drehung des Impulsmotors PMf hervorgerufen.
Das Stellrad Sb ist mit einer Steuernockenfläche (nicht gezeigt) versehen, an der ein Nockenfolger 66 angreift, der gemäß F i g. 2 bei 65 am Nähmaschinengehäuse 1 angelenkt ist Der Nockenfolger 66 weist einen Einstellstift 67 für den Presserfußdruck auf, der bei der Verdrehung des Stellrades Sn in vertikaler Richtung bewegt wird und dadurch den Druck einer nicht gezeigten Feder verändert, die an der Presserfußstange angreift Der Nockenfolger 66 ist mit einem Magneten 69 ausgestattet. Durch stufenweises Drehen des Stellrade.s Sn wird ein Schalter 70 geöffnet und geschlossen, der einen Befehl zur Ausführung von Vor- oder Heftstichen für die Steuereinrichtung CB erzeugt. Fig. 2 gibt den Zustand wieder, bei dem der Nockenfolger 66 soweit wie möglich im Uhrzeigersinn verschwenkt ist, so daß dadurch der Druck des Presserfußes ein Minimum hat und der Schalter 70 geschlossen ist, also die Heftstiche erzeugt werden können. Bei anderen Stellungen des Nokkenfolgers 66 ist der Schalter 70 offen.
In F i g. 5 ist eine Steuerschaltung wiedergegeben, die im Gehäuse der Steuereinrichtung CB untergebracht ist. Ausgezogene Linien stellen elektrisch leitende Verbindungen zwischen den einzelnen Elementen dar, während mit Pfeilen die Steuerungsrichtung angedeutet ist und durch gestrichelte Linien mechanische Verbindungen dargestellt sind. In einem Festwertspeicher ROM sind Stichsteuerdaten gespeichert, mit denen die Stichmuster erzeugt werden können, die mit den Tasten SO bis 511 ausgewählt werden können, und außerdem Steuerdaten zur Ausführung bestimmter Programme mit Hilfe einer Zentraleinheit (Zentralprozessor) CPU. In einem Direktzugriffsspeicher RAM können vorübergehend Vorgänge und Ergebnisse der Programme gespeichert werden. T ist eine Zeitsteuereinheit (Zeitgeber), I/O eine Eingabe/Ausgabe-Einheit Mit Hilfe einer Tastenmatrix KM werden die von den Tasten 50 bis 518 erzeugten Signale unter Steuerung durch die Zentraleinheit abgetastet. Ferner sind ein Decoder De, eine Spannungsquelle Vcc und eine Anordnung von Vorwiderständen R vorhanden.
DVw und DVf sind Treibereinrichtungen für die Impulsmotoren PMw, PMf, mit denen die seitliche Auslenkamplitude der Nadel und die Länge des Stoffbandtransportschrittes gesteuert werden. Diese Treibereinrichtungen sind in der Lage, einzelne oder mehrere der Spulen A, B, C, D der verschiedenen Phasen der Impulsmotoren zu erregen oder zu entregen. Wenn es sich um ein Bipolarsystem handelt, steuern die Treibereinrichtungen die Stromrichtungen, so daß die Impulsmotoren vorwärts oder rückwärts laufen. Die Treibereinrichtungen sind außerdem mit Schaltkreisen versehen, die für eine Verringerung der zugeführten elektrischen Leistung im Stillstand sorgen. Der Impulsmotor PMw treibt den Nadelauslenkmechanismus VVan, zu dem der Übertragungslenker 17 gehört und der Impulsmotor PMf den Stofftransportmechanismus F, zu dem der Transportschritteinsteller 22 gehört Beim Einschalten der Spannungsquelle Vcc stellt die Zentraleinheit CPU fest, ob die Impulsgeneratoren oder Detektoren PDw und PDf sich in einem Zustand befinden, in dem die Impuismotore PMw bzw. PMf eingestellt werden können, die dann von der Zentraleinheit CPUm ihre Ausgangsstellung gedreht werden. Diese Stellungen werden registriert Der Kupplungselektromagnet SOLn wird von einer Treib-Einrichtung DVn gespeist und aufgrund eines Signales der Zentraleinheit eingeschaltet, so daß vor einem Stich der Impulsmotor PMw den Einstellmecha-
eo nismus NfQr das Nadeldurchgangsloch betätigen kann. Der Kupplungs-Elektromagnet SOLd zum Umschalten des Transporteurs wird von einer Einrichtung DVd ebenfalls vor Beginn des Nähvorgangs eingeschaltet, wodurch der Impulsmotor PMfden Umschaltmechanismus D für den Transporteur betätigen kann.
Ein Analog/Digital-Wandler A/D wandelt die Signale des Drehknopfes VR/ für die Nadelauslenkamplitude und des Drehknopfes VRi für die Stichlänge in Digital-
werte um und führt sie der Zentraleinheit zu.
Zum Speisen des Nähmaschinenmotors SM dient eine Steuerschaltung CC, die von einer Wechselstromquelle /4C(normalerweise dem Wechselstromnetz) versorgt wird und in Abhängigkeit von einem Anlasser CONTden Motor über von einer Zünd- oder Torsteuereinheit CCg gezündete Thyristoren SCR 1 speist. Die Torsteuereinheit CCg stellt den Einstellzustand des Anlassers CONT fest und meldet ihn der Zentraleinheit CPU, woraufhin die Steuerschaltung CC ein Geschwindigkeitssteuersignal aufgrund der Stellung des Anlassers CONT erhält. Ein Thyristor SCR 2 wird von einem Signal der Zentraleinheit CPU gezündet, wenn der Anlasser CONT an die Zentraleinheit ein Freigabesignal abgibt. Der Nähmaschinenmotor SM ist in der Zeichnung mit seinem Anker A und seiner Feldspule FC dargestellt, der eine Diode D1 parallelgeschaltet ist. Der Steuerkreis CC führt außerdem eine Drehzahlregelung des Nähmaschinenmotors SM aufgrund eines Geschwindigkeitssignals des Drehzahldetektors SD durch, mit dem die Drehzahl der oberen Maschinenwelle 4 ermittelt wird. Die Zentraleinheit CPU empfängt von dem Drehzahldetektor SD ein Signal für niedrige Drehzahl, das dazu bestimmt ist, die Nadel in einer bestimmten Stellung anzuhalten, und von dem Impulsgenerator des Detektors PDB ein Signal, damit aufgrund der Drehstellung der Maschinenwelle 4 der richtige Bremsaugenblick ermittelt werden kann. Die Zentraleinheit bewirkt dann, daß der Maschinenmotor SM die Nadel im oberen Umkehrpunkt stillsetzt.
Mit dem Detektor PDn wird die Nadelstellung im oberen Umkehrpunkt festgestellt Er liefert der Zentraleinheit CPU ein Signal zur Bestimmung der Steuerzeit für den Impulsmotor PMw für die Nadelsteuerung. Der Detektor PDl, mit dem festgestellt wird, wann sich die Nadel im unteren Stellungsbereich befindet, erzeugt dagegen ein Signal, durch das die Antriebszeit für den Impulsmotor PMf für den Stofftransport festgelegt wird. In dem Speicher ROM sind bei jeweils derselben Adresse die Stichsteuerdaten sowohl für die Nadelauslenkung als auch für den Stofftransport sowie Adreßdaten zum Auslesen der jeweils nächsten Stichsteuerdaten gespeichert. Der Speicher ROM übergibt die ausgewählten Stichsteuerdaten an den Direktzugriffsspeicher RAM und legt gleichzeitig die Daten der nächsten Adresse an den Adreßeingang, so daß die Zentraleinheit die Stichsteuerdaten lesen und verarbeiten kann, sobald ihr ein Signal vom Detektor PDn zugeht Sobald die Signale der Detektoren PDn und PDi. erscheinen, werden die zeitweilig im Direktzugriffspeicher RAM gespeicherten Nadelauslenk- und Transportsteuerdaten gelesen, um die Impulsmotoren PMw und PMpanzutreiben. Wenn keine besonderen Nadelauslenk- oder Stofftransportsteuerdaten für das herzustellende Stichmuster benötigt werden, können die dadurch im Speicher vorhandenen Freiplätze für zusätzliche Steuerdaten für andere Muster benutzt werden. Der Festwertspeicher ROM kann auch Stichsteuerdaten speichern, die für Stiche eines oder mehrerer Muster gemeinsam verwendet werden und bei Bedarf durch einen Befehl von der Zentraleinheit gelesen werden können.
Wenn Heftstiche ausgeführt werden sollen, wird das Stellrad Sb für den Presserfußdruck in die hierfür vorgesehene Stellung gedreht, bei der es entsprechende Steuerdaten erzeugt Steht der Nähmaschinenmotor SMstill und befindet sich der Transporteur 28 in Arbeitsstellung, dann wird durch die Programmsteuerung der Nähmaschine der Transporteur in die Nichteingriffsstellung abgesenkt und ggf. das Nadeldurchgangsloch für Geradstiche reduziert. Wenn der Heftstichbetrieb gewählt wird, während der Nähmaschinenmotor SM noch läuft, erzeugt der Detektor PDH für die obere Nadelstellung das Signal mit H-Wert, sobald sich die Nadel oberhalb der Stichplatte 9 befindet.
Nach Einstellung der Kreisform des Nadeldurchgangsloches wird der Bremsvorgang vorbereitet und in der anschließenden Bremssteuerphase empfängt die Torsteuereinheit CCgbei entsprechen I niedriger Drehzahl den Bremsbefehl. Nach einer bestimmten Zeitspanne wird dieser Befehl gelöscht, und danach wird durch Setzen der Zeitsteuereinheit T nach einer bestimmten Zeitspanne ein besonderes Bremsprogramm wirksam.
Hierbei werden zunächst von der Torsteuereinheit CCG die Thyristoren SCR 1 gesperrt, so daß der Nähmaschinenmotor SM keinen Strom mehr erhält. Gleichzeitig wird auch der Thyristor SCR 2 abgeschaltet, doch wirkt zunächst der vom Nähmaschinenmotor SM selbst erzeugte und durch den Thyristor SCR 2 fließende Strom als Zündhaltestrom für diesen Thyristor. Wenn der Nähmaschinenmotor SM zum Stillstand kommt, wird der Thyristor SCR 2 von selbst gesperrt, womit der Bremsvorgang beendet ist. Der Nähmaschinenmotor wird hierbei im oberen Nadelumkehrpunkt angehalten, also in der für die Einführung des zu nähenden Stoffes günstigsten Stellung. Wird nun der Anlasser CO/vTeingeschaltet, so beginnt der Motor SM mit sehr niedriger Drehzahl zu laufen.
Sobald die Nadel 6 in den Stoff eindringt und der Detektor PDl von L nach H schaltet, beginnt die Steuerphase für den Stofftransport. Falls sich der Transporteur 28 in der Betriebsstellung befindet, wird er unter die Stichplatte 9 abgesenkt. Wenn anschließend die Nadelauslenksteuerphase erreicht ist, ist auch die Umstellung des Nadeldurchgangsloches beendet. Da Heftstiche ausgeführt werden sollen, wird in der Bremssteuerphase die Bremseinrichtung betätigt, so daß die Nähmaschine wieder angehalten wird, wenn die Nadel im oberen Umkehrpunkt steht. Jedesmal, wenn der Anlasser CONTeingeschaltet wird, macht die obere Nähmaschinenwelle also langsam eine Umdrehung und hält dann im oberen Umkehrpunkt der Nadel wieder an.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Elektromechanische Steueranordnung für eine zum Ausführen von Heftstichen bei einem vorbestimmten geringen Presserfußdruck und abgesenktem Stofftransporteur umschaltbare Muster-Nähmaschine, die mit einem die Hauptmaschinenwelle antreibenden Motor, mit je einem Impulsmotor für die seitlichen Auslenkbewegung der Nadel bzw. für den Antrieb des Stofftransporteurs, mit einer elektronischen Steuerschaltung für die Impulsmotoren sowie mit einem Stellglied zum manuellen Einstellen des Presserfußdruckes ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (Sh) bei seiner dem vorbestimmten Presserfußdruck für Heftstiche entsprechenden Stellung einen Schalter (70) betätigt, daß eine durch einen Elektromagnet (SOLd) betätigbare Kupplung vorgesehen ist, die bei Erregung des Elektromagnet (SOLo) den einen Impulsmotor (PMf) mit einem Schalthebel (52) zum Absenken des Stofftransporteurs (28) kuppelt, und daß bei dem Betätigen des Schalters (70) durch das Stellglied (SB) der Elektromagnet (SOLd) erregt wird und die elektronische Steuerschaltung (CPU) den mit dem Schalthebel (52) gekuppelten Impulsmotor (PMf) in eine Stellung dreht, bei der der Schalthebel (52) den Stofftransporteur (28) absenkt.
2. Steueranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (70) des Stellgliedes (Sn) den Elektromagnet (SOLn) einer weiteren Kupplung einschaltet, welche den anderen Impulsmotor (PMw) mit einem Schalthebel (36) zum Verkleinern des Nadeldurchgangsloches (30) der Stichplatte (9) der Nähmaschine kuppelt.
3. Steueranordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Betätigen des Schalters (70) des Stellglieder (Sn) eine Steuerschaltung (CC) des die Hauptmaschinenwelle (4) antreibenden Motors veranlaßt wird, dessen Drehzahl herabzusetzen und die Welle (4) beim oberen Nadeltotpunkt anzuhalten.
DE2947763A 1978-11-27 1979-11-27 Elektromechanische Steueranordnung für eine Muster-Nähmaschine Expired DE2947763C2 (de)

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DE2947763A Expired DE2947763C2 (de) 1978-11-27 1979-11-27 Elektromechanische Steueranordnung für eine Muster-Nähmaschine

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