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DE2946882A1 - Beschlag - Google Patents

Beschlag

Info

Publication number
DE2946882A1
DE2946882A1 DE19792946882 DE2946882A DE2946882A1 DE 2946882 A1 DE2946882 A1 DE 2946882A1 DE 19792946882 DE19792946882 DE 19792946882 DE 2946882 A DE2946882 A DE 2946882A DE 2946882 A1 DE2946882 A1 DE 2946882A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fitting
furniture
block
hole
blocks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792946882
Other languages
English (en)
Inventor
Antrag Auf Nichtnennung
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hetal Werke Franz Hettich GmbH and Co KG
Original Assignee
Hetal Werke Franz Hettich GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hetal Werke Franz Hettich GmbH and Co KG filed Critical Hetal Werke Franz Hettich GmbH and Co KG
Priority to DE19792946882 priority Critical patent/DE2946882A1/de
Publication of DE2946882A1 publication Critical patent/DE2946882A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B12/00Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior
    • F16B12/10Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior using pegs, bolts, tenons, clamps, clips, or the like
    • F16B12/12Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior using pegs, bolts, tenons, clamps, clips, or the like for non-metal furniture parts, e.g. made of wood, of plastics
    • F16B12/14Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior using pegs, bolts, tenons, clamps, clips, or the like for non-metal furniture parts, e.g. made of wood, of plastics using threaded bolts or screws

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Furniture Connections (AREA)

Description

  • Beschlag
  • Die Erfindung betrifft einen Beschlag zum Verbinden von Möbelteilen.
  • Bisher erfolgte die lösbare Verbindung von Möbelteilen entweder durch Verschrauben unter Verwendung fester metallischer Winkel oder unter Verwendung besonderer schloßartiger Beschläge, welche mit Topfkörpern in die Möbelteile in der Nachbarschaft der Verbindungsstelle abgelassen wurden. Die erste Lösung hat den Nachteil, daß das Herstellen und Lösen der Verbindung zwischen den Möbelteilen umständlich ist und daß der Beschlag vollständig sichtbar ist. Die zweite Lösung hat den Nachteil, daß diese Beschläge ganz präzise eingepaßt werden müssen und später nicht mehr verschoben werden können. Man kann also nur ein bestimmtes Möbel aus den Möbelteilen zusammenbauen, nicht aber die Möbelteile in unterschiedlicher Weise zu verschiedenen Möbeln zusammenfügen.
  • Durch die vorliegende Erfindung soll daher ein Beschlag zum Verbinden von Möbelteilen geschaffen werden, welcher ein einfaches Montieren und Zerlegen der Möbelteile in unterschiedlicher Kombination ermöglicht.
  • Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst durch einen Verschlag gemäß Anspruch 1.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Beschlag braucht man zum Herstellen und Lösen der Verbindung zwischen den Möbelteilen nur ein einziges Spannmittel einzuziehen bzw. zu lösen. Man kann mit dem erfindungsgemäßen Beschlag sowohl über Eckverbindungen, als auch T-Verbindungen als auch stumpfe Verbindungen zwischen zwei Möbelteilen herstellen; man kann aber auch unter Verwendung derselben Beschlagstandardteile auch einfach drei Möbelteile kreuzförmig miteinander verbinden.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in Unteransprüchen angegeben.
  • Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 2 wird erreicht, daß die Beschlagblöcke flächig und unverdrehbar in den zugeordneten Nuten einsitzen. Damit wird zugleich auch eine besonders gute Krafteinleitung in die Möbelteile erhalten.
  • Bei einem Beschlag gemäß Anspruch 3 kann man unter geringer Kraft aufwendung verhältnismäßig große Spannkräfte zwischen den Möbelteilen gewährleisten, ausserdem kann weitgehend auf im Handel erhältliche Maschinenelemente zurückgegriffen werden.
  • Ein Beschlag gemäß Anspruch 4 eignet sich besonders gut zur Herstellung von Ubereckverbindungen, welche in der Praxis am häufigsten vorkommen.
  • Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 5 wird erreicht, daß der von der Spannschraube eingenommene Raum vollständig von den von den Befestigungsmitteln eingenommenen Räumen getrennt ist. Man braucht daher bei der Bemessung der Spannschraube keinerlei Rücksicht auf die Bemessung der Befestigungsmittel zu nehmen; das Befestigen der Beschlagblöcke an den Möbelteilen kann völlig unabhängig vom Einschrauben der Spannschraube erfolgen.
  • Ein Beschlag gemäß Anspruch 6 ist im eingebauten Zustand besonders kompakt. Ausserdem kann man sehr kurze Spannschrauben verwenden, wodurch sichergestellt ist, daß das auf die Gewindebohrung bei Belastung des mit dem die Durchgangsbohrung aufweisenden Beschlagblock versehenen Möbelteiles ausgeübte Drehmoment klein bleibt.
  • Ein Beschlag gemäß Anspruch 7 kann aus denselben Standardbeschlagteilen zusammengestellt werden wie ein Beschlag zum Verbinden nur zweier Möbelteile; mit ihm können aber auf sehr einfache Weise drei Möbelteile kreuzförmig miteinander verbunden werden. Derartige Ereuzverbindungsstellen treten z.B. bei Schrankwänden an den zwischen aufeinanderfolgenden Schränken liegenden Trennwänden häufig auf.
  • Die Weiterbildung der Erfindung ist im Hinblick auf ein einfaches Betätigen der Spannschraube von Vorteil.
  • Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 9 ist im Hinblick auf ein einfaches Einstellen der Mitte des einen Möbelteiles auf eine bestimmte Stelle des anderen Möbelteiles von Vorteil. Im eingebauten Beschlag liegen nämlich die Befestigungsmittelaufnahmen der beiden Beschlagblöcke in ein und derselben Ebene. Dies ist insbesondere beim Aufbau von Regalen von Vorteil, da man durch Bohren eines Loches für das Befestigungsmittel des einen Beschlagblockes, der an der vertikalen seitlichen Regalwand befestigt wird, zugleich auch präzise die Mitte des Regalbrettes vorgegeben hat.
  • Ein Beschlag, wie er im Anspruch lo angegeben ist, eignet sich besonders gut zum stumpfen Verbinden zweier Möbelteile, da dann alle freien Oberflächen der benötigten Beschlagblöcke mit der die Aufnahmenut enthaltenden Begrenzungsfläche der beiden Möbelteile fluchten.
  • Nachstehend wird die Erfindung anhand von Busfuhrungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der Verbindungsstelle zwischen einer vertikalen Regalwand und einem horizontalen Regalboden, welcher durch einen zwei Beschlagblöcke und eine Spannschraube aufweisenden Beschlag lösbar miteinander verbunden sind, wobei der Regalboden über diejenige Stellung angehoben wiedergegeben ist, welche er in eingebautem Zustand einnimmt; Fig 2 einen horizontalen Schnitt durch die Verbindungsstelle zweier benachbarter Schränke einer Schrankwand, an welcher zwei vertikale Wandteile der benachbarten Schränke mit einer vertikalen Zwischenwand verbunden sind; und Fig. 3 einen Schnitt durch eine ähnliche kreuzförmige Verbindung zwischen drei Möbelteilen.
  • Fig. 1 zeigt Segmente zweier Möbelteile 1o und 12 in derjenigen Stellung, welche sie unmittelbar vor dem Verbinden durch ein insgesamt mit 14 bezeichneten Beschlag einnehmen. Das Möbelteil 1o kann z.B. eine vertikale Seitenwand eines Regales sein, während das Möbelteil 12 ein fest mit der Regalseitenwand zu verbindender Regalboden ist.
  • Das Möbelteil 1o hat eine zu seiner Vorderseite hin offene vertikale Nut 16. sowie eine in seiner inneren Seitenfläche liegende vertikale Nut 18. Ähnlich hat das Möbelteil 12 in seiner Vorderseite eine horizontale Nut 20 und in seiner Unterseite eine ebenfalls horizontale Nut 22. Die Nuten der Möbelteile 1o und 12 haben jeweils einen im Querschnitt halbkreisförmigen Boden.
  • Der Beschlag 14 besteht aus zwei Beschlagblöcken 24 und 26 und einer Spannschraube. Zum Befestigen des Beschlages 14 an den Möbelteilen 1o und 12 sind zwei Befestigungsschrauben 30 und 32 vorgesehen.
  • Die Beschlagblöcke 24 und 26 haben jeweils eine zur Querschnittsform der Nuten komplementäre Querschnittsgestalt und sind mit von der Blocklängsachse versetzten und senkrecht zu dieser verlaufenden Aufnahmebohrungen 34 bzw. 36 für die Befestigungsschrauben 30 und 32 versehen. Der Beschlagblock 24 hat zusätzlich eine seiner in der Zeichnung unten liegenden Stirnfläche benachbarte Gewindebohrung 38, welche die Blocklängsachse schneidet und senkrecht auf dieser steht. Der Beschlagblock 26 hat ferner eine Durchgangsbohrung 4o, welche unter Abstand parallel zur Blocklängsachse verläuft und der in der Zeichnung unten liegenden Oberfläche des Beschlag blockes 26 benachbart ist.
  • Der vertikale Abstand zwischen den Aufnahmebohrungen 34 und 36 sowie der Gewindebohrung 38 bzw. der Durchgangsbohrung 40 ist gleich groß. Ferner ist der Abstand der Aufnahmebohrungen 34 von der halbzylindrischen Begrenzungsfläche für beide Beschlagblöcke gleich groß. Vorzugsweise ist ferner der Abstand der Gewindebohrung 38 von der unteren Stirnfläche des Beschlagblockes 24 gleich dem Abstand der Durchgangsbohrung 40 von der benachbarten Oberfläche des Beschlagblockes 26.
  • Der Einbau des Beschlages 14 und der Zusammenbau der beiden Möbelteile 1o und 12 läßt sich folgendermaßen durchführen: In derjenigen Höhe des Möbelteiles 10, bei welcher später die Mitte des Möbelteiles 12 liegen soll, wird von der Nut 16 zur Nut 18 eine Bohrung 42 hergestellt. lm Möbelteil 12 wird von der Nut 20 zur Nut 22 eine Bohrung 44 hergestellt, deren Lage weitgehend un-kritisch ist. Sie muß nur weit vom linken Ende des Möbelteiles 12 entfernt sein als dem Abstand zwischen der in der Zeichnung links gelegenen Stirnfläche und der Aufnahmeöffnung 36 des Beschlagblockes 26 entspricht und darf nicht so weit vom linken Ende des Möbelteiles 12 entfernt sein, daß die Spannschraube 28 nicht mehr mit einer Mehrzahl von Gewindegängen in der Gewindebohrung 38 eingreifen kann.
  • Nun wird der Befestigungsblock 24 so in die Nut 26 eingesetzt, daß seine Aufnahmebohrung 34 mit der Bohrung 42 fluchtet, und die Befestigungsschraube 30 wird eingedreht, wobei sie sich mit ihrer Spitze in das hinter der Nut 18 liegende Material des Möbelteiles 1o hineinarbeitet. In Fig. 1 ist der Beschlagblock 24 in der nun erhaltenen Lage gestrichelt angedeutet.
  • Nun wird - falls der Beschlag nicht schon entsprechend vormontiert geliefert ist - die Spannschraube 28 durch die Durchgangsbohrung 4o gesteckt und soweit in die Gewindebohrung 58 eingedreht, daß bei an ihrem Kopf anschlagendem Beschlagblock 26 dessen Aufnahmebohrung 36 gemäß visueller Kontrolle geringfügig rechts der Bohrung 44 liegt.
  • Dann wird das Möbelteil 12 abgesenkt, so daß der Beschlagblock 26 in die Nut 22 eintritt.Der Beschlag 26 wird ann - falls erforderlich - geringfügig nach links verschoben, so daß die Befestigungsschraube 32 durch die Bohrung 44 und die Aufnahmebohrung 36 hindurchgeführt werden kann und in das hinter der Nut 22 liegende Material eingedreht werden kann. In Fig. 1 ist die jetzt vom Beschlagblock 26 erreichte Lage ebenfalls gestrichelt angedeutet. Nun wird die Spannschraube 28 untcr Verwendung eines schräg gehaltenen Kreuzschlitzschraubenziehers oder abgewinkelten Schlüssels vollends angezogen. Dies bedeutet keine Schwierigkeiten, da einerseits die Spannschraube in nur geringem Abstand von der Unterseite des Möbelteiles 12 angeordnet ist, andererseits zum Spannen auch nur noch wenig nachgedreht zu werden braucht, da die Aufnahmebohrung 36 zuvor schon visuell auf die Bohrung 44 ausgefluchtet wurde.
  • Man erkennt, daß der Beschlag 14 nach dem Einbau der Sicht von oben vollständig entzogen ist; nur genau von vorn gesehen sind die beiden Befestigungsschrauben 30 und 32 sichtbar, was jedoch nur in wenigen Fällen stört. In diesen Fällen kann dann auf die Nut 16 eine Abdeckleiste 46 im Press-Sitz aufgesetzt werden, die Nut 22 kann entsprechend verschlossen werden.
  • Man erkennt ferner, daß man die Höhe, in welcher das Möbelteil 12 am Nöbelteil 1o angebracht werden soll, noch beim Zusammenbau des Möbels auf sehr einfache Weise vorgeben kann oder beim Wiederzusammenbau des Möbels abändern kann.
  • Schließlich erkennt man, daß der soeben beschriebene Beschlag ein mechanisch sehr belastbare Verbindung zwischen den Möbelteilen 1o und 12 bei sehr einfachem Aufbau gewährleistet, da die Befestigungsschrauben 30 und 32 mitten durch das Volumen der Möbelteile 1o und 12 geführt sind, so daß keine Gefahr eines Ausreissens besteht, wie dies bei Beschlägen der Fall ist, welche mit Topfkörpern in die miteinander zu verbindenden Möbelteile eingesetzt sind. Die Kraftübertragung zwischen den aus Metall oder Kunststoff gefertigten Beschlagblöcken 24 und 26 über die Spannschraube 28 stellt keinerlei Probleme, solange nur die Spannschraube 28 mit ausreichend vielen Gewindegängen in die Gewindebohrung 38 eingreift, - eine Bedingung, die sich in der Praxis leicht erfüllen läßt.
  • Unter Verwendung fast derselben Beschlagteile lassen sich auch zwei Möbelteile stumpf aneinandersetzen. Man benötigt dann anstelle des Beschlagblockes 24 nur einen solchen, der ähnlich wie der Beschlagblock 26 aussieht, aber anstelle der Durchgangsbohrung 40 eine Gewindebohrung enthält. Man kann dann die beiden Beschlagblöcke fluchtend in der Nut 22 und/oder der Nut 20 entsprechende Nuten der stumpf zu verbindenden Möbelteile einsetzen, jeweils mit einer Befestigungsschraube sichern und dann durch Anziehen der Spannschraube 28 verblocken.
  • Statt dessen kann man zur stumpfen Verbindung von zwei Mobelteilen auch jeweils zwei Beschlagblöcke 26 verwenden, wie sie oben beschrieben wurden, und zwischen ihnen einen Beschlagblock 24 vorsehen, wie er ebenfalls oben beschrieben wurde, wobei dann zwei durch die Beschlagblöcke 26 hindurchgeführte Spannschrauben beide in die Gewindebohrung 38 eingedreht werden. In diesem Falle erreicht man also eine stumpfe Verbindung der Möbelteile unter Verwendung genau derselben Beschlagteile, wie sie für die oben beschriebene Ubereckverbindung verwendet wurden. Eine ähnliche Anordnung wird später unter Bezugnahme auf die Fig. 2 und 3 noch genauer beschrieben.
  • Man kann ferner in Fällen, in denen eine sichtbare Nut, welche der Nut 18 entspricht, nicht stört, die Befestigungsschraube 30 einsparen, in dem man die Nut 18 in Fig. 1 auf die links gelegene Aussenseite des Nöbelteiles 1o verlegt und die Spannschraube 28 einfach von unten in den Beschlag block 24 einschraubt, wodurch dieser fest gegen den Nutboden gezogen wird und sich etwas in diesen hineinarbeitet.
  • Schließlich hat der oben beschriebene Beschlag den Vorteil, daß er ein Verschwenken der Möbelteile 1o und 12 gegeneinander um die Achse der Spannschraube 28 zuläßt. Stimmt man die Gewinde der Gewindebohrung 8 und der Spannschraube 28 selbsthemmend aufeinander ab, so kann man mit dem Beschlag 14 sogar ein Scharnier herstellen; man braucht nur die Spannschraube nicht satt anzuziehen.
  • Unter Verwendung derselbenchlagteile, wie sie obenstehend unter Bezugnahme auf Fig. 1 beschrieben wurden, kann man auch kompliziertere Beschläge herstellen, welche zur Verbindung dreier Möbelteile dienen, wie nun unter Bezugnahme auf die Fig. 2 und 3 beschrieben werden soll. In diesen Figuren sind Teile, welche schon oben beschriebenen Teilen von der Funktion her entsprechen, mit entsprechenden Bezugszeichen versehen.
  • Fig. 2 zeigt einen horizontalen Schnitt durch die Verbindungsstelle eines Möbelteiles 1o mit zwei weiteren Möbelteilen 12 und 12'.
  • Das Möbelteil 1o ist z.B. die vertikale Zwischenwand zwischen zwei benachbarten Schränken einer Schrankwand; die Möbelteile 12 und 12' stellen vertikale Wandelemente dieser beiden Schränke dar. Die Nuten 22 sind als flache Nuten ausgebildet, welche die Beschlagblöcke 26 ihrer Breite nach aufnehmen.
  • Der Beschlag zum Verbinden der drei Möbelteile umfaßt einen Beschlagblock 24, welcher durch eine Befestigungsschraube 30 am Möbelteil 1o so festgelegt ist, wie dies obenstehend schon unter Bezugnahme auf Fig. 1 beschrieben wurde.
  • An den Möbelteilen 12 und 12'sind Beschlagblöcke 26 und 26' durch Befestigungsschrauben 32 und 32' befestigt. Eine Spannschraube 28 ist in den Beschlagblock 24 in Fig. 2 von unten eingeschraubt, eine zweite Spannschraube 28', welche den Beschlagblock 26' durchsetzt, ist in den Beschlagblock 24 von oben eingeschraubt. Durch Anziehen der beiden Spannschrauben 28 und 28' sind die beiden Möbelteile 12 und 12' fest mit dem Möbelteil 1o verbunden.
  • Die Nut 16 des Möbelteiles 1o ist wieder durch eine Abdeckleiste 46 verschlossen; entsprechend sind die Nuten 20 und 20' der Möbelteile 12 und 12' durch Abdeckleisten 48 und 48' verschlossen.
  • Fig. 3 zeigt eine ähnliche Verbindung zwischen drei Möbelteilen, wie sie soeben unter Bezugnahme auf Fig. 2 beschrieben wurde. Nur liegen hier die den Nuten 18 und 22 von Fig. 1 entsprechenden Nuten 18" und 22" des Möbelteiles 1o und der beiden mit ihm zu verbindenden Möbelteile 12 in einer gemeinsamen horizontalen Ebene und nehmen die Beschlagblöcke 24 und 26 jeweils wieder in ihrer Tiefe auf. Ausserdem sind die Tiefenabmessungen der Beschlagblöcke 24 und 26 genau entsprechend der Tiefe der Nuten 18" und 22" gewählt. Die Befestigung der Beschlagblöcke an den Möbelteilen und die Verspannung der Möbelteile 12 am Möbelteil 1o erfolgt ganz analog wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2.

Claims (11)

  1. Beschlag Ansprüche Beschlag zum Verbinden von Möbelteilen, gekennzeichnet durch zwei Beschlagblöcke (24,26), welche jeweils in eine Nut (18,22) der zu verbindenden Möbelteile (in,12) einführbar sind und jeweils mindestens eine Aufnahme (34,36) für ein Befestigungsmittel (30,32) zum Festlegen in der zugeordneten Nut (18,22) aufweisen und durch ein Spannmittel (28), welches an einem Beschlagblock (26) abgestützt ist und am anderen Beschlagblock (24) angreift.
  2. 2. Beschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschlagblöcke (24,26) eine dem Querschnitt der zugeordneten Nut (18,22) angepaßte Querschnittsform haben.
  3. 3. Beschlag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannmittel (28) eine Spannschraube ist, welche eine Durchgangsbohrung (40) des einen Beschlagblockes (26) durchsetzt und in einer Gewindebohrung (38) des zweiten Beschlagblockes (24) läuft.
  4. 4. Beschlag nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangsbohrung (4o) in Längsrichtung des einen Beschlagblockes (26) und die Gewindebohrung (38) senkrecht zur Längsachse des anderen Beschlagblockes (24) verläuft.
  5. 5. Beschlag nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmen (34,36) für die Befestigungsmittel (30,32) in den beiden Beschlagblöcken (24,26) senkrecht zur Durch gangsbohrung (40) bzw. der Gewindebohrung (38) verlaufen und von diesen Bohrungen so weit versetzt sind, daß sie diese nicht schneiden.
  6. 6. Beschlag nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannschraube (28) nur um die zum Spannen notwenige Anzahl von Gewindegängen länger ist als die Durchgangsbohrung (40).
  7. 7. Beschlag nach einem der Ansprüche 3 bis 6, gekennzeichnet durch einen weiteren zweiten Beschlagblock (26) und eine weitere Spannschraube (28).
  8. 8. Beschlag nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindebohrung (38) und die Durchgangsbohrung (40) der Beschlagblöcke (24,26) einer der Oberflächen der Beschlagblöcke benachbart sind.
  9. 9. Beschlag nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen der Durchgangsbohrung (40) und der Befestigungsmittelaufnahme (36) des einen Beschlagblockes (26) gleich dem Abstand zwischen der Gewindebohrung (38) und der Befestigungsmittelaufnahme (34) des anderen Beschlagblockes (24) ist.
  10. lo. Beschlag nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Durchgangsbohrung (4o) von der benachbarten Oberseite des einen Beschlagblockes (26) gleich dem Abstand der Gewindebohrung (38) von der benachbarten Stirnfläche des anderen Beschlagblockes (24) ist.
  11. 11. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis lo, dadurch gekennzeichnet, daß die freie Begrenzungsfläche der Beschlagblöcke mit der Oberseite des zugeordneten der zu verbindenden Möbelteile (wo,12) fluchtet.
DE19792946882 1979-11-21 1979-11-21 Beschlag Withdrawn DE2946882A1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0224485A4 (de) * 1984-08-02 1987-11-30 Brian David Witt Dichtung und deren herstellung.
USD347506S (en) 1992-03-31 1994-05-31 Yazuki Industrial Chemical Co., Ltd. Corner joint of a chassis for a cart
WO1999018829A1 (en) * 1997-10-11 1999-04-22 Flowstore Systems Plc A connection unit and system for beams
DE202007003222U1 (de) * 2007-02-26 2008-07-17 Pöllet, Wilfried Schrankboden-Leuchte

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