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DE2946696A1 - Wiederverschliessbarer behaelterverschluss mit abschneidwarze - Google Patents

Wiederverschliessbarer behaelterverschluss mit abschneidwarze

Info

Publication number
DE2946696A1
DE2946696A1 DE19792946696 DE2946696A DE2946696A1 DE 2946696 A1 DE2946696 A1 DE 2946696A1 DE 19792946696 DE19792946696 DE 19792946696 DE 2946696 A DE2946696 A DE 2946696A DE 2946696 A1 DE2946696 A1 DE 2946696A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
closing part
cap
closure according
cap part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19792946696
Other languages
English (en)
Inventor
Otto 5950 Finnentrop Stahl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Georg Menshen GmbH and Co KG
Original Assignee
Georg Menshen GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Georg Menshen GmbH and Co KG filed Critical Georg Menshen GmbH and Co KG
Priority to DE19792946696 priority Critical patent/DE2946696A1/de
Publication of DE2946696A1 publication Critical patent/DE2946696A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D47/00Closures with filling and discharging, or with discharging, devices
    • B65D47/04Closures with discharging devices other than pumps
    • B65D47/20Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge
    • B65D47/24Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge with poppet valves or lift valves, i.e. valves opening or closing a passageway by a relative motion substantially perpendicular to the plane of the seat
    • B65D47/241Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge with poppet valves or lift valves, i.e. valves opening or closing a passageway by a relative motion substantially perpendicular to the plane of the seat the valve being opened or closed by actuating a cap-like element
    • B65D47/242Closures with discharging devices other than pumps comprising hand-operated members for controlling discharge with poppet valves or lift valves, i.e. valves opening or closing a passageway by a relative motion substantially perpendicular to the plane of the seat the valve being opened or closed by actuating a cap-like element moving helically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Die Erfindung betrifft einen Verschluss für Behälter, wie Flaschen, Tuben und dgl., mit einem Kappenteil, in dessen Bodenwand eine mit einer Abschneidwarze aussen abgedeckte Ausgiessöffnung ausgebildet ist.
  • Derartige Verschlüsse mit Abschneidwarzen oder -spitzen sind seit langem im Einsatz für Behälter mit flüssigem oder pastenförmigem Inhalt, insbesondere Behälter für Reinigungsmittel. Die die Ausgiessöffnung der Verschlüsse abdeckende Abschneidwarze bietet die Gewähr, dass bis zur Verwendung der Behälterinhalt vollkommen und sicher vcrschlossen bleibt. Während somit solche Verschlüsse für den Versand, Transport und die Lagerhaltung der gefüllten Behälter Vorteile bieten, ist nach Abtrennen der Abschnel(1-warze der Behälterinhalt permanent zugänglich, so dass dann die Handhabung der Behälter besondere Sorgfalt erfordert, um ein unbeabsichtigtes Vergiessen des Inhaltes zu vermeiden. Ausserdem verhalten sich nicht alle in die Behälter eingegebenen Flüssigkeiten vollständig indifferent gegenüber einer permanenten Berührung mit der Aussenatmosphäre.
  • Es besteht daher ein Bedarf nach einem Behälterverschluss der in Rede stehenden Art, der die Möglichkeit eines wiederholten Verschliessens und öffnens der Ausgiessöffnung nach abgetrennter Abschneidwarze bietet.
  • Dies wird erfindungsgemäss durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1, d.h. durch Vorsehen eines separaten an der Mündungsöffnung des Behälters befestigbaren Schliessteils erreicht, das wenigstens teilweise im Kappenteil aufgenommen ist und eine Dichtfläche aufweist, die bei einer axialen Bewegung des Kappeneils relativ zum Schliessteil in und ausser dichtendem Eingriff mit der Ausgiessöffnung kommt.
  • Gemäss der im Unteranspruch 2 aufgeführten Weiterbildung der Erfindung kann das Kappenteil zur Änderung seiner axialen Stellung relativ zum Schliessteil ein Schraubgewinde aufweisen, das auf ein entsprechendes Schraubgewinde am Mündungshals des Behälters oder am Schliessteil aufgeschraubt werden kann. Vorzugsweise ist gemäss der Weiterbildung nach Unteranspruch 3 die Dichtfläche des Schliessteiles an einem in Richtung auf die Ausgiessöffnung sich kegelstumpfförmig verjüngenden Ansatz ausgebildet, der wenigstens teilweise in die komplementär kegelstumpfförmig ausgebildete Umfangsfläche der Ausgiessöffnung eingeschoben werden kann. Das Schliessteil selbst welches relativ zum Kappenteil somit einen ortsfesten Sitz am Mündungshals des Behälters beibehalt, kann an di(-sem entweder durch Pressitz oder durch eine Schraubverbindung befestigt sein. Vorzugsweise weist das Kappentei) einen an der Unterfläche seiner Bodenwand angeformten Ringflansch auf, der zur gegenseitigen Abdichtung der Te:le mit einer inneren Umfangsfläche des Schliessteils in dictendem Eingriff tritt, so dass auch nur unter Druck aus dem Behälterinhalt herausbewegbare pastöse Behälterinhalte an keiner anderen Stelle als durch die Ausgiessöffnung ins Freie gelangen können.
  • Der erfindungsgemässe Behälterverschluss eignet sich daher nicht nur für Behälter mit flüssigem Inhalt, sondern kanr auch zum Verschliessen von z.B. Zahnpastatube oder dgl.
  • eingesetzt werden.
  • Bezüglich anderer Weiterbildungen der Erfindung wird auf die Unteransprüche verwiesen.
  • Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine auseinandergezogene teilweise weggeschnittene Seitenansicht von einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäss aufgebauten Behälterverschlusses, Fig. 2 eine Draufsicht auf das Schliessteil des Behälterverschlusses nach Fig. 1, Fig. 3 teilweise weggeschnittene Seitenansichten von bis 5 weiteren Ausführungsformen von Behälterverschlüssen nach der Erfindung im einsatzbereiten Zustand.
  • In der Zeichnung sind gleiche oder ähnliche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen. Die in der Beschreibung verwendeten Ausdrücke oben, unten, vertikal, horizontal" beziehen sich auf die in der Zeichnung dargestelltc Lage der Verschlüsse.
  • Nach Fig. 1, die eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung betrifft, umfasst der Behälterverschluss nach der Erfindung ein Kappenteil A und ein separates Schliessteil B, das bei der vorliegenden Ausführungsform im Einsatzzustand gänzlich im Kappenteil A aufgenommen ist.
  • Das Kappenteil A wird, wie dargestellt, im wesentlichen durch eine z.B. kegelstumpfförmig von oben nach unten sich erweiternde Umfangswand 2 gebildet, die an ihrer Aussenseite mit einer Riffelung 3 versehen und an ihrem oberen Ende durch eine Abschluss- oder Bodenwand 4 verschlossen ist. Obschon die Bodenwand 4 irgendeine geeignete Ausbildung haben kann, hat sie vorzugsweise einen trichterförmig nach oben und nach innen zu laufenden Querschnitt und enthält in der Mitte eine kreisförmige Ausgiessöffnung 7, die an ihrer Aussenseite in bekannter Weise durch eine Abschneidwarze oder -kappe überdeckt ist. Aus nachfolgend näher beschriebenen Gründen hat die Ausgiessöffnung 7 vorzugsweise einen kegelstumpfförmigen in Richtung auf das Innere des Kappenteils A sich erweiternden Querschnitt.
  • Konzentrisch zur Mittellängsachse des Kappenteils A ist an einer geeigneten Stelle zwischen Ausgiessöffnung 7 und innerer Oberfläche der Umfangswand 2 an der Unterseite der Bodenwand 4 ein Ringflansch 11 angeformt, der relativ zur Mittellängsachse nach unten und nach aussen etwas divergiert und zwischen sich und dem benachbarten Innenbereich der Umfangswand 2 einen nach unten offenen Raum 6 zur Aufnahme eines noch zu beschreibenden Abschnittes des Schliessteils B bildet. An einer geeigneten inseitigen Stelle in Längsrichtung der Umfangswand 2, z.B. etwa in deren Mitte, ist diese unter Bildung einer horizontalen Absatzfläche 12 nach aussen versetzt, wobei der sich nach unten hin anschliessende vertikale Innenumfangsbereich der Wand 2 mit einem Schraubgewinde 8 versehen ist. Am unteren Ende des Schraubgewindes 8 schliesst sich wiederum etwas nach aussen versetzt ein im wesentlichen vertikaler Wandbereich 10 an, im Bereich von dessen unterem freien Ende inseitig ein Umfangsvorsprung 9 angeformt ist.
  • Das Schliessteil B nach Fig. 1 ist grundsätzlich ein rohrs förmiger Körper, bestehend aus einem oberen zylindrischen Wandabschnitt 13 und einem unteren Wandabschnitt 19, der, wie dargestellt, ebenfalls eine im wesentlichen zylindrische Ausbildung hat. An der tJbergangssteile zwischen oberem und unteren Wandabschnitt 13, 19 ist aussen ein horizontaler Umfangsbund 20 angeformt. Von einer geeigneten Stelle der inneren Oberfläche 14 des zylindrischen Wandabschnittes 13 erstreckt sich in vertikalem Abstand von dessen oberen freien Ende eine horizontale ringförmige kurze Verbindungswand 15 in Richtung auf die Mittellängsachse, an deren innerem Ende das untere Ende von einem kegelstumpfförmig nach oben sich verjüngenden Ansatz 17 angeformt ist. Wie in Fig. 2 gezeigt, sind in der ringförmigen Verbindungswand 15 eine Vielzahl von Durchlassöffnungen 16 vorgesehen, die eine Verbindung zwischen dem von dem unteren Wandabschnit 19 umschlossenen Innenraum des Schliessteils B und dem zwischen Ansatz 17 und innerer Oberfläche 14 des oberen Wandibschnittes 13 umschlossenen Raum herstellen.
  • Wie dargestellt, erstreckt sich der kegelstumpfförmige an seinem oberen Ende verschlossene Ansatz 17 über das obere Ende des Wandabschnittes 13 hinaus und bildet nahe seinem oberen freien Ende eine konische umfänglich sich erstreckende Dichtfläche 18, die entsprechend dem Querschnitt der Ausgiessöffnung 7 bemessen ist. Der kegelstumpfförmige Ansatz 17 ist, wie dargestellt, über eine geeignete Länge seiner axialen Erstreckung aussen in Abstand von dem zylindrischen Wandabschnitt 13 umgeben.
  • Das vorbeschriebene Schliessteil B wird von Hand oder maschinell in das Kappenteil A eingeführt, so dass es gänzlich on diesem umgeben wird. r)abei gelangt ein Teil des oberen zylindrischen Wandabschnittes 13 des Schliessteils B in den Raum 6 zwischen Ringflansch 11 und innerer Oberfläche der Umfangswand 2 des Kappenteils A, wobei weizen des divergierenden Verlaufes des Ringflansches 11 eil Bereich von dessen äusserer Umfangsf]äche federnd gelen die innere zylindrische Oberfläche 14 des Wandabscllnittes 13 drückt und hierdurch nicht nur eine Abdichtuig zwischen den beiden Teilen, sondern auch eine reibschlüssige Verbindung, die ein Herausfallen des Schliessteils aus dem Kappenteil A verhindert, erzielt wird. Auserdem kommt hierdurch der kegelstumpfförinige Ansatz 17 am Schliessteil B in eine ausgerichtete B*>ziehung zu der Ausglessöffnung 7 im Kappenteil A. Der so vormontierte Verschluss kann auf den Mündungshals C des in Fig. 1 schmatisch angedeuteten Behälters aufgesetzt werden, wonach das Kappenteil A in üblicher Weise mit Hiife des an seiner Innenumfangsfläche ausgebildeten Schraubgtwindes 8 auf das an der Aussenumfangsfläche des Mündun.lshalses C ausjebildete Schraubgewinde 35 aufgeschraubt wird. Dabei gelangt der untere Wandabschnitt 19 des S(hliessteils B in dichtendem Eingriff mit der Innenumfan<jsfläche der Of -nun , im Tündungshals C und erfährt dort einen festen Sit:.
  • Zweckmässigerweise wird hierzu der Aussenumfangsfläche des Wand.bschnittes 19 eine leicht ballige Konfiguration gegeben. Gleichzeitig mit dem Aufschrauben des Kappenteigs A auf den Mündungshals C des Behälters gelangt der am unteren Ende des Kappenteils A angeformte Umfangsvorspring 9 in eine hintergreifende Beziehung zu einem am Mün(lungshals C ausgebildeten äusseren Umfangsvorsprung 36 iit der Folge, dass die axiale Beweglichkeit des Kappenieils A in einer Richtung weg vom Behälter begrenzt ist.
  • Wenr in diesem Zustand das Kappenteil A in umgekehrter Richtung, d.h. in Abschraubrichtung, gedreht wird, bewegt es cich rlativ zu dem im Mündungshals C fixierten Schlie;steil B nah oben, bis die Vorsprünge 9, 36 aufeinander stossen. Bei dieser Aufwärtsbewegung des Kappenteils A kommt der kegelstumpfförmige Ansatz 17 bzw. dessen Dichtfläche 18 ausser dichtendem Eingriff mit der Ausgiessöffnung 7 in der Bodenwand 4 des Kappenteils A, so dass der Inhalt des Behälters durch den Innenraum des Schliessteils und durch die Durchlassöffnungen 16 in die Ausgiessöffnung 7 und bei abgetrennter Abschneidwarze 5 nach aussen gelangen kann. Wenn ein Verschliessen der Ausqiessöffnung 7 nach abgetrennter Abschneidwarze 5 gewünscht ist, wird das Kappenteil A wieder in Aufschraubriclltung gedreht, so dass es sich auf den Behälter zubewegt ul,d daiiiit die Dichtfläche 18 am kegelstumpfförmigen An:;atz !7 des Schliessteils B wieder in die Ausgiessöffnung 7 dichtend cingreift.
  • Zu vermerken ist, dass in der abdichtenden Stellung des Ansatzes 17 relativ zur Ausgiessöffnung 7 der Umfanssbund 20 am Schliessteil B zwischen der inneren Absatzfläche 12 des Kappenteils A und dem freien Rand des Mündungshalses C unter Schaffung einer weiteren AIJdichtung eingeklemmt wird.
  • Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsfornl der ,rfin(1ung, die sich von der vorausbeschriebenen im wesentLichen dadurch unterscheidet, dass das Schliessteil B' hiezu das Gewinde zum Auf- und Abschrauben des Kappenteits A' aufweist. Hierzu weist die äussere Umfangsoberflä he des oberen grundsätzlich ebenfalls zylindrischen Wlndabschnittes 23 des Schliessteils B ein äusseres Schrautgewinde 25 auf sind trägt das Kappenteil A an einem geeigneten inneren Bereich seiner Umfangswand 2 ein innercs Schraubgewinde 28. Die Schraubgewinde 25, 28 entsprecllen somit hinsichtlich ihrer Funktion den Schraubgewinden 8, 35 der Ausführungsform nach Fig. 1.
  • Des weiteren hat der sich an den oberen Wandabschnitt 23 des Schliessteils B nach unten anschliessende untere Wan< -abschnitt 29 hier eine modifizierte verdickte Konfiguration, indem in ihm eine sich nach unten öffnende Rille oder Nut 30 mit einer Breite entsprechend der Dicke des nicht dargestellten Mündungshalses des Behälters ausgebildet ist, so dass dieser in die Nut dichtend hineingeschoben werden kann. Zur Verbesserung der Dichtwirkung und des festen Sitzes des Schliessteils B am Mündungshals kann weiter an einer Umfangsfläche der Nut 30 eine Kerbverzahnung 31 angeformt sein, die mit einer entsprechende Kerbverzahnung an der gegenüberliegenden Umfangsfläche des Mündungshalses in Eingriff kommt.
  • Um die axiale Aufwärtsbewegung des Kappenteils A zu begrenzen, ist, wie bei der vorausgehenden Ausführungsform, an einem unteren vertikalen Wandbereich 10 des Kappenteils A' innen ein Umfangsvorsprung 9 angeformt, der mit einer am Aussenumfang des Wandabschnittes 29 des Schliessteils B' ausgebildeten Absatzfläche 26 zusammenwirkt.
  • Die übrigen Teile des in Fig. 3 gezeigten sehälterversch ses entsprechen in Ausbildung und Funktion im wesentlicher den betreffenden Teilen der Ausführungsform nach Fig. 1, so dass sich eine erneute Beschreibung erübrigt. Aus Platersparnisgründen sind jedoch bei der Ausführungsform nach Fig. 3 die Durchlassöffnungen 16 nicht in einer Verbindungs: wand 15, sondern im kegelstumpfförmigen Ansatz 27 ausgebildet.
  • Fig. 4 zeigt eine vereinfachte Ausführungsform eines Behälterverschlusses nach der Erfindung, bei dem das Kappenteil A", wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1, mit einem Schraubgewinde 38 auf ein entsprechendes Schraubgewinde am Behälterhals aufgeschraubt werden kann. Die Funktion des Umfangsbundes 50 am Schliessteil B" sowie der Absatzfläche 42 an der Innenoberfläche der Umfangswand 39 des Kappenteils A" entspricht der Funktion der Teile 20 und 12 bei der Ausführungsform nach Fig. 1.
  • Gegenüber dieser unterscheidet sich der Verschluss nach Fig. 4 durch ein vereinfachtes Schliessteil B", indem anstelle des kegelstumpfförmigen Ansatzes 17 hier das Schliessteil einen im wesentlichen napfförmigen Querschnitt hat und das Dichtorgan ein auf der Abschlusswand 45 des Schliessteils B" aufgesetzter kurzer kegelstumpfförmiger Ansatz 47 ist, der mit seiner Dichtfläche 48 dichtend in die Ausgiessöffnung 7 des Kappentcils A" eingreifen kann. Die Abschlusswand 45 enthält weiter die Durchlassöffnungen 46 für den Behälterinhalt. Zur Abdichtung der beiden Teile A" und B" gegeneinander sind an der inneren Oberfläche des Kappenteils A" ein oder mehrere Dichtlippen 40 in axialem Abstand voneinander angeformt, die dichtend an der äusseren zylindrischen Oberfläche des oberen Wandabschnittes 43 des Schliessteils B" anliegen. Wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 sitzt das Schliessteil B mit seinem unteren,aussen ebenfalls vorzugsweise ballig ausgebildeten Wandabschnitt 49 dicht und fest in der Mündungsöffnung des Behälterh.1lses.
  • Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in Fig.
  • 5 gezeigt, bei der das Schliessteil B"' übcr ein Schraubgewinde 70 an einem entsprechenden Schraubgewinde am Behälterhals fixiert ist. Das Schliessteil s"' hat den in Fig. 5 gezeigten Querschnitt mit einem rohrförmigen zylil,drischen Wandbereich 53, der in das Kappenteil A"' hincinrac t.
  • Der zylindrische Wandabschnitt 53 hält an seinem oberen Ende einen kegelstumpfförmigen Ansatz 57 mit einer konischen Dichtfläche 58,die in die Ausgiessöffnung 7 im Kappenteil A"' eingreifen kann. Für den Durchlass des Behälterinhals sind zwischen Ansatz 57 und innerer Oberc fläche des Wandabschnittes 53 Durchlassöffnungen 56 vorgsehen.
  • Die Axialbewegung des Kappenteils A"' relativ zum Schlie;steil B"' erfolgt hier über ein am Schliessteil B"' ausgebildetes Schraubgewinde 67, auf dem ein am Kappenteil A"' angeformtes Schraubgewinde 68 aufgeschraubt werden kann. Beide Gewinde sind jedoch nicht an parallel zur Mittellängsachse des Verschlusses liegenden Flächen, sondern, wie dargestellt, an Flächen angeformt, die relativ zur Mittellängsachse in Richtung auf das obere Ende des Verschlusses divergieren. In der dichtenden Ste]-lung des Kappenteils A"' relativ zum Schliessteil B"' geht die äussere Oberfläche der Umfangswand 61 des Kappenteils A"' bündig in die äussere Oberfläche des Bereiches des Schliessteils B"' über, der ausserhalb des Kappenteils A"' liegt. Zur Begrenzung der axialen Beweglichkeit des Kappenteils A"' und zur gleichzeitigen Schaffung einer Abdichtung zwischen diesen Teilen sind weiter, wie dargestellt, an der äusseren Oberfläche des zylindrischen Wandabschnittes 53 des Schliessteils B"' und an der inneren Oberfläche der Umfangswand 61 des Kappenteils A"' Vorsprünge 60 bzw. 62 angeformt, die in bewegungsbegrenzender Beziehung zueinander kommen können.
  • Es versteht sich, dass die vorbeschriebenen Ausführungsformen von erfindungsgemäss aufgebauten Behälterverschlüssen anhand der gegebenen Lehre vom Fachmann ohne weiteres dem jeweiligen Verwendungszweck entsprechend modifiziert werden können. Auch braucht die Dichtfläche am Schliessteil B nicht, wie dargestellt, eine konische Umfangsfläche an einem kegelstumpfförmigen Ansatz zu sein, sondern kann, wenn erwünscht, eine horizontale Kante oder Ringfläche darstellen, die auf der Oberseite des Dichtorgans (Ansatzes) ausgebildet ist und zusammen mit der inneren Oberfläche der Bodenwand 4 des Kappenteils A zusammenwirkt, um die Ausgiessöffnung 7 nach abgetrennter Abschneidwarze 5 verschliessen zu können.
  • Die Schliess- und öffnungsbewegung des Kappenteils A relativ zum Schliessteil B wird bei den vorbeschriebenen Ausführungsformen durch Schraubgewinde gesteuert. Wenn erwünscht, kann dies jedoch auch durch z.B. eine nach Art einer Bajonettverbindung wirkende Einrichtung erfolgen.
  • Vorzugsweise stellen Kappenteil A und Schliessteil n im Spritzgussverfahren hergestellte Formteile aus einen geeigneten thermoplastischen Kunststoffmaterial, wic PVC, PE, PA,dar , wobei das Schliessteil aus gleichem oder verschiedenem Material wie das Kappenteil bestehen kann.
  • Leerseite

Claims (13)

  1. Wiederverschliessbarer Behälterverschluss mit Abschneidwarze PATENTANSPRUCHE Verschluss für Behälter, wie Flaschen, Tuben und dgl., mit einem Kappenteil, in dessen Bodenwand eine mit einer Abschneidwarze aussen abgedeckte Ausgiessöffnung ausgebildet ist, g e k e n n z e i c h n e t durch ein separates, an der Mündungsöffnung des Behälters befestigbares Schliessteil (B), das wenigstens teilweise im Kappenteil (A) aufgenommen ist und eine Dichtfläche (18, 48, 58) aufweist, die bei Bewegung des Kappenteils relativ zum Schliessteil in oder ausser dichtendem Eingriff mit der Ausgiessöffnung (7) bringbar ist.
  2. 2. Verschluss nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , dass das Kappenteil (A) zur Xnderung seiner axialen Stellung relativ zum Schliessteil (B) ein Schraubgewinde (8, 28, 38, 68) aufweist, welches auf ein Schraubgewinde am Mündungshals des Behälters oder am Schliessteil aufschraubbar ist.
  3. 3. Verschluss nach Anspruch, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , dass die Dichtfläche (18, 48, 58) des Schliessteiles (B) an einem in Richtung auf die Ausgiessöffnung (7) sich kegelstumpfförmig verjüngenden Ansatz (17, 27, 47, 57) ausgebildet ist, der wenigstens teilweise in die komplementär kegelstumpfförmig ausgebildete Umfangsfläche der Ausgiessöffnung einschiebbar ist.
  4. 4. Verschluss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , dass das Kappenteil (A) einen inneren Umfangsvorsprung (9, 62) zur Eingriffnahme mit einer am Mündungshals des Behälters oder am Schliessteil (B) ausgebildeten Anschlagfläche (26, 36, 60) aufweist, um wenigstens in Richtung der Freigabe der Ausgiessöffnung (7) die Axialbewegung des Kappenteils zu begrenzen.
  5. 5. Verschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass das Schliessteil (B) einen im wesentlichen zylindrischen rohrförmigen Wandabschnitt (13, 23, 43, 53) umfasst, in oder an dem der Ansatz (17, 27, 47, 57) in Abstand konzentrisch gehalten ist.
  6. 6. Verschluss nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , dass in einer Verbindungswand (15, 45) zwischen Ansatz (17, 27, 47, 57) und zylindrischem Wandabschnitt (13, 23, 43, 53) Durchlassöffnungen (16, 46, 56) für den Behälterinhalt ausgebildet sind.
  7. 7. Verschluss nach Anspruch 5 oder 6, dadurch q e -k e n n z e i c h n e t , dass der zylindrische Wandabschnitt (13, 23) den Ansatz (17, 27) über eine bestimmte axiale Länge mantelartig umgibt.
  8. 8. Verschluss nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , dass an der der Abschneidwarze (5) abgewandten Oberfläche der Bodenwand (4) des Kappenteils (A) ein Ringflansch (11) angeformt ist, der mit der inneren Umfangsfläche (14, 24) des zylindrischen Wandabschnittes (13, 23) in dichtendem Eingriff tritt.
  9. 9. Verschluss nach Anspruch 7 oder 8, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , dass eine vom Ansatz (17) wegweisende axiale Verlängerung (19) des zylindrischen Wandabschnittes (13) in die Mündungsöffnung des Behälters dichtend einschiebbar ist.
  10. 10. Verschluss nach Anspruch 7 oder 8, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , dass eine vom Ansatz (27) wegweisende axiale Verlängerung (29) des zylindrischen Wandabschnittes (23) eine sich zum Mündungshals des Behälters öffnende Nut (30) mit einer Kerbverzahnung (31) aufweist, in die der Mündungshals des Behälters einschiebbar ist.
  11. 11. Verschluss nach Anspruch 10, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , dass der zylindrische Wandabschnitt (23) des Schliessteils (B) an seiner äusseren Umfangsfläche das Schraubgewinde (25) zum Aufschrauben des Kappenteils (A) aufweist.
  12. 12. Verschluss nach einem der vorhergehenden Anspruch3, g e k e n n z e i c h n e t durch einen am Schliesstei (B) angeformten Umfangsbund (20, 50), der in Schliessstellung des Kappenteils (A) zwischen einer daran ausgebildeten Absatzfläche (12, 42) und dem freien Rand des Mündungshalses des Behälters eingeschlossen ist.
  13. 13. Verschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass Kappenteil (A) und Schliessteil (B) jeweils einstückige Formteile aus Kunststoffmaterial sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0179738A1 (de) * 1984-10-08 1986-04-30 Düring Ag Zerstäuberkopf zur Verwendung zusammen mit einer Quetschflasche

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0179738A1 (de) * 1984-10-08 1986-04-30 Düring Ag Zerstäuberkopf zur Verwendung zusammen mit einer Quetschflasche

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