[go: up one dir, main page]

DE2944576C2 - Verfahren zur Herstellung einer Lochblende - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Lochblende

Info

Publication number
DE2944576C2
DE2944576C2 DE2944576A DE2944576A DE2944576C2 DE 2944576 C2 DE2944576 C2 DE 2944576C2 DE 2944576 A DE2944576 A DE 2944576A DE 2944576 A DE2944576 A DE 2944576A DE 2944576 C2 DE2944576 C2 DE 2944576C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
layer
silicon
metal
substrate
diaphragm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2944576A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2944576A1 (de
Inventor
Toshiaki Yokohama Shinozaki
Hirotsugu Machida Tokyo Wada
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VLSI Technology Research Association
Original Assignee
VLSI Technology Research Association
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VLSI Technology Research Association filed Critical VLSI Technology Research Association
Publication of DE2944576A1 publication Critical patent/DE2944576A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2944576C2 publication Critical patent/DE2944576C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F1/00Originals for photomechanical production of textured or patterned surfaces, e.g., masks, photo-masks, reticles; Mask blanks or pellicles therefor; Containers specially adapted therefor; Preparation thereof
    • G03F1/20Masks or mask blanks for imaging by charged particle beam [CPB] radiation, e.g. by electron beam; Preparation thereof
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23FNON-MECHANICAL REMOVAL OF METALLIC MATERIAL FROM SURFACE; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL; MULTI-STEP PROCESSES FOR SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL INVOLVING AT LEAST ONE PROCESS PROVIDED FOR IN CLASS C23 AND AT LEAST ONE PROCESS COVERED BY SUBCLASS C21D OR C22F OR CLASS C25
    • C23F1/00Etching metallic material by chemical means
    • C23F1/02Local etching
    • C23F1/04Chemical milling
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D1/00Electroforming
    • C25D1/08Perforated or foraminous objects, e.g. sieves
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B5/00Optical elements other than lenses
    • G02B5/005Diaphragms
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J37/00Discharge tubes with provision for introducing objects or material to be exposed to the discharge, e.g. for the purpose of examination or processing thereof
    • H01J37/02Details
    • H01J37/04Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the discharge, e.g. electron-optical arrangement or ion-optical arrangement
    • H01J37/09Diaphragms; Shields associated with electron or ion-optical arrangements; Compensation of disturbing fields

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Electron Beam Exposure (AREA)
  • Optical Elements Other Than Lenses (AREA)
  • Micromachines (AREA)

Description

25
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Lochblende nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Elektronenstrahl-Belichtungsvorrichtungen, insbesondere solche mit variabler Einstellung der Querschnittsabmessungen der Elektronenstrahlen, benötigen eine Lochblende mit hoher Maßgenauigkeit. Eine solche Blende wurde bisher durch Ätzen, z. B. eines Molybdänplättchens zur Ausbildung einer Bohrung in diesem hergestellt. Die Maßgenauigkeit einer auf diese Weise geformten Bohrung ist allerdings sehr gering, und sie kann einer Maßabweichung einer Größe entsprechend der Dicke des Plättchens oder Bleches unterworfen sein, ίο Im JA-Gbm 1977/130 679 ist ein Verfahren zur Herstellung einer Lochblende durch anisotropes Ätzen eines Siliziumeinkristall-Plättchens oder Substrates beschrieben. Die nach dieser Veröffentlichung hergestellte Lochblende ist jedoch mit verschiedenen Mängeln behaftet. Insbesondere ist das Material auf einen Einkristall beschränkt, und die Form der Blendenöffnung wird durch die Kristallstruktur und das anisotrope Ätzen bestimmt. Außerdem treten dabei Maßfehler entsprechend Toleranzen in der Größenordnung der Dicke des Einkristall-Substrates auf.
Aus der DE-OS 25 07 102 ist eine Matrize zum Herstellen von Mehrfachkopien bekannt, die aus einem Metall, nämlich Nickel oder Kupfer bestehen kann. Diese Matrize wird in der folgenden Weise hergestellt:
Auf eine Siliziumschicht wird eine Siliziumdioxydschicht aufgetragen, die mittels einer Fotoresistschicht durch Ätzen strukturiert wird, so daß bestimmte Bereiche der Siliziumciioxydschicht zurückbleiben, die voneinander durch öffnungen getrennt sind, die bis zur Siliziumschicht reichen. Das Ätzen kommt dabei an der Oberfläche der Siliziumschicht zum Stehen.
Aufgabe der Erfindung ist damit insbesondere die Schaffung eines Verfahrens zur Herstellung einer Lochblende der angegebenen Art, mit dem ohne &5 weiteres die gewünschte Blendenöffnungsform mit Wahlmöglichkeit unter verschiedenen Werkstoffen und mit hoher Genauigkeit realisiert werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 erfindungsgemäß durch die in dessen kennzeichnendem Teil angegebenen Merkmale gelöst
Das einkristalline Silizium ist in bestimmter Weise ausgerichtet, so daß ein anisotropes Ätzen mit einem Ätzmittel möglich wird, wodurch besonders genau festgelegte öffnungen in der Blendenschicht ausgeführt werden können. Dies beruht auch darauf, daß ein hochschmelzendes Metall für diese Blendenschicht verwendet wird. Ein weiterer Vorteil dieses hochschmelzenden Metalles liegt darin, daß die daraus hergestellte Blendenschicht thermisch stabil ist, wenn sie mit einem Elektronenstrahl hoher Energie abgetastet wird. Nicht zuletzt verhindert auch ein Metall mit gi'oßem Atomgewicht, daß ein Elektronenstrahl durch das Metall verlaufen kann.
Im folgenden sind bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert Es zeigen
F i g. IA bis ID schematische Schnittdarstellungen zu einem ersten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung einer Lochblende,
Fig. 2A und 2B schematische Schnittdarstellungen eines anderen Ausführungsbeispiels des Verfahrens gemäß der Erfindung,
F i g. 3A bis 3C schematische Schnittdarstellungen noch e;nes anderen Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Verfahrens,
Fig.4A bis 4D schematische Schnittdarstellungen eines weiteren Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Verfahrens und
F i g. 5 eine schematische Schnittdarstellung noch eines weiteren Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Gemäß Fig. IA wird zunächst ein Siliziumeinkristall-Plättchen bzw. eine -Scheibe 1, dessen bzw. deren Hauptfläche durch die Index-f 100]-Fläche gebildet wird, vorgesehen, und das gesamte Plättchen 1 wird nach dem an sich bekannten thermischen Oxydationsverfahren beidseitig mit Siliziumdioxid-Schichten 2 überzogen. Sodann wird auf der Siliziumdioxid-Schicht 2 auf der Hauptfläche des Plättchens 1 ein Widerstandsmaterialbzw. Photoresistmuster 3 einer vorbestimmten Form und Größe vorgesehen (Fig. IA), das bei diesem Ausführungsbeispiel etwa durch Elektronenstrahlbe-Iichtung in genauer Quadratform mit einer Kantenlänge von etwa 100 μίτι ausgebildet wird. Danach wird die oberseitige Siliziumdioxid-Schicht 2 unter Benutzung des Resistmusters 3 als Maske selektiv weggeätzt, worauf das Plättchen 1 unter Benutzung des zurückbleibenden Teils der Siliziumdioxid-Schicht 2 als Maske gemäß Fig. IB einem anisotropen Ätzvorgang unterworfen wird, der z. B. in einer wäßrigen Lösung (von 6O0C) aus Kaliumhydroxid und Isopropylalkohol durchgeführt werden kann. Durch dieses anisotrope Ätzen wird ein rechteckiger Vorsprung mit rechteckig-trapezoidem Querschnitt, dessen Seitenflächen durch die Index-[111]-Fläche gebildet werden, mit hoher Maßgenauigkeit geformt. Sodann wird gemäß Fig. IC durch Galvanisieren eine Blendenschicht 5 aus einem elektrisch gut leitenden Werkstoff, wie Au, Ag oder Cu, auf der Oberseite des Plättchens 1 vorgesehen, worauf der verbliebene Teil der Siliziumdioxid-Schicht 2 mittels einer Ammoniumfluoridlösung abgetragen und sodann das Plättchen 1 durch Plasmaätzen oder in alkalischer Lösung entfernt wird, so daß eine Lochblende gemäß Fig. ID erhalten wird. Wenn im Arbeitsgang gemäß
Fig. IC die Blendenschicht 5 dick ausgebildet wird, entsteht ein vorstehender Abschnitt 6 um die Öffnung herum, welcher die hergestellte Blende jedoch in keiner Weise beeinträchtigt- Erforderlichenfalls kann dieser Abschnitt 6 jedoch z. B. weggeschliffen werden.
Die auf die beschriebene Weise hergestellte Lochblende besitzt eine Öffnung mit dem Maß A, welches dem durch das anisotrope Ätzen bestimmten Querschnittsmaß entspricht, so daß die Öffnung eine sehr hohe Maßgenauigkeit aufweisen kann. Im Gegensatz zum bisherigen Verfahren ist beim erfindungsgemäßen Verfahren keine Umkehrung der Bestimmung der Maskenöffnungsdimension anhand des Blendenöffnungsmaßes und des Materials erforderlich, so daß kaum ein nennenswerter Fehler eingeführt wird, Außerdem treten keine auf Änderungen der Dicke des Blendenmaterials beruhenden Maßfehler oder -abweichungen auf. Weiterhin wird die Fertigung vereinfacht, weil nur die Querschnittsmaße des Vorsprungabschnitts 4, speziell die Maskenmaße der Siliziumdioxid-Schicht 2, mit hoher Genauigkeit bestimmt zu wenlen brauchen. Schließlich kann das Lochbiendenmaterial in Abhängigkeit vom vorgesehenen Verwendungszweck gewählt werden.
Nachstehend ist anhand der F i g. 2A und 2B ein anderes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens beschrieben.
Wie im Fall von Fig. IA werden Siliziumdioxid-Schichten 2 auf beiden Seiten einer [100]-Fläche eines Einkristall-Plättchens 1 geformt. Sodann wird eine Siliziumnitrid-Schicht 7 als eine das Anätzen verhindernde Maske auf der oberen Schicht 2 vorgesehen, und auf der Schicht 7 wird wiederum ein Photoresistmuster 5 mit vorbestimmten Abmessungen ausgebildet (vgl. F i g. 2A). Hierauf wird die Siliziumnitrid-Schicht 7 unter Benutzung des Resistmusters 5 als Maske durch Plasmaätzen selektiv abgetragen, wobei der unter dem Resistmuster 5 befindliche Abschnitt unverändert erhalten bleibt. Danach wird unter Benutzung des verbliebenen Teils der Siliziumnitrid-Schicht 7 als Maske die Siliziumdioxid-Schicht 2 selektiv weggeätzt. Dieses Ätzen kann ohne weiteres mittels einer wäßrigen Ammoniumfluoridlösung erfolgen. Sodann wird nach einer. Bestätigung, daß die Schicht 2, mit Ausnahme des unter der Siliziumnitrid-Schicht 7 befindlichen Teils, vollständig entfernt worden ist, weitergeätzt. Die Dauer dieses Ätzvorgangs beträgt vorzugsweise 10 min bis zu einem Mehrfachen davon, wenn durch thermische Oxydation erzeugtes Siliziumdioxid mittels e«ner wäßrigen Ammoniumiluoridlösung bei 250C geätzt wird, und einige min bis zu 10 min, wenn nach dem chemischen Aufdampf- bzw. CVD-Verfahren geformtes Siliziumdioxid geätzt wird. Sodann wird das Silizium-Plättchen 1 einem anisotropen Ätzen zur Bildung eines Vorsprungs 4 mit vorbestimmter Form unterworfen. In diesem Fall kann die auf dem Vorsprung 4 zurückbleibende Siliziumnitrid-Schicht 7 Abmessungen besitzen, die um einige hundert nm bis zu einigen μιη größer sind als die Abmessungen der Oberseile des Vorsprungs 4. Dieser Maßunterschied kann jedoch auf einige hundertstel μιη begrenzt werden. Anschließend wird die Oberseite des Plättchens 1 mit den auf diesem vorgesehenen Schichten 2 und 7 durch Ionenplattieren bzw. -galvanisieren, chemisches Aufdampfen, Vakuumaufdampfen oder Aufsprühen mit einem Metall hohen Schmelzpunkts, wie Mo, W, Ta und Ti, oder einem Metall wie Au und Ag beschichtet, so daß gemäß Fig.2B eine Blendenschicht 9 hergestellt wird.
Hierauf kann erforderlichenfalls zur Ausbildung eines Musters mit hohem Genauigkeitsgrad Metall aufgalvanisiert werden. Wenn dann das Plättchen 1 durch Ätzen entfernt wird, werden die Siliziumdioxid-Schicht 2, die Siliziumnitrid-Schicht 7 und der darauf befindliche Teil der Metallschicht 9 gleichzeitig abgelöst, so daß eine nui aus der Blendenschicht 9 bestehende Lochblende erhalten wird.
In den Fig.3A bis 3C ist noch ein anderes Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Auf einem Saphir-Substrat 11 wird durch epitaxiales Aufwachsen eine Siliziumschicht 12 geformt, und auf dieser wird durch thermische Oxydation oder durch chemisches Aufdampfen eine Siliziumdioxid-Schicht 13 ausgebildet, so daß gemäß F i g. 3A ein Plättchen mit »SOS«- bzw. Silizium-auf-Saphir-Konstruktion erhalten wird. Die Siliziumdioxid-Schicht 13 wird nach dem üblichen Photoätzverfahren in eine vorbestimmte Form gebracht, worauf die Siliziumschicht 12 gemäß F i g. 3B unter Benutzung der entsprechend geformten Siliziumdioxid-Schicht 13 als Maske einem anisotropen Ätzen unterworfen wird. Wenn die Siliziumschicht 12 entsprechend stark geätzt bzw. »überätzt« wird, bleibt gemäß Fig.3B die Schicht 12 in Form einer Insel mit nach unten abgeschrägten Seiten als Vorsprung 12 stehen. Die auf diesem Inselbereich befindliche Siliziumdioxid-Schicht 13 besitzt größere Abmessungen als die Oberseite der Insel 12, d.h. die Schicht 13 ragt in waagerechter Richtung über den Inselbereich hinaus. Das Saphir-Substrat 11 wird durch Aufdampfen oder Aufsprühen mit einem Metall 14 als Blendenwerkstoff überzogen, wodurch gemäß F i g. 3C eine Blendenöffnung festgelegt wird. Hierauf wird die Blendenschicht auf nicht dargestellte Weise mit dem gleichen oder einem anderen Metall plattiert bzw. galvanisiert, und die verbliebene Siliziumschicht 12 wird weggeätzt, wobei die Siliziumdioxid-Schicht 13 auf der Schicht 12 sowie der darüber befindliche Teil der Blendenschicht 14 gleichzeitig entfernt werden. Im Anschluß hieran wird das Saphir-Substrat 11 durch Phosphorsäure o. dgl. entfernt, so daß eine Metall-Lochblende erhalten wird. Noch ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den F i g. 4A bis 4D veranschaulicht.
Dabei wird auf die in Verbindung mit Fig. IB beschriebene Weise ein Vorsprung 4 mit der gewünschten Form der Oberseite auf einem Siliziumeinkristall-Substrat oder -Plättchen 1 geformt. Danach werden die Oberseite des Vorsprungs 4 und die Unterseile des Substrates 1 jeweils mit einer Siliziumdioxid-Schicht 2 überzogen, während auf der Oberseite des Substrats 1 durch z. B. Galvanisieren selektiv eine Metallschicht 16 geformt wird (vgl. F i g. 4A). Anschließend wird gemäß Fig.4B auf dem Substrat 1 unter Einschluß der Siliziumdioxid-Schicht 2 und der Metallsrhicht 16 eine Blendenschicht 17 ausgebildet, die je nach dem verwendeten Grundmaterial aus polykristallinem Si, SiN4, BP, BN, U, Au oder W durch chemisches Aufdampfen, Ionenplattieren oder -galvanisieren, lonenaufsprühen o. dgl. hergestellt werden kann. Die Herstellung der Blendenschicht kann auch nach Abtragung der Siiiziumdioxki-Schicht 2 erfolgen. Nachdem die Siliziumdioxid-Schicht 2 und das Silizium-Substrat 1 auf die in Fig.4C gezeigte Weise entfernt worden sind, wird die Blendenschicht 16 von der Seite der Metallschicht 16 her und unter Heranziehung der letzteren als Maske selektiv geätzt. Durch Wegätzen der Metallschicht 16 wird eine Lochblende mit der gewünschten Form und den vorgesehenen Abmessun-
gen entsprechend dem Vorsprung 4 erhalten (vgl. F i g. 4D). Wenn für das Ätzen der Blendenschicht 17 von der Rückseite her ein Verfahren angewandt wird, bei dem die Schicht 17 auch von anderen Seiten als von der Rückseite her geätzt wird, muß vorher eine ätzfeste Schicht auf der Oberseite der Blendenschicht 17 vorgesehen werden.
Die beschriebenen Verfahren eignen sich sämtlich für die Herstellung einer Lochblende mit rechteckiger Blendenöffnung. Dabei werden die jeweiligen Vor- ι ο Sprünge mit rechteckigem Querschnitt jeweils mit Hilfe von Masken einer diesen Vorsprüngen entsprechenden Form ausgebildet. Zur Verbesserung der Rechtwinkligkeit des Vorsprungquerschnitts werden vorzugsweise im wesentlichen quadratisch vorspringende Bereiche an den vier Ecken der Maske vorgesehen, um den geringen Unterschied zwischen der Ätzgröße an den Ecken und an den Seiten auszugleichen.
F i g. 5 veranschaulicht ein Verfahren zur Herstellung einer Lochblende mit kreisförmiger öffnung.
Auf beiden Flächen eines Substrats 21 aus Siliziumeinkristall werden Schichten 22 aus Siliziumdioxid oder Siliziumnitrid als ätzfeste Masken geformt. Danach wird die obere Schicht 22 auf beschriebene Weise durch selektives Ätzen derart abgetragen, daß ein kreisförmiger Bereich mit einem Radius R stehenbleibt und der außerhalb des verbliebenen Teils der Schicht 22 befindliche Bereich des Substrats 21 freigelegt ist. Sodann wird der freigelegte Bereich des Substrats 21 unter Heranziehung des kreisförmigen Bereichs 22 als Maske mit einer alkalischen Esterlösung geätzt. Dabei entsteht ein säulenartig vorspringender Teil 23 mit einer Höhe d und einem Radius R — d Geätzt wird nach einem isotropen Ätzverfahren, das in üblicher Weise mit einer Toleranz in der Größenordnung von einigen Zehntel nm genau gesteuert werden kann. Wie bei den vorher beschriebenen Ausführungsbeispielen wird das Substrat 21 anschließend mit Metall überzogen, so daß eine Lochblende entsteht, deren Öffnung denselben Durchmesser besitzt wie der vorspringende Teil 23. Da letzterer eine sanft bzw. gleichmäßig gekrümmte Umfangsfläche besitzt, die sich allmählich nach unten erweitert, verengt sich die Öffnung der hergestellten Lochblende über deren Dicke hinweg gleichmäßig. Eine solche Lochblende ist daher auch vorteilhaft als Düse für Strömungsmittel verwendbar.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren lassen sich die Abmessungen der öffnung einer Lochblende also mit hoher Genauigkeit steuern. Außerdem können die Werkstoffe für die Lochblende je nach dem jeweiligen Verwendungszweck gewählt werden, wobei auch die Fertigung vergleichsweise einfach ist. Zudem sind auch keine speziellen Arbeitsgänge für eine Steuerung der Abmessungen erforderlich. Es läßt sich somit in äußerst vorteilhafter Weise eine Lochblende mit hoher Maßgenauigkeii einfach und mit niedrigen Kosten aus einem für den jeweiligen Verwendungszweck geeigneten Werkstoff und ohne Einschränkung bezüglich der Form bzw. des Profils der Blendenöffnung herstellen.
Die Erfindung ist keineswegs auf die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Beispielsweise können als Substrat andere geeignete Werkstoffe als Silizium verwendet werden, etwa ein mehrlagiges Substrat aus einer Kombination von Siliziumeinkristall mit einem Ionenkristall oder einem anderen geeigneten Werkstoff. Das Anwendungsgebiet der Lochblende umfaßt Strömungsmitteldüsen für Tintenstrahlschreiber, optische Lochblenden für Lasersysteme sowie Lochblenden für Korpuskularstrahlvorrichtungen. Dabei lassen sich Dicke und andere Einzelheiten der Lochblende ohne weiteres nach Belieben und Bedarf steuern.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung einer Lochblende aus elektrisch gut leitendem Metall, bei dem zur Maskenbildung auf der Oberfläche eines einkristallinen Sifiziumsubstrates (1) ganzflächig eine SiCh-Schicht (2) und darauf ein Fotolackmuster (3) aufgebracht, anschließend selektiv geätzt, in den dabei entstandenen Vertiefungen Metall abgeschieden und vom Substrat abgetrennt wird, dadurch gekennzeichnet, daß beim selektiven Ätzen außer der SiO2-Schicht (2) auch die die Oberfläche bildende [100]-Fläche des einkristallinen Substrates (1), und zwar anisotrop geätzt und für die Blendenschicht (5) ein hochschmelzendes Metall verwendet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Maskierung auf der SiO2-Schic!it (2) noch eine Siliziumnitridschicht (7) aufgebracht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für das hochschmelzende Metall Mo oder W oder Ta oder Ti verwendet wird.
DE2944576A 1978-11-06 1979-11-05 Verfahren zur Herstellung einer Lochblende Expired DE2944576C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP13648378A JPS5562732A (en) 1978-11-06 1978-11-06 Preparation of aperture stop

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2944576A1 DE2944576A1 (de) 1980-05-08
DE2944576C2 true DE2944576C2 (de) 1982-12-23

Family

ID=15176189

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2944576A Expired DE2944576C2 (de) 1978-11-06 1979-11-05 Verfahren zur Herstellung einer Lochblende

Country Status (4)

Country Link
US (1) US4269653A (de)
JP (1) JPS5562732A (de)
DE (1) DE2944576C2 (de)
GB (1) GB2035223B (de)

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5846170A (ja) * 1981-09-11 1983-03-17 平岡織染株式会社 粗目シ−トのはとめ部
US4662747A (en) * 1983-08-03 1987-05-05 Cornell Research Foundation, Inc. Method and apparatus for production and use of nanometer scale light beams
US4659429A (en) * 1983-08-03 1987-04-21 Cornell Research Foundation, Inc. Method and apparatus for production and use of nanometer scale light beams
US4548381A (en) * 1984-09-05 1985-10-22 Solarex Corporation Castable receiver
US4604161A (en) * 1985-05-02 1986-08-05 Xerox Corporation Method of fabricating image sensor arrays
US4808260A (en) * 1988-02-05 1989-02-28 Ford Motor Company Directional aperture etched in silicon
US4917462A (en) * 1988-06-15 1990-04-17 Cornell Research Foundation, Inc. Near field scanning optical microscopy

Family Cites Families (14)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL271863A (de) * 1960-11-28
US3303254A (en) * 1963-06-27 1967-02-07 C B Messenger Method for preparing a membrane
US3679500A (en) * 1970-08-07 1972-07-25 Dainippon Screen Mfg Method for forming perforations in metal sheets by etching
US3801390A (en) * 1970-12-28 1974-04-02 Bell Telephone Labor Inc Preparation of high resolution shadow masks
US3923566A (en) * 1972-06-21 1975-12-02 Rca Corp Method of fabricating an apertured mask for a cathode-ray tube
US3878061A (en) * 1974-02-26 1975-04-15 Rca Corp Master matrix for making multiple copies
DE2425464C3 (de) * 1974-05-27 1978-11-02 Siemens Ag, 1000 Berlin Und 8000 Muenchen Verfahren zur Herstellung von Dunnschicht-Aperturblenden für Korpuskularstrahlgeräte
US3936329A (en) * 1975-02-03 1976-02-03 Texas Instruments Incorporated Integral honeycomb-like support of very thin single crystal slices
DE2512086C3 (de) * 1975-03-19 1978-11-30 Siemens Ag, 1000 Berlin Und 8000 Muenchen Verfahren zur Herstellung freitragender, dünner Metallstrukturen
US3984620A (en) * 1975-06-04 1976-10-05 Raytheon Company Integrated circuit chip test and assembly package
US4106976A (en) * 1976-03-08 1978-08-15 International Business Machines Corporation Ink jet nozzle method of manufacture
JPS5351970A (en) * 1976-10-21 1978-05-11 Toshiba Corp Manufacture for semiconductor substrate
US4106975A (en) * 1977-06-30 1978-08-15 International Business Machines Corporation Process for etching holes
JPS5478983A (en) * 1977-12-06 1979-06-23 Fujitsu Ltd Manufacture for electron beam adjusting tool

Also Published As

Publication number Publication date
JPS5653848B2 (de) 1981-12-22
JPS5562732A (en) 1980-05-12
DE2944576A1 (de) 1980-05-08
GB2035223A (en) 1980-06-18
US4269653A (en) 1981-05-26
GB2035223B (en) 1982-08-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2554085C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Spritzkopfes für einen Tintenstrahldrucker
DE69112171T2 (de) Feldemissionseinrichtung und Herstellungsverfahren.
DE69730667T2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Durchgangslochs, Gebrauch dieses Verfahrens zur Herstellung eines Slikonsubstrates mit einem solchen Durchgangsloch oder eine Vorrichtung mit diesem Substrat, Verfahren zur Herstellung eines Tintenstrahl-Druckkopfes und Gebrauch dieses Verfahrens zur Herstellung eines Tintenstrahldruckkopfes
DE69717175T2 (de) Tintenstrahlaufzeichnungskopf und Herstellungsverfahren dafür
EP0002185B1 (de) Verfahren zum Herstellen einer Verbindung zwischen zwei sich kreuzenden, auf der Oberfläche eines Substrats verlaufenden Leiterzügen
DE69636021T2 (de) Tintenstrahldruckkopf und Verfahren zu seiner Herstellung
DE69634010T2 (de) Ein verfahren zum herstellen von mikrogefertigten strukturen
DE2658133A1 (de) Selbsttragende bestrahlungsmaske mit durchgehenden oeffnungen und verfahren zu ihrer herstellung
EP0019779A2 (de) Schattenwurfmaske zum Strukturieren von Oberflächenbereichen und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2709986A1 (de) Verfahren zum herstellen von koplanaren schichten aus duennen filmen
DE4102422A1 (de) Verfahren zur herstellung einer in mehreren ebenen angeordneten leiterstruktur einer halbleitervorrichtung
DE2636971C2 (de) Verfahren zum Herstellen einer isolierenden Schicht mit ebener Oberfläche auf einer unebenen Oberfläche eines Substrats
EP0222738A2 (de) Verfahren zur Herstellung einer Transmissionsmaske
DE3524196C2 (de)
EP0340448A2 (de) Verfahren zur Herstellung einer Grundplatte mit durch Ätzen hergestellte Einarbeitung für einen Tintendruckkopf
DE2944576C2 (de) Verfahren zur Herstellung einer Lochblende
DE69401243T2 (de) Feldemissionsvorrichtung mit Kleinradiuskathode und Herstellungsverfahren dieser Vorrichtung
DE68915619T2 (de) Herstellungsverfahren von Halbleiteranordnungen, die mindestens eine reaktive ionische Ätzstufe enthalten.
EP0001038A1 (de) Herstellung einer Siliciummaske und ihre Verwendung
DE68919589T2 (de) Träger einer hoch integrierten Schaltung und Verfahren zur seiner Herstellung.
DE2832408A1 (de) Verfahren zur herstellung von praezisionsflachteilen, insbesondere mit mikrooeffnungen
EP0308816A1 (de) Verfahren zum Herstellen von Anschlusskontakten für Dünnfilm-Magnetköpfe
DE3634140A1 (de) Verfahren zur selektiven bildung einer abgeschiedenen schicht
EP0218039B1 (de) Verfahren zur Übertragung feinster Fotolackstrukturen
EP0966186B1 (de) Verfahren zum Herstellen eines Metall-Keramik-Substrates

Legal Events

Date Code Title Description
OAP Request for examination filed
OD Request for examination
8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: HENKEL, G., DR.PHIL. FEILER, L., DR.RER.NAT. HAENZ

D2 Grant after examination
8339 Ceased/non-payment of the annual fee