DE2943625C2 - Rohrschelle - Google Patents
RohrschelleInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16L3/00—Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets
- F16L3/08—Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets substantially surrounding the pipe, cable or protective tubing
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Rohrschelle gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine derartige Rohrschelle ist in der deutschen Patentschrift 29 07 850 vorgeschlagen worden.
Diese Rohrschelle bedarf insofern noch einer Weiterbildung, als durch das Einklemmen des Verbindungsteils
zwischen der beiden Schenkeln allein keine ausreichende Stabilität erreicht wird.
Es ist daher erforderlich, die Schelle und die Schenkel mit einem die Stabilität herstellenden Profil zu versehen,
wobei durch diese Verstärkung auch erreicht werden soll, daß eine schalldämpfende Einlage in einer Ringnut
Aufnahme finden soll und/oder die Montage vereinfacht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst, wobei noch in
den Unteransprüchen 2—7 für die Aufgabenlösung vorteilhafte und förderliche Weiterbildungen beansprucht
werden. Die Aufgabenlösung und die Merkmale der Unteransprüche weisen Überschneidungen mit dem
Stand der Technik auf.
ίο Somit ist festzustellen, daß der Anmeldungsgegenstand
neu ist, daß durch ihn ein technischer Fortschritt durch die erfolgreiche Aufgabenlösung erzielt wird und
daß die Erfindungshöhe bei ihm begründet ist in der obengenannten Art
Bei der Rohrschelle mit den Merkmalen der Erfindung stellt sich der Vorteil ein, daß bei geringem
Gewicht ein außergewöhnlich hohes Maß an Stabilität erreicht wird. Insbesondere die Stege an den Enden der
Schenkel tragen zur Maßhaltigkeit der Aufnahmenut für das Verbindungsteil bei Belastung bei.
Außerdem bietet die innere Ringnut der Schelle ein wirksames Mittel zur Aufnahme einer schalldämmenden
Einlage. Da die Einlage fast ganz in der Nut liegt, kann bei einem vorgegebenen Rohraußendurchmesser
r, je nach Bedarfsfall ein und dieselbe Schelle einmal mit und einmal ohne Einlage verwendet werden, was die
Lagerhaltung wesentlich vereinfacht.
Die Merkmale der Erfindung und deren technische Vorteile ergeben sich auch aus der nachfolgenden
μ Beschreibung von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den Ansprüchen und der Zeichnung.
Es zeigt
Fig. 1 eine räumliche Darstellung der Rohrschelle mit dem Verbindungsteil, wobei die »feste Rohrschelle«
j5 verwirklicht ist.
Fig.2 eine räumliche Darstellung der Rohrschelle mit dem Verbindungsteil, wobei die »gelenkige Rohrschelle«
verwirklicht ist.,
F i g. 3 eine sogenannte Explosionsdarstellung der wesentlichen Einzelteile,
Fig.4 ein Aufriß der Rohrschelle nach den Fig. 1
und 3, wobei diese mit einer Einlage versehen ist und ein anders ausgebildetes Verbindungsteil eingefügt ist,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Rohrschelle gemäß Fig. 4, wobei die beiden Schenkel im Schnitt dargestellt
sind,
Fig. 6 die Rohrschelle gemäß Fig. 4, wobei die »gelenkige Rohrschelle« durch Drehung der Rohrschelle
um 180° mit einem abgewandelten Verbindungsteil verwirklicht ist,
F i g. 7 eine Draufsicht gemäß F i g. 6,
Fig. 7a eine Schnittansicht gemäß Fig. 6 mit Langmutter,
Fig.8 eine Darstellung eines abgeänderten Verbindungsteils,
wobei eine Langmutter und eine Zwischenlage mit dargestellt sind,
Fig.9eine Einlage,
Fig.9a eine abgewandelte Form einer Einlage, die
nur Dämpfungszwecken dient,
Fig. 10 eine weitere abgewandelte Form des
Verbindungsteils.
Wie der Fig. 1 entnommen werden kann, ist
zwischen zwei Schenkeln 4, 5 einer Rohrschelle 1 eine leicht verlängerte Sechskantmutter 2 angeordnet, die
ein Verbindungsteil darstellt. Die Sechskantmutter 2 ist
ι unteren Bereich mit zwei sich kreuzenden Bohrungen
23, 24 versehen. Durch die eine Bohrung 23 ist gemäß Fig. 1 eine Innensechskantschraube 3 geführt,
die auch entsprechende öffnungen 25, 26 in den Schenkeln 4, 5 durchdringt An die eine öffnung 25
jrenzt eine Mutter 28 an. Diese Mutter ist fest mit dem entsprechenden Schenkel 4 verbunden, was z. B. durch
Schweißen bewirkt sein kann. Der verlängerten Sechskantmutter liegt eine ein Gelenk darstellende
Zone 6 von geringerem Widerstandsmoment gegenüber. Diese Zone 6 weist keine Versteifung auf. In der
Mitte der Zone 6 ist ein Durchbruch 7 vorgesehen, durch den sich ein Schraubenbolzen 10, 22 führen läßt An die
Zone 6 schließt sich an beiden Enden je ein stark versteifter Schellenbereich an, dessen Querschnitt bis
zum Ende der Schenkel 4, 5 im wesentlichen unverändert ist. Der Querschnitt ist so ausgebildet, daß
eine Ringnut 16 entsteht, die zu beiden Seiten von je einem zylindrischen Bereich 29, 30 von geringerem
Durchmesser begrenzt ist, der auf dem Rohr aufliegen kann. Die äußere Begrenzung an beiden Seiten wird von
je einem Flansch 17, 18 gebildet, der zu einem großen Widerstandsmoment beiträgt. Am Ende des jeweiligen
Schenkeis sind die Flansche durch einen Steg 19, 20 miteinander verbunden. In die Sechskantmutter 2 ist ein
Schraubenbolzen 10 eingeschraubt. Die Sechskantmutter 2 ist durch Abtragung von zwei sich gegenüberliegenden
Kanten mit zwei weiteren parallel sich gegenüberliegenden Flächen 11 versehen, die auch den
Abstand der Schlüsselweite haben. Diese beiden Flächen 11 sind gemäß Fig.2, in der die gelenkige
Schelle dargestellt ist, in die Nuten 31, 32 (vgl. Fig. 3)
eingeführt, so daß kein Formschluß zwischen dem Verbindungsteil 2 und den Schenkeln 4, 5 entsteht, w;e
der Freiraum 33 zeigt.
In den Bohrungen 23, 24 kann je ein Kunststoffring angeordnet sein, der die lnnensechskantschraube 3 vor
der Montage der Schelle gegen Herausfallen schützt.
Die Rohrschelle gemäß Fig.4—7a ist mit weiteren
Schenkeln 8,9 versehen, an deren Enden sich die Zone 6 anschließt. Hierdurch ergibt sich ein Freiraum für einen
weiteren Verbindungsteil 2a, der zur Ankoppelung einer weiteren Rohrschelle dienen kann. Das ist auch bei der
Rohrschelle gemäß F i g. 1 bis 3 möglich.
Es ist aber auch die Möglichkeit gegeben, eine »gelenkige Rohrschelle« gemäß F i g. 6, 7 und 7a zu
verwirklichen. Hierbei erfolgt die Kraftübertragung vom Verbindungsteil 2a über die Zone 6. Damit ein
Abrollen des Verbindungsteils 2a auf der Zone 6 möglich wird, ist die Berührungsfläche des Verbindungsteils 2a abgerundet. Das Gewinde des Schraubenbolzens
gemäß Fig.6 und 7a geht nicht bis zum Kopf durch, damit beim Aufschrauben der Langmutter 21 Spiel für
die Beweglichkeit der Schelle bleibt.
Die Rohrschelle 1 läßt sich in bestimmten Grenzen an Rohren von unterschiedlichen Durchmessern anbringen.
Das wird möglich durch mindestens eine Zwischenlage 12, die zwischen die Schenkel 4, 5 und das
Verbindungsteil gelegt werden kann. Die Zwischenlage hat eine entsprechende Form. In der Fig.8 ist ein
Verbindungsteil dargestellt, das mit dem Schraubenbolzen 22 einstückig ist. Das Verbindungsteil hat gemäß
F i g. 8 die Form eines Kreuzes, wobei die quaderförmigen Nocken 34, 35 bzw. 36, 37 in die entsprechenden
Nuten 31, 32 der Schenkel 3, 4 (Fig. 3) eingeführt werden. Die beiden Nocken 3b, 37 haben eine geringere
Breite als die anderen zwei Nocken 34, 35. Selbstverständlich werden zur Verwirklichung der »gelenkigen
Schelle« die schmalen Nocken in die Nuten 31, 32
τ eingeführt Jedoch läßt sich auf diese schmalen Nocken
36,37 in besonders einfacher Weise die Zwischenlage 12
schieben, die eine Nut 38 aufweist und einen Nocken 39, der von derselben Form ist, wie die Nocken 34, 35. So
läßt sich ein Verbindungsteil schaffen, das eine »feste
ίο Schelle« von größerem Durchmesser ermöglicht.
Die Rohrschelle kann auch mit einer Einlage 13, 13a ausgerüstet werden, wodurch auch ein größerer Bereich
in bezug auf Rohrdurchmesser abgedeckt werden kann. Selbstverständlich wirkt sich die Einlage 13 günstig auf
is die Schwingungsdämpfung aus. Die Einlage besteht aus
einem Band 14. das an einer Fläche eine Klebschicht aufweist und auf der dieser Fläche gegenüberliegenden
Fläche mit Segmenten 15 bestückt ist, oder auch nur aus einem Band gemäß F i g. 9a.
In der F i g. 8 ist eine verlängerte Sechskantmutter 21 dargestellt, die zum Zwecke der erleichterten Montage
bei einem bereits verlegten Rohr völlig auf den Schraubenbolzen 22 aufgeschraubt wird. Nachdem ein
Schraubenbolzen, bestehend aus Endlosgewinde, z. B. in die Decke hereingeschraubt worden ist und in Flucht
mit dem Schraubenbolzen 22 gebracht worden ist, kann die Mutter 21 zur Herstellung einer Verbindung vom
Schraubenbolzen 22 teilweise abgeschraubt und auf den in der Decke befindlichen Schraubenbolzen geschraubt
werden.
Es kann aber auch ein Verlängerungsstück 27 (s. Fig. 3) anstelle der Langmutter in das normale
Verbindungsteil geschraubt werden, wodurch auch noch die Möglichkeit eröffnet wird, unterschiedliche Gewin-
s"> dedurchmesserzu überbrücken.
Die Langmutter 27 ermöglicht in ähnlicher Weise, wie
soeben beschrieben, die nachträgliche Montage einer Schelle an einer bereits verlegten Rohrleitung oder die
Höhenverstellbarkeit der Schelle in der bereits verlegten Rohrleitung ohne Demontage der Schelle. Das Teil
27 wird zu diesem Zweck vom Verbindungsteil abgeschraubt und auf das in der Decke befestigte
Endlosgewinde heraufgeschraubt Nach Festlegung der Rohrleitung in der gewünschten Höhenlage wird das
Verlängerungsstück 27 wieder vom Endlosgewinde herunter in das Verbindungsteil hereingeschraubt.
Das Verbindungsteil 2 kann auch mit einem handelsüblichen Dübel kombiniert werden, indem das
Verbindungsteil 2 am herausragenden Spannbolzen eines solchen Dübels befestigt wird.
Die Schelle gemäß den F i g. 4 — 7a läßt sich aber auch ohne Verbindungsteil verwenden. Dabei ist nur eine
handelsübliche Schraube durch die öffnung 7 zu führen, mit der die Zone 6 gegen eine Unterlage gepreßt wird.
Aber auch eine gelenkige Verbindung käme zustande, wenn man ein auf einer Bohrung versehenes Flacheisen
als Hänger mittels der Schraube 3 befestigt.
Selbstverständlich sind das Verbindungsteil 2 sowie Mutter 21 und das Verlängerungsstück 27 mit den
üblichen Sicherungsmitteln gegen selbsttätiges Lösen ausgerüstet.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Rohrschelle, zwischen deren Schenkeln ein Verbindungsteil eingeschoben ist, wobei die Formgebung
des Verbindungsteils und der Schenkel so getroffen ist, daß eine erste Stellung des Verbindungsteils
zwischen den beiden Schenkeln einen Formschluß mit den Schenkeln und eine zweite
Stellung eine gelenkige Verbindung ergibt, (nach Patent P 29 07 850.0-12), dadurch gekennzeichnet,
daß die Rohrschelle (1) durch zwei Flansche (17, 18) begrenzt ist, die radial nach innen
und nach außen vorstehen, und daß die zwei sich gegenüberliegenden Flanschenden an den Schenkeln
(4, 5) jeweils durch einen Steg (19, 20) verbunden sind.
2. Rohrschelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Rohrschelle (1) und dem
durch die Rohrschelle (1) zu haltenden Rohr eine Einlage (13, 13a) angeordnet ist (vgl. Fi g. 4, Fi g. 9
und F i g. 9a).
3. Rohrschelle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (13) aus einem Klebeband
(14) besteht, das eine Anzahl von Segmenten (15) trägt, wobei das Klebeband (14) in einer an der
Rohrschelle vorhandenen Ringnut (16) angeordnet ist.
4. Rohrschelle nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil
(2) ein regelmäßiges Sechskant darstellt, deren zwei sich gegenüberliegende Kanten so
weit abgetragen sind, daß sich zwei parallele Flächen (11) ergeben, die den Abstand der Schlüsselweice des
Sechskants haben.
5. Rohrschelle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein funktionsgerechtes Verbindungsteil
(2) mit dem Schraubenbolzen (10, 22) einstückig ausgebildet ist (vgl. F i g. 8).
6. Rohrschelle nach den vorangehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil
(2) zur Vereinfachung der Montage bei bereits verlegtem Rohr oder zur Höhenverstellung
der Rohrleitung als Langmutter ausgebildet ist oder daß in das normale Verbindungsteil (2) ein
Verlängerungsteil (27), das ein Muttergewinde hat, eingeschraubt ist.
7. Rohrschelle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vereinfachung der Montage bei
bereits verlegtem Rohr eine verlängerte Sechskantmutter (21) (vgl. Fig.8) auf den Schraubenbolzen
(22) aufgeschraubt ist.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
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| DE2943625B1 DE2943625B1 (de) | 1981-02-12 |
| DE2943625C2 true DE2943625C2 (de) | 1981-11-12 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19792943625 Expired DE2943625C2 (de) | 1979-10-29 | 1979-10-29 | Rohrschelle |
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Families Citing this family (2)
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Also Published As
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8340 | Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent |