DE2941211C2 - Verfahren zum gegebenenfalls kontinuierlichen Cyclisieren von γ-Chlorcarbonsäureestern - Google Patents
Verfahren zum gegebenenfalls kontinuierlichen Cyclisieren von γ-ChlorcarbonsäureesternInfo
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Description
R5 R3 H
in der Ri bis R5 gleich oder verschieden sind und
entweder ein Wasserstoffatom oder die CHj-Gruppe bedeuten und Re für einen Methyl- oder Äthylrest
steht, zu Cyclopropancarbonsäureestern der allgemeinen Formel II
R3
R4
3
\
\
C-COOR6
R1
in der R1 bis K6 die oben angegebene Bedeutung
haben, in Gegenwart von Kalium- oder vorzugsweise Natriummethyiat/Methanol oder von Kalium-
oder vorzugsweise Natriumäthylat/Äthanol als
Kondensationsmittel/Lösungsmittel-Gcmisch bei
erhöhter Temperatur, dadurch gekennzeichnet,
daß die Cyclisierung bei einer Temperatur zwischen 9O0C und 200cC, gegebenenfalls
unter Druckanwendung, vorgenommen wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von Cyclopropancarbonsäuremethyl-
und -äthylestern, durch gegebenenfalls kontinuierliche Cyclisierung von y-Chlorcarbonsäuremethyl-
und -äthylestern in Gegenwart von Alkoholaten und Alkoholen bei erhöhter Temperatur.
Cyclopropancarbonsäureester sind wertvolle Zwischenprodukte für die Herstellung von agrochemischen,
insbesondere insecticiden. und pharmazeutischen Chemikalien.
Es ist bekannt. 4-Chlorbuttersäureäthylester mit
Kalilauge auf Bimsstein zu kondensieren. Man erhält dabiii in mäßiger Ausbeute Cyclopropancarbonsäurcäthylester
neben der freien Säure und y-Butyrolacton (Rambaud. Hull. Soc. Chim. Fr. [5\ 5 (1938), S.
1552-1564).
Es ist auch bekannt, )<-Chlorcarbonsäur?-;ster unter
Verwendung von wasserfreien Alkoholaten zu cyclisieren. Zum Beispiel wird y-Chlorbuttersäurcäthylester mit
t-Natriumamylot in (Amylalkohol vier Stunden lang
unter Rückfluß gekocht. Es wird Cyclopropancarbonsnnreäi.hylester
in einer Ausbeute von 4"50A d. Th.
erhalten. Verwendet man Natriumdimethylbenzylat als Kondensationsmittel, so beträgt die Ausbeute 47%
d.Th.(|ulia et al.. Bull. Soc. Chim. Fr., I960, S. 304-312).
Weiter ist bekannt, daß man die Cyclisierung mit Alkoholaten in inerten Lösungsmitteln vornehmen
kann. Zum Beispiel ist die ( /clisierung von 5-Methyl-3-(l-chlorisopropyl)-hex-4-enoat
mit Natrium-t-amylat in Benzol zu dl-trans-Chrysenthenumethylester beschrieben.
Die Ausbeute beträgt 41,8% bzw. 53,6% (US-PS 30 77 496, US-PS 31 23 629).
In der US-PS 37 I i 549 wird für den allgemein beanspruchten Prozeß zur Herstellung von wäßrigen
Cyclopropylaminlösungen in der ersten Stufe des Verfahrens die Umsetzung von 4-Chlorbutiersäuremethylester
mit Natriummcihylat in inerter Gasatmosphäre
in einer nichtreaktiven organischen Flüssigkeit unter wasserfreien Bedingungen beansprucht. Die Ausbeute
beträgt 92% d. Th.
Es ist weiter bekannt, y-Chlorcapronsäureester mit
Natriumamid in Äther während 4 bis 5 Tagen zu kondensieren und dabei 2-Methylcyclopropancarbonsäureester
in einer Ausbeute von 85% d. Th. zu erhalten (J. Am. Chem. Soc. 81 (1959), S. 1660-66;. ?.in ähnlicher
Versuch mit a-Methyl-y-chlorbuttersäureester ergibt
l-Methylcyclopropancarbonsäureester in 47,6%iger
Ausbeute(J.Am.Chem.Soc.81 [1959],S. 1660-66).
In der japanischen Patentanmeldung J 7 49-28 509 wird die Kondensation von y-Chlorbuttersäureäthylester
mit NaH in Paraffin beschrieben. Man erhält Cyclopropancarbonsäureäthylester in einer Ausbeute
von 87,9% d. Th.
Es ist weiter die Cyclisierung von 6-Brom-233-trimethyl-4-hexensäureäthy!ester
mit Kalium-t-butoxid in wasserfreiem Tetrahydrofuran zu l-Methyl-2-vinyl-33-dimethylcyclopropancarbonsäureäthylester
beschrieben worden. Die Ausbeute beträgt 55% d. Th. (japanische Patentanmeldung 51-82 242).
Bunce et al. beschreiben in »Organic Preparations and Procedures Inc.«, 6. S. 193—6 (1974), die Herstellung
von Cyclopropancarbonsäureäthylester aus y-Chlor-
buttersäureäthylester und Natriumäthylat in Äthanol.
Die Ausbeute beträgt 66% d. Th. G. M. Lampman et al. (I. Chem. Eng. Data 14, 396 (1969)) beschreiben die
Herstellung von Cyclopropancarbonsäureäthylester aus 4-Brombultersäureäthylester durch Cyclisierung mit
-to NaH. die Ausbeute beträgt 88% d. Th.
Alle diese vorbekannten Verfahren zeigen, daß man nur dann technisch interessante Ausbeuten erhalten
kann, wenn man als Kondensationsmittel Natriumhydrid. Natriumamid oder alkoholfreie Alkoholate verwendet
und in Abwesenheit nichtinerter Lösungs- bzw. Dispergiermittel arbeilet. Werden zum Beispiel die
Alkoholate in Alkohol angewendet, tritt eine starke Verminderung der Ausbeuten ein.
Im Falle der Cyclisierung von ^-Chlorbuttersäure-
äthylester mit Natriumäthylat in Äthanol läuft neben car Cyclopropancarbonsäurecyclisierung eine andere
Reaktion ab, nämlich die Bildung des 4-Äthoxibuttersäureäthylesters. Weiter ist eine Rückcyclisierung
in Richtung Butyrolacton zu beobachten. So erklärt sich die schlechte Ausbeute von 66% d. Th.
Gleiches gilt für den Methylester.
Die Anwendung von Natriumhydrid oder Natriumamid ist gefährlich und kostspielig. Eine Durchführung
dieser Cyclisierungsprozesse im technischen Maßstab
so ist sehr schwierig
Wasserfreie Alkoholate sind ebenfalls teuer, ihre Handhabung ist sehr aufwendig und erfordert einen
größeren technischen Aufwand. Stäube von Natriumoder Kaliummethylat oder -äthylat sind gesundheitsschädlich
und wirken stark ätzend. Wasserfreie Alkoholate hydrolysieren leicht, dabei entstehen die
freien Basen, die den Cyclisierungsprozeß stören, indem sie die Ausgangsverbindungen (Ester) verseifen. Ver-
wendet man zum Beispiel Natriummethylat in Toluol für
die Cyclisierung von j'-Chlorbuttcrsäuremethyiester
gemäß US-PS 37 11 549 im technischen Maßstab, so fällt
bei diesem Prozeß feinstverteiltes Natriumchlorid an, das an den Wandungen der Reaktoren haftet und dann
den Wärmeübergang erheblich stört. Die Folge ist, daß man bei der technischen Synthese oft einen großen
Überschuß von Alkalialkoholat verwenden muß. Kondensiert
man nach diesem Verfahren, so fallen Natriumoder Kaliumchlorid bzw. -bromid in feinster Verteilung
an, die sofort die Natrium- oder Kaliumalkoholatpariikel
umhüllen, so daß nur ein Teil des eingesetzten Kondensationsmittels wirksam ist. Man kann diesen
Umstand zum Teil eliminieren, indem man das Reaktionsmedium in starker Bewegung hält und die
Reaktionszeit stark erhöht. Auf jeden Fall müssen zusätzliche technische Mittel angewandt, werden, um
das im obigen Patent offenbarte Verfahren technisch zu realisieren.
Es wurde nun gefunden, daß man y-Chlorcarbonsäureester
der allgemeinen Formel I
R4 R.2 R1
I I I
Cl-C-C-C-COOR6
I I I
R5 R3 H
in der Ri bis Rs gleich oder verschieden sind und
entweder ein Wasserstoffatom oder die CHj-Gruppe bedeuten und R6 füi einen Methyl- oder Äthylrest steht,
zu Cyclopropancarbonsäurf.ästern der allgemeinen Formel Il
R1
\ .
R4 C
R4 C
R5
C-COOR6
R.
R.
in der Ri bis Rt die oben angegebene Bedeutung haben,
in Gegenwart von Kalium- oder vorzugsweise Natriummethylat/Methano! oder von Kalium- oder vorzugsweise
Natriumäthylat/Äthanol als Kondensationsmittel/ Lösungsmittel-Gemisch herstellen kann, wenn man die
Cyclisierung bei einer Temperatur zwischen 900C und 200°C vornimmt.
Nach diesem Verfahren können die Cyclopropancarbonsäureester in sehr hohen Ausbeuten sowohl in
diskontinuierlicher als auch in kontinuierlicher Durchführung gewonnen werden. Sie können, auch ohne
Zwischenisolierung, nach an sich bekannten Methoden in die enisprechenden freien Säuren überführt werden.
Diese Weiterverarbeitung ist nicht Gegenstand dieser Erfindung. Alkalialkoholate in Alkohol sind technische
Chemikalien, die leicht handhabbar sind, sie können leicht hergestellt werden und sind leicht transportierbar.
Es ist zwar aus Chem. Absif. 88,1978, Referat 222 12 q
bekannt, y-Brombuttersäureäthylester mit Natriumäthy-IaI
durch Kochen unter Rückfluß zu cyclieren, jedoch läßt sich diese Verfahrensweise nicht auf die y-Chlorverbindungen
übertragen. Es werden in diesen Fällen Ausbeuten von max. 66,2% bzw. 25% erhalten.
Die Alkoholate werden in äquimolaren Mengen eingesetzt. Die Anwendung eines 10%igen Überschusses
ist vorteilhaft.
Bei diskontinuierlicher Führung des Verfahrens kann so vorgegangen werden, daß das Alkalialkoholat,
vorzugsweise das Natriummethylat oder Natriumäthylat, in einem Druckgefäß (Autoklav) vorgelegt wird. Auf
ϊ I Mol v-Chlorcarbonsäureester werden 1 MoI Alkoholat
für die Cyclisierung benötigt, doch ist ein 10%iger Überschuß des Cyclisierungsmittels angebracht. Der
Autoklav wird hochgeheizt. Bevorzugte Reaktionremperaturen
sind solche zwischen etwa 140 und 2000C,
in insbesondere aber zwischen etwa 155 und 1600C. Bei
dieser Temperatur wird nun der Halogenester in den Autoklav gepumpt, dabei läuft die Reaktion in wenigen
Minuten ab. Am Ende wird kurz nachgeheizt und aufgearbeitet.
Man kann diesen Prozeß aber auch bei Normaldruck durchführen, wenn man die Reaktion gemäß Patentanspruch
oberhalb der Siedetemperatur des angewandten Alkohols ablaufen läßt. Man kann dies zum Beispiel
dadurch erreichen, daß man hochkonzentrierte Alkoholatlösjnge.n
(zum Beispiel 30%ig) verwendet und die hohe Konzentration während des gesamten Rcaktionsablaufes
dadurch aufrechterhält, daß man während des Cyclisierungsprozesses laufend den bei dieser Reaktion
gebildeten Alkohol abdestilliert.
Die kontinuierliche Durchführung erfolgt vorzugsweise in einem Dünnschichtverdampfer. Hierbei geht
man zweckmäßigerweise so vor, daß man die Lösungen von Alkalialkoholat in Alkohol und den y-Chlorbuttersäureester
getrennt oder — vorher gemischt — gemeinsam in den Dünnschichtverdampfer einpumpt.
Die Wandtemperatur des zum Beispiel mit Öl beheizten Mantels soll so bemessen sein, daß der eintretende
Alkohol sofort verdampft. Während dieser Zeit tritt momentan auch die Cyclisierung ein und der gebildete
Ester destilliert mit dem Alkohol laufend ab. Am unteren Austrittsende des Dünnschichtverdampfers
kann das bei der Reaktion gebildete Alkalichlorid, speziell Natriumchlorid, kontinuierlich abgezogen wer-(Π)
den. Bevorzugte Wandtemperaturen sind — je nach
Material des Verdampfers — etwa 120 bis 2000C,
insbesondere 170 bis 18O0C. Das bei diesem Verfahren aus dem Reaktionsdünnschichtverdampfer austretende
Gemisch aus Ester und Alkohol kann zum Beispiel über mehrere hintereinander geschaltete Destillationskolonnen
kontinuierlich aufgearbeitet werden.
Die für das erfindungsgemäße Verfahren als Ausgangsstoffe benötigten y-Chlorcarbonsäureester können
nach an sich bekannten Verfahren aus den entsprechenden Lactonen oder y-Hydroxicarbonsäuren
■)" hergestellt werden (Liebigs Ann. 596, S. 163—164).
Man legt in einem 5-l-Rührautoklav 540 g Natriummethylat
in 1500 ml Methanol vor und heizt anschließend auf 155 bis 1600C auf. Nun pumpt man innerhalb
von 30 Minuten 1228,5 gy-Chlorbuttersäuremelhyleslcr
hinzu und hält anschließend noch eine Stunde diese Temperatur aufrecht. Anschließend kühlt man ab. Der
Autoklav wird entleert, mit Methylenchlorid versetzt, so
6Λ vie! Wasser zugegeben, daß sich das gebildete Kochsalz
gerade löst, das CH2CI2 abgetrennt und die wäßrig-methanolische Lösung noch dreimal mit CH2CI2 ausgeschüttelt.
Die CHjC^-Fraktionen werden vereinigt, getrocknet und an einer l-m-Fiillkörperkolonne mit
<>5 Dephlegmator fraktioniert.
Bei Kpioürr-bar 114 bis t I5°C destilliert Cyclopropancarbonsäuremelhylester.
Menge: 853,5 g, entsprechend 94.9% d. Th.
In einem 2-l-Rundko!ben (mil Rührwerk, aufgesetzt
50-cm-Füllkörperkolonne und Dephlegmator) iegt man
594 g 30%ige Natriummethylatlösung in Methanol vor {= 33 Mol CHjONa). Die Lösung wird zürn il\cIcn
erhim. Es wird so lange Methanol abdestilliert, bis die Methylatlösung eine Temperatur von 100°C anzeigt
(135 ml).
Nun werden innerhalb von 2 Stunden langsam insgesamt -i(B.5g y-Chlorbuttersäuremethylester (= 3
Mol) zugetropft, dab^i wird laufend Methanol (mit kleinen Mengen Cyclopropancarbonsäuremethylester)
abdestilliert. Der Einlauf und die Destillation sind so programmiert, daß die Temperatur der Msthylatlösung
nie 900C unterschreitet. Anschließend wird noch 15 Minuten nacherhilzt.
Man kühlt ab, neutralisiert die Lösung im Kolben mit ca. 20 g Eisessig, gibt 500 ml Methylenchlorid hinzu und
verdünnt mit 1 I Wasser.
Die Methylenchloridlösung wird mit dem bei der Reaktion abdestillierten Methanol (+ Cyckpropancarbonsäuremethylester)
vermischt und an einer 1-m-Füllkörperkolonne
(mit Dephlegmator) fraktioniert. Nach einem Methylenchloridvorlauf destilliert zuerst Methanol
und anschließend Cyclopropancarbonsäuremethylester, Kp1013^r 1I4-1I5°C. Menge: 277,5 g, entsprechend
einer Ausbeute von 92,5% d. Th.
Vergleichsversuch
In einem 2-1-Rundkolben mit Rührwerk legt man
178,2 g Natriummethylat in 570 ml Methanol voi. Innerhalb von einer Stunde tropft man unter Rückfluß
409,5 g y-Chlorbuttersäuremethylester ein und erhitzt
anschließend noch 2 Stunden unter Rückfluß. Dann wird so aufgearbeitet, wie es in Beispiel 1 beschrieben ist.
Man isoliert 198,6 g Cyclopropancarbonsäuremethylester,
Kp,ou .--bar 114 bis 115° C. Ausbeute 66,2% d. Th.
Die destillative Aufarbeitung des Rückstandes liefert 81 g Metr.oxibuttersäuremethylester (= 20,4% d.Th.)
und 36 g ( = 8,8%) nicht umgesetzten y-Chlorbuttersäuremethylester,
ferner 6,1 g y-Butyrolacton.
1365 kg y-Chlorbuttersäuremeihylester (= 10 Mol)
und 494 g Natriummethylat, gelöst in 1386 g Methanol (= 30%ige Lösung) werden aus zwei getrennten
Vorratsgefäßen über 2 Pumpen kontinuierlich in einen mittels ölmantelheizuüg auf 180°C erhitzten Reaktionsverdampfer (Dünnschichtverdampfer) eingespeist, wobei
die Geschwindigkeit so bemessen ist, daß pro 15 Minuten 1 Mol y-Chlorbuttersäuremethylester umgesetzt
wird. Der Rotor des Reaktors läuft mit einer Tourenzahl, die dadurch gegeben ist, daß die kontinuierlich
zugelaufenen Reaktionskomponenten in wenigen Sekunden verdampfen und die Cyclisierung dann
vornehmlich in der oberen Hälfte des Verdampfers stattfindet. Am unteren Ende der Apparatur werden
laufend festes Salz, vermengt mit überschüssigem Alkoholal, abgezogen, am Kopf werden laufend
Methanol und Cyclopropancarbonsäuremethylester abgezogen.
in Die Reaktion ist in 21/? Stunden hrendet, anschließend
werden noch -U'*j πι'. CH/!H im ;-lt;;ktnr
verdampf'.
Di laufend abdestillierte Gemisch von CHjOH und
Cvclopropancarbonsäuremethylester wird diskontinuierlich aufgearbeitet, jedoc.': ist auch eine koruHjierliche
Aufarbeitung möglich.
Bei Kpinumbar 1H°C destilliert Cyclopropancarbonsäuremethylester.
Menge:915g = 91,5% d.Th.
Es wird, wie in Beispiel 3 beschrieben, vorgegangen,
jedoch werden 1,505 kg y-Chlorvaleriansäuremethylester
mit 1,98 kg 30%iger Natriummethylatlösung in CHjOH umgesetzt. Die Aufarbeitung liefert 1029 g
2-Methylcyclopropancarbonsäuremethylester, Kp.
131-C.
Es wird, wie in Beispiel 3 beschrieben, vorgegangen,
jedoch werden 1,505 kg l-Methyl-y-ctilorbuttersäuremethylester
und 1,98 kg 30%ige Natriummethylatlösung in Methanol umgesetzt.
Es werden erhalten: 991 g = 87% d.Th. 1-Methylcycloprupancarbonsäuremethylester,
Kp. 136°C.
Es wird, wie in Beispiel 1 beschrieben, vorgegangen, jedoch werden 1,505 kg v-Chlorbuttersäureäthylester
und 4 kg einer 18.7%igen Natriumäthylatlösung in Äthanol umgesetzt.
Es werden erhalten: 104Og = 91,2% d. Th. Cyclopropancarbonsäureäthylester,
Kpioumbar 131 bis 1320C.
409,5 kgy-Chlorbuttersäuremethylesteri= 3000MoI)
werden mit 3300 Mol CH3ONa (= 594 kg) in Methanol entsprechend den in Beispiel 2 angegebenen Versuchsbedingungen in einem 2-m3-Reaktor cyclisiert.
Nach der Cyclisierung gibt man das bei der Reaktion gebildete Methanol, zusammen mit dem überdestillierten
Cyclopropancarbonsäuremethylester, in den Reaktor zurück. Die gaschromatographische Analyse der
Lösung zeigt, daß die Cyclisierung quantitativ verlaufen ist.
Die Weiterverarbeitung zur freien Carbonsäure, die nicht Gegenstand dieser Erfindung ist, kann wie folgt
durchgeführt werden: Man läßt langsam 300 kg 50%ige Natronlauge einfließen. Die Mischung wird 2 Stunden
unter Rückfluß gekocht, anschließend destilliert man Methanol über eine Kolonne ab. Der Reaktorrückstand
wird auf 10°C abgekühlt, mit 4001 Methylenchlorid versetzt und anschließend mit konzentrierter Salzsäure
(- 36%) auf pH 2 eingestellt (ca. 70 I).
Die Methylenchloridlösung wird abgetrennt, anschließend
wird die wäßrige Lösung noch 2 χ mit je 200 I CH2CI2extrahiert.
Die ChhCly-LöEiingen werden andestilliert. Die
verbliebene Cyclcpropancarbonsäure wird an einer 2-m-Ko>nne fraktioniert.
Kpi,.T,b,r 78°C, Menge: 235 kg, entsprechend 96,7%
d.Th.
20
25
30
35
40
45
50
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zum gegebenenfalls kontinuierlichen Cyclisieren von y-Chlorcarbonsäureestern der allgemeinen Formel IR4Cl—C-C-C-COOR6
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