DE2831991C2 - Vorrichtung zum Biegen eines Metallstabs bei der Herstellung von Spannbügeln - Google Patents
Vorrichtung zum Biegen eines Metallstabs bei der Herstellung von SpannbügelnInfo
- Publication number
- DE2831991C2 DE2831991C2 DE19782831991 DE2831991A DE2831991C2 DE 2831991 C2 DE2831991 C2 DE 2831991C2 DE 19782831991 DE19782831991 DE 19782831991 DE 2831991 A DE2831991 A DE 2831991A DE 2831991 C2 DE2831991 C2 DE 2831991C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bending
- metal rod
- product
- straight
- bent
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000005452 bending Methods 0.000 title claims description 66
- 239000002184 metal Substances 0.000 title claims description 33
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 4
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 claims description 11
- 239000000047 product Substances 0.000 description 30
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000007795 chemical reaction product Substances 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- ZZUFCTLCJUWOSV-UHFFFAOYSA-N furosemide Chemical compound C1=C(Cl)C(S(=O)(=O)N)=CC(C(O)=O)=C1NCC1=CC=CO1 ZZUFCTLCJUWOSV-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 239000013067 intermediate product Substances 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D11/00—Bending not restricted to forms of material mentioned in only one of groups B21D5/00, B21D7/00, B21D9/00; Bending not provided for in groups B21D5/00 - B21D9/00; Twisting
- B21D11/10—Bending specially adapted to produce specific articles, e.g. leaf springs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Biegen eines rotwarmen und anfänglich geraden Metallstabs
bei der Herstellung von Spannbügeln zum Befestigen von Eisenbahnschienen, wobei der gebogene Metallstab
einen geraden mittleren Teil und umgebogene, sich berührungsfrei überlappende äußere Teile mit zueinander
geneigten Biegeebenen aufweist, mit zwei relativ gegeneinander bewegbaren Tragteilen.
Eine solche Vorrichtung ist aus der DE-OS 26 19 518 bekannt Bei ihr wird der rotwai± je Metallstab zwischen
offenbar ortsfesten Außagern als erstem Tragteil gehaltert und von einem zwischen ■ en beiden Auflagern
wirkenden Stempel als zweitem Tragteil verformt, so daß im Anschluß an den mittleren Teil ein erster
U-Bogen gebildet wird. Mit derselben oder einer ähnlichen Anordnung wird in einer anderen Ebene an -»ο
dem anderen Ende des mittleren Teils ein zweiter U-Bogen geformt. Dazu muß das durch die erste
Anordnung geformte Zwischenerzeugnis gehandhabt werden. Anschließend wird das Erzeugnis aus aer
Vorrichtung entfernt und kann in einer weiteren Biegevorrichtung zu dem Spannbügel weiterverformt
werden. Die Vorrichtung zur Herstellung dieses Erzeugnisses ist somit zum einen umständlich zu
handhaben. Zum anderen ist für die Herstellung des Erzeugnisses großer Zeitaufwand erforderlich, was für
Massenartikel unerwünscht ist. Ferner muß die Handhabung des Metallstabs nach dem ersten Biegevorgang
sehr sorgfältig erfolgen, damit der gerade mittlere Teil bei allen gefertigten Erzeugnissen gleich ist. Dies ist für
die Weiterverarbeitung in der weiteren Biegevorrichtung von erheblicher Bedeutung.
Ss ist daher Aufgabe der Erfindung eine Vorrichtung der eingangs bezeichneten Gattung so auszubilden, daß
die Arbeitsgeschwindigkeit erhöht ist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die &o
kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs gelöst.
Es sei erwähnt, daß es zum Biegen von Rohren in einer Ebene bekannt ist, das Rohr mit seinem mittleren
Teil auf einem Gesenk festzuklemmen und dann die sich anschließenden Teile mittels an dem Gesenk angelenk-b5
ter Biegerollen um Formgebungsflächen an dem Gesenk zu verformen (GB-PS 2 97 650, DE-PS
3 83 620). Eine Verformung derart, daß die freien Enden sich in zueinander geneigten Ebenen befinden und sich
berührungsfrei überlappen, ist dadurch nicht möglich.
Mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung können zu Spannbügeln weiter verformbare Erzeugnisse
geschaffen werden, deren mittlerer geradliniger Teil reproduzierbar gleich lang und stets in gleicher Lage
bezüglich der freien Enden ist Die Handhabung ist denkbar einfach, da der gerade rotwarme Metallstab
lediglich einmal in die Vorrichtung eingeführt und in reproduzierbarer Weise angeordnet werden muß. Die
Vorrichtung klemmt dann den Metallstab in seinem mittleren Teil und verformt anschließend und vorzugsweise
natürlich gleichzeitig die beiden sich anschließenden Teile. Die beiden Ebenen können zueinander einen
Winkel von 25° bis 95°, beispielsweise von 65° einschließen. Es sind Formgebungsflächen an den
ßiegeformen ausgebildet, die den Tragteilen zugeordnet
sind, von denen eines vom anderen oder beide voneinander wegbewegbar sind. Dadurch wird bei der
Bewegung aufeinander zu der mittlere Teil des Metallstabs eingeklemmt und wird bei Auseinanderbewegen
die Klemmung gelöst, wobei das gefertigte Erzeugnis durch Schwerkraft in definierter Lage aus der
Vorrichtung fallen kann. Dadurch ist dieses Erzeugnis auf einfache Weise, gegebenenfalls nach Wenden, in
eine zweite Biegevorrichtung einführbar, in der dann das Erzeugnis zu dem erwünschten Spannbügel zum
Befestigen von Eisenbahnschienen weiierverformt wird. Diese zweite Biegevorrichtung kann an sich beliebigen
Aufbau besitzen, beispielsweise auch den in der DE-OS 26 19 518 beschriebenen. Liegt die zweite Biegevorrichtung
tiefer, als dia erfindungsgemäße Vorrichtung, so sind angetriebene Fördereinrichtungen entbehrlich,
vielmehr genügt eine Rutsche oder ein Rollenförderer.
Dabei ist von besonderem Vorteil, daß bei dem Übergang aus der ersten Biegevorrichtung in die zweite
Biegevorrichtung der Metallstab noch rotwarm ist, wodurch dessen Weiterverformung wesentlich vereinfacht
ist
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es
zeigen
F i g. 1 und 2 schematisch in zwei Ansichten einen durch die Vorrichtung gebogenen Metallstab,
Fig.3 in Endansicht eine Vorrichtung zum Biegen
eines geraden Metallstabs zu einem Erzeugnis gemäß den F i g. 1 und 2,
F i g. 3a in Seitenansicht eine der Biegeformen gemäß Fig. 3,
F i g. 4 schematich und in Seitenansicht die Biegerollen
und deren Arbeitsweise bei der Vorrichtung gemäß Fig. 3,
F i g. 5 schematisch in Endansicht die Vorrichtung gemäß Fig.3 zur Darstellung anderer, dort nicht
dargestellter Teile,
F i g. 6 schematisch in Seitenansicht die Zuordnung zwischen der Vorrichtung gemäß Fig.3 und einer
nachgeordneten zweiten Biegevorrichtung.
Der in den F i g. 1 und 2 gezeigte im folgenden als Erzeugnis gebogene Metallstab, wird durch Biegen
eines rotwarmen elastischen geraden Metallstabs, vorzugsweise Stählstabs, mit kreisförmigen Querschnitt
und mit einem Durchmesser von mindestens 0,8 cm hergestellt. Es besitzt zwei Enden A und Bund von dem
einen Ende A aus fortschreitend einen ersten Teil 1, der ein gerader Schenkel ist, einen zweiten Teil 2, der ein
U-Bogen ist, einen mittleren geraden dritten Teil 3, der zum ersten Teil 1 parallel ist, einen vierten Teil 4, der ein
weiterer U-Bogen ist, und einen geraden fünften Teil 5,
der zu erstem und drittem Teil 1, 3 parallel ist Die
U-Bogenteile 2 und 4 sind in zwei zueinander um etwa
65° geneigten Ebenen ausgebildet. Daher erscheint das Erzeugnis bei einer Ausrichtung und Betrachtung aus
einer Richtung etwa wie das Spiegelbild des Buchstabens β, wie in F i g. 1 dargestellt, wobei dort das Ende A
sich vor dem vierten Teil 4 befindet, und erscheint das Erzeugnis bei anderer Ausrichtung und bei Betrachtung
aus anderer Richtung eher wie der Buchstabe v, wie das m in F i g. 2 gezeigt ist. Der eine Schenkel des Buchstabens
ν ist langer als der andere, da der Radius des U-Bogenteils 4 größer als derjenige des U-Bogenteils 2
ist Gemäß Fig. 1 überlappen sich die Enden A und B
des gebogenen Erzeugnisses ohne einander zu beruh- ΐί
ren. Gemäß Fig.2 ist de,· seitliche Abstand zwischen
ihnen größer als der Durchmesser des Metallstabs.
Die Biegevorrichtung ist in den Fig.3 bis 5
dargestellt und weist einen ersten und einen zweiten Schlitten 6 bzw. 7 als Tragteile (Fig.3) auf, denen
Hydrozylinder 26, 27 als Betätigungseinrichtung (F i g. 5) zugeordnet sind, durch die die Schlitten 6, 7 in
parallelen und zueinander entgegengesetzten Richtungen bewegbar sind, d.h. daß bei Bewef/ing des
Schlittens 6 nach links der Schlitten 7 gleichzeitig nach rechts und bei Bewegung des Schlittens 6 nach rechts
gleichzeitig der Schlitten 7 nach links bewegbar sind.
Die Schlitten 6 und 7 trftgen Biegeformen 8 und 9, die starr, jedoch abnehmbar über Stützen 10 bzw. 11 mit
den Schlitten 6 bzw. 7 verbunden sind. Die Biegeformen J" 8 und 9 weisen Formgebitngsflächen 12 und 13 auf, auf
deren geraden oberen Abschnitten der fünfte Teil 5 bzw.
der erste Teil 1 des Erzeugnisses geformt werden sollen.
Die Biegeformen 8 und 5) weisen je einen gebogenen Endabschnitt (F i g. 3a) de* Formgebungsflächen 12 bzw. J >
13 zum Formen der U-Bogenteile 4 bzw. 2 des gebogenen Erzeugnisses 3uf.
Jede der Biegeformen 8 und 9 ist mit einer Eintiefung
14 versehen. Von oben ragt ein stationärer Anschlag 15 nach unten. Wenn die Schlitten 6 und 7 aufeinander zu ■»"
bewegt werden, erstreckt sich der Anschlag 15 in jede der beiden Erniefungen 14, wobei dann die Schlitten 6
und 7 in ihrer Endstellung sind, in der die die Eintiefungen 14 begrenzenden Endflächen an dem
Anschlag 15 anliegen. In jeder der Biegeformen 8,9 ist ■*'>
eine weitere Eintiefung 16 ausgebildet, wobei die Eintiefungen 16 beider Biegeformen 8 und 9 zusammen
einen Raum zur klemmenden Aufnahme des in die Vorrichtung eingeführten rotwarmen Metallstabs derart
bilden, daß dessen mittlerer gerader Teil 3 in den '"
Eintiefungen 16 aufgenommen ist. Durch die Eintiefungen 16 wird der mittlere Teil 3 erfaßt und bis zu den
Rändern der Eintiefungen 16 eingeklemmt Die Schlitten 6 rnd 7 tragen ferner einen ersten bzw. einen
zweiten im wesentlichen C-förmigen Arm 17 bzw. 18," deren jeder an einem Ende um eine Achse 19 bzw. 20 am
zugehörigen Schiitton 6 bzw. 7 gelagert ist. Am anderen, freien Ende trägt jeder Arm 17 bzw. 18 eine Biegerolle
21 bzw. 22 als Biegewerkzeug, deren Drehachse 23 bzw. 24 zur Achse 19 bzw. 20 parallel ist. w>
Der Abstand zwischen den Achsen 19 und 23 des einen Arms 17 ist gleich dem Abstand zwischen den
Achsen 20 und 24 des anderen Arms 18. Jedoch besitzt die Rolle 21 kleineren Durchmesser als die Rolle 22 und
liegt der gerade obere Abschnitt der Formgebungsflä- b5
ehe 12 höher als der gerade obere Abschnitt der Formgebungsfläche 13. Dadurch wird ein größerer
Abstand zwischen den Teilen 3 und 5 gegenüber den Teilen 1 und 3 und wird ein größerer Radius des
Bogenteils 4 gegenüber dem Bogenteil 2 erreicht
Der gebogene Metallstab bzw. das Erzeugnis kann von dem in den F i g. 1 und 2 dargestellten dadurch
abweichen, daß der zweite Teil 2 größeren Krümmungsradius besitzt und bzw. oder der dritte Teil 3 nicht
parallel zum ersten Teil 1 ist und bzw. oder der fünfte Teil 5 nicht parallel zum ersten Teil ist und bzw. oder der
dritte Teil 3 nicht parallel zum fünften Teil 5 ist Ferner können erster und fünfter Teil ebenfalls gekrümmt sein.
Ferner können die U-Bogenteile 2 und 4 gleichen Krümmungsradius besitzen, wobei dann die Biegerollen
21 und 22 gleichen Durchmesser aufweisen und sich die geraden oberen Abschnitte der Formgebungsflächen 12
und 13 in gleicher Höhenlage befinden.
Schließlich kann das Erzeugnis bei Ansicht gemäß F i g. 1 die Form eines β besitzen, wobei dann das Ende
A wieder vor dem vierten Teil 4 liegt
F i g. 3a zeigt die Formgebungsfläche 13 der Biegeform 9, die links den gebogenen Abschnitt um den der
U-Bogenteil 2 des Erzeugnisses gemäß F i g. 1 und 2 gebogen wird, und einen geraden Abschnitt zur
Aufnahme des ersten Teils 1 des Erzeugnisses aufweist
Die Eintiefung 16 ist an ihrer Unterse.te durch eine Leiste 16Λ begrenzt, die sich über sowohl das linke als
auch das rechte Ende der Formgebungsflächr 13 hinauserstreckt wodurch eine trogartige Aufnahme für
den arnänglich geraden, ungebogenen Metallstab gebildet wird, der in Fig.3a in Strichlinien angedeutet
ist
Die Biegeform 8 ist in gleicher Weise ausgebildet, mit
Ausnahme etwa abweichender Abmessungen zur Formung eines U-Bogenteils 2 anderen Radius.
Gegebenenfalls können die Biegeformen 8 und 9 Teile aufweisen, die ineinander greifen, wenn die Biegeformen
8,9 aufeinander zu bewegt werden.
F i g. 4 zeigt in Seitenansicht und in Strichlinien den anfänglich geraden Metallstab in der Stellung (vgl.
Fig.3a), in der er in der Eintiefung 16 vor dem Biegevorgang angeordnet ist Der fertig gebogene
Metallstab ist so in Vollinien dargestellt, wie er auf den Biegeformen 8 bzw. 9 geformt wird. Die Arme 17 und 18
und die Biegerollen 21 und 22 sind ebenfalls in Volumen
dargestellt und zwar in ihrer Stellung vor der Biegebewegung, in der die Biegerollen 21 und 22 sich
außer Eingriff mit dem eingeführten geraden Stab befinden und bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
unter diesem angeordnet sind. Fig.4 zeigt weiter in Strichlinien die Bewegung der Biegerollen 21 und 22
während ihres jeweiligen Biegehubes. Zur einfacheren Darstellung sind in F i g. 4 alle Achsen 19,20,23 und 24
parallel dargestellt
F i g. 5 zeigt die längs eines etwa horizontalen Bettes 25 unter Steuerung durch die Hydrozylinder 26 und 27
gleitend verschiebbaren Schlitten 6 bzw. 7. Die H)drozyiinder 26 und 27 sind einerseits mit dem Bett 25
und andererseits mit dem zugeordneten Schlitten 6 bzw. 7 gekuppelt. Die in Fig.3 dargestellten weiteren
Elemente der Schlitten 6 und 7 sind in F i g. 5 nicht mehr dargestellt.
An den Schlitten 6 und 7 befinden sich ferner Hydrozylinder 28 bzw. 29, die einerseits jeweils am
Oberende des zugeordneten Schlittens 6 bzw. 7 angelenkt sind und andererseits mit ihren Unterenden
über eine Kurbel und eine Achse 30 bzw. 31 mit dem Arm 17 bzw. dem Arm 18 zu deren Drehung verbunden
sind.
F i g. 6 zeigt in Seitenansicht eine Biegevorrichtung
32, wie sie anhand der F i g. 3 bis 5 erläutert worden ist. Ein zu verformender anfänglich gerader und rotwarmer
Metallstab, wird der Biegevorrichtung 32 von rechts oben nach links unten, also schräg zugeführt und zwar
etwa parallel zum Bett 25. Die Schlitten 6 und 7, von ·, denen lediglich letzterer bei der Ansicht gemäß Fig.6
sichtbar ist, sind senkrecht zur Zeichenebene (mittels
der Hydrozylinder 26 und 27) bewegbar. Die Ansicht gemäß Fig.3 entspricht der Ansicht der Biegevorrichtung 32 in Fig. 6 in Richtung des Pfeils 32a. m
An dem rechts oben befindlichen Abschnitt weist die Biegevorrichtung 32 ein Gatter 33 auf, das zum
Zuführen eines abgelängten, geraden und rotwarmen Metallstabs zu den Biegeformen 8 und 9 anhebbar ist
und absenkbar ist, um die Annäherung eines weiteren ι ·, solchen Metallstabes zu verhindern. Jenseits der
Biegeformen 8 und 9 befindet sich ein zurückziehbarer Fühler 34, derart, daß das links unten befindliche Ende
eines eingeführten geraden Metallstabs, der in Höhe der Einiieiung ig zwischen die Biegefeder. S und 9 ;::
eingeführt ist, am Fühler 34 zur Anlage und damit zum Stillstand kommt.
Unter der Biegevorrichtung 32 befindet sich eine Rutsche 35 mit etwa V-Querschnitt, die nach links unten
geneigt angeordnet ist. Sie dient zur Aufnahme eines 2> Erzeugnisses gemäß den Fig. I und 2 nach dessen
Biegen mittels der Biegevorrichtungen 32 und dessen Freigabe aus der Biegevorrichtung 32. Nahe dem
Unterende der Rutsche 35 ist ein drehbares V-förmiges offenendiges Gehäuse 36 zur Aufnahme eines Erzeug- jo
nisses aus der Rutsche 35 angeordnet, dem nachfolgend ein fester, an einer Platte 37a vorgesehener Fühler 37
zugeordnet ist, durch den verhindert wird, daß das Erzeugnis aus dem Gehäuse 36 herausgleiten kann,
wobei ferner das Vorliegen eines Erzeugnisses erfaßt wird.
Das Erzeugnis wird durch sein Eigengewicht aus dem
Gehäuse 36 nach Wenden oder Entfernen des festen Fühlers 37 in eine zweite Biegevorrichtung übergeführt,
die ein Gesenk aufweist, das auf einem zweiteiligen Bett 4u 38,39 angeordnet ist
Ferner ist eine Hydropresse 40 vorgesehen. Die Hydropresse 40 besitzt einen Formgebungskopf 41 mit
nichtdargestellten Formgebungswerkzeugen, die bei noch rotwarmen, in dem Gesenk befindlichen Erzeugnis
auf dieses nach unten bewegt werden, zu dessen weiterer Verformung zum Spannbügel zur Befestigung
von Eisenbahnschienen als Endprodukt Das Gesenk, die Formgebungswerzeuge und der fertige Spannbügel
können so wie beispielsweise in der DE-OS 26 19 518 so beschrieben, ausgebildet sein, mit der Ausnahme, daß
das Gesenk zweiteilig sein kann. Mit dem bewegbaren Teil 39 des zweiteiligen Betts 38, 39 ist ein
Hydrozylinder 42 gekuppelt, der den Teil 39 in den durch die Pfeile 43 angegebenen Richtungen bewegen
kann. Der Teil 39 ist in die vollständig nach unten zurückgezogene Stellung dargestellt, befindet sich
jedoch normalerweise in Berührung mit dem Teil 38.
Die Arbeitsweise der Biegevorrichtung gemäß den F i g. 3 bis 5 und deren Zusammenwirken mit einer t>o
zweiten Biegevorrichtung in der Anlage gemäß Fig.6
wird im folgenden erläutert. Anfangs sind die Biegeformen 8 und 9 gemäß Fig.3 weiter auseinander als in
F i g. 3 dargestellt und befinden sich die Arme 17 und 18 in der in Fig.4 gezeigten Stellung. Ein gerader
rotwarmer Metallstab tritt in die Biegevorrichtung 32 durch das offene Gatter 33 ein. Zunächst üben die
Biegeformen 8 und 9 keine Klemmwirkung aus, sind jedoch ausreichend nahe beieinander in einer »Klemmbereitschaftsstellung« angeordnet, in der der Metallstab
in den Eintiefungen 16 geführt ist, bis er am Fühler 34 zur Anlage und damit zum Stillstand kommt. Der Fühler
34 bewirkt das Schließen des Gatters 33 und die Bewegung der Schlitten 6 und 7 und damit die
Biegeformen 8 und 9 aufeinander zu mittels der Hydrozylinder 26 und 27. Dadurch wird der gerade
Metallstab in den Eintiefungen 16 erfaßt und eingeklemmt bis die Eintiefungen 14 in Anlage an den
Anschlag 15 kommen. Der Fühler 34 wird zurückgezogen, bis er außer Berührung mil dem Ende des geraden
Metallstabs ist. Anschließend bewegen die Hydrozylinder 28 und 29 die Arme 17 und 18 gleichzeitig aus den in
F i g. 4 in Vollinien gezeigten Stellungen in die in F i g. 3 dargestellten Stellungen. Dadurch wird der Metallstab
in die in den F i g. 1 und 2 dargestellte Form gebogen, es wird das Erzeugnis gebildet.
Weitere nicht dargestellte Fühler erfassen, wenn die Arme 17 und 18 ihre Endstellungen erreicht haben, und
bewirkt die Rückführung der Arme 17 und 18 mittels der Hydrozylinder 28 und 29 in die in F i g. 4 gezeigten
Stellungen, während die Hydrozylinder 26 und 27 die Schlitten 6 und 7 und damit die Biegeformen 8 und 9
auseinanderbewegen. Die Biegeformen 8 und 9 bewegen sich rasch über die »Klemmbereitschaftsstellung« hinaus, wodurch das Erzeugnis zwischen ihnen in
die Rutsche 35 nach unten fällt und zwar derart, daß sich der mittlere gerade Teil 3 an deren Grund befindet. Der
Fühler 34 kehrt in die Anfangsstellung zurück, die Hydrozylinder 26,27 führen die Schlitten 6 und 7 in die
»KJemmbereitschaftsstellung« zurück und das Gatter 33
wird zum Zuführen eines weiteren geraden rotwarmen Metallstabs geöffnet.
Das noch rotwarme Erzeugnis gleitet die Rutsche 35 aufgrund Schwerkraft nach unten in das vorzugsweise
dreieckige Gehäuse 36 und löst den Fühler 37 aus, der die Zufuhr des noch rotwarmen Erzeugnisses in die
zweite Biegevorrichtung bewirkt, beispielsweise nach Wenden oder Kippen des zugeführten Erzeugnisses.
Befindet sich das Erzeugnis in dem Bett 38, 39 der zweiten Biegevorrichtung, wird die Hydropresse 40
ausgelöst deren Formgebungskopf 41 sich nach unten und dann wieder nach oben bewegt, wahren^ der
Hydrozylinder 42 den Teil 39 des Betts bzw. des Gesenks zurückzieht Anschließend wird der fertige
Spannbügel aus der zweiten Biegevorrichtung herausgeschoben und in ein Abhärteband geführt Die zweite
Biegevorrichtung und das Gehäuse 36 werden wieder in die zur Aufnahme eines Erzeugnisses bereite Lage
zurückgestellt
Claims (1)
1
Patentanspruch:
Patentanspruch:
Vorrichtung zum Biegen eines rotwannen und anfänglich geraden Metallstabs bei der Herstellung
von Spannbügeln zum Befestigen von Eisenbahnschienen, wobei der gebogene Metallstab einen
geraden mittleren Teil und umgebogene, sich berührungsfrei überlappende äußere Teile mit
zueinander geneigten Biegeebenen aufweist, mit zwei relativ gegeneinander bewegbaren Tragteilen, to
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Tragteile (β* 7) jeweils eine Biegeform (8; 9) sowie
einen schwenkbaren Arm (17; 18) mit einer Biegerolle (21; 22) tragen, wobei die beiden
Biegeformen jeweils eine den mittleren Teil (3) des Metallstabs aufnehmende Vertiefung sowie jeweils
eine den äußeren Teilen (1, 2, 4, 5) des gebogenen Metallstabs entsprechende Formgebungsfläche (12;
13) aufweisen und wobei die beiden Biegerollen jeweils in einer der Biegeebenen liegen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782831991 DE2831991C2 (de) | 1978-07-20 | 1978-07-20 | Vorrichtung zum Biegen eines Metallstabs bei der Herstellung von Spannbügeln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782831991 DE2831991C2 (de) | 1978-07-20 | 1978-07-20 | Vorrichtung zum Biegen eines Metallstabs bei der Herstellung von Spannbügeln |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2831991A1 DE2831991A1 (de) | 1980-01-31 |
| DE2831991C2 true DE2831991C2 (de) | 1983-08-04 |
Family
ID=6044950
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782831991 Expired DE2831991C2 (de) | 1978-07-20 | 1978-07-20 | Vorrichtung zum Biegen eines Metallstabs bei der Herstellung von Spannbügeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2831991C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPH04172986A (ja) * | 1990-11-07 | 1992-06-19 | Secoh Giken Inc | 高速3相直流電動機 |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE383620C (de) * | 1923-10-15 | Staedtische Lehrwerkstaette Fu | Vorrichtung zum Biegen duennwandiger Rohre mittels gegen eine Grundform unter Federwirkung sich anstellender Biegerollen | |
| GB297650A (en) * | 1928-04-02 | 1928-09-27 | Leonard Shakesby | Improvements in methods and means for the bending of metal tubing |
| CH360410A (fr) * | 1958-09-19 | 1962-02-28 | Lesjofors Aktiebolag | Procédé pour fabriquer des brides de serrage élastiques pour des dispositifs de fixation de rails sur des traverses et presse à emboutir pour la mise en oeuvre du procédé |
| GB1497908A (en) * | 1975-05-07 | 1978-01-12 | Pandrol Ltd | Railway rail-fastening clip and a method and an apparatus for making a railway rail-fastening clip |
| FR2320056A1 (fr) * | 1975-08-05 | 1977-03-04 | Bruss I | Procede de fabrication de koumys a partir de lait de vache |
| US4048839A (en) * | 1976-10-14 | 1977-09-20 | Thomas & Betts Corporation | Die means having workpiece releasing means |
-
1978
- 1978-07-20 DE DE19782831991 patent/DE2831991C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2831991A1 (de) | 1980-01-31 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2439722C3 (de) | Bewegungsgetriebe für ein Arbeitsorgan | |
| EP0419441B1 (de) | Vorrichtung zum Biegen von Stahlstäben zu Betonbewehrungselementen | |
| DE2948115A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum formen von eine naht aufweisenden rohren von bogenfoermigem querschnitt aus flaechigem material, insbesondere blech | |
| EP2428452B1 (de) | Verfahren und Umreifungsvorrichtung zum Anlegen von Umreifungsbändern um Packstücke | |
| DE69408239T2 (de) | Maschine zum Ziehen von Stangen | |
| DE68909272T2 (de) | Vorrichtung zum vorder- und rückseitigen Greifen und Vorwärtsbewegen einer erweichten, zu formenden Kunststoffolie. | |
| DE2650357A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung kreisfoermig gebogener werkstuecke aus einem geraden profilstrang, insbesondere von felgen fuer speichenraeder | |
| DE2054820B2 (de) | Querfördereinrichtung an Mehrstufenpressen für die Herstellung von Muttern, Bolzen oder dergleichen Massenartikel | |
| DE2831991C2 (de) | Vorrichtung zum Biegen eines Metallstabs bei der Herstellung von Spannbügeln | |
| DE2232158C3 (de) | Biegerollenlagerung einer Formstation zum Herstellen von Schraubennah trohren | |
| DE2063041C3 (de) | Einrichtung zum Biegen von Stäben u.dgl | |
| DE3814648A1 (de) | Vorrichtung zum ziehen von rohrfoermigem material zum herstellen von praezisionsrohren | |
| DE3341714C2 (de) | ||
| EP0042450B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Mänteln für Auspufftöpfe mit einer gefalzten Längsnaht und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens | |
| DE1527680C3 (de) | Vorrichtung zum Abflachen der Enden von Stäben aus Metall | |
| DE2520518C2 (de) | Vorrichtung zum Verschieben von Gegenständen | |
| DE2711340B2 (de) | Vorrichtung zum Kaltbiegen von Strängmaterial | |
| DE3044646C2 (de) | ||
| CH644504A5 (de) | Vorrichtung zur anbringung von schiebern an reissverschlussstreifen. | |
| DE10229652B4 (de) | Schlitten für Rohrbiegemaschine | |
| AT361760B (de) | Vorrichtung und verfahren zum herstellen eines spannbuegels zur befestigung von eisenbahn- schienen | |
| DE2412747B2 (de) | Abzieh- und richtanlage fuer bunde warmgewalzter blechbaender | |
| DE2611753C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von zylindrischen Röhrenerzeugnissen durch Ziehen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE1209091B (de) | Vorrichtung zum Verbinden der Raender duenner Platten durch Falzen | |
| DD200127B1 (de) | Biegerolle mit umfangsrille zum biegen von rohren und stangen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |