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DE2826002A1 - Aussteller fuer wohnwagenfenster, moebelklappen o.dgl. - Google Patents

Aussteller fuer wohnwagenfenster, moebelklappen o.dgl.

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Publication number
DE2826002A1
DE2826002A1 DE19782826002 DE2826002A DE2826002A1 DE 2826002 A1 DE2826002 A1 DE 2826002A1 DE 19782826002 DE19782826002 DE 19782826002 DE 2826002 A DE2826002 A DE 2826002A DE 2826002 A1 DE2826002 A1 DE 2826002A1
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DE
Germany
Prior art keywords
exhibitor
pawl
switching part
cam
locking holes
Prior art date
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Application number
DE19782826002
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English (en)
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DE2826002C2 (de
Inventor
Horst Zahn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mekuwa Metall-Und Kunststoff-Fertigungs Walld GmbH
Original Assignee
MEKUWA METALL KUNSTSTOFF
MEKUWA METALL- und KUNSTSTOFF-FERTIGUNGS-GMBH
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Publication date
Application filed by MEKUWA METALL KUNSTSTOFF, MEKUWA METALL- und KUNSTSTOFF-FERTIGUNGS-GMBH filed Critical MEKUWA METALL KUNSTSTOFF
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Publication of DE2826002A1 publication Critical patent/DE2826002A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2826002C2 publication Critical patent/DE2826002C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C17/00Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith
    • E05C17/02Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means
    • E05C17/04Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing
    • E05C17/08Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing with special means for release, e.g. automatic release by further opening
    • E05C17/085Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing with special means for release, e.g. automatic release by further opening automatic release by further opening
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E05C17/02Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means
    • E05C17/04Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing
    • E05C17/30Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing of extensible, e.g. telescopic, construction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Aussteller für Wohnwagenfenster,
  • Möbelklappen o.dgl., mit einem teleskopartig in einem äußeren Ausstellerteil verschiebbar angeordneten, stangenförmigen inneren Ausstellerteil, welches mit einer schwenkbaren, in Richtung des Zusammenschiebens der Ausstellerteile sperrenden Klinke versehen ist, die unter Wirkung einer elastischen Kraft in Rastlöcher einrastbar ist, welche in bestimmten Abständen im äußeren Ausstellerteil vorgesehen sind.
  • Derartige Aussteller, wie sie an nach oben aufklappbaren Wohnwagenfenstern, Fahrzeugfenstern, Klappen von Möbeln und Einbauten von Wohnwagen, Booten o.dgl. verwendet werden, sind Jeweils gelenkig mit einem Ende am Fenster, der Klappe o.dgl.
  • und am anderen Ende ebenfalls gelenkig am feststehenden Rahmenteil angelenkt. Beim Hochklappen des Fensters, der Klappe o.dgl. werden die beiden Ausstellerteile teleskopartig gegeneinander verschoben; die einrastbare Klinke bewirkt, daß der Aussteller mindestens in der äußeren Endlage das Fenster o.dgl. hält.
  • Bei einem bekannten Aussteller (DE-GM 7 420 211) sind die beiden Ausstellerteile als Flachschienen ausgeführt. Der Klinkenmechanismus ist verhältnisatig aufwendig und benötigt zumindest in einer Richtung quer zur Längsrichtung des Ausstellers verhältnismäßig viel Platz, so daß seine Unterbringung nur in einem Flachschienen-Aussteller möglich ist.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Aussteller der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß der Klinkenmechanislus bei verhältnisaäßig einfache und stabilem Aufbau auch in einen Aussteller unterbringbar ist, dessen äußeren Teil aus einen Hohlprofil besteht, in welches ein stangenförniges oder rohrföriges inneres Ausstellerteil mit kreisföraigen Querschnitt einschiebbar ist.
  • Dabei soll der Aussteller ohne zusätzliche Betätigungsmaßnahmen wieder zusammenschiebbar sein, wenn das innere Ausstellerteil soweit ausgezogen wird, daß sich die Klinke um eine bestimmte Strecke über das letzte Rastloch hinaus bewegt. Bei einer bevorzugten Ausführungsform soll der Aussteller Jedoch derart betätigbar sein, daß er aus einer bestimmten Stellung jeweils zwischen zwei Rastlöchern ohne den Eingriff der Sperrklinke wieder zusammenschiebbar ist, auch wenn er vorher nicht in seine voll ausgezogene Stellung gebracht worden ist. Der Aussteller soll ferner kostengünstig herstellbar und betriebssicher sein. Dabei sollen auch ästhetische Gesichtspunkte in der Weise berücksichtigt werden können, daß jegliche, den Klinkenmechanismus betreffende Konstruktionsteile innerhalb des äußeren Ausstellerteiles unterbringbar sind, so daß sie von außen nicht sichtbar sind.
  • Diese Aufgabe wird bei einem Aussteller der bezeichneten Gattung erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein unter Reibwirkung gegenüber dem äußeren Ausstellerteil zusammen mit dem inneren Ausstellerteil bewegliches, Jedoch zwischen zwei Grenzstellungen relativ zum inneren Ausstellerteil verschiebbares Schaltteil vorgesehen ist, welches eine Nocke besitzt, die bei der sich beim Zusammenschieben der Ausstellerteile einstellenden äußeren Grenzstellung des Schaltteiles mit der Klinke in Eingriff gelangt und diese gegen die Wirkung der elastischen Kraft im Abstand von den Rastlöchern hält und sich bei der beim Ausziehen der Ausstellerteile sich einstellenden inneren Grenzstellung des Schaltteiles außer Eingriff mit der Klinke befindet.
  • Dieses Schaltteil läßt sich, wie aus der weiteren Beschreibung noch hervorgehen wird, verhältnismäßig flach ausführen, so daß es zusammen mit dem inneren Ausstellerteil innerhalb des äußeren Ausstellerteils unterbringbar ist.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der Abstand zwischen den Grenzstellungen des Schaltteiles kleiner als der Abstand zwischen den einzelnen Rastlöchern. Durch diese Maßnahme wird, wie aus der weiteren Beschreibung auch noch deutlicher hervorgeht, erreicht, daß sich der Aussteller auch aus Stellungen zwischen zwei Rastlöchern ohne weiteres wieder zusarnenschieben läßt.
  • Die angehobene Stellung der Klinke für das Zusammenschieben in einer der beiden Grenzstellungen des Schaltteiles wird zweckläßigerweise dadurch erreicht, daß man die Klinke mit einer Nase versieht, welche bei Stellung der Klinke zwischen zwei Rastlöchern eine solche Höhenlage einnimmt, daß die Nocke des Schaltteiles ohne oder ohne wesentliche Bewegung der Klinke gegen die elastische Kraft unter diese Nase bewegbar ist und die Klinke beim Passieren eines Rastloches bei der Zusanenschiebbewegung durch die Nocke in ihrer zwischen den Rastlöchern eingenommenen angehobenen Stellung gehalten wird.
  • Dadurch ist es möglich, die in Ausziehrichtung nicht sperrende Klinke, die beim weiteren Ausziehen über ein Rastloch hinaus bereits durch die Auszieharbeit gegen die auf sie wirkende elastische Kraft aus dem Rastloch heraus angehoben wird, mit einer flachen Nocke unter verhältnismäßig geringem Energieaufwand gerade nur um einen solchen Betrag weiter anzuheben, daß die Klinke von der Innenwand des äußeren Ausstellerteiles sicher abhebt und sich beim Zusammenschieben ungehindert an den Rastlöchern vorbeibewegen kann. Da die Kraft für das Aufschieben der Nase der Klinke auf die Nocke immer kleiner sein muß als der Reibungswiderstand des Schaltteiles gegenüber dem äußeren Ausstellerteil, kommt man bei dieser Ausführung auch iit einem verhältnismäßig geringen Reibungswiderstand des Schaltteiles aus.
  • Das Schaltteil selbst ist vorzugsweise als langgestreckte, gebogene Blechzunge ausgebildet, die im äußeren Ausstellerteil innerhalb einer Führungsbahn entlang bewegbar ist, die von der Führungsbahn des inneren Ausstellerteiles getrennt ist und lediglich über eine durchgehende Nut mit dieser in Verbindung steht. Durch diese Nut hindurch steht das Schaltteil mit seiner Nocke und gegebenenfalls einem weiteren Mitnehmerfortsatz mit dem inneren Ausstellerteil in Eingriff. Die Reibung des Schaltteiles in seiner Führungsbahn gegenüber dem äußeren Ausstellerteil läßt sich zweckmäßigerweise dadurch erreichen, daß man dem Schaltteil eine Krümmung verleiht, so daß es nur unter elastischer Auslenkung gegen diese Krümmung in seine Führungsbahn einführbar ist und somit unter elastischem Druck gegen deren Innenwände anliegt.
  • Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen des erfindungsgemEßen Ausstellers sind in den Unteransprüchen beansprucht.
  • Im folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsforin eines Ausstellers unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen im einzelnen näher beschrieben. Es stellen dar: Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Teil des Ausstellers, wobei die Klinke in Einraststellung gezeigt ist; Fig. 2 eine Darstellung entsprechend Fig. 1, bei der sich Jedoch die Klinke in angehobener Stellung, auf der Nocke des Schaltteiles ruhend, oberhalb eines Rastloches befindet; Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III in Fig. 2 und Fig. 4 eine Draufsicht auf das Schaltteil.
  • Das äußere Ausstellerteil 1 besteht aus einem Hohlprofil, in dem ein inneres Ausstellerteil 2 mit kreisförmigem Querschnitt, welches massiv oder ebenfalls hohl ausgeführt sein kann, in axialer Richtung hin- und herbeweglich angeordnet ist. In den Figuren 1 und 2 sind sowohl das äußere als auch das innere Ausstellerteil nur zum Teil wiedergegeben. Bezogen auf die zeichnerische Darstellung ist das äußere Ausstellerteil in seiner Verlängerung nach links hin offen und an seinem rechten, abgeschlossenen Ende mit einem gelenkig bewegbaren Befestigungsmittel versehen. Entsprechend weist das innere Ausstellerteil an seinem linken Ende ein solches gelenkiges Befestigungsmittel auf.
  • Wie aus der Fig. 3 deutlich hervorgeht, besitzt das äußere Ausstellerteil 1 neben dem Hohlraum mit kreisförmigem Querschnitt für das innere Ausstellerteil 2 noch einen weiteren Hohlraum 3 mit flach rechteckigem Querschnitt, der über eine Nut 4 mit dem kreisförmigen Hohlraum in Verbindung steht.
  • Der Hohlraum 3 dient als FUhrungsbahn für ein Schaltteil 5, welches weiter unten noch näher beschrieben wird.
  • Das innere Ausstellerteil 2 ist an seinem Ende mit einem radialen Schlitz 6 versehen, in dem mittels eines StiStes 7 eine Klinke 8 in einer Radialebene beweglich gelagert ist.
  • Die Klinke 8 ist an ihrer dem Schlitz 6 zugekehrten Rückseite mit einer schrägen Gleitfläche 9 versehen. In Verlängerung des Schlitzes 6 ist in axialer Richtung im inneren Ausstellerteil 2 eine Bohrung 10 angebracht, in der eine Druckfeder 11 angeordnet ist. Im äußeren Ende der Druckfeder 11 ruht eine Kugel 12, die unter dem Druck der Feder gegen die rücwärtige Gleitfläche 9 der Klinke 8 anliegt. Dies führt dazu, daß die Klinke 8 stets unter elastischer Kraft gegen die Wand des äußeren Ausstellerteiles 1 bzw. in die in gleichen Abständen in diesen angeordneten Rastlöcher 13 gedrückt wird, von denen in den Abbildungen nur eines dargestellt ist.
  • Das als langgestreckte, elastische Blechzunge ausgebildete und in der Ftihrungsbahn 3 des äußeren Ausstellerteiles 1 entlang bewegbare Schaltteil 5 besitzt an seinem linken Ende einen umgebogenen Mitnehmerfortsatz 14, der durch die Nut 4 hindurch in eine Vertiefung 15 im inneren Ausstellerteil 1 eingreift. An seinem rechten Ende ist das Schaltteil 5 mit einer als gekrümmte Blechlasche ausgeführten Nocke 16 versehen, die sich zwar in die Nut 4 hinein erstreckt, aber nicht in den kreisförmigen Hohlraum des äußeren Ausstellerteiles 1 hineinragt. Die Klinke 8 ist ferner mt einer Nase 17 versehen, die, wie aus Fig. 3 hervorgeht, dafür vorgesehen ist, mit der Nocke 16 des Schaltteiles 3 zusammenzuwirken.
  • Wie die Nocke 16 greift auch die Klinke 8 sowohl in eingerasteterjwie auch in angehobener Stellung ständig in die Nut 4 ein, um durch diese zusätzlich geführt zu werden.
  • In seinem mittleren, gewölbten Bereich ist das Schaltteil 5 mit einer Ausnehmung 18 versehen, die es ermöglicht, daß die Klinke 8 durch das Schaltteil 5 hindurch in die Rastlöcher 13 eingreifen kann. Die Ausnehmung 18 ist so bemessen, daß das Schaltteil 5 auch bei eingerasteter Klinke 8 eine gewisse Relativbewegung gegenüber dieser ausführen kann.
  • In Fig. 2 ist ferner erkennbar, daß das Schaltteil 5 im Bereich der Ausnehmung 18 gekrümmt ausgeführt ist, um unter elastischem Druck gegen die Begrenzungsflächen der FUhrungsbahn 3 anzuliegen, wodurch ein gewisser, erforderlicher Reibungswiderstand des Schaltteiles 5 gegenüber dem äußeren Ausstellerteil 1 erzeugt wird.
  • Die Arbeitsweise des Aussteller ist wie folgt: Wird das innere Ausstellerteil 2 entsprechend der zeichnerischen Darstellung gegenüber dem als ortsfest angenommenen äußeren Ausstellerteil 1 nach links ausgezogen, so wird das Schaltteil 5 durch den Eingriff des Mitnehmerfortsatzes 14 in die Vertiefung 15, und zwar unter Anliegen des Mitnehmerfortsatzes 14 gegen die rechte Begrenzungsfläche der Vertiefung 15, wie dies in etwa in Fig. 1 dargestellt ist, bei der Ausziehbewegung des innere Ausstellerteiles 2 mitgenommen und gegen den Reibungswiderstand innerhalb der FUhrungsbahn 3 in dieser entlang bewegt. Gelangt dabei die ständig unter dem Druck der Feder 11 bestehende Klinke 8 über ein Rastloch 13, trItt sie durch die im Schaltteil 5 vorgesehene Ausnehmung 18 hindurch in das betreffende Rastloch 13 ein.
  • Diese Stellung ist in Fig. 1 dargestellt. An der Ausbildung der Klinke 8 ist Zu erke.muel, daß das innere Ausstellerteil 1?' dieser Stellung gegen ein Zurückschieben nach rechts in das äußere Austellerteil 1 hinein gesperrt ist.
  • Da die Klinke 8 mft- ihrer in Ausziehrichtung weisenden Flanke scarag ausgeführt ist, sperrt sie in dieser Richtung nicht und wird bei weiterem Ausziehen des inneren Ausstellerteiles 2 gegen die Kraft der Feder 11 aus dem Rastloch 13 herausgehoben, um dann beispielsweise in das nächstfolgende Rastloch einzurasten. Wird die Bewegungsrichtung des inneren Ausstellerteiles 2 jedoch umgekehrt, bevor die Klinke 8 in das nächste Rastloch einrasten kann, läßt sich der Aussteller ungeachtet der Rastlöcher 13 vollständig wieder zusammen schieben. Dies wird durch folgenden Ablauf ermöglicht: A' der Stellung der Fig. 1 heraus wird das innere Ausstellerteil 2 weiter nach links aus dem äußeren Ausstellerteil 1 hinausgezogen, bis nicht nur die Klinke 8 außer Eingriff mit dem Rastloch 13 gelangt ist, sondern sich auch die Nocke 16 bei ihrer dem inneren Ausstellerteil 2 folgenden Bewegung über das Rastloch 13 hinwegbewegt hat. Wird nun die Bewegungsrichtung des inneren Ausstellerteiles 2 in Richtung des Zusammenschiebens der Ausstellerteile 1 ulgekehrt, d.h., das innere Ausstellerteil 2 nunmehr nach rechts bewegt, verharrt das Schaltteil 5 infolge seines Reibungswiderstandes innerhalb der FUhrungsbahn 3 gegenüber dem äußeren Ausstellerteil 1 und dem durch die Vertiefung 15 bestimmten Bewegungsspielraum gegenüber dem inneren Aus- stellerteil 2 vorerst in Ruhe, bis die. bereits aus dem Rastloch 13heraus angehobene Klinke 8 mit ihrer Nase 17 auf die Nocke 16 des Schaltteiles 5 aufläuft. Der Reibungswiderstand des Schalteiles 15 gegenüber dem äußeren Ausstellerteil 1 verhindert dabei, daß das Schaltteil 5 vor der Klinke 8 hergeschoben wird, bevor dessen Nase 17 auf die Nocke 16 gelangt ist. Ist diese Stellung einmal erreicht, nimmt das innere Ausstellerteil 2 bei weiterer Bewegung nach rechts das Schaltteil 5 gegen dessen Reibungswiderstand gegenüber dem äußeren Ausstellerteil 1 wieder mit, indem entweder die Nocke 16 gegen die Klinke 8, wie im AusfUhrungsbeispiel in Fig. 2 gezeigt, oder der Mitnehmerfortsatz 14 gegen die linke Begrenzung der Vertiefung 15 zum Anschlag kommt. Bei der dadurch beibehaltenen, angehobenen Stellung der Klinke 8 kann das innere Ausstellerteil 2 ungehindert an allen Rastlöchern 13 vorbei in das äußere Ausstellerteil 1 hinein zurückgeschoben werden.
  • Es ist ersichtlich, daß dieser Vorgang nur ablaufen kann, wenn der Abstand zwischen den Rastlöchern 13 größer ist als das Bewegungsspiel des Schaltteiles 5 gegenüber dem inneren Ausstellerteil 2. Wäre der Abstand der Rastlöcher 13 kleiner, so würde die Klinke 8 bereits in das nächstfolgende Rastloch 13 einrasten, bevor sich die Nocke 16 über das vorangegangene Rastlochhinwegbewegt hat. WUrde man dagegen die Benegungsrichtung bereits umkehren, bevor die Klinke 8 in das nachstfolgende Rastloch 13 einrastet, würde sie bei einer Zusarmmens chiebbewegung wieder In das vorhergehende Rastloch einrasten, da sich die Nocke 16 dann noch Jenseits dieses Loches befinden würde und die Klinke nicht rechtzeitig anheben könnte.
  • Allein bei einem Rastlochabstand, der größer ist als das relative Bewegungsspiel des Sohaltteiles 5 ist ei daher möglich, das innere Ausstellerteil 2 jeweils aus einer Stellung zwischen zwei Rastlöchern 13 heraus wieder vollständig in das äußere Ausstellerteil 1 hineinzuschieben. Will man eine solche Möglichkeit nicht vorsehen, so muß für ein Wiederzusammenschieben des Ausstellers lediglich dafür Sorge getragen sein, daß das innere Ausstellerteil 2 soweit am Ende ausgezogen werden kann, daß sich die Nocke 16 bis über das letzte Rastloch 13 hinwegbewegt hat. Ein so ausgeführter Aussteller muß dann jeweils ganz ausgezogen werden, um aus der Endstellung wieder zusammengeschoben werden zu können.
  • Der gezeigte Aussteller läßt sich äußerst einfach herstellen.
  • Das äußere Ausstellerteil 1 besteht beispielsweise aus einem hohlen Strang profil in geeigneter Ausbildung. Das Schaltteil 5 läßt sich auf einfachste Weise aus einem Blechstreifen stanzen und biegen und braucht für die Montage lediglich in die Führungsbahn 3 eingeschoben zu werden. Die schwenkbare Lagerung der Klinke 8 und die Anordnung der Druckfeder 11 sind nicht unbedingt erforderlich. Es ist beispielsweise auch möglich, die Klinke mit einer Blattfeder anzulenken oder sie, sofern das innere Ausstellerteil 2 aus einem dauerelastischen Material besteht, direkt an dieses Teil anzuarbeiten und lediglich im Ansatzbereich eine verjüngte Materialstelle zum Zweck der elastischen Auslenkbarkeit vorzusehen.

Claims (9)

  1. Aussteller für Wohnwagenfenster, Möbelklappen o.dgl.
    Patentansprüche 1. Aussteller für Wohnwagenfenster, Möbelklappen o.dgl., mit einem teleskopartig in einem äußeren Ausstellerteil verschiebbar angeordneten, stangenförmigen inneren Ausstellerteil, welches mit einer schwenkbaren, in Richtung des Zusammenschiebens der Ausstellerteile sperrenden Klinke versehen ist, die unter Wirkung einer elastischen Kraft in Rastlöcher einrastbar ist, welche in bestimmten Abständen im äußeren Ausstellerteil vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein unter Reibwirkung gegenüber dem äußeren Ausstellerteil (1) zusammen mit dem inneren Ausstellerteil (2) bewegliches, Jedoch zwischen zwei Grenzstellungen relativ zum inneren Ausstellerteil (2) verschiebbares Schaltteil (5) vorgesehen ist, welches eine Nocke (16) besitzt, die bei der sich beim Zusammenschieben der Ausstellerteile (1, 2) einstellenden äußeren Grenzstellung des Schaltteiles (5) mit der Klinke (8) in Eingriff gelangt und diese gegen die Wirkung der elastischen Kraft im Abstand von den Rastlöchern (13) hält und sich bei der beim Ausziehen der Ausstellerteile (1, 2) sich ein- stellenden inneren Grenzstellung des Schaltteiles (5) außer Eingriff mit der Klinke (8) befindet.
  2. 2. Aussteller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Grenzstellungen des Schaltteiles (5) kleiner ist als der Abstand zwischen den Rastlöchern (13).
  3. 3. Aussteller nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (8) mit einer Nase (17) versehen ist, welche bei Stellung der Klinke (8) zwischen zwei Rastlöchern (13) eine solche Höhenlage einnimmt, daß die Nocke (16) des Schaltteiles (5) ohne oder ohne wesentliche Bewegung der Klinke (8) gegen die elastische Kraft unter diese Nase (17) bewegbar ist und die Klinke (8) beim Passieren eines Rastloches (13) bei der Zusammenschiebbewegung durch die Nocke (16) in ihrer zwischen den Rastlöchern (13) eingenommenen angehobenen Stellung gehalten wird.
  4. 4. Aussteller nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltteil (5) in einer getrennten Fflhrungsbahn (3) im äußeren Ausstellerteil (1) angeordnet it, welche über eine Nut (4) mit der Ftlhrungsbahn für das innere Ausstellerteil (2) in Verbindung steht, und daß sich die Nocke (16) in diese Nut (4) hinein erstreckt.
  5. 5. Aussteller nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die getrennte Führungsbahn (3) für das Schaltteil (5) einen flach rechteckigen Querschnitt aufweist und das Schaltteil (5) als eine in Längsrichtung gekruete Blechzunge ausgebildet ist, die zum Erzeugen der Reibwirkung gegenüber dem äußeren Ausstellerteil (1) unter elastischem Druck gegen die Wände der getrennten Führungsbahn (3) anliegt.
  6. 6. Aussteller nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der Grenzstellungen des Schaltteiles (5) relativ zum inneren Ausstellerteil (2) durch einen am Schaltteil (5) vorgesehenen Fortsatz (14) bestimmt ist, der durch die Nut (4) hindurch in eine begrenzte Vertiefung (15) im inneren Ausstellerteil (2) eingreift.
  7. 7. Aussteller nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Grenzstellungen des Schaltteiles (5) relativ zum inneren Ausstellerteil (2) durch Anschlag der Nocke (16) gegen die Klinke (8) bestimmt ist.
  8. 8. Aussteller nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastlöcher (13) in der Außenwand der getrennten FUhrungsbahn (3) im äußeren Ausstellerteil (1) angeordnet sind, die Nocke (16) und der Fortsatz (14) des Schaltteiles (5) sich an entgegengesetzten Seiten der Klinke (8) durch die Nut (4) erstrecken und das Schaltteil (5) in seinem mittleren Bereich eine Ausnehmung (18) aufweist, die so bemessen ik, daß die Klinke (8) durch die Nut (4) und die Ausnehmung (18) hindurch in die Rastlöcher (13) einrasten kann.
  9. 9. Aussteller nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (8) in Jeder ihrer Stellungen in die Nut (4) eingreift und durch diese geführt ist.
DE19782826002 1978-06-14 1978-06-14 Aussteller fuer wohnwagenfenster, moebelklappen o.dgl. Granted DE2826002A1 (de)

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