DE2820661C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Feststellung
von Fremdkörpern in Flüssigkeiten in einem durchsichtigen
Gefäß, z. B. einer Ampulle, mit einer Lichtquelle zur
Beleuchtung des jeweiligen Gefäßes, mit einem Lichtempfänger,
der aus mehreren übereinander angeordneten Photoempfängern
besteht, für das durch das Gefäß hindurchgelassene Licht,
und mit einer nachgeschalteten Meß- und Auswerteeinrichtung.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der DE-OS 25 27 197
bekannt, wobei es dort im wesentlichen um die Ausgestaltung
der Anordnung der optischen Einrichtung zur Beleuchtung
des Gefäßes mit dem zu untersuchenden Inhalt bzw. der
Beobachtungseinrichtung geht, ohne daß sich nähere
Angaben darüber finden, wie die Auswertung der empfangenen
Lichtsignale erfolgen soll, um aufgrund der empfangenen
Signale ungeeignete Gefäße bzw. Gefäße mit ungeeignetem
Inhalt auszusondern.
Weiterhin lassen sich dieser Druckschrift keine näheren
Angaben entnehmen, wie ein Vergleich von Meßsignalen mit
geeigneten Bezugswerten sinnvollerweise durchgeführt wird.
Insbesondere fehlen Angaben darüber, wie man die Ortsauflösung
des Empfängers sowie die Empfindlichkeit des Empfängers
an die jeweiligen Gegebenheiten anpassen kann, und zwar
in Abhängigkeit von der Größe der zu untersuchenden Ampullen.
Aus der DE-OS 25 39 766 ist ebenfalls eine Vorrichtung zur
Feststellung von Fremdkörpern in Flüssigkeiten bekannt, wobei
das Gesichtsfeld dort in mehrere Bereiche unterteilt ist,
von denen ein Bereich deutlich unter dem Meniskus liegt, während
die anderen Bereiche bestimmte Abschnitte des Meniskus enthalten,
wenn das Gefäß mit der zu untersuchenden Flüssigkeit in
Drehbewegung versetzt worden ist. Der Aspekt der Verbesserung
der Meßempfindlichkeit sowie die Anpassung der Vorrichtung
an Gefäße mit unterschiedlicher Größe ist in dieser Druckschrift
nicht angesprochen.
Bei einem bisherigen Verfahren zur Feststellung von Fremdkörpern
in Flüssigkeiten in einem durchsichtigen Gefäß, z. B.
einer Ampulle, geschieht die Prüfung folgendermaßen: Eine
zu untersuchende Ampulle wird mit hoher Drehzahl gedreht und
dann plötzlich zum Stillstand gebracht. Die durch die Drehbewegung
suspendierten Fremdkörper, die mit der Flüssigkeit
in der Ampulle herumwirbeln, werden von der Lichtquelle
beleuchtet. Der durch die Flüssigkeit hindurchtretende Lichtstrahl
wird von einem Lichtempfänger aufgefangen, wobei eine
Verringerung der empfangenen Lichtstärke als Zeichen für die
Existenz von Fremdkörpern angesehen wird.
Bei einem solchen Verfahren erweist es sich als schwierig, eine
wirksame und genaue Feststellung von Fremdkörpern mit einem
einzigen Photoempfänger vorzunehmen, weil die Fremdkörper, die
dabei festgestellt werden sollen, im Vergleich zum Gesichtsfeld
außerordentlich klein sind und weil der durch die Existenz
von Fremdkörpern hervorgerufene Unterschied im Photostrom
ebenfalls außerordentlich gering ist. Ein anderes, herkömmliches
Verfahren, bei dem ein Lichtempfänger aus zahlreichen kleinen
lichtempfindlichen Elementen mit einer den Fremdkörpern entsprechenden
Größe verwendet wird und die Ausgangssignale der
betreffenden lichtempfindlichen Elemente ausgewertet werden,
ist mit dem Nachteil behaftet, daß für die Signalverarbeitung
komplizierte elektrische Schaltungen erforderlich sind und
daß das Meßergebnis durch die Form der Fremdkörper beeinflußt
wird.
Bei einem anderen herkömmlichen Verfahren, bei dem die diffuse
Reflexion von Fremdkörpern gemessen wird, kann nicht zwischen
Fremdkörpern verschiedener Größe unterschieden werden, weil
das Reflexionsverhältnis in Abhängigkeit von der Art der Fremdkörper
variiert.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs
genannten Art anzugeben, die eine verbesserte Meßgenauigkeit
bei Messung mit Durchgangslicht besitzt und eine Anpassung
an die Größe von zu untersuchenden Gefäßen ermöglicht.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, eine Vorrichtung
der in Rede stehenden Art so auszubilden, daß die lichtempfindliche
Fläche des Empfängers ein Meßfeld aus einer Vielzahl
von zweidimensional angeordneten Photoempfängern bildet, daß
die Größe des Meßfeldes an die Größe des zu untersuchenden
Gefäßes mit einer Wählschaltung anpaßbar ist, indem sie die
Anzahl der eingeschalteten Photoempfänger entsprechend einstellt,
und daß die Photoempfänger jeweils an einen Eingang
von Komparatoren angeschlossen sind, die an ihrem anderen
Eingang einen Bezugswert von einem Bezugswertgeber erhalten.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird das angestrebte
Ziel in zufriedenstellender Weise erreicht. Dabei ist in
vorteilhafter Weise eine Anpassung an die jeweiligen Gegebenheiten
möglich, ohne daß die Vorrichtung umgebaut zu werden
braucht.
Bei einer speziellen Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ist vorgesehen, daß die Photoempfänger Teilflächen
von 0,01 bis 1 mm² haben. Damit ist das Gesichtsfeld in eine
Vielzahl von kleinen Bereichen unterteilt, wobei jeder einzelne
Photoempfänger ein der Größe der Projektionsfläche des Fremdkörpers
proportionales Ausgangssignal liefert. Diese Größe der
Photoempfänger liegt annähernd in der Größenordnung von üblichen
Fremdkörpern.
Fremdkörper können verschiedenartige Form besitzen; typische
Formen sind Klümpchen- und Faserformen. Dabei haben faserförmige
Fremdkörper im allgemeinen einen Durchmesser von etwa 20 µm
und eine mehr als das Zehnfache des Durchmessers betragende
Länge. Ein Teilchen mit einer Größe von 100 µm × 100 µm Größe
besitzt daher die gleiche Projektionsfläche wie eine
20 µm × 500 µm große Faser. Wenn die Meßgrenze auf Teilchen
von 100 µm × 100 µm und Fasern von 20 µm Durchmesser oder
500 µm Länge eingestellt werden, muß das Meßfeld des Empfängers
in Bereiche von 500 µm × 500 µm Größe (0,25 mm²) unterteilt
werden. Durch die Messung der empfangenen Lichtmengen in den
jeweiligen Teilfächen des unterteilten Meßfeldes ist es
möglich, ein der Projektionsfläche des Fremdkörpers proportionales
Ausgangssignal zu erhalten, und zwar unabhängig von seiner
Gestalt und mit einem ausreichend großen Rauschabstand.
In Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist vorgesehen,
daß die Ortsauflösung der Photoempfänger durch Wahl
der optimalen Lichtempfangsfläche der Photoempfänger einstellbar
ist. Bei einer abgewandelten Ausführungsform ist diese
Ortsauflösung durch Änderung des Vergrößerungsfaktors einer
den Photoempfängern vorgeschalteten Fokussierlinse einstellbar.
Bei einer weiteren abgewandelten Ausführungsform ist die
Ortsauflösung der Photoempfänger einstellbar durch Anbringung
einer Abschattungsmaske an einem Teil der Photoempfänger.
In Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist vorgesehen,
daß zwischen die Komparatoren und die Photoempfänger
jeweils Regelwiderstände geschaltet sind, um einheitliche
Ausgangspegel für die Komparatoren zu liefern.
Weiterhin erweist es sich bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung
als zweckmäßig, wenn die Komparatoren über einen Wählschalter
an den Bezugswertgeber angeschlossen sind, mit dem verschiedene
Bezugswerte zur Einstellung der Meßempfindlichkeit lieferbar
sind.
Bei einer speziellen Ausführungsform gemäß der Erfindung ist
vorgesehen, daß die Wählschaltung Diodenmatrixschaltungen bzw.
ODER-Schaltungen aufweist, die so angeordnet und geschaltet
sind, daß die Anzahl der verwendeten Photoempfänger änderbar
ist.
Weiterhin ist es bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung zweckmäßig,
wenn die Photoempfänger in mindestens einer vertikalen
Reihe entsprechend der maximalen Höhe des größten Gefäßes übereinander
angeordnet sind.
Bei einer speziellen Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ist vorgesehen, daß zusätzlich mindestens eine
horizontale Reihe von nebeneinander angeordneten Photoempfängern
entsprechend der maximalen Breite des größten Gefäßes vorgesehen
ist und daß das Meßfeld wahlweise synchron oder getrennt
für die vertikalen und horizontalen Reihen von Photoempfängern
umschaltbar ist.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Beschreibung von
Ausführungsbeispielen und unter Bezugnahme auf die beiliegende
Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf die Vorrichtung,
Fig. 2 eine Teilschnittansicht in vergrößertem Maßstab
des Drehtisches der Vorrichtung gemäß Fig. 1,
Fig. 3 ein Blockschaltbild zur Erläuterung des Aufbaus
der Vorrichtung,
Fig. 4a und 4b perspektivische Darstellungen von verschiedenen
Beispielen für die Photoempfänger,
Fig. 5 eine Teilvorderansicht einer anderen
Ausführungsform eines Photoempfängers,
Fig. 6 ein Blockschaltbild zur Erläuterung einer
speziellen Ausführungsform der Vorrichtung,
Fig. 7a eine perspektivische Darstellung eines
Ausführungsbeispiels, bei dem die Photoempfänger
sowohl horizontal nebeneinander als auch
vertikal übereinander angeordnet sind, und in
Fig. 7b ein Blockschaltbild zur Erläuterung der
Wirkungsweise der Vorrichtung gemäß Fig. 7a.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung weist einen
Ladeschacht 10 auf, aus welchem zugeführte Ampullen 11 jeweils
einzeln und intermittierend durch miteinander kämmende Zuführ-
Sternräder 12 und 13 einem Drehtisch 14 zugeliefert
werden. Der Drehtisch 14 dreht sich zusammen mit einer
oberseitigen Druckkappe 16 intermittierend um eine Drehachse 15
über jeweils 90°. Wenn die Ampulle 11 in der Position A
einem drehbaren Sitz 17 am Drehtisch 14 zugeführt wird,
verlagert sich die oberseitige Druckkappe 16 zum Niederhalten
der Ampulle 11 nach unten. Bei der Überführung der Ampulle
11 in die Position B dreht sich eine Steuerkurve 18, wobei
sich eine Rolle 19 nach unten verlagert und dabei einen
Hebelarm 20 um einen Schwenkpunkt 21 verschwenkt und eine
Scheibenkupplung 22 durch eine nicht dargestellte Blattfeder
eingerückt und mit dem drehbaren Sitz 17 verbunden wird.
Hierbei wird die Drehung eines Motors 23 über einen Riemen
24 übertragen, um die Ampulle mit hoher Drehzahl in Drehung
zu versetzen. Wenn sich die Steuerkurve 18 weiterdreht und
die Rolle 19 nach oben drückt, wird die Kupplung 22 ausgerückt,
während gleichzeitig eine Bremse 25 zum schnellen Anhalten
der Drehbewegung angezogen wird. Anschließend wird
die Ampulle 11 durch intermittierende Weiterdrehung des
Drehtisches 14 in eine Meßposition C überführt.
In der Position C befindet sich die Ampulle 11 im Stillstand,
während die Flüssigkeit und die darin enthaltenen Fremdkörper
in der Ampulle weiter rotieren. Die Ampulle 11 wird dabei
mit dem von einer Lichtquelle 26 über eine Kondensorlinse 27
und einen Schlitz 28 ausgestrahlten Lichtstrahl 1 beleuchtet.
Der durch die Flüssigkeit hindurchgegangene Lichtstrahl wird
durch eine Fokussierlinse 29 auf einen noch näher zu
beschreibenden Photodetektor 30 gebündelt. Der Photodetektor
30 liefert ein Ausgangssignal, das durch eine Verzögerungsschaltung
für eine vorbestimmte Zeitspanne verzögert wird und
sodann ein Solenoid für die Auswahl bzw. Aussonderung betätigt.
Wenn die Ampulle 11, welche auf die beschriebene Weise
geprüft worden ist, durch intermittierende Weiterdrehung
des Drehtisches 14 in die Position D gebracht wird, bewegt
sich die oberseitige bzw. Kopfdruckkappe 16 unter Trennung
von der Ampulle nach oben. Die Ampulle 11 wird sodann durch
ein Austragrad 31 der Wähleinheit vom Drehtisch 14 ausgetragen.
Ein Wählhebel 32 wird durch das durch das Wählsignal
betätigte Solenoid umgeschaltet, so daß die Ampulle 11 entweder
in einen Ausschußschacht 33 oder in einen Abnahmeschacht
34 ausgetragen wird.
Im folgenden sind die oben beschriebene Meßvorrichtung und
die an sie angeschlossene Rechner- und Prozessorschaltung
anhand der Fig. 3, 4a und 4b erläutert, in denen die Lichtquelle
26, die Kondensorlinse 27, die Ampulle 11, der drehbare
Sitz 17, die Fokussierlinse 29 und der Photodetektor 30
dargestellt sind. Die lichtempfindliche bzw. Lichtmeßfläche
des Photodetektors 30 besteht aus lotrecht angeordneten
Mikrophotoempfängern 35 mit vorbestimmter Oberfläche. Insbesondere
sind dabei optische Fasern 36 mit einem Durchmesser von etwa
10 µm in der Weise gebündelt, daß ihre Enden gemäß Fig. 4a
die Lichtempfangsfläche in einem lotrechten Rahmen einer Breite
von 500 µm bilden. Das optische Faserbündel ist in Abständen
von 500 µm jeweils unterteilt, so daß die Mikrophotoempfänger
35 mit jeweils einer Oberfläche von 500 × 500 µm = 0,25 mm²
gebildet werden. Das den Mikrophotoempfänger 35 bildende
optische Faserbündel ist optisch mit photoelektrischen Elementen
37 verbunden. Während die optischen Fasern aus Glasfasern
bestehen, können die photoelektrischen Elemente Phototransistoren,
Photodioden oder Photozellen sein. Ihre Form
kann gemäß Fig. 4a quadratisch oder gemäß Fig. 4b kreisförmig
sein.
Die Zahl der lotrecht anzuordnenden Mikrophotoempfänger 35
wird so bestimmt, daß das Meßsichtfeld die Höhe von der
Flüssigkeitsoberfläche bis zum Boden der Ampulle 11 überstreicht.
Wenn beispielsweise 2-ml-Ampullen mit einem Meß-
Sichtfeld von 25 mm geprüft werden sollen, sollte das Bündel
der optischen Fasern 36 in 50 Bereiche von jeweils 500 µm
unterteilt werden, so daß 50 Einheiten von Mikrophotoempfängern
35 in einer lotrechten Reihe angeordnet sind.
Obgleich vorstehend 50 Mikrophotoempfängereinheiten 35 mit
jeweils einer Meßfläche von 0,25 mm² genannt wurden, ist es
für die Prüfung von Ampullen mit einem Inhalt von 1 ml bis
etwa 20 ml vorteilhaft, 20-120 Mikrophotoempfängereinheiten
35 mit jeweils einer Meßfläche von 0,01 mm bis 1,0 mm² anzuordnen.
Selbstverständlich muß eine größere Zahl von
Mikrophotoempfängern 35 für die Prüfung von Fläschchen bzw. Flaschen
von bis zu 500 ml Inhalt verwendet werden. Da zwischen
zwei benachbarten Mikrophotoempfängern 35 praktisch keine
Grenzfläche vorhanden ist, die eine tote Zone bzw. Unempfindlichkeitszone
darstellen würde, werden Meßfehler vermieden.
Die Ausgangssignale der photoelektrischen Elemente 37 werden
zugeordneten Operationsverstärkern 38₁, 38₂ . . . 38 n eingespeist,
die vom Differentialeingangstyp sind und an welche
variable bzw. Regelwiderstände 39₁, 39₂ . . . 39 n angeschlossen
sind, um ihre Gleichspannung-Ausgangspegel einheitlich
zu gestalten, wenn Unterschiede in der Ansprechempfindlichkeit
zwischen den photoelektrischen Elementen 37 vorhanden
sind. Die Gleichspannungskomponenten der Ausgangssignale
der Operationsverstärker 38₁, 38₂ . . . 38 n werden durch
Kondensatoren 40₁, 40₂ . . . 40 n beseitigt, welche einen
Gleichstromfluß sperren, andererseits aber die Wechselstromkomponenten
durchlassen, die nur beim Vorhandensein von Fremdkörpern
in einer Größe entsprechend derjenigen der Fremdkörper
erzeugt werden. Diese Wechselstromkomponenten gelangen
über die genannten Kondensatoren zu Komparatoren 41₁, 41₂ . . .
41 n , an welche zu Vergleichszwecken eine Bezugsspannung von
einer Bezugsspannung-Einstellschaltung 42 über einen Wähl
schalter 43 angelegt wird, so daß die Komparatoren nur dann
Ausgangssignale liefern, wenn die Signalspannung von den
Kondensatoren 40₁, 40₂ . . . 40 n größer ist als die Bezugsspannung
von der Einstellschaltung 42. Die für den Vergleich
benutzte Bezugsspannung kann mit Hilfe des Wählschalters 43
in mehreren Schritten geschaltet werden. Je niedriger die
Bezugsspannung ist, um so höher ist die Ansprechempfindlichkeit
für die Feststellung von Fremdkörpern geringerer Größe.
Bei höherer Bezugsspannung ist umgekehrt die Ansprechempfindlichkeit
für die Feststellung von Fremdkörpern um so geringer.
Die Bezugsspannung kann mit Hilfe des Wählschalters 43 und
auch mittels des Regelwiderstandes stufenlos verändert werden.
Die Ausgangssignale der Komparatoren 41₁, 41₂ . . . 41 n werden
einem ODER-Glied eingegeben, das ein Ausschuß-Meßsignal liefert,
wenn einer der Komparatoren ein auf Fremdkörper hinweisendes
Meßsignal liefert. Das Ausgangssignal wird über
eine Signalverzögerungsschaltung 45 und einen Verstärker 46
an ein Solenoid 47 angelegt, so daß der Wählhebel 32 gemäß
Fig. 1 zum Aussondern von unbrauchbaren Ampullen in die entsprechende
Richtung umgeschaltet wird. Der Wählhebel kann dabei
durch einen geeigneten elektromechanischen Kraftwandler,
beispielsweise ein Druckluftventil und eine elektromagnetische
Kupplung, betätigt werden.
Bei Versuchen mit einer Ausführungsform, bei welcher die lichtempfindliche
Fläche eines Photodetektors 30 in Bereiche von
Mikrophotoempfängern 35 mit jeweils den Abmessungen 500 × 500 µm
unterteilt war, wurden die in Tabelle 1 angegebenen Meßergebnisse
erzielt.
Als annehmbar bewertete Proben werden als Gruppe A (A₁ und A₂)
bezeichnet, während als unbrauchbar bewertete Proben als Gruppe
B (B₁ und B₂) angegeben sind. Das Meßverhältnis ist als Anteil
der Proben definiert, die als fehlerhaft bzw. unbrauchbar
bewertet wurden.
| Probe | |
| Meßverhältnis | |
| A₁ | |
| 0 | |
| A₂ | 0 |
| B₁ | 99,5 |
| B₂ | 99,9 |
Andererseits wurden die im folgenden angegebenen Ergebnisse
mit einer 1024 Bits umfassenden, selbstabtastenden Diodenanordnung
erzielt, bei welcher 1024 Einheiten von lichtempfindlichen
Elementen einer Größe von 25,4 × 12,7 µm in gegenseitigen
Abständen von 12,7 µm als Photodetektor benutzt wurden und
eine gemäß den Fig. 4a bis 4b in fünf Abschnitte von 5 × 5 mm
unterteilte Lichtmeßfläche vorgesehen war.
Wenn bei Verwendung einer Diodenanordnung das Meßverhältnis
für Gruppe A gemäß Tabelle 2 unter 1% gehalten wird, verringert
sich das Meßverhältnis für Gruppe B auf etwa 70%,
und wenn das Meßverhältnis für Gruppe A über 90% bleibt, erhöht
sich das Meßverhältnis für Gruppe A auf 50-70%. Bei
Verwendung nur geringfügig größerer Lichtmeßelemente ist
andererseits die Ansprechempfindlichkeit ungenügend, so daß
keine vollständige Unterscheidung zwischen Gruppe A und
Gruppe B getroffen werden kann.
Im Gegensatz hierzu gewährleistet das erfindungsgemäße
Verfahren eine sichere Trennung bzw. Unterscheidung zwischen
Gruppe A und Gruppe B gemäß Tabelle 1.
Die Grenze für die Trennung bzw. Aussonderung kann in einem
kleinen Bereich durch Änderung der Bezugsspannung für
Vergleichszwecke eingestellt werden. Eine Einstellung in einem
großen Bereich, d. h. eine Grobeinstellung, kann durch Wahl
einer optimalen Lichtempfangsfläche für jeden Bereich der
den Photodetektor 30 bildenden Mikrophotoempfänger 35 im
Bereich von 0,01-1,0 mm² vorgenommen werden. Ebenso ist es
möglich, das Relativverhältnis zwischen der Projektionsfläche
der Fremdkörper und dem Mikrophotoempfänger 35 auf die oben
beschriebene Weise durch Änderung des Vergrößerungsgrads der
Fokussierlinse 29 einzustellen. In noch einfacherer Weise ist
es möglich, den Empfindlichkeitspegel durch Anbringung einer
Abschattungsmaske an einem Teil der Mikrophotoempfänger 35
zu ändern, obgleich hierdurch die Linearität der Ausgangssignale
für die Fremdkörper verringert wird. Hierbei kann
die Abschattungsmaske vor der Fokussierlinse angeordnet werden,
doch sollte sie vorzugsweise vor den Mikrophotoempfängern
35 angebracht werden, so daß auf der Lichtmeßfläche ein
scharfes Bild gebildet wird.
Fig. 5 veranschaulicht eine andere Ausführungsform der Erfindung,
bei welcher das Licht ohne die Verwendung von optischen
Fasern unmittelbar vom Photodetektor empfangen wird.
Als Mikrophotoempfänger 35, welche den Photodetektor 30 bilden,
werden dabei quadratische Phototransistoren einer Größe
von 1 × 1 mm benutzt. Die Phototransistoren sind (in einer
lotrechten Reihe) in gegenseitigen Abständen von 0,5 mm angeordnet,
und die eine Reihe ist um einen halben Mittenabstand
gegenüber der anderen Reihe versetzt angeordnet, so daß ein
Bild eines faserförmigen Fremdkörpers einer Größe von
20 × 500 µm durch einen Bereich der einen oder anderen Reihe
erfaßt wird. Hierdurch werden Meßfehler aufgrund einer toten
Zone zwischen den Elementen ausgeschaltet. Diese Ausführungsform
gewährleistet daher dasselbe Ergebnis wie die Ausführungsform
gemäß den Fig. 4a und 4b unter Verwendung von optischen
Fasern. Faserförmige Fremdkörper ergeben je nach ihrer
Bewegung verschiedenartige Projektionsbilder. Aus diesem Grund
variieren die Projektionsflächen von Fremdkörpern, wenn jeder
Abschnitt oder Bereich der Mikrophotoempfänger 35 eine Rechteckform
mit sehr stark verschiedenen Seitenlängen besitzt.
Wenn die einzelnen Mikrophotoempfängereinheiten dagegen
quadratisch ausgebildet sind, kann die Größe der Fremdkörper
genau gemessen werden, weil das gesamte Projektionsbild unabhängig
von der Lage der faserförmigen Fremdkörper erfaßt
wird. Aus diesem Grund sollten diese Einheiten vorzugsweise
quadratisch sein.
Im folgenden ist anhand von Fig. 6 die Betätigungs- und Prozessorschaltung
für die Meß-Sichtfeld-Wählschaltung zur Anpassung
des Meß-Sichtfeldes an die Größe zu prüfender Ampullen
beschrieben. In Fig. 6 sind die Lichtquelle 26, die Kondensorlinse
27, Ampullen verschiedener Größen 11₁, 11₂, 11₃, die
Fokussierlinse 29 und der Photodetektor 30 dargestellt. Die
lichtempfindliche Fläche bzw. Lichtmeßfläche des Photodetektors
30 besteht aus einer Vielzahl von in einer oder mehreren
Reihen angeordneten Mikrophotoempfängern 35. Die Zahl der in
lotrechter Reihe anzuordnenden Einheiten bestimmt sich durch
die maximale Größe der zu prüfenden Ampullen. Zur Prüfung
von Ampullen 11₁-11₃ von 1 ml, 2 ml bzw. 3 ml Inhalt werden
60 Einheiten in lotrechter Reihe angeordnet, so daß sie den
Bereich vom Flüssigkeitsspiegel bis zum Boden der 3-ml-Ampulle
11₃ bedecken, während 40 Einheiten denselben Bereich bei einer
2-ml-Ampulle 11₂ und 30 Einheiten den Bereich bei einer
1-ml-Ampulle 11₁ erfassen. Die Mikrophotoempfänger 35₁, 35₂ . . .
35₆₀ sind nacheinander an zugeordnete photoelektrische Elemente
37₁, 37₂ . . . 37₆₀, Operationsverstärker 38₁, 38₂ . . . 38₆₀,
Kondensatoren 40₁, 40₂ . . . 40₆₀ und Komparatoren 41₁, 41₂ . . .
41₆₀ angeschlossen. Die Ausgangssignale der Komparatoren
41₁, 41₂ . . . 41₆₀ werden der Meß-Sichtfeld-Wählschaltung 48
eingegeben, die aus Diodenmatrixschaltungen besteht, so daß
die Zahl der Mikrophotoempfänger 35₁, 35₂ . . . 35₆₀ entsprechend
eingestellt werden kann, die bei Änderung des Meß-Sichtfelds
entsprechend der jeweiligen Größe der Ampullen 11 verwendet
werden sollten. Für die Prüfung der Ampullen 11₃ von
3 ml Inhalt werden alle 60 Mikrophotoempfänger 35₁, 35₂ . . .
35₆₀ mit angeschlossenen ODER-Gliedern 49 aus Dioden 49₁,
49₂ . . . 49₆₀ eingesetzt. Zur Prüfung von 2-ml-Ampullen 11₂
ist auf ähnliche Weise das aus Dioden 50₁, 50₂ . . . 50₄₀
bestehende ODER-Glied 50 mit 40 Mikrophotoempfängern 35₁, 35₂ . . . 35₄₀
verbunden. Für die Prüfung von 1-ml-Ampullen 11₁ ist das
aus Dioden 51₁, 51₂ . . . 51₃₀ bestehende ODER-Glied 51 an
30 Mikrophotoempfänger 35₁, 35₂ . . . 35₃₀ angeschlossen. Die
jeweiligen ODER-Glieder 49, 50 und 51 sind wie in Fig. 3 über
die Wählschaltung 52 mit Klemmen 49₀, 50₀, 51₀ und 52₀ mit
der Verzögerungsschaltung 45, dem Verstärker 46 und dem Solenoid
47 verbunden.
Zur Prüfung von 3-ml-Ampullen 11₃ wird die Sammelklemme 52₀
der Wählschaltung 52 mit der Klemme 49₀ des ODER-Glieds 49
verbunden, wobei die Ausgangssignale aller 60 Mikrophotoempfänger
35₁, 35₂ . . . 35₆₀ wirksam sind. Die Meß-Sichtfeld-
Wählschaltung 48 liefert dabei Ausgangssignale unabhängig
von Signalen zur Feststellung von Ausschußampullen. Für
2-m-Ampullen 11₂ wird die Sammelklemme 52₀ der Wählschaltung
52 mit der Klemme 50₀ des ODER-Glieds 50 verbunden, wobei
die Ausgangssignale von 40 Mikrophotoempfängern 35₁, 35₂ . . . 35₄₀
wirksam sind, während die Ausgangssignale der restlichen
20 Mikrophotoempfänger 35₄₁-35₆₀ gesperrt sind. Für die
Prüfung von 1-ml-Ampullen 11₁ werden die Ausgangssignale von
30 Mikrophotoempfängern 35₁, 35₂ . . . 35₃₀ effektiv ausgenutzt,
während die restlichen Ausgangssignale unterdrückt werden.
Auf diese Weise kann leicht und genau und ohne besondere Geschicklichkeit
das Meß-Sichtfeld durch Umschaltung nur der
Wählschaltung 52 geändert bzw. angepaßt werden. Aus diesem
Grund kann erwartet werden, daß mit der Erfindung die Genauigkeit
und Wirksamkeit der Aussonderung bei einer automatischen
Prüfvorrichtung der beschriebenen Art verbessert wird.
Gemäß Fig. 6, welche die Prüfung von Ampullen mit 1 ml, 2 ml
und 3 ml Inhalt veranschaulicht, sind die Meß-Sichtfeld-
Wählschaltung 48 sowie die Wählschaltung 52 zur Umschaltung
auf diese drei Ampullengrößen ausgelegt. Es ist jedoch
darauf hinzuweisen, daß ohne weiteres Abwandlungen zur Ermöglichung
einer Anpassung an verschiedene andere Ampullengrößen
gegeben sind.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 6 sind die Mikrophotoempfänger
35₁, 35₂ . . . 35₆₀ in lotrechter Reihe angeordnet.
Gemäß Fig. 7a sind die Mikrophotoempfänger in einer Position
entsprechend dem Boden der Ampulle zusätzlich zu den lotrecht
angeordneten Einheiten auch in einer waagerechten Reihe
angeordnet. Mit dieser Anordnung können auch schwerere Fremdkörper,
wie Glassplitter, die zum Absetzen am Ampullenboden
neigen, vollständig erfaßt werden. Gemäß Fig. 7a sind die
Mikrophotoempfänger 35₁, 35₂ . . . 35₆₀ lotrecht in einer oder
mehreren Reihen ungefähr auf der Mittellinie der Ampulle 11
angeordnet, während Mikrophotoempfänger 35 m . . . 35₁ . . . 35 n
in einer oder mehreren Reihen längs des Bodens der Ampulle 11
angeordnet sind. Gemäß Fig. 7b sind die waagerecht angeordneten
Mikrophotoempfänger 35 m . . . 35₁ . . . 35 n über entsprechende
bzw. zugeordnete photoelektrische Elemente mit Operationsverstärkern
38 m . . . 38₁ . . . 38 n , Kondensatoren 40 m . . . 40₁ . . . 40 n
und Komparatoren 41 m . . . 41₁ . . . 41 n verbunden. Die Ausgangsseiten
dieser Komparatoren sind (jeweils) mit einer Diodenanordnung
49 m . . . 49 n , 50 p . . . 50 q bzw. 51 x . . . 51 y entsprechend
den Breiten der Ampullen 11₃, 11₂ bzw. 11₁ verbunden.
Diese Dioden bilden zusammen mit den Dioden für die lotrechte
Reihe die Meß-Sichtfeld-Wählschaltung 48.
Bei der beschriebenen Konstruktion kann das Meß-Sichtfeld in
Abhängigkeit von der Breite der Ampullen sowie ihrer Höhe
durch Umschalten der ODER-Glieder 49, 50 und 51 über die
Wählschaltung 52 geändert bzw. angepaßt werden. Infolgedessen
können schwere Fremdkörper, wie Glassplitter, die zum Absetzen
am Ampullenboden neigen, vollständig erfaßt werden.
Anstelle der die Meß-Sichtfeld-Wählschaltung 48 bildenden
Matrixschaltungen können unter Gewährleistung derselben Wirkung
auch verdrahtete ODER-Schaltungen verwendet werden.
Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform werden die
Meß-Sichtfelder für die lotrechte Reihe und die waagerechte
Reihe synchron umgeschaltet, doch ist auch eine Abwandlung
möglich, welche das getrennte Umschalten der lotrechten Reihe
und der waagerechten Reihe zuläßt. Eine solche Abwandlung
erlaubt die Prüfung einer größeren Zahl verschieden großer
Ampullen.
Claims (10)
1. Vorrichtung zur Feststellung von Fremdkörpern in
Flüssigkeiten in einem durchsichtigen Gefäß (11), z. B.
einer Ampulle,
mit einer Lichtquelle (26, 27) zur Beleuchtung des jeweiligen Gefäßes (11),
mit einem Lichtempfänger (29, 30), der aus mehreren übereinander angeordneten Photoempfängern (35₁-35 n ) besteht, für das durch das Gefäß (11) hindurchgelassene Licht,
und mit einer nachgeschalteten Meß- und Auswerteeinrichtung (35-52),
dadurch gekennzeichnet,
daß die lichtempfindliche Fläche des Empfängers (29) ein Meßfeld (30) aus einer Vielzahl von zweidimensional angeordneten Photoempfängern (35₁-35 n ) bildet,
daß die Größe des Meßfeldes (30) an die Größe des zu untersuchenden Gefäßes (11) mit einer Wählschaltung (48, 52) anpaßbar ist, indem sie die Anzahl der eingeschalteten Photoempfänger (35₁-35 n ) entsprechend einstellt, und
daß die Photoempfänger (35₁-35 n ) jeweils an einen Eingang von Komparatoren (41₁-41 n ) angeschlossen sind, die an ihrem anderen Eingang einen Bezugswert von einem Bezugswertgeber (42) erhalten.
mit einer Lichtquelle (26, 27) zur Beleuchtung des jeweiligen Gefäßes (11),
mit einem Lichtempfänger (29, 30), der aus mehreren übereinander angeordneten Photoempfängern (35₁-35 n ) besteht, für das durch das Gefäß (11) hindurchgelassene Licht,
und mit einer nachgeschalteten Meß- und Auswerteeinrichtung (35-52),
dadurch gekennzeichnet,
daß die lichtempfindliche Fläche des Empfängers (29) ein Meßfeld (30) aus einer Vielzahl von zweidimensional angeordneten Photoempfängern (35₁-35 n ) bildet,
daß die Größe des Meßfeldes (30) an die Größe des zu untersuchenden Gefäßes (11) mit einer Wählschaltung (48, 52) anpaßbar ist, indem sie die Anzahl der eingeschalteten Photoempfänger (35₁-35 n ) entsprechend einstellt, und
daß die Photoempfänger (35₁-35 n ) jeweils an einen Eingang von Komparatoren (41₁-41 n ) angeschlossen sind, die an ihrem anderen Eingang einen Bezugswert von einem Bezugswertgeber (42) erhalten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet, daß
die Photoempfänger (35₁-35 n ) Teilflächen von 0,01 bis 1 mm²
haben.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Ortsauflösung der Photoempfänger (35₁-35 n ) durch
Wahl der optimalen Lichtempfangsfläche der Photoempfänger
(35) einstellbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Ortsauflösung der Photoempfänger (35₁-35 n ) durch
Änderung des Vergrößerungsfaktors einer den Photoempfängern
(35) vorgeschalteten Fokussierlinse (29) einstellbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Ortsauflösung der Photoempfänger (35₁-35 n ) durch
Anbringung einer Abschattungsmaske an einem Teil der Photoempfänger
(35) einstellbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen die Komparatoren (41₁-41 n ) und die Photoempfänger
(35₁-35 n ) jeweils Regelwiderstände (39₁-39 n ) geschaltet sind,
um einheitliche Ausgangspegel für die Komparatoren (41₁-41 n )
zu liefern.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Komparatoren (41₁-41 n ) über einen Wählschalter (43)
an den Bezugswertgeber (42) angeschlossen sind, mit dem
verschiedene Bezugswerte zur Einstellung der Meßempfindlichkeit
lieferbar sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Wählschaltung (48, 52) Diodenmatrixschaltungen bzw.
ODER-Schaltungen (49, 50, 51) aufweist, die so angeordnet
und geschaltet sind, daß die Anzahl der verwendeten
Photoempfänger (35₁-35 n ) änderbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Photoempfänger (35) in mindestens einer vertikalen
Reihe (35₁-35 n ) entsprechend der maximalen Höhe des größten
Gefäßes (11) übereinander angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
zusätzlich mindestens eine horizontale Reihe von nebeneinander
angeordneten Photoempfängern (35 m -35 n ) entsprechend
der maximalen Breite des größten Gefäßes (11) vorgesehen ist,
und daß das Meßfeld (30) wahlweise synchron oder getrennt für
die vertikalen und horizontalen Reihen von Photoempfängern
(35₁-35 n ) umschaltbar ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| JP5460777A JPS53139597A (en) | 1977-05-12 | 1977-05-12 | Detecting method for foreign matters in liquid in transparent container |
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Publications (2)
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