[go: up one dir, main page]

DE2820370A1 - Schleifblatt und verfahren zu dessen befestigung an einem schleifteller - Google Patents

Schleifblatt und verfahren zu dessen befestigung an einem schleifteller

Info

Publication number
DE2820370A1
DE2820370A1 DE19782820370 DE2820370A DE2820370A1 DE 2820370 A1 DE2820370 A1 DE 2820370A1 DE 19782820370 DE19782820370 DE 19782820370 DE 2820370 A DE2820370 A DE 2820370A DE 2820370 A1 DE2820370 A1 DE 2820370A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sanding
adhesive
sheet
layer
sanding sheet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19782820370
Other languages
English (en)
Other versions
DE2820370C2 (de
Inventor
Miksa Marton
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19782820370 priority Critical patent/DE2820370C2/de
Priority to AT153379A priority patent/AT359387B/de
Priority to EP19790100824 priority patent/EP0005161B1/de
Priority to DK122479A priority patent/DK146956C/da
Priority to BR7902710A priority patent/BR7902710A/pt
Publication of DE2820370A1 publication Critical patent/DE2820370A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2820370C2 publication Critical patent/DE2820370C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D9/00Wheels or drums supporting in exchangeable arrangement a layer of flexible abrasive material, e.g. sandpaper
    • B24D9/08Circular back-plates for carrying flexible material
    • B24D9/085Devices for mounting sheets on a backing plate

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
  • Adhesive Tapes (AREA)

Description

  • Üchleifblatt und Verfahren zu dessen
  • Befestigung an einem Schleifteller Die erfindung betrifft ein Verfahren zum lösbaren Befestigen von Schleifblättern an Schleiftellern, insbesondere an leicht verformbaren, rotierend angetriebenen Schleiftellern, durch Aufbringen einer Klebstoffschicht, die an der Schleiftellerstirnfläche und der Schleifblattrückseitenoberfläche haftet.
  • Bei der handwerklichen und insbesondere bei der industriellen Durchführung von Schleifarbeiten ist es jeweils nach Erreichen eines gewissen Abnutzungsgrades des Schleifblattes erforderlich, einen Wechsel vorzunehmend Insbesondere bei rotierend angetriebenen Schleiftellern, die aus einem schwammgummiartigen oder sonst flexiblen Material bestehen, erfolgt das Befestigen des Schleifblattes durch Aufkleben. Es ist dabei bekannt, auf die Rückseite des Schleifblattes und auf die Stirnfläche des Schleiftellers Klebstoff aufzustreichen oder aufzusprühen und das chleifblatt durch Aufdriicken anzubringen. Es ist auch bekannt, um den Benutzer von dem Bereithalten und Aufbringen des Klebstoffes zu befreien, das Schleifblatt von vornherein mit einer Klebstoffschicht zu beschichten, die durch ein gewachstes oder silikonisiertes Papier abgedeckt ist, an dem der Kleber nicht haftet0 Nach Abziehen des Papiers kann das Schleifblatt auf den Schleifteller aufgedriickt werden. Von Irachteil war bei diesem Verfahren, daß der Kleber häufig sehr dünn war, um seine Klebfähigkeit über längere Zeit hinweg zu erhalten, wenn die Schleifblätter gelagert werden, und daß er bei angestaubtem Schleifteller, wenn die Haftkraft noch zusätzlich durch den Staub herabgesetzt ist, nicht genügend Haftwirkung entfaltet. Es ist daher dieses.Verfahren aus der Praxis wieder völlig verschwunden.
  • Eo ist schließlich auch bekannt, einen Klebstoffträger zu verwenden. Zu diesem Zweck wurde eine Leinenscheibe, deren Durchmesser gleich dem Durchmesser des Schleiftellers war, von beiden Seiten her mit Klebstoff getränkt und von beiden Seiten her mit Wachspapier oder silikonisiertem Papier abgedecktç Der Benutzer entfernte das Abdeckpapier von beiden Seiten der Leinenscheibe und legte diese mit einer Oberfläche an den Schleifteller und auf die andere Oberfläche das Schleifblatt mit seiner Rückseite aufo Da jedoch diese klebstoffgetränkte Leinenscheibe sehr häufig gewechselt werden musste und außerdem ihre Benutzung sehr umständlich war, hat sich auch dieses Verfahren in der Praxis nicht durchgesetzt und ist vom Markt wieder verschwunden0 Umständlich war vor allem, daß die vom Schleifteller wieder abgezogene Leinenscheibe nur schwierig zu beseitigen war, weil sie im Abfallbehälter, oder wenn sie auf einen Gegenstand oder zu Boden fiel, anhaftete und Klebstoff zurückließ wenn sie wieder entfernt wurden Bei dem zuerst geschilderten Verfahren, das in der Praxis noch üblich ist, wird ein Kontaktkleber auf den Schleifteller aufgesprüht und das Schleifblatt auf den Schleifteller aufgelegt und festgeklebt. Von Nachteil ist hierbei Jedoch1 daß das Schleifblatt, das häufig aus Kostengründen nur aus einem relativ dünnen und nicht sehr festen Papier als Träger besteht, beim Abziehen zerrissen wird und es bleiben Reste des Papieres am Schleifteller haften.
  • Außerdem kommt es bei diesen Schleifblättern vor, daß sie während des Betriebes doppeln, weil der Kleber nicht erstarrt ist sondern zähflüssig bleibt und das Schleifblatt relativ lappig ist0 Die nach dem Abziehen und Ausreißen des Schleifblattpapieres an dem Schleifteller verbleibenden Rückstände bauen sich im Lauf der Deit auf und führen dazu, daß die nachfolgend angebrachten Schleifblätter nicht mehr plan und flächig aufliegen, weil die Schleiftellerstirnfläche nicht mehr eben ist0 Dadurch wird nicht nur das Schleifergebnis beeinträchtigt, weil ein örtlich sehr unterschiedlicher Druck beim Schleifen ausgeübt wird, sondern es werden auch die Schleifblätter nur teilweise ausgenutzt, weil nämlich nur die an der Rückseite aufliegenden Bereiche schleifen, die weniger starken Erhöhungen auf der Schleiftellerstirnflciche gegeniiberl ie gend en Bereiche aber nicht ausreichend in Kontakt mit dem zu schleifenden Werkstück kommen, Insbesondere dann, wenn das Schleifblatt bei Unterbrechung der krbeiten, beispielsweise über Macht oder über das XJochenende hinweg, an dem Schleifteller verbleibt, läßt es sich wegen der inzwischen erfolgten Aushärtung nicht mehr vollständig abziehen und reißt, Selbst das Erwärmen der Klebstoffschicht, das für den Benutzer umständlich ist, gewährleistet noch nicht ein vollständiges und relativ rasches Abziehen des Schleifblattes, wenn dieses abgenutzt ist.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Schleifblatt und ein Verfahren zu dessen Befestigung an einem Schleifteller zu schaffen, das die vorstehend genannten Nachteile überwindet und das es also gestattet, das Schleifblatt rasch und zuverlässig an dem Schleifteller durch Kleben zu befestigen, wobei es sich jedoch wieder, ohne zu zerreißen, rasch abziehen läßt, um dadurch ein wirtschaftliches Arbeiten bei guter Ausnutzung des Schleifvermögens des Schleifblattes zu erzielen, Gelöst wird diese Aufgabe bei einem Verfahren der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch, daß die Schleifblattrückseite mit einer Schicht versehen wird, mit der der Kleber nur eine verminderte Haftung eingeht, die in der Ebene der Klebstoffschicht liegenden großen Kräften und senkrecht hierzu nur geringeren Kräften zu widerstehen vermag Durch das Aufbringen dieser Trennschicht auf die Schleifblattrückseite wird die Erfindungsaufgabe gelöst und es werden die zuvor erläuterten Nachteile mit einem Schlag in überraschend einfacher Weise überwunden. Die Handhabung stellt sich für den Benutzer sehr einfach dar, weil es für ihn genügt, die zuvor präparierten Schleifblätter, die åa nicht aneinander haften und keiner Schutzschicht bedürfen, auf die einmalig und damit für längere Zeit ausreichend mit Klebstoff versehene Schleiftellerstirnfläche aufzulegen, Das Entfernen des abgenutzten Schleifblattes ist sehr einfach durch Abziehen möglich, wobei darauf zu achten ist, daß die Zugrichtung etwa senkrecht zur Ebene der Schleiftellerstirnfläche gerichtet ist. Durch die Trennschicht ist außerdem das Schleifblatt noch zusätzlich versteift, wodurch in Jedem Fall gewährleistet ist, daß das Schleifblatt auch bei relativ raschem Abziehen nicht reißt, Läßt sich das Schleifblatt problemlos vom Schleifteller vollständig abziehen, dann treten auch alle seither durch das Verbleiben von Itestteilen des Schleifblattes am Schleifteller auftretenden Probleme aus. Damit ist nicht nur ein rascher Schleifblattwechsel möglich, sondern es werden auch gleichbleibend gute Schleifergebnisse erzielt1 weil das Schleifblatt stets plan am Schleifteller anliegt, weil sich an diesem keine Rückstände mehr aufbauen, Wird dann, wie gemäß einer bevorzugten Durchführungsform vorgesehen ist, ein Kleber verwendet, der beim Abschälen des Schleifblattes von dem Schleifteller ausschließlich oder nahezu ausschließlich am Schleifteller verbleibt, so wird auch der Klebstoffverbrauch stark reduziert, was zu der hrbeitszeitersparnis beim Schleifblattwechsel sich noch zusätzlich wirtschaftlich günstig auswirkt. Demgegeniiber spielen die Kosten für die Trennschicht und das Aufbringen der Trennschicht praktisch keine Rolle, da sie extrem gering sein können.
  • Die Erfindung betrifft Jedoch nicht nur ein Verfahren zum lösbaren Befestigen von Schleifblättern an Schleiftellern, sondern sie betrifft auch ein Schleifblatt zum lösbaren Befestigen an einem Schleifteller, insbesondere einem flexiblen, rotierend anzutreibenden Schleifteller, auf dessen Stirnseite eine Klebstoffschicht aufgebracht ist, an der das aufgelegte Schleifblatt haftet. Die Nachteile dieser bekannten Anordnung wurden bereits zuvor geschildert. Die zu lösende Aufgabe besteht darin, Schleifblatter so auszubilden, daß sie entsprechend dem erfindungC gemäßen Verfahren aufgebracht werden können und die dem Verfahren innewohnenden Vorteile zu verwirklichen gestatten, Gelöst wird diese Aufgabe bei einem Schleifblatt der zuvor genannten Art erfindungsgemäß dadurch, daß die Schleifblattrückseite mit einer an dem SchleiSblatt fest haftenden Trennschicht versehen ist, an der der an dem Schleifteller befindliche Kleber so weit vermindert haftet, daß das Schleifblatt gegenüber in seiner Ebene auftretenden Kräften zuverlässig gehalten ist, aber andererseits durch Aufbringen von Kräften, die eine Komponente senkrecht zur Schleiftellerebene aufweisen, von dem Schleifteller als Ganzes durch Abschälen lösbar ist.
  • Hinsichtlich der erzielbaren Vorteile wird zum Vermeiden von Wiederholungen auf die obigen Ausführungen im Zusammenhang mit dem erI.indungsgemäßen Verfahren verwiesen, Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Trennschicht so ausgebildet, daß die Haftung des Klebers an der Trennschicht 30 gering ist, daß beim Abziehen oder Abschälen des Bchleifblattes von dem Schleifteller der Kleber völlig oder nahezu völlig an dem Schleifteller verbleibt. Dies hat den Vorteil, daß der Kleber nur relativ selten ergänzt oder ersetzt werden mußO Von Vorteil ist ferner, daß das Schleifblatt auch nach längeren Betriebspausen und selbst noch nach Tagen oder Wochen sich unverändert abschälen läßt, weil es einen dichten Abschluß für die Klebstoffschicht bildet, die bei geeigneter Wahl eines Klebers ein Antrocknen dieses Klebers verhindert. Es ist also demgemäß bei bevorzugten Ausführungsformen der isrf indung als Kleber ein nicht otler nur in langer Zeit aushärtender Kontaktkleber verwendet. Beispielsweise wird ein Kleber verwendet, wie er von der Firma 3M (Minnesota Mining und Manufactoring) unter der Bezeichnung Auto Adhesive 8054 E vertrieben wird0 Die Trennschicht kann sehr unterschiedlich ausgebildet sein, Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Brfindung ist als Trennschicht ein Polyvinyl-Azetat-Oopolymer verwendet, das sich unlösbar mit dem Papier oder dem Gewebe des Schleifblattes verbindet und das durch Aufrollen, Aufstreichen, Aufsprühen oder dgl. aufbringbar ist0 Dieses Material, das in das Papier oder Gewebe des Schleifblattes eindringt, ergibt eine glatte, spiegelnde Deckschicht0 Es läßt sich nicht nur, ohne daß Kleber daran haftet, von dem klebstoffbeschichteten Schleifteller lösen, sondern es bewirkt auch eine Verfestigung und Versteifung des häufig als Trägermaterial verwendeten relativ dünnen und lappigen Papiers des Schleifblattes, das auf der gegenüberliegenden Oberfläche die Schleifkörnung trägt, Es versteht sich, daß auch andere Kunststoffmaterialien, die mit einem nicht oder nur langsam aushärtenden Kontaktkleber einerseits eine ausreichende Verbindung eingehen und andererseits eine gute Ablösbarkeit aufweisen, verwendet werden können. Das erwähnte Polyvinyl-Azetat-Copolymer hat sich in praktischen Versuchen zusammen mit dem Kleber 8054 E als sehr gut geeignet erwiesen.
  • Es hat sich bei Versuchen herausgestellt, daß nicht nur eine flüssig aufgetragene, lackartige Bescllichtuiig geeignet ist, sondern daß die Trennschicht auch völlig anders aufgebaut sein kann0 Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindung ist als rfrennschicht eine Gewebe-, Vlies-oder Netzauflage verwendet, die mit dem Papiers oder Gewebe des Schleifblattes verbunden ist. Dabei kann diese Auflage aus Kunststoff ebenso wie aus Naturmaterial bestehen. Zusätzlich kann die Auflage auch noch mit Polyvinyl-Azetat-Gpolymer als Deckschicht versehen sein, obwohl dies im allgemeinen nicht nötig ist. Zum Verbinden der Auflage mit dem Schleifblatt ist ein aushärtender, aber elastisch verformbarer bleibender Kleber verwendet.
  • Ein solcher Kleber hat sich im praktischen Einsatz gut zur dauerhaften Verbindung der flexiblen Auflage mit dem Papier des Schleifblattes bewährt.
  • Die Auflage kann, wie bereits erwähnt, aus Naturfasern oder auch aus Kunststoffasern, insbesondere aus folyamid, bestehen. Es kann jedoch auch, wie bei anderen Ausführungsformen vorgesehen, die Auflage aus einer Naßfließbeschichtung (non volvon) bestehen0 Dabei ist der Kleber zum Verbinden der Vliesauflage mit dem Schleifblatt so dick autgetragen, daß das Vlies durchtränkt ist. Dadurch wird die an sich relativ geringe Reißfestigkeit des Vlieses so stark erhöht, daß es sich ähnlich wie ein hoch beanspruchbares Gewebe verhält und dem Schleifblatt eine hohe Flexibilität bei guter Reißfestigkeit verleiht.
  • Dabei sind die Kosten für ein derartiges Vlies io gering, daß sie die Herstellkosten eines damit; beschichteten e;chleifblattes nur so unwesentlich erhöhen, daß die anwendungstechnischen Vorteile und Kostenersparnisse ein Vielfaches hiervon sind.
  • Weitere tinzelheiten und Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten und anschließend erläuterten Ausführungsbeispieles im Zusammenhang mit den i'insprüchenO Die Zeichnung zeigt einen stark schematisierten Axialschnitt durch einen Schleifteller uriti ein Schleifblatt das in einem Randbereich abgezogen wird, während es in den restlichen Bereichen noch am Schleifteller haftet, An einem Schleifteller 1 ist ein Schleifblatt 2 durch Aufkleben lösbar befestigt. Der Schleifteller 1 umfaßt eine zylindrishhe, relativ dicke Schicht 3 aus einem relativ grobporigen wld daher leicht verformbaren Schaumstoff. An der dem Schleifblatt 2 abgewandten Stirnseite ist diese Schicht 3 an einer steifen Abdeckplatte 4 aus Kunststoff unlösbar befestigt, beispielsweise angeklebt oder anvulkanisiert0 Die Abdeckplatte 4 ist in ihrem zentralen Bereich mit einem Vorsprung 5 versehen, in den eine metallische Gewindehülse 6 eingesetzt ist, in die ein bchraubspindelende eines Antriebsmotors eindrehbar ist0 Auf der der Abdeckplatte 4 gegenüberliegenden Stirnseite ist an der Schicht 3 eine dünne, relativ feinporige und ebenso wie die Schicht 3 flexible, schwammartige Deckschicht 7 angebracht, auf die nichtaushärtender Kontaktkleber 8 aufgebracht ist, der teilweise in die schwammartige Struktur der Deckschicht 7 eingedrungen ist. Die Schicht aus Kontaktkleber 8, die bei angebrachtem Schleifblatt 2 eine weitgehend durchgehende und gleichmäßig starke Schicht ist und die sich nach dem Ablösen des Schleifblattes 2 in Form von Dröpfchen darstellt, soweit sie nicht durch Einsaugen in die Deckschicht 7 kaum noch sichtbar ist, bildet die lösbare Verbindung zwischen dem Schleifteller 1 und dem Schleifblatt 2.
  • Das Schleifblatt 2 besteht aus einer Trägerschicht 9, die aus einem Gewebe bestehen kann, die jedoch vorzugsweise aus einem relativ dünnen Papier besteht, auf deren einer Oberfläche eine Körnung 10 als aktive Schleifmittelschicht aufgebracht ist. kuf der gegenüberliegenden Oberfläche der Trägerschicht 9 ist eine Auf lage 11 aus einem Vlies, einem Netz oder einem Gewebe aufgebracht, Die Trägerschicht 9 und die X.uflage 11 sind miteinander vorzugsweise unlösbar durch Kleben verbunden0 An Stelle der Auflage 11 kann auch die Trägerschicht 9 an der der Körnung 10 abgewandten Rückseite durch aufbringen einer Schicht aus Polyvinyl-Azetat-Copolymer ersetzt sein0 Sowohl die Auflage 11 als auch die entsprechende Schicht aus Polyvinyl-Azetat-Copolymer ergeben eine erhebliche mechanische Verstärkung des Schleifblattes 2.
  • Das Schleifblatt 2 ist an dem Schleifteller 1 durch die verbindende Schicht aus Kontaktkleber 8 zuverlässig allen beim Schleifen auftretenden Beanspruchungen widerstehend gehalten, weil die dabei auftretenden Beanspruchungen im wesentlichen in Richtung der Lbene der Schichten wirken. Zum Abziehen des Schleifblattes 2 wird dessen Rand erfaßt und es wird eine Kraft in Richtung eines Pfeiles 12 aufgebracht, die eine wesentliche Komponente senkrecht zur Ebene der Schichten aufweist, wodurch sich das Schleifblatt 2 in der angedeuteten eise vom Schleifteller 1 trennen läßt, wobei im jeweiligen Trennbereich sich kurzzeitig Päden 13 aus Kontaktkleber 8 bilden, bis sich der Kontaktkleber von der Auflage 11 trennt. Dabei bleibt je nach Art der Auflage 11 kein oder nur sehr wenig Kontaktkleber an der Auflage ii nach erfolgter Trennung zurück.
  • Bs versteht sich, daß die Erfindung nicht auf das stark schematisiert und vereinfacht sowie vergrößert dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern Abweichungen davon möglich sind, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassens Insbesondere können einzelne der Erfindungsmerkmale für sich oder zu mehreren kombiniert Anwendung finden Es versteht sich ferner, daß die Dicke der Schicht des Kontaktklebers 8 wesentlich geringer ist, als in der Zeichnung dargestellt, so daß die Trägerschicht 9 sich in unmittelbarer Nschbarschaft zur Deckschicht 7 befindet.

Claims (1)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zum lösbaren Befestigen von Schleifblättern an Schleiftellern, insbesondere an leicht verformbaren, rotierend angetriebenen Schleiftellern, durch Aufbringen einer Klebstoffschicht, die an Schleiftellerstirnfläche und Bchle if blatt -rückseitenoberfläche haftet, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifblattrückseite mit einer Schicht versehen wird, mit der der Kleber nur eine verminderte Haftung eingeht, die in der Ebene der Klebstoffschicht liegenden größeren Kräften und senkrecht hierzu nur geringeren Kräften zu widerstehen vermag, 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kleber verwendet wird, der beim Abschälen des Schleifblattes (2) von dem Schleifteller (1) ausschließlich oder nahezu ausschließlich am Schleifteller verbleibt.
    30 Schleifblatt zum lösbaren Befestigen an einem Schleifteller, insbesondere einem flexiblen, rotierend anzutreibenden Schleifteller, auf dessen Stirnseite eine Klebstoffschicht aufgebracht ist, an der das aufgelegte Schleifblatt haftet, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifblattrückseite mit einer fest haftenden Trennschicht (11) versehen ist, an der der Kleber (8) so weit vermindert haftet, daß das Schleifblatt (2) gegenüber den in seiner Ebene auftretenden Kräften zuverlässig gehalten ist, aber andererseits durch senkrecht zur Schleiftellerebene gerichtete Kräfte von dem Schleifteller (1) als Ganzes durch Abschälen lösbar ist0 4o Schleifblatt nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Haftung des Klebers C8) an der Trennschicht (il) so gering ist, daß beim Abschälen des.Schleifblattes (2) von den Schleifteller (1) der Kleber (8) völlig oder nahezu völlig an dem Schleifteller (1) verbleibt.
    5 Schleifblatt nach anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Kleber (8) ein nicht oder nur in langer Zeit aushärtender Kontaktkleber verwendet ist.
    6D Schleifblatt nach einem der ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Trennschicht ein Polyvinyl-Azetat-Copolymer verwendet ist, das sich unlösbar mit dem Papier (9) oder Gewebe des Schleifblattes (2) verbindet und das durch Aufrollen, Aufsprühen, Aufstreichen oder dgl. aufbringbar ist.
    79 Schleifblatt nach einem der hnsprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Trennschicht eine Gewebe Vlies- oder Netzauflage (11) verwendet ist, die mit dem Papier (9) oder Gewebe des Schleifblattes (2) verbunden ist0 8. Schleifblatt nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verbinden der Auflage (11) mit dem Papier (9) oder Gewebe des Schleifblattes (2) ein aushärtender, aber elastisch verformbar bleibender Kleber verwendet ist0 9. Schleifblatt nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die kuflage aus Kunststoff, insbesondere aus Polyamid, besteht.
    100 Schleifblatt nach einem der ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage aus einer Naßfließbeschichtung (non volvon) besteht.
    lio Schleifblatt nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Kleber zum Verbinden der Vliesauflage (11) mit dem Schleifblatt (2) so dick aufgetragen ist, daß das Vlies durchtränkt ist.
    12. Schleifblatt nach einem der ansprüche 7 bis ii, dadurch gekennzeichnet, daß die Auf lage (11) mit einer zusätzlichen Trennschicht, insbesondere aus Polyvinyl-Azetat-Copolymer, versehen ist.
DE19782820370 1978-05-05 1978-05-10 Schleifblatt Expired DE2820370C2 (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782820370 DE2820370C2 (de) 1978-05-10 1978-05-10 Schleifblatt
AT153379A AT359387B (de) 1978-05-05 1979-03-01 Mit einem schleifblatt belegter, rotierend angetriebener schleifteller
EP19790100824 EP0005161B1 (de) 1978-05-05 1979-03-19 Befestigung eines Schleifblattes an einem Schleifteller
DK122479A DK146956C (da) 1978-05-05 1979-03-26 Slibeblad til aftagelig fastgoerelse paa en slibeskive
BR7902710A BR7902710A (pt) 1978-05-05 1979-05-04 Processo para fixacao removivel de folhas de lixa em pratos de esmeril bem como folha de lixa para a realizacao do mesmo

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782820370 DE2820370C2 (de) 1978-05-10 1978-05-10 Schleifblatt

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2820370A1 true DE2820370A1 (de) 1979-11-15
DE2820370C2 DE2820370C2 (de) 1985-06-27

Family

ID=6039015

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19782820370 Expired DE2820370C2 (de) 1978-05-05 1978-05-10 Schleifblatt

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2820370C2 (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3148499A1 (de) * 1981-12-08 1983-06-23 Gerd 4475 Sögel Braasch Verfahren zum kleben von schleifmaterial auf einen schleifkoerper
DE4223670A1 (de) * 1991-12-15 1993-06-17 Dualflex Co Schleifblattbefestigung
DE4205299A1 (de) * 1992-02-18 1993-08-19 Claus Schoenherr Universalschleifkoerper und verfahren seiner herstellung
EP0578865A1 (de) * 1992-07-09 1994-01-19 Norton Company Schleifwerkzeug
FR2728188A1 (fr) * 1994-12-14 1996-06-21 Seva Procede et dispositif de fixation d'un outil abrasif pour le polissage
DE29820931U1 (de) * 1998-11-23 1999-11-04 Hermes-Schleifmittel GmbH & Co, 22547 Hamburg Flexbiles Schleifwerkzeug mit einer rückseitigen Haftkleberschicht

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3844261A1 (de) * 1988-12-29 1990-07-05 Minnesota Mining & Mfg Mehrfach verwendbares haftelement, insbesondere ein haftend befestigbares schleif-, schmirgel- oder polierelement, bzw. schild fuer informationszwecke
DE3914259A1 (de) * 1989-04-19 1990-10-25 Kolthoff & Co Arbeitsscheibe fuer werkzeugblaetter
DE4020461C1 (en) * 1990-06-27 1991-07-18 Gerd Eisenblaetter Gmbh, 8192 Geretsried, De Face grinding disc tool - has replaceable grinding disc with backing disc having plastics rods

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1676268U (de) * 1953-10-21 1954-05-13 Engis Ltd Fa Biegsame schleifscheibe mit drehbarem scheibenhalter.
DE2023811A1 (de) * 1969-05-19 1970-11-26 The Carborundum Company, Niagara Palls, N.Y. (V.St.A.) Beschichtetes Schleifmedium

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1676268U (de) * 1953-10-21 1954-05-13 Engis Ltd Fa Biegsame schleifscheibe mit drehbarem scheibenhalter.
DE2023811A1 (de) * 1969-05-19 1970-11-26 The Carborundum Company, Niagara Palls, N.Y. (V.St.A.) Beschichtetes Schleifmedium

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3148499A1 (de) * 1981-12-08 1983-06-23 Gerd 4475 Sögel Braasch Verfahren zum kleben von schleifmaterial auf einen schleifkoerper
DE4223670A1 (de) * 1991-12-15 1993-06-17 Dualflex Co Schleifblattbefestigung
DE4205299A1 (de) * 1992-02-18 1993-08-19 Claus Schoenherr Universalschleifkoerper und verfahren seiner herstellung
EP0578865A1 (de) * 1992-07-09 1994-01-19 Norton Company Schleifwerkzeug
FR2728188A1 (fr) * 1994-12-14 1996-06-21 Seva Procede et dispositif de fixation d'un outil abrasif pour le polissage
DE29820931U1 (de) * 1998-11-23 1999-11-04 Hermes-Schleifmittel GmbH & Co, 22547 Hamburg Flexbiles Schleifwerkzeug mit einer rückseitigen Haftkleberschicht

Also Published As

Publication number Publication date
DE2820370C2 (de) 1985-06-27

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1502347B2 (de) Polierwerkzeug zum bearbeiten von glas od. dgl.
DE2605444A1 (de) Verfahren zur herstellung eines schaumstoffkoerpers zu reinigungs-, scheuer- und/oder polierzwecken
DE9105607U1 (de) Fächerstirnschleifwerkzeug
EP2982490B1 (de) Verfahren zur montage eines vortexgenerators sowie eine montagevorrichtung zur durchführung des verfahrens
DE3022916A1 (de) Wiederholt verschliessbarer, durch druck aktivierbarer klebebandverschluss fuer wegwerfbare windeln und verfahren zum herstellen desselben
DE3430856C2 (de) Anlage zum automatischen Schleifen von Flächen
DE2820370A1 (de) Schleifblatt und verfahren zu dessen befestigung an einem schleifteller
EP0005161A2 (de) Befestigung eines Schleifblattes an einem Schleifteller
DE1994462U (de) Poroeser textiler bodenbelag.
EP1032503A1 (de) Dichtsystem mit dichtungsprofil und klebeband
CH354575A (de) Verfahren zum Verleimen von Holzfurnieren oder dergleichen
DE2815589A1 (de) Laeppauflage zum schleifen und polieren von linsen
DE7814097U1 (de) Schleifblatt zur loesbaren befestigung an einem schleifteller
DE4241890A1 (en) Bonding grinding material to plate - using grinding material attached to paper backing by tacky slow-setting heat-resistant adhesive which remains on paper when peeled from grinding plate
DE9407622U1 (de) Schleifkörper mit einer Kontaktfläche zur Adaption mit einem Werkzeug
DE2740574A1 (de) Schleifteller fuer einen rotationsschleifer
DE4223670A1 (de) Schleifblattbefestigung
DE8533482U1 (de) Polierschwamm mit einseitig geflauschter, als Klettverschluß dienender Oberfläche nebst Schleifteller mit Klettoberfläche als Bausatz
DE9405341U1 (de) Vorrichtung zum Anbringen eines Klebbandes
DE1485811A1 (de) Verfahren zum Verankern eines Klebstoff-Films auf einer im wesentlichen glatten Werkstueckoberflaeche
DE9205338U1 (de) Vieleckig geformter Schleifteller
WO1997020663A1 (de) Schleif- und polierband
DE10239131B4 (de) Schleifteller für Handschleifmaschinen
DE9115534U1 (de) Schleifteller zur Anbringung an einer Schleifmaschine
DE1239214B (de) Verfahren zum Verbinden einer Schleifscheibe mit einer Halterung

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
8181 Inventor (new situation)

Free format text: ERFINDER IST ANMELDER

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8310 Action for declaration of annulment
8311 Complete invalidation