DE2813817C3 - Düse zum Auftragen pastöser Medien - Google Patents
Düse zum Auftragen pastöser MedienInfo
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- DE2813817C3 DE2813817C3 DE19782813817 DE2813817A DE2813817C3 DE 2813817 C3 DE2813817 C3 DE 2813817C3 DE 19782813817 DE19782813817 DE 19782813817 DE 2813817 A DE2813817 A DE 2813817A DE 2813817 C3 DE2813817 C3 DE 2813817C3
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C—APPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C5/00—Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work
- B05C5/02—Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work the liquid or other fluent material being discharged through an outlet orifice by pressure, e.g. from an outlet device in contact or almost in contact, with the work
- B05C5/027—Coating heads with several outlets, e.g. aligned transversally to the moving direction of a web to be coated
Landscapes
- Coating Apparatus (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Düse zum Auftragen pasiöser Medien, wie Kleber oder dergleichen, die im
wesentlichen aus einem Gehäuse besteht, welches zum Zuführen des pastösen Mediums mit einem Zulaufrohr
versehen ist, während der Gehäuseboden eine Vielzahl von Auslaßöffnungen aufwei&t. die jeweils mit einem
vom Gehäuseboden abstehenden, koaxial zur Auslaß-Öffnung verlaufenden Fortsatz versehen sind.
In der DE-OS 25 40 359 ist eine Beschickungsvorrichtung
für Schrauben offenbart, die unter anderem eine in der eingangs genannten Art ausgebildete
gehäuseartige Auftragsdüse aufweist. Diese ist an ihrem Boden mit einer Vielzahl von Auslaßöfinungen versehen,
denen jeweils ein vom Gehäuseboden abstehender, rohrförmiger Fortsatz zugeordnet ist. Das in das
Gehäuse eingespeiste Medium bleibt am unteren Rand der Fortsätze tropfenförmig hängen, wobei die Schrauben
dadurch mit Beschichtungsmedium benetzt werden, daß sie im Bereich des unteren Randes der Fortsätze
vorbeirollen. Diese Beschichtungsvorrichtung erscheint ausschließlich für die erwähnte Zweckbestimmung
geeignet und ist nicht zum Aufbringen eines Flächenauftrags verwendbar.
Ferner ist aus der DE-AS 10 63 447 eine zum Auftragen einer streifenförmigen Klebstoffschicht auf
ein Band dienende Vorrichtung mit einer Auftragsdüsc bekannt, die an ihrer Unterseite einen muldenförmigen
Hohlraum aufweist, der mit Klebstoff angefüllt wird. Zur Erzeugung eines Klebstoffschicht-Abschnitts wird die
Auftragsdüse auf dem Band längsverschoben, das dabei stillsteht. Hierauf wird die Auftragsdüse vom Band
hochgehoben und in ihre Ausgangsstellung zurückbewegt.
Schließlich ist in der DE-PS 1107 062, Fig. 2 eine
Auftragsdüse vorbeschrieben, bei der der vom Gehäuseboden abstehende Vorsprung an einer der vier Seiten
des Randes des Gehäusebodens ausgespart sein kann. Beim Auftragsvorgang wird der vom Vorsprung
umschlossene, sowie einerseits durch die Unterseite des Gehäusebodens und andererseits von der Werkstück-Oberfläche
gebildete Zwischenraum mit pastösem Medium angefüllt Dies hat zur Folge, daß beim
Abheben des Düsengehäuses aufgrund der in der Zeichnung dargestellten Größenverhältnisse des Düsenquerschnitts,
insbesondere in den von der Aussparung entfernt liegenden Bereichen des Gehäusebodens,
ein Rücksaugeffekt entsteht, wodurch das eingsspeiste
Medium an der Unterseite des Gehäusebodens anhaften und die Auftragsschicht einen ungleichförmigen Umriß
aufweisen kann.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Auftragsdüse
der eingangs genannten Gattung derart auszubilden, daß mit ihr bei Einbau in eine senkrecht geführte
Hubeinrichtung einer Maschine zum Auftragen eines Klebers speziell ein Flächenauftrag von stets im
wesentlichen gleichbleibender Dicke und gleichmäßigem Umriß erzeugt werden kann.
Die Lösung der Aufgabe besteht erfindungsgemäß
darin, daß mindestens an einer Längsseite des Gehäuses ein vom Gehäuseboden abstehender Vorsprung vorgesehen
ist, der höher ist als die Länge der Fortsätze.
Da der Vorsprung gemäß der Erfindung höher ist als die Länge der Fortsätze, gelangt beim Andrücken des
Gehäuses auf die zu beschichtende Werkstückoberfläche nur die Unterkante des Vorsprungs mit dieser in
Berührung. Hierdurch kann das durch die Fortsätze strömende Medium nicht an der Unterseite des
Gehäusebodens anhaften, so daß vorteilhafterweise ein Flächenauftrag einer Klebeschicht von gleichbleibender
Dicke und gleichmäßigem Umriß erreicht wird.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung weisen die Fortsätze eine relativ geringe Wandstärke auf. Dies
trägt mit dazu bei, daß ein Anhaften von Klebermasse an der Unterseite des Gehäusebodens verhindert wird.
Schließlich besteht eine Ausgestaltung der Erfindung darin, daß das Gehäuse geteilt ausgebildet ist, wobei die
Teilungsebene parallel oder etwa parallel zum Gehäuseboden verläuft und die beiden Gehäusehälften lösbar
miteinander verbunden sind. Durch diese Ausbildung des Gehäuses können seine inneren Wandungsflächen
problemlos gereinigt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung c lrgestelll. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch die erfinaungsgemäße
Düse,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie H-H in Fig. 1,
Fig. 3 den unteren Endbereich der Düse in
Arbeitsstellung in größerem Maßstab.
In den F i g. 1 und 2 ist eine Düse zum Auftragen eines Klebers veranschaulicht, die aus einem Gehäuse 1
besteht. Dieses ist zum Zuführen des pastösen Mediums mit einem Zulaufrohr 2 versehen. Zum Durchtritt des
pastösen Mediums weist der Gehäuseboden 1' eine Vielzahl von in Fig. 1 teilweise schematisch mit
Mittellinien dargestellten Auslaßöffnungen 3 auf, die jeweils mit einem vom Gehäuseboden Γ abstehenden,
koaxial zur Auslaßöffnung 3 verlaufenden Fortsatz 8 versehen sind.
Vom Gehäuseboden Γ steht ferner ein Vorsprung 4 ab, der im gezeigten Ausführungsbeispiel an einer
Längsseite des Gehäuses 1 vorgesehen und höher ist als die Länge der Fortsätze 8 (Fig. 3). Ferner ist der
Vorsprung 4 höher als die Dicke des Auftrags b. Der Vorsprung 4 kann aber auch abschnittsweise ausgebildet
sein, wobei die einzelnen Abschnitte zweckmäßigerweise in möglichst großem Abstand voneinander am
Gehäuseumfang angeordnet sind. Jeder Fortsatz 8 hat eine relativ geringe Wandstärke und damit die
Kreisringfläche seiner Stirnseite eine entsprechend kleine Radialerstreckung.
Zur Erleichterung der Reinigung der inneren Wandungsflächen des Gehäuses 1 ist dieses geteilt
ausgebildet wobei eine Teilungsebene 5- parallel zum Gehäuseboden Γ verläuft und die beiden Gehäuseteile
durch Schrauben 6 verbunden sind. Oberhalb der Teilungsebene 5 verläuft das Gehäuse 1 bis zum
Zulaufrohr 2 trichterförmig. Dieses ist in eine senkrecht geführte Hubeinrichtung einer (nicht näher dargestellten)
Maschine zum Auftragen eines Klebers eingesetzt Von der Maschine wird der Kleber in den Hohlraum des
Gehäuses 1 taktweise eingespeist Um hierbei eine möglichst gleichmäßige Verteilung des Klebers über die
gesamte Breite des Gehäusebodens Γ zu erreichen, sind in den Hohlraum des Gehäuses 1 mehrere Stifte 7
senkrecht zur Strömungsrichtung des eingespeisten Klebers eingesetzt die als Strömungsverteiler wirken.
Diese können auch in mehreren Ebenen übereinander und jeweils zu einander lageversetzt angeordnet sein.
Durch die Fortsätze 8 wird erreicht, daß die während des Auftragsvorganges taktweise die Auslaßöffnungen
20 3 passierende Kleberraasse über die Dicke des
Gehäusebodens Y hinaus bis zu den Enden der Fortsätze 8, also über eine relativ große Längserstrekkung,
vorgeformt wird. Hierbei tritt die Klebermasse aus den Fortsätzen 8 strangförmig gebildet aus und wird
schließlich — wenn zwischen den Einspeiszyklen keine Klebermasse dem Gehäuse 1 zugeführt wird — definiert
im Bereich der Stirnseite der Fortsätze 8 abgetrennt Somit kann die Klebermasse nicht etwa an der
Unterseite des Gehäusebodens Γ anhaften. Hierfür ist auch die geringe Radialerstreckung der Kreisringfläche
der Stirnseiten der Fortsätze 8 vorteilhaft. Der aus den Fortsätzen 8 austretende Kleber bildet auf der
Oberfläche des Bleches 2 einen Auftrag b, der je nach Konsistenz gleichmäßige Erhebungen aufweist
Da der Auftrag b picht vollständig vom Gehäuse 1 eingeschlossen ist sondern allenfalls mit der innenliegenden
Wand des Vorsprungs 4 in Berührung gelangt kann beim Abheben des Gehäuses 1 kein Unterdruck
entstehen. Hierdurch ist der Auftrag b stets im wesentlichen gleich dick und hat einen gleichförmigen
Umriß.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Düse zum Auftragen pastöser Medien, wie Kleber oder dergleichen, die im wesentlichen aus
einem Gehäuse besteht, welches zum Zuführen des pastösen Mediums mit einem Zulaufrohr versehen
ist, während der Gehäuseboden eine Vielzahl von Auslaßöffnungen aufweist, die jeweils mit einem
vom Gehäuseboden abstehenden, koaxial zur Auslaßöffnung verlaufenden Fortsatz versehen sind,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens an ^iner Längsseite des Gehäuses (1) ein vom
Gehäuseboden (V) abstehender Vorsprung (4) vorgesehen ist, der höher ist als die Länge der
Fortsätze (8).
2. Düse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortsätze (8) eine relativ geringe Wandstärke
aufweisen.
3. Düse nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) geteilt
ausgebildet ist, wobei die Teilungsebene (5) parallel oder etwa parallel zum Gehäuseboden (1') verläuft
und die beiden Gehäusehälften lösbar miteinander verbunden sind.
25
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782813817 DE2813817C3 (de) | 1978-03-31 | 1978-03-31 | Düse zum Auftragen pastöser Medien |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782813817 DE2813817C3 (de) | 1978-03-31 | 1978-03-31 | Düse zum Auftragen pastöser Medien |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2813817A1 DE2813817A1 (de) | 1979-10-04 |
| DE2813817B2 DE2813817B2 (de) | 1980-08-14 |
| DE2813817C3 true DE2813817C3 (de) | 1981-04-09 |
Family
ID=6035794
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782813817 Expired DE2813817C3 (de) | 1978-03-31 | 1978-03-31 | Düse zum Auftragen pastöser Medien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2813817C3 (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| WO1986000842A1 (en) * | 1984-07-18 | 1986-02-13 | American Telephone & Telegraph Company | Method and apparatus for multipoint dispensing of viscous material |
| DE10031867A1 (de) * | 2000-06-30 | 2002-01-17 | Big Drum Gmbh | Verteilerkopf zum Verteilen zähflüssiger Stoffe auf einer Oberfläche |
| GB201702027D0 (en) * | 2017-02-08 | 2017-03-22 | Highcon Systems Ltd | Multi-orifice nozzle and uses thereof |
Family Cites Families (3)
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| DE2540359A1 (de) * | 1975-09-10 | 1977-03-24 | Omnitechnic Gmbh | Vorrichtung zur beschichtung eines bestimmten bereiches von zylindrisch geformten werkstuecken mit einem viskosen medium |
-
1978
- 1978-03-31 DE DE19782813817 patent/DE2813817C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2813817B2 (de) | 1980-08-14 |
| DE2813817A1 (de) | 1979-10-04 |
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