DE2813628C2 - Abtastfilter-Detektorstufe - Google Patents
Abtastfilter-DetektorstufeInfo
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03H—IMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
- H03H19/00—Networks using time-varying elements, e.g. N-path filters
- H03H19/002—N-path filters
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- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
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Description
3 4
erfindungsgemäße Schaltung auch sehr klein gehalten Die digitale Logikeinrichtung 21 -weist D-Flip-Flops
werden kann. 43 und 44 sowie ein NOR-Glied 45 auf, welches gemäß V/eiterhin ist gemäß der Erfindung der wesentliche der Darstellung durch ein Taktsignal an der Klemme 46
Vorteil erreichbar, daß die gesamte Schallung, mit Aus- mit einer Frequenz von 3 F0 beaufschlagt wird,
nähme der Speicherkondensatoren und des Reihenwi- 5 In der F i g. 3 sind Zeitsteuer-Weltenformen A, B und derstandes, als integrierte Schaltung ausgebildet wer- C und die Takt-Wellenform dargestellt, wobei die Weiden kann. Ienformen bzw. Impulse A, B und C jeweils über Leitun-Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungs- gen 22,23 bzw. 24 zur Steuerung des Scidießens und des form des Erfindungsgegenstandes ist vorgesehen, daß öffnens der Schalter 14,15 bzw. 16 verwendet werden. ■ die Detektorschaltung eine Zeitsteuereinrichtung auf- io In jedem Fall wird der Schalter eingeschaltet, wenn die fs weist, um die Schaltereinrichtungen in einer vorgegebe- Impulse der Wellenformen A, B und C ansteigen, bleibt '■$ nen Beziehung zu der Grundfrequenz zu steuern. während der Impulsdauer eingeschaltet und wird abge-K Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise an- schaltet, wenn die Impulse auf 0 zurückfallen. Die Ein- |: hand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt schaltimpulse können jeweils als eine logische 1 angese-Jl Fig. 1 ein Blockdiagramm einer erfindungsgemäßen 15 hen werden, und die AusschaltimpuJse können jeweils Abtastfilter-Detektorschaltung, als eine logische 0 in der digitalen Logikschaltung beil; F i g. 2 eine Reihe von Wellenformen, welche zur Er- trachtet werden. Somit ist zu beobachten, daß die Schal-Di läuterung der Arbeitsweise eines Teils der Schaltung ter 14,15 und 16 während aufeinanderfolgender Interim gemäß F i g. 1 dienen, valle eingeschaltet sind, die jeweils gleich einem Drittel Fig.3 eine Reihe von Zeitsteuer-Wellenformen, wel- 20 der der Frequenz Fo entsprechenden Periodendauer ehe durch einen Teil der Schaltung gemäß F i g. 1 er- sind, der Treiberfrequenz, welche durch ein Taktsignal zeugt werden, erzeugt wird, welches eine Frequenz von 3 Fo aufweist
nähme der Speicherkondensatoren und des Reihenwi- 5 In der F i g. 3 sind Zeitsteuer-Weltenformen A, B und derstandes, als integrierte Schaltung ausgebildet wer- C und die Takt-Wellenform dargestellt, wobei die Weiden kann. Ienformen bzw. Impulse A, B und C jeweils über Leitun-Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungs- gen 22,23 bzw. 24 zur Steuerung des Scidießens und des form des Erfindungsgegenstandes ist vorgesehen, daß öffnens der Schalter 14,15 bzw. 16 verwendet werden. ■ die Detektorschaltung eine Zeitsteuereinrichtung auf- io In jedem Fall wird der Schalter eingeschaltet, wenn die fs weist, um die Schaltereinrichtungen in einer vorgegebe- Impulse der Wellenformen A, B und C ansteigen, bleibt '■$ nen Beziehung zu der Grundfrequenz zu steuern. während der Impulsdauer eingeschaltet und wird abge-K Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise an- schaltet, wenn die Impulse auf 0 zurückfallen. Die Ein- |: hand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt schaltimpulse können jeweils als eine logische 1 angese-Jl Fig. 1 ein Blockdiagramm einer erfindungsgemäßen 15 hen werden, und die AusschaltimpuJse können jeweils Abtastfilter-Detektorschaltung, als eine logische 0 in der digitalen Logikschaltung beil; F i g. 2 eine Reihe von Wellenformen, welche zur Er- trachtet werden. Somit ist zu beobachten, daß die Schal-Di läuterung der Arbeitsweise eines Teils der Schaltung ter 14,15 und 16 während aufeinanderfolgender Interim gemäß F i g. 1 dienen, valle eingeschaltet sind, die jeweils gleich einem Drittel Fig.3 eine Reihe von Zeitsteuer-Wellenformen, wel- 20 der der Frequenz Fo entsprechenden Periodendauer ehe durch einen Teil der Schaltung gemäß F i g. 1 er- sind, der Treiberfrequenz, welche durch ein Taktsignal zeugt werden, erzeugt wird, welches eine Frequenz von 3 Fo aufweist
F i g. 4 eine Reihe von Wellenformen, welche die Die Flip-Flops 43 und 44 sind an sich bekannte Typen,
durchschnittliche Spannung darstellen, die an den Ab- welche umschalten oder ihren Status ändern, wenn sie
tastkondensatoren entwickelt wird, und zwar als Funk- 25 mit der ansteigenden Flanke der Taktimpulse 47 beauf-
tion des Phasenwinkels zwischen dem Eingangssignal schlagt werden, wie es durch Pfeile dargestellt ist. Das
und dem Treibersignal, und NOR-Glied 45 ist ein an sich bekanntes Bauelement und
Fig. 5 eine Reihe von Wellenformen, welche die Dif- arbeitet zusammen mit den Flip-Flops 43 und 44 in der
ferenz zwischen den Spitzen und den Zählern der in der Weise, daß die ansteigenden Impulse 48,49 und 50 der
F i g. 4 dargestellten Spannung als Funktion der Ein- 30 Wellenformen A, B und C erzeugt werden. Jeder der
gangsfrequenz darstellen. Impulse 48, 49 und 50 hat ein Drittel der der Frequenz
In der Fi g. 1 ist eine Abtastfilter-Detektorschaltung Fo entsprechenden Periodendauer.
10 dargestellt, welche an der Klemme 11 ein Eingangssi- Die Taktfrequenz-Eingangssignale an der Klemme 46
gnal aufnimmt und ein Detektorausgangssignal liefert, werden den Klemmen Ci und Ci der Flip-Flops 43 und
wie es nachfolgend beschrieben wird, welches an der 35 44 zugeführt Die Flip-Flops 43 und 44 weisen jeweils
Klemme 12 als Ausgangssignal abgegeben wird. Das einen Verzögerungseingang D\ bzw. D2 sowie Ausgänge
Eingangssignal an der Klemme 11, welches (gemäß Q\ bzw. φ auf. Die Arbeitsweise der Flip-Flops 43 und
Fig.2) eine Sinuswelle 13 sein kann, wird in Intervallen 44 zusammen mit dem NOR-Glied 45 dürfte an sich
von 120° durch Festkörperschalter oder Multiplizier- hinreichend bekannt sein, so daß sich eine weitere Er-
stufen 14,15 und 16 abgetastet, und es werden die abge- 40 läuterung erübrigt Durch diese Bauelemente werden
tasteten Signale jeweils in den Kondensatoren 17, 18 die in der F i g. 3 dargestellten Wellenformen geliefert,
bzw. 19 gespeichert. Die Klemmen der Kondensatoren Die Funktion der digitalen Logikeinrichtung 21 besteht
gegenüber von den Schaltern sind mit einem Bezugspo- darin, die Festkörper-Schalter 14,15 und 16 nacheinan-
tential verbunden, welches gemäß der Darstellung die der in Intervallen von 120° bei der Frequenz Fo zu
Masse sein kann. Die Festkörperschalter 14,15 und 16 45 schließen, wobei zum Zwecke der Erläuterung die Fre-
werden in geeigneten Zeitintervallen eingeschaltet und quenz F0 gleich der Frequenz Fein des Eingangssignals
ausgeschaltet und zwar durch Impulse, welche in der angenommen wird.
digitalen Logikeinrichtung oder Schaltung 21 erzeugt In der F i g. 2 (a) ist ein Zyklus des Eingangssignals
werden, jeweils über Leitungen 22,23 bzw. 24. Fein dargestellt, und in der F i g. 2 (b) sind die Impulse
Die an den Kondensatoren 17,18 und 19 auftretenden 50 48, 49 und 50 dargestellt (siehe auch Fig. 3), welche
Spannungen werden über Leitungen 26, 27 und 28 ei- jeweils die Festkörper-Schalter 14,15 bzw. 16 nacheinnem
Maximumfolger 29 über Leitungen 31, 32 und 33 ander in Intervallen von 120° schließen. Soweit die posisowie
einem Minimumfolger 34 über Leitungen 35, 36 tiven Impulse die Schalter einschalten, ist zu beobach-
und 37 zugeführt Das Ausgangssignal des Spannungs- ten, daß der Schalter 14 über 120° geschlossen wird und
talfolgers 34 wird über eine Leitung 38 dem negativen 55 für den übrigen Zyklus offen ist, wonach der Schalter 15
Eingang eines Differenzverstärkers 39 zugeführt, und durch den Impuls 49 für die nächsten 120° geschlossen
das Ausgangssignal des Maximumfolgers 29 wird über wird und für den übrigen Zyklus offen ist und den Ab-Leitungen
41 und 42 der positiven Eingangsklemme des schnitt vor dem Impuls und wobei schließlich der Schal-Differenzverstärkers
39 zugeführt. Eine Schwellenspan- ter 16 durch den Impuls 50 für die folgenden 120° des
nung Vs wird zwischen den Leitungen 41 und 42 ange- 60 Zyklus geschlossen wird, so daß der Schalter 16 für die
legt, damit die Schwelle vorgegeben werden kann, bei ersten 240° des Zyklus offen gewesen ist. Zur Erläutewelcher
der Differenzverstärker 39 seinen Zustand zwi- rung ist angenommen worden, daß die Phase des Einschen
einem Ausgangssignal 0 und einem hoch gelegten gangssignals Fein dieselbe ist wie diejenige des Treiber-Ausgangssignal
an der Klemme 12 ändert. Im wesentli- signals Fo, und es wurde weiterhin angenommen, daß
chen ist das Ausgangssignal an der Klemme 12 eine 65 keine Übergangsbedingungen vorliegen,
logische 0 oder eine logische 1, was von dem Wert der Während des anfänglichen Intervalls von 120° (Länge Schwelle abhängt, wie es nachfolgend näher erläutert des Impulses 48) wird der Kondensator 17 auf einen wird. positiven Mittelwert VA aufgeladen (siehe F i g. 2 (a)). In
logische 0 oder eine logische 1, was von dem Wert der Während des anfänglichen Intervalls von 120° (Länge Schwelle abhängt, wie es nachfolgend näher erläutert des Impulses 48) wird der Kondensator 17 auf einen wird. positiven Mittelwert VA aufgeladen (siehe F i g. 2 (a)). In
ähnlicher Weise wird während des folgenden Intervalls
von 120° der Schalter 14 geöffnet, der Schalter 15 ist jedoch geschlossen, und zwar durch den Impuls 49, und
dadurch wird der Kondensator 18 auf einen Mittelwert aufgeladen. Für den Fall, daß gemäß der obigen Annahme
Fein und F0 in Phase sind, sind die positiven und die
negativen Abschnitte der Eingangswelle Ffm gleich und
die tatsächliche Durchschnittsladung auf dem Kondensator 18, nämlich Ve, ist gleich Null. Während der folgenden
120° werden die beiden Festkörper-Schalter 14 und 15 durch den Impuls 50 geöffnet, und nur der Schalter
16 ist geschlossen. Während dieses Intervalls wird der Kondensator 19 auf einen negativen Mittelwert Vc
aufgeladen, wie es in der Fig.2(a) dargestellt ist Die
Differenzspannung V0 ist für den dargestellten Fall die
Summe von VA und Vb Während in der F i g. 2 (a) eine
Wellenform veranschaulicht ist, ist natürlich darauf hinzuweisen, daß dieser Vorgang sich mit der Treiberfrequenz
fortsetzt, und zwar für ein beliebiges Zeitintervall, in welchem die Kondensatoren 17,18 und 19 ihre
Durchschnittsladungen bekommen. Die Kondensatoren halten die Ladung, welche während jedes der Intervalle
von 120° über den Zyklus aufgebracht wird. Aus einem
Vergleich der Durchschnittsspannungen Va, Vb und Vc
der F i g. 2 (a), unter der Annahme, daß Fein und F0 in
Phase sind, ergibt sich, daß dann, wenn die Phase sich zwischen Fein und Fa ändert, die Durchschnittsspannungen
an den Kondensatoren 17, 18 und 19 ebenfalls in entsprechender Weise geändert werden.
In der F i g. 4 ist in einer graphischen Darstellung jeweils
die Durchschnittsspannung an den Kondensatoren 17,18 bzw. 19 dargestellt, d. h. in Form von Wellenformen
A'. B' bzw. C, und zwar für einen Zustand von Phasengleichheit (0°) bis zu einem Zustand einer Phasenverschiebung
von 360°. Diese Wellenformen werden jeweils aus den Impulsen A, B und C gewonnen. Die
Spannungen sind in einer normalisierten Weise dargestellt, und zwar als VmIVein{Vm = Mittelwert von Vund
Vein = Eingangsspannung). Während diese Wellenformen
im wesentlichen sinusförmig sind, ist zu beobachten, daß diese Wellenformen sich gegenseitig schneiden
(sie haben eine Phasenverschiebung von 120°), und die oberen Abschnitte bilden Maxima 51,52 und 53, und die
unteren Abschnitte bilden Minima 54,55 und 56.
Während die Spitzenspannungen den Maxima 51,52 und 53 folgen und die Talspannungen den Minima 54,55
und 56 folgen, bleibt die Differenz zwischen den Maxima und den Minima bei einer beliebigen Phase im wesentlichen
dieselbe, so daß nur eine geringfügige Welligkeit vorhanden ist Somit ist über den gesamten Zyklus
von 360° von Phasenverschiebungen die Spannungsdifferenz zwischen den Spitzen und den Tälern im wesentlichen
konstant Somit treten an der Klemme 12 keine Abtast-Ausgangsspannungen auf, die durch Phasenveränderungen
zwischen dem ankommenden Signal Fh* und dem Treibersignal Fo hervorgerufen würden, wenn
Fein und Fo gleich sind.
Der Maximumfolger 29, der an sich bekannter Art
sein kann, der aus einer Reihe von geeignet gepolten Dioden bestehen könnte, folgt den Spitzenspannungen
51,52 und 53, welche über die Leitungen 31,32 und 33
zugeführt werden, und er liefert eine positive Ausgangsspannung auf der Leitung 41. Der Minimumfolger 34,
der ebenfalls an sich bekannter Art sein kann, könnte beispielsweise aus einer Reihe von geeignet gepolten
Dioden bestehen, und er folgt den Spannungstalern 54, 55 und 56, welche über die Leitungen 35, 36 und 37
zugeführt werden, und er liefert eine negative Ausgangsspannung auf der Leitung 38. Die Differenz zwischen
den Talspannungen und den Spitzenspannungen, modifiziert durch die Schwellenspannung V» ist ebenfalls
in der F i g. 4 dargestellt. Diese Differenz wird den negativen und den positiven Klemmen des Verstärkers
39 mit hoher Verstärkung zugeführt, wie es oben bereits erläutert wurde. Gemäß F i g. 4 hat V5 einen oberen
Wert, der etwas geringer ist als das Minimum der Spitzenspannungen,
und einen unteren Wert, der etwas größer ist als das Maximum der Talspannungen. Die
Schwelle kann derart gewählt werden, daß sie einem beliebigen gewünschten Wert entspricht, so daß dann,
wenn die Differenz zwischen den Spitzenspannungen und den Talspannungen die Schwelle überschreitet, der
Verstärker 39 ein Abtastsignal liefert. Wenn die Differenz zwischen den Spitzenspannungen und den Talspannungen
geringer ist als die Schwelle, wird an der Klemme 12 kein Abtast-Ausgangssignal geliefert Mit
anderen Worten, wenn die Frequenz des Eingangssignals innerhalb der Bandbreite liegt, was der Fall ist,
sobald Few gleich Fo ist und für ein Band auf jeder Seite
dieser Frequenz, wie es unten noch erläutert wird, entspricht
das Ausgangssignal einer logischen 1. Wenn das Eingangssignal nicht innerhalb dieser Bandbreite liegt,
ist die Differenz zwischen den Spitzenspannungen und den Talspannungen kleiner als die notwendige Differenz,
und das Ausgangssignal des Verstärkers ist tief gelegt oder entspricht einer logischen 0. Das Filter hat
somit ein sehr scharfes Ansprechverhalten bzw. sehr steile Flanken. Für eine gewünschte Frequenz wird ein
hoch gelegtes Signal geliefert und für eine nicht gewünschte Frequenz wird ein Ausgangssignal Null geliefert
Die F i g. 5 zeigt eine graphische Darstellung der Differenz
zwischen den Spitzen und den Tälern gemäß F i g. 4 über der Eingangsfrequenz Fein- Die Differenzspannungen
gemäß F i g. 5 erscheinen an den Eingängen des Maximumfolgers 29 und des Minimumfolgers 34.
Für eine bestimmte Eingangsfrequenz von 675 Hz, die einer typischen Signalfrequenz in einem Funksystem
sein kann, welches in zwei Richtungen arbeitet, ist die
Differenz als Kurve 57 dargestellt Die Spitze 58 der Kurve 57 tritt bei der Frequenz von 675 Hz auf, was
dem Eingangssignal für Fein entspricht, und sie tritt auf, wenn die Treiberfrequenz F0 auch gleich 675 Hz ist, so
daß die Eingangsfrequenz exakt am Mittelpunkt des Frequenzbandes liegt Dabei ist die Taktfrequenz an der
Klemme 46 natürlich 2025 Hz. Wenn die Frequenz des Eingangssignals Fein in bezug auf die Treiberfrequenz
Fo abnimmt und zunimmt ergibt sich die Ansprechkurve 57. Es ist zu bemerken, daß die Seiten der Kurve 57 sehr
steil abfallen, wodurch angezeigt wird, daß eine sehr
schmale Bandbreite vorhanden ist mit einer zweiten Spitze 59 bei der zweiten harmonischen Frequenz von
1350 Hz, jedoch ist die dritte harmonische Frequenz von
2025 Hz gleich Null, wodurch angezeigt wird, daß keine
dritte harmonische Spannung im Ausgang der Abtastschaltung vorhanden ist Dies ist ein sehr wünschenswertes
Merkmal und ergibt sich aus der dreiphasigen Beziehung oder der 120-Grad-Beziehung der Arbeitsweise
der Festkörper-Schalter. Die Ansprechkurven 61, 62 und 63 sind für verschiedene Frequenzen des Eingangssignals
dargestellt wobei die Kurve 63 für eine Frequenz von 2025 Hz gilt wie es oben bereits angeführt
wurde. Diese Kurven wurden natürlich bei einer Frequenz F0 gewonnen, welche gleich den angegebenen
Frequenzen ist während die Taktfrequenz dreimal so groß war. Die Spitzenamplituden sind im wesentlichen
dieselben, unabhängig vom Wert der Eingangsfrequenz.
Die Bandbreiten der in der F i g. 5 gezeigten Kennlinien werden durch die Größe des Widerstandes 64 festgelegt,
welcher in der Eingangsstufe angeordnet ist, und weiterhin durch die Kapazitätswerte der Abtastkondensatoren
17,18 und 19. Der Widerstand und der Kondensator bilden eine Dämpfungsschaltung, welche das Ausgangssignal
rasch dämpft, wenn sich die Eingangsfrequenz von der gewünschten oder der Grundfrequenz
aus verändert. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel hatte der Widerstand einen Wert von 15 Kiloohm
und die Kondensatoren 17,18 und 19 hatten einen Wert von 0,1 μΕ Es können natürlich für bestimmte Anwendungsfälle
auch andere Werte zweckmäßig sein.
In der F i g. 2 (b) sind drei Sinuswellen 65, 66 und 67 dargestellt, welche jeweils in Intervallen vorhanden
sind, welche durch die Impulse 48,49 und 50 festgelegt werden, die eine Phasenverschiebung von 120° gegeneinander
aufweisen. Die Länge der einzelnen Impulse ist gleich, und die Länge entspricht insgesamt der Wellenlänge
der Eingangsfrequenz. Während des Intervalls, welches durch den Impuls 48 festgelegt ist, während der
Schalter 14 geschlossen ist, ist der Mittelwert der Sinuswelle 65 gleich Null. In ähnlicher Weise sind für die
Intervalle der Impulse 49 und 50 bei geschlossenen Schaltern 15 und 16 die Mittelwerte der Sinuswellen 66
und 67 jeweils gleich Null. Somit ist ersichtlich, daß das erfindungsgemäße Abtastfilter kein harmonisches Ausgangssignal
erzeugt, da während des entsprechenden Zeitintervalls, wenn der entsprechende Schalter geschlossen
ist, die Harmonischen im Mittelwert gleich Null sind.
Die Impulse 48,49 und 50 zusammen mit ihren Null-Abschnitten
können als eine Funktion der Zeit S(Y) definiert werden. Die Impulse 48, 49 und 50 können
jeweils als eine logische 1 angesehen werden, und die Null-Abschnitte können als eine logische 0 betrachtet
werden. Die Wellen 65,66 und 67 sind Sinuswellen, welche als eine Funktion der Zeit dargestellt werden können,
die gleich s\n(Z) ist Wenn das Integral des Produktes der zwei Funktionen, d. h. das Integral von S(Y) mal
sm(Z) einen Mittelwert von Null hat, dann ist die Reaktion
für diese Frequenz gleich Null. Dies bedeutet, der Mittelwert von Integral von S(Y) mal s\n(Z) ist gleich
NuIL
Die Festkörper-Schalter oder Multiplizierstufen 14, 15 und 16 können Feldeffekt-Transistoren oder bipolare
Transistoren oder auch andere geeignete Einrichtungen sein.
Alle beschriebenen Bauteile, mit Ausnahme des Widerstandes 64 und der Kondensatoren 17, 18 und 19
lassen sich leicht in integrierter Form ausbilden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
55
60
Claims (9)
1. Abtastfüter-Detektorstufe mit Ausgangssignal von Null liefert, während ein von
einer Eingangssignalstufe (11, 64) für ausgewählte 5 KuIl unterschiedliches Ausgangssignal für eine posi-Frequenzen einschließlich einer Grundfrequenz, tive Differenz der Eingangssignale gebildet ist
einer Mehrzahl von Abtastkondensatoren (17, 18,
19) zwischen der Eingangssignalstufe (11, 64) und
einem Bezugspotential, Schaltereinrichtungen (14,
15,16), die jeweils mit den Abtastkondensatoren (17, io
18,19) verbunden sind, und einer mit den Abtastkon- Die Erfindung betrifft eine Abtastfilter-Detektorstufe
densatoren (17,18,19) verbundenen Detektorschal- gemäß dem Oberbegriff des ersten Patentanspruchs,
tung, die eine Zeitsteuereinrichtung (43,44,45) auf- In einem mobilen Funksystem, welches in zwei Rich-
weist, um die Schaltereinrichtungen (14, 15, 16) in tungen arbeitet, werden beispielsweise dann, wenn eine
einer vorgegebenen Beziehung zu der Grundfre- 15 mobile Station ihren Sender aktiviert, indem die Sprech-
quenz zu steuern, dadurch gekennzeich- taste gedrückt wird, alle anderen mobilen Funkstatio-
n e t, daß die Schaltereinrichtungen (54, 15, 16) in nen, deren Empfänger eingeschaltet sind und welche auf
der Verbindungsschaltung jedes Abtastkondensa- dieselbe Trägerfrequenz abgestimmt sind, das gesende-
tors (17, 18, 19) zwischen der Eingangssignalstufe te Signal empfangen, wenn die Niederfrequenzteile der
(11,64) und dem jeweiligen Abtastkondensator (\7,
20 Empfänger nicht mit einer Rauschunterdrückung verse-
18,19) liegen, daß eine mit den Abtastkondensatoren hen sind, wie sie grundsätzlich bekannt ist Mobile Funk-
(17,18,19) verbundene Maximumfolger- und Mini- systeme, welche in zwei Richtungen arbeiten, haben ei-
mumfoIger-Schaltung (29, 34) vorgesehen ist und ne Träger- oder Rauschunterdrückung, weiche in der
daß ein mit den Ausgängen der Maximumfolger- Weise arbeitet, daß der Empfänger abgeschaltet wird,
und Minimumfolger-Schaltung (29,34) verbundener 25 wenn kein Trägersignal vorhanden ist, so daß nur Rau-
Komparator (39) ein Ausgangssignal liefert wenn sehen empfangen würde. In alternativen Ausführungs-
die Ausgangssignale der Maximumfolger- und Mini- formen ist eine selektive Rauschunterdrückungsstufe
mumfolger-Schaltung (29, 34) einander überschrei- vorhanden, welche auf eine bestimmte Frequenz an-
ten. spricht Bei diesen letztgenannten Systemen werden nur
2. Detektorstufe nach Anspruch 1, dadurch ge- 30 solche Empfänger eingeschaltet, welche so ausgebildet
kennzeichnet, daß die Anzahl der Abtastkondensa- sind, daß sie auf eine bestimmte (ausgewählte) Frequenz
toren (17,18,19) wählbar ist und daß die Zeitsteuer- ansprechen, für welche keine Rauschunterdrückung
einrichtung (43, 44, 45) die geschlossenen und die durchgeführt wird, so daß die Niederfrequenzstufe einoffenen Perioden der Schaltereinrichtungen (14,15, geschaltet bleibt, wenn die auf Sendung geschaltete mo-16) abhängig von einer vorgegebenen Harmoni- 35 bile Funkstation mit einer niedergedrückten Sprechtaschen der Grundfrequenz so steuert daß das Inte- ste diese Frequenz aussendet
gral der harmonischen Wellenform für jeden Abtast- Diejenige Schaltung bei dem mobilen Empfänger,
kondensator über die geschlossene Schalterperiode welche dazu dient die spezielle Frequenz abzutasten,
gleich Null ist. kann gemäß der Erfindung eine Abtastfilter-Detektor-
3. Detektorstufe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch 40 schaltung sein. Weiterhin kann der Bandpaß jedes FiI-gekennzeichnet, daß die Zeitsteuereinrichtung eine ters verhältnismäßig schmal sein, so daß nur ein gerindigitale Logikeinrichtung aufweist. ges oder minimales Ansprechen bei Frequenzen statt-
4. Detektorstufe nach einem der Ansprüche 2 bis findet, die nur geringfügig von der Abstimmfrequenz
3, dadurch gekennzeichnet, daß drei Abtastkonden- entfernt sind.
satoren (17,18,19) vorgesehen sind, daß die vorge- 45 Grundsätzlich sind Abtastfilter-Detektorschaltungen
gebene Harmonische der Grundfrequenz (F0) die bekannt Diese sind jedoch verhältnismäßig kompliziert
dritte Harmonische (3 F0) ist und daß jede Schalter- und teuer, da sie Bandpaßfilter benötigen, welche den
einrichtung (14,15,16) zyklisch derart gesteuert ist, Speicherkondensatoren nachgeschaltet sind, und auch
daß sie ein Drittel der Periode der Grundfrequenz eine Filterung nach der Abtastung benötigen, so daß
(Fo) geschlossen und zwei Drittel dieser Periode ge- 50 insgesamt eine erhebliche Anzahl von zusätzlichen
öffnet ist. Komponenten wie Kondensatoren erforderlich sind.
5. Detektorstufe nach einem der Ansprüche 1 bis Außerdem weist bei den bekannten Schaltungen das
4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Reihenwider- abgetastete Signal nicht die beste Wellenform auf.
stand (64) in der Eingangssignalstufe (11,64) vorhan- Aus der US-Patentschrift 36 04 947 ist eine Schaiden ist und daß der Reihenwiderstand (64) mit jedem 55 tungsanordnung bekannt welche u. a. die oben aufgeder Abtastkondensatoren (17, 18, 19) eine Tiefpaß- zeigten Nachteile aufweist.
schaltung bildet, die die Grundfrequenz durchläßt. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ab-
6. Detektorstufe nach einem der Ansprüche 1 bis tastfilter-Detektorschaltung der eingangs näher ge-
5, dadurch gekennzeichnet daß ein Schwellenwert nannten Art zu schaffen, bei welcher sich vor allem eine
(Vs), insbesondere eine Schwellenspannung, auf ei- 60 Filterung nach der Detektorstufe erübrigt.
nen der Eingänge des Komparator (39) gegeben ist. Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die im Patentan-
7. Detektorstufe nach Anspruch 6, dadurch ge- spruch 1 niedergelegten Merkmale.
kennzeichnet, daß der Schwellenwert (V5) auf den Zweckmäßige Ausgestaltungen des Gegenstands von
positiven Eingang des Komparators (39) gegeben ist. Anspruch 1 gehen aus den Unteransprüchen hervor.
8. Detektorstufe nach einem der Ansprüche 1 bis 65 Die erfindungsgemäße Schaltung weist den wesentli-7, dadurch gekennzeichnet, daß der Komparator (39) chen Vorteil auf, daß sie bei verbesserter Wirkungsweieinen Differenzverstärker aufweist. se zugleich einfach und preiswert aufgebaut ist, da sie
9. Detektorstufe nach Anspruch 8, dadurch ge- mit einem Minimum an Bauteilen auskommt, so daß die
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Family Applications (1)
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