DE2813524C3 - Beschichtete Elektrode zum Lichtbogenschweißen und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Beschichtete Elektrode zum Lichtbogenschweißen und Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft den in den Ansprüchen gekennzeichneten Gegenstand.
Es ist bekannt, beschichtete Elektroden gewöhnlich durch Druckbeschichtung mit einem Beschichtungsmittel
herzustellen, das teilchenförmige anorganische Bestandteile enthält. Die Beschichtung wird um einen
Kerndraht aus weichem Stahl oder SpezialStahl mit Hilfe einer Beschichtungsvorrichtung durchgeführt,
worauf die Beschichtungsmasse getrocknet wird. Die Beschichtungsmasse kann durch Verkneten eines aus
einem anorganischen Oxid, wie Kaliumsilikat oder Natriumsilikat, einem Fluorid, wie Calciumfluorid, oder
einem Carbonat, wie Calciumcarbonat, bestehenden teilchenförmigen anorganischen Bestandteils mit 90 bis
ml/kg des vorstehenden teilchenförmigen anorganischen Bestandteils eines Bindemittels erfolgen. Das
vorstehend genannte Bindemittel besteht im wesentlichen aus einer 30- bis 50prozentigen wäßrigen Lösung
eines Alkalimetallsilikats, wie Kalium- oder Natriumsilikat, das nachstehend als »Wasserglas« benannt wird.
Das in der Beschichtungsmasse eingesetzte Wasserglas dient nicht nur als Bindemittel, um zu erreichen, daß
die teilchenförmigen anorganischen Bestandteile an dem Kerndraht haften, sondern auch als Schmiermittel,
um die Fließfähigkeit der teilchenförmigen anorganischen Bestandteile während der Beschichtung zu
erleichtern. Die Fließfähigkeit der Beschichtungsmasse steigt mit zunehmender Menge an eingesetztem
Wasserglas, jedoch wird dadurch die Qualität der
ίο beschichteten Elektrode erheblich beeinträchtigt Es ist
deshalb schwierig, die Fließeigenschaften der Beschichtungsmasse
ausschließlich durch die Zugabemenge an Wasserglas zu beeinflussen. Dies stellt einen Grund für
die verschlechterte Verarbeitbarkeit der Beschichtungsmasse dar, wodurch die Leistungsfähigkeit der beschichteten
Elektrode nachteilig beeinflußt wird.
Die Beschichtungsmasse muß, nachdem sie mittels Druckbeschichtung auf dem Kerndraht aufgebracht
wurde, getrocknet werden. Bei den gebräuchlichen Herstellungsverfahren für beschichtete Elektroden
bildet sich auf Grund des hohen Wassergehalts der aufgebrachten Beschichtungsmasse auf ihrer Oberfläche
eine dünne Schicht eines kolloidalen Filmes aus Wasserglas-Gel bei der Verdunstung von Wasser. Auf
Grund dieses kolloidalen Filmes wird die freie Diffusion von Wasser innerhalb der aufgebrachien Beschichtung
behindert, wodurch ein erheblicher Unterschied im Wassergehalt zwischen der Oberflächenschicht und
dem Inneren der Beschichtungsmasse entsteht. Auf Grund dieses unterschiedlichen Wassergehalts entsteht
in Verbindung mit der linearen Ausdehnung des Kerndrahtes eine interne Spannung, die auf eine
unterschiedliche Schrumpfung der Oberflächenschicht, verglichen mit der restlichen Beschichtung zurückzuführen
ist, wodurch bei der Trocknung Risse in der Beschichtung entstehen. Diese bewirken andererseits
ein lokales Abblättern der Beschichtung während des Schweißvorgangs. Infolge des lokalen Abblätterns der
Beschichtung erfolgt eine Störung der Einheitlichkeit in der sofort ablaufenden metallurgischen Reaktion
zwischen dem geschmolzenen Kerndraht und dem geschmolzenen Grundstahl, wodurch eine Qualitätsverschlechterung
im aufgeschmolzenen Metall bewirkt wird. Eine die vorstehenden Nachteile aufweisende
Elektrode wirkt sich auch nachteilig auf die Stabilisierung sowie auf die konzentrische Beschaffenheit des
Lichtbogens aus, wodurch die Schmelz-Leistungsfähigkeit verringert wird.
Um die vorstehenden Nachteile zu beseitigen, erfolgt die Trocknung nach dem Aufbringen der Beschichtungsmasse
üblicherweise während 2 oder 3 Tagen bei Raumtemperatur, bis der Wassergehalt auf 4 bis 5%
abgesunken ist. Anschließend wird unter Anwendung von Wärme getrocknet. Dieses Vorgehen hat jedoch
den Nachteil einer langen Trocknungszeit und eines großen Trocknungsraumes.
Um die vorstehenden Nachteile zu überwinden, ist es bekannt, die Beschichtungsmasse neben dem Wasserglas
beispielsweise mit Natriumalginat, Natriumcarb-
bo oxymethylcellulose oder Polyvinylalkohol zu versetzen
Obzwar dadurch eine gewisse Verbesserung der Fließfähigkeit der Beschichtung erreicht wird, ist diese
Verbesserung jedoch nicht ausreichend. Nachdem das Alginat oder die Natriummethylcellulose in Form ihrer
Natriumsalze vorliegen, bildet sich darüber hinaus Natriumcarbonat beim nachfolgenden Sintern und
Brennen der Elektrode, welches in der Beschichtung verbleibt. Die Anwesenheit von Natriumcarbonat
erhöht die Hygroskopizität der beschichteten Elektrode, wodurch eine Abnahme der Bindungsstärke
zwischen dem Kerndraht und der Beschichtung bewirkt wird. Dadurch wird ein Abblättern der Beschichtung
während des Schweißvorgangs hervorgerufen. Zum Erzielen einer ausreichenden Wirksamkeit müssen das
Natriumalginat, die Natriumcarboxyinelhylcellulose
oder der Polyvinylalkohol darüber hinaus in verhältnismäßig großen Mengen zugesetzt werden, so daß in der
beschichteten Elektrode nach dem Sintern organische Bestandteile verbleiben. Diese verbliebenen organischen
Bestandteile bewirken eine Verunreinigung des verschweißten Metalles mit Kohlenstoffverbindungen,
wodurch die Schweißqualität verringert wird. Die Aufnahme von Natriumalginat, Natriumcarboxymethylcellulose
oder Polyvinylalkohol in die Besehichtungsmassen ist mit anderen Worten nicht geeignet, um die
Leistungsdaten beschichteter Elektroden zu verbessern, obzwar hierdurch eine gewisse Verbesserung der
Fließfähigkeit der Beschichtungsmasse erreicht werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorstehenden Nachteile bei den beschichteten Elektroden
zu beseitigen und eine Beschichtung zu entwickeln, die ausgezeichnete Fließeigenschaften besitzt und selbst
bei rascher Trocknung keine Neigung zur Rißbildung aufweist, wobei die beschichtete Elektrode beim
Schweißen eine hervorragende Leistungsfähigkeit aufweist und die Qualität des verschweißten Metalls nicht
verschlechtert.
Die Lösung der Aufgabe beruht auf dem überraschenden Befund, daß man eine beschichtete Elektrode mit
diesen guten Leistungsdaten herstellen kann, indem man die Beschichtungsmasse mit Pullulan versetzt.
Somit betrifft die Erfindung den in den Ansprüchen gekennzeichneten Gegenstand.
Die erfindungsgemäße beschichtete Elektrode weist eine gleichzeitige Verbesserung dei Leistungsfähigkeit
und der Güte auf.
Das erfindungsgemäß verwendete Pullulan ist ein wasserlösliches hochmolekulares Polysaccharid mit
wiederkehrenden Einheiten von Maltotriose, einem Trimeren der Glucose. Die Mallolriose-Einheiten sind
untereinander λ-1,6-verknüpft im Gegensatz zu den
Verknüpfungen in der Maltrotriose-Einheit selbst.
Das Molekulargewicht des eingesetzten Pullulans kann in einem verhältnismäßig breiten Bereich liegen.
Gewöhnlich wird Pullulan mit einem Molekulargewicht von 1 χ 10-3 bis 1 χ 106, vorzugsweise 5 χ 104 bis 5 χ
10s, verwendet.
Die erfindungsgemäße Zugabemenge des Pullulans beträgt 0,001 bis 5,0%, vorzugsweise 0,01 bis 3,0%,
bezogen auf das Gewicht von Wasserglas in der Beschichtungsmasse. Das Wasserglas mit dem vorstehend
genannten erfindungsgemäßen Gehalt an Pullulan kann in der gleichen Weise wie gebräuchliches
Wasserglas zur Herstellung einer beschichteten Elektrode verwendet werden.
Die Zugabemenge einer derart geringen Menge von Pullulan bewirkt eine merkliche Verbesserung der
Fließfähigkeit der Beschichtungsmasse. Darüber hinaus wird eine starke Bindung zwischen dem Kerndraht und
der Beschichtungsmasse einer gebrauchsfertigen beschichteten Elektrode erzielt. Durch die geringe Menge
des zugegebenen Pullulans verbleibt beim Sintern der beschichteten Elektrode nur wenig organischer Rückstand.
Dadurch entsteht nur eine sehr geringe Menge an Kohlenstoffverbindungen, die das verschweißte Metall
verunreinigen. Da das eingesetzte Pullulan ein neutrales Polysaccharid darstellt ist darüber hinaus kein Natriumcarbonat
in der Elektrode anwesend, wodurch im Gegensatz zu den Fällen, in denen Natriumalginat oder
Natriumcarboxymethylcellulose eingesetzt wird, die Hygroskopizität verringert wird.
Infolge der guten Wasserlöslichkeit des erfindungsgemäß
eingesetzten Pullulans und der geringen Viskosität der entstandenen Lösungen kann Pullulan in geringen
ίο Mengen Wasser gelöst werden und ohne Schwierigkeiten
den Beschichtungsmassen einverleibt werden. Dadurch kann die Beschichtungsmasse mit einem
geringen Wassergehalt auf die Elektrode aufgebracht werden und es entsteht eine große Bindungsstärke
zwischen dem Kerndraht und der Beschichtung. Die auf diese Weise beschichtete Elektrode widersteht bis zu
einem bestimmten Ausmaß einem scharfen Trocknungsverfahren, wodurch Trocknungszeit eingespart werden
kann. Die das Pullulan enthaltende Beschichtungsmasse weist selbst bei mehrstündiger Vortrocknung bei 100° C
nach dem Aufbringen auf die Elektrode keine Rissebildung auf.
Wie vorstehend ausgeführt, wird erfindungsgemäß durch Zugabe einer geringen Menge von Pullulan als
zusätzliches Bindemittel neben dem Wasserglas die Fließfähigkeit der Beschichtungsmasse merklich verbessert,
wodurch die Leistungsfähigkeit der beschichteten Elektrode stark verbessert wird. Dadurch, daß die
Pullulan enthaltende Beschichtungsmasse trotz scharfer Trocknung keine Rissebildung und eine verringerte
Hygroskopizität aufweist, wird eine beschichtete Elektrode geschaffen, die während des Schweißvorgangs
eine geringe Neigung zum Absplittern der Beschichtung aufweist, stabil ist und deren Lichtbogen von hervorra-
J5 gender konzentrischer Beschaffenheit ist.
Das erfindungsgemäß verwendete Pullulan ist nicht an ein bestimmtes Herstellungsverfahren gebunden.
Beispielsweise kann es bei der Züchtung eines Stammes der Gattung Pullularia, nunmehr unter dem Namen
Deuteromycetes klassifiziert (vgl. beispielsweise US-PS 38 27 937), als eine extrazelluläre schleimige Substanz
isoliert weiden. Das Pullulan kann auch in gereinigter Form durch Abzentrifugieren von den Zellen der
Kulturflüssigkeit und Ausfällen mit einem Alkohol, wie Methanol, erhalten werden (vgl. z. B. US-PS 38 27 937).
Die physikalischen Eigenschaften des erhaltenen Pullulans hängen in gewissem Ausmaß von der Art des
eingesetzten, Pullulan erzeugenden Stammes ab. Erfindungsgemäß kann jedoch Pullulan verwendet werden,
das aus jedem pullulanbildenden Stamm erhalten wurde.
Das erfindungsgemäß verwendete Pullulan kann
durch Veresterung, Verätherung, Oxidation, Aminbildung
oder Phosphorylierung modifiziert werden. Es ist möglich, die Eigenschaften des Pullulans in einem
breiten Löslichkeitsbereich von einem wasserlöslichen bis zu einem wasserunlöslichen Pullulan zu ändern,
indem man Art und Ausmaß der erwünschten Modifizierung bestimmt. Der Ausdruck »Pullulan« in
der vorliegenden Erfindung umfaßt ebenfalls die
bo wasserlöslichen Modifikationen.
In der vorliegenden Erfindung ist es möglich, gemeinsam mit Pullulan weitere wasserlösliche Polymerisate,
beispielsweise Natriumalginat, Natriumcarboxymethylcellulose, Hydroxyäthylcellulose, Dextrin, Stärke,
Carboxyalkylstärke, Polyäthylenoxid, Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon oder Natriumpolyacrylat zu verwenden,
jedoch nur in einem solchen Ausmaß, daß dadurch die charakteristischen Eigenschaften von
Pullulan nicht verlorengehen. Die Menge der eingesetzten weiteren wasserlöslichen Polymerisate beträgt im
allgemeinen 0,1 bis 50 Gewichtsprozent, bezogen auf Pullulan.
Erfindungsgemäß ist es auch möglich, die Beschichtungsmassen
mit Unlöslichmacher für Pullulan zu versetzen. Als Unlöslichmacher werden im allgemeinen
Mittel zur Gelbildung oder Vernetzungsmittel für Hydroxylgruppen enthaltende Polymerisate eingesetzt
Spezielle Beispiele für bevorzugt verwendbare Unlöslichmacher sind Glyoxal, wasserlösliche Epoxyverbindungen
und Dialdehydstärke. Die Zugabemenge des Unlöslichmachers beträgt vorzugsweise 0,1 bis 20
Gewichtsprozent, bezogen auf Pullulan.
Das Vermischen der teilchenförmigen anorganischen Bestandteile und des Bindemittels kann in an sich
bekannter Weise mit gebräuchlichen Ausrüstungen erfolgen. Pullulan und Wasserglas können in Form eines
Gemisches oder getrennt, gleichzeitig oder in beliebiger Reihenfolge, zugesetzt werden.
Das Vermischen und Dispergieren der teilchenförmigen anorganischen Bestandteile im Gemisch mit
Pullulan und Wasserglas wird erheblich erleichtert und eine einheitliche Dispersion wird während einer
Tabbelle I
10
15
20 kürzeren Mischungszeit erzielt, sofern den Gemischen
Weichmacher für Pullulan in einer Menge von 0,1 bis 20 Gewichtsprozent, bezogen auf Pullulan, zugegeben
werden. Spezielle bevorzugte Beispiele für derartige Weichmacher sind Äthylenglykol, Propylenglykol, 3utylenglykol.
Glycerin und andere mehrwertige Alkohole.
Die Beispiele erläutern die Erfindung.
Die Beispiele erläutern die Erfindung.
Ein pulverisiertes Beschichtungsgemisch (Teilchendurchmesser 50 bis 200 μπι) aus 30% Kalkstein, 35%
Rutil, 5% Quarzsand und 30% Calciumfluorid wird gründlich in einem Mischer vermischt. 100 Gewichtsteile
des entstandenen Gemisches werden mit 0,03 Gewichtsteilen der jeweiligen Zusätze aus der nachstehenden
Tabelle I und mit 20 Gewichtsteilen einer 60prozentigen wäßrigen Lösung von Wasserglas
versetzt. Nach gründlichem Mischen wird die entstandene Beschichtungsmasse auf dem Kerndraht mittels
Druckbeschichtung aufgebracht. Die Fließfähigkeil der Beschichtungsmasse bei dem Beschichtungsvorgang
und die Haftfestigkeit der Beschichtung an den Kerndraht werden jeweils verglichen.
Versuch
Nr.
Nr.
Zusatz
Fließfähigkeit
Haftfestigkeit
1 Wasserglas alleine
2 Wasserglas + Pullulan (Molgew.: 10 000)
3 Wasserglas + Pullulan (Molgew.: 10 000)
4 Wasserglas + Acetylpullulan
(Substitutionsgrad 0,2; Molgew, des Pullulans: 100 000)
(Substitutionsgrad 0,2; Molgew, des Pullulans: 100 000)
5 Wasserglas + Hydroxypropylpullulan
(Substitutionsgrad 0,1; Molgew, des Pullulans: 100 000)
(Substitutionsgrad 0,1; Molgew, des Pullulans: 100 000)
6 Wasserglas + Natriumalginat
7 Wasserglas + Natriumcarboxymethylcellulose
schlecht
ausgezeichnet
ausgezeichnet
ausgezeichnet
ausgezeichnet
ausgezeichnet
ausgezeichnet
ausgezeichnet
gut
gut
gut
schlecht
ausgezeichnet
ausgezeichnet
ausgezeichnet
ausgezeichnet
ausgezeichnet
ausgezeichnet
ausgeteichnet
gut
gut
gut
Anmerkung: Versuche Nr. 2 bis 5 werden entsprechend der Erfindung ausgeführt. Versuche Nr. 1,6 und 7 sind Vergleichsversuche.
Die gemäß Beispiel 1, Versuche 2 bis 7 auf dem Kerndraht aufgebrachten Beschichtungsmassen werden
bei 100cC vorgetrocknet und anschließend bei 4000C
gesintert. Die Güte der entstandenen beschichteten Elektroden geht aus nachstehender Tabelle II hervor.
| Tabelle | II | Risse | Lichtbogen |
| Versuch | Zusammensetzung der | stabilität | |
| Nr. | beschichteten Elek | ||
| trode nach Beispiel 1 | Nein | stabil | |
| 8 | Versuch Nr. 2 | Nein | stabil |
| 9 | Versuch Nr. 3 | Nein | stabil |
| 10 | Versuch Nr. 4 | Nein | stabil |
| 11 | Versuch Nr. 5 | einige | unstabil |
| 12 | Versuch Nr. 6 | einige | unstabil |
| 13 | Versuch Nr. 7 | ||
Anm.: Versuche Nr. 8 bis 11 werden mit erfindungsgemäß hergestellten beschichteten Elektroden durchgeführt.
Die Versuche Nr. 8 und 9 sind Vergleichsversuche.
Claims (7)
1. Beschichtete Elektrode zum Lichtbogenschweißen aus einem mit einer Beschichlungsmasse
beschichteten Kerndraht, dadurch gekennzeichnet,
daß die Beschichtungsmasse
(a) ein pulverförmiges Gemisch anorganischer Oxide, Carbonate und/oder Fluoride,
(b) ein Alkalisilikat und
(c) 0,001 bis 5,0 Gewichtsprozent Pullulan, bezogen auf das Alkaüsilikat, enthält.
2. Elektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Molgewicht des eingesetzten
Pullulansl χ 103WsI χ ΙΟ6beträgt
3. Verfahren zur Herstellung einer beschichteten Elektrode nach Anspruch 1 mittels Druckbeschichtung
eines Kerndrahtes mit einer Beschichtungsmasse, die als Hauptbindemiitel eine wäßrige Alkalisilikatlösung
enthält, sowie einen aus einem anorganischen Oxid, Carbonat und/oder Fluorid bestehenden
teilchenförmigen anorganischen Bestandteil, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtungsmasse
vor der Beschichtung zusätzlich mit 0,001 bis 5,0 Gewichtsprozent Pullulan, bezogen auf das Alkalisilikat,
versetzt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtungsmasse zusätzlich mit
Natriumalginat, Natriumcarboxymelhylcellulose, Hydroxyäthylcellulose, Dextrin, Stärke, Carboxyalkylstärken,
Polyäthylenoxiden, Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon oder Natriumpolyacrylat als wasserlösliche
Polymerisate versetzt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtungsmasse zusätzlich mit
einem Unlöslichniacher für Pullulan versetzt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Unlöslichmacher Glyoxal, eine
wasserlösliche Epoxyverbindung oder Dialdehydstärke eingesetzt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtungsmasse zusätzlich mit
Äthylenglykol, Butylenglykol oder Glycerin als Weichmacher für Pullulan versetzt wird.
Applications Claiming Priority (1)
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Legal Events
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| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |