DE2812394A1 - Bandeinfassmaschine zum anbringen eines bandes aus flexiblem material auf dem rand von teilen geringer dicke, insbesondere einfassen von schuhteilen - Google Patents
Bandeinfassmaschine zum anbringen eines bandes aus flexiblem material auf dem rand von teilen geringer dicke, insbesondere einfassen von schuhteilenInfo
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Description
A I)MlCINA Mf-CCAMlCA b.p.A. V !ül VANK'
BANDEINFASSMASCHINE ZUM ANBRINGEN EINES BANDES AUS FLEXIBLEM MATERIAL AUF DEM.RAND VON TEILEN GERINGER DICKE, INSBESONDERE
EINFASSEN VON SCHUHTEILEN.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bandeinfassmaschine
zum Anbringen eines Bandes aus flexiblem Material auf dem Rand von Teilen gringer Stärke, insbesondere zum Einfassen von ochuhteil'en,
wie zum Beispiel Sohlen oder Brandsohlen, mit einem Lederband oder dergleichen.
Die Erfindung bezieht sich im einzelnen auf eine Einfassinaschine
mit einer Bandführung, einer hin- und herbeweglichen Zange zum Umbuggen des Einfassbandes nach unten und oben um den Rand
des dünnen einzufassen Teils herum, aus Mitteln für die Zufürung des Klebstoffs zwischen das Band und das einzufassende
Teil sowie aus einer Andrück- und Transporteinheit zum intermittierenden Beidrücken des Bandes an das Schuhteil nach erfolgtem
Umbuggen mit Hilfe der Zange sowie für den allmählichen Weitertransport des Schuhteils im Laufe des Einfassvorganges.
H (l 9 8 A 0 / 0 8 A 5
Die bekannten Maschinen dieser Art weisen eine komplizierte
und aufwendige Konstruktion auf/ da spezielle Antriebselemente für die Betätigung der verschiedenen Arbeitseinheiten vorgesehen
sind.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nunmehr vor allen Dingen
die Verwirklichung einer Einfassmasehine/ deren Grundaufbau
gegenüber den bekannten Maschinen erheblieh vereinfacht ist und die auch als Umbuggmaschine, das heisst als^ Maschine zum
Umbuggen von Oberleder, von Stoffteilen und dergleichen eingesetzt
werden kann, so dass eine Vereinheitlichung der Herstellung von Einfass- und Umbuggmaschine möglich ist, wodurch die
Herstellungskosten erheblich gesenkt werden können.
Ein anderes wichtiges Ziel der Erfindung ist die Einführung von Verbesserungen an den Betätigungselementen der Einfassmaschine,
so dass eine akkurate Verarbeitung bei hoher Leistung und minimalen Arbeitskosten möglich ist.
Diese und andere Zielsetzungen, die eventuell noch aus der anschliessenden Beschreibung hervorgehen können, werden mit der
erfindungsgemässen Einfassmasehine erreicht, welche dadurch
gekennzeichnet ist, dass sie aus einem Unterbau bestehen, in welchem eine um die eigen· Achse oszillierenden Hohlwelle für
die Verfahrbewegung der genannten Andrück- und Transporteinheit vorgesehen ist,.weiterhin aus einer ersten koaxial in die Hohlwelle
eingesteckten Stange, die für die Andrückbetätigung eine Hin- und Herbewegung in ihrer Längsrichtung vollzieht, sowie
aus einer zweiten parallel zur Hohlwelle angeordneten Stange , welche ebenfalls eine axiale Hi«- und Herbewegung vollzieht
und damit die genannte Gabel verstellt, wobei diese Andrück- und Transporteinheit einen auf die Hohlwelle aufgezogenen
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Haltearm aufweist, auf welchen ein hammerförmiges und ein ambossförmiges
Teil befestigt sind, wobei die-^e Teile zangenartig angeordnet sind und beide eine Alternativbewegung zueinander
hin und voneinander weg vollziehen können, um über ein von dieser ersten Stange betätigtes Hebelr.ystem eine Andruckbewegung
zu vollziehen, wobei der Vorschub des zu bearbeitenden Schuhteils durch die Oszillierbewegung der genannten Einheit
bewirkt wird, während sich das hammer- und das ambossförmige
Teil in der Schliesstellung befinden.
Die durch die Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere__
darin, dass diese Grundkonstruktion, welche die in axialer Richtung hin- und herbeweglichen Stangen enthält, von
welchen eine koaxial in die oszillierende Hohlwelle eingesetzt ist, nicht nur für die Verwirklichung einer verbesserten Einfassmaschine
mit rationeller Konzeption und hoher Leistung, sondern auch zur Herstellung einer Umbuggmaschine herkömmlicher
Art verwendet werden kann, so dass eine wirtschaftlich günstige
Vereinheitlichung bei der Fabrikation dieser Art von Maschinen möglich ist.
Eine bevorzugte, jedoch nicht ausschliessliche Ausführungsform der Erfindung wird mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen
erläutert. Darin zeigt:
Fig.1 die Grundkonstruktion der Bandeinfassmaschine im Aufriss
und teilweise im Schnitt;
Fig.2 in vergrössertem Masstab einen Horizontalschnitt nach
der Linie II-II von Bild.1;
Fig.3 stellt im gleichen Masstab wie in Bild 2 einen Horizontalschnitt
nach der Linie III-III von Bild 1 dar;
Fig.4 stellt in einer Vorderansicht die wichtigsten Arbeitseinheiten
der Einfassmaschine dar;
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Fig.5 und 6 die Umbuggmaschine in zwei Arbeitsstellungen in
einer teilweise geschnittenen Seitenansicht;
Fig.7 und 8 die Andruck- und Transportvorrichtung in je einer
Arbeitsstellung, im Vertikalschnitt;
Fig.9 und 10 die Andrück- und Transportvorrichtung in perspektivischer
Darstellung/ in der Ansicht auf zwei gegenüberliegende Seiten.
In Bild 1 ist die Grundkonstruktion der Maschine dargestellt, welche in einem ortsfesten Gestell eine Antriebswelle 1 enthält,
welche horizontal angeordnet ist und über entsprechende an sich bekannte Getriebeelemente eine Hohlwelle 2 und zwei
Stangen 3 und 4 antreibt, welche eine Hin- und Herbewegung in axialer Richtung vollziehen. Diese Hohlwelle 2 ist parallel
zur Welle 1 angeordnet und nimmt in ihrem Innenraum eine koaxial dazu liegende Stange 3 auf, wie deutlich aus Fig.3 ersichtlich
ist.
Die Stange 4 ist parallel zur Welle 1 oberhalb derselben angeordnet
und vollzieht eine axiale Hin- und Herbewegung, welche über eine auf die Welle 1 aufgezogene und mit einer Rolle 6
(Fig.2) in Eingriff stehende Kurvenscheibe 5 ausgelöst wird. Die Rolle 6 ist an einem Block 7 angebracht, der an der Stange
4 befestigt ist und den Federn 8 zugeordnet ist, welche die Aufgabe haben, die Rolle 6 mit der Kurvenscheibe 5 in Eingriff zu
halten. Auf ähnliche Weise wird auch die axiale Hin- und Herbewegung der Stange 8 betätigt.
Ein (nicht dargestellter) Kurbeltrieb sorgt dafür, dass die
Hohlwelle 2 eine geringe Oszillationsbewegung um die eigene Achse vollzieht. '
Die in Bild 1, 2 und 3 abgebildete Grundkonstruktion ermöglicht
die Realisierung einer erfindungsgemässen Bandeinfassma-
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maschine, kann jedoch auch zur Konstruktion einer Umbuggmaschine
herkömmlicher Art verwendet werden, welche zum Umbuggen und Verkleben von Oberleder, Stoffmaterial und dergleichen dient.
„ .Von dieser Grundkonstruktion ausgehend wird die erfindungsgemässe
Einfassmaschine durch Anbau einer Andrück- und Transportvorrichtung
9, einer Bandumbuggvorrichtung 10, einer Klebstoffzüführvorrichtung
11 und einer (nicht dargestellten) Bandvorsehub- und Abschneidvorrichtung an der Vorderseite des Grundgestells
verwirklicht, wobei die zuletzt genannte Vorrichtung in der in Bild 4 mit 12 bezeichneten Position montiert wird.
Die-.an -sich bekannte Klebstoff zuführvorrichtung besteht aus
zwei1gegenüberliegenden Düsen 11a und 11b, welche für.die Verteilung
des Klebstoffs auf der unteren und oberen Seite des zu
verarbeiteten Teils 13 sorgen. Die Düsen 11a und 11b dienen aüsserdem zum Festhalten-des Teile 13, wenn dasselbe nicht von
der'Andrück-^ und Transportvorrichtung 9 festgehalten'wird. Die
untere Düse 11b ist einstellbar am Maschinengestell befestigt,
während die obere Düse 11a an einem Hebel 14 angebracht ist,·
welcher eine Aufwärtsbewegung der Düse zum Einschieben des
Teils 13 zwischen die Düsen bzw« zum Herausholen ermöglicht. Die obere Düse 11a kann eine entsprechende federnde Lageänderung
vollziehen· Zum Umbuggen des Bandes 15 nach oben und nach unten um die Kante des zu verarbeitenden Teiles 13 herum ist die Vorrichtung 10 vorgesehen, welche aus einer Gabel besteht, deren
Teile 16 federnd gegeneinander gedrückt werden. Diese Teile 16
sind schwingend an einem Lagerbock 17 angebracht, der am äusseren
Ende der Stange 4 befestigt wird. Die elastische Druckwirkung auf die Elemente 16 wird durch zwei Stifte 18 ausgeübt,
.welche in entsprechenden Aufnahmen am Lagerbock 17 angebracht sind und mit Hilfe von Federn 19 gegen die Elemente 16 gedrückt
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werden. Die mehr oder weniger grosse Zustellung der Zangenelemente
16 kann an Hand von zwei Gewindestiften 20 am"Haltebock
17 eingestellt werden. Wie deutlich aus Bild 5 und 6 hervorgeht
erfolgt bei der Hin- und Herbewegung der Stange 4 mit Hilfe der Elemente 16 das Umbuggen des Bandes 15 um das Teil 13, wobei
die Elemente von beiden Seiten einen federnden Druck auf das Band ausüben/ welches von der in Bild 5 gezeigten Lage in die
in Bild 6 gezeigte Lage gebracht wird.
In Bandvorschubrichtung (Pfeilrichtung A von Bild 4) gesehen ist sofort hinter der Vorrichtung 10 die Andrück- und Transportvorrichtung
9 angeordnet, welsche wie später noch genauer erklärt wird, von der Hohlwelle 1 und der Stange 3 angestellt wird.
Die Vorrichtung 9 besteht im wesentlichen aus einem L-förmigen Haltearm 21, der fliegend am äusseren Ende der Welle 2
befestigt ist. Der Haltearm 21 erstreckt sich parallel zur Stange 3 und dient zur Aufnahme des hammerförmigen Teils 22 und
des ambossförmigen Teils 23. Diese Teile liegen sich zangenartig
gegenüber und sind um'einen gemeinsamen Zapfen 24 schwenkbar,
welcher am Haltearm 21 befestigt ist. Wie deutlich aus Fig.7 und 10 hervorgeht ist das hammerförmige Teil 22 verstellbar
und um 31 drehbar, um die "Parallelstellung zwischen dem
Hammer 22 und dem Amboss 23 auf die Stärke des Teiles 13 einstellen zu können/ und ist am Ende eines Hebels 25 befestigt,
der mittig am Zapf.en 24 angelenkt ist und mit dem anderen gabelförmigen Ende bei 26 gelenkig mit der auf der Stange 3 beweglichen
Muffe 27 befestigt ist. .Diese Muffe wird in einer bestimmten
Position auf der Stange 3 arretiert und läuft einerseits gegen eine auf einem Gewindeabschnitt der Stange 3 befestigte
Mutter 28 .und andererseits gegen eine Feder 29 auf, deren äusseres Ende auf die Stange 3 aufgeschoben ist und mit
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zwei Muttern 30 fixiert wird. Der Amboss 23 ist an das eine
Ende eines Hebels 31 befestigt/ welcher mittig an den Zapfen 24 angelenkt ist und dessen anderes zangenförmiges Ende 31a
gelenkig mit dem unteren Ende einer Kurbelstange 32 verbunden ist. Das obere Ende dieser Kurbelstange 32 ist seinerseits
gelenkig mit dem gabelförmigen Ende eines Winkelhebels 33 verbunden, der bei 34 an eine Lasche 21 am Haltearm 21 angelenkt
ist. Das andere Ende des Winkelhebels 3 3 ist ebenfalls gabelförmig
ausgebildet und ist gelenkig mit einem B1IoCk 3 5 verbunden,
der verstellbar an der Stange 3 befestigt ist. (Dieser Block ist muffenförmig ausgebildet, auf die Stange 3 aufgeschoben
und an derselben mit zwei Muttern 3 6 fixiert). Die Einstellung wird so vergenommen, dass der Hammer 22 und der
Amboss 23 bei vollkommen zurückgezogener Stange 3 (Fig.7)
nahe aneinander angestellt sind und eventuell miteinander in Berührung kommen. Bei Einschieben eines Gegenstandes, beispielsweise
des Teils 13, zwischen den Amboss und den Hammer erreicht
die. Stange 3 dennoch die Endlage, während die Muffe 27 eine
Relativbewegung gegenüber der Stange vollzieht und dabei die. Feder 29 zusammendrückt. Wenn die Stange 3 nach vorne geschoben
wird, so vollziehen sowohl der Amboss 23 als auch der Hammer 22 eine Schwenkbewegung um den Zapfen 24 und werden
so weit voneinander entfernt/ bis sie die in Bild 8 dargestellte grösste Offenstellung erreichen. Wie klar aus Bild 7 und
hervorgehiv besteht zwischen den verschiedenen Hebeln ein gewisses Spiel, weshalb sich der Amboss 23 nach unten bewegt,
wahrend der Hammer 22 eine Aufwärtsbewegung vollzieht.
Während die Stange 3 eine axiale Hin.- und .Herbewegung vollzieht,
führt die'Hohlwelle "2 eine'dazu synchrone Oszillierbewegung aus,
und zwar derart, dass die Einheit 9 eine kurze Schwenkbewegung zwischen den in Bild 4 mit einer durchgehenden Linie und mit
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gestrichelten Linie dargestellten Positionen vollzieht. Wiederum mit Bezug auf die Fig.4 erfolgt die Bewegung der Einheit
9 im Gegenuhrzeigersinn, wenn sich der Amboss und der Hammer in geschlossenst Stellung befinden, während die Bewegung in
entgegengesetzter Richtung stattfindet, wenn sich der Hammer und der Amboss geöffnet haben. Auf diese Weise wird eine zyklische
Arbeitsfolge erzielt, wobei bei jedem Zyklus der Hammer 22 und der Amboss 23, die aneinander angestellt werden, einen
Druck auf das Teil 13 ausüben, während das Teil* 13 in der durch einen Pfeil A in Bild 4 gezeigten Richtung weitertransportiert
wird.
Die oben beschriebene Einfassmaschine arbeitet folgendermassen:
Zwischen die beiden Düsen 11a und 11b wird ein Teil 13, zum
Beispiel eine einzufassende Schuhsohle eingelegt, nachdem die Anordnung so eingestellt worden ist, dass die Düsen die Sohle
in der richtigen Lage halten, ohne jedoch die durch die Einheit 9 ausgelöste Transportbewegung in der durch den Pfeil A in Fig.
bezeichneten Vorschubrichtung zu behindern.
Die Sohle 13 wird weiterhin ungefähr in der Mitte des Bandes 15
wie in Bild 5 dargestellt angeordnet.
Die Düsen 11a und 11b sorgen wie eingangs erwähnt für die Verteilung
des Klebstoffs auf der Sohlenkante 13 auf beiden Seiten,
während die Gabel 16, welche über die Stange 4 eine Hin- und
Herbewegung vollzieht, das Band 15 zur Hälfte nach oben und
zur Hälfte nach unten am den Rand des Teils 13 wie in Bild 5 gezeigt umlegt.
Gleichzeitig erfolgt die dazu synchronisierte Oszillierbewegung der Hohlwelle 2 und die Altern*tivbewegung der Stange 3, wodurch
eine Schwenkbewegung der Einheit 9 um die Achse der Welle
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2- sowie die öffnungs- und Schliessbewegung des Hammers 22 und
des Ambosses 23 bewirkt werden. Diese zuletzt genannten Elemente werden synchron mit der Schwenkbewegung der ganzen Einheit 9 zyklisch aneinander angenähert und voneinander entfernt:
sie werden während der Schwenkung der Einheit im Gegenuhrzeigersinn (Fig.4) aneinander angestellt und während der Schwenkbewegung in entgegengesetzter Richtung voneinander abgehoben.
Demzufolge wird das Band 15 auf der einen und auf der anderen
Seite an die Schuhsohle 13 angedrückt, während der Hammer 22
und der Amboss 23 aneinander angestellt werden, während die
Schuhsohle schrittweise in Pfeilrichtung A (Fig.4) verschoben
wird. ■--."".-
Auf diese Weise wird das Band 15 auf die Kante von Teil 13 auf_
geklebt; um eine Dehnung des Bands 15 zu vermeiden, wird die
Bewegung der Zange 15 abwechselnd synchron zu der Schwenkbewegung
der Einheit 9 ausgelöst, so dass diese die Transportbewegung auslöst, wenn sich die Zange 16 in zurückgefahrener
Stellung (Fig.5) befindet, das heiset von der Sohle abgehoben
Wenn sich die Stärke"des Teils 13 und/oder des Bandes 15 ändert,
können der Abstand zwischen Amboss 22 und Hammer 23 (mit Hilfe
der Muttern 28 und 3 6), der Abstand zwischen den Teilen 16
(mit Hilfe der Gewindestifte 20) sowie der Abstand zwischen
den Düsen 11a und b (durch Anheben oder Absenken der Düse 11a und 11b) entsprechend verstellt werden.
Ein jedes Teil 13 kann vollständig um seinen ganzen Umfang herum
eingefasst werden, indem man es von Hand weiterdreht, während es von der Einheit schrittweise verschoben wird. Dann wird
die (nicht dargestellte) Abschneidvorrichtung in Betrieb gesetzt, welche das Band abschneidet. Daraufhin kann das fertige Teil
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nach Hochfahren der Düse 11a herausgenommen werden.
Es ist klar, dass die erfindungsgemässe Einfassmaschine vor
allen Dingen dank der rationellen Konstruktion der Baugruppen 9 und 1Ö eine akkurate Bearbeitung ermöglicht, wobei von einer
Grundanördnung Gebrauch gemacht wird/ welche ohne jede Änderung auch.für die Realisierung einer Umbuggmaschine verwendet werden
kann (die mit speziellen anderen Arbeitseinheiten als die Eirifassmaschine
ausgestattet ist),"so dass eine vorteilhafte Vereinheitlichung der Konstruktion dieser Maschinen möglich ist.
Natürlich beschränkt sich die Erfindung nicht nur auf die' oben
beschriebene bevorzugte Ausführungsform, sondern es sind auch zahlreiche andere Varianten denkbar, ohne den Erfindungsbereich
zu überschreiten.
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Claims (4)
1. Einfassmaschine zur Anbringung eines Bandes (15) aus flexiblem
Material auf den Rand von Teilen (13) geringer Stärke, insbesondere
zum Einfassen von Schuhteilen, mit einer Bandführung, mit einer hin- und herbeweglichen Zange (16) zum Umbuggen des
Bandes (15) zum Teil nach oben und zum Teil nach unten um die Kante des Teils (13) mit geringer Stärke, mit Mitteln zum Einführen
des Klebstoffs (11) zwischen das Band (15) und das Teil (13), und mit einer Andrück- und Transporteinheit (9) zum intermittierenden
Beidrücken des Bandes (15) an das Teil (13) nach erfolgtem Umbuggen durch die Zange (16) bei schrittweisem Weitertransport
des"Teils (13) nach erfolgtem Umbuggen, dadurch gekennzeichnet,
dass sie aus einer Grundkonstruktion besteht, in welcher eine um die eigene Achse oszillierende Hohlwelle für die
Verschiebung der Andrück- und Transporteinheit, eine erste koaxial in die Hohlwelle (2) eingebaute Stange (3) mit einer Alternativbewegung
in Längsrichtung für den Andrückvorgang sowie eine zweite Stange (4) vorgesehen sind, welche parallel zu der
Hohlwelle (2) angeordnet ist und ebenfalls eine axiale Hin- und Herbewegung zum Verschieben der Zange (16) vollzieht, wobei
diese Andruck- und Transporteinheit (9) einen auf die Hohlwelle (2) aufgezogenen Haltearm (21) aufweist, auf welchen einerseits
ein Hammer (22) und andererseits ein Amboss (23) angeordnet'sind,
die zangenartig aneinander angenähert und voneinander entfernt werden, um den Andruck des Bandes über ein von einer ersten Stange
(3) betätigtes HebelsYstem zu bewirken, wobei der Vorschub des zu bearbeitenden Teils durch die Schwenkung der Einheit (9)
ausgelöst wird, während sich der Hammer (22) und der Amboss (23) in der Schliesstellung befinden,
2. Einfassmaschine nach dem voraufgehenden Anspruch, dadurch
gekennzeichnet/ dass diese Grundkonstruktion mit der ersten
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a-
und der zweiten (3 und 4) axial hin- und herbeweglichen Stange
und mit der oszillierenden Hohlwelle (2) auch als Grundkonstruktion
für eine herkömmliche Umbuggmaschine geeignet ist.
3. Einfassmaschine nach den voraufgehenden Ansprüchen/ dadurch
gekennzeichnet, dass bei dieser Andrück- und Transportvorrichtung (9) das hammerförmige Teil (22) an einem Ende eines Hebels
(25) befestigt ist, der mittig an einem Zapfen (24^ am Haltearm
(21) dieser Vorrichtung angelenkt ist, und dessen anderes Ende gelenkig mit einer Muffe (27) verbunden ist, wobei letztere an
die erste Stange (3) befestigt ist und eine geringe federnde Bewegung an dieser Stange entlang vollziehen kann, während das
ambossförmige Teil (23) an das Ende eines anderen Hebels (31) befestigt ist, der mittig am Zapfen (24) angelenkt ist und dessen
anderes Ende (31a) gelenkig mit dem unteren Ende einer Kurbelstange (3 2) verbunden ist, deren oberes Ende gelenkig mit
einem Ende des Winkelhebels (33) verbunden ist, der am Haltearm (21) angelenkt ist und dessen anderes Ende gelenkig mit der
ersten Stange (3) verbunden ist.
4. Einfassmaschine nach den voraufgehenden Ansprüchen, dadurch
gekennzeichnet, dass die bewegliche Zange (1ß) aus Zangenelementen
besteht, die an einem Block (17) angelenkt sind, welcher
mit der zweiten Stange (4) fest verbunden ist, wobei dieser Block mit elastischen Mitteln (18,19) zum Zusammendrücken der
Zangenelemente (16) sowie mit nachstellbaren Anschlagelementen (20) versehen istv welche zum Einstellen der grössten Schliesssteilung
der Zangenelemente dienen.
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| DE2202028A1 (de) * | 1971-02-25 | 1972-09-07 | Alberto Bocca | Vorrichtung zum Falzen und Anbringen eines Saumbandes an blattfoermigen Werkstoffen |
Family Cites Families (3)
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Also Published As
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| IT1085118B (it) | 1985-05-28 |
| GB1600059A (en) | 1981-10-14 |
| DE2812394C2 (de) | 1982-10-28 |
| US4322864A (en) | 1982-04-06 |
| ES468455A1 (es) | 1978-12-16 |
| CS251059B2 (en) | 1987-06-11 |
| AR214443A1 (es) | 1979-06-15 |
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