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DE2808992A1 - Verfahren zur herstellung von ultrafeinem kobaltpulver - Google Patents

Verfahren zur herstellung von ultrafeinem kobaltpulver

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DE2808992A1
DE2808992A1 DE19782808992 DE2808992A DE2808992A1 DE 2808992 A1 DE2808992 A1 DE 2808992A1 DE 19782808992 DE19782808992 DE 19782808992 DE 2808992 A DE2808992 A DE 2808992A DE 2808992 A1 DE2808992 A1 DE 2808992A1
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DE
Germany
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cobalt
solution
range
precipitate
cobalt oxide
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DE19782808992
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Mark R Benz
Barry N Doyle
Kshitindra Mohan Sarkar
Willie H Seibt
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Viridian Inc Canada
Original Assignee
Sherritt Gordon Mines Ltd
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    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F9/00Making metallic powder or suspensions thereof
    • B22F9/16Making metallic powder or suspensions thereof using chemical processes
    • B22F9/18Making metallic powder or suspensions thereof using chemical processes with reduction of metal compounds
    • B22F9/20Making metallic powder or suspensions thereof using chemical processes with reduction of metal compounds starting from solid metal compounds
    • B22F9/22Making metallic powder or suspensions thereof using chemical processes with reduction of metal compounds starting from solid metal compounds using gaseous reductors
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
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Description

18 516
Sherritt Gordon Mines Limited
2800 Commerce Court West
Toronto, Ontario/Kanada
Verfahren zur Herstellung von ultrafeinem Kobaltpulver
Die Erfindung betrifft die Herstellung von ultrafeinem Kobaltpulver, d. h. von Kobaltpulver mit einer Teilchengröße bis zu etwa 3 Mikron.
Derartiges Kobalt wird beispielsweise für die Herstellung von Geräten aus Sinterkarbid oder Sinterhartmetall wie Stempel- und Schneidegeräte, Magnete, Magnetbänder und magnetische Druckfarben bzw. Tinten, sowie als kernbildende Mittel in Gießverfahren verwendet. Für derartige Anwendungszwecke muß das Kobaltpulver nicht nur ultrafein sein, sondern auch relativ hoch gereinigt sein. Beispielsweise sollte der Sauerstoffgehalt weniger als etwa 2 Gew.-% betragen.
Bisherige Verfahren zur Herstellung von ultrafeinem Kobaltpulver waren für gewerbliche Zwecke nicht zufriedenstellend, da die Steuerung der Teilchengröße und/oder der Reinheit des Pulvers relativ schwierig waren. Ein weiteres Problem, das sich bei der Herstellung von ultrafeinem Kobaltpulver ergibt, ist die pyrophore Natur, wegen der spezielle Vorkehrungen getroffen werden müssen.
Erfindungsgemäß wird ultrafeines Kobaltpulver hergestellt durch Bereiten einer wäßrigen Lösung von Kobalt-ammin-carbonat, in der die Konzentration an Kobaltionen im Bereich von etwa 1 bis etwa 20 g pro Liter liegt, Erwärmen der Lö-
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sung zum Abtreiben von Ammoniak und Kohlendioxid und zur Ausfällung von ultrafeinem Kobaltoxid, Abtrennen der Kobaltoxid-Ausfällung aus der Lösung und Erwärmen der abgetrennten Kobaltoxid-Ausfällung in einer reduzierenden Atmosphäre zur Reduktion des Kobaltoxids zu ultrafeinem Kobaltpulver.
Erfindungsgemäß wird ausgenutzt, daß gefunden wurde, daß die Größe der ausgefällten Kobaltoxid-Teilchen und die Größe des in der nachfolgenden Reduktionsstufe erzeugten Kobaltpulvers durch Einstellen der Konzentration an Kobaltionen in der Lösung auf den vorstehend erwähnten Bereich vor dem Erwärmen zur Bewirkung der Ausfällung von Kobaltoxid, gesteuert werden kann. Die Erfindung nutzt auch aus, daß gefunden wurde, daß ein derartiges Verfahren zur Herstellung von ultrafeinem Kobaltpulver mit einem zufriedenstellend niedrigen Sauerstoffgehalt geeignet ist. Zwar liegen vorzugsweise im wesentlichen alle Kobaltionen in der Kobalt-ammin-carbonat-Lösung im Kobalt-III- bzw. Kobalti-Zustand vor, jedoch wurde darüberhinaus gefunden, daß diesriicht wesentlich ist.
Die Ausgangslösung für das Kobalt-ammin-carbonat kann in jeder zweckmäßigen Weise bereitet werden. Ein Weg zur Herstellung einer geeigneten Ausgangslösung ist die Auslaugung von Kobaltmetall unter oxidierenden Bedingungen in einer ammoniakalischen Ammonium-carbonat-Lösung.
Die ammoniakalische Ammonium-carbonat-Lösung kann in jeder zweckmäßigen Weise hergestellt werden. Beispielsweise kann Ammoniakgas zuerst in Wasser geleitet werden, worauf Kohlendioxidgas in die resultierende Ammoniaklösung geleitet wird. Diese Stufen können bei Atmosphärendruck, vorzugsweise bei einer Temperatur unter etwa 65°C durchgeführt werden und bevorzugt unter gutem Rühren der Lösung. Für die folgende Auslaugestufe sollte die Lösung vorzugsweise 120 bis 180 g/l Ammoniak und 50 bis 70 g/l Kohlendioxid enthalten. Es sollten mindestens 3 Mol freies Ammoniak
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in der Lösung pro jedes Mol Ammonium-carbonat vorliegen.
Das Kobaltausgangsmaterial liegt vorzugsweise in der Form von Kobaltteilchen mit einer Größe unter etwa 3 mm vor. Noch bevorzugter handelt es sich bei dem Kobaltausgangsmaterial um Kobaltpulver mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von unter etwa 100 Mikron.
Das Kobaltausgangsmaterial wird vorzugsweise in der ammoniakalischen Ammonium-carbonat-Lösung unter oxidierenden Bedingungen bei erhöhter Temperatur und erhöhtem Druck ausgelaugt. Bevorzugt ist eine Temperatur im Bereich von 50 bis 80 0C. Da die Reaktion exotherm verlaufen kann, wenn das Ausgangsmaterial relativ fein ist, kann eine gewisse Kühlung notwendig sein, um die Temperatur in dem gewünschten Bereich zu halten. Ein bevorzugtes Oxydationsmittel ist Sauerstoff und er kann in der Form von reinem Sauerstoff, von Luft oder von mit Sauerstoff angereicherter Luft zugeführt werden. Jedoch können auch andere Oxydationsmittel, wie Wasserstoffperoxid anstelle von Sauerstoff verwendet werden. Der Gesamtdruck liegt vorzugsweise im Bereich von 400 bis 1000 kPa, besonders bevorzugt im Bereich von 500 bis 700 kPa, mit einem Sauerstoff-Partialdruck, vorzugsweise im Bereich von 80 bis 200 kPA und besonders bevorzugt im Bereich von 100 bis 140 kPa.
Die Menge des zu der ammoniakalischen Ammonium-carbonat-Lauge gefügten Kobaltausgangsmaterials liegt vorzugsweise im Bereich von 20 bis 120 g/l und die Lösung sollte gut gerührt werden, um die Auflösung des Kobalts in einer vernünftigen Zeit zu bewirken. Die Auslaugestufe wird fortgesetzt, bis im wesentlichen das gesamte Kobalt gelöst ist und vorzugsweise danach weiter fortgeführt, bis im wesentlichen die gesamten ursprünglich gebildeten Kobalt-II-Ionen zu Kobalt-III-Ionen oxidiert wurden, da dies eine feinere Ausfällung zu ergeben scheint.
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Die Gesamtreaktion der Auslaugestufe läßt sich wie folgt darstellen:
3NH, + Co + (NH^)5CO., + 0,50„ -*- Co(NH,.) c-CO-. + H-O
O- ^C- t O- £. O OO £-
Nach der Auslaugestufe wird ungelöstes Material durch eine geeignete Abtrennstufe, beispielsweise durch Filtrieren entfernt. Falls nötig, kann die Lösung auch gereinigt werden zur Entfernung ungewünschter gelöster Verunreinigungen, beispielweise durch Ionenaustausch-Techniken. Die Lösung wird anschließend mit Wasser verdünnt, um die Konzentration an Kobaltionen auf einen Wert im Bereich von 1 bis 20 g/l, vorzugsweise von 5 bis 8 g/l einzustellen. Wie vorstehend erwähnt, nützt die Erfindung aus, daß gefunden wurde, daß die Größe an Kobaltoxidteilchen, die in der nachfolgenen Erwärmungsstufe ausgefällt werden, von der Konzentration der Kobaltionen in der Lösung abhängt. Es ist überraschend, daß die gewünschte Teilchengröße gesteuert werden kann, durch Einstellen der Kobaltionenkonzentration auf einen Wert im angegebenen Bereich.
Nach der Stufe zur Einstellung der Kobaltionen-Konzentration, wird die Lösung erwärmt und vorzugsweise auch gut gerührt, um Ammoniak und Kohlendioxid abzutreiben und ultrafeines Kobaltoxid auszufällen. Eine derartige Erwärmung, d. h. Sieden der Lösung kann erzielt werden, beispielsweise durch Einleiten von unter Druck befindlichem Dampf, jeden zweckmäßigen Druckes in die Lösung. Der Dampf fungiert auch zur wirksamen Bewegung der Lösung. Diese Erwärmungsstufe wird fortgeführt, bis sehr wenig Kobalt in Lösung verbleibt, Das Ammoniak und Kohlendioxid, die aus der Lösung freigesetzt werden, können zur vorstehend beschriebenen Stufe der Herstellung der ammoniakalischen Ammonium-carbonat-Lösung zurückgeführt werden.
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Die Kobaltoxid-Ausfällung wird anschließend aus der Lösung in einer geeigneten Abtrennungsstufe abgetrennt, beispielsweise durch Filtrieren und die abgetrennte Ausfällung wird in einer reduzierenden Atmosphäre erwärmt, um das Kobaltoxid zu ultrafeinem Kobaltpulver zu reduzieren. Für diesen Zweck ist Wasserstoff ein geeignetes reduzierendes Gas und ein zweckmäßiger Temperaturbereich liegt bei 500 bis 775°C. Bei dieser Erwärmungsstufe kann die Kobaltoxid-^Ausfällung zweckmäßig auf einem Förderband durch einen Ofen geleitet werden, wobei der Ofen eine Wasserstoffatmosphäre enthält. Um Sauerstoff am Eintritt in den Ofen zu hindern,kann man die Eintritts- und Austrittsflächen des Ofens mit einem Gas, wie Stickstoff spülen, das, was die chemische Reaktion mit Kobaltoxid oder Kobalt betrifft, inert ist. Bei der Reduktionsstufe tritt eine Vergrößerung der Teilchengröße auf, d. h. die Teilchengröße des resultierenden Kobaltpulvers liegt etwas über der Teilchengröße des Kobaltoxidpulvers.
Der Sauerstoffgehalt des resultierenden Kobaltpordukts hängt bis zu einem gewissen Ausmaß von der Kobaltoxid-Teilchengröße und der Temperatur der Reduktionsstufe ab; für kleinere Kobaltoxidteilchen sollte die Temperatur etwas höher liegen, um die Sauerstoff-Verunreinigung unter einer vorbestimmten Menge zu halten.
Nach der Reduktionsstufe kann das Kobaltpulver sehr leicht durch Sauerstoff verunreinigt werden und es sollte daher nicht mit einer Sauerstoff enthaltenden Atmosphäre in Kontakt kommen. Von der Reduktionsstufe sollte das Kobaltpulver in eine inerte Atmosphäre entleert werden, beispielsweise in eine Argon-Atmosphäre. Die relativ hohe Temperatur der Reduktionsstufe, kann dazu führen, daß ein gewisses Sintern der Kobaltpulverteilchen auftritt, so daß gewisse Agglomerationen vorliegen. Diese können durch Pulverisieren in der inerten Atmosphäre gebrochen werden. In gleicher Weise kann das pulverisierte Pulver in einer inerten Atmosphäre gesiebt und anschließend in luftdichte Behälter verpackt werden.
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Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung. Beispiel 1
77 g handelsübliches Kobaltpulver mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von etwa 50 Mikron wurden in einer ammoniakalischen Ammoniumcarbonat-Lösung ausgelaugt, die 180 g/l NH- und 65 g/l COp enthielt« Die Auslaugung wurde 3 Stunden bei einer Temperatur von 80 0C durchgeführt unter einem Gesamtdruck von 550 kPa unter Anwendung von Luft als Oxydationsmittel, wobei der Partialdruck an Sauerstoff 110 kPa betrug. Das Endvolumen der Lösung betrug 980 1 und die Konzentration an Kobaltionen 78 g/l, was anzeigte, daß über 99 % des Kobalts gelöst waren. Es waren etwa 7 Mol Gesamt-NH-. vorhanden, im Vergleich mit etwa 1,3 Mol Co und 1,5 Mol
Nach Abfiltrieren von ungelösten Feststoffen, wurde die Auslaugelösung mit etwa dem zehnfachen ihres eigenen Volumens an Wasser verdünnt, um die Konzentration an Kobaltionen auf 6-7 g/l zu verringern. Die Lösung wurde anschließend mit Dampf von 240 kPa während 3 Stunden gekocht, um NH- und CO- abzutreiben und Kobaltoxid auszufällen. Die Fischer-Zahl der Kobaltoxid-Ausfällung betrug 1,06.
Die Aufschlämmung von der Ausfällungsstufe wurde zu einem Absetz- behälter geleitet - und eine Stunde absitzen gelassen, wonach die überstehende Flüssigkeit abdekantiert wurde. Die verbleibende Aufschlämmung wurde gerührt, durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von 0,149 mm (100 mesh) geführt und über einen Filtertiegel filtriert, worauf der resultierende Filterkuchen gewaschen wurde.
Der Kobaltoxid-Kuchen wurde anschließend in einer gesteuerten Menge auf ein Förderband aufgebracht s das durch einen Reduktionsofen lief, der eine Wasserstoffatmosphäre enthielt« Der Eintritt und der Austritt des Ofens wurden mit Stickstoff
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gespült und das Kobaltmaterial wurde bei einer Temperatur von 6300C gehalten. Die Geschwindigkeit des Förderbandes lag derart, daß das Kobaltmaterial etwa 6 Stunden in dem Ofen verweilte.
Das Kobaltpulver-Produkt wurde aus dem Ofen in einen mit Argon gespülten Behälter entleert, anschließend in einer eingeschlossenen Scheiben-Pulverisiervorrichtung, die mit Argon gespült wurde, pulverisiert bzw. zerstäubt und in luftdichte Polyäthylen-Säcke abgefüllt, die anschließend in Stahltrommeln verschlossen wurden.
Nach dem Pulverisieren wie j das endgültige Kobaltpulver-Produkt eine Fischer-Zahl von 1,35 auf und der Sauerstoffgehalt betrug 0,56 %.
Beispiel 2
Die Arbeitsweise von Beispiel 1 wurde bis zur Ausfällungsstufe des Kobaltoxids wiederholt. Es wurden Untersuchungen mit verschiedenen Verdünnungen der Auslaugelösung unter Bildung verschiedener Konzentrationen an Kobaltionen in den verdünnten Lösungen durchgeführt. Die Ergebnisse sind in der beigefügten Figur 1 gezeigt, aus der die Beziehung zwischen der Fischer-Zahl des ausgefällten Kobaltoxids und der Kobaltionenkonzentration in der verdünnten Lösung gut ersichtlich ist.
Die vorstehenden Angaben stellen bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung dar, ohne sie zu beschränken.
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Claims (10)

Sherritt Gordon Mines Limited 18 516 Commerce Court West Toronto, Ontario/Kanada Patent-(Schutz)-Ansprüche
1. Verfahren zur Herstellung von ultrafeinem Kobaltpulver, dadurch gekennzeichnet, daß man eine wäßrige Lösung von Kobalt-ammin-carbonat mit einer Konzentration an Kobaltionen im Bereich von etwa 1 bis etwa 20 g/l bereitet,
die Lösung zum Austreiben von Ammoniak und Kohlendioxid sowie zur Ausfällung von ultrafeinem Kobaltoxid erhitzt, die Ausfällung von Kobaltoxid von der Lösung abtrennt
und die abgetrennte Kobaltoxid-Ausfällung in einer reduzierenden Atmosphäre zur Reduktion des Kobaltoxids
zu ultrafeinem Kobaltpulver erhitzt.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Konzentration an Kobaltionen in der Lösung auf
de"· Bereich von etwa 5 bis etwa 8 g/l einstellt.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Kobalt-ammin-carbonat in der wäßrigen Lösung im wesentlichen gänzliches Kobalt-ammin-carbonat einsetzt.
4. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die wäßrige Kobalt-ammin-carbonat-Lösung durch Aus-
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laugen von Kobaltmetall in ammoniakalischer Ammonium-carbonat-Lösung unter oxidierenden Bedingungen herstellt.
5. Verfahren gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man die Auslaugung fortsetzt, bis sich im wesentlichen das gesamte gelöste Kobalt im Kobalt-III-Zustand befindet.
6. Verfahren gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man die Auslaugestufe bei einer Temperatur im Bereich von etwa 50 bis etwa 80 C bei einem Druck im Bereich von etwa 400 bis etwa 1000 kPa bei einem Sauerstoff-Partialdruck im Bereich von etwa 80 bis etwa 200 kPa durchführt, wobei die Ammoniakalische Ammonium-carbonat-Lösung ein Molverhältnis von freiem Ammoniak zu Kobalt von mindestens 3 aufweist.
7. Verfahren gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß man bei einer Konzentration an Kobaltionen in der Auslaugelösung im Bereich von etwa 20 bis etwa 120 g/l arbeitet und die Konzentration an Kobaltionen in der Lösung durch Verdünnen mit Wasser auf einen Bereich von etwa 1 bis etwa 20 g/l einstellt.
8. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Lösung durch Einblasen von Dampf in die Lösung zum Abtreiben von Ammoniak und Kohlendioxid und zur Ausfällung des ultrafeinen Kobaltoxids erhitzt.
9. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die abgetrennte Kobaltoxid-Ausfällung in einer Wasserstoffatmosphäre bei einer Temperatur im Bereich von etwa 500 bis etwa 775 °C zur Reduktion des Kobaltoxids zu ultrafeinem Kobaltpulver erwärmt.
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10. Verfahren gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß man die abgetrennte Kobaltoxid-Ausfällung durch eine Wasserstoffatmosphäre in einem Ofen leitet, wobei der Ofen einen Eintritt und einen Austritt aufweist, die mit einem Gas gespült werden, das in bezug auf Kobaltoxid und Kobaltpulver chemisch inert ist.
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