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DE2808284A1 - Vorrichtung zum entnehmen und ablegen von pressfrischen keramikartikeln, insbesondere dachziegeln, aus einer pressform - Google Patents

Vorrichtung zum entnehmen und ablegen von pressfrischen keramikartikeln, insbesondere dachziegeln, aus einer pressform

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DE2808284A1
DE2808284A1 DE19782808284 DE2808284A DE2808284A1 DE 2808284 A1 DE2808284 A1 DE 2808284A1 DE 19782808284 DE19782808284 DE 19782808284 DE 2808284 A DE2808284 A DE 2808284A DE 2808284 A1 DE2808284 A1 DE 2808284A1
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DE
Germany
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suction plate
knife
knife box
outlet openings
release agent
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DE19782808284
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DE2808284C2 (de
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Josef Schiller
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Erlus Baustoffwerke AG
Original Assignee
Erlus Baustoffwerke AG
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Publication date
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    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B17/00Details of, or accessories for, apparatus for shaping the material; Auxiliary measures taken in connection with such shaping
    • B28B17/0054Cleaning devices for cutting means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/18Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for removing burr
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    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B13/00Feeding the unshaped material to moulds or apparatus for producing shaped articles; Discharging shaped articles from such moulds or apparatus
    • B28B13/04Discharging the shaped articles
    • B28B13/06Removing the shaped articles from moulds
    • B28B13/065Removing the shaped articles from moulds by applying electric current or other means of discharging, e.g. pneumatic or hydraulic discharging means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B5/00Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping
    • B28B5/10Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping in moulds carried on the circumference of a rotating drum
    • B28B5/12Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping in moulds carried on the circumference of a rotating drum intermittently rotated
    • B28B2005/125Revolving presses

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  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Entnehmen und Ablegen von pressfrischen
  • Keramikartikeln, insbesondere Dachziegeln, aus einer Pressform Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entnehmen und Ablegen von pressfrischen Keramikartikeln, insbesondere von Dachziegeln, aus einer Pressform, mit einem Messerkasten, in welchem eine der Oberflnchenform des zu entnehmenden Artikels angepasste, taktweise mit Unterdruck beaufschlagbare Saugplatte relativ zum Messer des Messerkastens auf- und abbeweglich geführt ist.
  • Dachziegel werden bekanntlich aus formfahigem Ton in einer Presse geformt und anschließend zu ihrer endgiiltigen Gestalt gebrannt. Um den Dachziegel vom Pressgrat zu befreien und ihm seine äußere Umrißkontur zu geben, sind seit langem Vorrichtungen bekannt und in Verwendung, die den noch grünen Dachziegel unmittelbar anschließend an den Presavorgang aus der Pressform "ausstechen". Zu diesem Zweck weisen diese Vorrichtungen ein Messer auf, das entsprechend der Umrißkontur des Dachziegels geformt ist und taktweise gesteuert den Pressgrat von dem soeben geformten Dachziegel trennt. Da der als Ausgangsmaterial für Dachziegel verwendete Ton oder Lehm eine ausgepragte Haftfähigkeit und Klebrigkeit besitzt, sind bei diesen bekannten Vorrichtungen dem Messer Biirsten zugeordnet, die die Messerkante nach jedem Ausstechvorgang von daran haftenden Materialresten befreit. Wird eine derartige Reinigung des Messers nicht durchgeführt, so verursachen die am Messer haftenden Naterialreste einen sehr unsauberer Schnitt a:n grünen Dachziegel, der nicht nur das Aussehen des fertigen gebrannten Ziegels erheblich beeinträchtigt, soncern aufgrund seiner scharfen sägezahnartigen Ausbildung Anl. zu Verletzungsgefahr gibt.
  • Während bei den geschilderten bekannten Vorrichtungen die Dachziegel anschließend an das Ausstechen von Hand aus der Pressform entnommen werden müssen, um sie auf Holzrähmchen für den Weitertransport abzulegen, ist es mittels bekannter Vorrichtungen der eingangs beschriebenen Art mjglich, das Ausstechen, Entnehmen und Ablegen der grünen Dachziegel in einem Vorgang auszuführen. Diese Vorrichtungen umfassen einen Messerkasten, der das Messer tragt oder dessen Kante zu einem Messer ausgebildet ist und in dem eine Saugolatte auf- und abbewegbar geführt ist. Diese Saugplatte wird mit dem oder unmittelbar anschließend an das eigentliche Ausstechen des Dachziegels durch das Messer mit Unterdruck benufschlagt, sodaß der ausgestochene Dachziegel beim Abheben des Messerkastens von der Pressform darin haften bleibt. Nach dem anschließenden Verschwenken des Messerkastens über eines von auf einer Fördereinrichtung angeordneten Holzrähmchen wird der auf die Saug-Dlatte wirkende Unterdruck aufgehoben und die Saugplatte wird relativ zum Messer nach außen geschoben, sodaß dadurch der Dachziegel freigegeben und auf das Holzrähmchen abgegeben werden kann.
  • Die unmittelbar im Bereich der Messerkante auf- und abbewegliche Saugplatte macht die Anordnung von Bürsten zur Reinigung des Messers unmöglich. Das hat zur Folge, daß das Messer w:hrend der Produktion in kürzeren oder langeren Zeitabständen - abgängig von der Klebrigkeit des verwendeten Rohmaterials - immer wieder von Materialresten gesäubert werden muß, um einwandfreie Dachziegel herzustellen. Obwohl an sich mit dieser Dorrichtung das Ausstechen, Entnehmen und Ablegen des einen D<chziegels voll automatisch erfolgen könnte, ist es notwendig, die Sauberkeit des Messers fortwährend durch Bedienungspersonal zu überwachen und zu gewährleisten.
  • Ausgehend von der vorstehend beschriebenen bekannten Vorrichtung ist es daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, diese dahingehend zu verbessern, daß ein vollautomatischer Betrieb möglich ist, d. h. das Messer ohne manuelle Einflußnahme mit Sicherheit von Materialresten freigehalten werden kann, sodaß bei geringerem Personalaufwand einwandfrei geformte Dachziegel hergestellt werden kennen.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Berlibrunasflachen zwischen der auf- und abbeweglichen Saugplatte und dem Messer mit einem vorzugsweise flüssigen Trennmittel baufschlagbar sind.
  • Im Gegensatz zu der früheren Vorgangsweise, bei der das Messer mechanisch durch Bürsten von Materialresten befreit wird, wtrd nach der Erfindung durch die Aufrechterhaltung eines Trennmittelfilmes auf den mit dem keramischen Rohmaterial in Bnrührung kommenden Messerflächen dafür gesorgt, daß keine Nnterialreste am Messer haften bleiben können. Das Trennmittel braucht den Messerflächen nur in so geringer Menge zugefinr.
  • zu werden, daß darauf ein Film aufrecht erhalten werden kann.
  • Als Trennmittel hat sich vor allem ein leicht verdunstendes Öl bewährt, das aufgrund seiner Verdunstungsfähigkeit keinerlei Rückstände an dem grünen Dachziegel belässt, die beim Brennen zu unerwünschten Veränderungen fiihren könnten oder bei Engobieren keine Farbflecke zur Folge hätten.
  • Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß in den miteinander in Berührung stehenden Flächen der Saugplatte und/oder des Messers Austrittsöffnungen für das Trennmittel angeordnet sind. Auf diese weise sorgen bei der Relativbewegung zwischen Messer und Saugplatte die entsprechenden Flächen selbst für die Verteilung und Filmbildung des aus den einzelnen Austrittsöffnungen austretenden Trennmittels. Es reichen daher verhaltnism:issig wenige Austrittsöffnungen zur Aufrechterhaltung eines Filmes aus.
  • Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist ferner vorgesehen, die Austrittsöffnungen in je eine längs verlaufende Nut münden zu lassen, die in den Seitenflachen der Saugolatte ausgebildet ist. Diese Nut unterstützt die gleichmässige Verteilung des Trennmittels über die in Berührung stehenden Flächen. Es ist außerdem von Vorteil, in der Nut einen Streifen aus saugfähigem Material, z. B. Filz, anzuordnen, der den Vutquerschnitt weitgehend ausfüllt. Einerseits trigt dieser Streifen ebenfalls zur Vergleichmässigung der Verteilung des Trennmittels auf der Messerflache bei, andererseits erlaubt er es, die zugeführte Menge an Trennmittel klein zu halten, weil er verhindert, daß das Trennmittel zu stark "wegläuft" Bei der bekannten Vorrichtung, von der die Erfindung ausgeht, wird die Auf- und Abbewegung der Saugplatte relativ zum Messerkasten durch taktweise gesteuerte Zuführung von Druckluft bewirkt. Dabei ist auch vorgesehen, da? beim Ausstoßtakt, bei dem die Saugplatte über die Messerkante vorfährt, um den Dachziegel abzulegen, der der Rückseite der Saugplatte zugewendete Raum unter Druck steht. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist es nun weiterhin von Vorteil, wenn der Führungsspalt, der zwischen den SeitenfZichen der Saugplatte und der Messerfläche gebildet ist, mit diesem druckbeaufschlagten Raum in Verbindung steht. Denn hierdurch wird das in diesem Führungsspalt befindliche Trennmittel unter der vorübergehenden Druckeinwirkung in Richtung zur Nesserkante gedrückt. Hierdurch wird die Verteilung des Trennmittels in Form eines Filzes ebenfalls unterstützt und es wird vermieden, daß sich im Laufe der Zeit auf der Rückseite der Saugplatte abgestreiftes Trennmittel ansammelt.
  • Es versteht sich, daß die Zuführung des Trennmittels durch ein geeignetes Leitungasystem im Messerkasten und/oder in der Saugplatte erfolgt. Zu diesem Zweck können im Messerkasten und/oder in der Saugplatte entsprechende hranale von vornherein vorgesehen sein. Es ist aber auch möglich, von der Rückseite der Saugplatte her, den Austrittsöffnungen das Trennmittel über Schlauchverbindungen zuzuführen. Da die Saugplatte relativ zum Messerkasten Bewegungen auführen muß, ist sie zweckmässigerweise mit einem Anschluß im Messerkasten über eine nachgiebige Schlauchverbindung verbunden.
  • Das Trennmittel kann taktweise im Takt der Gesamtvorrichtung zugeführt werden. Das lässt sich auf einfs-che Weise dadurch erreichen, daß eine unter Druck stehende Quelle für das Trennmittel über eine Leitung mit der Vorrichtung verbunden ist, in der ein von der Maschinensteuerung gesteuertes Magnetventil angeordnet ist. Es hat sicli zezeigt, daß bei Verwendung des erwihnten leicht verdunster-en Öles keinesfalls bei jedem von der Vorrichtung ausgeführten Takt Trennmittel zugeführt werden muß, sondern daß der auf der Messerfläche gebildete Ölfilm nur alle 20 bis 30 Takte erneuert werden muß. Die jeweils zugefiihrte Menge betrugt dabei nur 1 bis 2 cm3.
  • Das Trennmittel kann auch durch entsprechende Austrittsöffnungen oder -düsen in den Führungsspalt zwischen den Seitenflächen der Saugplatte und der Messerflache eingesprüht werden. Infolge des Kontaktes zwischen diesen Flächen sorgen diese selbsttätig für die Filmbildunz.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der beiliegenden Zeichnungen sowie aus weiteren Unteransprüchen. In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1 eine Sprengdarstellung einer Vorrichtung nach der Erfindung in schematisch vereinfachter Form; Fig. 2 einen Schnitt durch die Vorrichtung nach der Erfindung, wobei in der linken Hälfte die Saugplatte in zurückgezogener Stellung und in der rechten ffnlfte die Saugplatte in Ausstoßstellung dargestellt ist, und Fig. 3 einen Teilschnitt längs der Linie III-ITI in Fig. 2, aus der die Ausbildung einer in der Seitenfläche der Saugplatte vorgesehenen Nut deutlicher hervorgeht.
  • Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung zum Ausstechen, Entnehmen und Ablegen von Dachziegeln aus einer Pressform besteht im wesentlichen aus einem Messerkasten 4, der auf seiner Oberseite durch einen Deckel 2 druckdicht versehließbar ist, und einer Saugplatte 3. Der Messer kasten 1 besteht im wesentlichen aus einem aegenahert der Form des herzustellenden Dachziegels im Umriß angepassten Rahmen 4, in den vier i.ihrungen 5 fjr Bettigungsstangen 6 der Saugplatte 3 vorgesehen sind. Die Führungen 5 tragen an ihrer Oberseite durch Druckluft beaufschlagbare Zylinder 7, in denen am oberen Ende der Betätigungsstangen 6 befestigte Kolben 8 gleitend verschiebbar sind.
  • Die Zylinder 7 sind durch den Deckel 2 nach oben hin druckdicht verschlossen und stehen mit Druckluftzuführungen 10, die den Deckel 2 durchsetzen, in Verbindung.
  • Die Saugplatte 3 weist weiterhin eine oder mehrere Rackholstangen 12 auf, die eine Federabstützung 14 des Messerkastens 1 durchsetzen und über einen Federteller 15 durch eine vorgespannte Druckfeder 16 mit einer nach oben gerichteten Rückholkraft beaufschlagt sind.
  • Die Saugplatte 3 enthalt eine grosse Anzahl von durchgehenden Saugöffnungen 18, die die der Dachziegelform angepasste Vorderflache der Saugplatte 3 mit deren Rückseite verbinden. Der der Rückseite zugewendete Raum 20 des Messerkastens 1 steht mit einer Vakuumleitung 21 in Verbindung.
  • An der Außenseite des Messerkastens 1 ist ein der Umrißkontur des herzustellenden Dachziegels entsprechendes Messer 22 befestigt, gegenüber dem die Saugplatte 3 Auf- und Abbewegungen ausfahren kann. Ein von der Vorrichtung der Pressform zu entnehmender und abzulegender Dachziegel 24 ist gestrichelt eingezeichnet.
  • Die bis hierher beschriebene Vorrichtung ist an sich bekannt.
  • Beim Betrieb dieser Vorrichtung wird taktweise durch die Maschinensteuerung gesteuert, im Zeitpunkt des Aufsetzens der Vorrichtung auf den in der geöffneten Pressform befindlichen auszustechenden Ziegel 24 über die Vakuumleitung 21 der der Rückseite der Saugplatte 3 zugewendete Raum 20 unter Unterdruck gesetzt. Hierdurch wird beim Anheben der Vorrichtung der ausgestochene Dachziegel 24 an der Saugplatte 3 festgehalten und macht die Schwenkbewegung der Vorrichtung zu einer nicht dargestellten Fördereinrichtunz mit, auf der taktweise gesteuert Holzrähmchen transportiert werden. m Ende dieser Schwenkbewegung befindet sind die Vorrichtung genau über einem der Holzrähmchen. Nunmehr wird über die Zuleitungen 10 Druckluft in die Druckzylinder 7 eingeführt, wodurch die Kolben 8 und damit über die Betätigungsstangen 6 die Saugplatte 3 nach unten geschoben werden. .Nach Z«ariicklegen eines bestimmten Ausstoßhubes der Kolben 8 geben diese in den Druckzylindern 7 vorgesehene Auslaßöffnungen 25 frei, sodaß nunmehr auch in den Raum 20 Druckluft eintreten kann und aufgrund des Wegfalls des bis dahin herrschenden trnterdruckes der Dachziegel 24 von der Saugplatte 3 freigegeben wird. Die Zufuhr von Druckluft wird dann wieder beendet, sodaß die Saugplatte 3 unter der Wirkung der Druckfeder 16 wieder in ihre Ausgangslage zurückgeführt wird (Fig. 2).
  • Um nun zu vermeiden, daß sich an der der Saugplatte 3 zugewendeten Flache 22' des Messers 22 Naterialreste aufbauen, die ständig beseitigt werden messen, um einen einwandfreien Schnitt des Dachziegels zu gewährleisten, ist die beschriebene Vorrichtung erfindungsgemeß folgendermassen ausgestaltet: In die Seitenflächen 30 der Saugplatte 3 ist eine iiber deren ganze Länge verlaufnde, im Querschnitt rechteckige oder quadratische Nut 31 eingearbeitet, in deren Nutgrund mehrere Austrittsöffnungen 32 für ein flüssiges Trennmittel, z. B.
  • ein leicht verdunstendes Öl, münden. Die Nut 31 verläuft in einem solchen Abstand von der unteren Kante der Saugolatte 3 daß sie bei den Auf- und Abbewegungen der Saugplatte 3 die Nesserfläche 22' überstreicht. In der Nut .31 ist ein den Nutquerschnitt weitgehend ausfüllender Streifen 33 aus Filz oder einem anderen saugfähigen Material angeordnet, der zur gleichmässigen Weiterleitung und Verteilung des der Nut 31 zugeführten Trennmittels dient Die Seitenfläche 30 der Saugplptte 3 ist durch eine Schicht 34 aus elektrisch nicht leitendem Werkstoff bedeckt, in welcher mit der Nut 31 korrespondierende Auslaßöffnungen 35 in Abständen von z. B. jeweils 5 mm vorgesehen sind. Die Schicht 34 dient der elektrischen Isolierung zwischen Saugplatte 3 und Nesserkasten 1 für den Fall, daß das Ablösen des ausgestochenen Ziegels von dem Messer ?° durch Elektrophorese unterstützt und zu diesem Zweck P Messer 22 und an der Saugplatte 3 andererseits eine Gleichspannung angelegt ist. Aus Darstellungsgründen ist die Schicht 24 in Fig. 1 weggelassen.
  • Den Austrittsöffnungen 32, von denen im gezeigten Ausführungsbeispiel insgesamt nur sieben vorgesehen sind, wird das Trennmittel über ein Schlauchleitungssystem 78 zugefqinrt, das auf der Rückseite der Saugplatte 3 befestigt ist. Es versteht sich daß anstelle von Schlauchleitungen in der Saugplatte 3 auch Kanäle zur Führung des Trennmittels vorgesehen sein können.
  • Das Schlauchleitungssystem 38 steht iiber einen Schlauch 33 mit einem Anschluß 40 an dem relativ zur Saugplatte 3 feststehenden Messerkasten 1 in Verbindung. Die Länge Cies Schlauches 39 ist selbstverstandlich so bemessen, daß eine ungehinderte Relativbewegung zwischen dem Messerkasten 4 und der Saugplatte 3 möglich ist. An den Anschluß 40 ist eine Leitung 41 angeschlossen, die zu einem unter Druck stehenden Vorratsbehälter 42 für das flüssige Trennmittel fihrt. In der Leitung 41 liegt ein Magnetventil 43, das die Zuführung von Trennmittel in Abhingigkeit von der Maschinensteuerung steuert.
  • Die Wirkungsweise der erfindungsgemässen Vorrichtung ist folgende: Bei der Relativbewegung zwischen Saugolatte 7 und Messer 22 steht die Messerfläche 22' mit der Seitenfläche 70 bzw. der Oberfläche der Schicht 34 in gleitender Berührung. Die Maschinensteuerung ist so eingestellt, daß alle 20 bis 30 rakte das Magnetventil 43 flir eine Zeitdauer geaffnet wird, die die Zuführung von 1 bis 2 cm3 Trennmittel zum Leitungssystem 38 ermöglicht. Aufgrund des Druckes, unter dem das Trennmittel steht (beispielsweise 0,3 kp/cm2 Überdruck) wird das Trennmittel durch die Austrittsöffnungen 32 ausgepresst und verteilt sich aufgrund der Kapillarwirkung längs des Streifens 33 aus Filz in der Nut 31. Da durch die intermittierende Zuführung des Trennmittels standig ein gewisser Überschuß davon vorhanden ist, tritt es aus dem Streifen 33 bzw durch die Auslaßöffnungen 35 der Schicht 34 aus und wird infolge der gleitenden Bewegung zwischen der Messerfläche 22' und der zugeordneten Fläche 30 bzw. 34 der Saugplatte 7 verteilt Der auf diese Weise auf der Messerflrche 22' gebildete Film verhindert effektiv eine Anlagerung von Lehm auf dieser Fläche und erlaubt somit einen Betrieb der Vorrichtung ohne Reinigungspausen.
  • Wie aus Fig 1 ersichtlich ist, sind von den sieben Austrittsöffnungen 32 fünf an der einen Schnalseite der Saugplatte angeordnet Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, daß die Vorrichtung zwischen der Pressform und der Fördereinrichtun eine jeweils stark beschleunigte Schwenkbewegung ausführt Würde man die Austrittsöffnungen 32 gleichmässig ihrer die Seitenfläche 30 verteilen, sodaß bezogen auf die Längeneinheit des Umfangs überall die gleiche Menge an Trennmittel zugeführt wird, dann könnte die unmittelbar nach der Zuführun einer Trennmittelmenge einsetzende Beschleunigung zu einer ungleichmässigen Verteilung des Trennmittels in der Nut 31 führen. Infolge der Konzentrierung der Austrittsßffnungen an der einen Seite der Saugplatte 3 wird bewusst eine ungleichmässige Mengenverteilung an Trennmittel erzeugt, die durch die einsetzende Beschleunigung der darauffolgenden Schwenkbewegung ausgeglichen wird Die Schwenkbeschleunigung erfolgt dabei in Richtung des Pfeiles 45 in Fig Wie bereits erwähnt 9 eignet sich als flüssiges Trennmittel für die erfindungagemässe Vorrichtung vor allem ein leicht flüchtiges Mineralöl, das einen sehr feinen Film auf den beaufschlagten Flächen ergibt und bereits nach kurzer Zeit von der Schnittfläche des Dachziegels wieder rückstandslos verdunstet sodaß keinerlei unerwünschte Farbveränderungen am fertig gebrannten Ziegel zu vermerken sind Als besonders geeignet haben sich leicht flüchtige Mineralöle mit pflanzlichen Zusätzen und mit Viskositäten in der Grössenordnung von 1,15 bis 2,6 b/200 erwiesen.

Claims (8)

  1. Ansprüche 9 Vorrichtung zum Entnehmen und Ablegen von pressfrischen Keramikartikeln, insbesondere Dachziegeln, aus einer Pressform, mit einem Messerkasten, in welchem eine der Oberflächenform des zu entnehmenden Artikels angepasste, taktweise mit Unterdruck beaufschlagbare Saugplatte relativ zum Messer des Messerkastens auf- und abbeweglich geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die BerEhrungsf'<chen (22', 30, 34) zwischen der Saugplatte (3) und dem Messer (22) mit einem vorzugsweise flüssigen Trennmittel beaufschlagbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den miteinander in Berührung stehenden Flachen (30, 34; 22') der Saugplatte (3) und/oder des Messers (22) Austrittsöffnungen (3/, 35) für das Trennmittel angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Seitenflächen (30) der Saugplatte (3) mindestens je eine längs verlaufende Nut (31) ausgebildet ist, in welche die Austrittsöffnungen (32) für das Trennmittel münden.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nut (31) ein Streifen (33) aus saugfähigem Material, z. B.
    Filz, angeordnet ist, der die Nut (31) weitgehend ausfüllt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen der Saugplatte (3) durch eine Schicht (34) aus elektrisch isolierendem Material gebildet sind, in der den Nuten (31) zugeordnete Austrittsöffnungen (35) vorgesehen sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei welcher der der Rückseite der Saugplatte zugeordnete Rau:n des Messerkastens beim Austoßtakt der Saugplatte unter Druck steht, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Trennmittel beaufschlagbare Führungsapalt, der zwischen den Seitenflächen (30) der Saugplatte (3) und dem Messer (22) gebildet ist, mit dem druckbeaufschlagten Raum (?O) in Verbindung steht.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugplatte (3) ein mit den Austrittsöffnungen (32, 35) verbundenes Leitungssystem (38) enthält, das über eine nachgiebige Schlauchverbindung (O9) mit eine Anschluß (40) an dem feststehenden Messerkasten (1) verbunden ist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Anspriiche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennmittel ein leiciit verdunstendes Öl ist.
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