DE2807969A1 - Schreibgeraet mit druckmechanik - Google Patents
Schreibgeraet mit druckmechanikInfo
- Publication number
- DE2807969A1 DE2807969A1 DE19782807969 DE2807969A DE2807969A1 DE 2807969 A1 DE2807969 A1 DE 2807969A1 DE 19782807969 DE19782807969 DE 19782807969 DE 2807969 A DE2807969 A DE 2807969A DE 2807969 A1 DE2807969 A1 DE 2807969A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- writing
- switching element
- lead
- implement according
- writing implement
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Ceased
Links
- 230000006835 compression Effects 0.000 claims description 5
- 238000007906 compression Methods 0.000 claims description 5
- DNXHEGUUPJUMQT-CBZIJGRNSA-N Estrone Chemical compound OC1=CC=C2[C@H]3CC[C@](C)(C(CC4)=O)[C@@H]4[C@@H]3CCC2=C1 DNXHEGUUPJUMQT-CBZIJGRNSA-N 0.000 claims 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 claims 1
- 239000011324 bead Substances 0.000 description 3
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 230000008092 positive effect Effects 0.000 description 1
- 239000012858 resilient material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43K—IMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
- B43K24/00—Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units
- B43K24/02—Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units for locking a single writing unit in only fully projected or retracted positions
- B43K24/08—Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units for locking a single writing unit in only fully projected or retracted positions operated by push-buttons
- B43K24/084—Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units for locking a single writing unit in only fully projected or retracted positions operated by push-buttons with saw-like or analogous cams
Landscapes
- Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)
- Pens And Brushes (AREA)
Description
Firma Gebrüder Schmidt Fabrik für Feinmechanik Feldbergstrasse, St.Georgen im Schwarzwald
SCHREIBGERÄT MIT DRUCKMECHANIK
Die Erfindung betrifft ein Schreibgerät, insbesondere Kugelschreiber,
mit einer Schreibmine, die in einem Gehäuse durch aufeinanderfolgendes Betätigen eines Drückers abwechselnd
gegen Federwirkung in eine Schreibstellung und mit Federwirkung aus dieser in eine zurückgezogene Ruhestellung verstellbar ist,
und mit einer Schaltmechanik, welche einen unv^rdrehbaren
Drückerbolzen und ein verdrehbares Schaltglied aufweist, die
beide axial verschiebbar sind und zusammenwirkende schräge Nockenflächen und dazwischen angeordnete axiale Anschlagflächen zur
Verriegelung des Schaltgliedes in einer zurückgezogenen Ruhestellung und in einer vorgeschobenen Schreibstellung und
zur zwangsweisen Verdrehung des Schaltgliedes bei Betätigung des Drückers besitzen, wobei die Stellung des Schaltgliedes
auf die Schreibmine übertragbar ist.
-A-
909835/0252
Ein derartiges Schreibgerät ist aus der DE-PS 1 159 811 bekannt. Zweck dieser bekannten Druckmechanik ist es, die
Schreibmine beim jeweiligen Vorschieben in die Schreibstellung um einen bestimmten Winkel bezüglich des Gehäuses zu drehen,
wodurch eine geringere Abnützung der Kugellagerung in der Minenspitze erreicht wird. Es ist nämlich davon auszugehen,
daß das Gehäuse des Schreibgeräts vom Benutzer beim Schreiben meistens in der gleichen Lage gehalten wird. Wenn die Schreibmine
nicht zwangsweise verdreht wird, kann sich diese harte Kugel mit der Zeit einseitig in das verhältnismäßig weiche
Kugelbett einarbeiten, so daß die Schriftqualität leidet. Durch Verdrehen der Mine wird über die gesamte Lebensdauer
derselben eine gleichmäßige Schriftqualität erreicht.
Ein Nachteil des bekannten Schreibgeräts ist darin zu sehen, daß das Drehen der Schreibmine bei Betätigung der Mechanik
nur unter Verwendung von Sonderminen erreicht werden kann, da das rückwärtige Ende der Mine bzw. der Abschlußstopfen der
Mine unmittelbar das verdrehbare Schaltglied der Mechanik bildet. Dies bedeutet, daß bei den bekannten Schreibgeräten genormte
DIN-Minen oder handelsübliche Großraumminen nicht eingesetzt werden können.
Durch die Erfindung soll ein Schreibgerät dieser Art so verbessert
werden, daß alle genormten Minen und Großraumminen, deren Minenenden gleiche Durchmesser aufweisen, ohne weiteres
mit der gleichen Schaltmechanik verwendet werden können.
Diese Aufgabe wird bei einem' Schreibgerät der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Schaltglied
mit der von der Schaltmechanik getrennten Schreibmine in Axial- und Drehrichtung kraft- und/oder formschlüssig
909835/0252
lösbar verbunden ist.
Durch die vollständige Trennung der Schreibmine von der
Schaltmechanik ist es ohne weiteres möglich, die Bewegung und die Verriegelung des Schaltgliedes durch kraft- und/oder formschlüssige
Verbindung auf das rückwärtige Ende einer weitgehend beliebig ausgebildeten Schreibmine zu übertragen.
Der Kraftschluß kann vorzugsweise dadurch erfolgen, daß das Schaltglied an der der Schreibmine zugewandten Stirnseite eine
Bohrung zur lösbaren kraftschlüssigen Aufnahme des rückwärtigen Schreibminenendes aufweist. Dazu können in vorteilhafter Ausgestaltung
der Erfindung in der Bohrung nach innen ragende Verengungen, Stege oder Rippen zur elastischen Festlegung des
Schreibminenendes vorgesehen sein. Diese Art der Verbindung eignet sich besonders dann, wenn das Schaltglied nach einem
weiteren Vorschlag der Erfindung aus elastischem Kunststoff besteht. Beispielsweise kann lediglich der aus dem Ende vorstehende
Teil des Abschlußstopfens der Schreibmine in die Bohrung lösbar eingeklemmt werden.
Statt dieses Einklemmens in der Bohrung des Schaltgliedes oder zusätzlich zu diesem Einklemmen kann in weiterer Ausgestaltung
der Erfindung das Schaltglied an der der Schreibmine zugewandten Stirnseite eine Verzahnung aufweisen, die durch ■
Federkraft in Eingriff mit einer entsprechenden Verzahnung am rückwärtigen Ende der Schreibmine steht. Die Federkraft
wird dabei von den ohnehin an der Mechanik bzw. an der Mine angreifenden Federn geliefert. Diese formschlüssige Verbindung
ist insbesondere bei Großraumminen vorteilhaft, weil dadurch eine absolut sichere und zuverlässige Drehung der Mine erreicht
werden kann.
Die Verzahnung am rückwärtigen Ende der Schreibmine kann
909835/0252
unmittelbar am Abschlußstopiren der Schreibmine vorgesehen werden. Falls man jedoch nicht derart präparierte Schreibminen
verwenden möchte, kann die Verzahnung auch von einem auf den Abschlußstopfen der Schreibmine aufgepressten Ring getragen
sein. Wie erwähnt, hat jedoch diese Verzahnung keinerlei Mechanik-Schal ofunktionen zu erfüllen, wie es bei den bekannten
Schreibgeräten der Fall ist.
Die Verzahnung kann beispielsweise eine ringförmige Stirnverzahnung,
eine Umfangsverzahnung, eine Schraubenzieherklinge mit Gegennut od.dgl. sein.
Die Mechanik selbst stellt beim erfindungsgemäßen Schreibgerät
eine voll funktionsfähige Baueinheit dar, die von der Schreibmine
unabhängig ist. Ihre einzelnen Teile sind vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt, wodurch ihre Montage wesentlich
erleichtert wird. Der Drücker kann jede beliebige Form besitzen, beispielsweise auch als das Gehäuse übergreifende Schiebekappe
ausgeführt sein. Besonders bevorzugt wird eine Anordnung des beweglichen Schaltgliedes innerhalb einer im Gehäuse fest gelagerten
Mechanikbuchse, in der es durch eine von radial federnden Lappen der Mechanikbuchse gebildete Durchmesserverengung unverlierbar
zurückgehalten ist. Dadurch gestaltet sich die Montage der Mechanik denkbar einfach, da das bewegliche Schaltglied
lediglich durch die Verengung unter Aufweitung der federnden Lappen ins Innere der Mechanikbuchse gedrückt werden muß und
in dieser Lage sofort voll funktionsfähig ist.
Anhand der Figuren wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine auseinandergezogene und teilweise geschnittene Seitenansicht des Schreibgeräts, wobei das Gehäuse
nur teilweise gezeichnet ist,
909835/0252
Fig. 2-5 Teilschnitte durch die Schaltmechanik in verschiedenen Arbeitsstellungen derselben und
Fig. 6 die vergrößerte, teilweise geschnittene Seitenansicht des rückwärtigen Endes des Schreibgeräts.
In einem Gehäuse 10 ist eine Schreibmine 12 axial verschiebbar und verdrehbar angeordnet. Zwischen dem Gehäuse 10 und der Mine
12 ist eine die Mine in ihre in Fig. 1 dargestellte rückwärtige Ruhestellung belastende Druckfeder 14 eingespannt. Das rückwärtige
Ende der Mine 12 ist durch einen Abschlußstopfen 16 verschlossen, der in üblicher Weise einen zylindrischen axialen
Vorsprung 18 aufweist. Der den zylindrischen Ansatz 18 umgebende Bund 20 trägt einen Stirnzahnkranz 22. Der Bund 20 kann mit dem
Stopfen 16 einstückig oder als getrennter Ring auf diesen aufgepresst sein. Der Durchmesser des zylindrischen Ansatzes 18 entspricht
dem Rohrdurchmesser genormter A 3 - Kugelminen. Der zylindrische Ansatz 18 des Abschlußstopfens 16 wird kraftschlüssig
in eine dafür vorgesehene Bohrung 24 eines Schaltgliedes 26 eingesetzt, das an seiner vorderen Stirnseite eine
dem Stirnzahnkranz 22 entsprechende Verzahnung 28 trägt. An der Innenseite der Bohrung 24 können nicht gezeigte Stege,
Rippen oder sonstige Verengungen vorgesehen sein, die einen elastischen Kraftschluß mit dem eingesetzten Ansatz 18 gewährleisten.
In vielen Fällen genügt jedoch auch einfach das Einpressen des Ansatzes.18 in die Bohrung 24 des vorzugsweise aus
elastischem Kunststoff od.dgl. bestehenden Schaltgliedes 26.
An seinem rückwärtigen Ende trägt das Schaltglied 26 schräge Nockenflächen 30 und dazwischenliegende axiale Anschlagflächen
32. Diese Flächen wirken mit entsprechenden schrägen Nockenflächen
909835/0252
28Q7969
34 und dazwischenliegenden axialen Anschlagflächen 36, die
an der vorderen Stirnseite eines Drückerbolzens 38 ausgebildet sind, in einer weiter unten näher erläuterten Weise zusammen.
Bei der Montage des Schreibgeräts wird ein zylindrischer Schaftteil ·■ 40 am rückwärtigen Ende des Schaltgliedes 26
in eine dafür vorgesehene Bohrung 42 am vorderen Ende des Drückerzapfens 38 lose eingeführt, so daß eine gegenseitige
axiale Verschiebung und Verdrehung der beiden Mechanikteile bei gegenseitiger Führung möglich ist.
Drückerzapfen 38 und Schaltglied 26 werden bei der Montage
in den Innenraum 44 einer aus elastischem Werkstoff, vorzugs-(
weise Kunststoff, hergestellten Mechanikbuchse 46 eingeführt. Das vordere Ende der Mechanikbuchse ist durch mehrere Längsschlitze
48 in einzelne Lappen 50 unterteilt, die in radialer Richtung elastisch federn. Jeder Lappen 50 trägt an seinem
vorderen Ende einen nach innen stehenden Wulst 52. Die Wülste 52 bilden zusammen eine Verengung, durch die der Drückerbolzen
38 und das Schaltglied 26 bei der Montage des Geräts ins Innere der Mechanikbuchse 46 geschoben werden müssen. Während des
Einschiebens wird die Verengung 52 durch elastisches Aufbiegen der Lappen 50 vorübergehend erweitert. Nach dem Einsetzen der
beiden Mechanikteile in die Mechanikbuchse 46 federn die Lappen 50 zurück und die von den Wulsten 52 gebildete Verengung hält
das Schaltglied 26 unverlierbar in der Mechanikbuchse 46 zurück.
Im rückwärtigen Abschnitt der Mechanikbuchse 46 sind axial verlaufende
Stege 54 vorgesehen, deren vordere Enden eine schräge Nockenfläche 56 tragen, die in einer weiter unten geschilderten
Weise mit den Nockenflächen 30 des Schaltgliedes 26 zusammenwirkt.
Ebenso wirken seitliche Anschlagflächen 58 der Stege
909835/0252
in einer weiter unten geschilderten Weise mit den Anschlagflächen 32 und 36 von Schaltglied 26 und Drückerbolzen 38
zusammen.
Am rückwärtigen Ende des Gerätes ist ein kappenförmiger Drücker
60 angeordnet. Zwischen dem Drücker 60 und der Mechanikbuchse 46 ist eine Druckfeder 62 eingespannt. Der Drücker 60 weist
eine axiale Mittelbohrung 64 mit einer ringförmigen Erweiterung 66 zur Aufnahme des rückwärtigen Endes 68 des Drückerbolzens
38 auf. Dieses rückwärtige Ende 68 weist einen ringförmigen Wulst 70 auf, der elastisch in die Erweiterung 66 der Drückerbohrung
64 eingeschnappt werden kann. Dadurch ist der Drückerbolzen 38 axial fest mit dem Drücker 60 verbunden. Eine Festlegung
in Drehrichtung erfolgt durch Anliegen der Anschlagflächen 58 an Anschlagflächen 36 des Drückerbolzens 38. An
der Außenseite der Mechanikbuchse 46 ist eine Freisparung 72 für die inneren Befestigungsteile 74 des an der Außenseite
des Gehäuses 10 angebrachten Klipp 76 vorgesehen (siehe Fig. 6).
In Fig.6 sind die Mechanikteile in fertig montierter Anordnung
dargestellt. Lediglich das rückwärtige Ende der Schreibmine muß noch durch die Wulstverengung 52 in die Mechanikbuchse eingeführt
und in die Bohrung 24 des Schaltgliedes 26 eingesetzt
werden. Es ist ersichtlich, daß die in Fig. 6 dargestellte Mechanik für sich voll funktionsfähig ist, wobei keine Teile
der Schreibmine für diese Funktion benötigt werden. Die Übertragung der durch Betätigung der Mechanik erzeugten Drehbewegung
auf die Schreibmine ^erfolgt davon getrennt durch kraft-
und formschlüssiges Verbinden der Schreibmine 12 mit dem Schaltglied
26, und zwar durch Einsetzen des zylindrischen Ansatzes 18 in die Bohrung 24 und durch gegenseitiges Eingreifen der
Verzahnungen 22 und 28.
- Io -
909835/0252
- Io -
Anhand der Figuren 2-6 wird nunmehr die Funktion der Mechanik geschildert. In Fig. 2 ist ;ie Ruhestellung des Schaltgliedes
26 bezüglich der Mechanikbuchse 46 dargestellt, die der zurückgezogenen Ruhestellung der Schreibmine 12 gemäß Fig. 1 entspricht,
Wie oben geschildert, ragen die Stege 54 der Mechanikbuchse 46 zwischen Anschlagflächen 36a des Drückerbolzens 38 und führen
damit den letzteren in Axialrichtung verschiebbar, jedoch in Drehrichtung fest. Die Stege 54 ragen bei der in Fig. 2 gezeigten
Ruhestellung ferner zwischen axiale Anschlagflächen 32a des Schaltgliedes 26 und führen dieses damit ebenfalls in Axialrichtung
verschiebbar, jedoch in Drehrichtung fest. Die schrägen Nockenflächen 34 des Drückerbolzens 38 liegen in der Ruhestellung
gemäß Fig. 2 an schrägen Nockenflächen 30a des Schaltgliedes an. Bei Betätigung des Drückers 60 wird der Drückerbolzen 38
nach vorne in die in Fig. 3 gezeigte Stellung geschoben. Dabei gleiten zunächst die Anschlagflächen 32a des Schaltgliedes 26
und die Anschlagflächen 58 der Stege 54 aufeinander, bis die Stege 54 das Schaltglied freigeben. In diesem Augenblick gleiten
die Nockenflächen 56 der Stege 54 auf den Nockenflächen 30a
des Schaltgliedes 26 ab und es erfolgt eine zwangsweise Drehung des Schaltgliedes 26 und somit der Schreibmine 12, bis die Anschlagflächen
36b des Drückerbolzens 38 an den Anschlagflächen 32b des Schaltgliedes 26 anliegen (Fig.3).
Wird sodann der Drücker 60 losgelassen, so schiebt die Druckfeder 14 die Schreibmine 12 und das Schaltglied 26 nach rückwärts,
bis die Nockenflächen 56 der Stege 54 an den Nockenflächen 30a des Schaltgliedes 26 anliegen und auf diesen unter
weiterer Drehung des Schaltgliedes abgleiten, bis die Anschlagflächen 58 der Stege 54 an den Anschlagflächen 32b des Schaltgliedes
26 anliegen. Somit ist die verriegelte Schreibstellung
- 11 -
909835/0252
gemäß Pig.4 erreicht. Das Schaltglied 26 und damit auch die
Schreibmine 12 ist in diesem Zeitpunkt gegenüber der Ruhestellung gemäß Fig. 2 etwa um den halben Abstand zwischen zwei
durch die axialen Anschlagflächen 32a des Schaltgliedes 26 gebildeten Einschnitten in Richtung des Pfeils 78 in Fig. 2
verdreht worden. Bei abermaliger Betätigung des Drückers 60 wird der Drückerbolzen 38 in die in Fig. 5 gezeigte Stellung
nach vorne verschoben, bis die Anschlagflächen 32b von den Stegen 54 freigegeben werden und die Nockenflächen 56 der
Stege 54 auf den Nockenflächen 30b des Schaltgliedes 26 unter
weiterer Drehung des Schaltgliedes in Richtung des Pfeils abgleiten. Diese Bewegung wird durch Anliegen der Anschlagflächen
32a des Schaltgliedes 26 an den Anschlagflächen 36b des Drückerbolzens 38 beendet (Schaltstellung der Fig.5).
Wird sodann der Drücker 60 wieder losgelassen, so gleiten die Anschlagflächen 36a und 36b des Drückerbolzens 38 zwischen
den Stegen 54 und den Anschlagflächen 32a des Schaltgliedes
nach rückwärts, so daß die Nockenflächen 56 und 30b unter weiterer Drehung des Schaltgliedes 26 gemäß dem Pfeil 78
aufeinander abgleiten können, bis die Stege 54 zwischen die Anschlagflächen 32a eindringen und das Schaltglied 26 in die
in Fig. 2 gezeigte Ruhestellung zurückkehrt. Beim Durchlaufen eines vollständigen Schaltzyklus gemäß den 'guren 2=5 und
zurück zur Stellung der Fig. 2 ist daher das Schaltglied 26 um den vollen Abstand zweier von den Anschlagflächen 32a des
Schaltgliedes 26 gebildeten Einschnitte zwangsweise verdreht worden.
Besonders vorteilhaft ist es bei der Mechanik gemäß der Erfindung,
daß sie als funktionsfähige Baueinheit in jedes
Gehäuse eingebaut werden kann, wobei keinerlei Schalt- oder Mechanikteile in das Gehäuse eingeformt werden müssen. Dies
wäre vor allem bei Metallgehäusen ein sehr aufwendiger Arbeits-
- 12 -
909835/0252
gang. Mit einfachen Maßangleichungen lässt sich die Mechanik in jedes vorhandene Gehäuse ohne Schwierigkeit einbauen. Der
Drücker lässt sich ohne weiteres beliebig großen Innendurchmessern des Gehäuse., anpassen. Sämtliche Iechanikteile außer
den Druckfedern sind zweckmäßigerweise als Kunststoffspritzteile ausgebildet, was sich auf das Gewicht der Mechanik sehr positiv
auswirkt und zudem die Herstellungskosten niedrig hält. Die
gesamte Mechanik ist außerordentlich einfach und billig herstellbar, lässt sich zuverlässig schalten und ist auch über
längere Benutzungsdauer sehr widerstandsfähig. Es können praktisch alle genormten DIN-Minen und handelsüblichen Großrauminen mit der erfindungsgemäßen Mechanik verwendet werden.
gesamte Mechanik ist außerordentlich einfach und billig herstellbar, lässt sich zuverlässig schalten und ist auch über
längere Benutzungsdauer sehr widerstandsfähig. Es können praktisch alle genormten DIN-Minen und handelsüblichen Großrauminen mit der erfindungsgemäßen Mechanik verwendet werden.
909835/0252
Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHE( 1. (Schreibgerät, insbesondere Kugelschreiber, mit einer Schreib-N s mine, die in einem Gehäuse durch aufeinanderfolgendes Betätigen eines Drückers abwechselnd gegen Federwirkung in eine Schreibstellung und mit Federwirkung aus dieser in eine zurückgezogene Ruhestellung verschiebbar ist, und mit einer Schaltmechanik, welche einen unverdrehbaren Drückerbolzen und ein verdrehbares Schaltglied aufweist, die beide axial verschiebbar sind und zusammenwirkende schräge Nockenflächen und dazwischen angeordnete axiale Anschlagflächen zur Verriegelung des Schaltgliedes in einer zurückgezogenen Ruhestellung und in einer vorgeschobenen Schreibstellung und zur zwangsweisen Verdrehung des Schaltgliedes bei Betätigung des Drückers besitzen, wobei die Stellung des Schaltgliedes auf die Schreibmine übertragbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltglied (26) mit der von der Schaltmechanik (26, 38,46) getrennten Schreibmine (12) in Axial- und Drehrichtung kraft- und/oder formschlüssig lösbar verbunden ist.
- 2. Schreibgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltglied s.26) an der der Schreibmine (12) zugewandten Seite eine Bohrung (24) zur lösbaren kraftschlüssigen Aufnahme des rückwärtigen Schreibminenendes (18) aufweist.909835/0252Postscheckkonto: Karlsruhe 76979-754 Bankkonto: Deutsche Bank AG Villingen (BLZ 69470039) 146332ORIGINAL INSPECTED
- 3. Schreibgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bohrung (24) nach innen ragende Verengungen, Stege oder Rippen zur elastischen Festlegung des Schreibminenendes (18) vorgesehen sind.
- 4. Schreibgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltglied (26) an der der Schreibmine (12) zugewandten Stirnseite eine Verzahnung (28) aufweist, die durch Federkraft in Eingriff mit einer entsprechenden Verzahnung (22) am rückwärtigen Ende der Schreibmine (12) steht.
- 5* Schreibgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß. die Verzahnung (22) am rückwärtigen Ende der Schreibmine (12) am Abschlußstopfen (16) der Schreibmine (12) vorgesehen ist.
- 6. Schreibgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzahnung (22) am rückwärtigen Ende der Schreibmine (12) von einem auf den Abschlußstopfen (16) der Schreibmine (12) aufgepressten Ring getragen ist.
- 7. Schreibgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmechanik (26,38,46) aus elastischem Kunststoff besteht.
- 8. Schreibgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltglied (26) in einer im Gehäuse (10) fest gelagerten Mechanikbuchse (46) durch eine von radial federnden Lappen (50) gebildete Durchmesserverengung (52) unverlierbar zurückgehalten ist.
- 9. Schreibgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmechanik,bestehend aus Schaltglied (26), Mechanikbuchse (46), Drückerbolzen (38), Drücker (6o) und Druckfeder (62) eine in sich geschlossene, voll funktionsfähige Baueinheit bildet.909835/0252
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782807969 DE2807969A1 (de) | 1978-02-24 | 1978-02-24 | Schreibgeraet mit druckmechanik |
| GB7906495A GB2015435B (en) | 1978-02-24 | 1979-02-23 | Writing implement |
| FR7904726A FR2418097A1 (fr) | 1978-02-24 | 1979-02-23 | Stylographe notamment a bille avec mecanisme poussoir |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782807969 DE2807969A1 (de) | 1978-02-24 | 1978-02-24 | Schreibgeraet mit druckmechanik |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2807969A1 true DE2807969A1 (de) | 1979-08-30 |
Family
ID=6032839
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782807969 Ceased DE2807969A1 (de) | 1978-02-24 | 1978-02-24 | Schreibgeraet mit druckmechanik |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2807969A1 (de) |
| FR (1) | FR2418097A1 (de) |
| GB (1) | GB2015435B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3312770A1 (de) * | 1983-04-09 | 1984-10-18 | C. Josef Lamy Gmbh, 6900 Heidelberg | Schreibgeraet |
| DE102007047664A1 (de) | 2007-10-05 | 2009-04-09 | Oliver Woiwode | Aufnahmevorrichtung für ein Schreibgerät in einem Fahrzeug |
| DE202017103808U1 (de) | 2017-06-27 | 2017-08-17 | Twinvay Ug (Haftungsbeschränkt) | FlipPen - Kombination aus Handspielzeug und mindestens einem Schreibgerät, vorzugsweise mit mindestens einem Präsentationsgerät |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5831579A (en) * | 1997-04-15 | 1998-11-03 | Ericsson, Inc. | Latch mechanism for mobile communication devices |
| US7768568B2 (en) * | 2003-03-24 | 2010-08-03 | Tpo Hong Kong Holding Limited | Camera comprising means for retaining a lens at two different positions |
| FR2890198B1 (fr) * | 2005-08-30 | 2007-11-30 | Jung Tsan Liu | Mecanisme de retractation d'un crayon optique |
-
1978
- 1978-02-24 DE DE19782807969 patent/DE2807969A1/de not_active Ceased
-
1979
- 1979-02-23 FR FR7904726A patent/FR2418097A1/fr active Granted
- 1979-02-23 GB GB7906495A patent/GB2015435B/en not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3312770A1 (de) * | 1983-04-09 | 1984-10-18 | C. Josef Lamy Gmbh, 6900 Heidelberg | Schreibgeraet |
| DE102007047664A1 (de) | 2007-10-05 | 2009-04-09 | Oliver Woiwode | Aufnahmevorrichtung für ein Schreibgerät in einem Fahrzeug |
| DE202017103808U1 (de) | 2017-06-27 | 2017-08-17 | Twinvay Ug (Haftungsbeschränkt) | FlipPen - Kombination aus Handspielzeug und mindestens einem Schreibgerät, vorzugsweise mit mindestens einem Präsentationsgerät |
| WO2019001758A1 (de) | 2017-06-27 | 2019-01-03 | Twinvay Ug (Haftungsbeschränkt) | Flippen - kombination aus handspielzeug und mindestens einem schreibgerät, vorzugsweise mit mindestens einem präsentationsgerät |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2015435B (en) | 1982-04-28 |
| GB2015435A (en) | 1979-09-12 |
| FR2418097A1 (fr) | 1979-09-21 |
| FR2418097B3 (de) | 1981-11-20 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2947541C2 (de) | Schreibgerät | |
| DE69308191T2 (de) | Schreibgerät | |
| DE2309398C3 (de) | Anordnung für die Axialhalterung eines homokinetischen Gelenks | |
| DE29716002U1 (de) | Druckkugelschreiber mit Sichtfenster und darunter angeordneter Bedruckhülse | |
| DE2807969A1 (de) | Schreibgeraet mit druckmechanik | |
| EP0433572B1 (de) | Handschreibgerät mit eingebautem Stempel | |
| DE3909377C2 (de) | ||
| DE10154692B4 (de) | Steckbolzen mit druckknopfbetätigter Axialsicherung | |
| DE69107458T2 (de) | Kugelschreiber mit einem drehbaren Nocken. | |
| DE2649871C3 (de) | Druckbleistift | |
| DE2639299C3 (de) | Schreibstift | |
| EP1124667B1 (de) | Umschaltbarer ratschen-schraubendreher | |
| DE2711884A1 (de) | Schreibgeraet mit gegeneinander verdrehbaren gehaeuseteilen | |
| DE69300285T2 (de) | Schreibgerät mit Füllbleistift oder Kugelschreiber. | |
| DE202011103085U1 (de) | Schreibgerät | |
| DE1159811B (de) | Druckkugelschreiber mit einem gegenueber Gehaeuse und Druckknopf drehbaren hohlzylindrischen Nockenkoerper | |
| AT209227B (de) | Kugelschreiber | |
| DE1561810C3 (de) | Schreibgerät, insbesondere Kugelschreiber, mit einer Schaltmechanik | |
| EP3328661B1 (de) | Schreibgerät mit sich rückstellender bedieneinheit | |
| DE1272172B (de) | Kugelschreiber mit Nachdruck-Schaltmechanik | |
| DE2214709C3 (de) | Füllfederhalter mit einer Steckverbindung zwischen dem Vorderteil und dem Schaft | |
| DE3921187A1 (de) | Schreibgeraet, wie kugelschreiber oder dergleichen | |
| DE1022137B (de) | In einen Gebrauchsgegenstand, z.B. ein Schreibgeraet, eingebautes Spielgeraet mit in Drehung versetzbaren, Spielwertangaben tragenden Koerpern | |
| DE1172143B (de) | Innentuerdruecker fuer Fahrzeuge, insbesondere Schienenfahrzeuge | |
| DE1114248B (de) | Drehrastfassung mit Laengenausgleich fuer Leuchtstofflampen, insbesondere fuer verspiegelte Leuchtstoffroehren |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| 8131 | Rejection |